DE2312268C3 - Vorderbacken einer Auslöseskibindung - Google Patents
Vorderbacken einer AuslöseskibindungInfo
- Publication number
- DE2312268C3 DE2312268C3 DE2312268A DE2312268A DE2312268C3 DE 2312268 C3 DE2312268 C3 DE 2312268C3 DE 2312268 A DE2312268 A DE 2312268A DE 2312268 A DE2312268 A DE 2312268A DE 2312268 C3 DE2312268 C3 DE 2312268C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ski
- spring
- lever arms
- toe piece
- ski boot
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 5
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 5
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 3
- 239000003638 chemical reducing agent Substances 0.000 description 2
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 2
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 2
- TVEXGJYMHHTVKP-UHFFFAOYSA-N 6-oxabicyclo[3.2.1]oct-3-en-7-one Chemical compound C1C2C(=O)OC1C=CC2 TVEXGJYMHHTVKP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000008275 binding mechanism Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 1
- 230000009182 swimming Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/001—Anti-friction devices
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/08—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
- A63C9/085—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable
- A63C9/08507—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable with a plurality of mobile jaws
- A63C9/08521—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable with a plurality of mobile jaws pivoting about a vertical axis, e.g. side release
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/08—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
- A63C9/085—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable
- A63C9/08557—Details of the release mechanism
- A63C9/08564—Details of the release mechanism using cam or slide surface
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/08—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
- A63C9/085—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable
- A63C9/08557—Details of the release mechanism
- A63C9/08578—Details of the release mechanism using a plurality of biasing elements
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Vorderbacken der im Oberbegriff des Hauptanspruches angegebenen Art.
In der älteren DE-OS 22 09 055 wird ein Vorderbakken vorgeschlagen, bei dem Anschläge von den beiden
Schenkeln eines waagebalkenartigen Jochs gebildet werden, das zur Kraftverteilung am Ende der Zugstange
um einen lotrechten Bolzen frei schwenkbar ist. Jeder Jochschenkel bildet mit seiner dem Skischuh abgewandten
Seite eine konkave Kurvenbahn, an der eine Rolle anliegt, die auf dem kürzeren Hebelarm des Schwenkhebels
um einen lotrechten Drehzapfen verdrehbar ist. Die Zugstange trägt am skischuhfernen Ende eine Mutter,
an der eine im Gehäuse an einem Widerlager abgestützte Druckfeder anliegt. Sie durchsetzt im
Widerlager einen Durchgang mit Spiel, so daß sie in Skilängsrichtung keine Führung hat. Die Schwenkhebel
liegen mit ihren längeren Hebelarmen einem skifesten Anschlag gegenüber, gegen den sie durch die auf die
Zugstange einwirkende Feder normalerweise in Anlage gehalten werden. Bei diesem sehr kompliziert aufgebauten
Vorderbacken wird es als nachteilig angesehen, daß die Auslösekraft vom Skischuh bzw. die Gegenkraft von
der Auslösefeder über eine Vielzahl von Reibungseinflüssen geltend machenden Anlenkstellen übertragen
wird, und daß die Zugstange keine Führung in Längsrichtung erfährt, so daß stets dann eine labile
Mittelstellung gegeben ist, wenn — wie häufig der Fall sein wird — ein Skischuh zwischen den Schwenkhebeln
sitzt, der so breit ist, daß er die längeren Hebelarme vom skifesten Anschlag geringfügig abhebt. Beim Fahren
wird an jedem Schwenkhebel eine nach außen gerichtete Schubkraft über die Schwenkachse des
Schwenkhebels noch relativ unbeeinträchtigt auf die Schwenkachse des Gleitstücks am Ende des kürzeren
Hebelarmes umgesetzt Dabei erfolgt die Übertragung vom kürzeren Hebelarm auf das Gleitstück bereits über
eine Schwenkachse mit Reibungssinfluß. Vom Gleitstück wird die Kraft unter Rollreibung auf die
Führungsbahn des jeweiligen Jochschenkels übertragen. Das Joch selbst schwenkt dann wieder unter Gleitreibungseinfluß
um seinen Drehzapfen an der Zugstange
to und überträgt die verbleibende Kraft über das andere
Gleitstück und den anderen Winkelhebel auf den skifesten Anschlag. Erst dann kann sich unter weitergehendem
Reibungseinfluß an allen relativ zueinander bewegbaren, kraftübertragenden Elementen eine Reaktionskraft
über die Zugstange auf die Auslösefeder übertragen, wobei gleichzeitig eine außermittige Kraftkomponente
die Zugstange seitlich wegdrückt An jeder vom Skischuh eingesteuerten Bewegung nehmen alle
beweglichen Teile im Mechanismus des Vorderbackens teiL Temperaturänderungen, Feuchtigkeit und Verschmutzung
(Streusalz) bestimmen den Kraftverlust auf dem Übertragungsweg jeweils individuell so, daß sich
eine konstant bleibende Auslösecharakteristik nur sehr schwer erzielen läßt wobei berücksichtigt werden muß,
daß das Innere des Bindungsmechanismus ohne den eingesetzten Skischuh (z. B. beim Transport auf dem
Autodach) sehr wohl diesen äußeren Einflüssen ausgesetzt wird. Bei einer solchen Verschmutzung oder
unter ungünstigen Witterungs- oder Temperaturbedingungen reagiert der Vorderbacken dann nicht feinfühlig
genug, da die vom Skischuh ausgeübten Kräfte auf dem indirekten Übertragungsweg über alle beweglichen
Komponenten schon aufgezehrt werden, ehe sie eine Reaktion der Auslösefeder hervorrufen. Bis zu diesem
Zeitpunkt ist der Vorderbacken starr bzw. unbeweglich. Erst nach Überwindung der sogenannten Losbrechreibung
in allen reibungsaktiven Teilen tritt eine schlagartige Reaktion ein. Gerade nach längerem
Nichtgebrauch oder bei nicht kontinuierlichem Gebrauch lassen sich dadurch Gefahren für den Skifahrer
nicht ausschließen, da er seine Bindung — wie häufig Presseveröffentlichungen entnehmbar ist — nur ungern
regelmäßig warten läßt. Wenn der Skischuh darüber hinaus nicht genau in den Vorderbacken paßt, sondern
geringfügig breiter ist, hebt er — wie gesagt — in der Normalstellung die Schwenkhebelenden vom skifesten
Anschlag ab. Dann ist jedoch kein bewegliches Teil mehr gegen eine seitliche Bewegung abgestützt, außer
der in der Bohrung seitlich kippbaren Mutter, an der die Feder anliegt. Infolge der großen Hebelarme zur
Abstützung der Mutter wird keine zufriedenstellende Zentrierung erreicht. Dazu muß hervorgehoben werden,
daß bei gekippter Mutter sich die in der Feder wirksame Länge der Zugstange verkürzt. Damit erfolgt
eine exzentrisch angreifende Kompression der Feder, die an sich nicht beabsichtigt ist und den Elastizitätsbereich
des Vorderbackens verringert. Die Schwenkhebel können bei der Skisteuerung seitlich jeweils so lange
schwenkend nachgeben, bis die Feder eine entsprechende Gegenkraft aufbaut, bzw. die Schwenkhebelenden
wieder am skifesten Anschlag anliegen. Dieses Nachgeben erfolgt außerhalb des eigentlichen Elastizitätsbereiches
des Vorderbackens. Zum einwandfreien Steuern des Skis ist aber ein fester Sitz des Skischuhs unbedingt
erforderlich.
In der älteren DE-OS 21 51 500 ist ein Vorderbacken vorgeschlagen worden, der dem eingangs genannten
Vv,ι derbacken gattungsmäßig nur ähnlich ist. Er soll sich
dadurch auszeichnen, daß die beiden um zum Ski lotrechte Achsen drehbaren Schwenkhebel als Winkelhebel
mit sich vor deren skifesten Achsen zur Symmetrielinie des Skis hin einwärts erstreckenden
Schenkeln ausgebildet sind, daß die inneren, freien Enden dieser Schenkel gemeinsam auf einem federbelasteten,
in Skilängsrichtung verschiebbaren Druckstück aufliegen, und daß der Abstand der Acnsen der beiden
Sohlenhalter in Abfahrtsstellung geringer ist, als der Abstand der beiden skifesten Achsen. Voraussetzung ist
dabei, daß jeweils winkelförmige Sohlenhalter vorhanden sind, die mit einem Schenkel an der Skischuhspitze
und mit dem anderen Schenkel an der Skischuhseite anliegen. Zudem stützen sich die kürzeren Hebelarme
der Schwenkhebel, die wiederum die Winkeihebel tragen, an einem in Skilängsrichtung ungeführten, am
dem Skischuh abgewandten Ende der Druckfeder aufliegenden Druckteller ab. Dieses Prinzip stellt keine
in der Praxis funktionstüchtige Lösung dar, da die Feder bei jeder kleinen Belastung infolge einer Seitwärtskraft
des Skischuhs seitlich ausknicken würde bzw. keine vernünftige Kompression erführe, da die kürzeren
Hebelenden derart exzentrisch an der Feder angreifen, daß sie sie nicht zusammendrücken können, sondern nur
den Federteller schrägstellen, wobei dann der jeweils nicht belastete Schwenkhebel durch seine Abstützung
an einem skifesten Anschlag als Widerlager dienen würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Vorderbacken der eingangs genannten Art mit baulich
einfachen Mitteln so auszugestalten, daß unter allen Bedingungen eine einwandfreie und direkte Kraftübertragung
vom Skischuh auf die Auslösefeder gegeben ist, daß die Auslösecharakteristik des Vorderbackens sehr
feinfühlig und gleichbleibend einstellbar ist, und daß der Skischuh einen festen Sitz findet und über einen
gewissen Elastizitätsbereich hin zuverlässig in die Mittellage zurückgeführt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen
Merkmale gelöst.
Bereits bei der kleinsten Seitwärtsbewegung der Skischuhspitze überträgt der in Schwenkrichtung
liegende Schwenkhebel die Kraft unmittelbar auf die Zugstange und die Auslösefeder. Der andere Schwenkhebel
wird entlastet und beeinflußt diese Kraftübertragung nicht. In diesem direkten Kraftfluß in die Feder
liegt nur eine einzige gelenkartige und durch Reibung beeinflußte Verbindungsstelle zwischen dem Schwenkhebel
und dem Anschlag. Es nehmen keine weiteren beweglichen Teile im Vorderbacken an dieser Bewegung
teil. Es sind weder Druckrollen noch zusätzliche Abstützungen erforderlich, um die Auslösefeder zur
Teilnahme an der Skischuhbewegung zu zwingen. Da die Zugstange in Längsrichtung geführt werden kann
und zufolge des direkten Kraftflusses werden seitliche und die Steuerbarkeit des Skis verschlechternde
Schwimmbewegungen der am Skischuh anliegenden Schwenkhebelenden bzw. Sohlenhalter ausgeschlossen.
Die Zugstange verschiebt sich beim seitlichen Ausschwenken des Skischuhs gegen die Federkraft zum
Skischuh hin, also in der gleich-;- Richtung, in der sich die inneren Enden der kürzeren Hebelarme bewegen.
Dadurch läßt sich der Elastizitätsbereich ohne weiteres so groß bemessen, wie dies für erforderlich gehalten
wird. Über den gesamten Elastizitätsbereich wirkt die Rückstellkraft der Auslösefeder wiederum in direktem
Kraftfluß allein auf den ausgeschwenkten Schwenkhebei ein. Bei Überschreiten des Elastizitätsbereiches löst
der Vorderbacken aus, wonach am Schwenkhebel nurmehr eine schwache und das Freikommen des
Skischuhs nicht beeinflussende Kraft wirkt Der Vorderbacken ist einfach aufgebaut und enthält im
System seiner beweglichen Teile keine die Reibung unnötig steigernden Elemente. Er erfüllt die an moderne
Vorderbacken gestellten Forderungen, nämlich ein feinfühliges Reagieren unter Belastung und ein Beibehalten
einer einmal eingestellten Auslösekraft bzw. einer gewünschten Auslösecharakteristik trotz wechselnder
äußerer Bedingungen.
Es ist zwar aus der DE-OS 19 46 461 ein Vorderbakken der eingangs genannten Art bekannt, jedoch
arbeitet bei diesem die Auslösefeder über einen Federteller und einen quer zur Skilängsrichtung
verschiebbar anliegenden Hubmindererteil auf die Schwenkhebel ein. Die längeren Hebelarme der
Schwenkhebel müssen außerordentlich lang ausgebildet werden, wodurch jedoch der Schuh erst nach einer
großen seitlichen Verschiebung vollkommen freikommt Da die langen Hebelarme erheblich länger sind, als die
kürzeren Hebelarme ist eine sehr kräftige und platzraubende Feder erforderlich, um den Schuh sicher
in seiner Gebrauchsstellung halten zu können. Der Hubminderer führt zusätzlich zu reibungsintensiven
Arbeitsbedingungen, die bei der Auslösung stören können.
Aus der US-PS 35 84 891 ist weiterhin ein Vorderbakken bekannt, bei dem die zwei Schwenkhebel um eine
gemeinsame Achse scharnierartig schwenkbar sind. Der kürzere Hebelarm jedes Schwenkhebels ist als Nocken
ausgebildet, der an einer mit einem federbelasteten Stößel verbundenen. Rolle anliegt. Da die kürzeren
Hebelarme bei einem Verschwenken der längeren Hebelarme nach außen und vorn zwangsläufig nach
innen und hinten bewegt werden, kann an einer von den kürzeren Hebelarmen getragenen Nockenfläche nur ein
sehr kleiner Bereich ausgebildet werden, über den ein Stößel bei einer Bewegung nach innen und vorn
verschoben wird. Dadurch ergibt sich nur ein sehr kleiner Elastizitätsbereich, innerhalb dessen der Schuh
elastisch in die Normallage zurückgeführt wird. Daraus resultiert jedoch die Gefahr, daß die Bindung bei an sich
ungefährlichen Stoßen auslöst.
Schließlich ist aus der DE-OS 20 17 849 noch ein Vorderbacken bekannt, bei dem die Schwenkhebel über
Gelenkarme verbunden sind, die Rollen tragen, an denen sich der Skischuh vorn abstützt, bzw. seitlich
abrollt, während die Rollen über die Gelenkarme zur Seite gezogen werden. Dieser bekannte Vorderbacken
ist vielteilig und bauaufwendig und braucht viel Platz.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung geht aus Anspruch 2 hervor. Der Haltemechanismus
kann hierbei sehr einfach ausgebildet werden, wobei sich zusätzlich dazu noch eine stabile Längsführung für
die Zugstange ergibt, die nahe dem vorderen Skischuhende wirksam ist.
Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform der ω Erfindung geht aus Anspruch 3 hervor. Hier wird durch
die geteilte Ausführung der kürzeren Hebelarme eine einfachere Bedienung erzielt. Wenn kein Schuh in den
Vorderbacken eingesetzt ist, werden die längeren Hebelarme der Schwenkhebel spielfrei beigezogen.
« Schließlich kann das leichte Freikommen des Schuhes zur Seite hin noch dadurch gefördert werden, wenn die
Merkmale von Anspruch 4 verwirklicht sind.
In der Zeichnune sind Ausführunpsheisniele Her
Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine ferste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Vorderbackens in seiner
Gebrauchsstellung,
F i g. 2 einen Vertikalschnitt des Vorderbackens nach
F i g. 1 entlang seiner Längssymmetrieebene,
Fig.3 eine Draufsicht auf das gleiche Ausführungsbeispiel in Auslösestellung,
F i g. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel in Draufsicht,
F i g. 5 einen Vertikalschnitt durch F i g. 4 entlang der Längssymmetrieebene,
Fig.6 eine Draufsicht mit teilweisem Horizontalschnitt
eines dritten Ausführungsbeispieles in Gebrauchsstellung mit nur teilweise dargestelltem Federelement,
F i g. 7 eine der F i g. 6 entsprechende Draufsicht in Freigabestellung und
Fig.8 einen Horizontalschnitt durch einen Teil des
Vorderbackens nach den F i g. 6 und 7.
In der Zeichnung ist 1 eine Grundplatte eines Vorderbackens, die mittels Schrauben 2 am nicht
dargestellten Ski befestigt ist. In der Gebrauchsstellung (Fig. 1) liegt der Skischuh, dessen Konturen strichliert
eingezeichnet sind, an Abstützrollen 7 an. Zweiarmige Schwenkhebel 3 des Backens tragen an den Enden ihrer
längeren Hebelarme Rollen 6, die am Skischuh seitlich anliegen. Die Schwenkhebel 3 selbst sind an zur
Skioberfläche lotrechten Stiften 4 drehbar gelagert. Die Enden 5 ihrer kürzeren Hebelarme sind an einem
nutförmigen Endanschlag 9 einer eine Druckfeder 11 durchsetzenden Zugstange 8 durch eine federnde Hülse
10 angedrückt und so gelenkartig mit dem dem Skischuh zugewandten Ende der Zugstange 8 verbunden. Das
vordere Ende der Zugstange 8 trägt ein Gewinde, auf das eine verdrehsicher in einer Hülse 13 geführte Mutter
12 aufgeschraubt ist; die Zugstange ist zwecks Einstellung der Federvorspannung verdrehbar und
weist einen Schlitz 15 für die Aufnahme eines Schraubenziehers auf. Die Hülse 13 ist ihrerseits in ein
Gehäuse 14 eingeschraubt, das fest mit dem Ski verbunden ist.
Beim Federelement des in den Fig.4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiels ist die Feder 11 als
Zugfeder ausgebildet und an ihrem hinteren Ende an die Zugstange 8 angehängt; ihr vorderes Ende ist durch
einen um 90° aufgebogenen Führungsteil 17 der
ίο Grundplatte 1 geführt und trägt ein Gewinde, auf das
eine Rändelmutter 16 aufgeschraubt ist, die sich gegen den Führungsteil 17 abstützt.
Die Zugstange 8 ist durch einen zweiten Führungstei! 18 gesteckt und trägt einen hakenförmigen Anschlag 9,
der die Enden 5 der kürzeren Arme der Schwenkhebel 3 hintergreift.
Abschließend wird noch das in Fig.6 bis 8 dargestellte Ausführungsbeispiel erläutert. Hier ist jeder
Schwenkhebel zweiteilig ausgeführt und besteht aus einem längeren Teil 3a und einem kürzeren 3b. Beide
Teile sind mittels eines Stiftes 19 drehbar verbunden. Der längere Teil 3a des Schwenkhebels nimmt bei seiner
Ausdrehbewegung über den Anschlag 20 den kleineren Teil 3b und das Federelement so weit mit (F i g. 6 und 7),
bis der Teil 3b aus dem Endanschlag 9 ausklinkt (Fig. 7).
Der Schuh (strichliert gezeichnet) kann nun ohne weiteren Widerstand gänzlich aus der Bindung gedreht
werden. Bei der Rückstellbewegung, die mit einem Pfeil in Fig.8 angedeutet ist, zieht eine Feder 21 den
JO kleineren Teil 3b des Schwenkhebels in seine Ausgangsstellung,
so daß er wieder zwischen den eine konische Nut bildenden Anschlägen 9 und 22, die konisch
ausgebildet sind, einrastet.
Da in allen Ausführungsbeispielen das Federelement lediglich in axialer Richtung bewegbar ist muß das Gehäuse nur die Feder abdecken, wodurch es sehr klein gehalten werden kann.
Da in allen Ausführungsbeispielen das Federelement lediglich in axialer Richtung bewegbar ist muß das Gehäuse nur die Feder abdecken, wodurch es sehr klein gehalten werden kann.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorderbacken einer Auslöseskibindung mit einem Paar von zweiarmigen, um zum Ski lotrechte
Achsen drehbaren Schwenkhebeln, deren längere Hebelarme am Skischuh anliegen und deren kürzere
Hebelarme am dem Skischuh zugewandten Ende einer in Skilängsrichtung bewegbaren, durch eine
Feder belasteten Zugstange abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der in
Skilängsrichtung geführten Zugstange (8) ein beiden kürzeren Hebelarmen (5) gemeinsamer nut- bzw.
hakenförmiger Anschlag (9) angebracht ist, an dem die Enden der kürzeren Hebelarme (5) unmittelbar
angreifen.
2. Vorderbacken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (8) eine Zugfeder ist,
die mit ihrem skischuhfernen Ende an einem skifesten Teil (17) und an deren dem Skischuh
zugewandten Ende die geführte Zugstange (8) angehängt ist
3. Vorderbacken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder kürzere Hebelarm
zweiteilig ausgebildet ist und die beiden Teile gegen Federkraft aus einer Anschlagstellung relativ zueinander
verschwenkbar sind.
4. Vorderbacken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den am Skischuh
anliegenden Enden der längeren Hebelarme Rollen (6) und zwischen den längeren Hebelarmen skifeste
Abstützrollen (7) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT294572A AT315698B (de) | 1972-04-06 | 1972-04-06 | Vorderbacken für Skibindungen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2312268A1 DE2312268A1 (de) | 1973-10-25 |
| DE2312268B2 DE2312268B2 (de) | 1975-10-23 |
| DE2312268C3 true DE2312268C3 (de) | 1980-10-23 |
Family
ID=3542825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2312268A Expired DE2312268C3 (de) | 1972-04-06 | 1973-03-12 | Vorderbacken einer Auslöseskibindung |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3950002A (de) |
| JP (1) | JPS556391B2 (de) |
| AT (1) | AT315698B (de) |
| CH (1) | CH566793A5 (de) |
| DE (1) | DE2312268C3 (de) |
| FR (1) | FR2179183B1 (de) |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT339189B (de) * | 1975-12-12 | 1977-10-10 | Smolka & Co Wiener Metall | Vorderbacken |
| AT361347B (de) * | 1978-04-06 | 1981-03-10 | Tyrolia Freizeitgeraete | Backenkoerper fuer skibindung |
| AT363363B (de) * | 1979-09-19 | 1981-07-27 | Tyrolia Freizeitgeraete | Vorder- bzw. hinterbacken |
| FR2602690B1 (fr) * | 1986-08-05 | 1990-04-20 | Salomon Sa | Fixation de securite a double guidage par galets |
| FR2609900B1 (fr) * | 1987-01-28 | 1989-05-05 | Salomon Sa | Plaque antifriction libre a coulisseau de recentrage automatique pour fixation de securite |
| FR2624386B1 (fr) * | 1987-12-09 | 1995-07-21 | Salomon Sa | Fixation de securite pour ski |
| FR2624387B1 (fr) * | 1987-12-09 | 1990-04-06 | Salomon Sa | Fixation de securite pour ski |
| FR2647023B1 (fr) * | 1989-05-18 | 1991-08-23 | Salomon Sa | Fixation de securite pour ski destinee a maintenir, de facon declenchable, l'avant d'une chaussure montee sur le ski |
| EP0408855B1 (de) * | 1989-07-21 | 1994-01-19 | HTM Sport- und Freizeitgeräte Aktiengesellschaft | Vorderbacken |
| EP2929919B1 (de) * | 2014-04-09 | 2018-05-30 | Salomon S.A.S. | Skibindung |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3194574A (en) * | 1962-06-01 | 1965-07-13 | Beyl Jean Joseph Alfred | Safety ski binder |
| FR1373531A (fr) * | 1962-11-06 | 1964-09-25 | Dispositif de fixation de sécurité pour ski | |
| DE1578858A1 (de) * | 1967-09-28 | 1971-02-18 | Hannes Marker | Vorderbacken fuer Sicherheits-Skibindungen |
| CH486894A (de) * | 1968-10-04 | 1970-03-15 | Martin Hans | Haltekopf für Sicherheits-Skibindung |
| US3584891A (en) * | 1969-06-27 | 1971-06-15 | Joseph N Khazzam | Ski binding releasable toe clamp |
| CH516320A (fr) * | 1969-09-05 | 1971-12-15 | Reuge Henri | Butée de sécurité avant pour fixation de ski |
| DE2224410B2 (de) * | 1971-05-28 | 1978-06-29 | Gertsch Ag, Zug (Schweiz) | Backen einer Auslöseskibindung |
| US3743308A (en) * | 1971-08-09 | 1973-07-03 | Allsop J | Ski binding |
-
1972
- 1972-04-06 AT AT294572A patent/AT315698B/de not_active IP Right Cessation
-
1973
- 1973-03-12 DE DE2312268A patent/DE2312268C3/de not_active Expired
- 1973-03-16 CH CH386573A patent/CH566793A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1973-04-03 JP JP3818573A patent/JPS556391B2/ja not_active Expired
- 1973-04-05 FR FR7312338A patent/FR2179183B1/fr not_active Expired
-
1975
- 1975-03-28 US US05/562,979 patent/US3950002A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT315698B (de) | 1974-06-10 |
| JPS4926034A (de) | 1974-03-08 |
| FR2179183A1 (de) | 1973-11-16 |
| DE2312268A1 (de) | 1973-10-25 |
| CH566793A5 (de) | 1975-09-30 |
| DE2312268B2 (de) | 1975-10-23 |
| FR2179183B1 (de) | 1977-04-29 |
| US3950002A (en) | 1976-04-13 |
| JPS556391B2 (de) | 1980-02-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1428866C3 (de) | Auslösende Fersenabstützvorrichtung für Skibindungen | |
| DE1960002C3 (de) | Auslösende Skibindung mit einer verschwenkbaren Trittplatte | |
| DE102012201812B4 (de) | Vordereinheit für eine Gleitbrettbindung, Tourenbindung und Skisprungbindung | |
| DE2312268C3 (de) | Vorderbacken einer Auslöseskibindung | |
| DE2612708C2 (de) | ||
| DE2017849C3 (de) | Vorderbacken für Sicherheits-Skibindungen | |
| CH633969A5 (de) | Mit einer skibremse ausgeruestete fersenbindung. | |
| DE3153089C2 (de) | Ausl¦seskibindung | |
| DE3841923A1 (de) | Sicherheitsskibindung | |
| CH615351A5 (de) | ||
| DE69000206T2 (de) | Sicherheitsskibindung. | |
| DE2356908C3 (de) | Haltekopf für eine Sicherheitsbindung | |
| EP0389757B1 (de) | Vorderbacken | |
| DE69403402T2 (de) | Skibindungsteil | |
| DE2528578A1 (de) | Sicherheitsbindung fuer skischuhe | |
| EP0408855B1 (de) | Vorderbacken | |
| DE2802775C2 (de) | Sicherheitsskibindung mit einem um eine Querachse schwenkbaren Gehäuse | |
| DE3342155A1 (de) | Sicherheitsskibindung | |
| DE1949123A1 (de) | Vorderbacken fuer Sicherheits-Skibindungen | |
| DE2429610C3 (de) | Sicherheitsskibindung | |
| DE1962103A1 (de) | Vorderabstuetzvorrichtung fuer Sicherheitsskibindungen | |
| CH622953A5 (en) | Front safety jaw for ski bindings | |
| EP0157091B1 (de) | Fersenhalter | |
| EP0111886A2 (de) | Auslöseskibindung | |
| CH472899A (de) | Fersensicherheitsskibindung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BGA | New person/name/address of the applicant | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |