DE2305622A1 - Spritzgiessmaschine mit mehreren spritzaggregaten - Google Patents
Spritzgiessmaschine mit mehreren spritzaggregatenInfo
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Description
cJWP-Speziairabrik für Autozubehör, Gxistav Rau G.m.b.H., 71?. Bietigheim
A 12 113
PAT/J/Vo/M 31.1.. 1973
Spritzgießmaschine mit mehreren 'Spritzaggregaten
Die Erfindung betrifft eine Spritzgießmaschine mit mehreren Spritzaggregaten, die definierten ArbeiteStellungen
mit unterschiedlichen Spritzgußformen zugeordnet sind, wobei die Spritzgußformen nacheinander in die verschiedenen
Arbeitsstellungen einstellbar sind.
Derartige Spritzgießmaschinen werden vorzugsweise zur Herstellung von verschiedenfarbigen Kunststoffteilen eingesetzt.
Die Kunststoffteile werden in mehreren Arbeitsgängen von den verschiedenen Spritzaggregaten mit unterschiedlich
gefärbtem Material gespritzt» Dabei ist es von ausschlaggebender Bedeutung, dass sich in den verschiedenen
Arbeitsstellungen der Maschine fortlaufend der beim Spritzvorgang zu spritzende Raum verändert und dass das
teilgespritzte Stück aus der vorhergehenden Arbeitsstel~ liing mit in die neue Arbeitsstellung zugeführt wird. Schon
aus dieser kurzen Aufführung der Arbeitsbedingungen für
eine derartige Spritzgießmaschine ist zu ersehen, dass der Aufbau der Spritzgußformen und der Antriebseinrichtungen
der Spritzgießmaschine sehr kompliziert ist.
Es ist eine Spritzgießmaschine mit zwei Spritzaggregaten bekannt, bei der eine feststehende Formplatte mit zwei
Formhälften und eine drehbare Formplatte ebenfalls mit
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zwei Formhälften vorgesehen ist. Das eine Spritzaggregat spritzt durch die feststehende Formplatte an, während das.
zweite Spritzaggregat in die Trennebene der beiden Formplatten einspritzt.
Eine derartige Spritzgießmaschine ist auf die Herstellung von zweifarbigen Kunststoffteilen beschränkt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Spritzgießmaschine der eingangs erwähnten Art so aufzubauen, dass auch mehr als
zwei Spritzaggregate in den Arbeitszyklus einbezogen werden können. Dabei soll gleichzeitig ein übersichtlicher
und einfacher Aufbau der Maschine und der Spritzgußformen
erreicht werden.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass die für die Arbeitsstellungen unterschiedlich ausgebildeten
Formhälften in einer ersten Formplatte den Spritzaggregaten fest zugeordnet festgelegt sind, dass diese erste Formplatte
unverdrehbar an einer ersten Maschinenaufnahmeplatte befestigt ist, dass die zugeordneten anderen Formhälften einheitlich
ausgebildet und in einer zweiten Formplatte festgelegt sind, die starr mit einem Drehteller eines Drehschalttisches
verbunden ist, und dass die Grundplatte des Drehschalttisches unverdrehbar mit einer zweiten, die Forraschließ—
und Formöffnungsbewegungen ausführenden Maschinenatifnahmeplatte
befestigt ist. Die Anzahl der anbringbaren Spritzaggregate ist wesentlich größer, da diese über alle
Richtungen an die feststehende Formplatte heranführbar sind. Der Aufbau der Spritzgußformen ist einfacher, da alle Formhälften,
die in der drehbaren Formplatte festgelegt sind, einheitlich ausgelegt werden können. Der· Maschinenaufbau
ist einfach, da über die Maschinenaufnahmenplatten gleichzeitig
alle Arbeitsstellungen synchron gesteuert werden können, so wie es bei den herkömmlichen Spritzgießmaschinen
mit nur einem Spritzaggregat der Fall ist.
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Eine konstruktiv einfache und übersichtliche Lösung mit mehr als drei Spritzaggregaten ergibt sich nach einer
Ausgestaltung dadurch, dass die Fonnplatten, der Drehschalttisch und die Maschinenaufnahmeplatten waagerecht
ausgerichtet sind, dass der Drehschalttisch um eine senk- ■ rechte, vorzugsweise zentrische Achse drehbar ist und
dass die den Drehschalttisch und die die einheitlich ausgebildeten Fonnhälften tragende Formplatte zusammen mit
der die Formschließ-und Formöffnungsbewegungen ausführenden
Maschinenaufnalimeplatte senkrecht verstellbar sind.
Die für den Arbeitszyklus erforderlichen 'Stellbewegungen
der Maschinenaufnahmeplatten ergeben sich dabei dadurch, dass die Maschinenaufnahmeplatten an senkrecht ausgerichteten
Führungsholroen geführt und verstellbar sind.
Die Übertragung der Zuhaltekraft auf alle Spritzgußformen
läßt sich dadurch erreichen, dass die die unverdrehbare Formplatte mit den unterschiedlichen Fonnhälften tragende
Maschinenaufnahmeplatte den Formschließ- und Formöffnungsbewegungen
jeweils entgegengesetzt gerichtete senkrechte Bewegungen zur Erzeugung und Aufhebung der Zuhaltekraft
für die beiden Forniplatton und den darin festgelegten
Spritzgußformen ausführt. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass die für die Formsciiließung und Formöffnung verstellbare
Maschinenaufnahmeplatte stets gegen einen Anschlag verstellt werden kann und die Verstelleinrichtungcn
für die Zulialtekraft stets definierte Ausgangsverhältnisse
an der feststehenden Maschinenaufnahmeplatte vorfinden.
Der Arbeitszyklus der neuen Spritzgießmaschine ist dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller des Drehschalttisches
mit der daran festgelegten Formplatte schrittweise in einer Drehrichtung weiterschaltbar ist, wobei der Drehwinkel
durch 36Ό°/η gegeben ist, wenn η die Anzahl der Arbeitsstellungen ist. Auf diese Weise wird erreicht, dass nach
dem ersten Umlauf des Drehtellers in jedem Arbeitstakt, alle Spritzaggregate jeweils ihren Arbeitsvorgang ausfüli-
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ren. In jedem Arbeitstakt fällt dann ein fertiges Kunststoffteil
in der letzten Arbeitsstellung an. -
Der automatische Ausstoß der fertigen Kunststoffteile wird
dadurch gelöst, dass der letzten Arbeitsstellung im Umlauf des Drehtellers eine Auswerfereinrichtung zugeordnet ist,
die in der die Formschließ- und Formöffnungsbewegüngen ausführenden
Maschinenaufnahmeplätte angeordnet ist, und dass diese Auswerfereinrichtung durch den Drehschalttisch hindurch
zu der in der drehbaren Formplatte in der zugeordneten Arbeitsstellung befindlichen Formhälfte einstellbar
ist.
Bei den Spritzgießmaschinen mit vielen Arbeitsstellungen stellen auch die Formplatten einen erheblichen Aufwand dar.
Eine Verbilligung läßt sich dabei dadurch erreichen, dass die Formhälften als Einheiten in Aufnahmen in den zugeordneten
Formplatten einsetzbar sind. Die Formplatten bilden in dieser Art einen Teil der Spritzgießmaschine und können
für verschiedene Spritzgußformen für unterschiedliche Kunststoffteile
ausgenützt werden.
Die Anspritzung der individuellen Formeinsätze von den
ortsfest angebrachten Spritzaggregaten ist dadurch gelöst, dass die in der feststehenden Formplatte eingesetzten Forcihälften
über individuelle Anspritzkanäle mit den zugeordneten Spritzaggx-egaten in Verbindung stehen. Dabei kann zudem
vorgesehen sein, dass über die Führung dieser Anspritzkanäle eine Anpassung der einheitlichen Winkelteilung der
Formhälften in der Formplatte auf eine davon abweichende Anordnung der Spritzaggregate an der Maschine vorgenommen
ist. Auf diese Veise kann eine Maschinenseite als Bedienseite von Spritzaggregaten frei gehalten werden.
Für den Aufbau der Spritzgießmaschine ist eine ¥eiterbildting
vorteilhaft, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die die
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Formschließ- und Formöffnungsbewegungen ausführende Maschinenaufnanmeplatte
über der die Bewegungen zur Erzeugung und Aufhebung der Zuhaltekraft für die beiden Formplatten
ausführenden Maschinenaufnahmeplatte angeordnet ist.
Da die verschiedenen Spritzgußformen einen unterschiedlichen Formschließ- und Formöffnungsweg aufweisen können, ist weiterhin
vorgesehen, dass der senkrechte Hub der die Formschließ- und Formöffnungsbewegungen ausführenden Maschinenaufnahmeplatte
eisteilbar ist.
Eine definierte und gesicherte Einstellung der verschiedenen
Arbeitsstellungen im Arbeitszyklus der ne\ien Spritzgießmaschine
wird dadurch gewährleistet, dass die Grundplatte und der Drehteller des Drehschalttisches auf den einander
zugekehrten Flächen eine Planverzahnung tragen, die zur Arretierung der Arbeitsstellungen dient, und dass diese
Arretierung durch kleinen senkrechten Hub vor Einstellung einer neuen Arbeitsstellung aufhebbar und nach Einstellung ·
der neuen Arbeitsstellung wiederherstellbar ist. Die senkrechten Verstellbewegungen des Drehtellers führt dabei vorzugsweise
eine hydraulische Stelleinrichtung aus, die von der feststehenden Grundplatte des Drehschalttisches ausgeht
und eine oder mehrere Hydraulikkammern im Drehteller einschließt, welche zur Grundplatte hin drehbar abgedichtet
sind.
Veist die neue Spritzgießmaschine nur zwei Arbeitsstellungen
auf, dann ist vorgesehen, dass bei zwei Arbeitsstellungen. der Drehteller des Drehschalttisches in pendelnde Arbeitsbewegungen
versetzbar ist. Dabei können durchaus nur die beiden letzten Arbeitsstellungen einer mehrstelligen Spritzgießmaschine
ausgenützt und die Antriebseinrichtung des Drehschalttisches entsprechend umgeschaltet werden.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert.
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Es zeigen
Fig. 1 schematisch den Aufbau der Spritz- ■ gießmaschine nach der* Erfindung und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die feststehende
Formplatte und die ortsfest an der ■: Maschine angeordneten Spritzaggregate.
Wie Fig. 1 zeigt, ist an den senkrecht verlaufenden Füh~
rungsholmen Zk unten die feststehende Maschinenaufnähmeplatte
22 geführt und wie die Pfeile 23 zeigen mit einem kleinen Hub verstellbar. Die Kreuze 32 deuten an, dass
mit der Maschinenaufnahraeplattei2 eine feststehende Formplatte
20 starr verbunden, ist.
Über dieser Maschinenaufnahmeplatte 22 mit der Formplatte 20 ist eine senkrecht verstellbare Maschinenaufnahmeplatte
10 angeordnet. An dieser Maschinenaufnahmeplatte 10 ist über die Verbindungen 11 die Grundplatte 12 eines Drehschalttisches
befestigt. Der Drehteller 13 dieses Drehschalttisches
ist an der senkrechten Drehachse 19 gegenüber seiner Grundplatte 12 verdrehbar. Über die Verbindungen
ist am Drehteller 13 die Formplatte Ϊ6 unverdrehbar befestigt.
Der Drehteller 13 kann zusammen mit der Formplatte 16 in Drehbewegungen 15 versetzt werden. Diese Drehbewegungen
15 erfolgen schrittweise und sind im Drehwinkel auf die
Anzahl der Arbeitsstellungen abgestimmt.
Sind wie Fig. 2 erkennen läßt, in der feststehenden Formplatte
20 drei Formhälften-Einsätze 21«, 21" und 21n! um
120 gegeneinander versetzt auf einer Kreisbahn angeordnet,
dann wird auch der Drehschalttisch mit den zugeordneten Gegen-Formhälften 18 in 120°-Drehschritten verstellt. Die
drei ArbeitsStellungen I, II und III werden durch die Spritzaggregate
25, 27 und 29 bestimmt, die jedoch um 90° bzw, 18O°
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gegeneinander versetzt sind, um eine Maschinenseite als
Bedienungsseite freizuhalten. In der Formplatte 20 übernehmen
die Spritzkanäle 26, 28 und 30 die Materialzufuhr zu den Formhälften 21«, 21" und 21"', welche in der 12O°-
Tellung unverdrehbar festgelegt sind.
Die Verstellbewegung 1*J- der Maschinen&ufnahmeplatte 10 bestimmt
die Formschließ- und Formöffnungsbewegung. Pie Drehbewegung 15 des Drehtellers 13 kann nur bei geöffneten Formplatten
16 und 20 durchgeführt werden, wobei vorher der Drehteller 13 von der Grundplatte 12 abgehoben wird. Bei
dieser Abhebbewegung des Drehtellers 13 wird die Verriegelung
des Drehschalttisches aufgehoben. Nach der Drehbewegung 15 des Drehtellers I3 wird der Drehteller 13 wieder
zur Grundplatte 12 zurückgestellt und mit dieser wieder verriegelt. Zur Verriegelung "tragen die einander zugekehrten
Flächen von Grundplatte 12 und Drehteller 13 aufeinander
abgestimmte Planverzahnungen bei. Die senkrechte Verstellung des Drehtellers I3 übernimmt eine hydraulische Stelleinrichtung,
deren Kammer durch den Drehteller selbst initgebildet
wird und die zur Grundplatte 12 hin verstellbar abgedichtet ist.
Die Stellbewegungen 23 der Formplatte 22 sind den Formschließ-
und Formöffnungsbewegungen I5 der Formplatte 10
jeweils entgegengerichtet. Diese Bewegungen 23 dienen bei geschlossenen Formplatten i6 und 20 zum Erzeugen und Aufheben
der Zuhaltekraft während des Spritzvorganges. Dieser kleine definierte Hub 23 reicht dazu aus und erlaubt eine
einfache Übertragung der großen Kräfte auf die Formplatte 20, während die in weitem Bereich verstellbare Formplatte 10 jeweils
nur in eine definierte Endstellung gebracht werden muß·
Es ist leicht einzusehen, dass bei der neuen Spritzgießmaschine
die drei Spritzaggregate 25, 27 und 29 synchron
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gesteuert werden können. In der letzten Arbeitsstellung III ist in der Formplatte 10 bzw. der Grundplatte 12 des
Drehschalttisches eine Auswerfereinrichtung 31 ortsfest
angebracht, die durch den Drehschalttisch hindurch in die Formhälfte 18 der zugeordneten Arbeitsstellung III eingeführt
und so zum automatischen Ausstoß der fertigen Kunststoffteile verwendet werden kann.
Die Formhälften 18 in der sich■drehenden Formplatte 16
sind alle einheitlich ausgelegt, während die Formhälften 21', 21" und 21 "' im richtigen Drehsinn die Spritzteilvergrößerungen
für das jeweilige Spritzaggregat festlegen. Die teilfertigen Kunststoffteile werden in dsn Formhälften
18 jeweils bis zur Arbeitsstellung III mitgeführt und nach dem Fertigstellen aus dieser Arbeitsstellung ausgeworfen.
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Claims (1)
- SWF-Spezialfabrik für Autozubehör, Gustav Rau G.m.b.H.,VWΆ ^BaeiigheimL. ,3 Il 0 D i t- 9 - A 12 113pat/j/vo/m 31.1.1973AnsprücheSpritzgießmaschine mit mehreren Spritzaggregaten, die definierten Arbeitsstellungen mit unterschiedlichen Spritzgußformen zugeordnet·sind, wobei die Spritzg-ußforraen nacheinander in die verschiedenen Arbeitsstellungen einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Arbeitsstellungen (X, II, III) unterschiedlich ausgebildeten Formhälften (21', 21", 21"·) in einer ersten Formplatte (20) den Spritzaggregaten (25, 27, 29) fest zugeordnet festgelegt sind, dass diese erste Γοιτπ-platte (20) unverdrehbar (32) an einer ersten Maschinen- /~~ 2 aufnahmeplatte (2jö) befestigt ist, dass die zugeordneten anderen Formhälften (18) einheitlich ausgebildet und in einer zweiten Formplatte (16) festgelegt sind, die starr (17) mit einem Drehtoller (13) eines Drehsch?;lttisdies verbunden ist, und dass die Grundplatte O2) des Drehschalttisches unverdrehbar mit einer zweiten, die Fonnschließ- und Formöffnungsbewegungen 0Ό ausführenden Hüschincnaufnahnieplatte Oo) befestigt (11) ist.2. Spritzgießmaschine nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Formplatten (16, 20), der Drehschalttisch (12, 13) und die Maschinenaufnahmeplatten (1O, 22) waagerecht ausgerichtet sind, dass der Drehschalttisch (12, 13) um eine; senkrechte, vorzugsweise zentrische Achse (19) drehbar ist und dass die den Drehschalttisch (12, I3) und die die ein-£09834/0437- 10 - A 12 113heitlich ausgebildeten Formhälften (18) tragende Formplatte (i6) zusammen mit der die Formschließ-' und Formöffnungsbewegungen 0*0 ausführenden Haschinenaufnähmeplatte (io) senkrecht verstellbar sind.3e Spritzgießmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haschinenaufnahmeplatten (10, 22) an senkrecht ausgerichteten Führungsholmen (24) geführt und verstellbar sind.k. Spritzgießmaschine nach Anspruch 3» dadurch'gekennzeichnet, dass die die unverdrehbare Formplatte (20) mit den unterschiedlichen Formhälften (211, 21" , 21"') tragende Maschinenaufnahmeplatte (22) den Formschließ- und Forniöf fnungsbevegungen 0*0 jeweils entgegengesetzt gerichtete senkrechte Bewegungen (23) zur Erzeugung und Aufhebung der Zuhaltekraft für die beiden Formplatten (16, 20) und den darin festgelegten Spritzgußformen ausführt.'5· Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis h, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller (13) des Drehschalttisches mit der daran festgelegten. Formplatte (16) schrittweise in einer Drehrichtung (15) weiterschaltbar ist, wobei der Drehwinkel durch 36o°/n gegeben ist, wenn η die Anzahl der Arbeitsstellungen (X, II, Hl) ist.6. Spritzgießinaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5i dadurch gekermzeichnet, dass der letzten Arbeitsstellung (z.B. Hl) im Umlauf des Drehtellers (13) eine Auswerfereinrichtung (31) zugeordnet ist, die in der die Formschließ- und Formöffnungsbewegungen (1^) ausführenden Maschinenaufnahrneplatte (1O) angeordnet ist, und dass diese Auswerfereinrichtung (31) durch den Drehschalttisch (12, 13) hindurch zu der in der drehbaren Formplatte (16) in der zugeordneten Arbeitsstellung (ill) befindlichen Formhälfte (18) einstellbar ist.- 11 -409834/043 7- 11 - A 12 1137. Spritzgießmaschine nach einem dei· Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Formhälften (18, 21', 21", 21"') als Einheiten in Aufnahmen in den zugeordneten Formplatten (16, 20) einsetzbar sind.8. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, dass die in der feststehenden Foraplatte (20) eingesetzten Formhälften (21', 21", 21"·) über individuelle Anspritzkanäle (26, 28, 30) mit den zugeordneten Spritzaggregaten (25, 27, 29) in Verbindung stehen.9. Spritzgießmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass über die Führung dieser Anspritzkanäle (2.6, 28, 30) eine Anpassung der einheitlichen Winkelteilung der Formhälften (21 ·, 21", 21"·) in der Formplatte (2θ) auf eine davon abweichende Anordnung der Spritzaggregate (25i 27, 29) an der Maschine vorgenommen ist,10. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, dass die die Formschließ- und Fornöffnungsbevegungen 0*0 ausführende Maschinenaufnahmeplatte (10) über der die Bewegungen (23) zur Erzeugung und Aufhebung der Zuhaltekraft für die beiden Formplatten (16, 20) ausführenden Maschinenaufiiahmeplatte (22) angeordnet ist.11. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der senkrechte Hub der die Formschließ- und Formöffnungsbewegungeii (l^O ausführenden Maschinenaufnahmeplatte (1O) einstellbar ist.12. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (12) und der Drehteller (13) des Drehschalttisches auf den einander zugekehrten Flächen eine Planverzahnung tragen, die zur Arretierung der Arbeitsstellungen dient, und dass diese- 12 -409834/0437-12- A' 1 2 11 3Arretierung durch kleinen senkrechten Hub vor Einstellung einer neuen Arbeitsstellung aufhebbar und nach Einstellung der neuen Arbeitsstellung wiederherstellbar ist.13· Spritsgießmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller (13) gegenüber der Grundplatte (12) des Drehschalttisches mittels einer hydraulischen Stelleinrichtung anhebbar und andrückbar ist."\k. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei zwei Arbeitsstellungen der Drehteller (i3) des Drehschalttisches in pendelnde Antriebsbewegungen versetzbar ist.40983 470437
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| GB (1) | GB1435970A (de) |
| IT (1) | IT1005330B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004032494A1 (de) * | 2004-07-05 | 2006-01-26 | M + C Schiffer Gmbh | Vorrichtung zum Spritzgießen von Bürstenkörpern |
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1973
- 1973-02-06 DE DE19732305622 patent/DE2305622A1/de active Pending
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- 1973-12-18 CH CH1781673A patent/CH559619A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1973-12-27 GB GB5988373A patent/GB1435970A/en not_active Expired
-
1974
- 1974-01-04 IT IT480174A patent/IT1005330B/it active
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| DE102004032494A1 (de) * | 2004-07-05 | 2006-01-26 | M + C Schiffer Gmbh | Vorrichtung zum Spritzgießen von Bürstenkörpern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1435970A (en) | 1976-05-19 |
| IT1005330B (it) | 1976-08-20 |
| CH559619A5 (de) | 1975-03-14 |
| FR2216096A1 (de) | 1974-08-30 |
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