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DE2308246A1 - Greifarm fuer erntemaschine zum ernten von in reihen wachsenden fruechten - Google Patents

Greifarm fuer erntemaschine zum ernten von in reihen wachsenden fruechten

Info

Publication number
DE2308246A1
DE2308246A1 DE19732308246 DE2308246A DE2308246A1 DE 2308246 A1 DE2308246 A1 DE 2308246A1 DE 19732308246 DE19732308246 DE 19732308246 DE 2308246 A DE2308246 A DE 2308246A DE 2308246 A1 DE2308246 A1 DE 2308246A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
arm bar
bar
supporting part
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732308246
Other languages
English (en)
Inventor
Charles G Burton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chisholm Ryder Co Inc
Original Assignee
Chisholm Ryder Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chisholm Ryder Co Inc filed Critical Chisholm Ryder Co Inc
Publication of DE2308246A1 publication Critical patent/DE2308246A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D46/00Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
    • A01D46/28Vintaging machines, i.e. grape harvesting machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)

Description

Greifarm für Erntemaschine zum Ernten von in Reihen wachsenden Früchten.
Die Erfindung betrifft einen Greifarm für Erntemaschine zum Ernten von in Reihten wachsenden Früchten.
Es sind Tttecfianische Erntemaschinen bekannt, die sich entlang einer R*ihe von Pflanzen, auf denen die zu erntenden Früchte (wie Trauben) wachsen, bewegen. Solche Erntemaschinen besitzen nach hinten und innen geneigte Schüttelstangen, welche sich quer zur Reihe hin- und herbewegen. Eine solche Maschine, die als Traubenerntemaschine benutzt werden kann, ist im US-Patent 3 439 482 beschrieben.
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Bei einer solchen bekannten Traubenerntemaschine werden die Trauben von den Rebstöcken im wesentlichen als einzelne Beeren, nicht als zusammenhängende Trauben (Traubenbündel) entfernt. Häufig wird beim Ernten der Stiel von den einzelnen Beeren entfernt. Dadurch hinterbleibt in der Beere eine Öffnung, durch welche Saft vor der Verarbeitung verloren gehen kann, und die auch zu einem schnelleren Verderben (Faulen) der Beere führt. Außerdem gibt es Verhältnisse und bestimmte Rebarten, wo nicht mit derselben Leichtigkeit geerntet werden kann, wenn man eine solche, bekannte Traubenerntemaschine verwendet. Dies gilt auch, wenn die Stärke, mit der die Rebe geschüttelt wird, variiert wird, indem die Frequenz und Amplitude der Schüttelstangen angepaßt werden.
In der gleichzeitig miteingereichten Anmeldung
Nr. (Erntemaschine zum Ernten von in Reihen
wachsenden Früchten) wurde die gerade Schüttelstange dadurch verbessert, daß der Greifarm mit einem zur Seite weisenden Finger am Schwanzende versehen wurde. Dies ermöglicht verschiedene Angriffswinkel (Eingriffswinkel) zur Pflanze.Es hat sich herausgestellt, daß dies die Wirksamkeit beim Pflücken erhöht und auch, dazu führt, daß mehr zusammenhängende Trauben oder Bündel von Trauben gepflückt werden. Es wurde jedoch immer noch gefunden, daß sich die Greifarme durch die Berührung mit Drahtzügen, Pflanzenstämmen und Pfosten, zwischen denen sich die Drahtzüge erstrecken, abgenutzt wurden. Dies führte zu einer verkürzten Lebensdauer der Arme. Da diese Greifarme freitragend montiert und häufiger Biegung
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ausgesetzt waren, wurden sie statt aus Metall aus Fiberglas hergestellt, um der Ermüdung besser gewachsen zu sein, die durch das Biegen hervorgerufen wird. Außerdem wurde die Abnutzungsgeschwindigkeit erhöht, wenn die Maschine nicht zentral über die Reihe, hinwegbewegt wurde. Ein solches Abweichen der Mittellinie der Erntemaschine von der Mittellinie der Reihe der Reben führte zu einem übermäßigen Biegen der Greifarme auf der Seite der Maschine, die näher an der Mitte der Reihe war.
• Die vorliegende Erfindung betrifft die Konstruktion eines verbesserten Greifarms, der die Nachteile der vorbekannten Erntemaschinen mit Schüttelstangen überwindet, und der gegenüber dem Greifarm, der in der genannten gleichzeitigen Anmeldung beschrieben wird, eine weitere Verbesserung darstellt.
Das Hauptziel der vorliegenden Erfindung ist eine Erntemaschine zum Ernten von in Reihen wachsenden Früchten, die einen wirksamen und leistungsfähigen Greifarm besitzt, der aber dauerhaft ist und ein längeres Leben hat.
Genauer gesprochen ist ein wesentliches Ziel ein verbesserter Greifarm, der in der vertikalen Ehene eine größere Steifheit (Starrheit) besitzt, wodurch die Wirksamkeit des Trauben-Abstreifens verbessert wird.
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Ein weiteres besonderes Ziel ist ein solcher verbesserter Greifarm, der auch in der horizontalen Ebene größere Steifheit (Starrheit) besitzt, wodurch tieferes Eindringen in das Blattwerk der Reben ermöglicht wird. Dabei kann er sich mit einer geringeren Geschwindigkeit quer zur Rebenreihe bewegen und daher den Trauben und der Rebe weniger Schaden zufügen.
Ein weiteres besonderes Ziel ist ein solcher verbesserter Greifarm, der Stöße absorbieren kann, wenn er auf ein relativ unbewegliches Objekt wie auf einen Pfosten, einen Stamm der Pflanze oder auf einen Drahtzug trifft, während die Erntemaschine, die den Greifarm trägt, entlang einer Reihe von Pflanzen fährt.
Ein weiteres besonderes Ziel ist ein solcher verbesserter Greifarm, bei dem die horizontale Biegsamkeit einstellbar ist.
Andere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden genauen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen einer bevorzugten Ausführung deutlich.
Fig. 1 ist die Draufsicht auf ein Paar gegenüberliegender Greifarme. Jeder ist gemäß der vorliegenden Erfindung gebaut und
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auf dem teilweise gezeichneten Rahmen einer Erntemaschine beweglich angebracht; diese ist entlang der Pflanzen, welche die zu erntenden Früchte tragen, beweglich. Die Arme sind auf gegenüberliegenden Seiten der Pflanzen angeordnet und auf dem Rahmen so angebracht, daß sie sich quer zu den Pflanzen (zur Pflanzenreihe) hin- und herbewegen können.
Fig. 2 ist eine vergrößerte Teildraufsicht des rechten Greifarms nach Fig. 1
Fig. 3 ist Teil eines senkrechten Seitenaufrisses des Greifarms gemäß Linie 3-3 der Fig. Gezeigt wird die wirksame innere Seite des Greifarms, wobei Teile einer schützenden Platte weggenommen sind. Die Blickrichtung ist von der Mittellinie der Maschine weg waagerecht seitlich nach außen.
Fig. A ist ein vergrößerter senkrechter Querschnitt gemäß Linie 4-4 in Fig. 3. Gezeigt wird, wie die Finger an die Armstange angeklemmt sind.
Fig. 5 ist ein vergrößerter senkrechter Querschnitt gemäß Linie 5-5 der Fig. 3. Gezeigt wird, wie die Stange, von der die Finger gebildet werden, zusätzlich an der Armstange befestigt ist.
Fig. 6 ist ein vergrößerter senkrechter Querschnitt gemäß Linie 6-6 in Fig. 3. Ge-
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zeigt wird das Mittel, das für die Armstange auf ihrem tragenden Teil einen nachgiebigen Hebelpunkt (Stützpunkt) bildet.
Fig. 7. is,t ein vergrößerter senkrechter Querschnitt gemäß Linie 7-7 in Fig. 3. Gezeigt wird das Mittel, das die Drehbewegung der Armstange um ihren Hebelpunkt auf dem tragenden Teil nachgebend begrenzt.
Fig. 8 ist die perspektivische Teilansicht des Schwanzendes eines Greifarms. Sie zeigt eine abgewandelte Fingerkonstruktion; der Blick ist auf die der Maschinen-Mittellinie abgewandete äußere Seite des Greifarms.
Fig. 9 ist ein vergrößerter senkrechter Querschnitt durch einen der in Fig. 8 gezeigten abgewandelten Finger gemäß Linie 9-9,
Fig. 10 ist die perspektivische Teilansicht des Schwanzendes eines Greifarms mit einer anderen, abgewandelten Fingerkonstruktion.
Fig. 11 ist ein vergrößerter waagerechter Teilquerschnitt der in Fig. 10 gezeigten, abgewandelten Fingerkontruktion gemäß Linie 11-11 der Fig. 10.
Fig. 12 ist ein vergrößerter senkrechter Querschnitt durch die in Fig. 10 gezeigte
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abgewandelte Fingerkonstruktion gemäß Linie 12-12 der Fig. 10.
C in Fig. 1 stellt die Mittellinie einer Pflanzenreihe dar, beispielsweise einer Reihe von Reben, welche die zu erntenden Früchte trägt. Eine Maschine zum Ernten dieser Früchte ist entlang dieser Reihe in der Fahrtrichtung beweglich, die durch den Pfeil T angedeutet ist. Zu diesem Zweck sind in Fig. 1 die linken und rechten Teile eines beweglichen Maschinenrahmens F gezeigt, der so angeordnet ist, daß er die Reihe (z. B. portslartig) überspreizt. An jedem auf gegenüberliegenden Seiten der Mittellinie C gezeichneten Rahmenteil ist eine Vielzahl von senkrecht gegeneinander versetzten (höhenversetzten) Greifarmen angebracht, die allgemein mit dem Bezugszeichen 20 bezeichnet werden. Nur der obere Greifarm auf beiden Seiten der Reihe ist gezeigt. Da diese Greifarme in der Konstruktion einander gleichen, wird nur einer genau beschrieben. Es versteht sich, daß diese Beschreibung gleichermaßen auf die anderen Greifarme zutrifft.
Der Greifarm 20 ist auf dem Rahmen F beweglich angebracht. Wie gezeigt, enthält er einen sich nach hinten erstreckenden Arm 21, Mittel 22, einschließlieh eines den Arm tragenden Teils 23, um den Arm quer zur Pflanzenreihe hin- und herzubewegen, einen Hebelpunkt 24, der eine Drehbewegung des Arms bezüglich des tragenden Teils in der Richtung quer zu der Pflanzenreihe erlaubt, und ein nachgiebiges Mittel 25, das wirksam zwischen das tragende Teil und den
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Arm eingebracht ist, wodurch die Drehbewegung in einer relativen Richtung um den Hebelpunkt nachgebend beschränkt wird.
Der Rahmen, F kann in irgendeiner geeigneten Ausführung gebaut sein. Wie gezeigt, enthält er senkrechte und waagerechte röhrenartige Teile, die z. B. durch Schweißen in geeigneter Weise miteinander verbunden sind. Von einem senkrechten Rahmenteil weist ein Paar vertikal gegeneinander versetzter (höhenversetzter) horizontaler Ösen (Nasen) nach.hinten. Von diesen ist nur die obere, 26, in Fig. 1 gezeigt. Diese Ösen besitzen Öffnungen, die einen länglichen senkrechten Angelzapfen (Gelenkzapfen) 28 aufnehmen. Das tragende Teil 23, das die Form eines Winkelhebels hat, ist zwischen seinen Enden am Angelzapfen 28 geeignet gelagert. Dieser Winkelhebel enthält einen seitlichen Armabschnitt 29, der vom Angelzapfen 28 waagerecht nach außen zeigt, und einen vorderen und hinteren (längsverlaufenden) Abschnitt 30, der von diesem Angelzapfen bezüglich der Fahrtrichtung T der Maschine im allgemeinen nach hinten innen zeigt.
Das Mittel zum. Schwenken des Winkelhebels 23 kann auf verschiedene Weise konstruiert sein. In der Zeichnung umfaßt es ein Paar vertikal gegeneinander versetzter, waagerechter Verbindungsglieder, die vom Angelzapfen 28 seitlich nach außen zeigen. Von diesen ist nur das obere, 31, in Fig. 1 gezeigt. Die äußeren Enden dieser Verbindungsglieder tragen
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einen länglichen senkrechten Angelzapfen (Gelenkzapfen) 32, der in geeigneter Weise darauf getragen wird. Das äußere Ende des seitlichen Armabschnitts 29 des Winkelhebels ist an diesem Angelzapfen 32 geeignet gelagert. Eine längliche senkrechte Antriebswelle 33 ist an den gegenüberliegenden Enden in oberen und unteren Stehlagern, die am Rahmen F montiert sind, gelagert. Von diesen ist nur das obere,34, und zwar auf der linken Seite der Maschine, wie in Fig. 1 gesehen, gezeigt. Ein Kurbelhebel und verbindende Stangen verbinden diese Antriebswelle mit dem Angelzapfen 32. Dargestelltist ein handelsüblicher exzentrischer Mechanismus 35, der in wirksamer Weise mit der Antriebswelle und durch ein einstellbares Verbindungsglied 36 mit dem Angelzapfen 32 verbunden ist. Daraus läßt sich ersehen, daß beim Drehen der Antriebswelle der Winkelhebel 23 um die senkrechte Achse des Angelzapfens 28 hin- und herschwingt.
Wie gezeigt, hat der Winkelhebel 23 eine horizontale Rippe 38, die aus einer einheitlichen senkrechten Platte 39 (aus einem Stück) hervorsteht.
Diese Platte entlang des Armabschnitts 30 hat nahe ihrem hinteren Ende innen eine flache senkrechte Fläche 40 und nahe ihrem vorderen Ende eine mehr nach außen geneigte innere Fläche 41, die im allgemeinen zum Angelzapfen 28 führt.
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Wie gezeigt, besteht der Arm 21 aus einer länglichen Stange 42, vorzugsweise aus Fiberglas, mit rechteckigem Querschnitt. Seine Querdimension in der senkrechten Ebene ist größer als seine Querdimension in der waagerechten Ebene. Diese Armstange ist so angeordnet, daß ihr vorderer Teil der flachen Fläche 40 des Winkelhebels 23 in kleinem Abstand gegenübersteht.
Die Armstange 42 hat auf ihrem tragenden Teil, dem Winkelhebel 23, einen Hebelpunkt 24. Zu diesem -Zweck ist, wie gezeigt, ein (Hebelpunkt-) Kissen 43 aus elastischem Material wie Gummi zwischen der Fläche 40 auf dem tragenden Teil 23 und der gegenüberliegenden Fläche 44 auf der Armstange angebracht. Der Hebelpunkt umfaßt auch eine Festhaltevorrichtung, welche die Armstange 42 gegen das Polster 43 klemmt, das am tragenden Teil 23 anliegt. Eine solche Festhaltevorrichtung (Fig. 6) enthält ein Klammerteil 45, das die Armstange und das tragende Teil umfaßt. Dieses Klammerteil ist C-förmig-s-Es enthält nach innen gebogene senkrechte Endflanschstücke 46 und in Abstand von diesen Flanschstücken ein senkrechtes Mittelstück 48. Zwischen der Armstange und der inneren Fläche des Mittelstücks 48 des Klammerteils 45 ist ein Polster oder Kissen 49 aus elastischem Material wie Gummi angebracht. Die Platte 39 des tragenden Teils 23 ist auf gegenüberliegenden Seiten der Rippe 38 mit einem Paar hervorstehender, senkrecht zueinander versetzter (höhenversetzter) , horizontaler Stehbolzen 50 versehen. Diese erhält man dadurch, daß ein waagerechtes Loch
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51 mit Versenkung durch die Teile der Platte 39 oberhalb und unterhalb der Rippe 38 gebohrt wird und daß mit Außengewinde versehene Bolzen durch diese Löcher getrieben werden. Dabei graben sich ihre hexagonalen Köpfe 52 an ihren Kanten zwischen den flachen Seiten so in die zylindrische Wand der äußeren Aufbohrung des entsprechenden Lochs ein, daß ihre Drehung verhindert wird.
Wie gezeigt, liegt bei jedem End-Flanschstück 46 des Klammerteils 45 eine Zwischenscheibe 53 · zwischen seiner Innenseite und der gegenüberliegenden Seite des Plattenteils 39 des tragenden Teils 23. Wie gezeigt hat jede Zwischenscheibe einen Schlitz 54, der den Schaft des entsprechenden Bolzens 50 aufnehmen kann. Die Flanschstücke 46 des Klammerteils sind mit Öffnungen 55 versehen, die mit den Öffnungen 51 und dem Schlitz 54 ausgerichtet sind, so daß diese Öffnungen die Schäfte der Bolzen 50 aufnehmen können. Weiter ist gezeigt, daß auf jedem Stehbolzen eine Mutter 56 angebracht und gegen die Außenseite des entsprechenden End-Flanschstücks 46 des Klammerteils geschraubt wird, wodurch die Zwischenscheibe sicher an ihrem Platz befestigt wird.
Beim Zusammenbau des Hebelpunkts werden das Kissen 43 und das Polster 49 anfänglich nicht an ihren Platz gebracht, so daß das Mittelstück 48 des Klammerteils 45 nahe genug an die Armstange 42 herangebracht werden kann, daß die Enden der Stehbolzen
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50 von den Öffnungen 55 der Flanschteile 46 aufgenommen werden. Danach werden die Muttern 56 lose auf die Stehbolzen 50 aufgedreht; das Klammerteil 45 wird weg von der Platte 39 des tragenden Teils zurückbewegt, so daß das Kissen 43 und das Polster 49 eingesetzt werden können. Danach wird das Klemmerteil 45 in der entgegengesetzten Richtung bewegt, wodurch das Kissen und das Polster teilweise zusammengedrückt werden und das Einsetzen der Zwischenscheiben 53 ermöglicht wird. Danach werden die Muttern 56 weiter angezogen, so daß das Kissen und das Polster in zusammengedrücktem Zustand festgehalten werden. Es ist zu bemerken, daß die freien Enden der U-förmigen Zwischenscheiben 53 leicht nach oben gebogen sind, wie bei 58 in der Fig. 2 angedeutet wird. Dadurch halten diese hochgebogenen Enden die Zwischenscheibe in ihrer Lage unter den Flanschstücken 46 des Klammerteils, wenn sich die Muttern lösen und die Zwischenscheiben herauszufallen drohen sollten.
Das nachgebende Mittel 25, das am besten in Fig. 7 dargestellt ist, umfaßt eine C-förmige Klammer 59. Diese umgreift die Armstange 42 und das tragende Teil 23. Es enthält die horizontalen Endstücke 60, die sich über die oberen und unteren Kanten dieser Armstange und des Plattenteils 39 des tragenden Teils erstrecken. Es enthält weiter ein Zwischenstück 61, das senkrecht angeordnet und mit den Enden der Endstücke 60 verbunden ist. Wie gezeigt, liegt ein Kissen oder Polster 62 aus elastischem Material wie Gummi zwischen der Innenseite
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dieses MittelstUcks und der gegenüberliegenden Fläche 63 der Armstange. Ein anderes Kissen oder Polster 64 aus elastischem Material wie Gummi liegt zwischen der gegenüberliegenden seitlichen Fläche 44 der Armstange und der Fläche 40 des tragenden. Teils. Das Mittelstück 61, die Polster 62 und 64, die Armstange 42 und die Platte 39 sind mit einem Paar senkrecht zueinander versetzter (höhenversetzter), ausgerichteter horizontaler Öffnungen versehen, wobei jeder Satz insgesamt mit 65 bezeichnet ist. Jeder Satz von ausgerichteten Öffnungen 65 ist mit einem Bolzen 66 versehen, der am einen Ende einen Kopf 68 hat und dessen Schaft am anderen Ende ein Außengewinde trägt. Jeder Bolzenkopf 68 stößt gegen die Fläche 63 der Armstange. Der Bolzenschaft 66 verläuft durch die entsprechenden ausgerichteten Öffnungen 65 und steht aus diesen hervor. Auf jeden herausstehenden, mit Gewinde versehenen Schaftteil ist eine Mutter 69 aufgeschraubt. Wie gezeigt, liegt zwischen der Platte 39 des tragenden Teils und jeder Mutter 69 ein federndes Mittel 70. Dies ist vorzugsweise in der Form einer Schraubenfeder, die den Schaft des entsprechenden Bolzens umgibt. Eine Unterlagescheibe 71 ist,wie gezeigt, unmittelbar unter jeder Mutter angebracht und beruht direkt das entsprechende Ende der Feder. Es wird deutlich, daß die axiale Lage der Mutter 69 auf ihren Bolzenschäften 66 die Spannung des federnden Mittels bestimmt. Die Spannung kann eingestellt werden, indem die Mutter angezogen oder gelockert werden.
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Die Erntemaschine bewegt sich entlang einer Reihe von Pllanzen und der Greifarm 21 wird quer zur Reihe der Pflanzen, die entlang der Linie C angeordnet sind, hin- und herbewegt. Wenn der Greifarm ein Hindernis wie. einen Stab oder einen Drahtzug oder einen relativ starren Stamm berührt, kann die Armstange 42 auf dem Kissen 43 drehen, und die Federn 70 erlauben durch ihr Nachgeben eine zusätzliche Drehbewegung dieser Armstange bezüglich deren tragenden Teils 23 um den nachgiebigen Hebelpunkt. Dadurch läßt sich eine gewisse Behinderung überwinden. Die Berührung mit einem Hindernis ergibt genügend Kraft, um die Armstange nach außen zu biegen. Es gibt also nicht nur die eingebaute Flexibilität in der Armstange 42, sondern auch zusätzliche Flexibilität aufgrund der Nachgiebigkeit des Kissens 43. Auch die Federn 70 ergeben eine zusätzliche Flexibilität und können so eingestellt werden, daß sie den Effekt vergrößern, oder vermindern, indem die Spannung dieser Federn eingestellt wird.
Um die Abnutzung des vorderen Endes 72 der Armstange 42, die vorzugsweise aus Fiberglas hergestellt ist, zu verhindern, und auch um ein Abstumpfen der Klammer 59 und des Klemmteiles 45 zu verhindern, wird eine Schutzplatte 73 angebracht. Sie bedeckt das vordere Endstück des Greifarms 21. Diese Schutzplatte hat die Form eines relativ dünnen Metallblechs mit zwei Löchern 74, durch welche die Schäfte der Bolzen 66 verlaufen. Dadurch wird diese Platte am Greifarm angebracht. Das vordere Teil 74 der Platte
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ist seitlich nach außen gebogen und bedeckt die Flache 72 am vorderen Ende der Armstange 42. Der Teil der Schutzplatte hinter den Bolzenköpfen 68 liegt relativ nahe an der Armstange 42, hat aber ein nachgeführtes, seitlich versetztes Teil 75» das die Vorderkante des Klammerteils 45 bedeckt.
Fingerförmige Mittel, allgemein mit 76 bezeichnet, sind am Schwankende des Arms 21 angebracht und erstrecken sich von diesem zur Seite. In den Fig.* 1 bis 5 ist ein solches fingerförmiges Mittel gezeigt, das aus einem Stück einer Metallstange besteht. Diese ist so gebogen, daß sich ein mittleres senkrechtes Querstück 78 ergibt; von dessen gegenüberliegenden Enden aus verläuft ein Paar versetzter Abschnitte 79y die mit einem Paar paralleler horizontaler Abschnitte 80 verbunden sind. Diese laufen in einem Paar abgewinkelter Finger 81 aus. Das Querstück 78 ist gegen die äußere seitliche Fläche 44 der Armstange 42 angebracht. Die parallelen Abschnitte 80 verlaufen über die obere und untere Kante der Armstange. Die Finger 81 weisen bezüglich der parallelen Abschnitte 80 nach unten und auch zur Seite. Sie weisen also in einer Richtung weg vom Querstück 78, Eine Lasche 82 ist, wie* gezeigt, am vorderen Ende des QuerStücks 78 angeschweißt und liegt flach gegen die Fläche 44 der Armstange. Diese Lasche und die Armstange sind mit ausgerichteten, waagerechten Öffnungen versehen, die gemeinsam mit 83 beziffert sind und eine Befestigung aufnehmen; diese Befestigung hat die Form
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eines Bolzens 84; dessen Kopf 85 gegen die seitliche Fläche 63 der Armstange anliegt. Eine Mutter 86 wird auf das Außengewinde am EnUe des Bolzenschafts, das vom Kopf ,85 entfernt ist, aufgebracht und gegen die Lasche 82 geschraubt.
Am Schwanzende der Armstange 42 befindet sich eine Klammer 88. Wie am besten aus Fig. 4 zu ersehen ist, umfaßt sie die Armstange und die parallelen Stangenabschnitte 80. Sie hat ein Mittelstück 87 und nach innen gebogene Endstücke 89. Das Mittelstück 87 liegt über der seitlichen Fläche 63 der Armstange und schützt diese an ihrer hinteren inneren Kante vor Abnutzung. Diese Klammer einschließlich ihrer Endstücke und der Armstange sind mit einem vertikal zueinander versetzten (höhenversetzten) Paar ausgerichteter waagerechter Öffnungen versehen; jeder Satz wird als Ganzes mit 90 bezeichnet. Für jedes solches Paar ausgerichteter Öffnungen gibt es eine Befestigung. Eine solche Befestigung besitzt einen Kopf 91 und einen Schaft 92, dessen freies Ende mit einem Außengewinde versehen ist. Der Schaft 92 von jeder Befestigung verläuft durch den entsprechenden Satz von ausgerichteten Öffnungen. Der Kopf 91 liegt gegen die Außenseite der Klammer an. Eine Mutter 93 wird auf das gewindetragende Endstück des Schafts aufgeschraubt und liegt gegen die Außenseite der Endstücke 89 dieser Klammer an.
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Die Finger 81 verlaufen bezüglich der waagerechten Abschnitte 80, wie in Fig. 3 gezeigt, ungefähr in einem Winkel von 25° nach unten. Außerdem verlaufen diese Finger auch bezüglich der Längsachse der Armstange 42 in einem Winkel von ungefähr 25° nach innen auf die Mittellinie der Reihe zu (von oben, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, gesehen).
Unter bestimmten Umständen ist es wünschenswert, daß die Greiffinger einen größeren Durchmesser haben als die in den Fig. 1 bis 3 gezeigten. Eine abgewandelte Konstruktion des Greiffingers ist in der Fig. 8 gezeigt, wo eine Kunststoffröhre 9^» beispielsweise eine Urethanröhre, über jedem Greiffinger 81 angebracht ist. Dies vergrößert den Durchmesser des Greiffingers und reduziert den Verlust an Laub. Dies kann beim Pflücken von unreifen Trauben wünschenswert sein. Der Verlust an Laub schadet den Reben mehr beim frühen Pflücken. Der elastische Überzug der Greiffinger durch die Urethanröhre führt auch dazu, daß das Brechen von Zweigen in der späten Saison, wenn der Zweig dürr ist, vermindert wird. Außerdem kann ein solcher Finger im Durchmesser variabel gemacht werden, indem verschieden dicke Röhren verwendet werden. So kann die beste Größe zum Ernten einer bestimmten Traubensorte zur Erntezeit bestimmt werden.
Eine andere Ausführungsform des Greiffingers ist in den Fig. 10 bis 12 beschrieben. Sie umfaßt
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ein gekrümmtes Fingerteil 95 aus biegsamem.Material wie Gummi. Dieses besitzt vorne ein Befestigungsteil 96, dessen Höhe größer als seine Dicke ist. Es ist gegen die äußere Fläche 44 der Armstange 42 befestigt. Das Fingerteil 95 hat außerdem ein freies. Schwanzende 98, dessen Dicke auf sein hinteres Ende zu allmählich abnimmt und das sich seitlich über die hintere Endfläche 99 der Armstange nach innen auf die Mittellinie C der zu erntenden Pflanzenreihe hinbiegt. Die oberen und unteren Kanten 100 des freien Teils 98 von diesem Fingerteil laufen, wie gezeigt, am hinteren Ende zusammen.
Eine Klanimerplatte 101 bedeckt die senkrechte Xante dieser Armstange zwischen der hinteren Endfläche 99 und der inneren Oberfläche 63 der Armstange. Die Klammer hat einen Flansqhteil 102, der über dieser Fläche 63 liegt. Dieser Flanschteil 102, die Armstange 42 und das Befestigungsstück 96 sind mit einem Paar vertikal zueinander versetzter (höhenversetzter),ausgerichteter, waagerechter Öffnungen versehen. Jeder Satz wird als ganzer mit 103 bezeichnet. Für jeden solchen Satz von ausgerichteten Öffnungen gibt es eine Befestigung. Eine solche Befestigung hat die Form eines Bolzens 104 mit einem abgerundeten Kopf 105 und einem mit Außengewinde versehenen Schaft, der durch die ausgerichteten Öffnungen verläuft. Eine Mutter 106 wird auf den mit Gewinde versehenen Schaft aufgeschraubt und liegt gegen die freiliegende seitliche Oberfläche des Befestigungsteils
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vom Fingerteil 95 an. Diese Bauweise eines biegsamen fingerförmigen Teils führt dazu, daß an überreifen Reben weniger Zweige gebrochen werden. Spät in der Traubenernte, beispielsweise, fallen die Blätter ab und legen so die Zweige bloß, Die Zweige können sehr.brüchig werden, insbesondere während kalter Nächte.
Die eindringenden Finger 81 mit oder ohne die röhrenförmigen Überzüge 94 und das Fingerteil 95 reichen bis in die Mitte des Traubenvorhangs und nehmen die Büschel von Trauben körperlich in Angriff. Die Trauben werden mehr durch eine abstreifende Wirkung entfernt, besonders bei den Fingern 81 mit kleinem Durchmesser, die zusammenhängende Trauben und Bruchstücke von Trauben abstreifen. Als Folge wird das Produkt weniger beschädigt f und auf der Maschine geht weniger Saft verloren.
Die Armstange 42, vorzugsweise aus Fiberglas hergestellt, hat die Form einer (ruderförmigen) Federplatte. Sie sorgt für vertikale Steifheit (Starrheit) der Finger 81 oder 95·und für horizontale Biegsamkeit bei variierender Dichte der Reben und für die Absorbtion von Stößen. Die flache, brettförmige Art der Armstange wirkt auch auf die äußere Oberfläche des Rebenvorhangs, so daß der gesamte Vorhang horizontal geschüttelt wird. Es werden also zwei Methoden zum Entfernen der Trauben verwendet,nämlich Abstreifen und Schütteln.
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Durch die Schraubenfedern 70 am vorderen Ende der ruderartigen Armstange 42 kann die Kraft am Greif- oder Schwanzende des Arms eingestellt werden. Hohe Kraft ist für dichte Reben und schwer zu pflückende Traubensorten. Geringe Kraft ist für dünne Reben und leicht zu pflückende Traubensorten. Die Federn 70 wirken auch als Sicherheitsfreigabe, so daß die ruderartigen Armstangen zurückweichen können, wenn sie von einem Hindernis im Weinberg getroffen werden. Da die Armstange vorzugsweise aus Fiberglas gemacht ist und mechanisch zerstörbar ist, wird sie durch Stahl und Gummi geschützt. Dadurch wird ihre mechanische Lebensdauer verlängert.
Der Gebrauch der Maschine nach der vorliegenden Erfindung ist nicht auf das Ernten von Trauben beschränkt. Vielmehr wird auch das Ernten von Produkten in Betracht gezogen, die andere Früchte und sogar Gemüse einschließen, wenn sie auf Pflanzen wachsen, die vorzugsweise in einer Reihe angeordnet sind, und wenn sie zum Ernten mit der beschriebenen Maschine geeignet sind.
ANSPRÜCHE
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309842/0333

Claims (1)

  1. Augsburg, den 16.PeAfUI? 4§73
    ANSPRÜCHE
    ..Greifarm für Erntemaschine zum Ernten von in —^Reihen wachsenden Früchten, die einen entlang der Pflanzen beweglichen Rahmen hat, dadurch gekennzeichnet , daß das oder die zum Pflücken der Produkte vorgesehenen Mittel (21) auf dem Rahmen (F) beweglich angeordnet sind und einen bzw. jeweils einen sich nach hinten erstreckenden Arm, Mittel für dessen hin- und herbewegen quer zu den Pflanzen, ein tragendes Teil (23), einen Arm-Stützpunkt (24), der eine Schwenk- bzw. Drehbewegung des Arms bezüglich des tragenden Teils in einer. Richtung quer zu den Pflanzen erlaubt, und nachgiebige bzw. elastisch nachgiebige Mittel, die zwischen dem tragenden Teil und dem Arm angebracht sind, um die Schwenk- bzw. Drehbewegung des Arms in einer relativen Richtung um den Hebelpunkt zu begrenzen, enthalten.
    2. Greifarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelpunkt für den Arm ein am tragenden Teil angeordneter nachgiebiger Hebelpunkt ist.
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    ORIGINAL INSPECTED
    6277/02/UO/sr - 22 - 16. Februar 1973
    3. Greifarm nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Arm eine Armstange enthält, deren Höhenmaß größer ist als ihr Breitenmaß (Querschnitt mit größeren Höhe als Breite).
    4. Greifarm nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelpunkt ein Kissen aus elastischem Material umfaßt, das zwischen den einander gegenüberliegenden Seiten der Armstange und des tragenden Teils angeordnet ist,
    5. Greifarm nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis k , dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß er- ferner Festhaltemittel (.Arretiermittel) besitzt, welche die Arrastange und das tragende Teil gegen das Kissen klemmen.
    6. Greifarm nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß das Festhaltemittel ein Klammerorgan, das die Armstange und das tragende Teil umgreift, außerdem Mittel, die das Klammerorgan an dem tragenden Teil befestigen, und sin Polster aus nachgiebigem wie z. B. elastischem Material zwischen der Armstange und dem Klainmerteil enthält.
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    6277/02/UO/sr - 23 - 16. Februar 1973
    7c Greifarm nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das tragende Teil eine Platte (39), die auf ihrer einen Seite eine ebene Fläche (40) hat, und eine Rippe (38) besitzt, die aus der anderen Seite hervorsteht, wobei die Platte ein Paar von mit Außengewinde versehenen Bolzen besitzt, die aus der anderen Seite (der Platte) auf gegen-, überliegenden Seiten der Rippe hervorstehen, wobei das Klammerorgan C-förmig ist und End-Flanschstücke (46), welche zum Durchtreten der Bolzen (50) mehrfach durchbrochen (55) sind, und ein dazwischenliegendes Mittelstück (48) im wesentlichen parallel zu den End-Flanschstücken (46) besitzt, wobei das Polster zwischen dem Mittelstück und einer Seitenfläche der Armstange sitzt, wobei weiter die ebene Fläche der Platte eine der einander gegenüberliegenden Flächen ist, während die andere auf der Armstange und zwar auf der Seite, die gegenüber der einen Seiten der Armstange sitzt, ist, wobei schließlich ein Zwischenring (53) für jeden End- Flanschteil zwischen dessen Innenfläche und der zweiten Seite der Platte (39) sitzt und wobei auf jeden der Bolzen (50) eine Mutter (56) gegen die Außenseite des entsprechenden End-Flanschstücks geschraubt ist, so daß die Zwischenscheibe an ihrem Ort festgehalten ist.
    8. Greifarm nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige Mittel einen Bolzen mit einem
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    6277/02/UO/sr - 24 - 16. Februar 1973
    Kopf und einem mit im kopffernen Bereich mit Gewinde versehenen Schaft umfaßt, wobei die Armstange und das tragende Teil mit gegeneinander ausgerichteten Öffnungen (65) versehen sind, welche jeweils einen Schaft (66) aufnehmen, . wobei der Kopf gegen die Seite der Armstange drückt, die vom tragenden Teil entfernt ist, und wobei eine Mutter auf den mit Gewinde versehenen Schaft aufgeschraubt ist, und ein federndes Mittel zwischen das tragende Teil und die Mutter gebracht ist, wobei die axiale Lage der Mutter auf dem Schaft die Spannung des federnden Mittels bestimmt.
    J. Greifarm nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige Mittel folgende Teile umfaßt:
    eine C-förmige Klammer, welche die Armstange und das tragende Teil und Endteile und ein dazwischenliegendes Mittelstück umfaßt,
    ein erstes Polster aus nachgiebigem Material zwischen der Innenseite des tragenden Teils und der Armstange,
    ein zweites Polster aus nachgiebigem Material zwischen der Armstange und dem tragenden Teil,
    wobei das Mittelstück, die Polster und das tragende Teil jeweils mit einem Paar von versetzten, fluchtenden Öffnungen versehen sind, und wobei
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    6277/02/UO/sr - 25 - 16. Februar 1973
    jedem Satz dieser Öffnungen ein Bolzen mit einem Kopf und einem am davon entfernten Ende mit Außengewinde versehenen Schaft zugeordnet ist, wobei der Kopf gegen die Außenseite der Armstange drückt, während der Schaft sich durch die Öffnungen erstreckt, wobei eine Mutter auf jeden mit Außengewinde versehenen Schaft aufgeschraubt ist, und wobei ein federndes Mittel jeden Bolzenschaft umgibt und zwischen dem tragenden Teil und der zugehörigen Mutter sitzt, so daß die axialen Lagen der Muttern auf den Schäften die Spannung des federnden Mittels bestimmen.
    10. Greifarm nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß das Festhaltemittel ein Klammerteil enthält, das die Armstange und das tragende Teil umfaßt und ein Mittelteil über einem Teilbereich einer Seite (Fläche) der Armstange hat, wobei das nachgiebige Mittel eine Klammer enthält, welche die Armstange und das tragende Teil umgreift und ein mit Öffnungen versehenes Mittelstück über einem anderen Teil der einen Seite der Armstange besitzt, das mit in Abstand angeordneten Öffnungen versehen ist, wobei in den Öffnungen Bolzen angebracht sind, deren Köpfe gegen die Außenseite des mit Öffnungen versehenen MittelStücks drükken,
    wobei ferner Schutzmittel vorhanden sind, die eine Schutzplatte zwischen den Bolzenköpfen und
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    6277/02/150 J'sr - 26 - 16. Februar 1973
    der Außenseite des mit Öffnungen versehenen Mittelstücks enthalten und Öffnungen haben, durch welche die Bolzen verlaufen, und welche die vorderen senkrechten Kanten der Mittelstücke und der Armstange sowie den Teil der Armstange, der zwischen den Mittelstücken liegt, bedecken.
    11. Greifarm nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeich net, daß das die Produkte pflückende Mittel am Schwanzende seines Arms Finger umfaßt, die von diesem Arm zur Seite weisen.
    12. Greifarm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das die Früchte pflückende Mittel außerdem eine Klammer enthält, welche den Arm und dessen Schwanzende umfaßt und die genannten Finger an dem Arm befestigt.
    13. Greifarm nach Anspruch 11 und/oder 12, dadurch gekennzeichnet , daß das fingerförmige Mittel ein Paar von Fingern enthält, die bezüglich des Arms nach unten innen zu den Pflanzen hin geneigt sind.
    14. Greifarm nach Anspruch 11 und/oder 12 und/oder 13, dadurch gekennzeichnet , daß die Finger an ihrem vorderen Ende durch ein gemeinsames Querstück verbunden sind, wobei dieses
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    6277/02/UO/sr - 27 - 16. Februar 1973
    Querstück an dem Arm befestigt ist, und wobei eine Klammer den Arm am Schwanzende umgreift und die Finger an dem Arm befes-tigt.
    15. -Greifarm nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß das fingerförmige Mittel eine Stange umfaßt, die so gebogen ist, daß sich ein mittleres Querstück (78) ergibt, von dessen gegenüberliegenden Enden aus ein Paar versetzter bzw. abgesetzter Abschnitte (79) verläuft, die mit einem Paar paralleler, in einem Paar von gewinkelten Fingern (81) endender Abschnitte (80) verbunden sind, wobei das Querstück an einer Seite der Armstange angebracht ist und die parallelen .Abschnitte entlang der oberen und unteren Kante der Armstange verlaufen, und wooei die Finger bezüglich der parallelen Abschnitte nach unten zur Seite (abgewinkelt) verlaufen und so in eine Richtung weg vom Querstück weisen, wobei ferner eine Lasche (82) an dem Querstück fest und an der Armstange befestigt (85) ist, wobei die Lasche und die Armstange mit sich deckenden Öffnungen versehen sind, wobei ein Teil einer Befestigung (85) durch die Öffnungen verläuft und die Lasche an der Armstange befestigt, wobei schließlich eine Klammer am Schwanzende der Armstange diese und die parallelen Abschnitte umgreift, wobei diese Klammer und der Arm mit je einem Paar in Abstand angeordneter fluchtender Öffnungen versehen sind, wobei ein Teil einer Befestigung durch jede ausgerichtete Öffnung
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    des Paares verläuft und die parallelen Abschnitte an der Armstange befestigt.
    16. Greifarm nach Anspruch 15, dadurch g e k e η nz ei c h η e t , daß auf jedem Finger eine Muffe angebracht wird, so daß seine Querabmessung vergrößert wird.
    17. Greifarm nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß das fingerförmige Mittel ein gekrümmtes Glied aus biegsamem Material ist.
    18. Greifarm nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das früchtepflückende Mittel außerdem ein gekrümmtes Fingerteil (95) aus biegsamem bzw. elastischem Material umfaßt, dessen vorderer Befestigungsteil (96) von größerer Höhe als Dicke an einer Seite (44) der Armstange angeordnet ist und ein freies Schwanzende besitzt, das sich dem hinteren Ende zu allmählich verjüngt und sich seitlich über die hintere Endfläche der ^rmstange bewegt, wobei die oberen und unteren Kanten des freien Teils in Richtung zu ihrem hinteren Ende zusammenlaufen und wobei eine Klammerplatte (101) die Kante der Armstange zwischen deren hinteren Endfläche (Fig. 10 bis 12) und der Seite (63) der Armstange, die der anderen Seite gegenüberliegt, bedeckt und einen Flanschteil (102) über dieser gegenüber-
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    6277/02/UO/sr - 29 - 16. Februar 1973
    liegenden Seite (63) hat, wobei Flanschteil, Armstange und Befestigungsabschnitt mit einem Paar in Abstand angeordneter, fluchtender Öffnungen (103) versehen sind und ein Teil einer Befestigung*(104) durch jede ausgerichtete Öffnung des. Paars verläuft und die Klammer und das Fingerteil an der Armstange befestigt.
    309842/0333
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