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DE2308390A1 - Verpackungshuelle - Google Patents

Verpackungshuelle

Info

Publication number
DE2308390A1
DE2308390A1 DE19732308390 DE2308390A DE2308390A1 DE 2308390 A1 DE2308390 A1 DE 2308390A1 DE 19732308390 DE19732308390 DE 19732308390 DE 2308390 A DE2308390 A DE 2308390A DE 2308390 A1 DE2308390 A1 DE 2308390A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
latex
packaging sleeve
sleeve according
resin dispersion
closure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732308390
Other languages
English (en)
Other versions
DE2308390C3 (de
DE2308390B2 (de
Inventor
Friedel Knittel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Awa Couvert August Wegener and Co 3220 Alfeld GmbH
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2308390A priority Critical patent/DE2308390C3/de
Publication of DE2308390A1 publication Critical patent/DE2308390A1/de
Publication of DE2308390B2 publication Critical patent/DE2308390B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2308390C3 publication Critical patent/DE2308390C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D33/00Details of, or accessories for, sacks or bags
    • B65D33/16End- or aperture-closing arrangements or devices
    • B65D33/18End- or aperture-closing arrangements or devices using adhesive applied to integral parts, e.g. to flaps
    • B65D33/20End- or aperture-closing arrangements or devices using adhesive applied to integral parts, e.g. to flaps using pressure-sensitive adhesive
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/80Packaging reuse or recycling, e.g. of multilayer packaging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • " Verpackungshülle " Die Erfindung betrifft eine Verpackungshülle, die insbesondere als Briefumschlag oder Versandtasche für Postsendungen dient.
  • Briefumschläge für geschlossene Postsendungen haben bei Naßklebung an der Innenseite der Verschlußklappe einen aus Dextrin oder aus Kunstharzdispersionen bestehenden Gummierungsstreifen, dessen Klebkraft durch Befeuchten aktiviert wird. Um einen festen Briefverschluß ohne Befeuchten bilden zu können, hat man eine fest haftende Adhäsions-Gummierung entwickelt, die im wesentlichen aus Latex bzw. Naturkautschuk ( Gummimilch ) besteht.
  • Es ist aus der deutschen Patentschrift 1 661 664 des Anmclders bekannt, einen insbesondere für offene Briefsendungen benötigten Adhäsions-Scheinverschluß aus Kunstharzleim von größerer Adhäsionskraft als seine Kohäsionskraft an der Innenseite der Verschlußklappe aufzutragen.
  • Ein solcher Adhäsionsverschluß kann z. B. für postalische Uberprüfung wiederholt geöffnet und geschlossen werden.
  • Es ist auch bekannt, die Verschlußiclappe einer Verpackungshülle mit einer Gummierung auf der Grundlage von Latex zu beschichten, dessen Anteil um so höher ist, je fester der Verschluß sein soll, so daß die Intensität des Adhäsionsverschlusses durch den Gehalt der Gummierung an Naturkautschuk bestimmt wird. Infolgedessen gibt es für den Postversand für offene und geschlossene Sendungen drei verschiedene Gummierungsausführungen für den Verschluß, der ein fester Briefverschluß oder ein wiederholt zu öffnender und zu schließender Scheinverschlun sein soll.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für beide Versandarten, d. h. für geschlossene und offene Postsendungen eine gleiche Gummierung an der Verschlußklappe zu ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch einen Verschluß der Verpackungshüile gelöst, der im trockenen Zustand mehrfach zu öffnen ist und nach Befeuchten einen festen Verschluß ergibt. Vorzugsweise ist eine Verschlußfläche der Verpackungshülle mit einer Mischung von Latex und Kunstharzdispersion und die Gegenfläche mit Latex,beschichtet. Es empfiehlt sich, die mit der Mischung von Latex und Kunstharzdispersion beschichtete Verschlußfläche mit größerer Breite auszubilden, als die mit Latex beschichtete Gegenfläche. Es können aber auch beide Gummierungsflächen gleiche Größe und gleiche Gummierungen haben, um beide Verschlußarten zu bilden. Die mit Latex beschichtete Gegenfläche hat zweckmäßig eine größere Klebkraft als sie bisher für einen Adhäsionsverschluß üblich ist. Vorzugsweise enthält die Gegenfläche mehr Naturkautschuk als die mit der Mischung von Latex und Kunstharzdispersion beschichtete Verschlußfläche.
  • Die Verschlußklappe erhält durch Zusatz von Kunstharzdispersion zu der auf ihr aufgebrachten Latex-Gummierung eine größere Festigkeit und kann daher bei einem Adhäsions-Scheinverschluß, z. B. für postalische Überprüfung von Drucksachensendungen nicht einreißen. Andererseits ergibt diese Latex-Gummierung nach Befeuchten einen festen Briefverschluß- Der Zusatz von Kunstharzdispersion verringert etwas die Haftfestt keit der Latex-Gummierung an der Verschlußklappe, während diese andererseits durch die Kunstharzdispersion eine erhöhte Reißfestigkeit erhält. Der Gummierungsgegenstreifen auf der Basis Latex kann durch den Zusatz von Naturkautschuk wesentlich verstärkt werden, was z. B. bei dem festen Briefverschluß von Vorteil ist. Durch Zusatz von Kunstharzdispersion wird dieser Gummierungsstreifen der Verschlußklappe ebenfalls verstärkt und kann dadurch auch leichter von der Latex-Gummierung des Versandtaschenbodens gelöst werden.
  • Durch breitere Ausbildung des Gummierungsstreifens auf der Verschlußklappe als auf der Gegenfläche der Versandtasche wird nach dem Befeuchten des auf der Verschlußklappe angebrachten Gummierungsstreifens ein fester Briefverschluß gebildet, wobei dieser Gummierungsstreifen an der Kante des Taschenbodens und an der Einfüllkante überlappt wird. Durch eine solche Überlappung und durch Zusatz von Kunstharzdispersion wird der Latex-Gummistreifen nach Befeuchten aktiviert und verbinder sich so auch unmittelbar mit dem Boden der Versandtasche zu einem festen Briefverschluß.
  • Vorzugsweise werden die beiden Gummierungsstreifen auf der Innenseite der Verschlußklappe und auf der Gegenfläche des Versandtaschenbodens an der äußeren Kante der Verschlußklappe in geringem Abstand hiervon zur Deckung gebracht, damit bei Herstellung eines Drucksachenscheinverschlusses und eines festen Briefverschlusses der Verschluß selbst stets an der Kante der Verschlußklappe entsteht bzw. gebildet wird.
  • In manchen Fällen ist es zweckmäßig, eine oder beide Gummierungsstreifen der Verschlußfläche oder der Gegenfläche zu unterbrechen. Die Gegenfläche kann auch einen vollflächigen Gummierungsstreifen erhalten. Es können auch eine oder beide Verschlußflächen zusätzlich zu der Selbstklebegummierung eine Naßklebegummierung haben, die beispielsweise aus Dextrin oder Kuntharzdispersion besteht.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich eine Beschichtung der Verschlußfläche mit einer Mischung von Latex-Gummimilch Type 1078 der Firma Niederlücke K.G., 4801 Borkholzhausen und von Kunstharzdispersion, Type A 2522 oder A 2521/21 der Firma Henkel & Cie., Düsseldorf, und der Gegenfläche z. B, mit Latex-Gummimilch Type 1077 der Firma Niederlücke-K.G., erwiesen. Das Mischungsverhältnis dieser Komponenten ist beispielsweise 1:1.
  • Die Adhäsionsgummierung auf der Basis Latex ist gegen Licht, Wärme und Staub empfindlich. Dieser Nachteil kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch behoben werden, daß auf die bisher für Latex-Gummierung übliche künstliche Trocknung verzichtet und der Latex-Gummierungsstreifen des Versandtaschenbodens im naßfrischen Gummierurigszustand mit einem zweiseitig präparierten Schutzstreifen abgedeckt wird, worauf die ebenfalls naßfrische gummierte Verschlußklappe in die Schließlage umgelegt wird. Dieser Schutzstreifen kann aus silikonisiertem oder ähnlich präpariertem klebstoffabweisenden Papier bestehen. Durch einen derartigen Schutzstreifen wird auch die Verpackung der mit Adhäsionsgummierung ausgerüsteten Versandtaschen, die für eine manuelle Kuvertierung bestimmt sind, in den üblichen DIN-Taschenformaten möglich.
  • Für eine maschinelle Kuvertierung kann die übliche künstliche Trocknung der Adhäsionsgummierung ohne eine solche Abdeckung verwendet werden, ebenso bei der üblichen Verpackungsweise mit offener Verschlußklappe.
  • Der nach der Erfindung vorgesehene Zusatz von Kunstharzdispersion zur Latexbeschichtung auf der Verschlußklappe macht diese nicht nur reißfest, sondern auch gleitfähig, was für eine maschinelle Kuvertierung von Briefumschlägen und Versandtaschen mit Adhäsionsgummierung von besonderem Vorteil ist, da bisher die haftende Eigenschaft der Latex-Gummierung auf der Innenseite von Briefumschlägen und Versandtaschen eine maschinelle Kuvertierung unmöglich machte, da diese haftende Eigenschaft wie eine Bremse für das über die Adhäsionsgummierung gleitende Füllgut und auf die hierüber gleitende Maschinenteile wirkte.
  • Durch die Erfindung ist ein Verschluß für eine Versandhülle oder Versandtasche geschaffen worden, der sich einwandfrei wiederholt öffnen und durch einfaches Andrücken der Verschlußklappe schließen läßt, sowie die Bildung eines festen Verschlusses durch Befeuchtung eines Gummierungsstreifens ermöglicht Außerdem wird mit einer Versandtasche ein kombinierter Brief- und Drucksachenverschluß mit zwei unterschiedlichen oder gleichen Gummierungsstreifen erzielt, so daß die Lagerhaltung an Versandtaschen beim Hersteller, Großhändler, Einzelhändler und beim Verbraucher wesentlich vereinfacht und verbilligt worden ist.

Claims (12)

Patentansprüche
1. Verpackungshülle, gekennzeichnet durch einen mehrfach zu öffnenden, oder nach Befeuchtung festen Verschluß auf Latex-Grundlage.
2. Verpackungshülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; daß eine Verschlußfläche mit einer Mischung von Latex und Kunstharzdispersion und die Gegenfläche mit Latex beschichtet ist.
3. Verpackungshülle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Mischung von Latex und Kunstharzdispersion beschichtete Verschlußfläche eine größere Breite hat als die mit Latex beschichtete Gegenfläche.
4. Verpackungshülle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenfläche eine größere Klebkraft hat als bisher für Adhäsionsverschluß üblich.
5. Verpackungshülle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenfläche mehr Naturkautschuk ( Latex ) hat, als die mit der Mischung beschichtete Verschlußfläche.
6. Verpackungshülle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Gummierungsstreifen der Verschlußfläche oder der Gegenfläche unterbrochen sind.
7. Verpackungshülle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenfläche einen vollflächigen Gummierungsstreifen trägt.
8. Verpackungshülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Verschlußflächen zusätzlich zur Selbstklebegummierung eine Naßklebegummierung haben.
9. Verpackungshülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Naßklebegummierung aus Dextrin oder Kunstharzdispersion besteht.
10. Verpackungshülle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußfläche mit einer Mischung von Latex-Gummimilch Type 1078 der Firma Niederlücke K.G., 4801 Borkholzhausen und von Kunstharzdispersion, Type A 2522 oder A 2521/21 der Firma Henkel & Cie., Düsseldorf, und die Gegenfläche mit Latex-Gummimilch Type 1077 der Firma Niederlücke K.G., beschichtet sind.
11. Verpackungshülle nach Anspruch lo, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischungsverhältnis 1:1 ist.
12. Verpackungshülle nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gummierungsstreifen in frisch gummiertem Zustand zur Einsparung des Trocknungsprozesses durch einen zweiseitig präparierten Schutzstreifen abgedeckt wird, worauf die Verschlußklappe in die Schließlage umgelegt wird.
DE2308390A 1973-02-21 1973-02-21 Verpackungshülle Expired DE2308390C3 (de)

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DE2308390A1 true DE2308390A1 (de) 1974-09-05
DE2308390B2 DE2308390B2 (de) 1979-12-06
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2647357A1 (de) * 1975-10-24 1977-04-28 Soeren Elof Mauritz Sollerud Briefumschlag oder umschlagbeutel
DE2706507A1 (de) * 1977-02-16 1978-08-17 Wilhelmstal Ernst & Sohn Gmbh Selbstklebeverschluss fuer versandtaschen

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DE3814279A1 (de) * 1988-04-28 1989-11-09 Friedel Knittel Verfahren zum verschliessen von briefumschlaegen

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: AWA COUVERT AUGUST WEGENER GMBH + CO, 3220 ALFELD,

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