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DE2312762A1 - Behaelter zur aufnahme von schriftstuecken - Google Patents

Behaelter zur aufnahme von schriftstuecken

Info

Publication number
DE2312762A1
DE2312762A1 DE19732312762 DE2312762A DE2312762A1 DE 2312762 A1 DE2312762 A1 DE 2312762A1 DE 19732312762 DE19732312762 DE 19732312762 DE 2312762 A DE2312762 A DE 2312762A DE 2312762 A1 DE2312762 A1 DE 2312762A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
sliding shoe
bar
container according
sliding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19732312762
Other languages
English (en)
Inventor
auf Nichtnennung B42f 7 00 Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FUERRER AG
Original Assignee
FUERRER AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FUERRER AG filed Critical FUERRER AG
Publication of DE2312762A1 publication Critical patent/DE2312762A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F7/00Filing appliances without fastening means
    • B42F7/14Boxes
    • B42F7/145Boxes for vertically storing documents

Landscapes

  • Table Equipment (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE HENKEL— KERN — FEILER — HÄNZEL— MÜLLER
DR. FIIIL. DIPL.-INO. DE. RER. NAT. DIPL.-INO. DIPL.-ING. Telex: #5 i» st> HNKL D EDUARD-SCHMID-STRASSE 2 «ayekischh Hypotheken- und TELEFON: (Oi 11) «6 31 »7. 4» 3« ti -»2 η IMft ΜΠΝΓΗΒΜ ΟΛ WECHSELeANK ΜΟΝΟΙΕΝ NM. JIi-M Hl TELEO»AMME: ELUFSOiO MÖNCHEN D-JOOO MÜNCHEN 90 POSTSCHECK: MCHN 1*1147-ίΟ»
. NRZ. 873
Büro-Fürrer AGf Zürich / Schweiz
Behälter zur Aufnahme von Schriftstücken
Die Erfindung betrifft einen Behälter zur Aufnahme von Schriftstücken, mit einem an seiner Unterseite angebrachten Organ, das als Führung bei einer seitlichen Verschiebung des Behälters dient, und mit einer Vorrichtung zum Einhängen des Behälters an Schienen.
Behälter dieser Art, bei denen die Schriftstücke oder sonstiges Dokumentationsmaterial lose in diese Behälter hineingestellt werden, sind du^ch die Schweizer Patentschrift 354 419 und 383 925 bekannt geworden. Jene Behälter sind allerdings nur zum Einhängen an horizontal verlaufenden Schienen eingerichtet, wobei mehrere Schienen an einem Gestell übereinander angeordnet sein können, an denen je eine Reihe von nebeneinander sich befindlichen Behältern hängt.
Nicht iraner sind jedoch Schienen zum Anhängen vorhanden, und für kleinere Büros, bei denen nur wenige solcher Behälter benötigt werden, genügt auch das Aufstellen derselben auf irgendeiner
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"v
ebenen Fläche, beispielsweise auf einem Tisch, einem Aktengestell oder einem Tablar. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, diese Behälter an ihrer Unterseite mit einer Führung zu versehen, so dass, wenn in einem Behälter ein oder mehrere Schriftstücke gesucht werden, die übrigen Behälter sich durch die Sucharbeit nicht gegenseitig verschieben, was sonst zur Folge hat, dass die gesamte Behälterreihe nach Gebrauch jedesmal wieder geordnet werden muss.
Die Erfindung bezweckt, einen Behälter zu schaffen, der nach Bedarf wie die eingangs erwähnten Behälter an Schienen eingehängt oder auf eine Führung aufgesetzt und auf dieser wenn nötig seitlich verschoben oder auch einfach auf eine ebene Fläche aufgestellt werden kann.
Der Vorteil eines solchen Behälters liegt darin, dass er nicht mehr von den Vorrichtungen, die zur Aufnahme mehrerer Behäi ..ar nebeneinander dienen, abhängig ist. Anderseits können diese Vorrichtungen den örtlichen Bedingungen zweckmässig angepasst werden; so können beispielsweise in einem Raum, der nu: als Archiv dient, Gestelle mit Schienen zum Einhängen der Behälter vorgesehen werden, während in den Arbeitsräumen Führungen oder auch lediglich Aufstellflächen (Pulte, Tablare, Tische) angeordnet werden. Der Behälter kann also bei Gebrauch beispielsweise aus dem Archiv entnommen, für kürzere oder längere Zeit in einem Arbeitsraum mit anderen Behältern zusammen auf geordnete Weise aufbewahrt und bei Nichtgebrauch wieder ins Archiv versorgt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, das:. in kleinen Betrieben zuerst die Behälter beschafft werden können während die Vorrichtungen zu ihrer Aufnahme erst später, beispielsweise bei Vergrösserung des Betriebes vorgesehen werden müssen und dann die zweckmässigste Art derselben zum voraus bestimmt werden kann.
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In bezug auf die erwähnten Führungen wird insbesondere bezweckt, die seitliche Verschiebbarkeit der einzelnen Behälter zu erleichtern. Dies ist bei dem Gewicht, das prall gefüllte Behälter aufweisen können, wesentlich, da solche Behälter oft verschoben werden müssen.
Die genannten Vorteile werden durch den erfindungsgemässen Behälter erzielt, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass das Führungsorgan aus einer eine Nut aufweisenden Leiste besteht, die zum Aufsetzen des Behälters auf eine Schiene bestimmt ist, und dass an der Behälterunterseite ferner wenigstens ein Gleitschuh angebracht ist, der als Auflage des Behälters auf einer die Schiene tragenden Fläche dient.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Behälters dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Behälters zusammen mit dem Führungsorgan, und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Behälter.
Mit 1 ist ein Behälter zur Aufnahme von Schriftstücken bezeichnet. Er weist die von den eingangs erwähnten Schweizer Patentschriften her bekannte Form auf, ist also oben und vorne offen, so dass die Schriftstücke leicht hineingestellt werden können. Unterhalb der vorderen Oeffnung 2 ist eine Schrägfläche 3 vorgesehen, die zum Anbringen eines Schildes zur Bezeichnung des Inhaltes oder zur Numerierung des Behälters dienen kann.
An seiner Unterseite weist der Behälter 1 eine Führungsleiste mit einer nach unten gerichteten Nut 5 auf. Mit dieser Nut wird der Behälter auf eine Schiene 6 aufgesetzt, die auf einer
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Auflagefläche 7 (beispielsweise einem Tisch, einem Tablar etc.) irgendwie befestigt ist, beispielsweise durch Aufschrauben oder Ankleben. Die Schiene 6 kann, wie ersichtlich, beispielsweise aus einem Winkelprofilstab bestehen, der überall leicht erhältlich ist.
Die beiden seitlichen Behälterwände sind unter den Behälterboden 8 nach unten verlängert, so dass sie zwei Schürzen 9 bilden. Die Führungsleiste 4 erstreckt sich von einer Schürze zur anderen und kann in Ausschnitten derselben enden. Es ist jedoch auch möglich, sie hinter den Schürzen versteckt enden zu lassen, so dass diese nur noch kleine Ausschnitte für den vertikalen Teil der Schiene 6 aufweisen müssen.
Die Führungsleiste A ist zweckmässigerweise in der Nähe des vorderen Endes, also desjenigen Endes, das gegen den Benutzer zu gerichtet ist, angebracht. Die Behälter werden nämlich, namentlich wenn sie gefüllt sind, zum seitlichen Verschieben von den Benutzern meistens in der Nähe der Oeffnung 2 angefas-st? auch wenn sie durch Druck mit der Hand auf eine der Seitenwände verschoben werden, wird dieser Druck meistens in jenem Bereich ausgeübt. Eine Führung in der Mitte des Behälters wäre daher ungünstiger, da das Drehmoment, bestend aus der Verschiebakraft mal dem Abstand von dieser Wirkungslinie bis zur Schiene 6, zu gross würde, was die Reibung an derselben beträchtlich erhöhen würde.
In der Nähe des hinteren Behälterendes ist ebenfalls an der Unterseite des Behälters ein Gleitschuh 10 angebracht. Er weist eine abgerundete Gleitfläche 11 auf und steht, wie aus Fig. 2 ersichtlich, etwas über den unteren Rand der Schürzen 9 vor,
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so dass diese auf keinen Fall auf der Auflagefläche 7 aufstehen und dadurch das seitliche Verschieben behindern würden. Zur Herabsetzung der Reibung besteht der Gleitschuh 10 aus einem Kunststoff mit einem niedrigen Gleitreibungskoeffizient, vorzugsweise aus Nylon. Auch der Gleitschuh 10 erstreckt sich, wie die Führungsleiste 4, über die ganze Breite des Behälters. Es wäre aber auch möglich, statt nur eines Gleitschuhs zwei oder mehrere kürzere Gleitschuhe vorzusehen, die zudem nicht einmal in einer Linie angeordnet sein müssten.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, kann der Gleitschuh eine solche Höhe aufweisen, dass der auf die Schiene 6 aufgesetzte Behälter eine horizontale Lage einnimmt.
Wie ferner aus dieser Figur ersichtlich, weisen sowohl die Führungsleiste 4 als auch der Gleitschuh Vorsprünge 12 auf, die in entsprechend geformte Vertiefungen 13 im Boden 8 des Behälters passen. Die Vorsprünge 12 sind nach oben leicht verdickt, und der Durchmesser der Vertiefungen 13 ist unmittelbar an der unteren Oberfläche des Behälterbodens 8 etwas kleiner als der grösste Durchmesser der Vorsprünge, so dass diese mit einem gewissen Druck in die Vertiefungen eingesetzt werden müssen, die sich dank der Elastizität des Bodenmaterials dabei etwas ausweiten, worauf die Vorsprünge 12 einrasten. Auf diese Weise ist eine gute Verbindung der Führungsleiste 4 und des Gleitschuhs mit dem Behälter gewährleistet; anderseits sind diese Organe leicht wegnehmbar, so dass der Behälter auch auf einer gewöhnlichen Unterlage aufgestellt werden kann, wobei er auf den Schürzen 9 sowie auf dem unteren Rand der Schrägfläche 3 aufliegt und damit seine horizontale Lage beibehält.
Die Anzahl der Vorsprünge ist beliebig; zwei dürften jedoch in den meisten Fällen genügen. Die Darstellung des Gleitschuhs
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in Fig. 2 zeigt, dass dieser einen Hohlraum 14 aufv/eist, der sich beinahe über die ganze Länge des Gleitschuhs 10 erstreckt. Die beiden Vorsprünge 12 sind an den Enden des Gleitschuhs angebracht. Natürlich könnte der Gleitschuh auch aus einem vollen Körper bestehen.
Der Behälter ist auch zum Einhängen an Schienen eingerichtet. Zu diesem Zweck weist er eine Aufhängekralle 15 auf, mittels der er auf eine erste Schiene 16 eines bekannten und daher nich: näher dargestellten Gestells anhängbar ist. Zur Abstützung des Behälters ist auf der Höhe seines unteren Randes eine weitere gleiche Schiene 17 vorgesehen, gegen deren oberen Rand sich der Behälter anlegen kann.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Behälter zur Aufnahme von Schriftstücken, mit einem an
    seiner Unterseite angebrachten Organ, das als Führung bei
    einer seitlichen Verschiebung des Behälters dient, und mit einer Vorrichtung zum Einhängen de's Behälters an Schienen, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsorgan aus einer
    eine Nut (5) aufweisenden Leiste (4) besteht, die zum Aufsetzen des Behälters (1) auf eine Schiene (6) bestimmt ist, und dass an der Behälterunterseite ferner wenigstens ein
    Gleitschuh (10) angebracht ist, der als Auflage des Behälters auf einer die Schiene (6) tragenden Fläche (7) dient.
    Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
    sich die Leiste (4) in der Nähe desjenigen Endes des
    Behälters befindet, das dazu bestimmt ist, gegen den Benutzer des Behälters zu gerichtet zu sein.
    3. Behälter nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitschuh (10) am anderen Ende des
    Behälters angebracht ist und am unteren Rand desselben vorsteht.
    4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitschuh (10) eine abgerundete Gleitfläche (11) aufweist.
    5. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (4) und der Gleitschuh (10) wegnehmbar am Behälter
    angebracht sind.
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    6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste und der Gleitschuh an ihrer Oberseite eine Anzahl von Vorsprüngen (12) aufweisen, die in entsprechend geformte Vertiefungen (13) am Behälterboden (8) einsetzbar sind.
    7. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (12) einen grössten Durchmesser aufweisen, der etwas grosser als der Durchmesser der Vertiefungen (13) unmittelbar an der Oberfläche des Behälterbodens (8) ist.
    8. Behälter nach Anspruch 1 oder einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitschuh (10) und die Leiste (4) aus einem Kunststoff mit einem niedrigen Gleitreibungskoeffizienten bestehen.
    31. Januar 1973
    Sb/ip
    309844/0387
DE19732312762 1972-04-17 1973-03-14 Behaelter zur aufnahme von schriftstuecken Ceased DE2312762A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH564072A CH537812A (de) 1972-04-17 1972-04-17 Behälter zur Aufnahme von Schriftstücken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2312762A1 true DE2312762A1 (de) 1973-10-31

Family

ID=4296995

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732312762 Ceased DE2312762A1 (de) 1972-04-17 1973-03-14 Behaelter zur aufnahme von schriftstuecken

Country Status (7)

Country Link
BE (1) BE807250A (de)
BR (1) BR7302750D0 (de)
CH (1) CH537812A (de)
DE (1) DE2312762A1 (de)
FR (1) FR2181372A5 (de)
GB (1) GB1405835A (de)
IT (1) IT983773B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
BE807250A (fr) 1974-03-01
IT983773B (it) 1974-11-11
GB1405835A (en) 1975-09-10
CH537812A (de) 1973-06-15
BR7302750D0 (pt) 1974-07-25
FR2181372A5 (de) 1973-11-30

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