DE2309766A1 - Thermionische elektronenroehre - Google Patents
Thermionische elektronenroehreInfo
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J21/00—Vacuum tubes
- H01J21/02—Tubes with a single discharge path
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Description
Patentanwalt Dipl.-Phys. Leo Thul 230976$
Stuttgart
INTERNATIONAL STANDARD ELECTRIC CORPORATION, New York
J.J.Behenna-G.H.G.Phipps 6/7-1/2
Die Erfindung betrifft eine thermionische Elektronenröhre, bei der zwischen Anode und Kathode ein Elektronenst rahl erzeugt
wird und die ein Steuergitter besitzt.
In einer solchen Röhre wird der Anodenstrom und damit die Ausgangsleistung
durch Anlegen verschiedener Potentiale an die Gitter- oder Steuerelektrode geändert. Um das Abfangen des
Elektronenstrahls durch die Steuerelektroden so gut wie möglich zu verhindern, wird der Elektronenstrahl magnetisch fokussiert.
Bei der Anwendung im Rahmen der Erzeugung von Wärme mittels Oszillatoren, für die sich die magnetisch fokussierten
Elektronenröhren gut eignen, legt man Wert auf eine gute Steuerungsmögliohkeit
der Ausgangsleistung.
Eine Möglichkeit zur Steuerung ist die Anwendung von Thyristorschaltungen,
mit denen im wesentlichen die Elektrodenpotentiale beeinflußt werden, aber diese Steuerungsart ist teuer
und führt nicht im gewünschten Umfang zum Ziel, wie dies bei Sonderfällen notwendig ist.
Eine andere Möglichkeit ist die Anwendung von Steuereinrichtungen mit Gleichrichtern und einstellbaren Transformatoren
am Ausgang, aber diese Lösungen sind nicht nur teuer sondern haben auch den Nachteil mangelhafter Genauigkeit und fehlenden
26.2.1973
PIA -/
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Umfang der Einstellung. Eine bekannte magnetisch fokussierte
Röhre ist in der GB-PS 1 195 7o3 beschrieben.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Lösung für eine gute Einstellbarkeit der Ausgangsleistung einer Elektronenröhre
der eingangs angegebenen Art zu geben.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß sich das Steuergitter
entlang der Kathodenelektrode und des Elektronenstrahls erstreckt, daß eine Einrichtung zur Erzeugung eines den Elektronenstrahl
fokussierenden Magnetfeldes vorhanden ist, das die Elektroden umschließt und im wesentlichen parallel zur
Richtung des Elektronenstrahls verläuft und daß das Magnetfeld zur Änderung der über die Anode abgenommenen Leistung
steuerbar ist.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß ein sehr großer Einstellbereich für die Ausgangsleistung erreicht wird, ohne
daß sich z.B. das Abfangen des Strahlstromes im nennenswertem Umfang ändert, obwohl doch das Pokussierfeld geändert wird.
Dieses Ergebnis war in höchstem Maße unvorhersehbar.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß ein offener Magnetkreis mit einem Permanentmagneten vorhanden ist, daß
die Magnetpole als sich gegenüberliegende Flächen ausgebildet sind, daß die Röhre mit den Elektroden zwischen den gegenüberliegenden
Magnetpolen angeordnet ist, daß neben den sich gegenüberliegenden Polen des Magneten ein Shunt aus magnetischem
Material angeordnet ist, daß eine Einrichtung zur Bewegung des Shuntes auf den Magneten zu oder von ihm weg vorhanden
ist, mittels derer die Stärke des Magnetfeldes durch Teilkurzschluß und damit die Ausgangsleistung einstellbar ist.
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Sie hat den Vorteil, daß das Magnetfeld in einfachster Weise beeinflußt wird.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung können der nachfolgenden Beschreibung sowie den Zeichnungen entnommen
werden.
Fig. 1 zeigt eine Prinzipdarstellung der Elektrodenanordnung
einer magnetisch fokussierten Triodenröhre (Typ ITT 3RM/24 OG), wobei ein Teil der Anode abgeschnitten erscheint,
Fig. 2 zeigt eine andere Sicht der gleichen Röhre,
Fig. 3 zeigt die Seitenansicht der Röhre mit der Anordnung des
Fokussiermagneten,
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Darstellung der Magnetanordnung
gemäß der Erfindung,
Fig. 5 zeigt eine Oszillatorschaltung gemäß einer Ausbildung der Erfindung und
Fig. 6 zeigt die Abhängigkeit der Ausgangsleistung vom angelegten Magnetfeld im Rahmen der Schaltung gemäß Fig. 5.
Wie in Fig. 1 dargestellt, ist eine Anzahl von thermionischen Faden-Kathoden Io parallel zueinander angeordnet. Außerdem
verlaufen sie in der Mittelebeneyparallel zwischen den sich gegenüberliegenden
Breitseiten der rechteckigen Anode 11. Welterr hin ist jede Kathode Io symmetrisch zwischen einem Paar von Gitterplatten 12 angeordnet; die Gitterplatten 12 weisen mit ihren
Kanten zu den Breitseiten der Anode 11. Jede Gitterplatte 12
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ist an einem Stab 13 befestigt, der seinerseits auf einer
Trägerplatte 14 sitzt.
Im Betriebszustand ist ein Magnetfeld H - hier durch den Pfeil angedeutet - vorhanden, das senkrecht zu den Breitseiten der
Anode 11 und parallel zu den Gitterplatten 12 gerichtet ist. Das hat die Wirkung, daß die in Richtung der Anode beschleunigten
Elektronen zwischen den Gitterplatten auf die Anode fokussiert werden ohne daß sie von den Gitterplatten abgefangen
werden, selbst wenn diese positiv betrieben werden. Prinzipiell arbeitet die Röhre als gittergesteuerte Röhre, deren Gitterplatten Aequipotentialflächen zu beiden Seiten jeder Fadenkathode
sind. Die Platten können auch ggf. durch entsprechend angeordnete, zueinander parallele Stäbe ersetzt worden. Zusätzliche
Stäbe zwischen den Ecken der Platten und der gegenüberliegenden Anode können ggf. als zweites Gitter wie in einer
Bündeltetrode vorgesehen werden.
Die Elektrodenanordnung ist an Stäben 15 befestigt, die in nicht gezeigter Weise am Röhrengehäuse angeschmolzen sind.
In Fig. 2 ist eine Anordnung dargestellt, die in ihren Größenverhältnissen
der Triodentype 3RM/24 OG entspricht und bei der
für gleiche Teile auch die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 gewählt sind. Die Maßangaben sind in Zoll gemacht. Die Länge
der bedeckten Kathoden und Gate-Elektroden beträt drei Zoll.
Fig. 3 zeigt ausschnittsweise die schematische Darstellung einer
Röhre, die einen ähnlichen Elektrodenaufbau hat wie in Fig. 1 gezeigt und die zwischen einem Paar von Magnetpolen 2o und 21
angeordnet ist. Auch hier sind wieder entsprechende Bezugszeichen verwendet.
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Die Tragstäbe 15, die hier gestrichelt dargestellt sind, werden gehalten von Isolatoren 16 und 17, die ebenfalls die hier nicht
sichtbaren Kathodenfäden tragen. Die Elektrodenanordnung ist auf einer Keramikplatte montiert und von einem Kühlwassermantel 23
umgeben. Das Kühlwasser fließt zwischen der Anode und Wänden des Kühlmantels durch Ein- bzw. Ausgangsröhren, von denen eine mit
24 bezeichnet ist. Der Kühlwassermantel, die Anode 11, die Gitterplatten
12 ebenso wie die Trägerplatten 14 sind sämtlich aus nichtmagnetischem Material hergestellt, so daß zwischen den
Polen 2o und 21 ein virtueller Luftspalt existiert.
Um die Stärke des magnetischen Feldes im Luftspalt zwischen den Polen 2o und 21 einstellen zu können, ist ein magnetischer Shunt
25 vorgesehen. Die Einstellung des wirksamen Luftspaltes geschieht
durch Verschieben des Shuntes 25 in Richtung des Pfeiles 26.
Wenn der Shunt 25 sich in einem solchen Abstand von den Polen befindet, daß sein Einfluß auf den magnetischen Fluß vernachlässigbar
ist, dann seien Elektrodenpotentiale so, daß eine maximale Ausgangleistung abgegeben wird; das magnetische Fokussierfeld
hat dann ebenfalls seinen Maximalwert Ho. Wenn der Shunt 25 gegen die Pole bewegt wird, dann sinkt, ohne daß die
Steuerspannung geändert werden muß, die Ausgangsleistung. Dies ist in Fig. 6 dargestellt, wo die Ausgangsleistung über
dem Wert des Magnetfeldes aufgetragen ist. Bei einer typischen Röhre mit einer Ausgangsleistung von Jo kW und einem Magnetfeld
von 12oo Gauss führte eine Verminderung des Fokussierfeldes auf 6oo Gauss zu einer Ausgangsleisung von 3 kW ohne merkliches
Anwachsen des Strahlabfangens durch die Gittersteuerplatten.
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Pig. 4 zeigt die augenblicklich bevorzugte Ausbildung des Magneten
mit Polen 27 und 28 (entsprechend 2o und 21 in Fig. 3) mit gegenüberliegenden Polflächen, die auf einem U-förmigen
Permanentmagneten 29 mit Schraubenbolzen 27a befestigt sind. Die Anordnung 29 enthält zwei U-förmige Teile 3o und 31, die mit
einem durchgehenden Spannbolzen 33 auf einem Unterteil 32 befestigt
sind.
Die Shuntplatten 34 und 35 sind in nicht gezeigter Weise
gleitend in dem Unterteil 32 gelagert und weisen wegen des
durchgehenden Spannbolzens Langlöcher 36 und 37 auf. Jedes
Teil 34 und 35 reicht in einen Steuerkasten 38, der mit Platten
39 und 4o an dem Unterteil 32 verbunden ist. Ein Steuerglied besteht aus einer Spindel 41 und nicht gezeigten Zahnrädern,
die innerhalb des Kastens 38 mit den entsprechenden Teilen der Shuntplatten 34 und 35 in Eingriff stehen. Auf diese Weise
können die Shuntplatten 34 und 35 durch Drehen der Spindel auf die Pole zu oder von diesen weg bewegt werden, wodurch die Stärke
des dazwischenbefindlichen Magnetfeldes geändert werden kann.
Die Röhre selbst wird auf dem Unterteil zwischen den Polflächen befestigt. Die Fig. 4 und der Schaltkreis in Fig. 5 mit der
Kurve gemäß Fig. 6 beziehen sich auf eine Röhre vom Typ 3RM/24 OG.
Die Schaltung gemäß Fig. 5 zeigt eine abgestimmte Anode, einen gekoppelten Gitteroszillator, der für induktive Heizung geeignet
ist. Er ist dargestellt mit einer Arbeitsspule und in Reihe liegender Anodenlastspule um eine hohe Ausgangsimpedanz zu erreichen.
Man könnte auch den Ausgang an einer Sekundärwicklung eines Anpaßtransformators abgreifen um eine geringe Ausgangsimpedanz
zu haben. Die Primärwicklung des Transformators liegt zwischen den Anschlußpunkten der großen Impedanz.
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Der Anodenlastkreis stellt die größte Einheit dar, wegen der
großen HP-Ströme ist es wünschenswert, sowenig Verbindung wie möglich zu haben. Die Lastkapazität besteht aus sechs 45oo pP Kondensatoren,
die auf einer Platte montiert sind und wassergekühlt sind. Die Verbindungen sind in Bezug auf gute thermische Eigenschaften
hinsichtlich der Kühlung der Kondensatoren ausgebildet.
Eine Lastspule L2, die aus vier Windungen mit 228,6 mm (9 Zoll)
Durchmesser und 12,7-mm (o,5 Zoll) Kupferleitung besteht. Sie
ist direkt an den Wasseranschluß der Kondensatorsammeischiene angeschlossen, wodurch die Spule wassergekühlt ist. Das andere
Ende der Spule ist über eine Spule L5 oder die Primärspule des
Anpaßtranformators an Erde angeschlossen. Die ganze Spulen- und Sammelschienen-Anordnung ist sorgfältig silberplattiert um die
Schaltkreisverluste auf ein Minimum zu reduzieren. Die Röhre und der Magnet sind auf Isolatoren montiert und mit dem Lastkreis
über einen 9ooo pP Kondensator C3 verbunden.
Die Hochspannung wird der Röhre über eine Induktivität L4 von
25oojuH zugeführt, die aus einer 91*44 cm (3 Fuß) langen, einlagigen
Zylinderspule, deren 16 s.w.g-Einheiten starker emaillierter Kupferdraht auf einen Winkelkörper von 72,6 mm (3 Zoll)
Durchmesser gewickelt ist (1 s.w.g = 1 engl. Normstärke).
Die Rückkopplung zur Steuerelektrode wird über eine Koppelspule
Ll geführt, die aus einer Spule von 279,4 mm (11 Zoll) Durchmesser besteht und die aus 3/8-Zoll Kupferleitung (Rohr) gewickelt
ist. Sie ist so angebracht, daß sie einerseits die Anodenspule mit maximaler Kopplung umfaßt, aber auch zur Verminderung
der Kopplung von der Anodenspule wegbewegt werden kann. Die Spule ist in umgekehrten Sinne wie die Anodenspule gewickelt
und das den Kondensatoren abgewandte Ende ist direkt an Erde angeschlossen.
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Das andere Ende ist über einen looo pF Kondensator und über eine
Drosselspule mit Io Windungen aus 16 s.w.g.-Einheiten starker
Draht, die auf einem Pormträger mit 12,7 mm (lo,5 Zoll) Durchmesser gewickelt sind mit der Steuerelektrode verbunden. Die
Gleichstromrückverbindung der Steuerelektrode verläuft über eine
1 mH Drossel L5, zu einem Widerstand Rl, der etwa 6-8 Knhat und
für I00-I50 W ausgelegt ist. Die Anode ist an ein Potential von
6-8 KV einer Gleichspannungsquelle gelegt und die Kathode liegt an Erde. Die Intensität des magnetischen Flusses zwischen Kathode
und Anode ist veränderbar.
Im Betriebszustand der Röhre fließt für den Teil eines Schwingungszyklus
ein Strom über das Gittter, der von der Zeitkonstante des Kreises abhängt. Die Elektronen erreichen die Anode während
entsprechender Zeitabschnitte eines Schwingungszyklus, während zu der anderen Zeit negatives Sperrpotential herrscht. Die Ausgangsleistung
hängt einmal vom Spitzenwert des Anodenstromes und der Betriebszeit der Anode ab, andererseits sind noch die Gitterschwingung
bzw. die Zeitkonstanten des Gitterkreises zu berücksichtigen. Wenn man nun versucht, die Ausgangsleistung durch
die Änderung des Vorspannungswiderstandes Rl zu erreichen, so stellt man nur eine geringe Änderung der Ausgangsleistung von
ihrem Höchstwert bei fester Anodenspannung und Rückkopplung fest.
Wenn man aber den magnetischen Fluß durch die Röhre ändert, dann ändert sich die Ausgangsleistung der Röhre in erheblichem Umfang,
wie in Fig. 6 dargestellt ist, in der die Ausgangsleistung in Kilowatt über dem Magnetfluß in Gauss aufgetragen ist. Eine Speisegleichspannung
von 7*3 kV und ein magnetisches Feld von 12oo
Gauss wurde benötigt um den Strom der Steuerelektrode auf einen niedrigen Wert zu bringen, und zwar unter statischen Bedingungen.
Die Kurve für die Beziehung zwischen Steuerstrom und magnetischem Fluß fällt nur langsam mit steigender Flußdichte.
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Vor der Existenz der Erfindung wurde bei der Röhre normalerweise die Flußdichte auf 12 ooo Gauss gebracht, die Ausgangsleistung
bei 4oo kHz und einem Leitendwinkel von 115° und bei einem Gitterspitzenstrom von o,6 A bzw. einem mittleren Gitterstrom von
54 mA.
Bei einer Verringerung des Pokussierfeldes auf 850 Gauss wurde
überraschend festgestellt, daß die Ausgangsleistung auf 13,6 kW sank, daß der Leitendwinkel auf 155° stieg, daß der Spitzensteuerstrom
auf o,4 A bzw. der Mittelwert auf J>6 mA sank. Die Gleichstromleistung sank von 46,15 auf J>2 kVA.
Dieses Ergebnis ist ziemlich unerwartet und obwohl angenommen werden kann, daß die spezielle Bauart der Röhre einen bestimmten
Beitrag ausmacht, kann doch angenommen werden, daß ähnliche Ergebnisse bei Röhren mit konzentrischem Elektrodenaufbau auftreten,
bei denen die Steuerelektrode radial aufgebaut ist und das veränderliche Magnetfeld radial gerichtet ist.
Es sei betont, daß zwar in den obigen Ausführungen und den Ansprüchen
von Gleichspannungspotentialen gesprochen wird, das soll aber nicht heißen, daß die jeweiligen Elektrodenpotentiale
bei der Änderung des Magnetfeldes unverändert bleiben. So werden sich, abhängig von jeweils benutzten Schaltungsanordnungen,
der Anodenstrom und der Gitter- oder Steuerelektrodenstrom mit dem Magnetfeld ändern, so daß auch die mittleren Werte der Elektrodenpotentiale
etwas geändert werden, wobei aber die äußeren Spannungen konstant bleiben.
Auf die durch die Erfindung vorgeschlagene Weise läßt sich die Ausgangsleistung einer magnetisch fokussierten thermionischen
Röhre leichter und in einem größeren Bereich steuern als dies mit den bisher verwendeten, teuren Einrichtungen der
Fall war.
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Es ist selbstverständlich, daß die Erzeugung des Magnetfeldes und
dessen Intensitätssteuerung auch elektromagnetisch durch Änderung des Magnetisierungsstromes erreicht werden kann.
5 Patentansprüche
4 Blatt Zeichungen mit 6 Figuren
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Claims (4)
- J.J.Behenna-G.H.G.Phipps 6/7-1/2Patentansprüche;Γ1J Thermionische Elektronenröhre, bei der zwischen der Anode und der Kathode ein Elektronenstrahl erzeugt wird und die ein Steuergitter besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Steuergitter entlang der Kathodenelektrode und des Elektronenstrahls erstreckt, daß eine Einrichtung zur Erzeugung eines den Elektronenstrahl fokussierenden Magnetfeldes vorhanden ist, das die Elektroden umschließt und im wesentlichen parallel zur Richtung des Elektronenstrahls verläuft und daß das Magnetfeld zur Änderung der über die Anode abgenommenen Leistung steuerbar ist.
- 2. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein offener Magnetkreis mit einem Permanentmagneten vorhanden ist, daß die Magnetpole als sich gegenüberliegende Flächen ausgebildet sind, daß die Röhre mit den Elektroden zwischen den gegenüberliegenden Magnetpolen angeordnet ist, daß neben den sich gegenüberliegenden Polen des Magneten ein Shunt aus magnetischem Material angeordnet ist, daß ein Einrichtung zur Bewegung des Shuntes auf den Magneten zu oder von ihm weg vorhanden ist, mittels derer die Stärke des Magnetfeldes durch Teilkurzsohluß und damit die Ausgangsleistung einstellbar ist.
- 3. Elektronenröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Shunt im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist, dessen Schenkel den Magnetpolen gegenüberliegen.
- 4. Elektronenröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schenkel in einen Schlitz einer Trägeranordnung gleitend gelagert ist.309836/0966J.J.Behenna-G.H.G.Phipps 6/7-1/2Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodenwände die Kathode und das Gitter umgeben, daß die Kathode aus mehreren langgestreckten und in gegenseitigem Abstand angeordneten, parallelen Drähten besteht, daß das Gitter aus mehreren, langgestreckten, parallelen Platten besteht, die abwechselnd zwischen den Kathodendrähten angeordnet sind und daß die Gitterplatten jeweils parallel zum Elektronenstrahl ausgerichtet sind.309836/0966Leerseite
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