DE2308954A1 - Schnellmontierbare halle - Google Patents
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Description
- Schnellmontierbare Halle Die Erfindung betrifft eine sehnellmontierbare Halle. deren Dachkonstruktion mindestens teilweise an einem in seiner Höhe veränderlichen Mittelträger einklappbar angelenkt ist und dieser ein abkuppelbares Fahrwerk aufweist.
- Solche schnellmontierbaren Ballen sind in verschiedenen Formen schon bekannt, bei demen der Mittelträger als Brücke ausgebildet i5t. an deren Enden die Längsträger des Dache angelenkt sind. Zuu Transport können diese zur Brücke hin eingeklappt werden und die Vertlkalproaten der Brücke sind z.B.
- mittels Teleskopzylindern absenkbar. Die Querträger bzw. die zwischen die Längsträger einfügbaren Dachbinder werden in Form vormontierter Einzelstücke vorgeschen und zum Transport als solche in den von der Brücke umschlossenen Hohlraui eingestelit, ab daß die gesamte Dachkonstruktion solcher Hallen eine Transporteinheit bildet die die Größe eines auf der Straße zugelassenen Fahrzeugs nicht übersteigt.
- Die wesentlichen Nachteile der bekannten @usführungen solcher schnellmontierbaren Hallen liegen darin daß die Vielzahl der starren Dachbinder aufgrund ihres verhältnismäßig hohen Eigen gewichts und ihrer Sperrigkeit sehr umständlich und zeitraubend zu montieren sind. riuch die Brücke als Mittelträger ist in der bekannten Form eines geschlossenen Rahmens ungünstig und das bisher übliche Unterschieben der Fahrwerksteile bewirkt eine ungünstige Vergrößerung der transporthöhe.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine schnellmontierbare Halle der vorbeschriebenen rt so auszubilden und abzuändern, daß eine leichtere und schnellere Montage ermöglicht wird. Insbesondere sollen die beim Transport losen Einzelelemente wie z.B. Dachbinder. Windverbände etc. ein geringeres Eigengewicht und geringere Sperrigkeit erhalten.
- Diese @ufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst. daß die an die Vertikalpfosten des blittelträgers angelenkten Längsträger und die deren freien Enden verbindenden Querträger in Ntitzstellung einen horizontal nach innen hochbelastbaren Rahmen bilden, in den lösbar eine flexible Dachhaut membranartig eingespannt ist. Die montagezeit kann weiter verkürzt werden.
- wenn die Dauchhaut in Transportstellung auf mihdestans einer ih den Kopfenden der Vertikalpfosten drehbar gelagerten Welle aufgerollt ist. Diese Welle oder Wellen können auch so ausgebildet sein. daß iie auf geeigneten Schienen zwischen den in Nutzetellung aufgeklappten Längsträgern nach allen bis zu deren Enden abrollbar geführt sind. Für masche Hallen kann es zweckmäßig sein. wenn unterhalb der verspannten Dachhaut in den Rahmen eine zusätzliche Deckenhaut eingespannt ist. die ebenfalls auf einer oder mehreren Wellen aufgerollt sein kann.
- Die Stabilität der Dachhautverspannung kann mit nur geringen Montage-Mehraufwand dadurch verstärkt werden, daß unterhalb der verspannten Dachhaut in den Rahmen ein aus opannseilen und Spannschlössern gebildetes Netzwerk eingespannt ist. an welches die Deckenhaut über eine Vielzahl von Aufhängern hochgebunden sein kann. Ebenso kann auch die Dachhaut über solche Aufhänger auf das Netzwerk abgespannt und zusätzlich versteift sein. Falls die Halle als Scooterbahn verwendet werden soll, kann die Deckenhaut als Stromführungsnetz ausgebildet sein.
- Der Mittelträger der erfindungsgemäßen Halle bildet z-eckmäßigerweise eine oben statisch offene. biegesteife U-Fora.
- die aus der bodenseitigen Traverse und den mit ihrem untersten Element starr an ihr befestigten Vertikalpfosten besteht.
- Anstelle der bekannten unordnung unterschlebbarer Fahrwerksteile kann der Mittélträger an beiden stirnseitigen Enden mit Verbindungselementen ausgestattet sein. die zur lösbaren .wfnahme eines Rollwagens und eines Nachläufers ausgebildet sind.
- flenn sich diese Verbindungseleiente beiderseits in Form und .rbsessung genau gleichen; können Rollwagen und Nachläufer in vorteilhaftet Weise ausgetauscht werden.
- An der Traverse des Mittelträgers können Schwergeräte und Maschinen wie z.B. Werkstattuaschinen oder Operationstische und Klinikgeräte und dgl. starr befestigt sein, so daß sie beim Transport unverändert bleiben können. In ähnlichem Sinne kann auch an den Längsträgern ein Hebebalken fahrbar angeordnet sein, der in Transportstellung zwischen den Vertikalpfosten des Mittelträgers zu verankern ist.
- Weitere Einzelheiten sind anhand mehrerer Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Halle in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt Fig. 1 ein Schaubild auf eine fertig aufgestellte Halle.
- aber noch ohne Dachhaut.
- Fig. 2 und 3 Je einen Vertikalschnitt durch einen vergrößerten Ausschnitt der Halle mit sicht des Vertikalpfostens.
- Fig. 4 eine schematische Seitenansicht auf eine in Transportstellung zusammengeklappte Halle und Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf eine Halle mit gelenkig unterteilten Längsträgern in mehreren Montagestellungen.
- Der hlittelträger der erfindungsgemäßen Halle besteht aus einer bodenseitigen Traverse 1. die für den Transport zugleich das Chassis in der Art eines Tiefladers bildet und die an ihren Enden biegesteif mit den Vertikalpfosten 2 verbunden ist.
- Die Vertikalpfosten 2 sind in an sich bekannter eise teleskopartig nach oben aus fahrbar und zweckmäßigerweise als mehrteiliges Kastenprofil ausgebildet. in deren Innenraum das Hubaggregat 3 - z.B. in Form eines HydrauliGzylinders - untergebracht ist. Maßgebend ist. daß die Traverse 1 zusammen mit den Vertikalpfosten 2 eine biegesteife U-Form bilden. die alle auftretenden kräfte aufnimmt. so daß auf die Firsttraverse der sonst üblichen Brückenfore verzichtet werden kann. Im dargestellten Beispiel ist praktisch die statische Ecke zwischen der Traverse 1 und dem untersten Element des hastenteleskops des Vertikalpfostens 2 so ausgesteift; daß alle kräfte über diese U-Form in die Traverse 1 abgeleitet werden.
- An den Kopfenden der Vertikalpfosten 2 sind die Längsträger 4 für das Dach in bekannter Weise so angelenkt, daß sie zum Transport parallel zur Traverse 1 eingeklappt werden können.
- Die freien Enden der Längjträger 4 werden durch querträger 5 verbunden. die zum Transport ebenfalls am hlittelträger l.Z untergebracht sind. in zur Nutzstellung montiertem Zustand bilden erfindungsgemäß die Längsträger 4 zusammen mit den siuerträgern 5 einen - vorzugsweise kastenförmigen - Rahmen.
- der statisch so bemessen ist, daß er horizontal nach innen hoch belastet werden kann.
- Die Dachhaut 6 wird dann in diesen Rahmen 4,5 membranartig so eingespannt. daß auf die sonst stets erforderlichen Dachbinder verzichtet werden kann, die einen sehr hohen Montageaufwand erforderten und beim Transport eine nachteilige Raum-und Gewichtsvergrößerung bewirkten. Die Dachhaut 6 ist in Ruhe- und Transportstellung zweckmäßigerweise auf eine oder mehrere Wellen 7 aufgerollt, die z.B. im Kopfende der Vertikalpfosten 2 drehbar gelagert sind. Bei der montage wird sie einfach und rasch von der Welle 7 abgezogen und in den Rahmen 4.5 membranartig eingehängt und verspannt. Das ,us- und Einziehen der Dachhaut 6 kann beispielsweise einer einen Seilzug und Umlenkrollen. bei größeren Hallen ggfs. auch mit Xotorantrieb erfolgen. Es kann auch neben der dargestellten Ausführungsform vorgesehen werden. daß die Wellen 7 selbst auf geeigneten Schienen zwischen den Längsträgern 4 abrollbar geführt sind. Sie werden dann - während der eine Seitenrand der Dachhaut 6 am Mittalträger 1.2 bzw. zwischen den Vertikalpfosten 2 fest verankert ist - bis zum uerträger 5 abgerollt und dort verspannt. so daß die Dachhaut 6 selbst nur nocb an den beiden Rändern zu den Längsträgern hin angehängt werden muß. Bei entsprechender .susbildung der Hellen 7 kann hierbei ggfs. auch ganz auf die Querträger 5 verzichtet werden. die dann ganz von den Wellen 7 ersetzt werden.
- Die fertig verspannte Dachhaut 6 erhält natürlich zwecknäßigerweise ein vorbestimmtes Gefälle und an den Jeweils tiefsten Stellen - ggfs. in den Eckpfosten 8 - eine entsprechende .;bleitung des Regenwassers. bo kann die Dachhaut 6 z.B. zur Längs mitte hin hohl durchhängen und von der delle 7 aus geneigt sein Diese membranartig verspannte Dachhaut 6 kann sich bei entsprechender baterialwahl allein tragen. Sie kann andrerseits auch durch ein in den Rahmen 4.5 eingespanntes Netzwerk aus Spannseilen 9 unterstützt werden. die in regelmäßigen Abständen z.B.
- an den Längsträgern 4 angehängt und durch mittige Spannschlösse 10 verspannt werden. Auf einem solchen Netzwerk 9.10 iann eine nur mäßig verspannte Dachhaut 6 aufliegen oder eine straff gespannte Dachhaut 6 kann über eine Vie 1 zahl von Aufhängern 13 auf das Netzwerk 9,10 abgespannt werden. Für den Transport können die Teile des Netzwerks 9,10 leicht abgehängt und bei geringstem Raum- und Gewichtsbedarf beliebig verstaut werden.
- lm librigen kann es natürlich zweckmäßig sein, das Netzwerk 9,10 über an sich bekannte Federelemente und Spannungsanzeiger im Rahmen 4,5 zu verankern.
- Mit nur geringem Mehraufwand sowohl in der Herstellung wie in der Montage iäßt sich unterhalb der Dachhaut 6 eine zusätzliche Deckenhaut 11 in den Hahmen 4,5 einspannen, die ebenfalls in Ruhe- und Transportstellung auf einer oder mehreren zusätzlichen ellen 7a aufgerollt sind. Im dargestellten Beispiel nach Fig. 1 sind für die Dachhaut 6 zwei Wellen 7 vorgesehen, von denen aus die Je halbe Dachhaut nach links bzw. rechts abgezogen wird. Der offenbleibende Spalt zwischen den beiden Wellen 7 kann durch einen flexiblen Streifen dicht verschlossen werden oder er kann z.B. durch ein Profil l verdeckt werden, welches in manchen Fällen ggfs. als ,sbstandhalter vorgesehen sein kann, wie es im Beispiel nach Fig. 3 angedeutet ist. .ndrerseits kann auch, wie in Fig. 1 bis 3 bei der Deckenhaut 11 gezeigt, die X,ittelnaht an der einen Welle 7a befestigt sein, so daß beim Aufrollen beide Hälften zugleich aufeinanderliegend aufgewickelt werden. Nat;irlich kann auch die Deckenhaut 11 iiber geeignete .vufhänger 13 am Netzwerk angehängt sein.
- Die vorbeschriebene, zusätzliche Deckenhaut 11 kann beispielsweise vorgesehen werden, um ein wärme- und schallisolierendes Luftpolster zu erhalten. Daneben gibt sie eine optische i deckung der Dachkonstruktion. Sie kann auch als Stromführungsnetz ausgebildet sein, so daß die erfindungsgemäße Halle auch für Scooterbetrieb verwendet werden kann.
- Im letzteren Verwendungszweck (auf den sich auch das dargestell te .tusfiihrungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 bezieht) bietet die Erfindung die Möglichkeit,' über ein an der äußeren Oberkante des Rahmens 4.5 angeordnetes Scharnier Flafondplatten 14 anzulenken. In Nutzstellung sind diese über Einhängestreben 15 star festgehalten. während sie in Transportstellung einfach abgeklappt werden und satt auf der Außenfläche des Rahmens 4,5 aufliegen. In dieser Stellung sind beide Sichtflächen des Rahmens 4,5 wie der Plafohdplatten 14 (die üblicherweise mit N;alereien u.ä. Verzierungen versehen und sehr empfindlich sind) weitestgehend gegen Schmutz und kratzer geschützt, wie es in Fig. 2 gestrichelt angedeutet ist. Die Plafondplatten 14 können zudem so geformt und bemessen sein, daß sie in Transportstellung auch eine am Rahmen 4.5 unten angebrachte lichtleiste 16 o.dgl.
- übergreifen und schiitzend abdecken. Natürlich können am Rahmen 4,5 auch innenseitig Lichtleisten 16 u.ä. angeordnet sein.
- Der Rahmen 4,5 kann weiterhin - ggfs. auch nur über einzelne Rahmenstrecken - erfindungsgemäß mit abrollbaren Seitenblenden 17 (in Fig. 2 gestrichelt dargestellt) versehen sein, die z.B.
- zwischen Rahmen 4,5 und Bodenteil 18 verspannt werden können.
- Diese können einmal als Windfang dienen und sie konnen auch etwa bei Verwendung als Jahrmarktshallen als Träger für Blickfänge, Werbemalereien etc. verwendet werden. Diese Seitenblenden als Rollo wie auch die Lichtleisten 16. ggfs. auch beide in fiombination, können als gesonderte hastenelemente ausgebildet und zum raschen Anhängen an den Rahmen 4,5 vorgesehen sein, so daß sie in ihrer Anordnung variiert sowie auch nachträglich erworben und angehängt werden kannen.
- Schließlich können die Sichtblenden 17 auch in doppelter tusbildung mit einem bestimmten abstand zueinander ausgeführt werden, so daß auch sie ein isolierendes Luftpolster erzeugen.
- Derartige Hallen mit Becken- und allseitiger Seitenwandisolierung können dann z.B. als raschest aufstellbare Behelfshallen für Klinik- oder Notunterkunftszwecke in Katastrophen- ggfs.
- auch in Verteidigungsfällen verwendet werden. tuch als fahrbare bzw. im Standort rasch wechselbare Werkstatthallen für die verschiedensten Zwecke - Baustellen; Sportverahstaltungen etc.- bieten die erfindungsgemäßen Hallen besondere Vorteile.
- So können beispielsweise auch ständig betriebsbereit zu haltende Schwergeräte und Viaschinen wie z.B. Werkstattmaschinen oder linikgerätschaften, bperationstische etc. starr auf dem Mittelträger 1 als Chassis befestigt werden und bleiben. Trotz Zwischentransports sind sie dann sofort nach der Montage der Halle wieder einsatzbereit. Sehr vorteilhaft ist dabei (im Gegensatz zu bisher bekannten Baustellen- und Werkatattwagen u.ä., bei welchen solche fest montierten Schwergeräte sich in tritschenhöhe befinden), daß solche maschinen in Bodenhöhe stehen und benutzt werden können.
- Es seht dem auch nichts im Wege, mehrere solcher Hallen aneinanderzuhängen, so daß auch sehr große Grundflächen über deckt werden können Geeignete .susbildungen zur lösbaren Verkupplung der Rahmen- und Bodenteile sind vielfach bekannt und bedtjrfen hier keiner Frörterung.
- Die schnelle Montage der Halle wird erfindungsgemäß weiter gefördert durch die Anordnung des Fahrwerks an den Stirnseiten des A;ittelträgers 1,2 im Gegensatz zu den bisher bekannten Ausführungsformen. bei welchen die Fahrwerksteile unter den auf ca. 1.50 m hochzubockenden Fahrzeugrahmen unterzuschieben sind. Erfindungsgemäß werden an beiden Stirnseiten der Traverse 1 Kupplungen vorgesehen, in die einmal ein Hollwagen 19 mit Spursicherung und Xnhängekupplung und zum andern ein Nachläufer 20 lösbar angebracht werden kann. Die Verbindungs elemente kl zwischen Rollwagen 19 bzw. Nachläufer 20 und der Traverse 1 sind auf beiden ãtirnseiten zweckmäßigerweise genau gleich geformt und bemessen, so daß der Rollwagen 19 mit dem Nachläufer 20 beliebig vertauscht werden kann. vlies erleichtert sehr wesentlich das oft schwierige Rangieren und macht es möglich, die transportbereit zusammengeklappte Halle (vgl. Fig. 4) wahlweise nach der einen oder anderen Richtung abzufahren. Die - in Fig. 4 nur schematisch angedeuteten -Verbindungselemente 21 sind in zahlreichen Ausführungen an sich schon bekannt. Sie können beispielsweise aus stirnseitig aus der Traverse 1 vorstehenden Augen z.B. in Dreipunttaufhängung bestehen, in die die Fahrwerksteile 19 oder 20 einzuhängen sind. Letztere können auch mit Einschiebarmen versehen sein. die in Hilfen der Traverse 1 einzustechen sind.
- Die lösbare sicherung kann durch Steckbolzen od.dgl. erfolgen.
- Diese stirnseitige Anordnung der Fahrwerksteile 19,20 hat den weiteren Vorteil, daß die Transporthöhe - bei sonst gleichen (onstruttionsabmessungen - wesentlich verringert wird und zum .sn- und Abkuppeln nur relativ klein bemessene llydraulikständer 22 benötigt werden. In fliegendem Einsatz kann das Fahrwerk hier auch angekupkelt bleiben, ohne daß dadurch die Bodenhöhe bei der Benutzung untragbar vergrößert wird.
- Fig. 5 zeigt schließlich eine Variante des Rahmens 4.5 für eine besonders zeitsparende montage. Hier sind die Längsträger 4a durch Gelenke 23 Je einmal so unterteilt, daß sie beim Zusammenklappen (gestrichelt in Fig. 5 gezeigt) Je hälftig nach innen schwenken, wie dies konstruktiv ähnlich bei großen t.arkiesen bekannt ist. Die Querträger 5a sind mit den gleichen Gelenken 23 fest an den freien Enden der Längsträger 4a angehängt und liegen so in Transportstellung (in Fig. 5 punktiert angedeutet) flach außen auf den eingeklappten Längsträgern 4a auf. nuch bei dieser ,vusführung können die Wellen 7 am Mittelträger 1.2 angeordnet sein oder aber direkt am Querträger 5a.
- In beiden Fällen kann die Dachhaut 6 direkt am Querträger Sa befestigt sein und bleiben, so daß sie mit dem Ausfahren der Längsträger 4a gleichzeitig und selbsttätig mit ausgezogen wird. Eine Verankerung der Dachhaut 6 am littelträger 1,2 bzwin dessen Bereich kann ggfs. auch ganz Unterbleiben. so daß sie im Nutzzustand zwischen beiden ',uerträgern 5a frei gespannt ist. Von besonderem Vorteil ist es hier. wenn die Ein- und tusfahrantriebe beider Seiten miteinander verkuppelt sind, so daß Jede Lageänderung der- Längsträger 4a gleichzeitig nach beiden Seiten erfolgt und die Hallenkonstruktion auch in jeder A.ontagestellung stets im Gleichgewicht bleibt.
- Die Vorteile der Erfindung liegen in der raschen und einfachen Isiontage, bei der die schweren und sperrigen Dachbinder in ';egfall kommen Die Halle ist leicht zu rangieren und die Bodenhöhe des Mittelträgers ist in jeder Stellung sehr niedrig. Es können schwere Geräte fest auf der Traverse installiert werden und auch ein Hebebalken kann auf den Längsträgern so angeordnet sein, daß er in Ruhestellung über dem Mittelträger 1.2 verankert werden Sann. Es können mehrere Hallen z.B. für Sportveranstaltungen. Schwimmhallen. Hangars etc. verkuppelt werden und die Dachfläche kann viele, auch unregelmäßige Formen erhalten.
Claims (1)
- P a t e n t a n s p r ü c h e :Schnellmontierbare Halle, deren Dachkonstruktion mindestens teilweise an einem in seiner höhe veränderlichen Mittelträger einklapfbar angelenkt ist und dieser ein abkuppelbares Fahrwerk aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Vertikalpfosten (2) des Mittelträgers (1,2) angeleniten Längsträger (4.4a) und die deren freie Enden verbindenden Querträger (5,5a) in Nutzstellung einen horizontal nach innen hochbelastbaren Rahmen bilden. in den lösbar eine flexible Dachhaut (6) membranartig eingespannt ist.2./ Halle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachhaut (6) in Transportstellung auf mindestens einer 5*Welle (7) aufgerollt ist.3./ Halle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß unterhalb der verspannten Dachhaut (6) in den Rahmen (4,5) mindestens eine zusätzliche Deckenhaut (11) eingespannt ist.4./ Halle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenhaut (11) auf mindestens einer zusätzlichen Welle (7a) in Transportstellung aufgerollt ist.5./ Halle nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet. daß die Wellen (7. 7a) im kopfende der Vertikalpfosten (2) drehbar gelagert sind.6./ Halle nach Anspruch 2 oder 4. dadurch gekennzeichnet. daß die ellen (7,7a) auf an den Längsträgern (4,4a) angebrachten Schienen zwischen den in Nutzstellung aufgeklappten Längsträgern (4,4a) nach außen bis zu deren Enden abrollbar geführt sind.7./ Halle nach aspruch 2 oder 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (7.7a> an den freien Enden der Längsträger (4,4a) drehbar gelagert sind.8./ Pille nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (7.7a) so bemessen und mit den Längsträgern (4,4a) verbunden sind. daß sie die querträger (5,5a) ersetzen.9./ Halle nach einem der ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger (4a) je hälftig durch Gelenke (23) unterteilt und an ihren freien Enden durch gleiche Gelenke (23) mit den Querträgern (5a) so verbunden sind. daß sie in Transportstellung nach innen geschwenkt sind.10./ Halle nach Anspruch 9@ dadurch gekennzeichent. daß die auf beiden Seiten des Mittelträgers (1,2) angeordneten Längs- und querträger (4a,5a) gleich geformt und bemessen und ihre Montageantriebe miteinander verkuppelt sind.11./ Halle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der verspannten Dachhaut (6) in den Rahmen (4.5. 4a,5a) ein aus Spannseilen (9) und Spannschlössern (10) gebildetes Netzwerk eingespannt ist.12./ Halle nach Anspruch 11. dadurch gekennzeichnet, daß die Dachhaut (6) über eine Vielzahl von aufhängen (13) mit dem Netzwerk (9,1C) verbunden ist.13./ Halle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenhaut (11) über eine Vielzahl von .sufhängern (13) mit dem Netzwerk (9,10) verbunden ist.14./ Halle nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenhaut (11) als Stromführungsnetz einer Scooterbahn ausgebildet ist.15./ Halle nach anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelträger eine oben statisch offene, biegesteife U-Form bildet, die aus der bodenseitigen Traverse (1) und den mit ihren untersten Elementen starr an ihr befestigten Vertikalpfosten (2) besteht.16./ Halle nach anspruch 15. dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelträger (1,2) an beiden stirnseitigen Enden mit Verbindungselementen (21) ausgestattet ist, die zur lösbaren Aufnahme eines Rollwagens (19) und eines Nachläufers (20) gestaltet sind 17./ Halle nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (21) an beiden stirnseitigen Enden des Mittelträgers (1,2) einander in Form und Abmessung genau gleichen.18./ Halle nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Traverse (1) des Mittelträgers (1,3) dem Zweck der Halle dienende Schwergeräte und Maschinen starr befestigt sind.19./ Halle nach Anspruch 18. dadurch gekennzeichnet. daß an den Längsträgern (4,4a) ein Hebebalken fahrbar angeordnet ist. der in Transportstellung zwischen den Vertikalpfosten (2) des Mittelträgers (1.2) zu verankern ist.20./ Halle nach einem der Ansprüche 1 bis 19. dadurch gekennzeichnet daß am Rahmen (4,4a,5,5a) mindestens teilstreckig nach unten ausziehbar mindestens je eine Seitenblende (17) angeordnet ist.21./ Halle nach Anspruch 20. dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen (4,4a.5.5a) mindestens teilstreckig eine Lichtleiste (16) angeordnet ist.22./ Halle, nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Bei tenblenden (17) und die Lichtleisten (16) als am Rahmen (4, 4a.5.5a) lösbar angehängte hastenelemente ausgebildet sind.23./ Halle nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß an der oberen Außenkante des Rahmens (4,4a,5,5a) mindestens teilstreckig über Scharniere Plafondplatten (14) so angelenkt sind.daß sie in Ruhestellung herabgeklappt auf der Außenfläche des Rahmenprofils aufliegen und in Nutzstellung von Einhängestreben (15) festgehalten sind.24./ Halle nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Flafondplatten (14) so geformt und bemessen sind, daß sie in Ruhestellung die Lichtleisten (16) schützend übergreifen.
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Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1684568A1 (de) * | 1966-07-08 | 1970-05-06 | Franz Brell | Mehrzweckhalle |
-
1973
- 1973-02-23 DE DE19732308954 patent/DE2308954C2/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE1684568A1 (de) * | 1966-07-08 | 1970-05-06 | Franz Brell | Mehrzweckhalle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2308954C2 (de) | 1984-05-24 |
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Legal Events
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