DE2308115B2 - Ueberwachungsschaltung fuer eine sensoreinrichtung einer sicherheitseinrichtung in kraftfahrzeugen - Google Patents
Ueberwachungsschaltung fuer eine sensoreinrichtung einer sicherheitseinrichtung in kraftfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Überwachungsschaltung für eine Sensoreinrichtung einer Sicherheitseinrichtung
in Kraftfahrzeugen mit einer mit der Sensoreinrichtung gekoppelten Auswertschaltung und einer an diese
angeschlossenen Alarmanzeigeschaltung.
Eine Überwachungsschaltung der eingangs genann- fts
ten Art ist bereits aus der DT-OS 14 55 736 bekannt, bei der bei Erreichein eines bestimmten Dämmerungswertes
das Standlicht eines Kraftfahrzeuges automatisch eingeschaltet werden soll und insgesamt die Überwachung
des Schaltzustandes der Beleuchtungsanlage des Kraftfahrzeuges möglich ist.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Überwachungsschaltung für eine Sensoreinrichtung
einer Sicherheitseinrichtung zu schaffen, welche eine Fehlfunktion innerhalb der Sensoreinrichtung
feststellt und anzeigt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Auswertschaltung zwei Schaltzustände aufweist,
an eine Komparatorschaltung angeschlossen ist und bei Empfang des einem Fehler in der Sensoreinrichtung
entsprechenden Signals in den einen ein hohes Ausgangssignal abgebenden Schaltzustand verbracht
und gehalten wird, daß die Alarmanzeigeschaltung das Ausgangssignal der Auswertschaltung und das Ausgangssignal
einer zusätzlichen Komparatorschaltung empfängt, daß die zusätzliche Komparatorschaltung die
Spannung einer Hilfsquelle erfaßt und daß die Alarmanzeigeschaltung ein Alarmsignal erzeugt, wenn
die Spannung der Hilfsquelle einen bestimmten Wert unterschreitet und/oder sich die Auswertschaltung in
dem das hohe Ausgangssignal liefernden Schaltzustand befindet.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Mit der erfindungsgernäßen Überwachungsschaltung wird erreicht, daß die zur Aktivierung einer Sicherheitseinrichtung
eines Kraftfahrzeugs, beispielsweise eines Airbags, vorgesehene Sensoreinrichtung unerkannt in
einem nicht wirksamen oder eine Fehlfunktion ausführenden Zustand verbleibt. Zu diesem Zweck ist eine
Anzeige vorgesehen, welche eine Fehlfunktion der Sicherheitseinrichtung anzeigt. Mit der Erfindung wird
somit verhindert, daß die vorgesehene Sicherheitseinrichtung sich unerkannt in einem Zustand befindet, der
im Fall eines Gefahrenzustandes die exakte Funktion der Sicherheitseinrichtung nicht gewährleistet. Die
Anzeige bestimmter Fehlfunktionen erfolgt bei der Erfindung bereits im Normalzustand, d. h. nicht er«t im
Fall einer Kollision, so daß die Kraftfahrzeuginsassen eine Information darüber erhalten, ob die eingebaute
Sicherheitseinrichtung funktionsfähig ist.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Überwachungsschaltung und
F i g. 2 Einzelheiten der Schaltung nach F i g. 1.
Die in F i g. 1 gezeigte Ausführungsform der Erfindung enthält eine Gleichspannungsquelle 10, die eine
Ser.soreinrichtung 20 einer Sicherheitseinrichtung speist. Wenn in der Sensoreinrichtung 20 ein Fehler
oder eine Fehlfunktion auftritt, erzeugt sie ein Ausgangssignal S\, das diese Fehlfunktion anzeigt. Das
Ausgangssignal S\ wird von der Sensoreinrichtung 20 einer Komparatorschaltung 30 zugeführt, welche diese
Fehlfunktion feststellt und bei Vorliegen der Fehlfunktion ein Ausgangssignal Si an eine Auswertschaltung 40
liefert. Die Auswertschaltung 40 erzeugt ein Ausgangssignal Si, das einer Alarmanzeigeschaltung 50 zugeführt
wird. Eine Hilfsspannungsquelle der Gleichspannungsquelle 10 gibt dann ein Ausgangssignal S\ ab, das der
Quellenspannung entspricht. Das Ausgangssignal S\ wird auf eine Komparatorschaltung 30' gegeben, die ein
Ausgangssignal Si' erzeugt; dieses Signal S'2 wird der
Alarmanzeigeschaltung 50 zum Auslösen eines Alarmsignals zugeführt. Die Alarmanzeigeschaltung 50 spricht
auf die beiden Signale Si' und S3 an und gibt ein
Alarmsignal ab, so daß der Fahrer des Fahrzeugs die Fehlfunktion oder den Ausfall der Sensoreinrichtung 20
durch das Inbetriebsetzen der Alarmanzeigeschaltung 50 erkennt.
Im folgenden wird auf F i g. 2 Bezug genommen, in der im einzelnen eine Schaltung für das Blockschaltbild
nach Fig. I angegeben ist. Bei dieser Ausführungsform weist die Gleichspannungsquelle 10 eine Hauptquelle,
z. B. eine Gleichspannungsbatterie Ba mit siner
Quellenspannung Vb, sowie die Hilfsspannungsquelle z. B. einen Kondensator C auf. Wenn ein Zündschalter
IGSW geschlossen wird, fließt ein Strom von der Batterie Ba über eine Diode D\ zur Sensoreinrichtung
20, wobei die Diode D\ einen Stromfluß nur in einer Richtung erlaubt, d. h. in der Durchlaßrichtung. Der
Kondensator C wird über einen Widerstand R\ von der
Batterie Ba auf eine Spannung aufgeladen, die praktisch gleich der Quellenspannung Vb ist. Vom Kondensator C
fließt ein Entladungsstrom über eine Diode D2 zur
Sensoreinrichtung 20.
Mit der Gleichspannungsquelle 10 sind erste und zweite Kollisionsfühler oder auf einen Aufprall ansprechende
Schaltvorrichtungen SWi und SW2 verbunden,
die bei einer Kollision aktiviert bzw. geschlossen werden. Die Schaltvorrichtungen SWi und SWi werden
normalerweise auf einem deformierbaren vorstehenden Teil des Kraftfahrzeugs, z. B. einer Stoßstange, befestigt.
Die Schaltvorrichtungen SWi und SWz sind über
Widerstände R2 und /?3 mit den Widerstandswerten r2
bzw. r3 nebengeschlossen. Der Widerstandswert r2 ist
z. B. gleich T3. Zwischen die Schaltvorrichtungen SW^
und SW2 sind zwei elektrisch auslösbare Zündkapseln
Dn und Dr2 in Reihe geschaltet, die bei einer Kollision
unter Druck stehendes Gas von einem nicht dargestellten Gasbehälter freigeben.
Die Zündkapseln Dn und Dr2 sind mit Dioden D3 bzw.
D4 in Reihe geschaltet, die einen Stromdurchfluß nur in
einer Richtung gestatten, nämlich von der positiven zu der negativen Klemme der Gleichspannungsquelle 10,
d. h. in der Vorwärtsrichtung. Wie man F i g. 2 entnehmen kann, bilden die Zündkapseln und die
Dioden eine Parallelschaltung PC. Die Zündkapseln Dri
und Dr2 haben Widerstandswerte dn bzw. dr2, die
wesentlich niedriger als die der Widerstände R2 und R3
sind; daraus ergibt sich, daß folgende Beziehung besteht: r2 = r3>dr2. Der Widerstandswert dn oder dr2 ist im
allgemeinen kleiner als 10 Ω, aber normalerweise etwa 1 Ω. Die Parallelschaltung PC weist eine gemeinsame
Klemme fi auf, die mit einer Klemme der ersten Schaltvorrichtung SWi verbunden ist, sowie eine
weitere gemeinsame Klemme /2, die mil einer Klemme
der zweiten Schaltvorrichtung SW2 verbunden ist.
Die Komparatorschaltung 30 enthält drei einzelne Komparatoren Q, C2 und C3, die an Anschlußpunkte P\,
P2 und Pi der Sensoreinrichtung 20 angeschlossen sind.
Die Komparatoren Ci, C2 und C3 nehmen den
Spannungswert an dem jeweiligen Anschlußpunkt auf und übertragen den Spannungswert in die Komparatorschaltung
30, in welcher ein Vergleich dieser Spannungswerte ausgeführt wird. Die Komparatoren Ci, C2
und C3 liefern einen Spannungswert von 2/3 Vb, V3 Vb
und '/3 Vf?. Diese Korr.paratoren sind so ausgelegt, daß
sie ein logisches Signal »0« erzeugen, wenn das jeweilige Eingangssignal einen Spannungswert hat, der
niedriger als der Bezugsspannungswert ist. Dagegen erzeugen diese Komparatoren ein logisches Signal »1«,
wenn das Eingangssignal einen Spannungswer*. hat, der höher als der Bezugsspannungswert ist. Der Ausgang
des Komparator Ci ist an einen Inverter /angeschlossen,
dessen Ausgang mit einem Eingang eines NAND-Gatters N\ verbunden ist. Die Komparatoren C2
und C3 sind direkt mit den übrigen beiden Eingängen des
NAND-Gatters N\ verbunden. Der Ausgang des NAND-Gatters N\ ist an die Auswertschaltung 40
angeschlossen, die eine Fehlfunktion der Sensoreinrichtung 20 speichert.
Die Auswertschaltung 40 besteht aus einem Transistor Tn, dessen Basis über einen Widerstand Ra mit dem
Ausgang der Komparatorschaltung 30 verbunden ist. Der Emitter des Transistors Tn ist an den negativen Pol
der Gleichspannungsquelle 10 angeschlossen, während sein Kollektor über eine Schmelzsicherung F mit dem
positiven Pol der Gleichspannungsquellc 10 verbunden ist. Die Schmelzsicherung F bildet einen wesentlichen
Teil der Auswertschaltung 40. Außerdem ist ein Widerstand R5 vorgesehen, der zwischen den Emitter
und den Kollektor des Transistors Tn geschaltet ist. Der Ausgang der Auswertschaltung 40, der durch einen
Verbindungspunkt P4 bezeichnet ist und zwischen der Schmelzsicherung F und dem Widerstand R^ liegt, ist
mit einem Eingang der Alarmanzeigeschaltung 50 verbunden.
Die Alarmanzeigeeinrichtung 50 enthält ein NAND-Gatter N2, einen Transistor Tr2, dessen Basis über einen
Widerstand mit dem Ausgang des NAND-Gatters /V> verbunden ist, sowie ein Anzeigeelement L beispiels-
lü weise einen Summer oder eine Lampe, der bzw. die über
den Emitter und den Kollektor des Transistors Tr2 an
die Gleichspannungsquelle 10 angeschlossen ist.
Das NAND-Gatter N2 ist mit dem Ausgang der
Komparatorschaltung 30' verbunden, die einen Kompass rator Co enthält, welcher mit einem Punkt Po der
Gleichspannungsquelle 10 verbunden ist, wobei der Punkt Po einen Verbindungspunkt zwischen der durch
den Kondensator C gebildeten Hilfsspannungsquelle und der Diode D2 darstellt. Der Komparator Co
empfängt den Spannungswert am Punkt P0, d. h. den
Spannungswert, auf den der Kondensator C durch die Batterie Ba aufgeladen wird. Der Bezugsspannungswert
des Komparator Gentspricht 2/3 Vb. Der Komparator
Co erzeugt ein Signal »0«, wenn das Eingangssignal einen Spannungspegel aufweist, der über dem Bezugsspannungspegel
1Ii Vb liegt. Ist der Zündschalter IGSW
geschlossen, lädt die Batterie Ba den Kondensator Cder Hilfsspannungsquelle auf. Am Beginn der Aufladung
erreicht der Kondensator C noch nicht den Spannungswert 2h Vb des Komparators C0, so daß am Punkt P0 ein
Spannungswert auftritt, der niedriger als der Bezugsspannungswert V3 Vb des Komparators Co ist. Infolgedessen
erzeugt der Komparator ein Signal »0« (S'2), welches zu einem Eingang des NAND-Gatters ,V2
geführt wird. Wenn das Signal S'2 mit dem Wert »0« dem NAND-Gatter N2 zugeführt wird, liefert dieses
Gatter ein Ausgangssignal »1«, das über den Widerstand Rt an die Basis des Transistors Tr2 geführt wird.
Somit leuchtet das Anzeigeelement L auf. Wenn der
ho Kondensator C auf eine Spannung aufgeladen worden
ist, die über dem Bezugsspannungswert 2/3 Vb des
Komparators Co liegt, wird das Anzeigeelement L abgeschaltet, da der Komparator Cc in diesem Fall ein
Signal S'2 mit dem Wert »1« abgibt. Auf diese Weise ist
f>_s es möglich, daß nicht nur ein Fehler in oder ein Ausfall
der Alarmanzeigeschaltung 50 festgestellt wird, d. h. auch des Anzeigeelements L, da dies beim Einschalten
des Zündschalters aufleuchten muß, sondern auch ein
Ausfall des Kondensators Cder Hilfsspannungsquelle.
Wenn die Schaltvorrichtungen SW\ und SW2 der
Sensoreinrichtung 20 den Normalzustand, d. h. die Offenstellung einnehmen, dann ist die Spannung an den
Punkten P0, P\ und P2 praktisch gleich der Hälfte der
Quellenspannung, d.h. '/2 Vb, da r2 = n>dn oder dr2.
Die Spannungsweite V2 Vban den Punkten Pi, P2 und P3
werden über die Komparatoren C\, C2 und Cj
weitergeleitet und mit den jeweiligen Bezugsspannungswerten verglichen. Der Komparator Q erzeugt
somit ein logisches Signal »0«, da er den Wert 1I3 Vb
liefert, und die Komparatoren C2 bzw. C3 liefern ein
Signal »1«, da sie Werte entsprechend V3 Vb liefern. Das
Ausgangssignal »0« des Komparators Ci wird durch den Inverter /invertiert, so daß ein Ausgangssignal »1« dem
entsprechenden Eingang des NAND-Gatters Ni zugeführt
wird. Das Signal »1« jedes Komparators C2, C3
wird direkt an die übrigen beiden Eingänge des NAND-Gatters Ni geführt. Somit erzeugt das NAND-Gatter
Ni ein Signal »0«, welches über den Widerstand Ra an die Basis des Transistors Tr1 geführt wird,
wodurch der Transistor Th gesperrt wird. Da der Strom
von dem positiven Pol zum negativen Pol der Spannungsquelle 10 nicht über die Schmelzsicherung F
und den Transistor Th fließt, sondern über die Schmelzsicherung F und den Widerstand Rs, wird die
Schmelzsicherung Fwegen des über den Widerstand Rs fließenden Stromes nicht geschmolzen. Daher wird ein
Signal mit dem Spannungswert des Punkte P\ der Auswertschaltung 40 auf einen Eingang des NAND-Gatters
N2 gegeben, und es wird ein Signal »1« an den Eingang des NAND-Gatters N2 geleitet. Das Signal »1«
des Komparators Ci, welches dem anderen Eingang des NAND-Gatters N2 zugeführt wird, läßt das NAND-Gatter
N2 ein Ausgangssignal »0« abgeben, das über den Widerstand R6 an die Basis des Transistors Tr2 geführt
wird, so daß der Transistor Tr2 gesperrt wird.
Infolgedessen bleibt das Anzeigeelement L ausgeschaltet, so daß der Fahrer des Kraftfahrzeugs den
Normalzustand der Sensoreinrichtung 20 feststellt.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der Auswertschaltung
40 für den Fall näher erläutert, in welchem in der Sensoreinrichtung 20 ein Fehler oder ein Ausfall
auftritt. Wenn sich die Schaltvorrichtung SW^ schließt,
obgleich keine Kollision des betreffenden Kraftfahrzeugs mit einem anderen Kraftfahrzeug od. dgl. vorliegt,
dann wird die am Punkt P\ auftretende Spannung vom Wert V2 Vb auf den Wert Vb ansteigen, d.h. auf die
Spannung der Spannungsquelle 10. Schließt sich auch die Schaltvorrichtung SW2, dann ändern sich die beiden
Spannungen an den Punkten P2, P3 von V2 Vb auf 0.
Wenn schließlich die Zündkapsel Dn explodiert oder
gegenüber den Dioden bzw. den Schaltvorrichtungen getrennt wird, wird die an dem Punkt Pi auftretende
Spannung von V2 Vb auf 0 geändert. Das gleiche trifft
auf die Zündkapsel Dr2 zu. Wenn alle vorstehend
genannten Funktionen gleichzeitig in der Sensoreinrichtung 20 auftreten, werden die Spannungen an den
Punkten Pi, P2 und P3 auf 0 geändert. Demzufolge
erzeugt das NAND-Gatter Ni als Signal S2 ein Signal
»1«, welches über den Widerstand R4 an die Basis des Transistors Th angelegt wird, infolgedessen der
Transistor Tr1 leitend wird. Über die Schmelzsicherung
F, den durchgeschalteten Transistor Tn und die Batterie
Ba wird ein Schaltkreis gebildet, so daß ein hoher Strom durch die Schmelzsicherung F fließt und somit die
Schmelzsicherung F geschmolzen wird. Daraufhin ist der am Punkt Pi auftretende Spannungswert gleich Null;
d.h. als Signal S3 wird ein Signal »0« von der Auswertschaltung 40 auf den betreffenden Eingang des
NAND-Gatters N2 gegeben. Als Signal S'2 wird von dem
Komparator C0 ein Signal »1« an den zugeordneten
Eingang des NAND-Gatters N2 geführt, so daß das NAND-Gatter N2 ein Ausgangssignal »1« liefert, das
über den Widerstand A6 der Basis des Transistors Tr2
zugeführt wird, infolgedessen der Transistor Tr2 leitend
wird. Durch diese Änderung des Schaltzustandes des Transistors Tr2 leuchtet das Anzeigeelement L auf, und
der Fahrer des Kraftfahrzeugs wird darauf hingewiesen, daß bezüglich der Sensoreinrichtung 20 der Sicherheitseinrichtung
eine Fehlfunktion vorliegt.
Mit der erfindungsgemäßen Schaltung wird schließlich erreicht, daß nach einer Anzeige einer Fehlfunktion
durch das Anzeigeelement L diese Alarmanzeige so lange beibehalten wird, bis die durchgebrannte
Schmelzsicherung Fdurch eine neue Schmelzsicherung ersetzt ist; auch zufällig auf die Sensoreinrichtung 20
wirkende Stöße oder Vibrationen vom Kraftfahrzeug sind somit nicht imstande, die Alarmanzeige durch das
Anzeigeelement L zu beenden. Anstelle der Schmelzsicherung F in der Auswertschaltung 40 kann auch ein
Halbleiterspeicherelement verwendet werden, welches das Vorliegen einer Fehlfunktion speichert; dabei wird
dieser Speicherzustand durch Anlegen einer vorbestimmten Spannung an das Halbleiterspeicherelement
erzeugt. Zur Beseitigung von Rauschsignalen während der Speicherung des Störungszustandes durch das
Halbleiterspeicherelement kann zusätzlich eine Integrationsschaltung verwendet werden, mit deren Hilfe eine
y> Zeitverzögerung erreicht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Überwachungsschaltung für eine Sensoreinrichtung einer Sicherheitseinrichtung in Kraftfahrzeugen
mit einer mit der Sensoreinrichtung gekoppelten Auswertschaltung und einer an diese angeschlossenen
Alarmanzeigeschaltung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswertschaltung (40) zwei Schaltzustände aufweist, an eine Komparatorschaltung
(30) angeschlossen ist und bei Empfang des einem Fehler in der Sensoreinrichtung (20) entsprechenden
Signals (S2) in den einen ein hohes Ausgangssignal abgebenden Schaltzustand verbrach!
und gehalten wird, daß die Aiarmanzeigeschallung (50) das Ausgangssignal der Auswertschaltung
(40) und das Ausgangssignal einer zusätzlichen Komparatorschaltung (30') empfängt, daß die
zusätzliche Komparatorschaltung (30') die Spannung einer Hilfsquelle (C) erfaßt und daß die
Alarmanzeigeschaltung (50) ein Alarmsignal erzeugt, wenn die Spannung der Hilfsquelle (C) einen
bestimmten Wert unterschreitet und/oder sich die Auswertschakung (40) in dem das hohe Ausgangssignal
liefernden Schaltzustand befindet.
2. Überwachungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komparatorschaltung
(30) mehrere Einzelkomparatoren (Q, C2, Cj)
enthält, von denen einem ein Inverter (I) nachgeschaltet ist, und daß jeder einzelne Komparator eine
vorbestimmte Bezugsspannung empfängt.
3. Überwachungsschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ausgangsseitig der
Komparatorschaltung (30) ein NAND-Gatter (YVi) vorgesehen ist.
4. Überwachungsschaltung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auswertschaltung (40) einen Transistor (Tin) enthält, der bei Vorliegen
eines Fehlers in der Sensoreinrichtung (20) durch das Ausgangssignal der Komparatorschaltung (30) in
den Leitzustand geschaltet wird.
5. Überwachungsschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertschaltung
(40) eine Schmelzsicherung (F) aufweist und daß im Leitzustand des Transistors (Tr\) aufgrund eines
Fehlers in der Sensoreinrichtung (20) ein Stromkreis über den Transistor (Tr1) und die Schmelzsicherung
fFJ gebildet wird.
6. Überwachungsschaltung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eingangsseitig der Alarmanzeigeschaltung (50) ein NAND-Gatter (TV2) vorgesehen
ist, dessen Ausgang mit einem weiteren Transistor (Tr2) verbunden ist, welcher im Stromkreis der
Anzeigeeinheit (L) liegt.
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1972
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1973
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- 1973-02-20 AU AU52352/73A patent/AU448231B2/en not_active Expired
Also Published As
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