DE2312760A1 - Elektrisches schaltwerk - Google Patents
Elektrisches schaltwerkInfo
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Description
2312750
Yorkshire Switchgear and Engineering Co. Ltd. Meanwood Road, Meanwood, Leeds, LS 6 2 BN
Yorkshire, England
Elektrisches Schaltwerk
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Schaltwerk, und zwar insbesondere auf ein Schaltwerk zur Steuerung von
elektrischen Hochspannungsversorgungseinrichtungen.
Bei den Hochspannungs-Schaltwerken üblicher Bauart sind das eigentliche Schaltwerk für die primäre Versorgung und dessen
Betätigungseinrichtung, die gewöhnlich mit einem Stromkreisunterbrecher verbunden ist, zum Teil innerhalb und zum Teil
außerhalb eines mit Öl oder Gas gefüllten Gehäuseteiles in einem bewegbaren Gehäuse untergebracht, während die Stromzuführungen
und Stromableitungen in einem feststehenden Gehäuse angebracht sind, das außerdem auch noch andere
elektrische Ausrüstungen, z.B. Stromschienen, einen Kabelüberführungskasten und Meßwandler enthalten kann. Die beiden
Gehäuse können mit Isolierungseinrichtungen versehen sein, z.B. ineinandergreifende Steckkontakteyzur Übertragung der
primäreeitigen Hochspannungselektrizität durch die Schaltvorrichtung,
wobei die Kontakte entsprechend der relativen Stellung der beiden Gehäuse zueinander geschlossen oder
unterbrochen werden. Sind die Kontakte geschlossen, so wird die Schaltung durch eine Betätigung der Schaltvorrichtung
an dem beweglichen Gehäuse bewirkt. Außer der primärseitigen
Hochspannungsversorgung weist ein solches Schaltwerk auch noch eine Anzahl von Sekundärkreisen, im allgemeinen Nieder-
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spannungskreise für Steuerungs- -und Ana ei ge ζ wecke, auf, die
über Strom- und Spannungatransformatoren in. dem feststehenden
Gehäuse versorgt werden und von Schaltern gesteuert werden, die entsprechend der Einstellung der primärseitigen Schaltvorrichtung
betätigt werden. Ist dabei aucii ein Trennschalter mit eingebaut, so wird dieser gewöhnlich durch Erregung einer
Spule mittels eines Meßwandlers oder über ein Relais ausgelöst,
wobei das Relais über einen weiteren Sekundärkreis angesteuert
wird.
Die Stromversorgung der Sekundärkreise erfolgt in den Systemen
üblicher Bauart über entsprechende Einrichtungen in dem feststehenden Gehäuse, jedoch befinden sich die Teile im Sekundärkreis,
die auf die Spannung ansprechen, also z.B. Auslösespulen, Hilfsschalter und elektrische Sperren, in dem beweglichen
Gehäuse. Dementsprechend muß jedes bewegliche Gehäuse in seinem Aufbau auf die für die jeweilige Installation benötigten sekundärseitigen
Einrichtungen zugeschnitten werden (wobei diese Anforderungen den verschiedensten Änderungen unterworfen sein
können), wodurch die Herstellung eines solchen Schaltwerkes teuer wird und erhebliche Zeit verbraucht. Desweiteren erfordert
die Verbindung zwischen dem beweglichen und dem feststehenden Gehäuse nicht nur eine Verbindung zwischen den
primärseitigen Stromkreiskontakten, sondern darüberhinaus
zusätzliche. Steckkontakte oder verlängerbare Verbindungen zu den Sekundärkreisen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese
Nachteile in den elektrischen Schaltwerken üblicher Bauart zu vermeiden und Schaltwerke zu schaffen, die in ihrer
Herstellung weniger von den zukünftigen 3otriecsanforderungen
abhängig sind und dadurch billiger und schneller hergestellt werden können.
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Erfindungsgemäß werden daher vorzugsweise wenigstens einige Bausteine der Sekundärkreise nicht in dem beweglichen, sondern
in dem feststehenden Gehäuse untergebracht. Die primärseitige
Unterbrechereinrichtung und die zugeordneten Schaltvorrichtungen sind im beweglichen Gehäuse angeordnet, und das feststehende
und bewegliche Gehäuse ist mit einer ersten bzw. zweiten Gruppe von Primarversorgungskontakten versehen, die geeignet sind, eine
Verbindung zu öffnen und zu schließen, in-dem das bewegliche Gehäuse relativ zu dem feststehenden Gehäuse in eine Arbeitsstellung
hinein oder aus dieser herausbewegt wird. Da wenigstens einige der sekundärseitigen Stromkreisschalter von der primärseitigen
Schaltvorrichtung angesteuert werden müssen, und, da die Schaltvorrichtung selbst durch eine (gegebenenfalls vorhandene)
Unterbrecherspule in den Sekundärkreisen angesteuert werden soll, müsseh^alle sekundärseitigen Bausteine, die sich
im feststehenden Gehäuse befinden, über mechanische Teile an dem beweglichen Gehäuse betätigen lassen, so daß die Erfindung
auch darin besteht, eine Einrichtung zu schaffen, die eine solche Beziehung zwischen den Bausteinen herstellt. Diese
Einrichtungen können in ihrer Gesamtheit mechanischer Art sein, wobei das in seiner Lage feststehende Gehäuse mechanische
Teile aufweist, die in der Arbeitsstellung des beweglichen Gehäuses in Wirkstellung nebeneinander liegen und jeweils mit
der primärseitigen Schaltvorrichtung im beweglichen Gehäuse in
Verbindung stehen, sowie mit mechanisch beweglichen Bauteilen entsprechendifsekundärseitiger Bausteine im feststehenden Gehäuse.
Alternativ können diese Einrichtungen auch elektrischer oder elektromechanischer Art sein, wobei die elektrischen Einrichtungen
die im beweglichen Gehäuse angeordnete primärseitige Schaltvorrichtung
ansteuern oder von dieser angesteuert werden und sekundärseitige Bausteine in dem feststehenden Gehäuse ansteuern
oder von diesen angesteuert werden, wobei diese elektrischen Einrichtungen so ausgebildet sind, daß sie in der Arbeitsstellung
des beweglichen Gehäuses miteinander verbunden sind. Es ist nahe-
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liegend, zu dem gleichen Zweck auch eine Kombination von mechanischen und elektrischen Verbindungen zu verwenden.
Die Erfindung schließt auch das feststehende und das bewegliche Gehäuse selbst und die ihnen zugeordneten Baißbeine in ihrer
individuellen Ausgestaltung ein.
In der vorteilhaftesten Ausführungsform der Erfindung befinden sich die sekundärseitigen Bausteine vollständig in dem feststehenden
Gehäuse und das bewegliche Gehäuse enthält keine solchen Teile. Es wird dadurch erre: ;lit, daß sich die gesamte
sekundärseitige Ausrüstung, die siel entsprechend den unterschiedlichen
Anforderungen der Verbraucher an den individuellen Installationsorten ändert, in dem Steuer- oder Instrumententeil
des feststehenden Gehäuses konzentriert ist. Durch die Konzentration
der verschieden möglichen Ausführungen in dieser Art läßt sich erreichen, daß der'Hauptteil der Schaltwerkseinheit
in standardisierter Form hergestellt werden kann. Der restliche Teil, der die davon abweichenden Ausrüstungen enthält, kann
getrennt und unabhängig davon hergestellt werden, da zwischen dem Hauptteil und dem Rest keine sekundärseitigen elektrischen
Verbindungen mehr bestehen. Die Verbindung dieser Teile am Installationsort wird dadurch zu einer rein mechanischen Tätigkeit,
und es ist auch nicht mehr erforderlich, daß ihr fabrikseitiger Zusammenbau durch einen zeitraubenden Einbau sekundärseitiger
Bausteine, der sich von einem bewegliehen Gehäuse zum anderen ändern kann, aufgehalten wird.
Ist in das Schaltwerk kein irgendwie ausgebildeter Unterbrecher eingebaut, so besteht keine selbständige Steuerung der Schaltvorrichtung
im beweglichen GehäiBä, die von sekundärseitigen
Steuerkreisen her bewirkt werden muß. Ist es Jedoch der Pail ,
dann muß der Übergang der Schaltvorrichtung in die offene Stellung durch Ansprehcen auf ein sekundärseitiges Steuersignal
ausgelöst werden.
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Zu diesem Zweck enthält die Schaltvorrichtung in dem beweglichen
Gehäuse vorzugsweise einen Auslöser, der aus dem Gehäuse hervorragt und in der Weise bewegbar ist, daß er die Schaltvorrichtung
mechanisch auslöst, wobei das feststehende Gehäuse ein Betätigungsglied enthält, das auf eine Überlastung oder
auf ein anders erzeugtes Signal im Sekundärkreis anspricht
und zur Anlage an den Auslöser kommt, wenn das bewegliche und das feststehende Gehäuse sfch in einer Stellung befindet,
in der die erste und zweite Gruppe von Primärversorgungskontakten miteinander verbunden sind.
Auf diese Weise wird erreicht, daß keine sekundärseitigen elektrischen ünterbreoherverbindungen zum beweglichen Gehäuse
notwendig sind, und, daß die Auslösung durch eine mechanische Betätigung des Auslösers entsprechend der Bewegung des ihm
benachbarten Betätigungsgliedes bewirkt wird.
Darüberhinaus können das bewegliche und das feststehende Gehäuse mit weiteren mechanischen Gliedern versehen sein, die
nebeneinander liegen, wenn sich die beiden Gehäuse in ihrer Arbeitsstellung befinden, wodurch eine geöffnete oder geschlossene
Stellung der Schaltvorrichtung auf mechanische Weise durch Anzeige- oder Hilfsschalter o.a. im feststehenden
Gehäuse angezeigt wird und die Sekundärkreise entsprechend angesteuert werden.
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform besteht also zwischen den Gehäusen außer einer Verbindung zwischen den Primärvers
or gungskontakt en nur eine rein mechanische Verbindung. Man erkennt jedoch auoh, daß gegenüber den üblichen Einrichtungen
allein schon dadurch ein Vorteil erzielt werden kann, daß nur einige,aber nicht alle sekundärseitigen Bausteine
in dem feststehenden Gehäuse angeordnet werden, wodurch die Notwendigkeit zur Ausführung von Spezialarbeiten an dem
beweglichen Gehäuse und die Zahl der zwischen ihnen bestehenden elektrischen Verbindungen reduziert wird. Die Gehäuse können also
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auch zum Teil mechanisch und zum Teil elektrisch untereinander
verbunden sein.
Selbst wenn sich alle üblichen sekundärseitigen Bausteine in
dem feststehenden Gehäuse befinden, kann die Verbindung zwischen den beiden Gehäusen eher elektrischer als mechanischer Natur
sein. Angenommen, daß eine Anzahl sekundärseitiger Schalter
entsprechend der Stellung der primärseitigan 3ehaltvorrichtung
betätigt werden müssen, so kann dann die Einstellung dieser Schaltvorrichtung dazu verwendet werden, ein elektrisches Signal
zu geben, das die sekundärseitigen Schalter steuert. In ähn
licher Weise kann, falls die primärseitige Schaltvorrichtung
ihre primäre ei ti gen Schaltkontakte zum Ansprechen auf eine
Überlastung in einem sekundärseitigen Unterbrecherkreis öffnen soll, der Sekundärkreis ein Steuersignal entsprechend der
Überlastung erzeugen, das dazu verwendet werden kann, eine Auslöserspule im beweglichen Gehäuse zu Detätigen, wodurch eine
Öffnung der primärseitigen Schaltkontakte in der Schaltvorrichtung bewirkt wird.
Die Bausteine solcher elektrischer Steuerungen, die in dem
beweglichen Gehäuse erforderlich sind, können als Standard bausteine eingebaut werden, woraus ein weiterer Vorteil der
Erfindung resultiert, obwohl trotzdem noch eine gewisse elektrische Verbindung zwischen den Gehäusen notwendig ist,
die jedoch offensichtlich viel weniger umfangreich ist als
in der üblichen Praxis. Trotzdem wird jedoch eine rein mechanische
Verbindung zwischen den beiden Gehäusen vorgezogen.
Vorzugsweise sind die beiden Gruppen von primärseitigen Kontakten mit horizontal verlaufenden Achsen in der Weise
angeordnet, daß die Herstellung und Unterbrechung ihrer Ver bindung durch eine Bewegung des beweglichen Gehäuses in
horizontaler Richtung bewirkt wird. Dazu kann das bewegliche Gehäuse vorteilhafterweise mit Rädern ausgerüstet werden, die
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auf festliegenden Schienen laufen, wodurch eine korrekte Ausrichtung
der beiden Gehäuse zueinander sichergestellt wird und dadurch auch eine einwandfreie Verbindung zwischen den beiden
Gruppen von primärseitigen Kontakten.
Es ist offensichtlich vorteilhaft, daß nur eine Horizontalbewegung
des beweglichen Gehäuses notwendig ist, weil dadurch die Notwendigkeit der Verwendung von Hebevorrichtungen entfällt,
die im Gegensatz dazu bei vielen früheren Anordnungen erforderlich waren, bei denen vertikale und andere Bewegungen
durchgeführt wurden. Jedoch ist ehe vertikalgerichtete oder schräggerichtete Bewegung des beweglichen Gehäuses durchaus
möglich.
Die Schaltvorrichtung im beweglichen Gehäuse besteht aus einer Gruppe von festliegenden Kontakten, die mit einer weiteren
Gruppe primärseitiger Versorgungskontakte elektrisch verbunden sind, einer Gruppe von bewegbaren Kontakten und einer
Einrichtung zur Bewegung der bewegbaren Kontakte zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung. Nach einer
weiteren erfindungsgemäßen Einrichtung sind die beweglichen
Kontakte und ihre Bewegungsvorrichtung in einem Rahmen angeordnet,
der herausnahmbar in dem beweglichen Gehäuse angebracht ist. Eb wird dadurch ermöglicht, daß der Rahmen als
Ganzes aus dem Gehäuse zu Wartungszwecken herausgezogen werden kann, vorteilhafterweise von der Oberseite des Gehäuses her,
die üblicherweise mit einem Deckel versehen ist, der entweder durch ein Scharnier mit dem Gehäuse verbunden sein kann oder
vollständig abnehmbar sein kann.
In den Zeichnungen ist eine besondere Ausführungsform des
erfindnngsgemäßen Schaltwerkes beispielhaft dargestellt:
Figur 1 zeigt das elektrische Schaltwerk nach der Erfindung zum Teil in Seitenansicht und zum
Teil im Schnitt;
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Figur 2 zeigt das erfindungsgemäße Schaltwerk in Vorderansicht;
Figur 3 stellt einen Teil des Schaltwerkes nach dem
Ausbau aus dem beweglichen G-ehäuse perspektivisch dar.
Nach Figur 1 besteht das Schaltwerk aus einem feststehenden Gehäuse 1 und einem beweglichen Gehäuse 2, das mit Rädern
versehen ist und auf Schienen 4 in horizontaler Richtung entsprechend dem Pfeil von dem feststehenden Gehäuse weg
oder auf dieses zu bewegt werden " ann. Das erste Gehäuseteil
5 ist durch eine Trennwand 6 in eine untere Stromechienenkammer
7 und eine obere Stromzuführungskammer 8 getrennt. Für den Fall der Steuerung an einer dreiphasigen
Versorgung enthält die Stromschienenkammer 7 drei Stromschienen 9» 10 und 11 für jede der einzelnen Phasen, die
auf einem Isolierteil 12 angeordnet sind. Jede einzelne
Stromschiene ist elektrisch mit einer Steckdose verbunden, z.B. die Steckdose 13 für die Stromschiene 9>
wobei jede Steckdose mit einem Isolierschutz 14 versehen ist und alle drei Steckdosen in horizontaler Reihe angeordnet sind.
In der oberen Kammer 8 trägt ein weiteres Isolierteil 15 drei horizontal zueinander ausgerichtete Steckdosen für jede
einzelne Phase. Jede solche Steckdose, z.B. 16, besitzt einen Isolierschutz 16a und ist mit einem Leiter 17 verbunden, der
die primärseitige Zuleitung für den Stromtransformator 18 darstellt und an seinem anderen Ende mit einem Ausgang 19 in
einem weiteren Teil 20 des feststehenden Gehäuses verbunden ist, das einen KabelÜberführungskasten bildet. Die drei Ausgänge
in dem Kabelüberführungskasten 20 sind elektrisch mit Kabelverbindungsstücken 21 verbunden.
Der zweite Gehäuseteil 22 des feststehenden Gehäuses befindet sich oberhalb des ersten Gehäuseteils 5 und erstreckt sich von
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diesem aus nach vorn. Er enthält ein Instrumententeil und Sekundärkreise, die mit dem Stromtransformator 18 und gegebenenfalls
auch mit einem Spannungstransformator verbunden sind. An der Rückseite weist das Gehäuseteil 22 Ausgänge 23 auf, die mit
Signalleitungen verbunden werden können, über die bestimmte Anzeigesignale an eine weiter entfernt liegende Stelle gesandt
oder von ihr empfangen werden können. An der Vorderseite des zweiten Gehäuseteils 22 ist ein dritter Gehäuseteil 24 befestigt,
der die mechanischen Glieder enthält, die auf die sekundärseitigen Bausteine ansprechen oder diese steuern und
so eingerichtet sind, daß sie mit mechanischen Gliedern an dem beweglichen Gehäuse zusammenwirken. So befindet sich innerhalb
des Gehäuseteils 24 eine Auslösungseinrichtung 25, die aus einer Auslösespule besteht, welche bei ihrer Erregung den
Stößel 26 nach unten treibt. Weiterhin befinden sich in dem Gehäuseteil 24 Hilfsschalter 27, die mit einem Verbindungsglied
27a in Antriebsverbindung stehen, wobei das Verbindungsglied 27a an einen Hebel 28 angelenkt ist, der selbst bei
28a an der Unterseite des Gehäuseteils 24 angelenkt ist. Eine Anzeigeeinrichtung 24a steht ebenfalls mit dem Verbindungsglied
27a in Antriebsverbindung und ist ebenfalls in dae Gehäuseteil 24 eingebaut.
Das bewegliche Gehäuse 2 besitzt an seiner Rückfront eine Gruppe von sechs isolierten Steckern, die aus zwei Gruppen von
je drei horizontal zueinander ausgerichteten Steckern bestehen, deren jeder an seinem Ende einen Büschelkontakt aufweist, wobei
die beiden Gruppen übereinander angeordnet sind. Die Stecker sind dabei so ausgerichtet, daß bei einer Bewegung des beweglichen
Gehäuses auf den Schienen 4 in die in der Abbildung gezeigte Stellung die Büschelkontakte in die Steckdosen der
Stromschienen- und Stromzuführungskammern 7 und 8 eingreifen. So befindet sich der Büschelkontakt 29 mit der Steckdose 13
und der Büschelkontakt 30 mit der Steckdose 16 in Eingriff.
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Mit den drei Büschelkontakten wie 29 sind innerhalb des beweglichen
Gehäuses angeordnete Pestkontakte wie 31 verbunden, wobei ein entsprechender Satz von drei Festkontakten wie 32 mit
den Steckern 30 verbunden ist. Innerhalb des Gehäuses ist ein Bauteil um eine Achse 33 schwenkbar angeordnet, das aus drei
Paaren paralleler isolierender Arme 34 bestellt, von denen jedes Paar bewegliche Kontakte wie 35 und 36 trägt, die mit den
drei Gruppen von Festkontakten wie 31 bzw. 32 in Verbindung kommen. Jedem der bewegbaren Kontakte 35 und 36 ist eine mit
37 bezeichnete Stromkreisunterbrechungseinrichtung zugeordnet, die frei von Lichtbogenbildung arbeitet. Die Bewegung der
bewegbaren Kontakte aus der in der Figur gezeigten offenen Stellung in die geschlossene Stellung wird durch ein Hebelsystem bewirkt, das nur schematise!! gezeigt ist. Dazu wird
die in einer Anzahl von parallel angeordneten Schließfedern gespeicherte Kraft freigesetzt. Diese Federn können mittels
eines Handgriffs 38, der durch ein weiteres Hebelsystem ablösbar mit den Federn verbunden ist und unter Zusammendrücken der
Federn von Hand betätigbar ist, gespannt werden. Die Auslösung der Federn 39 zum Schließen der beweglichen Kontakte wird
mittels einer handgesteuerten Auslösesperre 41 gesteuert. Die Spannung der Schließfedern 39 durch die entsprechende
Bewegung des Handgriffs 38 bewirkt außerdem, daß die Federn gespannt werden, die bei ihrer Auslösung dazu dienen, die
beweglichen Kontakte aus ihrer geschlossenen in die geöffnete Stellung zu bringen. Die Öffnungsfedern 40 werden durch
Anlage einer Sperre 42 an einem Hebel 43 in gespannter Stellung gehalten, und die Ablösung der Sperre 42 von dem Hebel 43 gestattet
die Auslösung der Federn 40, so daß die beweglichen Kontakte in die offene Stellung geschwenkt werden. Die
Sperre 42 kann in die die Federn auslösende Stellung durch Niederdrücken eines Auslösers 44 bewegt werden, der durch
die Oberseite des beweglichen Gehäuses hindurch vorsteht und sich unmittelbar unterhalb d"es otößela 26 befindet, wenn das
bewegliche und das feststehende Gehäuse miteinander verbunden
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sind. Das die Stellung der beweglichen Kontakte steuernde Hebelsystem steht weiterhin mit zwei Mitnehmern 45 und 46
in Antriebsverbindung, die durch die Oberseite des beweglichen Gehäuses 2 vorstehen und den gegenüberliegenden Enden eines
Schwenkarmes 47 anliegen, der wiederum dem Schwenkhebel 28 an der Unterseite des Gehäuseteils 24 anliegt« In der gezeigten
offenen Stellung der beweglichen Kontakte befindet sich der Mitnehmer 45 in der angehobenen und der Mitnehmer 46 in seiner
unteren Stellung, wird der bewegliche Kontakt jedoch in die geschlossene Stellung gebracht, so wird der Mitnehmer 45 in die
untere und der Mitnehmer 46 in die obere Stellung gebracht. Der Schwenkarm 47 bewegt daher den Hebel 28 um seine Schwenkachse,
wodurch das Verbindungsglied 27a die gewünschte Schaltung in den Sekundärkreisen bewirkt und die sichtbare Anzeige 24a
zwischen den "Ein" und "Aus"-Stellungen bewegt wird.
Die beweglichen, isolierenden Kontaktarme 37 und das Hebelsystem zur Steuerung dieser Arme befinden sich an einem
Rahmen, der in dem beweglichen Gehäuse 2 herausnehmbar angeordnet ist. Dieser Rahmen enthält entsprechend Figur 3 Seitenteile
60, die an ihren unteren Enden durch eine Schwenkachse verbunden sind, welche in Lagern 33a gelagert ist, sowie ein
Querglied 61. Dieses Querglied weist Platten 62 auf, die an der Oberseite des beweglichen Gehäuses durch vier Bolzen 52
nahe den Vorderecken des Gehäuses befestigt sind, wobei die Bolzen durch Löcher 63 in den Platten 62 verlaufen und jeder
mit einer Mutter 64 versehen ist. Der Federspannungsgriff 38 und die Auslösesperre 41 sind beide in der Weise angeordnet,
daß sie über Schubglieder geeignete Teile des Hebelsystems für die beweglichen Kontakte betätigen, so daß keine feststehende
Verbindung zwischen dem Hebelmechanismus und den außerhalb des beweglichen Gehäuses befindlichen handbetätigten Gliedern besteht.
Auf diese Weise wird erreicht, daß durch einfache Entfernung der vier Bolzen, die den Rahmen an der Oberseite des
beweglichen Gehäuses befestigen, ermöglicht wird, den Rahmen zur Wartung der beweglichen Kontakte und des Hebelsystems aus
dem Gehäuse herauszuheben. Zur Erleichterung dieser Bewegung
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. ti.
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ist das bewegliche Gehäuse mit einem abnehmbaren Deckel versehen.
Das Schaltwerk ist in üblicher Weise in dem beweglichen Gehäuse
in einem Ölbad eingetaucht, das zum Teil auch das Hebelsystem bedeckt. Bei jeder Öffnung des Schalters unter Kurzschlußbedingungen
entwickelt sich durch Bogenbildung an den Kontakten Gas, das aus dem beweglichen Gehäuse abgelassen werden muß. Dazu
ist der abnehmbare Deckel mit einer Öffnung ausgebildet, die in eine Ausdehnungskammer 48 ur von dort zu zwei Abzügen 49
führt. Diese Abzüge sind zu zwei Abzugsrohren 50 ausgerichtet, die durch das feststehende Gehäuse I hindurch verlaufen und
sich an der Rückfront des feststehenden Gehäuses zur Atmosphäre
hin öffnen.
Ea ist erkennbar, daß das vorstehend kurz beschriebene System
aus beweglichen Kontakten mit einer Hebelanordnung nicht erfindungswesentlich ist und durch irgendeine andere Ausbildung
der beweglichen Kontakte und der zugehörigen Steuerung ersetzt werden kann. Erfindungf.gemäß besteht die Steuerung vorzugsweise
aus Mitnehmern wie 45 und 46 oder äquivalenten mechanischen Anzeigegliedern, die auf die Stellung der beweglichen Kontakte
ansprechen. Weiterhin muß beim Einbau einer selbsttätigen Stromkreisunterbrechung
die Steuerung der beweglichen Kontakte so ausgebildet sein, daß sie durch eine Auslösevorrichtung wie 25
oder ein äquivalent ausgebildetes Betätigungsglied betätigt werden kann.
Es ergibt sich aus der vorstehenden Beschreibung, daß das bewegliche
Gehäuse nur die beweglichen Kontakte und die dafür notwendige Steuereinrichtung, sowie die Festkontakte enthält. In das
bewegliche Gehäuse sind keine sekundärseitigen elektrischen Bausteine eingebaut, so daß dieses infolgedessen als Standardprodukt
herstellbar int. Alle notwendigen sekundärseitigen Bausteine sind vielmehr in das feststehende Gehäuse eingebaut und
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jeder wechselseitige Betrieb der Sekundärkreise und der Steuerung
für die beweglichen Kontakte wird durch die nebeneinander befindlichen, mechanisch betätigbaren Glieder bewirkt, wenn das bewegliche
und das feststehende Gehäuse sich in Arbeitsstellung befinden.
Es ergibt sich weiterhin, daß sich die gesamte Betriebseinrichtung
innerhalb des Ölbades befindet und auf diese Weise gegen Korrosion
geschützt ist und eine Spritzschmierung durch das Ölbad erfährt.
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Claims (1)
- Patentanspr ü c h e1.!Elektrisches Schaltwerk, dadurch gekennzeichnet, daß es .-^ aus einem feststehenden Gehäuse (1) mit Stromzuführungen (9, 10, 11) und Stromableitungen (17), die Teile eines Hochspannungsprimärkreises bilden, und einem beweglichen Gehäuse (2) mit einer Schaltvorrichtung (31 bis 36) für den Primärkreis besteht, daß das feststehende und das bewegliche Gehäuse ineinandergreifende Kontakte (13, 16, 29, 30), die in der Arbeitsstellung des beweglichen Gehäuses die Stromzuführung und Stromableitung miteinander verbinden, für die primärseitige Versorgung aufweisen, daß in dem feststehenden Gehäuse Transformatoren (18) angeordnet sind, daß mehrere von den Transformatoren gespeiste Sekundärkreise- vorgesehen sind, daß wenigstens einige der Sekundärkreise in dem feststehenden Gehäuse enthalten sind und zwischen den beiden Gehäusen eine Wirkverbindung (26, 28, 45, 46, 47) zur Steuerung der in dem feststehenden Gehäuse angeordneten Sekundärkreise in Entsprechung zur Einstellung der Schaltvorrichtung für den Primärkreis im beweglichen Gehäuse vorgesehen ist.2. Schaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Sekundärkreise in dem feststehenden Gehäuse (1) enthalten sind.Schaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärversorgungskontakte (29, 30) mit ihren Achsen horizontal angeordnet sind, und, daß das bewegliche Gehäuse (2) in horizontaler Sichtung in die Arbeitsstellung oder aus ihr heraus bewegbar angeordnetist. 309839/0461-15-4. Schaltwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Gehäuse (?) mit Rädern (3), die auf festliegenden, vom feststehenden Gehäuse (1) her verlaufenden Schienen (4) laufen, versehen ist.5. Schaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkverbindung zwischen den beiden Gehäusen (1, 2) aus in der Arbeitsstellung des beweglichen Gehäuses (?) nebeneinanderliegenden mechanischen Schaltelementen (28, 47) besteht.6. Schaltwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Wirkverbindung aus mechanischen Schaltelementen (27a, 28, 45, 46, 47) besteht und zwischen den Gehäusen (1, 2) eine elektrische Verbindung nur zwischen den Primärversorgungskontakten (13, 16, 29, 30) vorgesehen ist.Schaltwerk nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander mechanisch wechselwirkenden Schaltelemente aus dem beweglichen Gehäuse (2) vorstehende, entsprechend der Stellung der Schaltvorrichtung (31 bis 36) einstellbare Überträger (45» 46) aufweisen, sowie mechanische Fühler (27a, 28), die aus dem feststehenden Gehäuse (1) vorstehen und in der Arbeitsstellung des beweglichen Gehäuses nebeneinander und mittels der mechanischen Überträger betätigbar angeordnet sind, und, daß die Fühler zur Betätigung mechanisch beweglicher Steuerglieder (27) der Sekundärkreise im festen Gehäuse verbunden sind.-16-309839/04618. Schaltwerk nach Ansprüchen 7 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende Gehäuse (1) ein erstes Gehäuseteil (5) mit Stromzuführung)! (9, 10, 11) und Stromableitungen (17) und ein zweites, in horizontaler Richtung von dem ersten vorstehendes Gehäuseteil (22) aufweist, daß das zweite Gehäuseteil in einer solchen Höhe angeordnet ist, daß das bewegliche Gehäuseteil (2) in seiner Arbeitsstellung darunter eingepaßt ist, und, daß die mechanischen Überträger (4 5j 46) von der Oberseite des beweg!'οhen Gehäuseteils her nach oben und die mechanischen Fühler \27&, 28) von der Unterseite des zweiten Gehäuseteils des feststehenden Gehäuses her nach unten vorstehen.Schaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (31 "bis 36) einen federbetätigten Trennschalter (39 bis 4-3) aufweist, mittels dessen der Primärkreis durch die bewegung eines aus dem beweglichen Gehäuse (2) vorstehenden Auslösers (44-) unterbrochen wird, daß das feststehende Gehäuse (1) nit einem mechanischen Betätigungsglied (26), das in Arbeitsstellung des beweglichen Gehäuses neben dem Auslöser angeordnet ist, versehen ist, und, daß der Trennschalter mittels des auf ein Signal in einam Sekundärkreis im feststehenden Gehäuse ansprechenden Betätigungsgliedes und des dadurch bewegten Auslösers betätigbar ist.10. Schaltwerk nach Ansprüchen 3 und 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöser (44) von der Oberseite des beweglichen Gehäuses (2) her nach oben und das mechanische Betätigung s glied (26) von der Unterseite des zweiten Gehäuseteil.^? (?2) des feststehenden Gehäuses (1) her nach unten vorsteht.309839/046i ~17~11. Schaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (31 bis 36) im beweglichen Gehäuse (?) aus einer Gruppe feststehender Kontakte (31, 32) zur Verbindung mit den entsprechenden Kontakten (?9» 30) der primärseitigen Versorgung, aus einer Gruppe bewegbarer Kontakte (35» 36) und einer Vorrichtung (3% 34) zu deren Bewegung zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung besteht, und, daß die bewegbaren Kontakte und ihre Bewegungsvorrichtung an einem aus dem beweglichen Gehäuse herausnehmbaren Rahmen (60, 61, 62) angebracht sind.12. Einrichtung eines feststehenden Gehäuses für ein elektrisches Schaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende Gehäuse (1) Stromzuführungen (9» 10, 11) und Stromableitungen (17) eines Hochspannungspriraärkreises, Primärversorgurigskontakte (13, 16) zum Eingriff in entsprechende Kontakte (29> 30) an einem beweglichen Gehäuse (2) in Arbeitsstellung desselben zu dem feststehenden Gehäuse, Transformatoren (18) zur Speisung von in dem feststehenden Gehäuse befindlichen Sekundärkreisen und mit am beweglichen Gehäuse befindlichen zweiten Wirkelementen (45, 46, 47) zusammenwirkende erste Wirkelemente (27a, 28) zur Steuerung der Sekundärkreise aufweist.13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Wirkelemente (27a, 28) als vom feststehenden Gehäuse (1) vorstehende mechanische Teile ausgebildet sind.14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß alle Wirkelemente (27a, 28, 45, 46, 47) aus mechanischen Teilen bestehen.309839/0461-18-- 1-3 -15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Wirkelementen von dem feststehenden Gehäuse (1) her nach oben vorstehende mechanische Fühler (45, 46) gehören, mittels deren mechanisch bewegliche, den Sekundärkreisen zugeordnete Steuerglieder (27a, 28) betätigbar sind.16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende G-ehäuse (1) aus einem ersten Gehäuseteil (5) mit Stromzuführungen (9, 10, 11) und Stromableitungen (17) und einem zweiten, in horizontaler Richtung von dem ersten vorstehenden Gehäuseteil (22) besteht, daß der zweite Gehäuseteil in einer solchen Höhe angeordnet ist, daß das bewegliche Gehäuse (2) in seiner Arbeitsstellung darunter eingepaßt ist, und, daß die . mechanischen Teile (27a, 28) von der Unterseite des zweiten Gehäuseteils nach unten vorstehen.17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Gehäuseteil (22) eine Mehrzahl von mittels der mechanischen Teile betätigbaren Schaltern (27) für die Sekundärkreise aufweist.18. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende Gehäuse (1) mit Aus lösern (44), die auf Unterbrechung des Stromkreises er fordernde Bedingungen ansprechen, versehen ist, und, daß mittels der Auslöser ein mechanisches, vom feststehenden Gehäuse vorstehendes Betätigungsglied (26) betätigbar ist.-19-309839/046119. Einrichtung nach Ansprüchen 16 oder 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöser (44) in dem zweiten Gehäuseteil (22) angeordnet ist, und, daß das mechanische Betätigungsglied (26) von der Unterseite dieses Gehäuseteils vorsteht.20. Einrichtung eines beweglichen Gehäuses für ein elektrisches Schaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Gehäuse (2) eine Schaltvorrichtung (31 bis 36) für den Hochspannungsprimärkreis und Primärversorgungskontakte (29, '30) aufweist, die mit entsprechenden Kontakten (13, 16) am feststehenden Gehäuse (1) in der Arbeitsstellung des beweglichen Gehäuses, in der dieses dem feststehenden Gehäuse anliegt, in Eingriff sind, daß mit ersten Wirkelementen (27a» 28) am feststehende! Gehäuse zusammenwirkende zweite Wirkelemente (45, 46, 47) zur Steuerung der Sekundärkreise im feststehenden Gehäuse entsprechend zur Einstellung der Schaltvorrichtung des Primärkreises im beweglichen Gehäuse vorgesehen sind, und, daß das bewegliche Gehäuse keine Sekundärkreise aufweist.21. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Priraärversorgungskontakte (29, 30) mit horizontal verlaufenden Achsen angeordnet sind, und, daß das bewegliche Gehäuse (2) mit Hadern (3) zur Bewegung in horizontaler Richtung versehen ist.22. Einrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Wirkelemente mechanische Teile (45, 46) aufweisen, die vom beweglichen Gehäuse (2) vorstehen und mit der Schaltvorrichtung (31 bis 36) des Primärkreises in Antriebsverbindung stehen.309839/046 1 "2°-23. Einrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß alle Wirkelemente aus mechanischen Teilen bestehen.24. Einrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen Teile (4 5, 46) von der Oberseite dep beweglichen Gehäuses (?) vorstehen.25· Einrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 24» dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (31 bis 36)einen federbetätigten Trennschalter (39 bis 43) zur Unterbrechung des Primärkreises bei Bewegung des vom bewegliehen Gehäuse (?) vorstehenden Auslösers (44) aufweist.26. Einrichtung nach Anspruch 25» dadurch gekennzeichnet, dai3 der Auslöser (44) von der Oberseite des beweglichen Gehäuses (2) vorsteht.27. Einrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Sehaltvorrichtung (^1 bis ^6) in dem beweglicnen Gehäuse (2) aus einer Gruppe feststehender Kontakte (31, 32) zur Verbindung mit entsprechenden Primär- versorgungskontakten (29, 30), aus einer Gruppe bewegbarer Kontakte (35, 36) und einer Vorrichtung (33, 34) au deren Bewegung zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung besteht, und, daß die bewegbaren Kontakte und iiire Bewegungsvorrichtung an einem aus dem beweglichen Gehäuse herausnehmbaren Rahmen (60, 61, 6?) angeordnet sind.309839/046 Ί
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