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DE2307265A1 - Verfestigte schwammyzelien fuer metallretention und verfahren zur herstellung derselben - Google Patents

Verfestigte schwammyzelien fuer metallretention und verfahren zur herstellung derselben

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Publication number
DE2307265A1
DE2307265A1 DE19732307265 DE2307265A DE2307265A1 DE 2307265 A1 DE2307265 A1 DE 2307265A1 DE 19732307265 DE19732307265 DE 19732307265 DE 2307265 A DE2307265 A DE 2307265A DE 2307265 A1 DE2307265 A1 DE 2307265A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mycelium
sponges
formaldehyde
crosslinking
esp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19732307265
Other languages
English (en)
Inventor
Spaeter Genannt Werden Wird
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CESKOSLOVENSKA KOMISE ATOM
Original Assignee
CESKOSLOVENSKA KOMISE ATOM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CESKOSLOVENSKA KOMISE ATOM filed Critical CESKOSLOVENSKA KOMISE ATOM
Priority to DE19732307265 priority Critical patent/DE2307265A1/de
Publication of DE2307265A1 publication Critical patent/DE2307265A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08HDERIVATIVES OF NATURAL MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08H99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass, e.g. flours, kernels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

  • Verfestigte Schwammyzelien für Metallretention und Verfahren zur Herstellung derselben Gegenstand der Erfindung sind verfestigte Schwammyzelien für die Fixierung von Metallen aus ihren Lösungen sowie ein Verfahren zur Herstellung derselben aus natürlichen, trockenen oder durch Auswaschen bereiteten Myzelien verschiedener Arten von Mikroorganismen, vor allem von Faserschwämmen, die für eine Retention bsw. Fixierung von metallen wie Uran, Blei, Radlum und dergleichen aus Lösungen geeignet sind (wobei der Retentionsmeehanismus zum Beispiel ein Sorptionsmechanismus aein kann).
  • Di8 Ausnut9ung des Myzeliums verschiedener niederer Schwammarten, vor allem von Abfallmyzelium der Gärungs- und pharmazeutischen Industrie, zur Beseitigung von Uran, Elementen der Uran-Radium-Zerfallreihe, Blei und anderen Metallen wurde bereits vorgeschlagen. Die mechanischen Eigenschaften dieser Materialien sind jedoch bei einer sehr guten Kapazität und Selektivität so wenig einer industriellen Anwendung in der üblichen Art und Weise angepaßt, daß die Durchführung vonca9tentions- oder Sorptionsprozessen im Kolonnenverfahren oder anderen Arten von dynamischer Sorption im technischen Maßstab Schwierigkeiten bereitet, und zwar unabhängig davon, ob abfiltriertes natürliches Myzelium oder getrocknete Myzelia verwendet werden.
  • Es wurde nun festgestellt, daß der erwähnte Nachteil durch eine geeignete Verfestigung des Trägerskelettes des Myzeliums, das überwiegend aus Polymeren des Polysacharidtyps besteht, beseitigt werden kann, ohne daß die Retentionseigenschaften entfallen.
  • Erfindungsgemäß werden die Myzelis durch geeignete chemische Behandlung, vor allem durch Vernetzung ihrer Makromolekularstruktur, durch Versteifung durch hochmolekulare Stoffe oder auch durch beide Verfahren gleichzeitig verfestigt.
  • Bei geeigneter DurchfUhrung der Behandlung bleiben die im ursprünglichen Myzelium vorhandenen aktiven Zentren, die die Fähigkeit besitzen, die oben erwähnten Schwermetalle zu binden, praktisch unberührt, was sich in der Aufrechterhaltung der Kapazität und der anderen Sorptionseigenschaften äußert.
  • Die Verfahren zur chemischen Behandlung müssen der chemischen Struktur- der Myzelien, d.h. ihren polysaccharidischen und polypeptidischen Komponenten entsprechend ausgewählt werden.
  • Es ist möglich, Formaldehyd und weitere Monofunktionsaldehyde, Glyoxal, Glutaraldehyd oder auch andere Mehrfunktionsaldehyde wie eine Lösung von Polyacroleinen in schwefeliger Säure, zu verwenden. Zu ähnlichen Ergebnissen führt die Anwendung von Diisocyanaten oder auch Epichlorhydrin, Dichlorhydrinen, Dicarbonsäurechloriden (Dikarboxylchloridsäuren) und dergleichen.
  • Eine Besserung der mechanischen Eigenschaften des Myzeliums kann auch durch Wirkuhg natürlicher oder kUnstlicher Beisreagenten erzielt werden, wie zum Beispiel mit polyvalenten Phenolen oder Chromsalzen.
  • Zum Verfestigen des Myzeliums kann ferner eine Reihe von natürlichen hochmolekularen Stoffen verwendet werden.- Von den Polypeptiden ist zum Beispiel Gelatine geeignet. Sie wird in Form wässeriger Lösungen verwendet und nachträglich mit Formaldehyd gehärtet. Ahnlich ist es möglich, (zum Beispiel in Lauge gelöstes) Casein zu verwenden oder verschiedene Leime, Zein, Albumin und andere polypeptische Stoffe.
  • Von den Polysacchariden sind Stärke oder auch ihre Hydrolyseprodukte in wässrigen Lösungen oder Cellulose (z.3. gelöst in Schweitzers Reagens oder als Xanthogenat) geeignet, die.
  • nachträglich durch Wirkung von Diisocyanaten, Epoxyverbindungen, Dialdehyden, Chloriden von Dicarbonsäuren und dergleichen verfestigt werden können. Von den Derivaten der Stärke kann zum Beispiel ihre aldehydische Gruppen aufweisende oxydierte Form Verwendung finden. Zu weiteren vorteilhaften natürlichen Stoffen gehören auch Pektine, Pflanzenkautschuk und Schleime (Gummiarabikum, Agar-Agar und andere) Dextrate, Lignin oder auch seine Derivate.
  • Zum Yerfestigen von Myzelien eignen sich auch synthetische Stoffe, die fähig sind, hochmolekulare Strukturen vorteilhait hydrophiler Beschaffenheit zu bilden. Dazu gehören insbesondere Phenole, Amine oder auch deren Derivate: mehrwertige Phenole und Amine bzw. abgeleitete Verbindungen, die auch Sulfon- oder Carboxylgruppen enthalten. Das Myzelium kann mit diesen Stoffen "gesättigt" und durch Zugabe von Formaldehyd deren PolyXondensation eingeleitet werden. Außer Pormaldehyd können auch andere re Monofunktions- und Polyfunktionsaldehyde (zum beispiel ace--#aldehyd, Glyoxal, Glutaraldehyd und andere), Urotropin, Diisocyanate, Epoxydverbindungen und andere verwendet werden.
  • Die hydrophilen Gruppen (Sulfon-, Amingruppen) können in die struktur auch während der Polykondensation eingeführt werden, zum Beispiel durch Sulfonmethylieren oder auch Aminoäthylieren.
  • Außer Aminen und Phenolen sind auch Harnstoff oder auch l;:ethylharnstoffe, Thioharnstoff, Melamin, Dicyanamid (Dikyanidamia), Guanidin und deren Derivate geeignet. Ein anderer verwendbarer Stoff ist Polyvinylacetat, das in verschiedenem urad hydrolysiert oder auch vollständig zu Polyvinylalkohol nyarolysiert wurde. Zum Erhöhen der Unlösbarkeit kann ein Temperieren oder die Einwirkung von Schwefelsäure, Diisocyanaten, Chloriden oder anhydriden von Polycarbonsäuren, von Polyaldehyden, Trimethylpropan und dergleichen vorgesehen werden.
  • Eine weitere Gruppe von Stoffen, die zum Verfestigen der L4yzelien verwendet werden können, sind Acrylsäure, Methacrylsäure, deren raster (zum Beispiel Glykolmethacrylat, Glycidyl methacrylat und dergleichen), Amide, Nitrile und dergleichen.
  • Zum erhöhen der Umlösbarkeit werden diese ;.Lonomeren mit zolyvinylkomponenten gemischt, wie zum Beispiel mit Divinylbenzol, Äthylendimethacrylat u.ä. oder die fertigen Polymeren nachträglich, zum Beispiel durch Einwirkung von Formaldehyd auf Polyacrylamid vernetzt.
  • Eine geeignete Verfestigungskomponenten sind auch Äthylenimin oder Athylenimin kombiniert zum Beispiel mit Polyaldehyden. Weitere Gruppen von Stoffen, die sich zum Verfestigen von Myzelien eignen, sind Polyurethane, Polyharnstoffe und Epoxyharze.
  • AUSitHRUNGSBEISPIELM Beispiel 1 8 g getrocknetes Myzelium des Stammes P. chrysogenum werden mit 4,9 ml Wasser gemischt mit 0,1 g Natriumhydroxyd und 3,54 ml 35 einem Formaldehyd versetzt und am Rtickflußkühler eine Stunde lang gekocht. Nach dem Abkühlen wird eine Lösung aus 2 g Resorcin 4,9 ml H20 und 3,54 ml 35 C,Jigem Formaldehyd zugegeben. Die Mischung wird nach dem-Vermischen stehengelassen unter gleichzeitigem Erwärmen auf 7000. Dann wird sie unter beständigem maischen auf 80°C erwärmt, worauf eine Kondensation zu einer dunkel roten Gallerte eintritt, die in einem Trockenraum bei einer Temperatur von 10500 nachkondensiert. Das Produkt wird zu einer Korngröße von 0,3 bis 0,75 mm zerkleinert. Die Kapazität des Sorbenten für Uran beträgt 95,7 mg/g.
  • (Die Kapazität für Uran wurde - bei allen hier erwähnten Beispielen - folgendermaßen auf statische Weise bestimmt: 1 g des Sorbenten wurde mit 100 mg einer Lösung von U02(NO)2 mit einer Urankonzentration von 1 g/l 16 Stunden lang geschüttelt; die Kapazität wurde aus der Verminderung der Urankonzentration in der Lösung errechnet).
  • Beispiel 2 4 g getrocknetes Myzelium des Stammes P. chrysogenum werden mit einer Lösung aus 5 ml Wasser, 0,08 g Natriumhydroxyd und 3,6 ml Formaldehyd gemischt und 1,5 Stunden lang am Rückmi flußkühler gekocht. Dann werden langsam 0,5/konzentrierte Salzsäure zugefügt, abgekühlt-und das erzielte Vorkonzentrat in einer Reibschale verrieben. er Inhalt wird mittels 3,6 ml 35 %igem Formaldehyd in eine Schale gespült, und unter wirksamem Vermischen eine mit 1,56 ml konzentrierter Salzsäure angesäuerte Lösung von 2 g m-Phenylendiamln in 5 ml Wasser auf einmal zugefügt. Etwa binnen 45 Sekunden geht die ;Londensation unter Bildung einer rotbraunen Gallerte vor sich, die in einem Trockenraum bei 105 0C nachkondensiert. Das Produkt wird zu einer Korngröße von 0,3 bis 0,75 nun zerkleinert.
  • Die Kapazität des Sorbenten für Uran beträgt 39,3 mg/g.
  • Beispiel 3 6,9 g Harnstoff werden in 30 ml Wasser gelöst und dann mit 15 g 35 %igem Formaldehyd versetzt (mit einem durch Watriumhydroxyd auf 7,5 eingestellten pH-Wert). Zu diesem Vorkonaensationsgemisch werden 27,6 g Myzelium P. ehrysogenuin (in ge-l körnter Form) hinzugefügt und das Ganze in einem Wasserbad etwa 2 Stunden erwärmt. Nach Überführen in eine Porzellanschale werden zum Vorkondensat 2 ml konzentrierte Essigsäure zugemischt und die Nachkondensation in einer Trockenraum bei Temperaturen von 90 bis 105°C 2 bis 2,5 Stunden lang durchgeführt. as Jrodukt wird zu einer Korngröße von 0,3 bis 0,75 mm zerkleinert.
  • Die Kapazität des Sorbenten für Uran beträgt 92,1 mg/g.
  • Beispiel 4 5 g Vorkondensat eines Epoxydharzes (im Handel als "Epoxy 1200ei) werden mit 10 Tropfen Härtungsmittel "P 1" vermischt.
  • I)ie entstandene breiförmige Suspension wird mittels 10 ml Aceton in eine Lösung überführt, mit welcher 25 g Myzelium P. chrysogenum (vorangehend auf eine Korngröße von 0,3 bis 0,75 mm gebracht) imprägniert werden. Durch Erwärmen wird das Aceton abdestilliert; die Härtung wird in einem Trockenraum bei 1000C beendet. Die einzelnen Teile bilden einen kompakten, hochporösen Block, der verhältnismäßig leicht auf die ursprüngliche Korngröße gebrochen werden kann. (Ggf. wird aie Korngröße durch Sichten eingestellt).
  • Die Kapazität des Sorbenten für Uran beträgt 94,1 mg/g.
  • Beispiel 5 15 g fein gebrochenes Myzelium des Stammes P. chrysogenum werden in einer Reibschale mit 10 ml Wasser und 10 g Polyvinylacetatemulsion (mit 54,8 ffi Trockengehalt) gemischt. Es entsteht eine Masse von pastenförmiger Konsistenz, die mit einem Pistill vollständig homogenisiert und danach in einem Trockenraum bei 1000C gehärtet wird. Das Produkt wird auf eine Korngröße von 0,3 bis 0,75 mm zerkleinert.
  • Die Kapazität des Sorbenten für Uran beträgt 69,4 mg/g.
  • Beispiel 6 5 g Gelatine werden in 30 ml Wasser (durch Erwärmen im Wasserbad) gelöst und in die Lösung 15 g angefeuchtetee, fein zerriebenes Myzelium des Stammes P. chrysogenum gebracht.
  • Es-wird eine Masse von breiförmiger Konsistenz erzielt, die in einer Reibschale vollkommen homogenisiert und durchgeknetet wird. Dann werden 5 ml 35 Xiger Formaldehyd hinzugefügt und erneut vollständig durchgeknetet; die Härtung erfolgt in einem Trockenraum bei einer Temperatur von etwa 10000.
  • las gehärtete Produkt wird gebrochen und zu einer Korngröße von 0,3 bis 0,75 mm gesichtet.
  • Die Kapazität des Sorbenten für Uran beträgt 100,9 mg/g.
  • Beispiel 7 4 g Knochenleim werden in warmem Zustand in 30 ml Wasser gelöst und die Lösung mit 16 g Myzelium des Stammes P. chrysogenum versetzt. Nach vollkommenem Homogenisieren in einer Xeibschale werden 5 ml 35 %iger Formaldehyd zugegeben, erneut durchgeknetet und in einem Trockenraum bei einer Temperatur von etwa 100°C gehärtet. Das Produkt wird zu einer Korngröße von 0,3 bis 0,75 mm gebrochen.
  • Die Kapazität des Sorbenten für Uran beträgt 102,5 mg.
  • Beispiel 8 5 g Weize.nstärke werden mit 10 ml Wasser bei Zimmertemperatur gemischt und dann in 20 ml siedendes Wasser gegossen.
  • Der so entstandene Stärkekleister wird mit 15 g fein zerriebenem Myzelium des Stammes P. chrysogenum verrieben, das vor Eintrat gen in den Stärkekleister angefeuchtet werden muß. Die Masse.
  • mit pastenförmiger Konsistenz wird in einem Trockenraum etwa 10 Stunden lang bei einer Temperatur von 90 bis 100°C gehärtet.
  • Das Produkt wird zu einer Korngröße von 0,3 bis 0,75 mm gebrochen.
  • Die Kapazität des Sorbenten für Uran beträgt 88,9 mg/g.
  • Beispiel 9 5 g Casein werden mit 10 ml Wasser übergossen, etwa 0,5 Stunden quellen gelassen, mit 15 g fein gebrochenem und angefenchtetem Myzelium des Stammes P. chrysogenum und 5 ml 35 «igem Formaldehyd versetzt und das Ganze in-einer Reibschale vollkommen homogenisiert. Die Mischung verdickt fortlaufendzu einer homogenen steifen Paste. Die Härtung wird in einem Trockenraum bei einer Temperatur von etwa 1000C beendet. Das Produkt wird zu einer Korngröße von 0,3 bis 0,75 mm gebrochen.
  • Die Kapazität des Produkts für Uran beträgt 92 mg/g.
  • Beispiel 10 30 g Myzelium des Stammes P. chrysogenum werden in 150 ml 35 teigen Formaldehyd eingetragen, dem vorher 1,5 g Natriumhydroxyd beigefügt wurden (das Myzelium wurde in einer Korngröße von 2 bis 3 mm bereitet). Die Mischung wird in einem Kolben mit Rückflußkühler etwa zwei Stunden lang zum Sieden gebracht; dann wird die flüssige Phase abgegossen urd die festePhase auf einem Filter mit Wasser durchgewasehen. Die Härtung wird in einem Trockenraum bei einer temperatur von etwa 10000 beendet. Die Korngröße des Produktes wird auf 0,3 bis 0,75 mm gebracht.
  • Die Kapazität des Sorbenten für Uran beträgt 98,5 mg/g.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Verfestigtes Schwammyzelium für die Fixierung von Metallen aus ihren Lösungen, b e s t e h e n d a u s blikroorganismen, insbesondere E:aserschwämmen, deren Gerüst durch Eigenvernutzung, insbesondere der peptidischen oder polysaccharidischen Gruppen und/oder durch Polymerbildung bzw. Vernetzung oder Erhärtung zugemischter insbesondere hydrophiler Substanzen versteift ist.
2. Verfestigtes Schwammyzelium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zugemischten Substanzen eine Affinität zum Myzelgerüst besitzen.
3. Verfahren zum Verfestigen des Myzeliums von Mikroorganismen, insbesondere von Paserschwämmen vorteilhaft der Gattung Penicillium und Aspergillus für die industrielle Fixierung von Sietallen, insbesondere von Uran, Radium, Blei und dergleichen aus Lösungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Biomasse in natürlichem oder trockenem Zustand mit einer oder mehreren zur Polymerisation oder Polykondensation in sich und/oder mit dem Myzelgerdst befähigten Komponenten in einem Gewichtsverhältnis von 1 : 0,1 bis 0,3 vermischt und durch Polymerisation oder Polykondensation in ein verfestigtes Produkt umgewandelt wird, welches durch Granulieren, Sichten oder auch Pressen weiterbehandelt- wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet1 daß als polymerisierende oder polykondensierende Komponenten Formaldehyd, Formaldehyd und Resorcin, Formaldehyd und Harnstoff, Polyvinylacetatemulsion und dergleichen verwendet werden.
DE19732307265 1973-02-14 1973-02-14 Verfestigte schwammyzelien fuer metallretention und verfahren zur herstellung derselben Ceased DE2307265A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104857935A (zh) * 2015-05-04 2015-08-26 西北农林科技大学 利用微生物对水体重金属污染进行生态处理的方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN104857935A (zh) * 2015-05-04 2015-08-26 西北农林科技大学 利用微生物对水体重金属污染进行生态处理的方法

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