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DE2302032A1 - Risspruefstation fuer die sortierlinie einer anlage zur herstellung von glasbehaeltern - Google Patents

Risspruefstation fuer die sortierlinie einer anlage zur herstellung von glasbehaeltern

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Publication number
DE2302032A1
DE2302032A1 DE2302032A DE2302032A DE2302032A1 DE 2302032 A1 DE2302032 A1 DE 2302032A1 DE 2302032 A DE2302032 A DE 2302032A DE 2302032 A DE2302032 A DE 2302032A DE 2302032 A1 DE2302032 A1 DE 2302032A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
conveyor belt
test
test station
containers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2302032A
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English (en)
Other versions
DE2302032B2 (de
DE2302032C3 (de
Inventor
Willy Krenmayr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Emhart Glass SA
Original Assignee
Emhart Zurich SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Emhart Zurich SA filed Critical Emhart Zurich SA
Publication of DE2302032A1 publication Critical patent/DE2302032A1/de
Publication of DE2302032B2 publication Critical patent/DE2302032B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2302032C3 publication Critical patent/DE2302032C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/14Quality control systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/04Sorting according to size
    • B07C5/12Sorting according to size characterised by the application to particular articles, not otherwise provided for
    • B07C5/122Sorting according to size characterised by the application to particular articles, not otherwise provided for for bottles, ampoules, jars and other glassware
    • B07C5/126Sorting according to size characterised by the application to particular articles, not otherwise provided for for bottles, ampoules, jars and other glassware by means of photo-electric sensors, e.g. according to colour
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S209/00Classifying, separating, and assorting solids
    • Y10S209/915Centrifugal feeder
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10S209/00Classifying, separating, and assorting solids
    • Y10S209/931Materials of construction

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Materials By The Use Of Optical Means Adapted For Particular Applications (AREA)
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  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

/,,■./.■> ^ ·:·'^ ./.'·"'. -. '" ^6· Januar 1973, „ mmU-.\'·' ■ ·■' '- "f;-1ÄV , · , ..' , ' , " Hi 5838
^EMHART ZÜRICH SA., . , 9302Ö32
Zürich (Schweiz) ^ SeilieldstraJSe •^224;'; V;l "
Rissprüfstation für die Sortierlinie einer Anlage zur Herstellung von Glasbehältern
Glasbehälter und insbesondere Glasflaschen und Gläser für . die Nahrungsmittel- oder für die pharmazeutische Industrie
werden heute praktisch ausschliesslich auf automatischen |,; Glasbearbeitungsanlagen hergestellt. Die Leistung solcher I Anlagen ist ausserordentlich hoch und beträgt z.B. für Be- £ hälter mit einem Glasgewicht von 100 g bis 200 Stück pro Mi* I nute und für Behälter mit einem Glasgewicht von 900 g bis . 65 Stück pro Minute. Um sicherzustellen, dass die Behälter L die geforderten äusseren Abmessungen und das erwartete VoIu-I men aufweisen, gegebenenfalls für automatisches Füllen geeignet E sind und später mit einem vorgegebenen Verschluss, beispieIs-Ix weise einem Metalldecke!, einem Kronenverschluss oder einem \ Stopfen verschlossen werden können, ist eine strenge Kontrolle I der äusseren Abmessungen erforderlich. Weiter müssen diese
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Behälter auf an der Mündung und am Boden vorhandene Risse· ; geprüft werden, weil solche Risse die ß-ruchgefahr orhöhen , >■■ χ-η und oft ein einwandfreies Verschlossen ver.unmöglichen. Der Ausdruck "Riss" wird rhler für die verschiedenen Arten von , Blasen, Rissen, Spalte, Kerben, Zacken, Ritzen und andere Fehler im Glas verwendet, die durch die Ablenkung eines Lichtbündels erkannt werden können, unabhängig davon, ob sie sich bis zur Gläsoberfläche erstrecken oder nicht.
Da sowohl fehlerhafte äussere Abmessungen als auch Risse an der Mündung oder im Boden ungeordnet auftreten, können sie - nicht durch Stichproben festgestellt werden, sondern es muss ,jeder Behälter einzeln geprüft werden. Zu diesem Zweck enthält jede Anlage eine, der eigentlicher. Herstellmaschine nachgeschaltete, zur Prüfung der Behälter vorgesehene Sortierlinie.
Dar Nachweis von in der Mündung oder am Boden der Behälter vorhandenen Rissen ist nur mit optischen Verfahren möglich. Dazu ist eine Rissprüfstation vorgesehen, in der jeder Behälter mindestens einmal um seine vertikale Achse gedreht, gleichzeltig mindestens ein Lichtbündel auf den zu prüfenden Bereich
% gerichtet und das uni:er einem vorherbestimmten Winkel aus dem
Behälter wieder austretende Licht beobachtet wird. Dieses Ver-
f fahren beruht darauf, dass Risse im Blas optische Grenzschich-
;/ ten bilden, an denen das Licht, dessen Einfallswinkel grosser
! als der Grenzwinkel der Totalreflexion ist, totalreflektiert
\ wird. Das totalreflektierte Licht wird zum Steuern eines Mess-
\ geräts verwendet, das die Annahme oder Rückweisung des Behälters
: bestimmt.
Das beschriebene Messverfahren ist in dem USA-Patent 3 533 704 und ein ähnliches Messverfahren in dem USA-Patent 3 639 067 be- ■ βchrisbenο
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Die überwiegende Mehrzahl der Risse wird durch Spannungen beim4'
Kühlen des'Glases, verursacht und verläuft von der äusseren,. Glasoberf lache ^vorzugsweise - in "radialer ί Richtung ^näch-Iinnen'. Durch Tempern können zwar· die· Spannungen im Glas vermindert-, aber nicht alle ^isse!vermieden werdendUm^praktAsch/aileif^rÄÄ kommenden Risse, unabhängig von ihrer Lage und Richtung, aufzufinden, werden mehrere Lichtquellen und mehrere Lichtdetektoren in einer Rissprüfstatiön verwendet. Da das totalreflektierte Lichtbündel umso breiter, d.h. die Intensität des totalreflektierten Bündels umso grosser ist, je näher der Einfallswinkel .' beim Grenzwinkel der Totalreflexion liegt, sind Litehtbündel und Detektor vorzugsweise so ausgerichtet, dass der Winkel des einfallenden Lichts in der Nähe dieses Grenzwinkels liegt. Weiter bissen zum Erkennen des totalreflektierten Lichts das auftreffende Lichtbündel und die Empfangsrichtung des Detektors in einer Ebene und senkrecht zu der vom Riss bestimmten Ebene liegen.
Die vorstehenden Erläuterungen betreffen insbesondere das Messverfahren nach dem bereits erwähnten USA-Patent 3 533 407. Wie ebenfalls bereits erwähnt, sind aber auch andere Möglichkeiten dar Ausrichtung von Lichtquellen und -Detektoren zur Prüfung von Behältern mit verschiedenen Formen vorgeschlagen worden. Das genannte üsÄ-Patent 3 639 067 beschreibt eine solche andere Möglichkeit, um Glaswaren mit optischen Einrichtungen zu prüfen.
Damit ergibt sich die Aufgäbe,eine Mehrzahl von zum Erzeugen der Lichtbündel verwendbaren Lichtquellen und zugeordneten Licht-.detektoren An einem ^durch die Totalreflexion vorgegebenen »Winkel zueinander und in einer durch die Form und die Abmessungen „-des zu prüfenden Behälters vorgegebenen Lage zu haltern. Diese Halterung muss,-ausserdem mechanisch sehr, stabil sein, weil die , Maschinen-starken und kontinuierlichen Vibrationen ausgesetzt sind und weil wegen der hohen Fördergeschwindigkeit auch gelegentlich ein Behälter aus der Fördereinrichtung springt und ge- J gen die Halterung oder eines der optischen Prüfgeräte geschleu-
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/dert wird. Andererseits soll die Halterung so ausgebildet,sein, dass die Lage der Prüfgeräte rasch und reproduzierbar, geändert " ■%' Werden kann, damit diese beim Wechseln des Fabrikationsprogramms/ an Behälter verschiedener Grosse und Formens angepasst werden können. In besonderen Fällen kann die gleiche Prüfvorrichtung auch zum Prüfen von Behältern mit unterschiedlichen Höhen Verwendet werden, insbesondere wenn diese Behälter einen ähnlichen Hals und eine ähnliche Mündung aufweisen.
Bei den bisher bekannten RissprüfStationen, wie sie beispielsweise in den USA-Patentschriften Nrn. 2 90.2 151, 3 101 848 und 3 249 224 beschrieben sind, sind gewöhnlich mehrere senkrechte Säulen vorgesehen, die durch waagerechte Schienen miteinander verbunden sind. An diesen Säulen oder Schienen sind die optischen Prüfgeräte mit Hilfe von Stangen und Gelenkverbindungen befestigt. Diese Halterung ist mechanisch ausreichend stabil, erfordert aber wegen der langsamen Aenderung der Einstellung infolge der Vibrationen eine periodische Kontrolle und Nacheinstellung. Besonders nachteilig ist, dass jede neue Einstellung oder Nacheinstellung durch qualifiziertes Personal ausgeführt werden muss und dass für eine Neueinstellung der Prüfgeräte bei der Umstellung der Anlage von einem Gefässtyp auf einen anderen bis zu zehn Arbeitsstunden aufgewendet werden müssen, während für die Umstellung der Herstellanlage im allgemeinen nur etwa eine Stunde erforderlich ist. Das bedeutet, dass die für die Umstellung einer Anlage zur Herstellung von Glacbehältern anderer Grosse oder anderer Form erforderliche Zeit hauptsächlich von fücdersZeit bestimmt wird, die zur Umstellung der Prüfeinrichtungen Siund insbesondere der Rissprüfstatxon erforderlich isti - "#?
,Es sinä darum*scfioii Haitestangen und Gelenkklammern "zum Befesti- gen der Prüfgerate bekannt, die Massstäbe bzw. eingravierte _ Kreisteilungen aufweisen, um eine einmal erprobte Einstellung leicht wiederholen zu können. Eine solche Anordnung ist bei- -
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spielsweise in dem USA^Patcnt 3 0Ö5 160 beschrieben. Die Praxis hat aber gezeigt, dass damit nur die Grobeinstellung erleichter^wird, die nachträgliche1," arbeitsintensive und
wer
zeiifera^bende^Fei^heinsCellung aber nicht vermieden werden"' ^usserdem^siiiä sowohl die mit Massstäben versehenen lla;lt als auch die gravierten Gelenkklammern relativ teuer, ·-
Moderne, vorzugsweise automatisch arbeitende Anlagen werden vorwiegend zur Herstellung von Glasbehältern mit genormten Formen und Abmessungen verwendet und die Anzahl der auf einer Anlage hergestellten Typen ist begrenzt. Daraus ergab sich die Aufgabe, nach Mitteln zu suchen, die bisher zum Befestigen der Prüfgeräte verwendeten Säulen, Schienen, Stangen und Klammern mindestens teilweise durch fest einstellbare Prüfköpfe zu ersetzen, von denen jeder einem oder mehreren bestimmten Behältertypen zugeordnet werden kann.
Die vorliegende Erfindung betrifft darum eine Rissprüfstation für die Sortierlinie einer Anlage zur Herstellung von Glasbehältern, mit einer Einrichtung zur Durchlaufförderung, welche die zu prüfenden Behälter voneinander beabstandet in eine Prüfstellung fördert, in der die Behälterachse praktisch mit einer als Bezugsachse dienenden Prüfachse zusammenfällt, in dieser Stellung jeden Behälter mindestens einmal um seine Achse dreht und die geprüften Behälter aus dieser Früfsteiiung zu einer Transporteinrichtung weiterfördert, und mit mindestens einer optischen Prüfeinrichtung, die aus einem Lichtgeber, der ein Lichtbündel auf einen bestimmten Bereich des in der Prüfstellung befindlichen Behälters richtet, und mindestens einem zugeordneten y|iichtempiänger'besteht, der von einem Riss in Behälter , , :, 'y-i)'-t 7'f;'4-^^,'" ■■" ■■ ' ' y· ■ ' *, i < reflektiertes Licht auffängt, gekennzeichnet durch einen auswechselbaren Prüfkopf mit HaltestUbcn zum Befestigen mindestenseiner optischen Prüfeinrichtung am Prüfkopf, und durch eine llalteeinrichtung, in die. der PrüfköpC reproduzierbar in einer
- - -.' 1 .^,VvI :' nr *; *'?■;■%; . ■ · ■ ;- , ' ' - \ ' f "< ,·'' -,'s bestimmten Stellung zur Prüf achse einsetzbar ist.
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£ Die neue Rissprüfstation kann bei der Umstellung einer Anlage '*: , von einem Behältertyp auf einen anderen innert weniger Minuten Ϊ, ,und-gewöhnlich sogar rascher als die arideren Teile der Anlage f' umgestellt'werden'und diese Umstellung kann von Hilfskräften % ,,ausgeführt werden. Dadurch kann nicht nur die; teure Arbeitszeit [' '■ von qualifiziertem Personal eingespart, sondern; es können auch L'' λ die Kosten für die Nachkontrolle der^ Vährendt:der Umstellung der I . prüfstation von der Anlage hergestellten, nicht geprüften Be- : I halter eingespart werden. Die reproduzierbare Einstellung der "■" ε ,einzelnen Prüfgeräte ermöglicht auch, die Qualität der "Prüfung*' I zu verbessern und schliesslich können durch dxe arrersteilbare; Halterung der Prüfeinrichtungen auch bei starken Erschütterun gen der Anlage und langer Betriebsdauer, immer gleichbleibende Prüfbedingungen gewährleistet werden.
Die Erfindung soll nun mit Hilfe der Figuren an einem Ausfüh- ! i;ungsbeispiel erläutert werden.
I Figo 1 zeigt vereinfacht und perspektivischer Ansicht eine ί Ausführungsform der neuen Rissprüfstation, bei der zur
f vereinfachten Darstellung der Prüfkopf weggelassen ist.
f Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des mittleren Teils der in I Fig. 1 dargestellten Rissprüfstation.
i Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die zur neuen Rissprüfstation \ gehörende Einrichtung zur Durchlaufförderung.
Fig. 4 zeigt das Blockschema der elektrischen Einrichtung zur ι '" '< , „, t steuerung?der Bewegungsablauf c, der verschiedenen-Teile - '·> ι % der Einrichtung zur* Durchlauf förder ung. °i- -> ^ '-??1,--
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Fig,. 5, 6 und 7 neigen verschiedene Teile und deren Anordnung zueinander bei der Herstellung eines auswechselbaren Prüfkopfs.
In F,ig. 1 ist das Plattenband 10 einer Fördereinrichtung gezeigt, die zu prüfende Glasbehälter zu den PrüfStationen einer Sortierlinie führt. Die neben dem Plattenband aufgestellte Rissprüfstation enthält einen Chassisrahmen, an dem die Einrichtung zur Durchlaufförderung, der Prüfkopf und die elektronische Messiund Auswerteeinrichtung angeordnet sind.
Der Chassisrahmen besteht aus zwei senkrecht angeordneten, i;ra,.. „ Querschnitt U-förmigen Trägern 11, 12, die mittels einer oberen und einer unteren Verbindungsschiene 13 bzw. 14 miteinander verschweisst sind. Um die Standfestigkeit des Chassisrahmens zu erhöhen, ist das untere Ende jedes Trägers mit einer horizontalen Bodenplatte 16, 17 verbunden. Die beiden Schenkel der U-förmigen Träger 11, 12 erstrecken sich in Richtung zum Plattenband 10. In jedem der beiden zur Fördereinrichtung offenen Träger ist eine senkrecht stehende Gewindespindel 18 vorgesehen, an denen zur Durchlauffördereinrichtung gehörende Getriebekästen 19 bzw. 21 angeordnet sind. Diese Spindeln sind durch die obere Verbindungshiene 13 geführt und mit Schraubenköpfen 22, 23 versehen. Jeder der beiden gegenüberliegenden Schenkel 24, 26 der U-förmigen Träger weist Bohrungen 27 auf, die zv/ei senkrecht verlaufende Bohrungsreihen bilden, welche zum Befestigen von Auslegern 28, in verschiedener Höhe vorgesehen sind. Weiter ist an den beiden gegenüberliegenden Schenkeln noch ein Rahmen 31 angeschweisst. Die Ausleger 28, 29 und der Rahmen 31 diener» als Träger für den noch zu besphreibenden Prüfkopf bzw. für die ebenfalls noch zu beschreibende hintere Maschineneinheit. Zv/ischen den beiden oberen Enden der beiden gegenüberliegenden Schenkel 24, 26 der Träger ist unter oder über der Verbindungsschinc 13 noch ein Gehäuse 30 befestigt, in dem die mit dem Prüfkopf zusammenwirkenden elektrischen und elektronischen Mess- und Prüfeinrichtungen eingebaut
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Ueber jedem der Getriebekasten 19, 21 ist ein in der Figur nicht sichtbarer Antriebsmotor mit zugehöriger Schalteinrichtung angeordnet und durch eine Haube 32 bzw. 33 abgedeckt. An dem auf der Einlaufseite befindlichen Getriebekasten 21 ist ein Zuteilerarm 36 befestigt. Dieser ragt in Richtung auf das Plattenband 10 vor und trägt ein um Rollen geführtes Einlaufreibband 37. An dieses schliesst ein Zentralreibband 38 an, das um Rollen geführt ist', die unter den Getriebekästen 21 und 19 angeordnet sind. Dieses Zentralreibband weist einen praktisch geradlinig verlaufenden aktiven B'ahnteil auf, der sich zwischen der einlaufseitigen Umlenkrolle 38a des Getriebekastens 21 und der auslaufseitigen Rolle 38b des Getriebekastens 19 erstreckt.
Weiter ist zwischen dem Einlauf- und dem Zentralreibband 37 bzw. 38 ein doppeltes üebergabeband 39 und anschliessend an das Zentralreibband ein erstes doppeltes Bremsreibband 41 vorgesehen. Das Zentralreibband läuft an zwei Druckrollen 42, 43 vorbei, die an Kniehebeln 44 bzw. 46 angeordnet sind, welche in horizontaler Richtung und unabhängig voneinander verschwenkbar sind, wie im folgenden sioch beschrieben werden wird.
Es versteht sich, dass die einzelnen Reibbänder'nicht nur über die in der Figur 1 sichtbaren Rollen geführt sind, sondern weitere zum Umlenken, Spannen und Antreiben der Bänder vorgesehene Rollen verwendet werden. Zum kontinuierlichen Antrieb des Zentralreibbands 38, das um mehrere am Rahmen der Prüfstation befestigte Rollen geführt ist, ist ein Motor M~ vorgesehen. Ein weiterer Motor M3 treibt das Einlaufreibband 37 und das Üebergabeband 38 an. Das doppelte Bremsreibband 41 am Austrittsende der Hauptbahn wird ebenfalls vom Motor-M, angetrieben, aber in entgegengesetzter Richtung zu den Bändern 37, 39 und 38. Wie aus dor Figur 3 gut zu erkennen ist, sind die an den Kniehebeln 44, 46 befestigten und mit diesen verschwenkbaren Druckrollen 42 bzw. 43 vorgesehen,
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einen Teil des Zentralreibbands 38 an einen Teil des in der Prüfstation befindlichen Behälters anzulegen. Der ausgangsseitige Kniehebel 44 wird durch Federdruck in seiner aktiven Stellung, in der die Druckrolle 42 das Reibband 38 an den Behälter andrückt, gehalten. Der einlaufseitlge Kniehebel 46 wird durch Federdruck in seiner passiven Stellung gehalten, in der die Druckrolle 43 das Reibband 38 freigibt , und es ist ein Solenoid 200 vorgesehen, um den Kniehebel in seine aktive Stellung zu verschwenken.
Auf dem Rahmen 31 und praktisch in der Höhe der Reibbänder ist auch die hintere Maschineneinheit angeordnet. Ihre Höhe und Seitenlage kann zur Anpassung an Behälter mit unterschiedlichen Formen und Abmessungen gegenüber dem bereits beschriebenen Maschinenteil verändert werden. Diese enthält auf der Einlaufseite und dem Zuteilerarm 36 gegenüberliegend eine Einlaufkufe ,47 und eine Bodenplatte 48 sov/ie im Bereich des Zentrair ribbands eine zweiteilige Zentralkufe 49 und eine mehrteilige Zentralbodenplatte 51 und auf^ der Auslaufseite und dem Bremsreibband gegenüberliegend ein zweites Bremsreibband 52. An die Zentralbodenplatte 51 schliesst auf der Einlaufseite ein zweiteiliges, von einem nicht gezeigten Motor angetriebenes Rückführband 53, 54 an, über dessen beide Teile eine Leitschiene 56 ragt. Rückp führband und Leitschiene sind vorgesehen, um die geprüften p Behälter auf das Plattenband 10 der Fördereinrichtung zurückzuführen. Zwischen den beiden Teilen der Zentralkufe 49 ist eine Führungs- oder Zentralrolle 57 angeordnet. Diese Rolle ist vor-
I; zugsweise federnd gelagert und mit einer Antriebs- und Brems-
einrichtung 58 verbunden. Die Zentralrolle 57 steht teilweise I
über die Zentralkufe 49 in die Durchlaufbahn der Behälter vor. t '·■■
K Dieser vorstehende Teil der Rollo wirkt mit den Druckrollen 42, 43 zusammen und bestimmt mit diesen die Prüfstation. Der Antrieb der Brems- und Beschleunigungseinrichtung 58 für die Zentralrolle
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57 wird von einer elektrischen Einrichtung gesteuert, was ap'lter im Zusammenhang mit der Flg. 4 noch näher beschrieben wird, Die beiden Teile der Zentralkufe, die Führungsrolle und das zweite Bremsreibband sind teilweise durch ein Schutzblech 59 abgedeckt.
Figur 2 zeigt eine Seitenansicht des mittleren Teils der Rissprüfstation, gesehen aus der Richtung des Pfeils 61 in Figur 1, wobei der üebersicht wegen die Teile der hinteren Maschinenein- ß~ heit weggelassen sind. Auf der Zentralbodenp?atte 51 steht ein Behälter 64, der von den anliegenden Druckrollen '42 und 4 3 und der nicht gezeigten Führungsrolle gehalten wird, r,o dass seine senkrechte Achse praktisch in der durch den Aufbau dar Prüfstation definierten Prüfachse 66 liegt. Der Behälter wird durch das etv/a in der Höhe des Behälterschwerpunkts angreifende Reibband 38 um die Prüfachse gedreht. Wie in Figur 2 deutlich zu sehen ist, sind die Hebel 44, 46, die die Druckrollen 42 bzw. 43 tragen, an Achsstummeln 67 bzw. 68 befestigt, die aus den Getriebekasten 19 bzw. 21 herausragen. Zur Führung des Behälters ist weiter eine im Bereich des Behälterhalses angreifende Führungseinrichtung vorgesehen. Diese Führungseinrichtung enthält drei Rollen 69, 71 und 72, von denen die beiden Rollen 69 und 72 an verschwenkbaren Hebeln 73 bzw. 74 angeordnet sind. Die Hebel sind.an Achsstummeln befestigt, die aus den Getriebekästen .19 und 21 nach oben herausragen und von denen der Achsstummel 76 für den Hebel 73 oberhalb des Getriebekastens 19 in Figur 1 zu sehen ist. Die dritte Rolle 71 ist an einem Zv/ischenstück 77 befestigt, das in radialer Richtung zur Prüfachse, d.h. senkrecht zur Figurenebene,- verschiebbar an einem Ilaitestab 78 befestigt ist.
An jedem der beiden Ausleger 28, 21) ist mindestens eine zweiteilige Klemmeinrichtung 79 bzw. 81 angeordnet, die beispielsweise durch (nicht gezeigte) Schrauben fest an den Auslegern
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angeklemmt werden können. Der eine Ausleger 29 ist mit einem** Massstab 82 versehen und der zugeordnete Teil der Klemme 81«*! weist einen Zeiger 83 auf, so dass die Klemme durch Verschie-' ben in der Längsrichtung des Auslegers, d.h. senkrecht zur ···'■■ Figurenebene, wiederholt an einem vorgegebenen Ort festge- "'^1** klemmt werden kann. Am oberen Teil der Klemme ist eine Trägerplatte 84 aufgeschraubt, wobei der /ibstand zwischen Klemme und Platte mit Hilfe einer auswechselbaren Zwischenhülse 85 bzw. 86 einstellbar ist. Die Trägerplatte weist in einer vorgegebenen Orientierung zur Prüfachse 66 mindestens zwei, vorzugsweise aber eine Vielzahl von symmetrisch angeordneten Bohrungen auf. Unterhalb der Trägerplatte befindet sich ein aus einem Kunstharz gegossener Halteblock 87, in den Tragbolzen 88, 89 eingegossen sind. Die Tragbolzen sind mit einem Gewinde versehen und durch Bohrungen in der Halteplatte geführt, um Halteblock und Halteplatte fest miteinander zu verbinden. im Haitebiock sind weiter eine Mehrzahl von Haltestäben eingegossen. Der bereits erwähnte Haltestab 78 trägt die dritte Rolle 71 der Führungseinrichtung. Die beiden anderen gezeigten Haltestäbe 91, 92 sind zum Halten eines Lichtgebers 93 und eines Lichtempfängers 94 vorgesehen. Zusammenwirkende Lichtgeber und Liehteinpfänger v/erden im folgenden auch als optische Prüfeinrichtung bezeichnet. Bei der gezeigten Ausführungsform sind I/ichtgeber und -empfänger nicht direkt am Haltes tab befestigt* Um am gleichen Haltestab wahlweise einen Lichtgeber und -empfänger in unterschiedlichen Entfernungen und mit unterschied= liehen VHnkellagen befestigen zu können, ist am freien Ende ,, * Ipedeö Hältestabs ein Träger 96 angeschraubt, auf dessen abge- ' % |schrägtem Ende eine Befestigungsplatte 9 7 angeordnet ist. Die Ä" !Haltestäbe 91/ 92 Und die austauschbaren Träger weisen zusam- '^ IJrtenWxrkende 2lüt und Feder 98 auf, so dass die Richtung der Trä?? ■%; per in der waagerechten Ebene, d.h. senkrecht zur Figurenebcne;^ %b: genau definiert ist. Lichtgeber und -empfänger sind jedem Fach-?V, |nartn bekannte optische Systeme.' Bei der gezeigten Ausführuhgs- /ffV -form erhält der Lichtgeber sein Licht von einer entfernt enge-'"^V. ^ordneten Lichtquelle über ein Glasfaserbündel 99 und auch der * 309830/0921 ■*-■
Lichtempfänger ist mit einem Glasfaserbündel dOl verbunden, um auftreffendes Licht an ein lichtempfihdlichesiBaueiGmeht wei-
' terzuleiten. - ■.·'-' r,.
T Beim. Betrieb der^beschr!ebenen Rissprüfstation'werden die auf dem Plattenband 10 der Fördereinrichtung in der Richtung des Pfeils 102 (Figur 1) geförderten Behälter von der Einlaufkufe 47 gegen das Reibband 37 abgelenkt. Der Abstand zwischen der 'Einlaufkufe und dem gegenüberliegenden Reibband entspricht praktisch dem Durchmesser der zu prüfenden Behälter, so dass diese nacheinander vom Reibband erfasst und auf der Bodenplatte 48 stehend an der Einlaufkufe 4 7 abgerollt werden. Das Reibband wird mit einer Geschwindigkeit angetrieben, derzufolge die Behälter mit einer etwas geringeren Geschwindigkeit als auf dem Plattenband 10 über die Bodenplatte 51 verschoben bzw. an der Kufe 49 abgerollt werden. Das Uebergabeband 39 hat praktisch die gleiche Geschwindigkeit wie das Einlaufreibband 37, weshalb die Behälter mit konstanter Geschwindigkeit und in dichter Folge bis zur Zentralbodenplatte 51 gerollt werden. Das Zentraireibband 38 hat eine grössere Geschwindigkeit als das Einlaufreibband, weshalb die Behälter am ersten Teil der Zentralkufe 49 rascher als an der Einlaufkufe 47 abgerollt und dadurch voneinander beabstandet v/erden. Vor dem Einlauf einee Behälters in die Prüfstellung wird die Druckrolle 43 am Hebel 46 aus der Bahn des Behälters in Richtung auf den Chassisrahmen verscbwenkt- so dass der Behälter gegen die Druckrolle 42 läuft,.
Wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt ist, sind mehrereι ,Schalter >, S1, S0, S- längs der Bahn der Behälter und im Bereich der Bodenplatte 51 angeordnet. Beim Schllessen dos'Schalters S, durch -, , einen vprbejLgef orderten Behälter wird ein yerzögerjungskr^is ," 205 erregt qind ein Wähler 204 getriggert> per zähle? 1Vi:?0.4 1st '
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§§yy .für Zei-timpulse vorgesehen, die in Üebere in Stimmung· mit der .je·.... " ?%
Ϊ .Umlaufgeschwindigkeit des Zentralbands; 38 von einem Impütt■&■? -« !
I . .generator 206 erzeugt werden. Sobald der nächste; Schalter S/ä&v'S-^
I «y°^ einem vorbeitransportierten Behälter geschlossen wird, *= E gibt der Ziihler 204; ein Steuersignal >ain'den Erre^rkreisi^des ^?«^ |ΐ Solenöiden 200, worauf der einlaufseitige Kniehebel 46 und
II die daran befestigte Druckrolle 43 in die oben definierte aktive* I Position verschwenkt werden und der Behälter in der Prüfstation %. eingefangen ist. Der Schalter S9 ist auch mit der Antriebs-
f einrichtung für die Brems- und Beschleunigungseinrichtung 58
I* verbunden und bewirkt, dass beim Schliesscn des Schalters S0
|- die Umfangsgeschv/indigkeit der Zentralrolle 57 auf etwa 80 %
ρ der Umfangsgeschwindigkeit des zu prüfenden Behälters erhöht
I wird. Der Antrieb wird unv/irksam, sobald die Umfangsgeschwindigkeit des Behälters grosser als die der Zentralrolle ist. ψ,
I Ein mit dem einlaufseitigen Kniehebel 46 verbundener Positions= f geber 201 gibt an den Umdrehungszähler 210 einen Start impuls. I An diesen Umdrehungszähler werden ausserdem Zeitimpulse vom \ Impulsgenerator 206 geleitet. Nach dem Abzählen einer vorge-I gebenen Anzahl Zeitimpulse, die mindestens einer vollständigen I Umdrehung des Behälters in der Prüfstation entspricht, werden
vom Umdrehungszähler 210 Signale erzeugt und zur Brems- und I Beschleunigungseinrichtung 58 und an den Steuerkreis für den i auslaufseitigen Kniehebel 44 geleitet. Diese Signale bewirken, . dass die Drehung der Zentralrolle gebremst und die Druckrolle
42 aus der Bahn des Behälters ausgeschwenkt wird, so dass der ρΛ ^Behälter an der Zentralrolle abrollen und aus dbr«Prüfstation f » ifcrfheräusrollen' Kann. ' :- *k- . ■>■ *■'&
§^AWie bereits oben beschrieben, wird während des Einkaufs eines ^ |'^3ehälters in Üie' PrUmstellung die Zentralroll^ 57 Angetrieben/·,£ §n||wobei die Drehrichtung der'Richtung dos gegenüber vorbeiläüfeh-f t| ^H|en Zentralreibbands 38 entgegengesetzt ist. Die cJmfangscfQ-' -'%φ llfschwindigkeiti der Zcnträlrolle entspricht etwa 8,0 i der Umlauf;~ff\„
E=J ' y ' 3^9830/Ό92Ί - * - 'Ä*
geschwindigkeit des Zentralreibbands. Sobald der am-ersten Teil;/.* 'der, Zentraiku£eJ^9 iabrollende^Beha^ter die gegenläufig;drehende#! Zcntralrolle 57 berührt, wird seine, Bewegung, in der Förderrichtuhgi " , die Translation ir;abgeb;r ernst. Um ,das .Zurückspringen, „des Behält'ers zu verhindern, wird die Einlauf druckrolle 43 in die in -, , Figur 3 gezeigte Arbeitsstellung zurückgeschwenkt, so dass der Behälter zwischen den Druckrollen 42 ? 43 und der Zentralrolle -.·.
57 geführt ist und am Ort dreht.
Es versteht sich, dass die am Behälterhals angreifenden Rollen 69 und 72 in der gleichen Richtung und synchron mit den DraeK-rollen 42. 43 verschwenkt v/erden.
Während des Drehens in der Prüf stellung v/erden die auf Risse zu ί prüfenden Bereiche des Behälters, insbesondere die Mündung und deif Kaisansatz, von mehreren Lichtgebern 93 beleuchtet= Wenn ein Lichtbündel 103 auf einen Glasriss 104 trifft, wird es reflektiert und das reflektierte Lichtbündel trifft dann auf ei-
nen Lichtempfanger 94. Um Störsignale nach Möglichkeit auszu- \ schiiessen, weisen Lichtgeber und -ejapfängor ein optisches Lin- \ sensystem auf, demzufolge das austretende Lichtbündel einen
kleinen Durchmesser hat und nur Lichtbündel aus einer genau de~ finierten Richtung vom Empfänger empfangen und weitergeleitet \ werden. Weil auf diese Weise jeder Lichtgeber und -empfänger ΐ nur einen begrenzten Bereich des Behälters prüfen kann, müssen eine Vielzahl Lichtgeber und -empfänger verwendet werden. Eine praktisch erprobte Ausführung"sform weist bis zu .achtzehn: Lichtgeber und bis zu zwanzig Lichtempfänger auf. Damit die vielen Lichtgeber und -empfänger in dem verfügbaren Raum unterge' acht werden können - sie dürfen beispielsweise den Durchlauf der Behälter nicht behindern - sind die Lichtquellen und die Multi^ , plier in einem von der Prüf Stellung entfernt angeordneten elekrtronlschen Steuerkästen 106 eingebaut. Die Lichtleitung vom Steuerkasten zürn Lichtgeber und vgjti Lichtempfänger zum Steüer-'■> kasten erfolgt wiö bereits beschrieben durch Lichtleiter 39,
101. Obwohl in Figur 2 nur eine optische Prüfeinrichtung und - ί 3098 30/09 21
ein zugeordneter Steuerkasten gezeigt sind, versteht sichf dass entsprechend den obigen Ausführungen in der Praxis nicht nur mehrere Prüfeinrichtungen, sondern auch mehrere Steuerkästen verwendet werden.
Jedes von einem Riss reflektierte Lichtbündel löst ein Steuersignal aus, das einen Auswurfmechanismus 212 steuert, dar den fehlerhaften Behälter auswirft, nachdem dieser die Prüfstellung verlassen hat. Wie in Figur 3 gezeigt ist, ist der Auswurf-Ji mechanismus vorzugsweise als Druckluftdüse ausgebildet, mit öderen Hilfe fehlerhafte Behälter vom ersten der beiden Rückführ^· bänder 53 weggeblasen werden. Die oben beschriebene Prüfeinrichtung erzeugt ein Auswurfsignal, das an ein dreistufiges Register j 214 geleitet wird, welches die Betätigung des Auswurfmechanismus * so lange verzögert, bis der fehlerhafte Behälter die zum Auswerfen vorgesehene Position erreicht. In der ersten Stufe dieses Registers wird überprüft, ob der Behälter alle Prüfungen
durchlaufen hat, und in der zweiten Stufe wird überprüft, ob /
to > <
der Behälter die Prüfstation verlassen und in der Zwischenzeit das Ende des Zentralreibbands 38 passiert hat. Die dritte Stufe
I" wirkt mit einem Zähler 218 zusammen, der durch das Ausgangs-
ί signal des gleichen Zählers 216 angestossen wird, der auch mit
der zweiten Stufe des Registers zusammenwirkt. Dieser Zähler ^18 zählt Zeitimpulse, die von einem Impulsgeber 220 in Ueberelnstimmung mit der Transportgeschwindigkeit des Rückführbands
"i 51 erzeugt werden. Nur wenn die Bedingungen aller drei Stufen
des Registers 214 erfüllt sind, wird der Auswurfmechanismus.212 erregt und der fehlerhafte Behälter vom Rückführband 53 geblasen.
Sobald der Behälter in der Prüfstellung mindestens einmal um seine Achse gedreht wurde, wird die am Hebel 44 angeordnete Auslaufdruckrolle 42 aus der Behälterbahn in Richtung auf den Chassisrahmen verschwenkt und gleichzeitig die Zentralrollc abgebremst. Sobald die Umfangsgeschwindigkeit der Zentralrolle geringer als die Umlaufgeschwindigkeit des Sentralreibbands 38 ist, läuft der Behälter an der Rolle ab, bev/egt sich aus
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der Prüfiatellung heraus, um an dem auf der Auslaufselte befindlichen Teil der Zentralkufe 49 weiterzurollen. Am Ende der Zenfcraikufe und der Zentralbodenplatte wird der Behälter von den beiden gegenläufigen Bremsreibbändern 51, 52 erfasst, welche die Drehung des Behälters abbremsen und am Ende der Durchlauffördereinrichtung einen nicht drehenden Behälter auf das RückfUhrband 53 schieben.
Wie bereits beschrieben, wird .das Verschwenken der Druckrollen 42 und 43 durch die in der Einlaufbahn und in der Auslaufbahn fangeordneten, vom vorbeilaufenden Behälter betätigten Schalter S, und S~ bzw» SV gesteuert. Die elektrisch bewirkte Beschleunigung und Bremsung der Zentralrolle erfolgt in Abhängigkeit von der Druckrollenverschwenkung.
Mit einer praktisch erprobtem Ausführungsform der neuen RissprUfstation können pro Minute 250 Behälter, von denen jeder einen Durchmesser von 70 mm und ein Gewicht von etwa 250 g aufweint, geprtift werden, wobei die Verweilzelt der B%nälter in der Prüfstellung, d.h. die Prüfzeit, nur 0,1 see beträgz. Zum Anpassen der Rissprüfstation an Behälter mit unterschiedlichen Abmessungen können, wie bereits beschrieben, die Getriebekästen mit den daran befestigten Druckrollen und den Rollen der Führungseinrichtung sowie den Reibbändern in senkrechter und in waagerechter Richtung verschoben werden.
Die Herstellung und Einstellung des in figur 2 gezeigten auswechselbaren Prüfkopfs soll nun mit Hilfe der Figuren 5, 6 und 7 beschrieben werden. Dazu wird zuerst eine Hilfshalteplatte 84a, die der Halteplatte 84 entspricht, in der Prüfvorrichtung oder einem Simulator befestigt. Die Hilfshalteplatte weist eine ViQlsahl von Bohrungen 88a auf, die vorzugsweise in Reihen und
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ty
Spalten angeordnet sind. Jeder Bohrung ist eine als Nut 98a ausgebildete Aussparung zugeordnet. In die Bohrungen können Hilfshaltestäbe 92a eingesetzt werden. Die Anzahl der verwendeten Hilfshaltestäbe entspricht der Anzahl der zu verwendenden optischen Geräte. Jeder Hilfshaltestab weist an dem zum Einsetzen in eine Bohrung vorgesehenen Ende eine Feder 98b auf, die in die entsprechende Nut 98a eingeführt wird, um eine axiale Drehung des Kilfshaltestabs zu verhindern. Die verfügbaren Hilfshaltestäbe weisen unterschiedliche Längen auf, um die optischen Geräte in unterschiedlichem Abstand von der Bodenplatte 51 (Fig. 2, 3) bzw. von dem zu prüfenden Behälter zu befestigen. Am unteren, freien Ende jedes Hilfshaltestabs ist ein Träger 96 befestigt, der eine seitlich versetzte, abgeschrägte Endfläche 95 aufweist. Um Lichtgeber und -empfänger in unterschiedlichen Abständen und mit unterschiedlicher Neigung gegenüber den zu prüfenden Behältern zu befestigen, können Träger mit unterschiedlicher Länge und unter verschiedenen Winkeln abgeschrägten Endflächen verwendet werden. Weiter weisen auch die unteren, freien Enden der Hilfshaltestäbe 98c eine Nut und die anliegenden Flächen der Träger eine dazu passende Feder auf,, wie das besonders in Fig. 5 gezeigt ist. Um die optischen Geräte unterschiedlich zu orientieren, sind Träger mit unterschiedlicher Anordnung der Feder vorgesehen. Wenn die Lichtgeber und -empfänger mit Hilfe eines in der Prüfstellung angeordneten Behälters optimal justiert sind, wird eine Liste erstellt, in der die verwendeten Träger und ihre Zuordnung zu den Hilfshaltestäben vermerkt ist. Danach werden die Träger wieder von den Hilfshaltestäben abgenommen und die Hilfshalteplatte 84a mit den Hilfshaltestäben 92a in die in Fig. 6 gezeigte !Montageeinrichtung eingesetzt. Letztere weist eine weitere Hilfshalteplatte 84b auf, die die gleiche Anordnung von Bohrungen via die Hilfshalteplatte 84a enthält, so dass Führungsstäbe 92b genau in der Velängerung der Hilfshaltestäbe 92a befestigt werden können. Zur genauen Aus-
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richtung der Führungsstäbe mit den Hilfshaltestäben wird -jeder Führungsstab 92b mit Hilfe einer Verblndungssnuffe 93a mit dem freien Ende des zugeordneten Hllfshaltestabs 92a,verbanden. Jede Verbindungemuffe weist eine Feder auf, die In die entsprechende' Nut 38c am Ende des Hilfshaltestabs eingeführt wird. Auf diese Weise bildet die weitere Hilfshalteplatte 84b mit ihren Führungs« stäben 92b ein "Negativ" oder eine Schablone der (in Figur 6 oberen) Hilfshalteplatte 84a mit den Hilfshaltestäben 92a.
Anschliessend werden die-Hilfshalteplatte 84a mit den Hilfshaltestäben' 92a und die weitere Hilfshalteplatte 84b mit den Führungsstäben 92b durch Lösen der Verbindungsmuffen 93a voneinander getrennt« Auf die freien Enden der Führungsstäbe werden dann die eigentlichen Haltestäbe 92 aufgesetzt. Dabei werden die Längen der Haltestäbe so gewählt, dass jeder Haltestab mit dem zugeordneten Führungsstab die in Figur 6 gezeigte, für alle Stabkombinationen gleiche Länge L aufweist und jeder Haltestab wird derart auf den zugeordneten Führungsstab aufgesetzt, dass seine Nut über die Feder des Führungsstabs geschoben ist, wie das in Figur 7 gezeigt ist. Wenn alle Haltestäbe auf den Führungsstäben befestigt sind, wird die gesamte Anordnung gegenüber der in Figur 7 gezeigten Lage um 180° gedreht, so dass die Enden der Haltestäbe 92. von oben her in eine nach oben offene Gussform hineinragen. Die Gussform wird dann mit einer Form- oder Vergussmasse, vorzugsweise einem Epoxyharz, ausgegossen. Nach dem Verfestigen oder Erstarren der Vergussmasse und dem Lösen der Hsltestäbe von den Führungsstagen kann der auf die beschrieben» Art hergestellte Prüfkopf in die Rissprüfstation eingesetzt worden.
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/5
Es ist nun möglich, entsprechend dem in Figur 2 gezeigten und vorgängig beschriebenen Beispiel einen aus Halteblock und Haltestäben bestehenden Prüf kopf an dem in Uebereinstinsnung mit der oben genannten Liste die Halter für die Prüfgerate befestigt wurden, zum Prüfen von Behältern mit unterschiedlichen Abmessungen oder Formen zu verwenden. Es ist aber auch möglich, die Halter dauerhaft mit den Haltestäben zu verbinden und für jeden Behältertyp einen anderen Prüfkopf zu verwenden. Es ist auch nicht nötig, die optischen Prüfeinrichtungen in der oben beschriebenen Art zu befestigen, sondern Lichtgeber und -empfänger können beispielsweise auch in einer Bohrung befestigt sein, die durch das untere Ende des Haltestabs geführt ist. Die zum Giessen des Halteblocks verwendete Gussform kann mehrfach verwendet werden.
Es ist aber auch möglich, den gegossenen Halteblock in der Gussform zu belassen, so dass die Gussform 109 (Figur 2 einen Teil des Prüfkopfs bildet. Wird der Halteblock nach dem Erstarren der Gussmasse aus der Form gelöst, so müssen die Tragbolzen im Block eingegossen sein. Wird die Gussform als Teil des Prüfkopfs verwendet, so können die Tragbolzen an der Gussform befestigt sein* Durch die Auswahl der Bohrungen 27 (Figur 1), in denen die Ausleger 28, 29 befestigt sind und die Höhe der ZwischenhUlBen 65, 86 kann der Prüfkopf beispielsweise bei der Prüfung von Behältern, die sich nur in ihrer Höhe unterscheiden, in jeder erforderlichen Höhe über der Eentralbodenplatte 51 befestigt werden.
9,83
'''f '7J

Claims (1)

  1. Ansprüche
    RissprUfstatlon für die Sortierlinie einer Anlage zur Herstellung von Glasbehältern, gekennzeichnet durch eine Grundfläche (5.1) zum Verschieben der aufrecht stehenden, in einer Reihe angeordneten und fortzubewegenden Behälter und eine Schiene (49) zum Andrücken und Abrollen der Behälter, Mittel (37, 47), "um die Behälter vom Förderband (10) der Sortierlinie an das Eingangsende der Grundfläche zu leiten, weitere Mittel (39), um die Behälter in einer vorgegebenen Zuteilung auf die Grundfläche zu schieben, ein kontinuierlich angetriebenes Transportband (38), das auf der einen Seite der Grundfläche und praktisch der Schiene gegenüberliegend angeordnet ist, um die behälter mit einer Geschwindigkeit, die grosser ist als die Zutai!geschwindigkeit;, an der Schiene! abzurollen und voneinander beabstandet über dia Grundfläche zu verschieben,
    mit dem Transportband zusammenwirkende Mittel (42, 43, 38, 57), um jeden Behälter im Bereich einer Prüfstation um eine Referenz-* achse zu drehen, welche letzteren Mittel (42, 43) wahlwci.se in .. 'eine STellung bewegbar sind, in der ein Teil dieses Transportbands an einen Teil des Umfangs des in der Prüfstation befind- ■ liehen Behälters angelegt wird, damit dieser Behälter mindestens eine volle Umdrehung in der Prüfstatlon ausführt.
    2. Rissprüfstation nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eins zur Prüfstation gehörende und zum Anlegen an den Behälter vorgesehene Zentralrolle (57), die auf der gleichen Seite wie die Schiene (49) angeordnet ist, welche Zentralrolle ein über diese Schiene hinaus in die Bahn der zu prüfenden Behälter hineinragendes aktives Segment aufweist/das zum Drehen des Behälters in der
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    *♦ V
    Prüfstation und um die Referenzachse mit dem Transportband (3ί>) zusammenwirkt.
    3. Rissprüfstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportband (38) auch ausgangsseltig der Prü£sta,tiori weitergeführt ist, um den geprüften Behälter aus der Station längs der Schiene (49) zu rollen, sobald die Mittel (42, 43) zum Anlegen des Transportbands an den Behälter aus der Stellung, in der sie das Transportband berühren, ausgeschwenkt sind.
    4.„Hissprüfstation nacn Anspruch 1, gekennzeichnet durch in der Prüfstation angeordnete Lichtgeber (93) und Lichtempfänger (94) und zugehörige elektrische Kreise (106), welche letztere ein Auswerfsignal erzeugen, wenn ein geprüfter Behälter nicht die bei einer vorgegebenen Beleuchtung durch die Lichtgeber erforderlichen Eingangssignale an die Lichtempfänger liefert.
    5. Rissprüfstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel sur Zuteilung der Behälter auf die Grundfläche (51) ein 3Gituch angeordnetes Transportband (39) enthalten, da3 gegenüber dem Förderband (10) der Sortierlinie und dem Transportband (38) gewinkelt angeordnet 1st und kontinuierlich mit einer Geschwindigkeit angetrieben wird, welche geringer als die Geschwindigkeit des Transportbands ist.
    6i Rissprüfstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Anlegen des Transportbands (38) an den Behälter eine erste und eine zweite Rolle (43 bzw. 42) aufv/eisen, von denen jede auf einem zugeordneten ersten und zweiten Kniehebel (46 bzw. 44) angeordnet ist und weitere Mittel (200 bzw. 202), um jeden dieser Kniehebel unabhängig voneinander zu verschwenken.
    3 Ω g ft 3 A 7 Ω Q
    7. Rissprüfstation nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen ersten^ ' und einen zweiten vom vorbeitransportierten Behälter zu schal-^ tenden Schalter (S,,, S-) ,,.die voneinander beabstandet .,lärjgs der Bewegungsbahn der in die Prüf station gerollten Behälter anger; ordnet sind;und dabei nacheinander geschlossen "wer # Stromkreise (Fig. 4), die auf das Schliessen der Schalter ansprechen und Antriebseinrichtungen (200, 202), v/elche die Kniehebel (46, 44) in ihre aktive Position verschwenken, sowie einen weiteren Eingangssignalgeber (206) , dessen Signale der Geschwindigkeit des Transportbands (38) entsprechen, demzufolge die erste Rolle (43) erst dann ihre aktive Position erreicht, wenn ein Behälter in die Prüfstation eingelaufen ist.
    8. Risspxüfstation nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine zur Prüfstation gehörende und zum Anlegen an den Behälter vorgesehene Zentralrolle (57), die auf der gleichen Seite wie die Schiene (49) angeordnet ist, welche Zentralrolle ein über diese Schiene hinaus in die Bahn der zu prüfenden Behälter hineinragendes aktives Segment aufweist, das zum Drehen des Behälters in der PrUfstation und um die Referenzachse mit dem Transportband (38) zusammenwirkt.
    9. Rissprüfstation nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromkreise (Fig. 4) Mittel (58) zum selektiven Antreiben und Bremsen der Zentralrolle (57) und einen Behälter-Umdrehungszähler aufweisen, wobei das Antriebsmittel durch den zweiten der durch die vorbeilaufenden Behälter betätigten Schalter (S2) und^derχ Bremskreis nach mindestens einer Umdrehung des, Behälters in dar Prüfstation erregt wird, und beim Erregen des Bremskreises zugleich das Antriebsmittel abgeschaltet und der zweite Kniehebel in seine inaktive Position verschwenkt wird.
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    J'i
    10'.-Rissprüfstation nach Anspruch 7,, dadurch gekennzeichnet, dass' ~- die Stromkreise (Fig. 4), welche von den durch die'- vorbei rollenden Behälter"nacheinander geschlossenen Schaltern (S,, S-) gesteuert werden, einen Zähler (204) und einen vom Transportband (38) angetriebenen Impulsgeneratorί(206) "aufweisen, wobei der erste Eingang dieses Zählers mit dem ersten Schalter (S.) und der zweite Eingang mit dem zweiten Schalter (S2) und ein dritter Eingang mit dem Impulsgenerator verbunden sind und dieser Zähler Ausgangssignale zum Steuern der Antriebseinrichtung (200) für den ersten Kniehebel (46) liefert.
    11. Rissprüfstation nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportband (38) ein praktisch geradlinig und parallel zum Förderband der Sortierlinie verlaufendes aktives Segment aufweist, dessen eingangsseitiges Ende den Mitteln (39) zur Zuteilung der Behälter auf die Grundfläche (51) benachbart ist, und einen der Prüfstation benachbarten mittleren Teil, und ein von der Prüfst at ion beabstandetes ausgangsseitiges Ende, wobei an dem eingangsseitigen und an dem ausgangsseitigen Ende dec aktiven Segments Umlenkrollen (38a bzw. 38b) angeordnet sind.
    12. Rissprüfstation nach Anspruch IJ, gekennzeichnet durch eine zur Prüfstation gehörende und zum Anlegen an den Behälter vorgesehene Zentralrolle (57), die auf der gleichen Seite wie die Schiene (49) angeordnet ist, welche Zentralrolle ein über diese Schiene hinaus in die Bahn der zu prüfenden Behälter hineinragendes aktives Segment aufweist, das zum Drehen des Behälters in der
    "■ Prüfstation und um die Referenzachse mit dem Transportband (38) n zusammenwirkt.
    13. Rissprüfstation nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, äass die Mittel zur Zuteilung der Behälter auf die Grundfläche (51) ein seitlich angeordnetes Transportband (39) enthalten, das gegenüber dem Förderband (10) der Sortierlinie und dem Transportband (38) gewinkelt angeordnet ist und kontinuierlich mit einer Geschwindigkeit angetrieben wird, welche geringer als die Geschwindigkeit des Transportbands ist.
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    "' - ! % '. ff ~l 't J {
    3-
    14.-,Rissprüfstation nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die ,Mittel zum 'Anlegen des -,Transportbands (38) an,den Behälter % , eineVerste und'.eine zweite .Rolle . (43 bzw./42) aufweisen,>von denen" jede auf einem-zugeordneten ersten und 'zweiten "Kniehebel' (46 bzw. 44) angeordnet j ist"-und v/eitere Mittel (200 bzw. ,202),, um 'jeden dieser Kniehebel unabhängig voneinander zu verschwenken.
    *'■-■ 15. Rissprüfstation nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundfläche (51) ein dem ausgangsseitigen Ende des aktiven Segments des Transportbands benachbartes ausgangsseitiges Ende aufv/eist, und eine horizontale, abstromseitig von der Grundfläche und praktisch parallel zum Förderband (10) angeordnete Rückführeinrichtung (53),vorgesehen ist und auf den beiden Seiten dieser « Rückführeinrichtung angeordnete Reibbänder (41, 52), die in zueinander entgegengesetzter Richtung angetrieben sind, um die Rollbewegung der die Grundfläche verlassenden geprüften Behälter in eine einfache Translationsbewegung umzuwandeln.
    16. Riseprüfstation nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Befestigungseinrichtung für die Lichtgeber und Lichtempfänger in der Prüfstation, welche Befestigungseinrichtung einen aus Kunststoff gegossenen Block (87) aufweist, der in einer vorgegebenen Höhe oberhalb der Grundfläche (51) gehaltert ist, und eine Vielzahl von Stäben (92), deren obere Enden in diesen Block eingegossen sind und deren untere Enden unterschiedliche, vorgegebene Abstände gegenüber der Grundfläche aufweisen, und eine Mehrzahl von an den unteren Enden der Stäbe horizontal angeordneten Trä- *-<· r -gern Γ(96),> von, denen jeder in:;der ^horizontalen.. Ebene einea yor- \''■.!>,"gegebenen Winkel aufweist, und die Lichtgeber (93) und -empfänger ' \/(94) von den S.täbcn ''beabstandet und in vorgegebenem Winkel, gegen- _ ,,über diesen Stäben, an den Trägern^bofestigt sind. . „. rf , ,
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    '17. Hissprüfstation nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,-^dass ' '
    der.'rBlock 'aus einem Duroplast, insbesondere auf der Basis von· i .Epoxidharzen«und einer ,wärme-:'und alterungsbeständigen <Zu-„sanunensetzung ,'gegossen -ist.
    -18.-'Verfahren/-zur Herstellung 'eines■*auswechselbaren^4Pfü'fköpfs zur Verwendung in einer Rissprüfstation, welche eine Vielzahl von - Lichtgebern und -empfängern aufweist und in der Glasbehälter um ' ihre Symmetrieachse gedreht werden, gekennzw Loi-.ne*: ^'j*-ch
    a) das Aufstellen eines Werktisc hs, um die Prüfstation der Vorrichtung zu simulieren, welcher Werktisch eine horizontale Grundfläche aufweist und über dieser Grundfläche hitteJ , uns eine Gitterplatte zu befestigen, in der eine Vielzahl von Ausnehmungen angeordnet sind,
    b) das Anordnen eines Behälters unter dieser Gitterplatte, so dass die Symmetrieachse des Behälters mit einer vertikalen Referenzachse in der Gitterplatte übereinstimmt,
    e) das Befestigen der verschiedenen Lichtgeber und Lichtempfänger : · an den unteren Enden von Tragstäben, welche verschiedene X Längen aufweisen und deren obere Enden in den Ausnehmungen der
    Gitterplatte an ausgewählten Orten und in einer vorgegebenen Ϊ Orientierung gegenüber der Gitterplatte befestigt sind,
    d) das Abnehmen der Gitterplatte von ihrer Trageinriehtung und Verlängern der Tragstäbe durch das Befestigen von Führungs-': stäben, so dass alle verlängerten Tragstäbe eine konstante Länge aufweisen und die zur Verlängerung verwendeten Führungsstäbe ein "Negativ" oder einen Stempel des im Arbeitsgang c) aufgebauten Werkstücks bilden. «,
    19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch ,gekennzeichnet, dass die Tragstäbe zur Herstellung eines Prüfkopfs, der zur Anpassung der 'Prüfstation an Behälter mit verschiedenen Formen oder Abmessungen von der Prüf station abgenommen und ersetzt werden kann, in einen .■-Block aus Kunststoffmaterial eingegossen werden.
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    20. Rissprüf3tatlon, in der Behälter nacheinander in eine Prüfstation gefördert und dort um eine,der Vorrichtung zugeordnete Achse gedreht v/erden, dadurch gekennzeichnet, dass ίύ,χο Achse der Prüfstation durch drei unabhängig voneinander angeordnete Rollen (42, 43, 57) definiert wird, wobei mindestens zwei dieser Rollen (42, 43) in Richtung zu dieser Achse und von dieser Achse weg verschwenkbar sind, um einen Behälter zwischen den Rollen zu fangen, und dass ein seitlich angeordnetes Band (38) vorgesehen ist, das von den zwei verschwenkbaren Rollen erfasst v/erden und an einen Behälter angelegt v/erden kann, um diesen zwischen den drei Rollen, um diese Achse zu drehen, wenn mindestens,eine der beiden ver-I schwenkbaren Rollen in Richtung zur Achse bewegt wird.
    \ 21. Rissprüfstation nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass I das seitlich angeordnete Band (38) mindestens eingangsseitig
    I der Prüfstation einen aktiven Teil aufweist, der zum Vorschub 5 der Behälter in diese Prüfstation verwendet ist.
    I 22. Rissprüfstation nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass I das seitlich angeordnete Band (38) auch ausgangsseitig .der Prüf-I station einen aktiven Teil aufweist, um die Behälter aus der
    I Prüfstation zu transportieren.
    I 23. Rissprüfstation nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch eine I Führungsschiene (49) , die längs der Bewegungsbahn, auf der die f Behälter gefördert werden, dem aktiven Teil des seitlichen Bands I gegenüberliegend angeordnet und zum Abrollen der Behälter vorge-I sehen ist. ι
    I 24. Rissprüfstation nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch eine f Führungsschiene (49), die längs der Bewegungsbahn, auf der die \ Behälter gefördert werden, dem aktiven Teil des seitlichen Bands \ gegenüberliegend angeordnet und zum Abrollen der Behälter vorgesehen ist.
    309830/0921
    25. Rissprüfstation nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet,
    ; dass die dritte Rolle (57) über die Schiene (49) hinausragt, 1 und mit dem hinausragenden akti.en Teil ihres Umfangs den in der Prüfstation befindlichen Behälter berührt.
    26. Rissprüfstation nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,
    dass die dritte Rolle (57) wahlweise antreibbar und bremsbar ist, und zur Steigerung der Winkelgeschwindigkeit des in die Prüfstation einlaufenden Behälters angetrieben und zur Erleichterung des Auslaufens des Behälters aus der Prüfstation abgebremst wird.
    s ■ ■
    I 27. Rissprüfstation nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
    f . dass die Rollen (42, 43, 47) während der Drehung und Prüfung des t Behälters nicht angetrieben sind, und dadurch, dass mindestens Iv zwei dieser Rollen (42, 43) an Kniehebeln. (44, 46), welche zürn γ Anlegen eines Teils des seitlichen Bands (38) an den Behälter während der Prüfung vorgesehen sind, befestigt sind
    12.1.1973 S/tl
    309830/0921
DE19732302032 1972-01-19 1973-01-16 Ourchlaufförder- und Drehvorrichtung Expired DE2302032C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH76172 1972-01-19
CH76172A CH548599A (de) 1972-01-19 1972-01-19 Risspruefstation fuer die sortierlinie einer anlage zur herstellung von glasbehaeltern.

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2302032A1 true DE2302032A1 (de) 1973-07-26
DE2302032B2 DE2302032B2 (de) 1976-02-19
DE2302032C3 DE2302032C3 (de) 1976-10-14

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0062935A1 (de) * 1981-03-27 1982-10-20 BONOTTO s.n.c. di Bonotto Giovanni &amp; C. Vorrichtung zur Kontrolle der in einer Reihe angeordneten Klammerverbindungen von Phiolen-Verschlusskappen

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DE2302032B2 (de) 1976-02-19
FR2174551A5 (de) 1973-10-12
IT982475B (it) 1974-10-21
GB1418728A (en) 1975-12-24
JPS5644370B2 (de) 1981-10-19
JPS4886588A (de) 1973-11-15
IT987003B (it) 1975-02-20
FR2168533B1 (de) 1974-02-01
AU5122473A (en) 1974-07-18
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