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DE231205C - - Google Patents

Info

Publication number
DE231205C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
caisson
bear
chisel
rock drill
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT231205D
Other languages
English (en)
Publication of DE231205C publication Critical patent/DE231205C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/02Stream regulation, e.g. breaking up subaqueous rock, cleaning the beds of waterways, directing the water flow
    • E02B3/026Removing solid rocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 231205 KLASSE .84 α, GRUPPE
BARTON HAXALL COFFEY in NEW-YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1909 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883 die Priorität
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 22. August 1908 anerkannt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Gesteinbohrer, der zur Beseitigung von Gesteinen im Wasser, beispielsweise zur Vertiefung von Häfen u. dgl. dienen soll. Er wird von einem Kahn oder einem anderen Schwimmkörper getragen und besteht aus einem Senkkasten, in welchem ein Fallhammer oder Bär einen Meißel heruntertreibt. An dem unteren Ende ist der Senkkasten mit Öffnungen versehen, die den Austritt der fortwährend zugeführten Luft ermöglichen. Zweckmäßig werden diese Öffnungen so eingerichtet, daß Sand, Schlamm u. dgl. mittels der durch die entweichende Luft verursachten starken Wasserströmung vom Meißel entfernt werden. An Stelle von Luft kann man auch Gas verwenden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist eine Stirnansicht des Gesteinbohrers, wobei W den Wasserspiegel, Y die Arbeitsstellung und Y1 die gehobene Stellung des Meißels bezeichnet. Die Größen sind in der Höhenrichtung verkürzt dargestellt.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht und teilweise einen Schnitt,
Fig. 3 einen Schnitt durch das untere Ende des Senkkastens, mit dem Meißel in der obersten Stellung, und
Fig. 4 eine andere Ausführungsform des unteren Endes des Senkkastens.
ι ist ein zylindrischer Senkkasten, der in der Führung 6 des auf dem Schiffskörper 8 aufgestellten Gestells 7 geführt wird und durch eine Öffnung 9 des Schiffskörpers in das Wasser ragt.
3 bezeichnet den in Bezug auf den Senkkasten senkrecht bewegbaren Meißel, welcher auf dem Felsen aufruht und in dem Teil 2 des Senkkastens geführt wird.
Der Senkkasten 1 ist in dem oberen Teil nach außen luftdicht geschlossen, was zweckmäßig mittels einer den Zylinder durchquerenden Membran 10 geschieht. In dem unteren Teil arbeitet der Bär 17, der beim Fallen den Meißel 3 heruntertreibt. Der Zutritt vom Wasser zu dem Senkkasten 1 wird mittels eines mit dem unteren Teil des Senkkastens durch Röhren 13, 14, 15 (von denen die eine teleskopartig verlängerbar ist) verbundenen Kompressor verhindert, durch welchen Luft oder Gas fortwährend in den Senkkasten hineingedrückt wird, um den ganzen Raum oberhalb der Auslaßöffnungen 16 wasserfrei zu halten, die zweckmäßig alle in derselben Höhe, und zwar so hoch liegen, daß sie in der untersten Stellung des Meißels noch über dem Gestein liegen. Auch muß der Meißel 3 so angeordnet werden, daß die Öffnungen 16 in jeder Stellung des Meißels frei liegen. Der luftdichte Abschluß des unteren
Kastenendes ist bei den durch den io bis 12 Tonnen schweren Bär verursachten Erschütterungen ausgeschlossen, abgesehen davon, daß bei dichtem Abschluß des unteren Endes jede Vermehrung des Luftdruckes den Senkkasten heben und dadurch die Arbeit beeinträchtigen würde. Durch Erwärmung . der hineingepumpten Luft kann man verhindern, daß das Metall kaltbrüchig wird.
Die unten bei 16 oder 33 entweichende, durch das Auftreten von Blasen an der Wasseroberfläche sichtbar werdende Luft erzeugt starke Wasserströmungen (Fig. 3), welche den vorhandenen Sand, Schlamm usw. von dem Meißel fortbewegen. Ferner verhindert die herausströmende Luft, daß der Sand in den Kasten hineintritt und dort Bruch oder Abnutzung hervorruft.
Der Bär 17 hat zwei lose in den Senkkasten passende Ringe 18, die zu seiner Führung dienen. In diesen Ringen sind öffnungen 19 vorgesehen, welche die Luft frei hindurchlassen.
Eine motorisch betriebene Winde 23 hebt
den Bär 17 mittels des von der Rolle 26 geführten Seils 25. Die Steuerung besteht aus einer trichterförmigen Büchse 27, die das ringförmig abgesetzte Ende 21 der Stange 20 umklammert, welche mit dem Bär 17 verbunden und durch die Stopfbuchse 11 in der Membran 10 hindurchgeht. An der Büchse 27 ist ein Hebel 28 und eine Kette 29 vorgesehen, die um die Scheiben 30 herumgeht und zu einer Stelle hinführt, wo man sie leicht fassen, kann.
Bei jedesmaligem Fallen des Bars wird die Winde 23 umgeschaltet, so daß sich die Kupplung 27 senkt, bis sie mit der Stange 20 in Eingriff kommt. Die Winde wird dann wiederum umgeschaltet und der Hammer so weit gehoben, bis die Auslösung der Kupplung erfolgt. Dieser Vorgang wird möglichst schnell wiederholt, bis der Meißel durch die Schläge zu der gewünschten Tiefe gedrungen ist, worauf die ganze Maschine an eine neue Stelle gerückt wird.
Wenn eine Bohrung fertig ist, und häufig auch bei anderen Gelegenheiten, muß der Senkkasten gehoben werden. Dann wird der Führungsteil 2 mittels Ketten 31 und der. Meißel 3 mittels der abnehmbaren Kappe 22 gehalten. .
Beim Heben des Senkkastens dient die Membran 10 als Anschlag. Der Bär 17 wird dann höher als. sonst üblich von der Winde 23 gehoben, so daß er gegen den Anschlag 10 kommt und den Senkkasten mithebt.
Gemäß der Fig. 1, 2 und 3 ist der Teil 2 von dem Senkkasten 1 getrennt angeordnet, die Führung des Meißels kann aber von der Wandung des Senkkastens oder auch von anderen Mitteln übernommen werden. Bei dem in Fig. 4 dargestellten Beispiel ist die Führung 32 mit dem Senkkasten aus einem Stück hergestellt. -

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Gesteinbohrer, dessen Fallhammer in einem duixh Preßluft wasserfrei gehaltenen Senkkasten arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß in dem mittleren Teil des Senkkastens ein als Scheidewand (10) ausgebildeter Anschlag vorgesehen ist, gegen dessen untere Fläche der gehobene Bär drückt, so daß zugleich mit dem Bär auch der Senkkasten gehoben werden kann.
2. Gesteinbohrer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in der Scheidewand vorgesehene Stopfbüchse, in welcher eine an dem Bär befestigte Stange (20) geführt ist, die mittels der haubenartig sie übergreifenden Büchse (27) am Hubseil (25) jeweils -mit diesem gekuppelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT231205D Active DE231205C (de)

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Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE231205C (de)

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