DE2311929C3 - Blitzlichtgerät - Google Patents
BlitzlichtgerätInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Blitzlichtgerät mit einem Blitzkondensator und wenigstens zwei mit dem Blitzkondensator
verbundenen in Reihe geschalteten gasgefüllten Blitzröhren, deren Zündelektroden zusammengeschaltet
sind.
Aus der US-PS 3 237 003 ist ein Blitzlichtgerät bekannt,
bei dem die herkömmliche Blitzröhre durch eine Reihenschaltung zweier mehr oder weniger getrennter
Blitzröhren ersetzt ist. Dieser Reihenschaltung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß zur Erzielung
einer optimalen Lichtausbeute der Entladungslichtbogen und damit die Blitzröhre bestimmte Abmessungen
aufweisen müssen, daß es andererseits aber schwierig ist, einen Reflektor zu schaffen, der angepaßt
an diese Abmessungen einen optimalen Ausleuchtwinkel ergibt. Beim bekannten Blitzlichtgerät
wird die erforderliche Gesamtlänge des Entladungslichtbogens daher auf zwei in Reihe geschaltete Blitzröhren
aufgeteilt, wobei jeder Blitzröhre und damit jedem Teilentladungslichtbogen ein gesonderter Reflektor
zugeordnet ist. Auf diese Weise wird es möglieh, eine hohe Lichtausbeute mit einem guten Ausleuchtwinkel
zu kombinieren.
Bei der bekannten Blitzröhre fließt die im Blitzkondensator angesammelte Ladung, nachdem die Blitzröhre
einmal gezündet hat, innerhalb sehr kurzer Zeit über diese ab, so daß ein maximaler Strom von mehreren
hundert Ampere erreicht wird und bei außerordentlich kurzer Lichtemissionszeit die Lichtemissionsspitze
fast unmittelbar nach dem Triggervorgang auftritt. Dieser hohe Stromstoß und die damit verbundene
kurze Entladungszeit bedingen einen schlechten Wirkungsgrad für die Umwandlung der im Blitzkondensator
gespeicherten Energie in Lichtemission, da der größte Teil des Stroms in Wärme umgewandelt
wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Wirkungsgrad eines Blitzgeräts dadurch zu erhöhen, daß ein größerer
Teil der dem Blitzkondensator entnommenen Energie als bisher in Licht umgewandelt wird, und zugleich die
Dauer der Blitzentladung zu verlängern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Die durch die Reihenschaltung wenigstens zweiter Blitzröhren im Vergleich zu bekannten Blitzröhren
erhöhte Gesamtimpedanz führt zu einem geringeren Entladungsstrom, der mit einem höheren Wirkungsgrad
und einer verlängerten Blitzentladungszeit verbunden ist. Um sicher zu stellen, daß trotz der Reihenschaltung
zweier oder mehrerer Blitzröhren unmittelbar mit dem Auftreten eines Zündimpulses alle Blitzröhren
gezündet werden, ist vorgesehen, daß wenigstens eine der Blitzröhren mit einer zusätzlichen Hilfselektrode
versehen ist. die bei Anschluß an eine entsprechende Spannung dafür sorgt, daß das Gas dieser
Röhre bereits \or Auftreten des Zündimpulses /n einem
gewissen Grad ionisiert ist. Mit dem Auftreten des Zündimpulses wird diese Blitzröhre in einen Entladungszustand
gebracht, so daß auch die weitere nicht mehr mit einer Hilfselektrode versehene Blitzrönre
gleichzeitig mit dem Zündimpuls gezündet werden kann. Ohne die erfindungsgemäße Hilfselektrode
würde nach dem Anlegen des Zündimpulses an die Zündelektrode eine bestimmte Zeit vergehen, bin
beide in Reihe geschaltete Blitzröhren im Entladungszustand sind und diese Entladung stattfinden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen an Ausführungsbeispielen nähei erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Schaltung eines bekannten Blitzlichtgeräts,
F i g. 2 Kurven des die Lichtemission hervorrufenden
Emissionsstroms und des Emissionsmengenverlyufs von Blitzröhren in der Schaltung nach Fig. 1
sowie in einer Schaltung des erfindungsgemäßen Blitzlichtgeräts,
Fig. 3 und 4 Schaltungen des erfindungsgemäßer
Blitzlichtgeräts.
Fig. 5 bis 7 den Aufbau von Blitzröhren, wie sie in den Schaltungen der Fig. 3 und 4 verwendet werder
können und
F i g. 8 die Schaltung einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Blitzlichtgeräts.
Fig. 1 zeigt die Schaltung eines bekannten Blitzlichtgeräts.
Diese Schaltung enthält im einzelnen einen Schaltungsteil 1 zum Erzeugen einer erhöhter
Spannung, einen Haupt- oder Blitzkondensator 2 strombegrenzende Widerstände 3 und 4 für einer
Kommutierungskondensator S, eine als Blitzröhre dienende Xenonröhre 6, eine um die Xenonröhr«
herum angebrachte Zündelektrode 7, einen Gatean Schluß 8 eines Thyristors 9 und einen Gatean
Schluß 10 eines Thyristors 11. Wenn bei der Schaltunj nach Fig. 1 nach der Aufladung des Blitzkondensa
tors 2 eine Zündspannung an die Zündelektrode " und den Gateanschluß 8 angelegt wird, beispielsweis<
synchron mit dem öffnen und Schließen eines Käme
raverschlusses, dann kommt es zu einer Entladunj über die Xenonröhre 6, wobei durch die letztere un<
durch den Thyristor 9 ein im folgenden als Emissions
strom bezeichneter Strom fließt. Wenn das auf ein Objekt gerichtete und dieses beleuchtende Licht der X.
nonröhre einen vorgegebenen Wert erreicht hat, was man durch eine Steuerschaltung feststellen kann, dann
kann von dieser Steuerschaltung eine Gatespannung an den Gateanschluß 10 des Thyristors 11 angelegt
werden. Die Steuerschaltung kann beispielsweise in Integrationsschaltung sein und ein Element aufweisen,
welches beleuchtendes Licht der zur Beleuchtung des Objekts dienenden Xenonröhre 6 empfängt. Aufgrund
der Gatespannung von der Steuerschaltung wird der Thyristor 11 leitend, so daß die positive Ladung
des Kommutierungskondensaiors 5 über den
Thyristor 11 an die Kathode des Thyristors 9 gelangt
und diesen in den Sperrzustand bringt. Daraufhin wird der Emissionsstrom durch die Xenonröhre 6 unterbrochen
und die Lichtemission der Xenonröhre beendet. Während der Emissionszeit der Xenonröhre 6
fließen einige 100 Ampere Emissionsstrom durch den Thyristor 9 der gezeigten Schaltung, so daß es erforderlich
ist, ein Element mit hoher Strombelastbarkeit und Hochspannungsfestigkeit zu verwenden. Das bedeutet,
daß sich der Wert des Emissionsstroms der vom Kondensator 2 in die Xenonröhre fließt, daraus
ergibt, daß man die Ladespannung des Blitzkondensators 2 durch die Impedanz des Thyristors 9 im Durchlaßzustand
teilt, so daß der Stromstoß im Thyristor 9 entsprechend dem vorerwähnten Emissionsstrom von
einigen 100 Ampere ebenfalls einige 100 Ampere erreicht.
Um die Emission der Xenonröhre in der Nähe des m.i \imalen Stromwerts zu stoppen, ist es ei forderlich,
daß der Kommutierungskondensator 5 eine so große Kapazität besitzt, daß die in ihm gespeicherte
Energie ausreicht, den Thyristor 9 in den Sperrzustand zu bringen. Bei der bekannten Schaltung müssen
daher ein Thyristor 9 und eine Kommutierungsschaltung für ihn vorgesehen sein, die eine zusätzliche
große Strombelastbarkeit und eine Hochspannungsfestigkeit besitzen müssen, was die Kosten für das Gerät
erhöht.
Nachteilig ist bei der bekannten Schaltung von Fig. 1, daß die Xenonröhre zur Zeit des Zündens
augenblicklich zur Emission gebracht wird, wie dies durch die Kurve A in F i g. 2 veranschaulicht ist. Es
ist daher sehr schwierig, in der Mitte des Emissionsverlaufs
die Zeit zum Stoppen der Emission der Xenonröhre festzulegen, so daß eine genaue Steuerung
der Emissionsmenge schwer zu bewältigen ist.
Fig. 3 zeigt eine erste Ausführungsform für eine
Schaltung des erfindungsgemäßen Blitzlichtgeräts. Darin ist 11 eine Batterie mit niedriger Spannung, an
die über einen Hauptschalter S0 ein an sich bekannter spannungserhöhender Gleichspannungswandler 12
angeschlossen werden kann. Mit dem die erhöhte Spannung liefernden Ausgang des Gleichspannungswandlers 12 ist der Blitzkondensator C0 verbunden.
Als Blitzröhren weist die Schaltung Xenonröhren 13 und 14, mit je einer Anode 13/4 bzw. 14/4, einer Kathode
13K bzw. 14K, einer Zündelektrode 13Γ bzw.
14Γ sowie mit einer Hilfsanode 14S der Xenonröhre
14 auf. R1 und R2 sind Widerstände, die mit einem
Kondensator Cl in Reihe geschaltet sind. Der Kondensator Cl ist mit der Hilfsanode 145 der Xenonröhre
14 verbunden. Die Zündelektroden 137 und 147" der Xenonröhren 13 und 14 sind mit einer Sekundärwicklung
eines Zündtransformators T verbunden, während mit der Primärwicklung des Zündtransformator
ein Hilfskondensator CT für die Zündung und ein Zündknntakt .S'7 verbunden sind. Der Hilfskondensator
(T wird über einen Widerstand Λ3 aufgeladen.
Die anhand von Fig. 3 beschriebene Schaltung
arbeitet wie folgt:
Wenn der Hauptschalter .V0 geschlossen wird, erzeugt
der Gleichspannungswandler 12 aus der niedrigen Spannung der Batterie 11 eine erhöhte Spannung,
auf die der Blitzkondensator C0 aufgeladen wird.
ίο Gleichzeitig erfolgt über die Widerstände Rl und R2
eine Aufladung des Kondensators Cl. Da die Kapazität des Blitzkondensators C0 größer als die Kapazitäten
der Kondensatoren CT und Cl ist, werden die letzteren sehr viel schneller aufgeladen. Wenn der
Kondensator Cl geladen ist, liegt die Ausgangsspannung des Gleichspunnungswandlers 12 an der Hilfsanode
14V der Xenonröhre 14 an, so daß das dicht eingeschlossene Gas zwischen der Anode 14v4 und
der Kathode 14/C der Xenonröhre ionisiert wird und
infolgedessen einen außerordentlich niedrigen Scheinwiderstand besitzt. Nachdem der BJitzkondensatori'o
aufgeladen und der Zündkontakt ST synchron mit dem Verschluß einer Kamera geschlossen
wurde, fließt ein Kurzschlußstrom vom Kondensator (T durch die Primärwicklung des Zündtransformator'
/', in dessen Sekundärwicklung eine Zündspannung induziert wird. Diese Spannung liegt an den
Zündelektroden 137 und 14Γ der Xenonröhren 13 und 14 an, si) daß diese gezündet und zur Lichtemission
angeregt werden. Da sich die Xenonröhre 14 bereits im Emissions-Bereitschaftszusiand befindet,
kann ein Emissionsstrom der Xenonröhre 13 durch die Xenonröhre 14 Hießen, so daß die Xenonröhre 13
nicht emittiert. Da die Zündspannung gleichzeitig an der Xenonröhre 14 anliegt, wird auch diese gezündet
und emittiert Licht. Tatsächlich emittieren die Xenonröhren 13 und 14 fast gleichzeitig. Der maximale
Emissionsstrom, der zur Zeit der Emission beide Xenonröhren durchfließt, ist gegenüber dem üblichen
auf die Hälfte herabgesetzt, weil die Gesamtimpedanz der Xenonröhren verglichen mit einer einzigen Blitzröhre
auf das Doppelte erhöht ist. In Fig. 2 kennzeichnet die Kurve b den zeitlichen Verlauf des Emissionsstroms
in den Xenonröhren 13 und 14. Infolge des geringeren Emissionstroms durch die Xenonröhren
13 und 14 wird auch der Blitzkondensator C0 mit einem geringeren Strom entladen, so daß die Emissionsdauer
der Xenonröhren 13 und 14 verlängert wird, wie dies in Fig. 2 durch die Kurve B veranschaulicht
ist. Durch die Erniedrigung des Emissionsstroms wird außerdem der Emissionswirkungsgrad
verbessert, d. h. der Anteil der durch die Xenonröhren in Strahlung umgewandelten elektrischen Energie
nimmt gegenüber herkömmlichen Schaltungen zu.
F i g. 4 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform des erfindungsgemäßen B'itzlichtgeräts, die sich von
Fig. 3 dadurch unterscheidet, daß Xenonröhren 23 und 24, die den Röhren 13 und 14 der Fig. 3 entsprechen,
eine weitere Xenonröhre 25 in Reihe geschaltet ist. In Fig. 4 sind im übrigen der Schaltung
von F i g. 3 entsprechende Schaltungselemente mit den gleichen Bezugszahien bezeichnet. Bei der Schaltung
von Fig. 4 ist ein zusätzlicher Ladekreis vorgesehen, der den Kondensator C2 und den Widerstand
R4 umfaßt und an die erhöhte Spannung des Gleichspannungswandlers angeschlossen ist. Wenn
der Kondensator C2, der eine kieine Kapazität besitzt, vollständig aufgeladen ist. liegt die erhöhte
Spannung des Glcichspanniingswandlers zwischen der
Anode und der Kathode der Xenonröhre 23 an, so daß diese Röhre in einen Zustand gebracht wird, der
für die Zündung geeignet ist. Weiterhin dient ein Ladekreis, der den Widerstand RS und den Kondensator
C'3 umfaßt, dazu, die Xenonröhrc 25 wieder in einen Zustand zu versetzen, in dem eine Zündung erfolgen
kann, wie dies in bezug auf die Xenonröhre 24 mittels des Kondensators Cl und des Widerstands Rl
geschieht. Die Kondensatoren Cl und C3 besitzen kleine Kapazitäten.
Die vorstehend anhand von F i g. 4 beschriebene Schaltung arbeitet folgendermaßen:
Wenn der Zündkontakt ST geschlossen wird, nachdem der Blitzkondensator C0 geladen worden ist und
sich die Xenonröhren 23, 24 und 25 in einem für die Lichtemittierung bereiten Zustand befinden, wird
jede Xenonröhre dadurch gezündet, daß die Zündspannung an alle Zündclektroden angelegt wird.
Wenn die Xenonröhren 23, 24 und 25 im wesentlichen die gleichen Eigenschaften besitzen und die Gesamt-
oder Summenimpedanz der Xenonröhrc für den Blitzkondensator C0 den dreifachen Wert einer üblichen
einzigen Blitzröhre hat, kommt es zu einer Verlängerung der Zeit, während der die Lichtemission
aufrecht erhalten wird, wie dies auch beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 der Fall war.
Die Fig. 5 bis 7 veranschaulichen den Aufbau von Blitz- oder Entladungsröhren, die in den vorerwähnten
Blitzlichtgeräten Anwendung finden können. In den Fig. 5 und 6 ist eine Anordnung gezeigt,
bei denen die Xenonröhren 13 bzw. 23 und 14 bzw. 24 integriert ausgebildet sind. In den F i g. 5 und 6 stellen
111 bzw. 211 Grundkörper und Grundgehäuse dar, während 112 bzw. 212 Zündelektroden sind. Die
Anordnungen enthalten außerdem zugeschmolzenc mit Xenon gefüllte Vakuumteile, die bei 113, 114
bzw. 213 und 214 gezeigt sind und sich innerhalb der Grundgehäuse 111 bzw. 211 befinden. Innerhalb der
jeweiligen Vakuumteile sind eine Anode 113i4,114/4 bzw. 213/1, 214/4, eine Kathode 113AT, 114K bzw.
213K, 214A' sowie (erforderlichenfalls) eine Hilfsanode 114S bzw. 214S ausgebildet. In Fig. 5 sind die
Blitzröhren integriert in Reihe angeordnet, während die beiden Blitzröhren in Fig. 6 integriert parallel
angeordnet sind.
F i g. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Xenonröhren 313. 314 und 315 in integrierter Form
in Reihe auf einem Grundkörper bzw. einem Grundgehäuse 311 angebracht sind and eine gemeinsame
Zündelektrode 312 aufweisen. Diese Ausffihrungsform ist beispielsweise für die Schaltung nach F i g. 4
geeignet.
F i g. 8 zeigt ein anderes Ausfuhrungsbeispiel der
Erfindung. In dieser Fig. stellt 401 den an sich bekannten Spannungserhöhenden Schaltungsteil etwa in
Form eines Gleichspannungswandlers dar. 402 ist der Blitzkondensator, der mit dem Ausgang des spannungserhöhenden
Schaltungsteils 401 verbunden ist. 403 und 404 sind Widerstände zur Begrenzung des
Ladestroms eines Kommutierungskondensators 405. 406 ist ein Thyristor, der mit dem Kommutierungskondensator 405 verbunden ist. 407 bezeichnet den
Gateanschluß des Thyristors 406.408 ist eine Xenonröhre als Blitzröhre, die eine Anode 40&4, eine Kathode
408K und eine Zündelektrode 408Γ aufweist. Eine weitere Xenonröhre ist mit 409 bezeichnet, sie
besitzt eine Anode 409.4, die mit der Kathode 408A' der Xenonröhre 408 verbunden ist, und ferner eine
Kathode 409K eine Zündelektrode 409Γ sowie eine Hilfsanode 409Λ. Mit den Zündclektroden 4087 und
4097 ist ein Anschluß 410 zum Anlegen einer Zünd-
spannung verbunden. Ein Thyristoren dient dazu, den Emissionsstrom zu unterbrechen. Der Thyristor
besitzt einen Gateanschluß 412. Ein Kondensator 413 und ein Widerstand 414 sowie ein Kondensator
416 und ein Widerstand 415 bilden jeweils einen
jo Ladckrcis. Die Kondensatoren 413 und 416 besitzen
eine kleine Kapazität, so daß sie von der Ausgangsspannung des spannungserhöhcndcn Spannungstcils
401 sehr schnell aufgeladen werden; die Ladungskreise dienen dazu, die Xenonröhren 408 und
»5 409 in einem die Zündung ermöglichenden Zustand zu halten. Wenn die Xenonröhren 408 und 409 durch
Anlegen der Zündspannung an die Zündelektrodcn zur Emission gebracht werden, hat die impedanz der
in Reihe geschalteten Xenonröhren etwa den doppel-
ao ten Wert von dem, der sich ergeben würde, wenn die Xenonröhren 408 und 409 einzeln angeschaltet wären.
Daher wird der in dem Thyristor 411 fließende Emissionsstrom gegenüber dem im Thyristor 9 von
Fig. 1 fließenden Emissionsstrom auf die Hälfte
*5 herabgesetzt, so daß ein Thyristor relativ geringer
Strombelastbarkeit verwendet werden kann.
Wenn bei dem vorerwähnten Schaltungsaufbau die
jeweiligen Kondensatoren 402, 405, 413 und 416 aufgeladen wenden sind und die Zündspannung in ei-
ner nicht dargestellten Steuerschaltung synchron mil dem Öffnungsvorgang des Verschlusses (z. B. einei
Kamera) an den Anschluß 410 angelegt wird, dann strahlen die Xenonröhren 408 und 409 Licht ab. Die
Kurve b in F i g. 2 gibt den ungefähren Verlauf de«
Emissionsstroms zu dieser Zeit wieder, und man erkennt, daß die Größe des Spitzenstroms verminderi
ist, während die Zeit der Entladung des Blitzkondensalors 402 durch die Xenonröhren 408 und 409 verlängert
ist. In Übereinstimmung mit den weiter ober
beschriebenen Ausführungsbeispielen hat dies einer Emissionsverlauf entsprechend der Kurve B ir
F i g. 2 zur Folge, bei dem die Emission länger auf recht erhalten wird. Gleichzeitig ist der Emissions
strom der Xenonröhren 408 und 409 so niedrig, dal
der Emissionswirkungsgrad, d. Si. die Umwandlung
der elektrischen Energie in Strahlungsenergie mittel: der Xenonröhren ansteigt, so daß die gesamte Emis
sion zunimmt.
Wenn dann mittels einer nicht dargestellten Steuer
schaltung ein Signal zum Stoppen der Emission an dei
Gateanschluß angelegt und der Thyristor 406 leiten« gemacht wird, wird die positive Ladung des Konden
sators 405 an den Thyristor 411 angelegt und dieser ii den Sperrzustand versetzt.
Dadurch, daß bei dem beschriebenen Ausfüh rungsbeispiel die Blitzröhren in Reihe geschaltet ai
dem Blitzkondensator als Emissionsstromquelle lie gen, wird der Emissionsstrom herabgesetzt und di
Emissionswirkung sowie die Lebensdauer der Blitz
röhren vergrößert. Außerdem wird die Zeit, wahrem
der die Emission aufrecht erhalten bleibt, verlängert
so daß es einfacher ist, die Zeit zum Stoppen des Emis
sionsvorgangs zu bestimmen. Darüberhinaus könnei schaltende Elemente wie Thyristoren mit kleine
Strombelastbarkeit verwendet werden, so daß and eine Steuerschaltung geringer Kapazität, wie bei
spielsweise eine Kommutierungsschaltung, verwende werden kann. Obwohl im vorbeschriebenen Ausfüh
rungsbeispiel Thyristoren zum Schalten des Emissionsstroms verwendet werden, können selbstverständlich
an ihre Stelle auch ähnliche oder andere Elemente in Form von schaltenden Halblciterelementen
beispielsweise Leistungstransistoren Anwendung finden.
Gemäß der Erfindung sind die Blitzröhren in Reihe zur Emissionsstromquelle geschaltet, um eine Entladung
und Emission mit einem relativ kleinen Strom
und eine Erhöhung der Zeit zu erzielen, wähl die Emission aufrecht erhalten wird. Dadurch
Synchronisierung der Emission einfacher als kömmlichen Blitzlichtgeräten, die nur eine ;
deutliche kurze Emissionszeit aufweisen. Ai sind die Blitzröhren so ausgelegt, daß sie m
kleinen Strom betrieben werden können, so
ben einer Zunahme der Emissionsmenge ai Erhöhung der Lebensdauer erzielt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- 23 ΠPatentansprüche:I Blitzlichtgerät mit einem Blitzkondensator und wenigstens zwei mit dem Blitzkondensator verhundenen in Reihe geschalteten gasgefüllten Blitzröhren, deren Zündelektroden zusammengeschallet sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der zwei oder mehr Blitzröhren (13, 14; 23, 24, 25; 113, 114; 213, 214; 313, 313, 314, 315; 408, 409), die zur Erhöhung der Gesamtblitzröhrenimpedanz in Reihe geschaltet sind, an ihrer Anodenseite eine Hilfselektrode (14S, 114S, 214S, 409S) aufweist, die zur Erzeugung einer Vorionisation des in dieser Blitzröhre «ingeschlossenen Gases auf einem bestimmten Spannungspotential liegt.
- 2. Blitzlichtgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein relativ kleines Leistungsschalterelement (411) in Reihe mit den Blitzröhren geschaltet ist, und daß eine Entladungsschaltung durch Sperren dieses Elements geöffnet wird, um die Lichtemission zu stoppen.
- 3. Blitzlichtgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzröhren(113. 114;213,214;313, 314 und 315)zu einem einzigen Rohr zusammengefaßt sind.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2449772A JPS555095B2 (de) | 1972-03-10 | 1972-03-10 | |
| JP2449872A JPS5435088B2 (de) | 1972-03-10 | 1972-03-10 | |
| JP2449872 | 1972-03-10 | ||
| JP2449772 | 1972-03-10 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2311929A1 DE2311929A1 (de) | 1973-10-04 |
| DE2311929B2 DE2311929B2 (de) | 1976-10-14 |
| DE2311929C3 true DE2311929C3 (de) | 1977-05-26 |
Family
ID=
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