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DE2305682A1 - Zeithaltendes geraet, insbesondere quarzarmbanduhr mit elektronisch geregeltem anzeigesystem - Google Patents

Zeithaltendes geraet, insbesondere quarzarmbanduhr mit elektronisch geregeltem anzeigesystem

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DE2305682A1
DE2305682A1 DE2305682A DE2305682A DE2305682A1 DE 2305682 A1 DE2305682 A1 DE 2305682A1 DE 2305682 A DE2305682 A DE 2305682A DE 2305682 A DE2305682 A DE 2305682A DE 2305682 A1 DE2305682 A1 DE 2305682A1
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DE
Germany
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time
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electronically controlled
keeping device
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Hubert Dipl Ing Effenberger
Walter Seeger
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GLASER GUENTHER PROF DR
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GLASER GUENTHER PROF DR
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  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

Institut für Uhrentechnik und Feinmechanik der Universität Stuttgart
Institutsleiter: Prof. Dr. U. Glaser
7000 Stuttgart 1
Kanzleistr. 31
Dipl.-Ing. Hubert Effenberger
7141 Neckarqröninqen
Wasenstr. 36 .
Zeithaltendes Gerät, insbesondere Quarzarmbanduhr mit elektronisch geregeltem Anzeigesystem
Die Erfindung bezieht sich auf ein zeithaltendes Gerät, insbesondere eine Quarzarmbanduhr, das einen Quarzoszillator mit elektronischen Frequenzteilern sowie ein elektronisch gesteuertes mechanisches zeithaltendes System mit einem Anzeigesystera enthält.
Bekannt sind Quarzarmbanduhren, die einen Schwingquarzoszillator in Verbindung mit einem Frequenzteiler und ein direkt von den Ausgangsimpulsen des Frequenzteilers gesteuertes elektromechanisches Anzeigesystem enthalten.
409835/0402 original inspected
Besondere Nachteile bekannter Quarzuhrsysteme, insbesondere Quarzarmbanduhren, bestehen darin, daß das mechanische Anzeigesystem solcher Uhren zur Erzielung einer hohen Fortschaltsicherheit eine relativ große Leistungsaufnahme erfordert, die nur herabgesetzt werden kann, wenn eine größere Störempfindlichkeit zugelassen wird. Weiterhin ist bei bekannten Systemen, die mit direkt gesteuerten Schrittschaltmotoren, direkt synchronisierten Schwingungssystemen und Motoren arbeiten, eine Anordnung notwendig, die schon innerhalb einer einzigen Schaltperiode eventuelle Fehler rückgängig machen muß. Bei solchen Systemen kann die Stoßempfindlichkeit, z. B. bei sportlicher Betätigung, zu einer bleibenden Standabweichung führend. Um diese Nachteile weitgehend zu beseitigen, mußten aufwendige Sonderkonstruktionen für das Anzeige- und Fortschaltsystem vorgesehen werden; z. B. Schwingungssysteme mit hohem Energieinhalt, d. h. mit großer Amplitude und hoher Frequenz.
Diese prinzipiellen Schwierigkeiten treten, wie Versuche und praktische Ergebnisse an Gebrauchsquarzuhren, vor allem an Armbanduhren gezeigt haben, bei allen bisher verwendeten elektromechanischen Antriebsarten für Anzeigesysteme auf, seien es Stimmgabel-, Blattfeder-, Unruh-Systeme, Synchronmotoren, synchronisierte Motoren, direkt synchronisierte Schwingungssysterne, Schrittschaltmotoren oder elektromechanisch^ Schrittschaltwerke. Man hat daher versucht, bei Schrittschaltwerken Sperrvorrichtungen einzubauen, um eine Fortschaltung durch Störungen zu ver-
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nindern. Auch diese Vorrichtungen ^md störanfällig, wenn ein äußerer mechanischer Störimpuls während des Schaltvorganges auftritt.
Durch Schüttelbewegungen und Drehstöße, wie sie bei raschen Handbewegungen, bei sportlicher Betätigung, im Fahrzeug vorkommen können, erhält man bei Uhren mit Unruhschwingungssystemen mit einer Frequenz von 2,5 Hz Fehler, die vor allem durch das Prellen verursacht werden, entsprechend einer Standdifferenz von mehreren Sekunden innerhalb eines Zeitraums von einer Minute. Deshalb läßt sich auch eine niederfrequente Unruh üblicher Frequenz für Armbanduhren nicht mit der notwendigen Sicherheit direkt synchronisieren.
Bei weiteren bekannten Systemen werden Stell- öder Anhaltevorrichtungen verwendet, die zusätzliche elektromechanische Wandler und z. T. einen relativ hohen Energieaufwand benötigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zeithaltendes Gerät, insbesondere eine Quarzarmbanduhr, das einen Quarzoszillator mit elektronischen Frequenzteilern sowie ein elektronisch gesteuertes mechanisches zeithaltendes System mit einem Anzeige- system enthält, zu schaffen, bei der zwar Standdifferenzen gegen über dem steuernden Quarzsystem zugelassen werden können, die aber durch Drehzahlregelung des Anzeigesysteras in relativ kurzer Zeit wieder rückgängig gemacht werden. Die Standdifferenzen können bei Systemen dieser Art sehr klein gehalten werden und nur durch große äußere mechanische Störeinflüsse eine ablesbare röße erreichen, die aber in wählbar kurzen Zeiten durch die
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Regelung beseitigt werden.
Bei der Erfindung wird das weitgehend störunempfindliche Quarzsystem und die elektronische Regelung in ein mechanisch unverändertes elektronisch gesteuertes Anzeigesystem vorzugsweise in eine in großen Serien gefertigte herkömmliche elektronisch gesteuerte Unruharmbanduhr eingebaut.
Ein Vorteil der Erfindung besteht also darin, daß durch die Verwendung vorhandener einfacher zeithaltender Geräte mit einer zusätzlichen elektronischen Quarzsteuerung eine Gebrauchsquarzuhr hoher Genauigkeit geschaffen werden kann.
Ein weiterer Vorteil gegenüber einer bekannten Lösung besteht darin, daß das Stellen der Uhr zu jedem Zeitpunkt auf einfache Weise dadurch geschehen kann, daß das Anzeigesystem (2.B. ein herkömmliches elektronisch gesteuertes Unruh-Armbanduhrwerk) mechanisch angehalten wird und gleichzeitig mit Hilfe eines Schalters die beiden elektronischen Frequenzteiler (2) und (8) auf den Zustand "Null" zurückgestellt werden ("Reset"). Beim Starten der Quarzarmbanduhr zum gewählten Zeitpunkt wird das Anzeigesystem in Betrieb gesetzt, wobei gleichzeitig der Schalter zur Rückstellung der Frequenzteiler betätigt wird·
Die Lösung der Aufgabe bei einer Anordnung der oben genannten Art besteht darin, daß das Anzeigesystem mit mindestens zwei Drehzahlen betrieben wird, wobei mindestens eine Drehzahl höher,
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mindestens eine niedriger als eine der Quarzfrequenz entsprechende Solldrehzahl steuerbar eingestellt werden kann und ein Speicherelement vorhanden ist, dessen einer Eingang von den Impulsen der geteilten Quarzfrequenz und dessen anderer Eingang von den vom Anzeigesystem oder vom elektronisch gesteuer ten mechanischen zeithaltenden System abgeleiteten Impulsen, die nahezu die gleiche Folgefrequenz wie die Impulse der geteilten Quarzfrequenz haben, angesteuert wird und dessen Ausgang bzw. Ausgänge ein dchaltglied zur Umschaltung der Drehzahl des Anzeigesystems steuert.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird das Anzeigesystem von einem elektronisch gesteuerten mechanischen Schwingungssystem, insbesondere einem niederfrequenten Unruhsystem, über ein Getriebe angetrieben, wobei die Drehzahländerung durch Frequenzänderung dieses Schwingungssystems erfolgt.
Eine weitere Möglichkeit bietet sich dadurch an, daß das zeigesystem von einem elektronisch gesteuerten Motor über ein Getriebe angetrieben wird, dessen Drehzahländerung durch Ände rung der zugeführten Energie und/oder Verlustenergie erfolgt.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung erreicht man dadurch, daß Impulse, z. B. Steuer- oder Antriebsimpulse vom elektronisch gesteuerten mechanischen zeithaltenden System abgeleitet und über einen elektronischen Frequenzteiler dem Speicherelement zugeführt werden, so daß immer dann am Ausgang des Fre-
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quenzteilers ein Impuls abgegeben wird, wenn beispielsweise der'Sekundenzeiger des Anzeigesystems einen bestimmten Winkel, der proportional der Stufenzahl des binären Frequenzteilers ist, überstrichen hat.
Bei einer weiteren Ausführung werden Impulse vom Anzeigesystem durch einen mechanisch-elektrischen Wandler, z.B. einen Kontakt oder mit elektronischen Mitteln erzeugt und dem- Speicherelement direkt oder über einen elektronischen Frequenzteiler zugeführt.
Eine besonders günstige Ausgestaltung der Erfindung zur Erzielung einer wirtschaftlichen Lösung - aufgrund der Verwendbarkeit von Bauelementen, die schon lange in Großserie gefertigt werden - ergibt sich aus dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel.
Es zeigen:
Fig. 1: das Blockschaltbild einer Quarzarmbanduhr mit elektronisch geregeltem Anzeigesystem
Fig. 2: den zeitlichen Verlauf der Spannungen an den Eingängen und am Ausgang der bistabilen Kippstufe sowie der Unruhfrequenz fy
Fig. 3: Beispiel einer Steuer- und Antriebsschaltung eines Unruhschwingungssystems mit elektronischem
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Schaltglied zur Umschaltung der Unruhfrequenz.
Der Quarzoszillator (1) steuert den Frequenzteiler (2) an. Der Ausgang des Frequenzteilers (2) ist mit dem Eingang El der bistabilen Kippstufe (3) verbunden. Das Anzeigesystem (4) (beispielsweise ein herkömmliches elektronisch gesteuertes Unruhwerk einer Armbanduhr) besteht aus dem elektronisch gesteuerten Unruhsystem (5) das über das Getriebe (6) die Anzeige (Zeigerwerk) (7) antreibt.
Eine einzige nichtdargestellte Batteriezelle versorgt sämtliche in Fig. 1 dargestellten Elemente (1) bis (9). Das elektronisch gesteuerte Unruhsystem (5) steuert einen weiteren elektronischen Frequenzteiler (8) an, dessen Ausgang mit dem Eingang E2 der bistabilen Kippstufe (3) verbunden ist.
Der Ausgang A der bistabilen Kippstufe (3) steuert das elektronische Schaltglied (9), das in das elektronisch gesteuerte Unruhsystera (5) eingreift.
Wirkungsweise des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels, die mit Hilfe der Fig. 2 erläutert wird:
Der Quarzoszillator (1) besitzt die Frequenz fQ = 2m Hz (z. B. m = 15; f = 32,768 kHz). Der mit dieser Frequenz angesteuerte Frequenzteiler (2) hat das Teilerverhältnis 2n : 1 (z. B. η = 21). Die Ausgangsimpulse werden dem Eingang El der bistabilen Kippstufe (3) zugeführt.
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Das elektronisch gesteuerte Unruhsystem (5), das zusammen
mit. dem Getriebe (6) und dem Anzeigewerk (7) ein herkömmliches elektronisch gesteuertes Unruhsystem einer Armbanduhr darstellt, hat eine mechanische Frequenz
fUM = 4 Hz + Λί™,. Bei jedem Nulldurchgang des mechanischen
Unruhsystems, das vorzugsweise einen permanentmagnet-dynamischen Wandler (vergleiche deutsche Patentanmeldung
P 2 009 612.2 - 31) enthält, wird ein Spannungsimpuls induziert. Die elektrische Impulsfolgefrequenz beträgt
Hierbei ist: 2 Af^ = fgl
η.
Über eine Impulsformerstufe (5a) werden diese Impulse dem Frequenzteiler (8), der ein Teilerverhältnis von 2q : 1 besitzt,
zugeführt. Die Ausgangsimpulse dieses Frequenzteilers (8), die die Impulsfolgefrequenz fy · 2^ ~ q haben, steuern den Eingang E2 der bistabilen Kippstufe (3) an. Die Teilerverhältnisse der Frequenzteiler (2) und (8) sind so gewählt, daß die an den bei den Eingängen El und E2 der bistabilen Kippstufe (3) anliegenden Frequenzen f£^ und f_2 bis auf die gewählten positiven und negativen Frequenzabweichungen gleich sind.
Es gelten folgende Beziehungen:
fE1 = f -2"n = 2(m-n)Hz
f = f -2"q = 2ip"q)Hz
E2 U
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fUl = fQ#2 + fUl ' Ul
f = f -2(q~n) + AfTTO ; ΔίΤΤΟ < O U2 Q U2 ' U2
m - η = ρ - q
(Beispiel: m · 15; η = 21; ρ = 3; q * 9)
Die mechanische Frequenz des elektronisch gesteuerten Unruhsystems wird durch ein Schaltglied (9), das durch den Ausgang A der bistabilen Kippstufe (3) gesteuert wird, umgeschaltet. Die Frequenzänderung erfolgt dadurch, daß ein Widerstand (10) mit Hilfe eines als elektronischer Schalter wirkenden Transistors (11) parallel zur Kapazität (12) geschaltet wird. Das bewirkt, daß bei dem hier verwendeten Dreifach-Magnetsystem durch Verschiebung der negativen Stromspannungskennlinie, die an den Klemmen der Spule auftritt, dann ein in der Phase verschobener zusätzlicher Antriebsimpuls an der Spule (14) gegeben wird, wenn der Transistor (11) durchgeschaltet ist. In diesem Beispiel wurde durch den zusätzlichen Antriebsimpuls eine Frequenzerhöhung (entsprechend einer Gangänderung von ca. 2 Minuten/Tag) des elektronisch gesteuerten Unruhschwingung ssystems erzielt.
Das Unruhsystem ist mechanisch so einreguliert, daß bei durchgeschaltetem Transistor (11) mindestens ein Vorgehen der Uhr (d. h. eine höhere Frequenz) von ca. 1 Minute pro Tag, bei nicht durchgeschaltetem Transistor (11) ein Nachgehen (niedrigere Frequenz) von ca. 1 Minute/Tag auftritt.
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Für die relativen Frequenzänderungen des Unruhsystems gelten also hier folgende Beziehungen:
Afui
Vorgehen: G1. = τ r = + 1 min/d
V , «(q-n)
"U2
Nachgehen: G.. = -. r- = - 1 min/d
^ N r- -. (σ—η)
In Fig. 2 sind in einem Impulsdiagramm die Eingangsspannungen ΜνΛ und u „ sowie die Ausgangsspannung u der bistabilen Kipp- stufe in Abhängigkeit von der Zeit dargestellt· Die bistabile Kippstufe wird jeweils durch die an den Eingängen El und E2 eintreffenden positiven Flanken der Impulse gesteuert·
Beim Betrieb dieser Quarzuhr können an der bistabilen Kippstufe folgende Schaltvorgänge bzw· Zustände auftreten:
a) Der Ausgang A sei so geschaltet, daß das Unruhsystem die Frequenz f„^ (höhere Frequenz) besitzt. Der von der Unruh abgeleitete Impuls gelangt früher an den Eingang El. Das bedeutet also, daß das Unruhsystem gegenüber dem Quarzsystem vorgeht und durch die positive Flanke des zuletzt an der bistabilen Kippstufe ankommenden Impulses am Eingang El auf die Frequenz fu2 umgeschaltet wird. Diese Unruhfrequenz wird bis zum Eintreffen der folgenden positiven Impulsflanke an den Eingängen beibehalten. Der Schaltzustand der bistabilen Kippstufe bestimmt jeweils die Unruhfrequenz·
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b) Trifft der vom Quarzoszillator herrührende Impuls am Eingang El vor dem von der Unruh abgeleiteten Impuls am Eingang E2 ein, d.h. daß das Unruhsystem nachgegangen ist, so wird mit der positiven Flanke des vom Unruhsystem kommenden Impulses die Unruhfrequenz f ... eingeschaltet.
c) Wird z. B. durch äußere Störungen das Nachgehen oder Vorgehen nicht innerhalb einer Periode der an der bistabilen Kippstufe eintreffenden Impulse beseitigt, so wird zwar kurzzeitig eine Frequenz eingeschaltet, die der angestrebten Unruhfrequenz zur Regelung des Systems nicht entspricht; aber der zeitliche Mittelwert der Unruhfrequenz bis zu nächsten Umsteuerung entspricht annähernd der geforderten Unruhfrequenz. Anzeigefehler durch mechanische Störeinflüsse können vorübergehend bis zur halben Periodendauer der an El ankommenden Impulse betragen; diese werden dann in einer Zeit, die umgekehrt proportional zu den Frequenzänderungen Δfy^ bzw,
p ist, wieder korrigiert.
Da eine Unruhuhr infolge statistisch verteilter Störungen bereits ein sehr gutes langzeitiges Gangverhalten aufweist, sind die Frequenzänderungen Af und Af_ so klein gewählt, daß in der Anzeige keine ablesbaren Fehler auftreten. Nur bei extrem großen äußeren mechanischen Störungen treten
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vorübergehend sichtbare Abweichungen auf, die jedoch bald wieder durch die Regelung beseitigt werden· Ein bleibender Vor- oder Nachgang durch die Frequenzänderungen ^fy-j bzw. ^frr? von beispielsweise 1 Minute/Tag ergibt nach Ablauf von 64 Sekunden eine Standdifferenz von ca. 44 Millisekunden, die mit dem Auge keineswegs festgestellt werden kann.
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Claims (9)

  1. Patentansprüche
    Zeithaltendes Gerät, insbesondere Quarzarmbanduhr, das einen Quarzoszillator mit elektronischen Frequenzteilern sowie ein elektronisch gesteuertes mechanisches zeithaltendes System mit einem Anzeigesystem enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigesystem mit mindestens zwei Drehzahlen betrieben wird, wobei mindestens eine Drehzahl höher, mindestens eine niedriger als eine der Quarzfrequenz entsprechende Solldrehzahl steuerbar eingestellt werden kann und ein Speicherelement vorhanden ist, dessen einer Eingang von den Impulsen der geteilten Quarzfrequenz und dessen anderer Eingang von den vom Anzeigesystem oder vom elektronisch gesteuerten mechanischen zeithaltenden System abgeleiteten Impulsen, die nahezu die gleiche iolgefrequenz wie die Impulse der geteilten Quarzfrequenz haben, angesteuert wird und dessen Ausgang bzw. Ausgänge ein ochaltglied zur Umschaltung der Drehzahl des Anzeige-Systems steuert.
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  2. 2. Zeithaltendes Gerät nach Anspruch 1,dadurch gekenn zeichnet, daß das Anzeigesystem von einem elektronisch gesteuerten mechanischen Schwingungssystem,insbesondere einem niederfrequenten Unruhsystem über ein Getriebe angetrieben wird und die Drehzahländerung durch Frequenzänderung dieses Schwingungssystems erfolgt.
  3. 3. Zeithaltendes Gerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigesystem von einem elektronisch gesteuerten Motor über ein Getriebe angetrieben wird, dessen Drehzahländerung durch Änderung der zu geführten Energie und/oder Verlustenergie erfolgt.
  4. 4. Zeithaltendes Gerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß Impulse, z. B. Steuer- oder Antriebsimpulse vom elektronisch gesteuerten mechanischen zeithaltenden System abgeleitet und über einen elektronischen Frequenzteiler dem Speicherelement zugeführt werden, so daß immer dann am Ausgang des Frequenzteilers ein Impuls abgegeben wird, wenn beispielsweise der Sekundenzeiger des Anzeigesystems einen bestimmten Winkel, der proportional zur Stufenzahl des binären Frequenzteilers ist, überstrichen hat.
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  5. 5. Zeithaltendes Gerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß Impulse vom Anzeigesystem durch einen mechanisch-elektrischen Wandler, z. B. einen Kontakt oder mit elektronischen Mitteln erzeugt und dem Speicherelement direkt oder über einen elektronischen Frequenzteiler zugeführt werden kann.
  6. 6. Zeithaltendes Gerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß das Speicherelement aus einer bistabilen Kippstufe mit zwei getrennten Eingängen El und E2 und zwei Ausgängen Al und A2 besteht.
  7. 7. Zeithaltendes Gerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied zur umschaltung der Drehzahl bzw. Frequenz aus einem Transistor in Emitterschaltung besteht, der bei einer Einspulen-Steuer- und Antriebsschaltung des elektromechanischen Schwingungssystems bzw. Motors einen ohmschen Widerstand parallel zu einer Kapazität schaltet, so daß ein Zusatzimpuls eine Frequenz bzw. Drehzahländerung bewirkt.
  8. 8. Zeithaltendes Gerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet , daß eine Änderung der Eigenfrequenz eines elektronisch gesteuerten Schwingungssystems mit Hilfe räumlich verschobener Antriebsspulen (21) und (22), die elektronisch einschaltbar sind, erreicht wird.
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    409835/0402
  9. 9. Zeithaltendes Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Eigenfrequenz eines elektronisch gesteuerten mechanischen Schwingungs— systems durch Änderung der Amplitude, z. B. durch Änderung der Energiezufuhr oder Dämpfung vorzugsweise eines nicht amplitudenisochronen Schwingungs— systems erfolgt.
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DE2305682A 1973-02-06 1973-02-06 Zeithaltendes Gerät, insbesondere Quarzarmbanduhr mit elektronisch geregeltem Anzeigesystem Expired DE2305682C3 (de)

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DE2305682B2 DE2305682B2 (de) 1978-02-16
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