DE2311929B2 - Blitzlichtgeraet - Google Patents
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/14—Circuit arrangements
- H05B41/30—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
- H05B41/32—Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation
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- Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)
- Stroboscope Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Blitzlichtgerät mit einem Blitzkondensator und wenigstens zwei mit dem Blitzkondensator
verbundenen in Reihe geschalteten gasgefüllten Blitzröhren, deren Zündelektroden zusammengcschaltet
sind.
Aus der US-PS 3 237 003 ist ein Blitzlichtgerät bekannt, bei dem die herkömmliche Blitzröhre durch
eine Reihenschaltung zweier mehr oder weniger getrennter Blitzröhren ersetzt ist. Dieser Reihenschaltung
liegt die Erkenntnis zugrunde, daß zur Erzielung einer optimalen Lichtausbeute der Entladungslichtbogcn
und damit die Blitzröhre bestimmte Abmessungen aufweisen müssen, daß es andererseits aber
schwierig ist, einen Reflektor zu schaffen, der angepaßt an diese Abmessungen einen optimalen Ausleiichtwinkel
ergibt. Beim bekannten Blitzlichtgerät wird die erforderliche Gesamtlänge des Entladungslichtbogens daher auf zwei in Reihe geschaltete Blitzröhren
aufgeteilt, wobei jeder Blitzröhre und damit jedem Teilentladungslichtbogen ein gesonderter Reflektor
zugeordnet ist. Auf diese Weise wird es möglich, eine hohe Lichtausbeute mit einem guten Auslcuchtwinke!
zu kombinieren.
Bei der bekannten Blitzröhre lließl die im Blitzkondensator
angesammelte Ladung, nachdem die Blitzröhre einmal gezündet hat, innerhalb sehr kurzer Zeit
über diese ab. so daß ein maximaler Strom von mehreren
hundert Ampere erreicht wird und hei außerordentlich kurzer Lichtemissionszeit die Lichtemissionsspitze
last unmittelbar nach dem Triggervorgang auftritt.
Dieser hohe Stromstoß und die damit verbundene kurze Lnlladuugszcit bedingen einen schlechten
Wirkungsgrad für die Umwandlung der im Blitzkondensator gespeicherten Energie in Lichtemission, da
der größte Teil des Stroms in Wärme umgewa.idel wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Wirkungsgrad ei
nc; Blitzgeräts dadurch zu erhöhen, daß ein größere
Teil der dem Blitzkondensator entnommenen Energii als bisher in Licht umgewandelt wird, und zugleich di<
Dauer der Blitzentladung zu verlängern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch di< Merkmale des Patentanspruchs gelöst. Vorteilhafu
ίο Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
enthalten.
Die durch die Reihenschaltung wenigstens zweitei Blitzröhren im Vergleich zu bekannten Blitzröhrer
erhöhte Gesamtimpedanz führt zu einem geringerer Entladungsstrom, der mit einem höheren Wirkungsgrad
und einer verlängerten Blitzentladungszeit verbunden ist. Um sicher zu stellen, daß trotz der Reihenschaltung
zweier oder mehrerer Blitzröhre» unmittel bar mit dem Auftreten eines Zündimpulses alle Blitzröhren
gezündet werden, ist vorgesehen, daß wenigstens eine der Blitzröhren mit einer zusätzlichen Hilfselektrode
versehen ist, die bei Anschluß an eine entsprechende Spannung dafür sorgt, daß das Gas dieser
Röhre bereits vor Auftreten des Zündimpulses zu einem gewissen Grad ionisiert ist. Mit dem Auftreten
des Ziindimpulses wird diese Blitzröhre in einen Emladungszustand gebracht, so daß auch die weitere
nicht mehr mit einer Hilfselektrode versehene Blitzröhre gleichzeitig mit dem Zündimpuls gezündet werden
kann. Ohne die erfindungsgemäße Hilfselektrode würde nach dem Anlegen des Zündimpulses an die
Zündelektrode eine bestimmte Zeit vergehen, bis beide in Reihe geschaltete Blitzröhren im Entladungszustand
sind und diese Entladung stattfinden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schem^tv scher Zeichnungen an Ausführungsbcispielen naher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Schaltung eines bekannten Blitzlichtgerats,
Fig. 2 Kurven des die Lichtemission hervorrufenden
Emissionsstroms und des Emissionsmengenverlaufs von Blitzröhren in der Schaltung nach Fig. ]
sowie in einer Schaltung des erfindungsgemäßen Blitzlichtgeräts.
Fig. 3 und 4 Schaltungen des erfindungsgemäßen
Blitzlichtgeräts.
Fig. 5 bis 7 den Aufbau von Blitzröhren, wie sie in den Schaltungen der Fig. 3 und 4 verwendet werden
können und
Fig. 8 die Schaltung einer weiteren Ausführuiigsl'orm
eines erfindungsgemäßen Blitzlichtgeräts.
Fig I zeigt die Schaltung eines bekannten Blitzlichtgeräts.
Diese Schaltung enthält im einzelnen einen Schaltungsteil 1 zum Erzeugen einer erhöhten
Spannung, einen Haupt- oder Blitzkondensator 2. strombegrenzende Widerstände 3 und 4 für einen
Kommutierungskondensator 5, eine als Blitzröhre dienende Xenonröhre 6. eine um die Xenonröhrc
herum angebrachte Zündelektrode 7. einen Gatcansehluß 8 eines Thyristors 9 und einen (iateanschluß
IO eines Thyristors II. Wenn bei der Schaltung nach Fig. I nach der Aufladung des Blitzkondensalors
2 eine Zündspannung an die Zündelektrode 7 und den Gateanschluß 8 angelegt wird, beispielsweise
synchron mit dem Öffnen und Schließen eines Kanieraverschlusses.
dann kommt es zu einer Entladung über die Xenonröhre 6. wobei durch die letztere und
durch den Thvristor 9 ein im folueiiden als Emissions-
m bezeichneter Strom fließt. Wenn das Luf ein Ob-MU
gerichtete und dieses beleuchtende Licht der Xi ^
n-öhre einen vorgegebenen Wert erreicht hat, was 00 durch eine Steuerschaltung.feststellen kann, dann
J"a von dieser Steuerschaltung eine Gatespannung
η den Gateanschluß 10 des Thyristors 11 angelegt den Die Steuerschaltung kann beispielsweise in
lÜfteerationsschaltung sein und ein Element aufwein
welches beleuchtendes Licht der zur Beleuchtung ^ ' iekts dienenden Xenonröhre 6 empfängt. Auf-
^ der Gatespannung vun der Steuerschaltung
der Thyristor 11 leitend, so daß die positive La-Ti'ne
des Kommutierungskondensators 5 über den
Thyristor 11 an die Kathode des Thyristors 9 gelangt nd diesen in den Sperrzustand bringt. Daraufhin wird
Her Emissionsstrom durch die Xenonröhre 6 unterbrochen und die Lichtemission der Xenonröhre beendet
Während der Emissionszeit der Xenonröhre 6 inige 1OO Ampere Emissionsstrom durch den
r 9 der gezeigten Schaltung, so daß es erforst ein Element mit hoher Strombelastbarkeit
undHochspannungsfestigkeit zu verwenden. Das bedeutet
daß sich der Wert des Emissionsstroms der vom Kondensator 2 in die Xenonröhre fließt, daraus
ereibt daß man die Ladespannung des Blitzkondensa-2
durch die Impedanz des Thyristors 9 im Durch- und ein Zündkoniakt .ST verbunden sind. Der Hilfskondensator
CT wird über einen Widerstand R3 autgeladen.
Die anhand von F i g. 3 beschriebene Schaltung arbeitet wie folgt:
Wenn der Hauptschalter .V0 geschlossen wird, erzeugt
der Gleichspannungswandler 12 aus der niedrigen Spannung der Batterie 11 eine erhöhte Spannung
auf die der Blitzkondensator C0 aufgeladen wiru.
ίο Gleichzeitig erfolgt über die Widerstände Rl und R-eine
Aufladung des Kondensators Cl. Da die Kapazität des Blitzkondensators C0 größer als die Kapazitäten
der Kondensatoren CT und Cl ist, werden die letzteren sehr viel schneller aufgeladen. Wenn der
Kondensator Cl geladen ist, liegt die Ausgangsspannung des Gleichspannungswandlers 12 an der Hilfsanode
14.S- der Xenon, öhre 14 an. so daß das d.cru
eingeschlossene Gas zwischen der Anode 144 und der Kathode UK der Xenonröhre ionisiert wird und
infolgedessen ei.κ η außerordentlich niedrigen
Scheinwiderstand besii/t. Nachdem der Bht/kondensatorCo
aufgeladen und der Zündkontakt .S/ s\nchron mit dem Verschluß einer Kamera geschlossen
wurde, fließt ein Kur/scnlußstrom vom Kondensator
C7 durch die Primärwicklung des Zündtransformators V in dessen Sekundärwicklung eine Zund-
■ an den iren 13
25
mmmm
der Emissionsmenge schwer zu bewältigen ist
F i ε λ zeigt eine erste Ausführungsform fur cmc
Schalfung de! erfindungsge^äßen BlitzHchtgeri,^
Darin ist11 eine Batterie mit niedriger Spannung, an
SJKeinen Hauptschalter 5 ein an sich bekannter
spannungserhöhender Gleichspannungswandkr
angeschlossen werden ka^n. Mit dem die erhöhte
Spannung liefernden Ausgang des Gleichspannung Wandlers 12 ist der Blitzkondensator C 0 verbunden
Als Blitzröhren weist die Schaltung Xenonrohrer,13
und 14, mit je einer Anode UA b™. UA einer Kathode
UK bzw. 14K, einer Zündelektrode Π / b/.w.
147 sowie mit einer Hilfsanode 14S der Xenonrohe
14 auf. Rl und Rl sind Widerstände, die mit e.ncm
Kondensator Cl in Reihe: gcs ^altet sind Γ)er Ko densatorCl
ist mit der H. fsanoce 14Λ der Xcn nröhrel4
verbunden. Die Zundelektroden 13/ imd r, : J die
wird. ?'\dl
wird. ?'\dl
5o schau ch
Stroms
Stroms
Γ ι fe·
des c
des c
und 24
s, rc hu
schal ct.
vo -
schal ct.
vo -
dcng chu
tu t ' j
sehen. Uc
sehen. Uc
in F i r ^ durch die Kurve ö vcran-'"J ' fc des ii
xenonröh- ^^ck Enorgic
cr htrkörnrnlichen Schaltungen /u.
tr π Utf Ausführungsform
mäBcn b B'it7.1ichtgcräls, die sich von
d;)ß Xcnonröhren
^ ^ dcr p . g 3 cm.
\ Xcnonröhre 25 in Reihe gc-
c ^ ς)π. SchillUin}.
In M t. - Schaltungsclemontc mit
^ ^^cn bc/cichllc, Bci der Sehal-
^r y /usülz|ichcr Ladckrcis vorget
Kondensator C2 und den Widcr-
d sehen. Uc α ^
s mmg
Spannung des Gleichspannungswandlers zwischen der Anode und der Kathode der Xenonröhre 23 an, so
daß diese Röhre in einen Zustand gebracht wird, der
für die Zündung geeignet ist. Weiterhin dient ein Ladekreis, der den Widerstand RS und den Kondensator
C3 umfaßt, dazu, die Xenonröhre 25 wieder in einen Zustand zu versetzen, in dem eine Zündung erfolgen
kann, wie dies in bezug auf die Xenonröhrc 24 mittels des Kondensators Cl und des Widerstands R2
geschieht. Die Kondensatoren Cl und C3 besitzen kleine Kapazitäten.
Die vorstehend anhand von F i g. 4 beschriebene Schaltung arbeitet folgendermaßen:
Wenn der Zündkontakt ST geschlossen wird, nachdem der Blitzkondensalor C0 geladen worden ist und
sich die Xenonröhren 23, 24 und 25 in einem für die Lichtemittierung bereiten Zustand befinden, wird
jede Xenonröhre dadurch gezündet, daß die Zündspannung an alle Zündelektroden angelegt wird.
Wenn die Xenonröhren 23, 24 und 25 im wesentlichen die gleichen Eigenschaften besitzen und die Gesamt-
oder Summenimpedanz der Xenonröhre für den Blitzkondensator C0 den dreifachen Wert einer üblichen
einzigen Blitzröhre hat, kommt es zu einer Verlängerung der Zeit, während der die Lichtemission
aufrecht erhalten wird, wie dies auch beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 der Fall war.
Die F i g. 5 bis 7 veranschaulichen den Aufbau von Blitz- oder Entladungsröhren, die in den vorerwähnten
Blitzlichtgeräten Anwendung finden können. In den F i g. 5 und 6 ist eine Anordnung gezeigt,
bei denen die Xenonröhren 13 bzw. 23 und 14 bzw. 24 integriert ausgebildet sind. In den Fig. 5 und 6 stellen
111 bzw. 211 Grundkörper und Grundgehäuse dar, während 112 bzw. 212 Zündelektroden sind. Die
Anordnungen enthalten außerdem zugeschmolzenc mit Xenon gefüllte Vakuumteile, die bei 113, 114
bzw. 213 und 214 gezeigt sind und sich innerhalb der Grundgehäuse 111 bzw. 211 befinden. Innerhalb der
jeweiligen Vakuumteile sind eine Anode 113/1,114/1
bzw. 213A, 214/1. eine Kathode 113K. 114.K bzw.
2\3>K, 214K sowie (erforderlichenfalls) eine Hilfsanode
114S bzw. 2145 ausgebildet. In Fig. 5 sind die
Blitzröhren integriert in Reihe angeordnet, während die beiden Blitzröhren in Fig. 6 integriert parallel
angeordnet sind.
F i g. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Xenonröhren 313, 314 und 315 in integrierter Form
in Reihe auf einem Grundkörper bzw. einem Grundgehäuse 311 angebracht sind und eine gemeinsame
Zündelektrode 312 aufweisen. Diese Ausführungsform ist beispielsweise für die Schaltung nach F i g. 4
geeignet.
F i g. 8 zeigt ein anderes Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung. In dieser F i g. stellt 401 den an sich bekannten
spannungserhöhenden Schaltungsteil etwa in Form eines Gleichspannungswandlers dar. 402 ist der
Blitzkondensator, der mit dem Ausgang des spannungserhöhenden Schaltungsteils 401 verbunden ist.
403 und 404 sind Widerstände zur Begrenzung des Ladestroms eines Kommutierungskondensators 405.
406 ist ein Thyristor, der mit dem Kommutierungskondensator 405 verbunden ist. 407 bezeichnet den
Gateanschluß des Thyristors 406.408 ist eine Xenonröhre als Blitzröhre, die eine Anode 408/1, eine Kathode
408K und eine Zündelektrode 408Γ aufweist. Eine weitere Xenonröhre ist mit 409 bezeichnet, sie
be,itzt eine Anode 409/1, die mit der Kathode 408K der Xenonröhre 408 verbunden ist, und ferner eine
Kathode 409K eine Zündelektrode 409T sowie eine Hilfsanode 4095. Mit den Zündelektroden 408Γ und
4097" ist ein Anschluß 410 zum Anlegen einer Zündspannung verbunden. Ein Thyristor 411 dient dazu,
den Emissionsstrom zu unterbrechen. Der Thyristor besitzt einen Gateanschluß 412. Ein Kondensator
413 und ein Widerstand 414 sowie ein Kondensator 416 und ein Widerstand 415 bilden jeweils einen
ίο Ladekreis. Die Kondensatoren 413 und 416 besitzen
eine kleine Kapazität, so daß sie von der Ausgangsspannung des spannungserhöhenden Spannungsteils 401 sehr schnell aufgeladen werden; dh Ladungskreisc
dienen dazu, die Xenonröhren 408 und 409 in einem die Zündung ermöglichenden Zustand
zu halten. Wenn die Xenonröhren 408 und 409 durch Anlegen der Zündspannung an die Zündelektroden
zur Emission gebracht werden, hat die Impedanz der in Reihe geschalteten Xenonröhien etwa den doppel-
ao ten Wert von dem, der sich ergeben würde, wenn die
Xenonröhren 408 und 409 einzeln angeschaltet waren. Daher wird der in dem Thyristor 411 fließende
Emissionsstrom gegenüber dem im Thyristor 9 von Fig. 1 fließenden Emissionsstrom auf die Hälfte
herabgesetzt, so daß ein Thyristor relativ geringer Strombelastbarkeit verwendet werden kann.
Wenn bei dem vorerwähnten Schaltungsaufbau die jeweiligen Kondensatoren 402, 405, 413 und 416
aufgeladen worden Mnd und die Zündspannung in ciner nicht dargestellten Steuerschaltung synchron mit
dem Öffnungsvorgang des Verschlusses (z. B. einer Kamera) an den Anschluß 410 angelegt wird, dann
strahlen die Xenonröhren 408 und 409 Licht ab. Die Kurve b in F i g. 2 gibt den ungefähren Verlaut des
Emissionsstroms zu dieser Zeit wieder, und man erkennt, daß die Größe des Spitzenstroms vermindert
ist, während die Zeit der Entladung des Blitzkondensators 402 durch die Xenonröhren 408 und 409 verlängert
ist. In Übereinstimmung mit den weiter oben beschriebenen Ausführungsbeispielen hat dies einen
Emissionsvcrlauf entsprechend der Kurve B in F i g. 2 zur Folge, bei dem die Emission langer aufrecht
erhalten wird. Gleichzeitig ist der Emissionsstrom der Xenonröhren 408 und 409 so niedrig, daß
der Emissionswirkungsgrad, d. h. die Umwandlung der elektrischen Energie in Strahlungsenergie mittels
der Xenonröhren ansteigt, so daß die gesamte Emission zunimmt.
Wenn dann mittels einer nicht dargestellten Stcuerschaltung ein Signal zum Stoppen der Emission an der
Gateanschluß angelegt und der Thyristor 406 leitenc gemacht wird, wird die positive Ladung des Kondensators
405 an den Thyristor 411 angelegt und dieser ir den Sperrzustand versetzt.
Dadurch, daß bei dem beschriebenen Ausfüh rungsbeispiel die Blitzröhren in Reihe geschaltet ai
dem Blitzkondensator als Emissionsstromquellc lic gen, wird der Emissionsstrom herabgesetzt und di<
Emissionswirkung sowie die Lebensdauer der Blit/ röhren vergrößert. Außerdem wird die Zeit, wahrem
der die Emission aufrecht erhalten bleibt, verlängert so daß es einfacher ist, die Zeit zum Stoppen des Emis
sionsvorgangs zu bestimmen. Darüberhinaus könne: schaltende Elemente wie Thyristoren mit kleine
6S Strombelastbarkeit verwendet werden, so daß aucl
eine Steuerschaltung geringer Kapazität, wie bei spielsweise eine Kommutierungsschaltung, verwende
werden kann. Obwohl im vorbeschriebenen Ausfüh
rungsbeispiel Thyristoren zum Schalten des Emissionsstroms
verwendet weiden, können selbstverständlich an ihre Stelle auch ähnliehe oder andere
Elemente in Form von schaltenden Halbleiterelementen beispielsweise Leisümgstransistoren Anwendung
finden.
Gemäß der Erfindung sind die ülitzröhren in Reihe
zur Emissionsstromquelle geschaltet, um eine Entladung und Emission mit einem relativ kleinen Strom
und eine Erhöhung der Zeit zu erzielen, während det
die Emission aufrecht erhalten wird. Dadurch wird die Synchronisierung der Emission einfacher als bei herkömmlichen
Blitzlichtgeräten, die nur eine außerordeutliche kurze Emissionszeit aufweisen. Außerden
sind die Blitzröhren so ausgelegt, daß sie mit einen
kleinen Strom betrieben werden können, so daß neben einer Zunahme der Emissionsmenge auch eint
Erhöhung der Lebensdauer erzielt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
«09 54:
Claims (3)
1. Blitzlichtgerät mit einem Blitzkondensator und
wenigstens zwei mit dem Blitzkondensator verbundenen in Reihe geschalteten gasgefüllten Blitzröhren,
deren Zündelektroden zusammengeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine der zwei oder mehr Blitzröhren (13, 14; 23, 24, 25; 113, 114; 213, 214; 313,
313, 314, 315; 408, 409), die zur Erhöhung der Gesamtblitzröhrenimpedanz in Reihe geschaltet
sind, an 'hrer Anodenseite eine Hilfselektrode (14S, 114S, 214S, 409S) aufweist, die zur Erzeugung
einer Vorionisation des in uieser Blitzrühre eingeschlossenen Gases auf einem bestimmten
Spannungspotential liegt.
2. Blitzlichtgerät nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß ein relativ kleines Leistungsschalterelement
(411) in Reihe mit den Blitzröhren geschaltet ist, und daß eine Entladungsschaltung
durch Sperren dieses Elements geöffnet wird, um die Lichtemission zu stoppen.
3. Blitzlichtgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzröhren
(113, 114; 213, 214; 313, 314 und 315) zu einem einzigen Rohr zusammengefaßt sind.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2449772A JPS555095B2 (de) | 1972-03-10 | 1972-03-10 | |
| JP2449872A JPS5435088B2 (de) | 1972-03-10 | 1972-03-10 | |
| JP2449872 | 1972-03-10 | ||
| JP2449772 | 1972-03-10 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2311929A1 DE2311929A1 (de) | 1973-10-04 |
| DE2311929B2 true DE2311929B2 (de) | 1976-10-14 |
| DE2311929C3 DE2311929C3 (de) | 1977-05-26 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2311929A1 (de) | 1973-10-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |