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DE2305622A1 - Spritzgiessmaschine mit mehreren spritzaggregaten - Google Patents

Spritzgiessmaschine mit mehreren spritzaggregaten

Info

Publication number
DE2305622A1
DE2305622A1 DE19732305622 DE2305622A DE2305622A1 DE 2305622 A1 DE2305622 A1 DE 2305622A1 DE 19732305622 DE19732305622 DE 19732305622 DE 2305622 A DE2305622 A DE 2305622A DE 2305622 A1 DE2305622 A1 DE 2305622A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
injection molding
molding machine
plate
injection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732305622
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Kazenwadel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SWF Auto Electric GmbH
Original Assignee
SWF Spezialfabrik fuer Autozubehoer Gustav Rau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SWF Spezialfabrik fuer Autozubehoer Gustav Rau GmbH filed Critical SWF Spezialfabrik fuer Autozubehoer Gustav Rau GmbH
Priority to DE19732305622 priority Critical patent/DE2305622A1/de
Priority to FR7344972A priority patent/FR2216096A1/fr
Priority to CH1781673A priority patent/CH559619A5/xx
Priority to GB5988373A priority patent/GB1435970A/en
Priority to IT480174A priority patent/IT1005330B/it
Publication of DE2305622A1 publication Critical patent/DE2305622A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/03Injection moulding apparatus
    • B29C45/04Injection moulding apparatus using movable moulds or mould halves
    • B29C45/06Injection moulding apparatus using movable moulds or mould halves mounted on a turntable, i.e. on a rotating support having a rotating axis parallel to the mould opening, closing or clamping direction
    • B29C45/062Injection moulding apparatus using movable moulds or mould halves mounted on a turntable, i.e. on a rotating support having a rotating axis parallel to the mould opening, closing or clamping direction carrying mould halves co-operating with fixed mould halves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/16Making multilayered or multicoloured articles
    • B29C45/1615The materials being injected at different moulding stations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

cJWP-Speziairabrik für Autozubehör, Gxistav Rau G.m.b.H., 71?. Bietigheim
A 12 113
PAT/J/Vo/M 31.1.. 1973
Spritzgießmaschine mit mehreren 'Spritzaggregaten
Die Erfindung betrifft eine Spritzgießmaschine mit mehreren Spritzaggregaten, die definierten ArbeiteStellungen mit unterschiedlichen Spritzgußformen zugeordnet sind, wobei die Spritzgußformen nacheinander in die verschiedenen Arbeitsstellungen einstellbar sind.
Derartige Spritzgießmaschinen werden vorzugsweise zur Herstellung von verschiedenfarbigen Kunststoffteilen eingesetzt. Die Kunststoffteile werden in mehreren Arbeitsgängen von den verschiedenen Spritzaggregaten mit unterschiedlich gefärbtem Material gespritzt» Dabei ist es von ausschlaggebender Bedeutung, dass sich in den verschiedenen Arbeitsstellungen der Maschine fortlaufend der beim Spritzvorgang zu spritzende Raum verändert und dass das teilgespritzte Stück aus der vorhergehenden Arbeitsstel~ liing mit in die neue Arbeitsstellung zugeführt wird. Schon aus dieser kurzen Aufführung der Arbeitsbedingungen für eine derartige Spritzgießmaschine ist zu ersehen, dass der Aufbau der Spritzgußformen und der Antriebseinrichtungen der Spritzgießmaschine sehr kompliziert ist.
Es ist eine Spritzgießmaschine mit zwei Spritzaggregaten bekannt, bei der eine feststehende Formplatte mit zwei Formhälften und eine drehbare Formplatte ebenfalls mit
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zwei Formhälften vorgesehen ist. Das eine Spritzaggregat spritzt durch die feststehende Formplatte an, während das. zweite Spritzaggregat in die Trennebene der beiden Formplatten einspritzt.
Eine derartige Spritzgießmaschine ist auf die Herstellung von zweifarbigen Kunststoffteilen beschränkt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Spritzgießmaschine der eingangs erwähnten Art so aufzubauen, dass auch mehr als zwei Spritzaggregate in den Arbeitszyklus einbezogen werden können. Dabei soll gleichzeitig ein übersichtlicher und einfacher Aufbau der Maschine und der Spritzgußformen erreicht werden.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass die für die Arbeitsstellungen unterschiedlich ausgebildeten Formhälften in einer ersten Formplatte den Spritzaggregaten fest zugeordnet festgelegt sind, dass diese erste Formplatte unverdrehbar an einer ersten Maschinenaufnahmeplatte befestigt ist, dass die zugeordneten anderen Formhälften einheitlich ausgebildet und in einer zweiten Formplatte festgelegt sind, die starr mit einem Drehteller eines Drehschalttisches verbunden ist, und dass die Grundplatte des Drehschalttisches unverdrehbar mit einer zweiten, die Forraschließ— und Formöffnungsbewegungen ausführenden Maschinenatifnahmeplatte befestigt ist. Die Anzahl der anbringbaren Spritzaggregate ist wesentlich größer, da diese über alle Richtungen an die feststehende Formplatte heranführbar sind. Der Aufbau der Spritzgußformen ist einfacher, da alle Formhälften, die in der drehbaren Formplatte festgelegt sind, einheitlich ausgelegt werden können. Der· Maschinenaufbau ist einfach, da über die Maschinenaufnahmenplatten gleichzeitig alle Arbeitsstellungen synchron gesteuert werden können, so wie es bei den herkömmlichen Spritzgießmaschinen mit nur einem Spritzaggregat der Fall ist.
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Eine konstruktiv einfache und übersichtliche Lösung mit mehr als drei Spritzaggregaten ergibt sich nach einer Ausgestaltung dadurch, dass die Fonnplatten, der Drehschalttisch und die Maschinenaufnahmeplatten waagerecht ausgerichtet sind, dass der Drehschalttisch um eine senk- ■ rechte, vorzugsweise zentrische Achse drehbar ist und dass die den Drehschalttisch und die die einheitlich ausgebildeten Fonnhälften tragende Formplatte zusammen mit der die Formschließ-und Formöffnungsbewegungen ausführenden Maschinenaufnalimeplatte senkrecht verstellbar sind. Die für den Arbeitszyklus erforderlichen 'Stellbewegungen der Maschinenaufnahmeplatten ergeben sich dabei dadurch, dass die Maschinenaufnahmeplatten an senkrecht ausgerichteten Führungsholroen geführt und verstellbar sind.
Die Übertragung der Zuhaltekraft auf alle Spritzgußformen läßt sich dadurch erreichen, dass die die unverdrehbare Formplatte mit den unterschiedlichen Fonnhälften tragende Maschinenaufnahmeplatte den Formschließ- und Formöffnungsbewegungen jeweils entgegengesetzt gerichtete senkrechte Bewegungen zur Erzeugung und Aufhebung der Zuhaltekraft für die beiden Forniplatton und den darin festgelegten Spritzgußformen ausführt. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass die für die Formsciiließung und Formöffnung verstellbare Maschinenaufnahmeplatte stets gegen einen Anschlag verstellt werden kann und die Verstelleinrichtungcn für die Zulialtekraft stets definierte Ausgangsverhältnisse an der feststehenden Maschinenaufnahmeplatte vorfinden.
Der Arbeitszyklus der neuen Spritzgießmaschine ist dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller des Drehschalttisches mit der daran festgelegten Formplatte schrittweise in einer Drehrichtung weiterschaltbar ist, wobei der Drehwinkel durch 36Ό°/η gegeben ist, wenn η die Anzahl der Arbeitsstellungen ist. Auf diese Weise wird erreicht, dass nach dem ersten Umlauf des Drehtellers in jedem Arbeitstakt, alle Spritzaggregate jeweils ihren Arbeitsvorgang ausfüli-
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ren. In jedem Arbeitstakt fällt dann ein fertiges Kunststoffteil in der letzten Arbeitsstellung an. -
Der automatische Ausstoß der fertigen Kunststoffteile wird dadurch gelöst, dass der letzten Arbeitsstellung im Umlauf des Drehtellers eine Auswerfereinrichtung zugeordnet ist, die in der die Formschließ- und Formöffnungsbewegüngen ausführenden Maschinenaufnahmeplätte angeordnet ist, und dass diese Auswerfereinrichtung durch den Drehschalttisch hindurch zu der in der drehbaren Formplatte in der zugeordneten Arbeitsstellung befindlichen Formhälfte einstellbar ist.
Bei den Spritzgießmaschinen mit vielen Arbeitsstellungen stellen auch die Formplatten einen erheblichen Aufwand dar. Eine Verbilligung läßt sich dabei dadurch erreichen, dass die Formhälften als Einheiten in Aufnahmen in den zugeordneten Formplatten einsetzbar sind. Die Formplatten bilden in dieser Art einen Teil der Spritzgießmaschine und können für verschiedene Spritzgußformen für unterschiedliche Kunststoffteile ausgenützt werden.
Die Anspritzung der individuellen Formeinsätze von den ortsfest angebrachten Spritzaggregaten ist dadurch gelöst, dass die in der feststehenden Formplatte eingesetzten Forcihälften über individuelle Anspritzkanäle mit den zugeordneten Spritzaggx-egaten in Verbindung stehen. Dabei kann zudem vorgesehen sein, dass über die Führung dieser Anspritzkanäle eine Anpassung der einheitlichen Winkelteilung der Formhälften in der Formplatte auf eine davon abweichende Anordnung der Spritzaggregate an der Maschine vorgenommen ist. Auf diese Veise kann eine Maschinenseite als Bedienseite von Spritzaggregaten frei gehalten werden.
Für den Aufbau der Spritzgießmaschine ist eine ¥eiterbildting vorteilhaft, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die die
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Formschließ- und Formöffnungsbewegungen ausführende Maschinenaufnanmeplatte über der die Bewegungen zur Erzeugung und Aufhebung der Zuhaltekraft für die beiden Formplatten ausführenden Maschinenaufnahmeplatte angeordnet ist.
Da die verschiedenen Spritzgußformen einen unterschiedlichen Formschließ- und Formöffnungsweg aufweisen können, ist weiterhin vorgesehen, dass der senkrechte Hub der die Formschließ- und Formöffnungsbewegungen ausführenden Maschinenaufnahmeplatte eisteilbar ist.
Eine definierte und gesicherte Einstellung der verschiedenen Arbeitsstellungen im Arbeitszyklus der ne\ien Spritzgießmaschine wird dadurch gewährleistet, dass die Grundplatte und der Drehteller des Drehschalttisches auf den einander zugekehrten Flächen eine Planverzahnung tragen, die zur Arretierung der Arbeitsstellungen dient, und dass diese Arretierung durch kleinen senkrechten Hub vor Einstellung einer neuen Arbeitsstellung aufhebbar und nach Einstellung · der neuen Arbeitsstellung wiederherstellbar ist. Die senkrechten Verstellbewegungen des Drehtellers führt dabei vorzugsweise eine hydraulische Stelleinrichtung aus, die von der feststehenden Grundplatte des Drehschalttisches ausgeht und eine oder mehrere Hydraulikkammern im Drehteller einschließt, welche zur Grundplatte hin drehbar abgedichtet sind.
Veist die neue Spritzgießmaschine nur zwei Arbeitsstellungen auf, dann ist vorgesehen, dass bei zwei Arbeitsstellungen. der Drehteller des Drehschalttisches in pendelnde Arbeitsbewegungen versetzbar ist. Dabei können durchaus nur die beiden letzten Arbeitsstellungen einer mehrstelligen Spritzgießmaschine ausgenützt und die Antriebseinrichtung des Drehschalttisches entsprechend umgeschaltet werden.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert.
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Es zeigen
Fig. 1 schematisch den Aufbau der Spritz- ■ gießmaschine nach der* Erfindung und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die feststehende
Formplatte und die ortsfest an der ■: Maschine angeordneten Spritzaggregate.
Wie Fig. 1 zeigt, ist an den senkrecht verlaufenden Füh~ rungsholmen Zk unten die feststehende Maschinenaufnähmeplatte 22 geführt und wie die Pfeile 23 zeigen mit einem kleinen Hub verstellbar. Die Kreuze 32 deuten an, dass mit der Maschinenaufnahraeplattei2 eine feststehende Formplatte 20 starr verbunden, ist.
Über dieser Maschinenaufnahmeplatte 22 mit der Formplatte 20 ist eine senkrecht verstellbare Maschinenaufnahmeplatte 10 angeordnet. An dieser Maschinenaufnahmeplatte 10 ist über die Verbindungen 11 die Grundplatte 12 eines Drehschalttisches befestigt. Der Drehteller 13 dieses Drehschalttisches ist an der senkrechten Drehachse 19 gegenüber seiner Grundplatte 12 verdrehbar. Über die Verbindungen ist am Drehteller 13 die Formplatte Ϊ6 unverdrehbar befestigt. Der Drehteller 13 kann zusammen mit der Formplatte 16 in Drehbewegungen 15 versetzt werden. Diese Drehbewegungen 15 erfolgen schrittweise und sind im Drehwinkel auf die Anzahl der Arbeitsstellungen abgestimmt.
Sind wie Fig. 2 erkennen läßt, in der feststehenden Formplatte 20 drei Formhälften-Einsätze 21«, 21" und 21n! um 120 gegeneinander versetzt auf einer Kreisbahn angeordnet, dann wird auch der Drehschalttisch mit den zugeordneten Gegen-Formhälften 18 in 120°-Drehschritten verstellt. Die drei ArbeitsStellungen I, II und III werden durch die Spritzaggregate 25, 27 und 29 bestimmt, die jedoch um 90° bzw, 18O°
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gegeneinander versetzt sind, um eine Maschinenseite als Bedienungsseite freizuhalten. In der Formplatte 20 übernehmen die Spritzkanäle 26, 28 und 30 die Materialzufuhr zu den Formhälften 21«, 21" und 21"', welche in der 12O°- Tellung unverdrehbar festgelegt sind.
Die Verstellbewegung 1*J- der Maschinen&ufnahmeplatte 10 bestimmt die Formschließ- und Formöffnungsbewegung. Pie Drehbewegung 15 des Drehtellers 13 kann nur bei geöffneten Formplatten 16 und 20 durchgeführt werden, wobei vorher der Drehteller 13 von der Grundplatte 12 abgehoben wird. Bei dieser Abhebbewegung des Drehtellers 13 wird die Verriegelung des Drehschalttisches aufgehoben. Nach der Drehbewegung 15 des Drehtellers I3 wird der Drehteller 13 wieder zur Grundplatte 12 zurückgestellt und mit dieser wieder verriegelt. Zur Verriegelung "tragen die einander zugekehrten Flächen von Grundplatte 12 und Drehteller 13 aufeinander abgestimmte Planverzahnungen bei. Die senkrechte Verstellung des Drehtellers I3 übernimmt eine hydraulische Stelleinrichtung, deren Kammer durch den Drehteller selbst initgebildet wird und die zur Grundplatte 12 hin verstellbar abgedichtet ist.
Die Stellbewegungen 23 der Formplatte 22 sind den Formschließ- und Formöffnungsbewegungen I5 der Formplatte 10 jeweils entgegengerichtet. Diese Bewegungen 23 dienen bei geschlossenen Formplatten i6 und 20 zum Erzeugen und Aufheben der Zuhaltekraft während des Spritzvorganges. Dieser kleine definierte Hub 23 reicht dazu aus und erlaubt eine einfache Übertragung der großen Kräfte auf die Formplatte 20, während die in weitem Bereich verstellbare Formplatte 10 jeweils nur in eine definierte Endstellung gebracht werden muß·
Es ist leicht einzusehen, dass bei der neuen Spritzgießmaschine die drei Spritzaggregate 25, 27 und 29 synchron
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gesteuert werden können. In der letzten Arbeitsstellung III ist in der Formplatte 10 bzw. der Grundplatte 12 des Drehschalttisches eine Auswerfereinrichtung 31 ortsfest angebracht, die durch den Drehschalttisch hindurch in die Formhälfte 18 der zugeordneten Arbeitsstellung III eingeführt und so zum automatischen Ausstoß der fertigen Kunststoffteile verwendet werden kann.
Die Formhälften 18 in der sich■drehenden Formplatte 16 sind alle einheitlich ausgelegt, während die Formhälften 21', 21" und 21 "' im richtigen Drehsinn die Spritzteilvergrößerungen für das jeweilige Spritzaggregat festlegen. Die teilfertigen Kunststoffteile werden in dsn Formhälften 18 jeweils bis zur Arbeitsstellung III mitgeführt und nach dem Fertigstellen aus dieser Arbeitsstellung ausgeworfen.
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Claims (1)

  1. SWF-Spezialfabrik für Autozubehör, Gustav Rau G.m.b.H.,VWΆ ^Baeiigheim
    L. ,3 Il 0 D i t
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    pat/j/vo/m 31.1.1973
    Ansprüche
    Spritzgießmaschine mit mehreren Spritzaggregaten, die definierten Arbeitsstellungen mit unterschiedlichen Spritzgußformen zugeordnet·sind, wobei die Spritzg-ußforraen nacheinander in die verschiedenen Arbeitsstellungen einstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Arbeitsstellungen (X, II, III) unterschiedlich ausgebildeten Formhälften (21', 21", 21"·) in einer ersten Formplatte (20) den Spritzaggregaten (25, 27, 29) fest zugeordnet festgelegt sind, dass diese erste Γοιτπ-platte (20) unverdrehbar (32) an einer ersten Maschinen- /~~ 2 aufnahmeplatte (2jö) befestigt ist, dass die zugeordneten anderen Formhälften (18) einheitlich ausgebildet und in einer zweiten Formplatte (16) festgelegt sind, die starr (17) mit einem Drehtoller (13) eines Drehsch?;lttisdies verbunden ist, und dass die Grundplatte O2) des Drehschalttisches unverdrehbar mit einer zweiten, die Fonnschließ- und Formöffnungsbewegungen 0Ό ausführenden Hüschincnaufnahnieplatte Oo) befestigt (11) ist.
    2. Spritzgießmaschine nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Formplatten (16, 20), der Drehschalttisch (12, 13) und die Maschinenaufnahmeplatten (1O, 22) waagerecht ausgerichtet sind, dass der Drehschalttisch (12, 13) um eine; senkrechte, vorzugsweise zentrische Achse (19) drehbar ist und dass die den Drehschalttisch (12, I3) und die die ein-
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    heitlich ausgebildeten Formhälften (18) tragende Formplatte (i6) zusammen mit der die Formschließ-' und Formöffnungsbewegungen 0*0 ausführenden Haschinenaufnähmeplatte (io) senkrecht verstellbar sind.
    3e Spritzgießmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haschinenaufnahmeplatten (10, 22) an senkrecht ausgerichteten Führungsholmen (24) geführt und verstellbar sind.
    k. Spritzgießmaschine nach Anspruch 3» dadurch'gekennzeichnet, dass die die unverdrehbare Formplatte (20) mit den unterschiedlichen Formhälften (211, 21" , 21"') tragende Maschinenaufnahmeplatte (22) den Formschließ- und Forniöf fnungsbevegungen 0*0 jeweils entgegengesetzt gerichtete senkrechte Bewegungen (23) zur Erzeugung und Aufhebung der Zuhaltekraft für die beiden Formplatten (16, 20) und den darin festgelegten Spritzgußformen ausführt.'
    5· Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis h, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller (13) des Drehschalttisches mit der daran festgelegten. Formplatte (16) schrittweise in einer Drehrichtung (15) weiterschaltbar ist, wobei der Drehwinkel durch 36o°/n gegeben ist, wenn η die Anzahl der Arbeitsstellungen (X, II, Hl) ist.
    6. Spritzgießinaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5i dadurch gekermzeichnet, dass der letzten Arbeitsstellung (z.B. Hl) im Umlauf des Drehtellers (13) eine Auswerfereinrichtung (31) zugeordnet ist, die in der die Formschließ- und Formöffnungsbewegungen (1^) ausführenden Maschinenaufnahrneplatte (1O) angeordnet ist, und dass diese Auswerfereinrichtung (31) durch den Drehschalttisch (12, 13) hindurch zu der in der drehbaren Formplatte (16) in der zugeordneten Arbeitsstellung (ill) befindlichen Formhälfte (18) einstellbar ist.
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    7. Spritzgießmaschine nach einem dei· Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Formhälften (18, 21', 21", 21"') als Einheiten in Aufnahmen in den zugeordneten Formplatten (16, 20) einsetzbar sind.
    8. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, dass die in der feststehenden Foraplatte (20) eingesetzten Formhälften (21', 21", 21"·) über individuelle Anspritzkanäle (26, 28, 30) mit den zugeordneten Spritzaggregaten (25, 27, 29) in Verbindung stehen.
    9. Spritzgießmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass über die Führung dieser Anspritzkanäle (2.6, 28, 30) eine Anpassung der einheitlichen Winkelteilung der Formhälften (21 ·, 21", 21"·) in der Formplatte (2θ) auf eine davon abweichende Anordnung der Spritzaggregate (25i 27, 29) an der Maschine vorgenommen ist,
    10. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, dass die die Formschließ- und Fornöffnungsbevegungen 0*0 ausführende Maschinenaufnahmeplatte (10) über der die Bewegungen (23) zur Erzeugung und Aufhebung der Zuhaltekraft für die beiden Formplatten (16, 20) ausführenden Maschinenaufiiahmeplatte (22) angeordnet ist.
    11. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der senkrechte Hub der die Formschließ- und Formöffnungsbewegungeii (l^O ausführenden Maschinenaufnahmeplatte (1O) einstellbar ist.
    12. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (12) und der Drehteller (13) des Drehschalttisches auf den einander zugekehrten Flächen eine Planverzahnung tragen, die zur Arretierung der Arbeitsstellungen dient, und dass diese
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    Arretierung durch kleinen senkrechten Hub vor Einstellung einer neuen Arbeitsstellung aufhebbar und nach Einstellung der neuen Arbeitsstellung wiederherstellbar ist.
    13· Spritsgießmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller (13) gegenüber der Grundplatte (12) des Drehschalttisches mittels einer hydraulischen Stelleinrichtung anhebbar und andrückbar ist.
    "\k. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei zwei Arbeitsstellungen der Drehteller (i3) des Drehschalttisches in pendelnde Antriebsbewegungen versetzbar ist.
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DE19732305622 1973-02-06 1973-02-06 Spritzgiessmaschine mit mehreren spritzaggregaten Pending DE2305622A1 (de)

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CH1781673A CH559619A5 (de) 1973-02-06 1973-12-18
GB5988373A GB1435970A (en) 1973-02-06 1973-12-27 Injection moulding machine
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004032494A1 (de) * 2004-07-05 2006-01-26 M + C Schiffer Gmbh Vorrichtung zum Spritzgießen von Bürstenkörpern

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DE102004032494A1 (de) * 2004-07-05 2006-01-26 M + C Schiffer Gmbh Vorrichtung zum Spritzgießen von Bürstenkörpern

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GB1435970A (en) 1976-05-19
IT1005330B (it) 1976-08-20
CH559619A5 (de) 1975-03-14
FR2216096A1 (de) 1974-08-30

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