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DE2311011B2 - Kopierschleifmaschine zum schleifen von werkstuecken aus holz - Google Patents

Kopierschleifmaschine zum schleifen von werkstuecken aus holz

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Publication number
DE2311011B2
DE2311011B2 DE19732311011 DE2311011A DE2311011B2 DE 2311011 B2 DE2311011 B2 DE 2311011B2 DE 19732311011 DE19732311011 DE 19732311011 DE 2311011 A DE2311011 A DE 2311011A DE 2311011 B2 DE2311011 B2 DE 2311011B2
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DE
Germany
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model
sanding
support arm
unit
belt
Prior art date
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Application number
DE19732311011
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English (en)
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DE2311011C3 (de
DE2311011A1 (de
Inventor
Erich Ing. Wien Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Zuckermann KG
Original Assignee
Maschinenfabrik Zuckermann KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Zuckermann KG filed Critical Maschinenfabrik Zuckermann KG
Publication of DE2311011A1 publication Critical patent/DE2311011A1/de
Publication of DE2311011B2 publication Critical patent/DE2311011B2/de
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Publication of DE2311011C3 publication Critical patent/DE2311011C3/de
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B17/00Special adaptations of machines or devices for grinding controlled by patterns, drawings, magnetic tapes or the like; Accessories therefor
    • B24B17/02Special adaptations of machines or devices for grinding controlled by patterns, drawings, magnetic tapes or the like; Accessories therefor involving mechanical transmission means only
    • B24B17/025Special adaptations of machines or devices for grinding controlled by patterns, drawings, magnetic tapes or the like; Accessories therefor involving mechanical transmission means only for grinding rotating workpieces (three dimensional)
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T409/00Gear cutting, milling, or planing
    • Y10T409/30Milling
    • Y10T409/30084Milling with regulation of operation by templet, card, or other replaceable information supply
    • Y10T409/301176Reproducing means
    • Y10T409/302688Reproducing means with provision for circumferential relative movement of cutter and work
    • Y10T409/302744Reproducing means with provision for circumferential relative movement of cutter and work and means for operation without manual intervention

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Machine Tool Copy Controls (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

te (87, 88) in ihren Angriffspunkten an den Werk- 40 dell so ab, daß die Drehachse der Kopierrollc parallel
stücken (8,9) in deren Längsrichtung verläuft.
2. Kopierschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gemäß den F i g. 1 und 2 die Werkzeuge der zweiten Tragarm-Einheit (23,24, 25, 26) ebenfalls als Bandschleifaggregate (32, 33, 34) mit jeweils um eine Umlenkrolle (34) und eine Kontaktrolle (32) umlaufenden Schleifbändern (33) ausgebildet sind und die zweite Tragarmeinheit (23, 24, 25, 26) ebenfalls eine auf einer Welle (22) schwenkbar gelagerte Lagerhülse (23) aufweist.
Die Erfindung bezieht ^ich auf eine Kopierschleifmaschine zum Schleifen von Werkstücken aus Holz mit unregelmäßiger Körperform, bei der ein Modell und v/enigsiens ein mit den Fasern in Längsrichtung verlaufendes Werkstück im gegenseitigen Abstand parallel nebeneinander zwischen Einspannvorrichtungen um ihre Längsachse drehbar gelagert und synchron ange trieben sind, und dem Modell zwei Tragarme und jedem Werkstück ebenfalls mindestens zwei Tragarme zugeordnet sind, von welchen Tragarmen jeweils ein dem Modell zugeordneter Tragarm ιιη·Ι mindestens >.:i,, dem Werkstück zugeordneter Tragarm miteinander /ti einer Einheit verbunden und an dir Modell bzw. da-. zugeordnete Werkstück andrücken sinu. wobei von zur Längsrichtung der Werkstücke verläuft. Deshalb kann mit dieser bekannten Kopierschleifmaschine nur eine geringe Oberflächengüte der Werkstücke erzielt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kopierschleifmaschine der eingangs geschilderten Art so auszubilden, daß die auf dieser Maschine bearbeiteten Werkstücke ohne Nacharbeit eine hohe Oberflächengüte aufweisen. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einer Kopierschleifmaschine der eingangs geschilderten Art vor, die die Bandschleifaggregatc tragende Tragarm-Einheit eine auf einer Welle schwenkbar gelagerte Lagerhülse aufweist, von welcher die Tragarme abzweigen, und daß die Schnittrichtung der Schleifbänder der Bandschleifaggregate in ihren Angriffspunkten an den Werkstücken in deren Längsrichtung verläuft.
Durch das Zusammenwirken der Maßnahmen, daß die Bandschleifaggregate mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben sind, welche die Vorsclnibgrschwindigkeit und die Umlaufgeschwindigkeit tics Werkstückes um ein Vielfaches übertrifft, ferner daß jede Tragarm-Einheit eine auf einer Welle schwenkbar gelagerte Lagerhülse aufweist, von welcher die T; aga; nc abzweigen und endlich daß die Schnitte huiiij· der vhHfbander der ßandschleifaggrcgaic iii i.aiigsiivii iing der Werkslücke verlauft, wird cmc diiiu.rurdent ■ iih hohe Oberflaehenqualiial erreicht, vvcii ." !"ragarme so ausgebildet sind, daß sich bei uYr
60 im.ii
23 11 Oil
gung der Bewegung zwischen der Kopierrolle und den Schleifwerkzeugen nicht die geringste Differenz ergeben kann, wobei außerdem mit gekreuzten Achsen zwischen Werkstück und Schleifwerkzeug gearbeitet wird. so daß eine theoretische Punkiberührung zwischen Werkstück und Werkzeug erfolgt und trotz der völüg unregelmäßigen Körperform jede Flächenstelle des Werkstückes exakt entsprechend dem Modell bearbeitet wird, wobei jedoch das Arbeiten mit derart gekreuzten Achsen nur dann zu guten Ergebnissen führt, wenn die Geschwindigkeitsverhältnisse zwischen der Umfangsgeschwindigkeit des Schleifwerkzeuges und der Rund- und der Längsvorschubgeschwindigkeit des Werkstückes entsprechend der obigen Lösung vorgesehen wird.
Es ist zwar bei einer durch Kurvenscheiben gesteuerten Maschine zum Schleifen von hölzernen Formteilen (OE-PS 2 44 795) bekannt, die eingespannten Werkstücke mittels Schleifscheiben in Faserlängsrichtung zu bearbeiten, jedoch treten dort mit Rücksicht auf die völlig andere Gattung der Holzbearbeitungsmaschine die durch die Erfindung zu losenden Probleme nicht auf.
Wenn an die Oberflächengüte und Maßgenauigkeit der Werkstücke außerordentlich hohe Anforderungen gestellt werden, können diese gemäß der Erfindung dadurch erfüllt werden, daß gemäß den Fig. 1 und 2 die Werkzeuge der zweiten Tragarm-Einheit ebenfalls als Bandschleifaggregate mit jeweils um eine Umlenkrolle und eine Kontaktrolle umlaufenden Schleil'bändern ausgebildet sind und die zweite Tragarm-Einheit ebenfalls ein auf einer Welle schwenkbar gelagerte Lagerhülse aufweist. Damit wird auch die Schruppbearbeitung von einem Schleifband, allerdings von gröberer Körnung, vorgenommen, was sich auf die Feinbearbeitung durch ein Schleifband feiner Körnung für die Oberflächenqualiiät und Maßgenauigkeit besonders günstig auswirkt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Dabei zeigt
F i g. 1 schematisch die Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kopierschleifmaschine,
F i g. 2 den Grundriß dieser Maschine, wobei nur die wesentlichen Teile dargestellt sind,
F i g. 3 eine schematische Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kopierschleifmaschine,
F i g. 4 den Grundriß der Maschine aus F i g. 3,
F i g. 5 ein Geschwindigkeitsdiagramm und
F i g. 6 einen Querschnitt durch die Maschine nach Fig.4 bezüglich der an den Werkstücken im Einsatz befindlichen Werkzeuge und der am Modell anliegenden Kopierrollen.
Auf einem Gestell 1 sind zwei Spannböcke 2, 3 auf ortsfesten Führungen 4 gegeneinander verschiebbar und feststellbar gelagert. Bei den in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausl'ührungsbeispielen besitzt jeder der beiden Spannböcke 2, 3 entweder drei Mitnehmer 5 .-I1IeI- drei Spanndornc 6 für ein Modell 7 und für je ein /11 dessen beiden Seiten einzuspannendes Werkstück 8. ·) aus Hol/, oder einem ähnlichen Weikstück. Die Spaniidumc 6 werden mittels hydraulisch oder pneu-ΐΊ-..iUs: ·. betriebener Spann/.yliiuier 10 /int: Einspannen >;c-> fv'odells 7 und der Werkstik-se 8. 4 ivi.iuin 6·, i! \ >j. '·.'; !.>as Modeil 7 entspricht eiP-. :ii Mütieluii.) \<m ;::i.·;..; üiiiiiiger Korperform. Dk- Mii.-iehmet 5 werden .··. B. Y-Ji: auf ihren Weilcnstuir.meiii κ Motzenden Keitenzahnrädern 11 und einer in diese eingreifenden Kette 12 in gleichsinnige und gleichförmige Drehung versetzt, so daß das Modell 7 und die beiden zu schleifenden Werkslücke 8 und 9 mittels eines Motors 13 synchron angetrieben werden.
Das Gestell 1 hat aber auch noch Gleitführungen 14 für einen Kopierschlitten 15, der mit Hilfe einer im Gestell drehbar, aber unverrückbar gelagerten Schraubenspindel 16(F i g. 3) parallel zu sich in Längsrichtung des Modelies 7 hin- und herbewegbar ist. Diese Schraubenspindel 16 wird über ein Getriebe 17, 18 von einem Motor 19 aus in Drehung gesetzt (F i g. 3) und bewegt mittels einer in sie eingreifenden Mutter den Kopierschlitten 15 in Richtung des Vorschubes der Schleifwerkzeuge mit vorbestimmter Geschwindigkeit. Der Kopierschlitten 15 besitzt eine in den Schlittenwangen drehbar gelagerte Welle 22, auf der eine Lagerhülse 23 frei drehbar sitzt, von der drei Tragarme 24, 25, 26 radial abstehen, die über dem Modell 7 und den beiden Werkstücken 8, 9 angeordnet und zu diesen ausgerichtet sind (F i g. 2). Im dargestellten Ausführungsbeispiel hat jeder der drei Tragarme 24, 25, 26 an seinem freien Ende eine Gabel 27, 28, 29. Der dem Modell 7 zugeordnete Tragarm 25 trägt in seiner Gabel 28 die Kopierrolle 30. Die beiden anderen Tragarme 24, 26 tragen in ihren Gabeln 27 und 29 je eine Kontaktrolle 32 für ein endloses Schleifband 33. das über eine Umlenkrolle 34 geführt ist. Die Kontaktrolle 32 wird durch einen Keilriementrieb 39 bis 41 in Drehung versetzt, wobei die Riemenscheiben 41 auf der Welle 22 festsitzen, auf welcher auch die Riemenscheibe 42 befestigt iss. Diese steht durch den Keilriemen 43 mit der Riemenscheibe 44 des Antriebsmotors 45 in Drehverbindung, der somit sämtliche Schleifwerkzeuge 33 antreibt. Selbstverständlich kann auch für jedes der Schleifwerkzeuge ein eigener Antrieb vorgesehen sein. Die Kontaktrolle 32 soll zwar druckfest, aber auch so elastisch sein, daß sie imstande ist, die Rundformen, insbesondere Hohlkehlen gut auszuschleifen. Es wird zu diesem Zweck mit Vorzug eine Kontaktrolle aus einem (einzelligen Gummimaterial verwendet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist eine Kopierschleifmaschine gezeigt, bei der Schleifaggregate zum Schruppschleifen oberhalb des Modells 7 und der zu schleifenden Werkstücke 8, 9 und Schleifaggregate zum Schlicht- bzw. Feinschleifen unterhalb der Werkstücke 8. 9 angeordnet sind. Dabei können die Werkstücke und das Modell auch in einem Wcrkstückschlitten 46 eingespannt sein, der z. B. mittels eines Zahnstangentriebes 47, 48 hin- und zurückbewegbar ist. Die Welle 22 der Tragarme 24. welche gleichzeitig auch als Getriebewelle dient, ist in ortsfesten Lagerschildern
49 drehbar gelagert. Die Schlcifbänder 33 sind mit einer groben Körnung versehen.
Die Schleifwerkzeuge zum Feinschleifen sind dagegen unterhalb des Modells 7 und der zu schleifenden Werkstücke 8, 9 angeordnet. Auch diese Schleifbänder
50 lagern drehbar ebenso wie die ihnen zugeordnete Kopierrolle (s. F i g. 2) an den freien linden der Tragatme 51. die mit ihrer ihnen gemeinsamen Lagcrhülse 52 auf einer horizontalen Welle 53 vertikale schwenkbar sit/cn Die Welle 53 im in ortsfesten l.agerschildern 54 gelagert und fungiert auch als (ietriebewelle für die. Kienk'iiMcheiben de*- Keilriementrieb!.1 55 und 56. welche tire Schleifbitiidei W mit dem sie antreibende!: Moior 3/ \erbinden. Wahrem! die über den Werkstücken 8. H angeordneten Schialkiiiiier 52 mit ihrem Eigengewicht diese Werkstücke 8. 4 belasten und dabei sehlei-
23
11 OllJ
fen, werden die Tragarme 52 der unterhalb der Werkstücke 8, 9 angeordneten Schleifbänder 50 durch Federn 58, hydraulisch oder pneumatisch betätigbare Druckzylinder oder, wie strichpunktiert angedeutet, z. B. durch das Gewicht des Antriebsmotors 57 gegen die Werkstückunterseite gedruckt. Dies ist natürlich nur während des Vorschubes des Werkstückschlittens 46 zutreffend. Während des Schlittenrückzuges werden die Tragarme 24 und 51 z. B. von strichpunktiert angedeuteten Leerlaufführungen 59, 60 des Werkstückschlittens 46 angehoben, welche mit klinkenartigen Zungen an den Tragarmen 24 und 51 angebrachte Gleitzapfen 6t bzw. 62 im Endbereich des Vorschubweges hintergreifen und dadurch das Abheben der Schleifwerkzeuge von den Werkstücken 8, 9 noch vor dem Rückzug des Werkstückschlittens 46 selbsttätig ausführen. Das Modell 7 und die Werkstücke 8,9 werden mittels des in F i g. 2 dargestellten Kettentriebes od. dgl. synchron in Rotation versetzt.
Die Schleifbänder 50 sind, wie aus F i g. 1 der Zeichnung hervorgeht, in Vorschubrichtung der Werkstücke gegenüber den Schleifbändern 33 für das Schruppschleifen um einen vorbestimmten Abstand zurückversetzt, damit die Feinschleifaggregate durch die Schruppschleifaggregate nicht behindert werden. Entsprechend dieser Versetzung der Schruppschleifaggregate zu den Feinschleifaggregaten ist das Modell 7 an seinen beiden Enden um ein Auslaufstück 63 für das Schruppschleifaggregat und um ein Einlaufstück 64 für das Feinschleifaggregat verlängert, wie dies in F i g. 1 strichpunktiert eingezeichnet ist.
Bei dieser Kopierschleifmaschine werden das Modell 7 und die vorgefrästen Werkstücke 8.9(Fi g. 3) mit einer vorbestimmten Umfangsgeschwindigkeit von z. B. vi = 37,9 m/min synchron angetrieben. Gleichzeitig werden aber auch die Schleifbänder 33 bzw. 50 mit einer Umfangsgeschwindigkeit von ζ. Β. ν? = 1335 m/min in Umlauf gebracht. Nunmehr wird der Kopierschlitten 15 mit einer vorbestimmten Vorschubgeschwindigkeit von beispielsweise V3 = 4,54 m/min in Längsrichtung der Werkstücke 8, 9 bewegt und dadurch die Kontaktrolle 32 unter ständiger Kontrolle durch die Kopierrolle 30 in Längsrichtung bzw. in Faserrichtung des Holzes über die Werkstückoberfläche formgetreu geführt, so daß diese einwandfrei der Länge nach geschliffen werden kann. Der Rückzug des Kopierschlittens 15 in seine Ausgangsstellung erfolgt bei abgehobenen Schleifwerkzeugen.
Aus dem Verhältnis der Umfangsgeschwindigkeit der Schleifwerkzeuge zur Rundvorschubgeschwindigkeit der Werkstücke und des Modells und zur Vorschubgeschwindigkeit des Kopierschlittens ergibt sich eine Winkelstellung der Schleifriefen zur Erzeugenden der Werkstückmantelfläche von etwa Γ 12' (s. F i g. 5) und damit eine hervorragende Oberflächengüte. Dies tritt besonders dort hervor, wo Hohlkehlen mit einem Winkel bis zu 90" ausgeschliffen werden sollen. Solche Hohlkehlen können in Faserrichtung des Holzes von dem im Durchmesser angepaßten Schleifwerkzeug einwandfrei glattgeschliffen werden.
Bei der Verwendung von zwei Bandschleifaggregaten zum Schruppschleifen und zum Schlichten gemäß F i g. 1 und 2 wird eine Oberflächengüte und Formtreue erzielt, die höchsten Anforderungen genügt. Für Normalfälle genügt es hingegen, die Kopierschleifmaschine gemäß den Fig.3 und 4 auszugestalten. Bei dieser Ausführungsform rollen an ein und demselben Modell die KoDicrrollc 75 der Fräswerkzcuge 76 und die Kopierrolle der Schleifwerkzeuge 88 in Vorschubrichtung ab, wobei das Fräsen und Schleifen der Werkstücke 8,9 in einem Arbeitsgang erfolgt. Im Kopierschlitten 15 sind, wie F i g. 4 zeigt, drei Tragarme 65,66,67 gelagert, von denen der eine mit 66 bezeichnete über dem Modell 7 und die anderen beiden über je einem Werkstück 8,9 angeordnet sind und in alle Tragarme 65,66, Iü7 den vertikalen Längsmittelebenen des Modells 7 und der Werkstücke 8, 9 schwenken. Zu diesem Zweck· hat jeder der drei Tragarme 65, 66, 67 an seinem einen Ende eine Gabel 68, 69, 70, deren Schenkel durch Flansche miteinander so verbunden sind, daß alle drei Tragarme 65, 66, 67 zu einer Baueinheit vereinigt sind, die mit zwei achsgleichen Drehzapfen 71 der äußeren Gabelschenkel im Kopierschlitten 15 vertikal schwenkbar gelagert ist. Jeder der drei Tragarme 65, 66, 67 ist als Lager für je eine in der Armlängsachse drehbar sitzende Werkzeugspindel 72, 73, 74 ausgebildet. Der über dem Modell 7 vertikal verschwenkbare Tragarm 66 besitzt am freien Ende seiner Werkzeugspindel 73 die Kopierrolle 75, wogegen jeder der beiden einem Werkstück 8, 9 zugeordneten Tragarme 65,67 an dem einen Ende ihrer Werkzeugspindel 72, 74 einen Fräser 76 und am anderen Ende eine Keilriemenscheibe 77 trägt Dicse Keilriemenscheiben 77 stehen durch endlose Keilriemen 78 mit je einer Keilriemenscheibe 79 eines am Kopierschlitten befestigten Antriebsmotors 80 in Drehverbindung. Die Anordnung der Drehzapfen 71 der Tragarme 65, 66, 67 ungefähr in der Flucht des in der Keilriemenscheibe 77 der Werkzeugspindel 72 unten angreifenden Keilriemenprofils erlaubt einen großen, z.B. 120mm betragenden Kopierhub der Kopierrolle 75 und der Fräswerkzeuge 76. Wesentlich ist jedoch, daß die Länge der Tragarme 65, 67 bzw. der in ihnen gelagerten Werkzeugspindeln 72, 74 ein Mehrfaches des Radialabstandes zwischen jeder Werkzeugspindel und der Profilmitte der die zugeordneten Riemenscheiben 77 treibenden Keilriemen 78 beträgt, so daß die Schwingbewegungen der auf den Werkzeugspindeln 72, 74 befestigten Keilriemenscheiben 77 sich auf ein verschwindend kleines Winkelmaß von wenigen Winkelgraden beschränkt.
Gegenüber den Fräswerkzeugen 76 sind unterhalb des Modells 7 und der zu bearbeitenden Werkzeugstükke 8,9 Bandschleifaggregate 87,88 angeordnet, die mittels einer eigenen, aber am selben Modell 7 in dessen Längsrichtung abrollenden Kopierrolle 81 (F i g. 6) gesteuert werden. Zu diesem Zweck ist unter dem Modell 7 und den beiden Werkstücken 8, 9 im Maschinengestell 1 auf Führungen 82 ein zweiter Kopierschlitten 83 parallel zu sich und zum erstgenannten Kopierschlitten 15 gelagert. Der Kopierschlitten 83 trägt, so wie im ersten Ausführungsbeispiel z. B. drei auf einer horizontalen Welle 84 gelagerte und durch eine Lagerhülse 85 zu einer Baueinheit miteinander verbundene Tragarme 86. Der mittlere Tragarm trägt so wie im ersten Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 und 2 die Kopierrolle 81, wogegen die anderen beiden Tragarme je eine Kontaktrolle 87 für ein endloses Schleifband 88 mittels eines Wellenstummels tragen. Die Schleifbänder 88 sind durch einen Keilriementrieb 89 mit der Welle 84, welche ihrerseits durch einen Übersetzungstrieb 90 mit dem Antriebsmotor 91 verbunden ist. Das Andrücken der Kopierrolle 81 und der Schleifbänder 88 erfolgt auf gleiche Weise wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig.! und 2. in dem eine Druckfeder 92 od. dgl., die sich am Kopierschlitten abstützt, am Tragarm 86 angreift.
11 Oil
Die beiden Kopicrschlittcn 15 und 83 können, v\ ic durch strichpunktierte Stege 93 angedeutet, zu einer Baueinheit miteinander verbunden sein, so daß beide Kopierschlitten 15, 83 stets gleichzeitig die Vorschub- und Rückzugbewegung ausführen. In diesem !"alle ist das Bandschleifaggregat 87, 88 samt seiner Kopierrolle 81 gegenüber dem Fräswerkzeug 76 in der Yorschubrichtung ein Wegstück zurückversetzt, so daß die Kontaktrolle 87 dem Fräswerkzeug 76 am selben Werkstück 8 oder 9 nachläuft. Dabei ist es ebenfalls notwendig, daß das Modell 7 um das Einlaufstück 63 und um das Auslaufstück 64 verlängert ist. damit die den Schleifwerkzeugen 88 zugeordnete Kopierrolle 81 am Beginn und die den Fräswerkzeugen 76 zugeordnete Kopierrolle 75 am Ende des Vorschubweges der Kopierschlitten 15 und 83 noch so gesteuert werden, daß
die zugeordneten Werkzeuge in die unwirksame !.agc ausgerückt werden. Wahrend des Rückzuges der Kopicrschlittcn Γ>, 83 werden die Kopicrrollcn wieder über Rücklaufführungen bis in die Ausgangsstellung in <; vom Modell 7 angehobener Lage zurückgeführt und dadurch die Fräs- und Schleifwerkzeuge für den Rücklaufzeitraum ausgeschaltet.
Eine weitere Möglichkeit der Maschincngcstaltung besteht darin, bei miteinander gekuppelten Kopierschütten 15, 83 das Formfräsen im Vorlauf, d. h. in Vorschubrichtung, und das Formschleifen im Rücklauf clei Kopierschlitten auszuführen. Dies ergibt den Vorteil daß beim Längsschleifen keinerlei Späne vom Fräswerkzeug auf das Schleifband geschleudert werden können.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

23 11 Oil Patentansprüche:
1. Kopierschleifmaschine zum Schleifen von Werkstücken aus Holz mit unregelmäßiger Körperform, bei der ein Modell und wenigstens ein mit den Fasern in Längsrichtung verlaufendes Werkstück im gegenseitigen Abstand parallel nebeneinander zwischen Einspannvorrichtungen um ihre Längsachse drehbar gelagert und synchron angetrieben sind, und dem Modell zwei Tragarme und jedem Werkstück ebenfalls mindestens zwei Tragarme zugeordnet sind, von welchen Tragarmen jeweils ein dem Modell zugeordneter Tragarm und mindestens ein dem Werkstück zugeordneter Tragarm miteinander zu einer Einheit verbunden und an das Modell bzw. das zugeordnete Werkstück andrückbar sind, wobei von den zu einer ersten Einheit verbundenen Tragarmen der eine Tragarm eine das Modell abtastende Kopierrolle aufweist und jeder andere Tragarm ein motorisch angetriebenes Bandschleifaggregat trägt, dessen endloses Schleifband um eine Umlenk- und eine Kontaktrolle umläuft und wobei von den zu einer zweiten Einheit verbundenen Tragarden zu einer ersten Einheit verbundenen Tragarmei der eine Tragarm eine das Modell abtastende Kopier rolle aufweist und jeder andere Tragarm ein motorist! angetriebenes Bandschleifaggregat prägt, dessen end loses Schleifband um eine Umlenk- und eine Kontakt rolle umläuft, und wobei von den zu einer zweiten Lin heit verbundenen Tragarmen der eine Tragarm eint das Modell gegenüber der ersten Kopierrolle abiastende zweite Kopierrolle aufweist und jeder andere Trag-
ίο arm ein dem Bandschleifaggregat gegenüberliegende* zweites motorisch angetriebenes Werkzeug trägt, und sämtliche Werkzeuge mit einer Umfangsgeschwindig. keil angetrieben sind, welche die Vorschubgeschwindigkeit und die Umlaufgeschwindigkeit des Werkst ük-
kes um ein Vielfaches übertrifft.
Bei einer bekannten Kopierschleifmaschine dieser Art (DT-AS 10 43 161) sind die Tragarme an horizontal verschiebbar am Maschinengestell gelagerten Schlitten angebracht, wobei die das Modelf abtastenden Kopier-
rollen an Tragarmen angeordnet sind, die am einen Ende der Schlitten gelagert sind, während die Bearbeitungswerkzeuge an Tragarmen gelagert sind, die am anderen Ende der Schlitten angebracht sind. Dadurch ergeben sich außerordentlich große Massen, die bei der
men der eine Tragarm eine das Modell gegenüber 25 Abtastung des Modells durch die Kopierrollen bewegt
der ersten Kopierrolle abtastende zweite Kopierrolle aufweist und jeder andere Tragarm ein dem Bandschleifaggregat gegenüberliegendes zweites motorisch angetriebenes Werkzeug trägt, und sämtliche Werkzeuge mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben sind, welche die Vorschubgeschwindigkeit und die Umlaufgeschwindigkeit des Werkstückes um ein Vielfaches übertrifft, d a durch gekennzeichnet, daß die die Bandschleifaggregate (87, 88) tragende Tragarm-Einheit (85, 86) eine auf einer Welle (84) schwenkbar gelagerte Lagerhülse (85) aufweist, von welcher die Tragarme (86) abzweigen, und daß die Schnittrichtung der Schleifbänder (88) der Bandschleifaggregawerden müssen. Außerdem erfolgt die Verstellung der Bandschleifaggregate über einseitig auskragende Tragarme, so daß mit Rücksicht auf die enormen Massen kräfte, die bei der Verstellung der Bandschleifaggregate während des Abtastens des Modells durch die Ko pierrolle zu überwinden sind, zu einer nicht unerheblichen Verformung des die Kopierrolle tragenden Tragarms führt, so daß die von den Kunden geforderte Formtreue der Werkstücke gegenüber dem Modell nicht gewährleistet ist. Ferner weisen dort die Schleifbänder der Bandschleifaggregate eine Schniiteinrichtung in ihren Angriffspunkten an den Werkslücken senkrecht zur Langs- und Faserrichtung der Werkstükke auf- In gleicher Weise tastet die Kopierrolle das Mo
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