DE2302430A1 - Maschine zum ueberholen und aufzwicken der spitze und des vorderteils von schuhen - Google Patents
Maschine zum ueberholen und aufzwicken der spitze und des vorderteils von schuhenInfo
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Description
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Poston5duüt MftKbea U, Pesftci 4
Mein Zeichen: P 1584
Anmelder: USM Corporation
Flemington/New Jersey - USA Zustelladresse:
14O Federal Street
Boston/Mass. - USA
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Maschine zum Überholen und Aufzwicken der Spitze und des Vorderteils von Schuhen
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Überholen und Aufzwicken
der Spitze und des Vorderteils von Schuhen mit einer Stützeinrichtung, um einen Schuh in der Maschine zu halten,
der aus einer Brandsohle am Boden eines Leisten in einem Schuhschaft besteht, mit einer Zwickzangenanordnung, um den
Schaft zu spannen und ihn über die Spitze und den Vorderteil des Leistens überzuholen und mit einer Überschiebanordnung,
um Teile des Schafts an dessen Spitze und Vorderteil nach innen über Randteile der Brandsohle nach Freigabe
des Schafts von den Zwickzangen einzuwalken, so dass der
Zwickeinschlag des Schafts an den Randteilen der Brandsohle mittels Klebstoff, der zwischen den Zwickeinschlag des
Schafts und die Randteile der Brandsohle eingebracht wird, befestigbar ist.
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Es ist bekannt, bei einer derartigen Überhol- und Aufzwickmaschine
eine Überschiebanordnung vorzusehen, die aus zwei Überschiebern besteht, die Walkkanten haben, deren Form
wenigstens nahezu der Form der Spitze und des Vorderteils des Leisten eines zu bearbeitenden Schuhs entspricht. Die
Überschieber sind so angeordnet, dass sie vorgerückt und geschlossen werden können, damit sie den Zwickeinschlag
des Schafts bezüglich des Randes der Brandsohle nach innen walken können. Die Überschieber sind oft an den Spitzenenden
ihrer Walkkanten scharnierartig verbunden. Damit die Überschieber einen beträchtlichen Walkdruck auf den Zwickeinschlag
des Schafts ausüben können, bestehen sie üblicherweise aus einem ziemlich dicken Material, wobei die Walkkanten
in der gewünschten Weise abgeschrägt sind. Der Einwalkvorgang und das Andrücken gegen die Brandsohlenrandbereiche
des Schuhschaft an der Spitze und dem Vorderteil des Schuhs, die relativ flach sind, ist bei diesen Überschiebern
sehr wirksam, jedoch krümmt sich die Schuhunterseite an dem zur Ferse gerichteten Ende des Vorderteils
des Schuhs aus der allgemeinen Ebene des Vorderteils, insbesondere im Falle von Schuhen mit nicht flachen Absätzen.
Um ein wirksames Einwalken und Andrücken des Zwickeinschlags des Schafts an dem zur Ferse gerichteten Ende des
Vorderteils insbesondere an dem oft als "Verbindungs-Bereich1·
bezeichneten Abschnitt zu erreichen, wurde vorgeschlagen, Überschiebanordnungen mit mehreren federnd
befestigten Fingern oder zusätzliche dünne Überschieber, die an den Hauptschiebern befestigt sind und manchmal /
Mittel zum Biegen der dünnen zusätzlichen Überschieber aufweisen, vorzusehen. Beispiele von Überschiebanordnungen
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dieser Art sind in den DT-PS 961 O6k, 1 485 929 und
Ö55 gezeigt. Bei diesen Vorschlägen sind die Überschi
ebanordnungen relativ kompliziert und erfordern die Verwendung von flexiblen Teilen, die relativ dünn sind
(und daher nicht widerstandsfähig sind), oder haben komplizierte
Formen.
Zur Beseitigung dieser Nachteile wird gemäss der Erfindung
vorgeschlagen, dass die Überschiebeinrichtung zwei verbundene Überschieber aufweist, von denen jeder einen im
wesentlichen ebenen Hauptteil und einen steifen und flexiblen Teil mit einer Fläche zum Angreifen an den
Zwickeinschlag des Vorderteils des Leisten wenigstens an dem zur Ferse gerichteten Ende des Vorderteils aufweist,
und Mittel, um das steife und flexible Teil eines jeden Überschiebers zwischen einer unwirksamen Stellung, in
der es in der gleichen Ebene wie der Ilauptteil des Überschiebers liegt, und einer wirksamen Stellung, in der
wenigstens ein Teil des flexiblen Teils aus der Ebene in Richtung der Höhe eines Schuhs in der Maschine verformt
ist, zu bewegen, damit diese Fläche des Über-Schiebers den Zwickeinschlag des zur Ferse gerichteten
Endes des Vorderteils des Schafts trotz der nach oben gerichteten Krümmung des Brandsohlenbodens an dem zur
Ferse gerichteten Ende fest gegen die Brandsohle drücken kann, und dass jeder Überschieber einen ihn durchsetzenden
Schlitz aufweist, der im wesentlichen parallel zu einer Walkkante verläuft, um einen diese Fläche tragenden
Streifen zu bilden.
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Zweckmässigerweise ist der Streifen durch Verminderung der Dicke des Streifens in seinem Verbindungsbereich mit x
dem Hauptteil des Überschiebers steif und flexibel gemacht.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich dadurch, dass die Einrichtung zum Bewegen des steifen und
flexiblen Teils zwischen einer unwirksamen und einer wirksamen Stellung ein zweiarmiges Teil aufweist, dessen
einer . Arm an dem flexiblen Teil des einen Überschiebers und dessen anderer an dem des anderen angreifen
kann, dass dieses Teil mit einer Kolben- und Zylinderanordnung verbunden ist, die Rollen, die an einem Ende
der Arme befestigt sind, veranlasst, einen Druck auf die flexiblen Teile auszuüben, um sie in Richtung der Höhe
eines in der Maschine befindlichen Schuhs zu verformen. Der zweiarmige Teil ist vorzugsweise an einer Kolbenstange
der Kolben- und Zylinderanordnung in einer eine grössere Verformung des flexiblen Teils des Überschiebers
an einer Seite des Schuhs als an der anderen, d.h. dort, wo die nach oben gerichtete Krümmung an dem zur Ferse gerichteten
Ende des Vorderteils der Brandsohle grosser ist, z.B. an dem inneren Rand des Schuhs im Vergleich zu
dessen äusserem Rand, ermöglichenden Weise befestigt.
Eine zweckmässige weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt
sich dadurch, dass die Zwickzangenanordnung zum Spannen des Schafts und zum Anordnen des Zwickeinschlags
des Schafts an geeigneten Stellen zur Bearbeitung durch die Überschieberanordnung Zwickzangen aufweist, von denen
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eine an jeder Seite des Vorderteils eines Schuhs nahe dem zur Ferse gerichteten Ende des Vorderteils angeordnet
ist und deren Backen so ausgebildet sind, dass sie den Schaft nicht nur bezüglich des Leistensnach oben
ziehen, sondern auch bezüglich der Randteile der Brandsohle nach innen bewegt werden, und dass eine zusätzliche
Überschiebeinrichtung vorgesehen ist, um den Zwickeinschlag des Schafts an dem zur Ferse gerichteten Ende des
Vorderteils nach der Spannbewegung der Zwickzangenanordnung und vor der Betätigung der Überschieber der Überschi
ebanordnung bezüglich des Randes der Brandsohle nach innen zu walken. Zweckmässigerweise hat die zusätzliche
Überschiebanordnung Walkflächen an den Backen der Zwickzangen der Zwickzangenanordnung.
Die erfindungsgeaässe Überschiebanordnung ist einfach
und robust in der Konstruktion und erfordert nicht die Befestigung zusätzlicher flexibler Teile.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 bis erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Aufsicht der Maschine gemäss der Erfindung,
aus der Teile der Schuhstützeinrichtung, der Klebstoffauftrageinrichtung, einer Zwickzangenanordnung
und einer Überschiebanordnung der Maschine hervorgehen,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Teile der Maschine mit der Schuhstützeinrichtung, einer Fersenstützeinrichtung
(schematisch) und einer Überschieberverformungseinrichtung
der Maschine,
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Pig. 3 im einzelnen eine etwas abgewandelte Ausführungsform des in der Maschine verwendbaren Überschiebers-
Fig. k eine Seitenansicht eines Überschiebers der
Überschiebanordnung während eines Arbeitszyklus der Maschine und
Fig. 5 einen Schnitt durch einen Teil eines Überschiebers
einer Überschieberanordnung längs der Linie V-V in Fig. 3.
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Die dargestellte Maschine ist eine Maschine zum Überholen und Aufzwicken von Schuhschäften; sie hat (a) Stützmittel,
bestehend aus einer Schuhstütze 16, um in der Maschine einen Schuh zu halten, der aus einer Brandsohle besteht,
die an dem Boden eines Leistens in einem Schuhschaft angeordnet ist; sie hat weiterhin (b) eine Zwickzangenanordnung,
um den Schuhschaft zu spannen, bestehend aus einem Satz von zwei Spitzen-Zwickzangen 38» um den Zwickeinschlag
des Schuhschafts an der Spitze zu erfassen, zwei Vorderteilzwickzangen 39» um den Zwickeinschlag des
Schuhschafts an gegenüberliegenden Seiten des Vorderteils zu erfassen, und zwei Zwickzangen 4i, von denen eine an
der einen und die andere an der anderen Seite des Vorderteils an einer Stelle angeordnet ist, an der sie auf Teile
des Schuhschafts an dem zur Ferse gerichteten Ende des Vorderteils angreift, wobei die Zwickzangen 4i mit Backen
46, 48, Mitteln, um die Backen der verschiedenen Zwickzangen zum Erfassen des Zwickeinschlags des Schuhschaftes
zu veranlassen, sowie Mitteln, um eine relative Bewegung zwischen den Zwickzangen und der Schuhstütze durchzuführen,
so dass die Zwickzangen den Schuhschaft über den Leisten spannen; die Maschine hat weiterhin (c) eine Einrichtung
mit einem Klebstoffauftragteil 2, um auf die Randteile der Brandsohle um deren Spitze und Vorderteil
Klebstoff aufzutragen, sowie (d) eine Überschiebanordnung
mit zwei Überschiebern 98» um den Einwalker des
Schuhschafts an dessen Spitze und Vorderteil nach innen über entsprechende Randteile der Brandsohle (nach Freigabe
des Schuhschafts von den Zwickzangen) einzuwalken, so dass der Zwickeinschlag des Schuhschafts an den Randteilen der
Brandsohle festgeklebt wird. Die dargestellte Maschine
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hat auch (e) eine Spitzenbandanordnung und zugehörige Klemmen, um Teile des Schuhschafts (nachdem der Schuhschaft
von den Zwickzangen über den Leisten gespannt wurde) gegen den Leisten zu drücken und den Schuhschaft
in dem gespannten Zustand während der Betätigung der Uberschiebanordnung zu halten; sie hat ausserdem (f)
eine Fersenauflage mit einem V-förmigen Teil 200, das gegen das Fersenende des Schuhschafts gedrückt wird,
um den Schuh entgegen dem Druck zu stützen, der von der Uberschiebanordnung ausgeübt wird, sowie (g) ein Spitzenpolster
(nicht gezeigt), um Druck auf den oberen Abschnitt des Vorderteils auszuüben und den Schuh gegen
die Überschieber zu drücken, nachdem sie ihre Einwalkbewegungen durchgeführt haben, damit die Überschieber
den erfassten Zwickeinschlag des Schuhschafts gegen die Randteile der Brandsohle legen, nachdem die Schuhstützen
aus der Stellung zurückgezogen wurden,in der sie an der Schuhunterseite angreifen und den Schuh stützen. Das
Klebstoffauftragteil 2 (Fig. 1) ist allgemein hufeisenförmig
und ist mit einer ähnlich geformten, der Brandsohle gegenüberliegenden Fläche k versehen. Mit Ausnahme
des äusseren Spitzenendes hat die Fläche ein Netzmuster von Löchern 6 (wie es in der deutschen Patentanmeldung
P 22 57 475.O beschrieben ist) mit die Brandsohle berührenden
Bereichen 8, wobei der Fläche durch mehrere Öffnungen 10 Klebstoff zugeführt wird. An dem äusseren Spitzenende
der Fläche ist eine Reihe von sich in Querrichtung erstreckenden Nuten 5 vorgesehen, in die während des Betriebs
der Maschine aus mehreren Öffnungen 7 Klebstoff fliesst. Der Zweck der Nuten 5 ist es, sicherzustellen, dass ausreichend
Klebstoff auf der der Brandsohle gegenüberliegenden
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Fläche an deren äusserem Spitzenende gehalten wird, um eine zufriedenstellende Haftung zwischen den Randteilen
der. Brandsohle, auf die der Klebstoff beim Betrieb der Maschine aufgetragen wird, und dem Zwickeinschlag des
Schuhschafts an dem äusseren Spitzenende zu erhalten.
Die Befestigung des Klebstoffauftragteils 2 in der Maschine ist im wesentlichen gleich der Befestigung
der Klebstoffauftragplatte in der deutschen Patentanmeldung
P 22 57 506.0 und das Teil 2 arbeitet ähnlich wie diese Platte.
Das Klebstoffauftragteil 2 ist in der Maschine so angeordnet,
dass es teilweise die Schuhstützmittel umgibt, die aus der Schuhstütze 16 bestehen, auf die eine Bedienungsperson
den Vorderteil eines Schuhs beim Betrieb der Maschine legt, wobei dessen Spitzenende gegen einen
Spitzenanschlag 18 angelegt wird. Die Schuhsttitze 16 ist
mittels eines Zapfens 20 um einen Arm 21 schwenkbar angeordnet, der auf dem oberen Ende einer Hülse 45 der
Sehuhstützeinriehtung getragen wird, und ist mit dem Anschlag 18 durch Arme 22 und 24 verbunden. An dem Arm
22 ist mittels eines Schwenkzapfens 23 ein Ende eines S-förmigen Hebels 26 schwenkbar befestigt, der mit einer
Einstellschraube 28 verbunden ist, die an einer Fläche des Arms Zh anliegt. Eine Kolben- und Zylinderanordnung
30 ist so betätigbar, dass deren Kolben (nicht gezeigt) gegen eine Holle "$h drückt, die von dem anderen Ende des
Hebels 26 getragen wird, um den Hebel nach rechts in die in Fig. 2 gezeigte Stellung'aus einer unwirksamen Stellung
zu bewegen» in die er normalerweise von einer Feder 36
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vorgespannt wird, wenn sich der Kolben in der zurückgezogenen Stellung in dem Zylinder befindet. Die Auswärtsbewegung des Kolbens bewirkt, dass der Hebel 26 (der
über den Schwenkzapfen 23 und die Einstellschraube 28
auf den Arm 22 wirkt) die Schuhstütze 16 um den Zapfen
2Q aus der in strichpunktierten Linien gezeigten Stellung in die in durchgehenden Linien gezeigte Stellung in Fig. schwenkt, wodurch der Schuhschaft eine zur Spitze gerichtete Vorspannung erhält (da der Zwickeinschlag des Schafts an der Spitze zu diesem Zeitpunkt von den Backen der
Zwickzange 38 (Fig. 1) erfasst wird). Die abgesenkte (gekippte) Stellung der Schuhstütze 16 wird mittels einer
Anschlagschraube 4o eingestellt, die einstellbar die Einwärtsbewegung des Kolbens der Kolben- und Zylinderanord*»
nung 30 begrenzt und damit die Grosse der auf den Schaft
ausgeübten Vorspannung bestimmt.
über den Schwenkzapfen 23 und die Einstellschraube 28
auf den Arm 22 wirkt) die Schuhstütze 16 um den Zapfen
2Q aus der in strichpunktierten Linien gezeigten Stellung in die in durchgehenden Linien gezeigte Stellung in Fig. schwenkt, wodurch der Schuhschaft eine zur Spitze gerichtete Vorspannung erhält (da der Zwickeinschlag des Schafts an der Spitze zu diesem Zeitpunkt von den Backen der
Zwickzange 38 (Fig. 1) erfasst wird). Die abgesenkte (gekippte) Stellung der Schuhstütze 16 wird mittels einer
Anschlagschraube 4o eingestellt, die einstellbar die Einwärtsbewegung des Kolbens der Kolben- und Zylinderanord*»
nung 30 begrenzt und damit die Grosse der auf den Schaft
ausgeübten Vorspannung bestimmt.
Wenn sich der Schuh in der in Fig. 2 gezeigten Stellung
befindet, wobei die Zwickzangen den Schuhschaft halten,
wird das Klebstoffauftragteil 2 mittels einer Kolben- und Zylinderanordnung (nicht gezeigt) gehoben. Der Kolben ist mit dem unteren Ende einer Stange 49 verbunden, von deren oberem Ende das Klebstoffauftragteil getragen wird, wie
nun beschrieben wird,
befindet, wobei die Zwickzangen den Schuhschaft halten,
wird das Klebstoffauftragteil 2 mittels einer Kolben- und Zylinderanordnung (nicht gezeigt) gehoben. Der Kolben ist mit dem unteren Ende einer Stange 49 verbunden, von deren oberem Ende das Klebstoffauftragteil getragen wird, wie
nun beschrieben wird,
Das Teil 2 wird von einer Halterung 47 getragen, die sich
nach oben erstreckt. In der Bohrung befindet sich das
obere Ende 42 der Stange 49» das mit einem halbkugelförmigen Ende versehen ist, auf dem die Halterung 47 sich hin- und herbewegen kann. Die Stange 49 ist in der Höhe
in der Hülse 45 verschiebbar, auf der die Schuhstütze getragen wird, wie oben beschrieben wurde. Die Hülse 45 ist
obere Ende 42 der Stange 49» das mit einem halbkugelförmigen Ende versehen ist, auf dem die Halterung 47 sich hin- und herbewegen kann. Die Stange 49 ist in der Höhe
in der Hülse 45 verschiebbar, auf der die Schuhstütze getragen wird, wie oben beschrieben wurde. Die Hülse 45 ist
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ebenfalls in der Höhe verschiebbar in einem Gehäuse 51»
das einen Teil des Maschinenrahmens bildet, um die Schuhstütze am Ende eines Arbeitszyklus der Maschine
absenken zu können, nachdem die Überschieber den Zwickeinschlag des Schafts nach innen unter die Brandsohle
gewalkt haben, um sicherzustellen, dass die Überschieber den Zwickeinschlag des Schafts in bekannter Weise an der
Brandsohle anlegen.
Das Teil 2 wird von zwei Federn 4 3 (eine an jeder Seite
des Gehäuses 51)» die zwischen dem unteren T^eil des Gehäuses 51 und der Halterung 4 7 angeordnet sind, derart
vorgespannt, dass die Wirkungslinie der Federn etwas in Richtung der Schuhspitze der Achse der Stange ^9 liegt
und das Teil 2 eine gekippte Stellung einnimmt, wie Fig. 2 zeigt. Wenn daher das Teil 2 gehoben wird, berührt
es zuerst das zur Ferse gerichtete Ende der Randteile des Vorderteils der Brandsohle und bei einer fortgesetzten
Bewegung zwischen dem Teil 2 und dem Schuh erfolgt eine weitere Berührung mit den Randteilen der Brandsohle,
die sich bis zur Spitze erstreckt, wenn sich das Teil 2 entgegen der Wirkung der Federn kj in die nicht
gekippte Stellung bewegt.
Die Spitzen- und Vorderteilzwickzangen 38 und 39 spannen
den Schaft in bekannter Weise. Die Konstruktion und Arbeitsweise der Zwickzangen 41 ist allgemein ähnlich
der der Zwickzangen 41 der Maschine, die in der gleichzeitigen
Anmeldung, betreffend eine "Maschine zum Überholen und Aufzwicken von Schuhschäften" (Mein Zeichen
P 1487) beschrieben ist.
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Die Backen 46, 48 der Zwickzangen 4i der dargestellten
Maschine sind an einem Backenkörper 50 befestigt. Die Backe 46 ist gegenüber der Backe 48 um einen Schwenkzapfen
52 mittels eines Hebels 56 schwenkbar, der einen Ansatz
54 der Backe 46 mit dem Kopf einer Kolbenstange einer Kolben- und Zylinderanordnung A verbindet, deren
Kolben sich in Fig. 4 nach rechts bewegt, um die Backen aus einem offenen Zustand in einen geschlossenen Zustand
zu bringen. Der Backenkörper 50 ist an einem Träger befestigt, der, wie im folgenden beschrieben wird, auf
einer plattenförmigen Unterlage 60 getragen wird. Der
Backenkörper 50 ist an dem Träger 55 mittels zweier Hebel 62 befestigt (nur einer ist in Fig. 4 und 5 gezeigt)
, von denen jeder einen Teil eines Doppelhebelgestänges bildet. Das obere Ende der Hebel 62 ist
mittels Zapfen 63 schwenkbar mit dem Körper 50 verbunden, das untere Ende der Hebel ist schwenkbar an Zapfen
61 befestigt, die sich von Ansätzen 75 aus erstrecken, die an dem Träger 55 befestigt sind. Die Hebel 64 sind
an einem Ende schwenkbar an einem Arm 57 befestigt, der an dem Backenkörper durch Zapfen 67 befestigt ist und
ein zweites Ende des Hebels 64 ist schwenkbar mittels Zapfen 65 an dem Kopf einer Kolbenstange 66 einer
Kolben- und Zylinderanordnung B befestigt, deren Zylinder an dem Träger 55 befestigt ist, so dass bei Betrieb
der Kolben- und Zylinderanordnung die Kolbenstange aus dem Zylinder geschoben wird und bewirkt, dass der Backenkörper 50 undNdie geschlossenen Backen 46, 48 um den
unteren Schwenkpunkt 61 der Hebel 62 schwenken, die sich in eine nahezu vertikale Stellung bewegen. Die Backen
bewegen sich somit in Richtung der Höhe des Schuhs, um eine Spannung auf den Schaft auszuüben.
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Die Hebel 64 sind mit Verlängerungen 68 versehen, an denen schwenkbar ein Kopf einer Kolbenstange 70 einer
Kolben- und Zylinderanordnung D befestigt ist. Bei Betätigung der Kolben- und Zylinderanordnung B wird auch
der Zylinder D betätigt, der zu diesem Zweck an dem Kopf der Kolbenstange 66 mittels eines Arms 71 befestigt ist,
um den Zylinder D auf die in Fig. 5 gezeigte Höhe ζμ heben.
Wird Druckluft mit einem von einem Druckregulator gesteuerten Druck am unteren Ende des Zylinders D eingelassen, dann
wird die Kolbenstange 70 herausgeschoben, so dass sich eine
Anschlagschraube 73 von einer Fläche des Arms 7I hebt und
den Backenkörper 50 nach links in Fig. 5 schiebt, indem er
die Hebel 62, 64 im Gegenuhrzeigersinn um die Zapfen 61, schwenkt. Wie Fig. 4 zeigt, sind die unteren Schwenkpunkte
61 des Hebels 62 derart an dem Träger 55 angeordnet, dass ein grösserer Abstand von den unteren Schwenkzapfen 65 als
zwischen den oberen Schwenkzapfen 63 der Hebel 62 von den
oberen Schwenkzapfen 67 der Hebel 64 besteht. Wenn daher
bei Betätigung des Zylinders D die Stange 70 herausgeschoben
wird und die Hebel 62 und 64 im Gegenuhrzeigersinn schwenkt, wie oben erwähnt wurde, bewegen sich die
Hebel 62 aus der nahezu vertikalen Stellung, die sie nach Betätigung des Zylinders B angenommen haben, nach
links in die in Fig. 5 gezeigte Stellung, während der obere Schwenkpunkt 67 der Hebel 64 sieh aus einer mehr
geneigten Stellung der Hebel 64 nach links bewegt und
daher weist die Bewegung des Zapfens 67 eine proportional grösere Abwärtsbewegungskomponente auf als der Zapfen 63.
Dies führt zu einer zusätzlichen Schwenkbewegung des
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Backenkörpers 50 um den Schwenkpunkt 63 und zu einem geringen
Anheben der Backen 46, 48 in Richtung der Höhe des Schuhs zu der Brandsohle. Die geschlossenen Backen
bewegen sich daher nach innen und oben gegen die Randteile des Schuhs. Zugleich mit der Bewegung der Kolbenstange 70
wird eine Kolbenstange 72 einer Kolben- und Zylinderanordnung
C, die an einem Arm 7^ des plattenförmigen Auflageteils
60 angeordnet ist, aus ihrem zugehörigen Zylinder geschoben und bewegt den Träger 55 relativ zu dem Teil 6O,
wobei eine bogenförmige Nut 77» die in einer Verlängerung des Trägers 55 ausgebildet ist, längs einer bogenförmigen
Führung 76 bewegt wird, die an dem Teil 60 befestigt ist.
Die bogenförmige Führung ist als Bogen eines Kreises ausgebildet, der eine Mitte entsprechend einer Achse hat,
die sich in Richtung der Höhe des Schuhs erstreckt, der in der Maschine gehalten wird, und nicht in Richtung der
Ferse, sondern vorzugsweise etwas in Richtung der Spitze des Teils des Schaftes liegt, der von den Backen erfasst
wird. Der Backenkörper 50 und die geschlossenen Backen
46, 48 werden daher um diese Achse geschwenkt. Die zusammengesetzte Bewegung der Backen, die Einwärts-, Aufwärts-
und Kippkomponenten hat, bewirkt, dass der Zwickeinschlag des Schaftes von den Backen 46, 48 erfasst und gegen die
entsprechenden Randteile der Brandsohle an einer Stelle angelegt wird, an der sich deren Aussenlinie gegenüber
dem Schuh scharf nach innen krümmt, um gegen die Randteile der Brandsohle angelegt zu werden. Dieser Vorgang
des Anlegens des Schaftes gegen die Brandsohle wird durch eine Abflachung 47 an der Backe 46 begünstigt, die an dem
Bereich des Schafts angreifen kann, der unmittelbar dem Teil des Schafts benachbart ist, der von den Backen erfasst
wird, um den Teil des Schafts, an dem die Ab-
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flachung angreift, in einer Richtung zu drücken, die sich in Richtung der Längsmittellinie des Leisten im wesentlichen
senkrecht zu der Kante des entsprechenden Brandsohleninnenteils erstreckt. Fig. 5 zeigt den Leisten L
mit einer Brandsohle I an dessen Boden und einen Schaft U, der gegen den Leisten gelegt wird, wie oben beschrieben
wurde.
Wie in der zuletzt erwähnten Patentanmeldung erläutert ist, ist diese Möglichkeit zur Erzielung einer kombinierten Einwärts-,
Aufwärts- und Kippbewegung der Zwickzangen insbesondere an der stärker gekrümmten Innenseite des Schuhs
von Nutzen, ist jedoch nicht wesentlich für die Erzielung eines zufriedenstellenden Aufzwickvorgangs an der Aussenseite
eines Schuhs an dem zur Ferse gerichteten Ende des Vorderteils. Daher ist die Maschine mit einer Einrichtung
versehen, die der der Maschine in der zuletzt erwähnten Patentanmeldung gleich ist und mittels der die Ausschiebbewegung
der besonderen Kolbenstange 70 unterlassen werden kann, nachdem die Zwickzangen 4i an der Aussenseite des
Schuhs den Schaft über den Leisten übergeholt haben, während diese Möglichkeit an der Innenseite beibehalten wird, und
bei der Bewegung der Fersenstütze 200 in eine Stellung, die zur Aufnahme eines Fersenendteils eines linken oder
rechten Schuhs geeignet ist, wird, wie in dieser Patentanmeldung erläutert ist, ein geeignetes Signal übertragen,
das zu einer Beseitigung der Wirkung des Zylinders D führt, der die Zwickzangenanordnung 41 an der linken bzw. rechten
Seite der Maschine in Fig. 1 betätigt.
Die Überschieber 98 sind (in bekannter Weise) in Überschieberträgern
99 befestigt, von denen nur Teile in Fig.
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gezeigt sind und sind (in bekannter Weise) in einem Überschiebergehäuse
(nicht gezeigt) geführt, das (ebenfalls in bekannter Weise) zwischen einer zurückgezogenen Stellung,
in der die Überschieber deutlich von dem auf der Schuhstütze getragenen Schuh entfernt sind, und einer
Arbeitsstellung bewegbar ist, in der die Überschieber bereit sind, den Zwickeinschlag des Schafts über die
Spitze und den Vorderteil des Leisten zu walken. Die Überschieber sind an einem Schwenkpunkt 100 verbunden,
so dass sie nach innen (geschlossen) geschwenkt und vorgerückt werden können, um eine Einwalkbewegung durchzuführen.
Die Vorderkanten 102 der Überschieber bilden eine Hufeisenform, die geeignet ist, an dem Zwickeinschlag
der Spitze und des Vorderteils eines Schafts anzugreifen, wobei abgeschrägte Flächen 104 (Fig. 5) nahe
den Kanten 102 während des Betriebs der Überschieber den Zwickeinschlag erfassen und gegen diesen drücken,
um die Haftung des Zwickeinschlags des Schafts an dem Randteil zu unterstützen.
Jeder Überschieber 98 ist mit einem Schlitz 106 (Figuren 1 und 5) versehen, der den Überschieber durchsetzt und
sich im wesentlichen parallel zu einem Teil der Vorderkante 102 des Überschiebers erstreckt, der während des
Betriebs seitlich an dem Vorderteil des Schafts angreift. Der Schlitz 106 teilt den Überschieber in einen Hauptteil
und einen Streifen 108,.der durch Verminderung der Dicke des Streifens (an der Unterseite des Überschiebers) in
einem Bereich 110 nahe seiner Verbindung 112 mit dem Hauptteil des Übers chi ebers steif ind flexibel gemacht isfc.Dar steife und
flexible Streifen 108 ist somit in der Lage, aus einer
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unwirksamen Stellung, in der er in der Ebene liegt, in der sich der Hauptteil des Überschiebers befindet, in
eine wirksame Stellung gebogen zu werden, in der der flexible Streifen aus dieser Ebene in Richtung der Höhe
des Schuhs in der Maschine gegen den Leistenboden herausgebogen ist, damit die Fläche 104, nachdem die Überschieber
geschlossen und während ihrer Einwalkbewegung vorgerückt wurden, den Zwickeinschlag des zur Ferse gerichteten
Endes des Vorderteils des Schafts trotz der nach oben gerichteten Krümmung der Brandsohle in diesem
Bereich fest gegen die entsprechenden Teile der Brandsohle drücken kann.
Um diese Verformung der Streifen 108 zu erreichen, ist in der Maschine eine Verformungseinrichtung vorgesehen,
die aus einem U-förmigen, zweiarmigen Teil 114 besteht,
dessen Querstück in Querrichtung der Maschine verläuft und dessen Arme sich von dem Querstück nach oben und zu
der Spitze des in der Maschine getragenen Schuhs erstrecken (Fig. 2). Jeder Arm trägt eine Rolle 116. Das
Teil 114 ist um einen Zapfen 118 (der parallel zu den
Armen an dem Teil 114 verläuft) schwenkbar. Der Zapfen ist an dem freien Ende des einen Arms 120 eines zweiarmigen
Hebels 122 befestigt, der an einer Querwelle schwenkbar befestigt ist, die in einem Rahmenteil 13^
der Maschine sitzt. Das Ende eines zweiten Arms 126 des Hebels 122, das von dem Arm 120 entfernt ist, ist
schwenkbar mit dem Kopf 128 einer Kolbenstange 130 einer
Kolben- und Zylinderanordnung 132 verbunden, die ebenfalls
schwenkbar an dem Rahmenteil 13h der Maschine befestigt
Lst, Bei Betrieb der Kolben- und Zylinderanordnung
132, nachdem die Überschieber ihre Einwalkbewegung
durchgeführt haben, wird der Hebel 122 um die QuerweLle \2h
309830/0505
geschwenkt, um das U-förmige Teil 114 zu heben und die
Rollen 116 an der Unterseite des flexiblen Streifens 1Θνν
fest anzulegen und dann die Streifen 108 nach oben zu biegen, um den erfassten Zwickeinschlag des Schafts
gegen die entsprechenden Randteile der Brandsohle zu drücken. Der Grad der Verformung der steifen und flexiblei Streifen
108 ist an der Innenseite des Schuhs im Vergleich zu dem an der Aussenseite des Schuhs wegen der stärker gekrümmten
Aussenform an der Innenseite verschieden, die eine Krümmungskomponente nach oben gegen den Gelenkteil des
Schafts hat. Zur Anpassung an diese unterschiedliche Biegung kann das Teil '\'\k, wenn es auf die Streifen
einen Druck ausübt, etwas um den Zapfen 118 schwenken, so dass die Rolle 116, die an der Innenseite des Schuhs
wirkt, infolge des Widerstands des Schuhs gegen eine Verformung des Streifens 108 an der Aussenseite etwas
über die andere Rolle 116 gehoben wird. Dadurch wird
der von den beiden Rollen 116 ausgeübte Druck an den beiden Streifen 108 ausgeglichen, die jedoch etwas verschieden
verformt sind.
Wenn die Zwickzangen der Zwickzangenanordnung der Maschine betätigt wurden und bevor die Überschieber die gesamten
Randteile des Schuhs und des Vorderteils des Schafts berührt haben, muss eine Spitzenklemmbandanordnung der
Maschine den Schaft fest gegen den Leisten drücken, so dass der Schaft nicht aus der Stellung rutscht, in die
sein Zwickeinschlag während der Zeit gebracht wurde, in
der ihm die Überschieber von den Zwickzangen übernehmen und das Andrücken des Zwickeinschlags gegen die Brandsohle
vervoIlständigen.
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Die Spitzenklemmbandanordnung ist in den Zeichnungen nicht
gezeigt, ist jedoch allgemein ähnlich derjenigen der Maschine, die in der gleichzeitigen Anmeldung betreffend
eine "Maschine zum Überholen und Aufzwicken von Schuhschäften" beschrieben ist (Mein Zeichen: P 1^87).
Es wird nun ein Arbeitszyklus schematisch beschrieben. Die
Bedienungsperson legt z.B. einen rechten Schuh auf die Schuhstütze 16 und führt den Zwickeinschlag des Schafts
in die offenen Backen der Zwickzangen 38» 39 und ^1, die
den Schaft in der in der zuletzt genannten Patentanmeldung beschriebenen Weise spannen. Das Fersenende des Schuhs
wird von der Fersenstützanordnung erfasst, die so ausgerichtet
ist, dass sie einen rechten Schuh aufnimmt. Das Klebstoffauftragteil 2 wird gehoben und überträgt ein
Klebstoffmuster auf die Randteile der Brandsohle.
Die Zwickzangenanordnungen kl üben in der in der oben erläuterten
und in der genannten Patentanmeldung im einzelnenbeschriebenen Weise einen Zug aus. Die Anordnung k1 an
der rechten Seite der Maschine in Fig. 1 erhält ein Signal, das von der Fersenstützstellung gesteuert wird,
so dass der Zylinder D an der rechten Seite nicht arbeitet. Der Zylinder D jedoch, der der Anordnung 4i an der
linken Seite zugeordnet ist, arbeitet so dass die Zwickzangenbacken ihre Einwärts-, Aufwärts- und Kippbewegung
durchführen, so dass der Zwickeinschlag des Schafts an der Innenseite des Schuhs richtig gegen die entsprechenden
Teile der Brandsohle an dem zur Ferse gerichteten Ende des Vorderteils angelegt werden. Die über den Zwickeinschlag
streifende Abflachung k'J der Zwickzange unterstützt
309830/0505
diesen Vorgang. Das Schiebergehäuse rückt gegen den Schuh
in die Arbeitsstellung vor und nimmt die Überschieber 98 und die Spitζenklemmbandanordnung mit. Das Klemmband wird
ausserdem zu den Überschiebern durch Betätigung der verschiedenen,
diesen zugeordneten Kolben- und Zylinderanordnungen relativ bewegt, um das Klemmband* um die Spitze und
den Vorderteil des Schafts auf dem Leisten zu drücken und die dem Leisten durch die Zwickzangen verliehene Spannung
aufrechtzuerhalten, wenn sie den Schaft in Vorbereitung des Einwalkvorgangs freigeben. Wenn die Überschieber ihre
Vorrück- und Einwalkbewegungen beendet haben, werden durch Betätigung der Kolben- und Zylinderanordnung 132 die Rollen
116 veranlasst, die flexiblen Streifen IO8 eines jeden Überschiebers 98 zu berühren und die Streifen IO8 bei
starkem Druck gegen den Zwickeinschlag des Schafts nach oben zu verformen. Das Teil 114 kann etwas um den Zapfen
118 in einer Richtung schwenken, in der der flexible Streifen 108 des rechten Überschiebers (gesehen in Fig. 1)
stärker als der andere Streifen 108 an der Aussenseite des Schuhs verformt wird.
Nach einer geeigneten Verweilzeit, während der der Zwickeinschlag des Schafts, der von den Überschiebern erfasst
wird, gegen die Brandsohle gelegt wird und der aufgebrachte Klebstoff wenigstens teilweise bindet, kehrt die Maschine
in die Ruhestellung zurück. Bei den RUckkehrbewegungen lösen sich die Rollen 116 von den Streifen 108 der Überschieber,
das Spitzenklemmband wird zurückgezogen, die Fersenstutzanordnung gibt den Schuh frei, damit er in den
Schuhaufnahmekasten (nicht gezeigt) fallen kann, und die
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Fersenstütze wird in eine Stellung bewegt, in der sie beim nächsten Arbeitszyklus (wenn die Bedienungsperson
diese Möglichkeit nicht übergeht) einen rechten Schuh aufnimmt, die Zwickzangenanordnungen 4i der Fig. k
kehren in Ihre Ausgangsstellungen zurück und der Überschieberträger
kehrt in die zurückgezogene Stellung zurück.
Fig. 3 zeigt eine etwas geänderte Ausführungsform des
Überschiebers 98', bei dem der verformbare Streifen 108' durch Bildung zweier paralleler Schlitze 106' und 1O6'a,
die durch einen mittleren Schlitz 307 verbunden sind,
gebildet ist, so dass der verformbare Streifen L-förmig ist (gesehen in Fig. 3)ι wobei der sich seitlich erstreckende
Teil 309 so ausgebildet ist, dass er über
einem Teil des Schieberträgers 99 liegt, um den verformbaren Streifen des Überschiebers während der Einwalkbewegungen
der Überschieber zu unterstützen. Der Überschieber hat an der Unterseite in dem Bereich 110* eine
verminderte Dicke, um die Verformung des verformbaren Streifens zu erleichtern. Die Ecken der Schlitze 1061,
106'a und 307 sind verrundet und die Ränder der Schlitze
sind poliert, um Spannungen in dem Metall und die Neigung des Metalls zum Brechen während der Verformung zu vermindern.
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Claims (1)
- Ansprüche *1. Maschine zum überholen und Aufzwicken der Spitze und des Vorderteils von Schuhen mit einer Stützeinrichtung, um einen Schuh in der Maschine zu halten, der aus einer Brandsohle am Boden eines Leistens in einem Schuhschaft besteht, mit einer Zwickzangenanordnung, um den Schaft zu spannen und ihn über die Spitze und den Vorderteil des Leisten überzuholen, und mit einer Überschiebanordnung, um Teile des Schafts an dessen Spitze und Vorderteil nach innen über Randteile der "Brandsohle nach Freigabe des Schafts von den Zwickzangen einzuwalken, so dass der Zwickeinschlag des Schafts an den Randteilen der Brandsohle mittels Klebstoff, der zwischen den Zwickeinschlag des Schafts und die Randteile der Brandsohle eingebracht wird, befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Überschiebeinrichtung zwei verbundene Überschieber aufweist, von denen jeder einen im wesentlichen ebenen Hauptteil und einen steifen und flexiblen Teil mit einer Fläche zum Angreifen an den Zwickeinschlag des Vorderteils des Leisten wenigstens an dem zur Ferse gerichteten Ende des Vorderteils aufweist, und Mittel, um das steife und flexible Teil eines jeden Überschiebers zwischen einer unwirksamen Stellung, in der es in der gleichen Ebene wie der Ilauptteil des Überschiebers liegt, und einer wirksamen Stellung, in der wenigstens ein Teil des flexiblen Teils aus der Ebene in Richtung der Höhe eines Schuhs in der Maschine verformt ist, zu bewegen, damit diese Fläche des Überschiebers den Zwickeinschlag des zur Ferse gerichteten Endes des Vorderteils des Schafts trotz der nach oben gerichteten309830/0505Krümmung des Brandsohlenbodens an dem zur Ferse gerichteten Ende fest gegen die Brandsohle drücken kann, und dass jeder Überschieber einen ihn durchsetzenden Schlitz aufweist, der im wesentlichen parallel zu einer Walkkante verläuft, um einendiese Fläche tragenden Streifen zu bilden.2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen durch Verminderung der Dicke nahe der Verbindung mit dem Hauptteil des Überschiebers steif und flexibel gemacht ist.3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Bewegen des steifen und flexiblen Teils zwischen einer unwirksamen und einer wirksamen Stellung ein zweiarmiges Teil aufweist, dessen einer. Arm an dem flexiblen Teil des einen Übers chiebers und dessen andere an den des anderen angreifen kann, dass dieses Teil mit einer Kolben- und Zylinderanordnung verbunden ist, die Rollen, die an einem Ende der Arme befestigt sind, veranlasst, einen Druck auf die flexiblen Teile auszuüben, um sie in Richtung der Höhe eines in der Maschine befindlichen Schuhs zu verformen.ht Maschine nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, dass das zweiarmige Teil an einer Kolbenstange der Kolben- und Zylinderanordnung in einer eine stärkere Verformung des flexiblen Teils des Überschiebers an der einen Seite des Schuhs als an der anderen Seite ermöglichenden Weise befestigt ist.309830/0505-Zh-5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwickzangenanordnung zum Spannen des Schafts und zum Anordnen des Zwickeinschlags des Schafts an geeigneten Stellen zur Bearbeitung durch die Überschiebanordnung Zwickzangen aufweist, von denen eine an" jeder Seite des Vorderteils eines Schuhs nahe dem zur Ferse gerichteten Ende des Vorderteils angeordnet ist und deren Backen so ausgebildet sind, dass sie den Schaft nicht nur bezüglich des Leisten nach oben ziehen, sondern auch bezüglich der Randteile der Brandsohle nach innen bewegt werden, und dass eine zusätzliche Überschiebeinrichtung vorgesehen ist, um den Zwickeinschlag des Schafts an dem zur Ferse gerichteten Ende des Vorderteils nach der Spannbewegung der Zwickzangenanordnung und vor der Betätigung der Überschieber der Überschiebanordnung bezüglich des Randes der Brandsohle nach innen zu walken.6. Maschine nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche tJberschiebeinrichtung Walkflächen an den Backen der Zwickzangenanordnung aufweist.Xs .Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB238072A GB1413502A (en) | 1972-01-18 | 1972-01-18 | Shoe upper conforming machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2302430A1 true DE2302430A1 (de) | 1973-07-26 |
Family
ID=9738534
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DE2302430A Withdrawn DE2302430A1 (de) | 1972-01-18 | 1973-01-18 | Maschine zum ueberholen und aufzwicken der spitze und des vorderteils von schuhen |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2302435A Pending DE2302435A1 (de) | 1972-01-18 | 1973-01-18 | Maschine zum ueberholen und aufzwicken von schuhschaeften |
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