DE2312835C3 - Tankbatterie aus mindestens zwei Einzelbehältern, insbesondere für Heizöl, mit einer gemeinsamen oberen Fülleitung - Google Patents
Tankbatterie aus mindestens zwei Einzelbehältern, insbesondere für Heizöl, mit einer gemeinsamen oberen FülleitungInfo
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Description
Füllung von mehreren Einzelbehältern möglich ist. und
zwar bei Drosselquerschnitten, die andererseits in der
Lage sind, bei noch zulässigen Überdrücken in der gemeinsamen Füllcitung z.B. ölmengen von 1000
Litern pro Minute durchfließen zu lassen. s
Die Entlüftungseinrichtung kann weitgehend beliebig angeordnet werden. Häufig ist es zweckmäßig, die
Entlüftungseinrichtung an der Abzweigun^sstelle der
Abzwrigungsleitung für den bezüglich der Fließrichtung letzten Einzelbehälter anzuordnen. Dies genügt bei
>o geraden Fülleitungen bzw. bei solchen Fülleitungen, deren Achse durchgehend in einer waagerechten Ebene
liegt. Es kann aber auch zweckmäßig sein, an jeder Abzweigungsstelle für die Abzweiglingsleitungen eine
Entlüftungseinrichtung anzuordnen, nämlich dann, wenn die Fülleitung nicht durchgehend gerade ist oder ihre
Achse nicht durchgehend in einer waagerechten Ebene liegt.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteh· die Entlüftungseinrichtung aus
mindestens einem Röhrchen, das annähernd bis zum höchsten Punkt der Innenwand der gemeinsamen
Fülleitung reicht und in den zugeordneten Einzelbehälter führt, der seinerseits an eine Entlüftungsleitung
angeschlossen ist. Anstelle nur eines Röhrchens könnten auch an einer Entlüftungsstelle mehrere Röhrcnen
verwendet werden. Das Röhrchen kann unter Umgehung der Drosselstelle in der Abzweiglingsleitung in den
zugeordneten Einzelbehälter führen. Es ist aber auch möglich, daß das Röhrchen den einzigen Flüssigkeitsdurchlaß
von der gemeinsamen Fülleitung in den zugeordneten Einzelbehälter bildet.
Eine solche Entlüftungseinrichtung ist besonders einfach. Die Luft aus der gemeinsamen Fülleitung kann
auch dann noch in das Röhrchen gelangen, wenn eine Drosselst eile das Entweichen der Luft nicht mehr zuläßt,
weil die Drosselstelle von der Flüssigkeit, z. B. Heizöl, überschwemmt ist. Wenn das Röhrchen die einzige
Verbindung zwischen der Fülleitung und einem Einzelbehälter ist, kann überhaupt erst Flüssigkeit in
den Einzelbehälter strömen, wenn der Flüssigkeitsspiegel bis zum oberen Ende des Röhrchens angestiegen ist,
d. h., erst nach einer weitgehenden Entlüftung der Fülleitung. Um bei einer solchen Ausführungsform
überall gleiche hydrostatische Drücke zu erhalten, muß an jeder Abzweigungsstelle nine Entlüftungseinrichtung
angeordnet werden. Bei einer Ausführungsform, bei der das Röhrchen zusätzlich zu einer Drosselstelle vorhanden
ist, bildet das Röhrchen bei größeren Füllgeschwindigkeiten, bei denen die gemeinsame Fülleitung
vollständig mit Flüssigkeit gefüllt ist, einen zusätzlichen Querschnitt, durch den Flüssigkeit in jeden Einzelbehälter
der Tankbatterie hineinströmen kann. Um nun unterschiedliche Strömungsquer:,v.-hnitte an den Einzelbchältern
zu vermeiden, muß auch bei dieser Ausführungsform an jeder Abzweigungsstelle eine Entlüftungseinrichtung
angeordnet werden.
Die Entlüftungseinrichtung kann auch ein an der höchsten Stelle der Wand der gemeinsamen Fülleitung
angeordnetes Entlüftungsloch aufweisen, dem eine Vorrichtung zugeordnet ist, die nur für Gas, nicht aber
für Flüssigkeiten durchlässig ist. Eine solche Vorrichtung kann beispielsweise aus einem Schwimmerventil
bestehen, das eine Luftdurchtritlsöffnung verschließt, wenn der Schwimmer durch Flüssigkeit angehoben
wird. Bei einer solchen Ausführungsform der Entlüftungseinrichtung
braucht nicht jeder Abzweigungsstelle eine Entlüftungseinrichtung zugeordnet zu werden, da
ja die Entlüftungsvorrichtung keinen zusätzlichen Durchflußquerschnitt für die Flüssigkeit bildet.
Mehrere Entlüftungslöcher können über eine Entlüftungs-Sammelleitung
verbunden werden, wobei am Ende dieser Entlüftungs-Sammelleitung die Vorrichtung
angeordnet ist, die nur für Gas, nicht aber für Flüssigkeiten durchlässig ist. Eine solche Entlüftungsanordnung
ist dort von Vorteil, wo die Achse der Fülleitung nicht durchgehend in einer waagerechten
Ebene verläuft bzw. nach oben gerichtete Ausbauchungen aufweist. Es kann dann an jeder höchsten Stelle ein
Entlüftungsloch angeordnet werden.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung bezieht sich auf eine Tankbatterie, bei der die Abzweigungsleitungen
jeweils ein in das Innere der Einzelbehälicr hineinragendes Tauchrohr aufweisen. Gemäß einer
Weiterbildung der Erfindung haben diese Tauchrohre entweder einen wesentlich größeren Querschnitt als die
Drosselstelle und/oder sie sind kurz unterhalb der Drosselstelle belüftet, vorzugsweise durch öffnungen in
der Tauchrohrwand. Hierdurch wird ein Sog hinter der Drosselstelle vermieden. Ein solcher Sog vergrößert die
Differenz der Drücke vor und hinter der Drosselstelle, was zur Folge hat, daß die Durchflußmengen größer
sind als ohne einen solchen Sog. Hierdurch kann die Füllcharakteristik verfälscht werden, insbesondere bei
sehr kleinen Füllgeschwindigkeiten. Es kann nämlich dann der Fall eintreten, daß durch die erste Drosselstelle
oder die ersten Drosselstellen infolge der Sogwirkung so viel öl abfließt, daß die letzte Drosselstelle oder die
letzten Drosselstellen von der Flüssigkeit nicht mehr erreicht werden.
In der Zeichnung ist ein Ausiührungsbeispiel der
Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Tankbatterie mit drei
Einzelbehältern und
Fi g. 2 einen Schnitt nach Linie 11-11 in Fi g. 1 in einem
gegenüber F i g. 1 vergrößerten Maßstab.
Die Tankbatteric nach F i g. 1 besteht aus drei Einzelbehältern 1, 2 und 3. Fig. 1 zeigt diese
Einzelbehälter von oben. An jedem Behälter sind Anschlußstutzen angeordnet, und zwar Stutzen 4 für
eine insgesamt mit 5 bezeichnete Entlüftungsleitung, Stutzen 6 für eine insgesamt mit 7 bezeichnete
Entleerungsleitung und Stutzen 8 für den Anschluß einer insgesamt mit 9 bezeichneten gemeinsamen Fülleitung
für die Füllung der Einzelbehälter 1,2 und 3.
Zum Zwecke der Erreichung einer gleichmäßigen Befüllung der Tankbatterie ist vor jedem der Einzelbehälter
1, 2, 3 eine Drosselstelle 10 (siehe F i g. 2) in der Abzweigungsleitung 12 angeordnet, die im dargestellten
Fall düsenartig ausgebildet ist. Die Wand der düsenartigen Drosselstelle 10 ist mit 11 bezeichnet. Durch die
Anordnung von Drosselstellen 10 an jeder Abzweigungsleitung 12 erreicht man, daß sich im Innenraum 13
der gemeinsamen Fülleitung 9 ab bestimmten Füllgeschwindigkeiten ein Überdruck ausbildet, der an jeder
Drosselstelle 10 im wesentlichen gleich ist, so daß gleiche Flüssigkeitsvolumina pro Zeiteinheit durch alle
brosselstellen fließen. Für eine richtige Entlüftung der Fülleitung 9 zu Beginn des Füllvorganges ist jedoch eine
gewisse Mindcstfüllgeschwindigkeit erforderlich, bei der noch gewährleistet ist (infolge relativ hoher
Strömungsgeschwindigkeiten), daß die Luft aus dem Innenraum !3 Her Fülleitung 9, die anfänglich dort
enthalten ist, herausgerissen wird. Bei kleinen Füllgeschwindigkeiten hat sich jedoch herausgestellt, daß die
Füllung der Einzelbehälter ungleichmäßig wird. Dies
ergibt sich daraus, daß eine Entlüftung der Fülleitung 9 bei diesen geringen Füllmengen nicht mehr gewährleistet
war.
Als Entlüftungseinrichtung 14 ist nun in jeder Abzweigungsleitung 12 ein Röhrchen angeordnet, das
annähernd bis zur höchsten Stelle der Innenwand 15 der Fülleitung reicht. Das Röhrchen durchgreift die Wand
11 der düsenartig ausgebildeten Drosselstelle 10 und mündet in den Innenraum 16 eines Tauchrohres 17, das
eine Verlängerung der Abzweigungsleitung 12 bildet und in den Innenraum 18 des Einzelbehälters 3
hineinragt, allerdings nicht bis zum Boden desselben, jedoch so tief, daß es bei dem höchstzulässigen
Flüssigkeilsspiegel 19 in die Flüssigkeit 20 eintaucht.
Im Tauchrohr 17 ist mindestens eine als Querbohrung ausgeführte öffnung 21 angeordnet, die mit dem
Innenraum 18 des Einzelbehälters 3 oberhalb des höchstmöglichen Flüssigkeitsspiegels 19 kommuniziert.
Zwischen der öffnung 22 des Röhrchens der Entlüftungseinrichtung 14 und dem Innenraum 18 des
Einzelbehälters 3 besteht also eine Verbindung unabhängig davon, ob das Tauchrohr 17 in die Flüssigkeit 20
eintaucht oder nicht. Bevor der Flüssigkeitsspiegel 19 das untere Ende des Tauchrohres 17 erreicht hat,
besteht die Verbindung auch über das untere Ende des Tauchrohres. Ist der Flüssigkeitsspiegel höher angestiegen
als das untere Ende des Tauchrohres, so ist die Verbindung über die öffnung 21 vorhanden. Der
Innenraum 18 des Einzelbehällers 3 ist über die Entlüftungsleitung 5 mit der Atmosphäre verbunden.
Wenn in die gemeinsame Fülleitung 9 Flüssigkeil einströmt, wobei die Strömungsgeschwindigkeit sehr
gering ist, so kann sich im Rohr der Fülleitung 9 kein nennenswerter Überdruck oder auch überhaupt kein
ίο Überdruck ausbilden. Die Entlüftung über die Röhrcher
der Entlüftungseinrichtung 14 (jedem Einzelbehällcr 1,2 und 3 ist eine solche Entlüftung zugeordnet) gestatte!
die Abführung der Luft aus dem Innenraum 13 dei Fülleitung 9, so daß dort keine unerwünschter
Luftblasen verbleiben können. Bis herab zu einer sehi geringen Füllgeschwindigkeit läßt sich deshalb eine
gleichmäßige Versorgung aller Drosselstellen 10 errei chen. Erst bei ganz geringen Füllgeschwindigkeiten
nämlich Füllgeschwindigkeiten, die so gering sind, daf die ankommende Flüssigkeit ohne weiteres durch di<
erste Drosselstellc, d. h. die dem Einzelbehälter 1 zugeordnete Drosselstelle strömen kann, ist ein«
gleichmäßige Befüllung aller Einzelbehälter nicht mehl möglich.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Tankbatterie, insbesondere für Heizöl, bestehend aus mindestens zwei Einzelbehält''-·1 mit einer s
gemeinsamen, die Einzelbehälter üb -.renden
Fülleitung, von der Abzweigungsleitm ..cn zu den
Einzelbehältern führen, die im oberen Bereich der Einzelbehälter münden, wobei in jeder Abzweigungsleitung
eine Drosselstelle angeordnet ist und die Summe der Querschnitte aller Drosselstellen
kleiner ist als der Querschnitt der Fülleitung, dadurch gekenn zeichne!, daß an der
gemeinsamen Fülleitung (9) eine Entlüftungseinrichtung (14) derart angeordnet ist, daC das Entweichen
von in der Fülleitung (9) en,haltener Luf; auch noch
bei Ansteigen des Flüssigkeitsspiegels in der Fülleilung (9) möglich ist.
2. Tiinkbiilterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens an der Abzweigungsstelle der Abzweigungsleitung (12) für den bezüglich der
Fließrichtung letzten Einzelbehälter (3) eine Entlüftungseinrichtung
(14) angeordnet ist.
3. Tankbatterie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Abzweigungsstelle für die
Abzweigungsleitungen (12) eine Entlüftungseinrichtung (14) angeordnet ist.
4. Tankbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Entlüftungseinrichtung
(14) aus mindestens einem Röhrchen besteht, das annähernd bis zum höchsten Punkt der
Innenwand (15) der gemeinsamen Fülleitung (9) reicht und in den zugeordneten Einzelbehältcr (1, 2,
3) führt, der seinerseits an eine Entlüftungsleitung (5) angeschlossen ist.
5. Tankbatterie nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die au;; dem Röhrchen bestehende
F.ntlüftungseinrichtung (14) die Drosselstelle (10) in der Abzwcigungsleitung (12) umgeht.
6. Tankbattcrie nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Röhrchen den einzigen Flüssigkeitsdurchlaß von der gemeinsamen Fülleitung (9) in
den zugeordneten Einzelbehäller (1,2,3) bildet.
7. Tunkbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die F.ntlüftungseinrichlung
ein an der höchsten Stelle der Wand der gemeinsamen Fülleitung angeordnetes Entlüftungsloch aufweist, dem eine Vorrichtung zugeordnet ist,
die nur für Gas, nicht aber für Flüssigkeit durchlässig ist.
8. Tankbatteric nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Entlüftungslöcher über eine Entlüftungs-Sammelleitung verbunden sind und daß
am Ende dieser Entlüftungs-Sammelleitung die Vorrichtung angeordnet ist, die nur für Gas, nicht ss
aber für Flüssigkeiten durchlässig ist.
9. Tankbatterie nach einem der Ansprüche I bis 8, bei dem die Abzweigungsleitungen jeweils ein in das
Innere der Einzclbehälter hineinragendes Tauchrohr aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchrohre
(17) entweder einen wesentlich größeren Querschnitt als die Drosselstelle (K)) haben und/oder
daß sie kurz unterhalb der Drosselstelle (10) belüftet sind, vorzugsweise durch Bohrungen (21) in der
Tauehrohrwand. (>5
Die Frfindung bezieht sich auf eine Tankbatterie, insbesondere für Heizöl, bestehend aus mindestens zwei
Einzelbehältern, mit einer gemeinsamen, die Einzelbehäller
überquerenden Fülleitung, von der Abzwe.gungsleiiungen
zu den Einzelbehältern führen, die im oberen Bereich der Einzelbehälter münden, wobei in jeder
Abzweigungsleitung eine Drosselstelle angeordnet ist und die Summe der Querschnitte aller Drosselstellen
kleiner ist als der Querschnitt der Fülleitung. Die Erfindung bezieht sich also sowohl auf Ausführungen,
bei denen die Abzweigungsleitungen der Fülleitung in der Decke des Tanks münden als auch auf solche
Ausführungsformen, bei denen die Abzweigungsleitungen in Seitenwänden münden, und zwar in deren
oberem Bereich.
Tankbauenen dieser Art werden von oben her belullt.
Dieses Befüllsystem setzt sich immer mehr durch gegen das bisher meist verwendete System, bei dem die
Einzelbehälter über eine unten an diese angeschlossene Sammelleitung miteinander kommunizieren. Das letztgenannte
System hat den Vorteil, daß keine großen Probleme hinsichtlich der gleichmäßigen Befüllung der
Einzelbchälter entstehen, weil ja diese nach dem Prinzip kommunizierender Röhren miteinander verbunden sind.
Bei der Obenbefüliung jedoch müssen besondere Hilfsmittel angewendet werden, um eine einigermaßen
gleichmäßige Befüllung der Einzelbehälter zu erhalten. Zu diesem Zweck wurden bereits in jeder Abzweigungsleitung Drosselstellen angeordnet. Hierdurch erreicht
man ab einer gewissen Füllgeschwindigkeit, daß sich in der Fülleitung ein Überdruck ausbildet, der in der
gesamten Leitung etwa gleich groß ist, so daß auch überall gleiche Mengen pro Zeiteinheit durch die
Drosselstellcn fließen.
Die Praxis hat nun gezeigt, daß bei geringer
Füllgeschwindigkeit eine gleichmäßige Befüllung der Einzelbehälter auch bei Verwendung von Drosselstellcn
nicht mehr gewährleistet ist. Es zeigt sich dann nämlich die Erscheinung, die ohne Drosselstellen beobachtet
wird, nämlich eine bevorzugte Füllung der Einzelbchälter,
die bezüglich der Fließrichtung in der Fülleitung vorne liegen.
Durch die Erfindung soll eine Tankbatterie der eingangs genannten Art so weitergebildet werden, daß
auch bei geringer Füllgeschwindigkeit eine gleichmäßige Befüllung aller Einzelbehälter stattfindet.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß an der gemeinsamen Fülleitung eine
Entlüftungseinrichtung derart angeordnet ist, daß das Entweichen von in der Fülleitung enthaltener Luft auch
noch bei Ansteigen des Flüssigkeitsspiegels in der Fülleitung möglich ist.
Bei einer so ausgebildeten Tankbatterie wird die Bildung eines Luftsackes in der Fülleitung vermieden,
weil die Luft über die eigens hierfür vorgesehene F.ntlüftungseinrichtung entweichen kann. Es kann sich
nun in der Fülleitung ein freier Flüssigkeitsspiegel auszubilden, der gewährleistet, daß über allen Drosselstellcn
in den Abzweigungsleitungen der gleiche hydrostatische Druck besteht und somit überall gleiche
Durchflußmengen durch die Drosselstellen vorhanden sind. Die Füllgeschwindigkeit kann also so gering
werden, daß in der gemeinsamen Fülleitung kein Überdruck mehr entsteht, weil an den Drosselstellen
bereits ohne einen solchen Überdruck die ganze zufließende FüisM^keiisrncngc durchfließt. Versuche
haben ergeben, daß bis herab zu Füllgeschwindigkeiten von 1SO Litern pro Minute noch eine gleichmäßige
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
| DE19732312835 DE2312835C3 (de) | 1973-03-15 | Tankbatterie aus mindestens zwei Einzelbehältern, insbesondere für Heizöl, mit einer gemeinsamen oberen Fülleitung | |
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| AT1042573A ATA1042573A (de) | 1973-03-15 | 1973-12-12 | Batterietank mit entluftungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732312835 DE2312835C3 (de) | 1973-03-15 | Tankbatterie aus mindestens zwei Einzelbehältern, insbesondere für Heizöl, mit einer gemeinsamen oberen Fülleitung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2312835A1 DE2312835A1 (de) | 1974-09-26 |
| DE2312835B2 DE2312835B2 (de) | 1977-03-31 |
| DE2312835C3 true DE2312835C3 (de) | 1977-11-10 |
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