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DE2301079B2 - Verfahren zur herstellung von citronensaeure auf mikrobiologischem wege - Google Patents

Verfahren zur herstellung von citronensaeure auf mikrobiologischem wege

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Publication number
DE2301079B2
DE2301079B2 DE19732301079 DE2301079A DE2301079B2 DE 2301079 B2 DE2301079 B2 DE 2301079B2 DE 19732301079 DE19732301079 DE 19732301079 DE 2301079 A DE2301079 A DE 2301079A DE 2301079 B2 DE2301079 B2 DE 2301079B2
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DE
Germany
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acetic acid
cultivation
citric acid
nutrient medium
hours
Prior art date
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Application number
DE19732301079
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English (en)
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DE2301079A1 (de
DE2301079C3 (de
Inventor
Kenichiro Machida Tokio; Tomiyama Tomoko Tokio; Takayama (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KH Neochem Co Ltd
Original Assignee
Kyowa Hakko Kogyo Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Kyowa Hakko Kogyo Co Ltd filed Critical Kyowa Hakko Kogyo Co Ltd
Publication of DE2301079A1 publication Critical patent/DE2301079A1/de
Publication of DE2301079B2 publication Critical patent/DE2301079B2/de
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Publication of DE2301079C3 publication Critical patent/DE2301079C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P7/00Preparation of oxygen-containing organic compounds
    • C12P7/40Preparation of oxygen-containing organic compounds containing a carboxyl group including Peroxycarboxylic acids
    • C12P7/44Polycarboxylic acids
    • C12P7/48Tricarboxylic acids, e.g. citric acid
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S435/00Chemistry: molecular biology and microbiology
    • Y10S435/8215Microorganisms
    • Y10S435/911Microorganisms using fungi
    • Y10S435/921Candida

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Micro-Organisms Or Cultivation Processes Thereof (AREA)

Description

Es ist bekannt. Citronensäure auf mikrobiologischem Wege durch Züchtung eines Pilzes, wie Aspergillus niger, in einem Nährmedium, das ein Kohlenhydrat als Kohlenstoffquelle enthält, herzustellen. In letzter Zeit wurde vielfach versucht. Citronensäure unter Züchtung von Hefen in einem Nährmedium, das η-Paraffine als Kohlenstoffquelle enthält, herzustellen. Nach dem Verfahren der US-PS 36 89 359 gelingt es, aus η-Paraffinen Citronensäure in hohen Ausbeuten herzustellen. Gemäß Beispiel 2 dieser Patentschrift werden in der Gärmaische 112 mg/ml Citronensäure angereichert.
In jüngster Zeit haben sich durch Fortschritte auf dem Gebiet der Petrochemie Kostensenkungen bei der Herstellung von Essigsäure ergeben. Dies hatte zur Folge, daß Essigsäure als Ausgangsmaterial zur Herstellung von Aminosäuren, wie Glutaminsäure oder Lysin, auf mikrobiologischem Wege verwendet wird. Die Verwendung von Essigsäure als Rohmaterial in mikrobiologischen Verfahren hat eine Reihe von Vorteilen. Da sich Essigsäure leicht in gleichbleibender Reinheit herstellen läßt, bereitet die Kontrolle der mikrobiologischen Verfahren keine Schwierigkeiten. Ein weiterer Vorteil ist die Löslichkeit von Essigsäure in Wasser. Dazu kommt, daß die Stoffwechselprodukte und die Mikroorganismenzellen leichter als bei mikrobiologischen Verfahren unter Verwendung von Paraffinen gewonnen werden können. Schließlich enthalten die unter Verwendung von Essigsäure hergestellten Stoffwechselprodukte und Mikroorganismenzellen weniger toxische Produkte als dies bei Verwendung von Paraffinen der Fall ist.
Trotz dieser Vorteile wurde bisher der Verwendung von Essigsäure als Rohmaterial zur Herstellung von Citronensäure wenig Beachtung geschenkt. Die GB-PS 11 99 700 beschreibt die Herstellung von Isocitronensäure durch Züchtung eines Candida-Stammes unter Verwendung von Essigsäure, wobei als Nebenprodukt Citronensäure auftritt. Gemäß dem Verfahren der FR-PS 20 35 420 erhält man durch Züchtung von Candida zeylanoides ATCC 15 585 in einem Nährmedium, das 5 Prozent Essigsäure enthält, 12 mg/ml Citronensäure und 10 mg/ml Isocitronensäure.
Aufgabe der Erfindung war es, ein Verfahren zur Herstellung von Citronensäure auf biotechnischem Wege unter Verwendung von Essigsäure zu schaffen, das in hohen Ausbeuten verläuft und bei dem geringere Menge an Isocitronensäure gebildet werden. Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Die Erfindung betrifft somit den in den Ansprüchen gekennzeichneten Gegenstand.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet verschiedene Vorteile gegenüber dem aus der US-PS 36 89 359
ίο bekannten Verfahren. Zur Dispersion von n-Paraffinen im wäßrigen Medium ist eine erhebliche Energie erforderlich, der Sauerstoffbedarf des Verfahrens ist hoch und wegen der Feuergefahr sind spezielle Fermenter erforderlich. Im erfindungsgemäßen Verfahren werden diese Nachteile vermieden.
Der im erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Stamm wurde durch Mutation von Candida zeylanoides ATCC 15 585 erhalten und als Candida zeylanoides Nr. 19-5 bezeichnet.
Die Züchtung von Candida zeylanoides ATCC 20 347 kann nach üblichen Verfahren in natürlichen oder synthetischen Nährmedien durchgeführt werden, wobei als Hauptkohlenstoffquelle Essigsäure, Essigsäuresalze, wie das Natrium-, Ammonium- oder Calciumsalz, oder Essigsäureester, wie der Äthyl- oder Methylester, verwendet werden. Um das Wachstum des verwendeten Stammes zu fördern, können zu Beginn der Züchtung Glucose, Glycerin und bzw. oder η-Paraffine dem Nährmedium in einer Menge von 1 bis 2 Prozent (Gewicht/Volumen oder Volumen/Volumen) als Kohlenstoffquelle zusätzlich zur Essigsäure zugesetzt werden. Es wurde erfindungsgemäß festgestellt, daß insbesondere durch Glycerinzusatz die Ausbeuten an Citronensäure verbessert werden.
Vorzugsweise wird die Essigsäurekonzentration im Nährmedium kontrolliert, um unerwünscht hohe Konzentrationen am Beginn der Züchtung zu vermeiden. Vorzugsweise wird die Essigsäure dem Nährmedium stufenweise zugesetzt.
Als Stickstoffquelle können beispielsweise Ammoniumchlorid, Ammoniumsulfat, Ammoniumnitrat, Ammoniumphosphat und Ammoniumacetat und als anorganische Verbindungen beispielsweise Kaliumdihydrogenphosphat, Magnesiumsulfat, Mangansulfat, Eisen(II)-sulfat, Zinksulfat, Kupfersulfat, Natriumchlorid und Calciumchlorid verwendet werden. Außerdem können dem Nährmedium Wachstumsfaktoren, wie Thiamin, Biotin, Hefeextrakt, Maisquellflüssigkeit, Fleischextrakt und Pepton zugesetzt werden. Die vorgenannten natürlichen organischen Materialien können auch als Stickstoffquelle verwendet werden.
Der erfindungsgemäß verwendete Stamm kann zuerst in einem Anzuchtmedium unter geeigneten Wachstumsbedingungen, beispielsweise etwa 24 Stunden, gezüchtet und anschließend als Inokulum in das Hauptnährmedium übertragen werden.
Die Züchtung wird unter aeroben Bedingungen bei Temperaturen von 15 bis 40°C und ein pH-Bereich von 3 bis 7 durchgeführt. Gegebenenfalls wild der pH-Wert durch Zusatz von Calciumcarbonat, Calciumhydroxid oder Natriumhydroxid eingestellt. Im allgemeinen ist die Züchtung nach 2 bis 5 Tagen beendet. Innerhalb dieser Zeit werden in der Gärmaische beträchtliche Mengen an Citronensäure angereichert. Die Citronensäure wird
br> nach üblichen Verfahren isoliert. Beispielsweise wird das nach dem Abfiltrieren der Mikroorganismenzellen erhaltene Filtrat auf übliche Weise konzentriert. Aus dem Konzentrat werden Citronensäure und als
Nebenprodukt entstandene Isocitronensäure durch Ausfällung der entsprechenden Calcium- oder Natriumsalze untcf Ausnutzung der Löslichkeitsunterschiede isoliert.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1
Candida zeylanoides ATCC 2C347 wird 24 Stunden bei 300C auf einem schräggestellten Malzextrakt-Agar-Nährboden gezüchtet. Die erhaltene Kultur wird in einem mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben von 250 ml Fassungsvermögen, der 20 ml des folgenden Anzuchtnährmediums enthält, eingeimpft:
Glucose 2 g/dl
Calciumacetat 0,5 g/dl
Na4Co 0,3 g/dl
KH5PO4 0,05 g/dl
MgSO4 · 7 H2O 0,05 g/dl
Hefeextrakt 0,2 g/dl
pH-Wert 5,5
Die Züchtung wird 24 Stunden bei 3O0C unter Schütteln durchgeführt. Die so erhaltene Anzuchtkultur wird in einem Verhältnis von 10 Prozent (Volumen/Volumen) in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben von 250 ml Fassungsvermögen, der 20 ml eines Nährmediums der folgenden Zusammensetzung enthält, eingeimpft:
Glucose 2 g/dl
Calciumacetat-monohydrat 3 g/dl
NH4Cl 0,3 g/dl
KH2PO4 0,05 g/dl
MgSO4 - 7 H2O 0,05 d/dl
MnSO4 ■ 4 H2O 1 mg/Liter
Thiamin 100μg/Liter
CaCO3 lg/dl
(CaCO3 getrennt sterilisiert)
pH-Wert 5,5
Die Züchtung wird unter Schütteln bei 300C durchgeführt. 48 und 72 Stunden nach der Inokulation wird das Nährmedium mit zusätzlichem sterilisiertem Calciumacetat-monohydrat in solchen Mengen versetzt, daß die Konzentration von 3 g/dl aufrechterhalten wird. Nach beendeter Züchtung erhält man 15,2 mg/ml Citronensäure und 10,0 mg/ml Isocitronensäure in Form von Calciumsalzen, wobei insgesamt 60 mg/mi Essigsäure (90 mg/ml Calciumsalz) eingesetzt worden sind.
Züchtet man den aus der FR-PS 20 35 420 bekannten Stamm Candida zeylanoides ATCC 15585 auf die gleiche Weise, so werden 10,5 mg/ml Citronensäure und 11,5 mg/ml Isocitronensäure gebildet.
Beispiel 2
Cadida zeylanoides ATCC 20347 wird auf einem schräggestellten Malzextrakt-Agar-Nährboden 24 Stunden bei 30°C gezüchtet. Die erhaltene Kultur wird in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben von 250 ml Fassungsvermögen, der 20 ml eines Anzuchtnährmediums der folgenden Zusammensetzung enthält, eingeimpft.
n-Paraffine
Glycerin
Ammoniumacetat
KH2PO4
MgSO4 ■ 7 H2O
FeSO4 · 7 H2O
2 ml/dl
lg/dl
0,5 g/dl
0,05 g/dl
0,05 g/dl
5 mg/1
MnSO4 -4H2O 2 mg/1
Thiamin 100μg/l
CaCO3 1 g/dl
(CaCO3 getrennt sterilisiert)
pH 5,5
Die Züchtung wird 24 Stunden bei 30"C unter Schütteln durchgeführt. Die erhaltene Anzuchtkultur wird in einem Verhältnis von 10 Prozent (Volumen/Volumen) in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben von 250 ml Fassungsvermögen, der 20 ml eines Nährmediums der gleichen Zusammensetzung wie das Anzuchtmedium enthält, eingeimpft. Die Züchtung wird unter Schütteln bei 30° C durchgeführt. Nach 40 Stunden wird die Züchtung forlgesetzt und der pH-Wert des Mediums durch Einspeisen einer 30prozentigen Acetatpufferlösung oder 30prozentigen Essigsäurelösung auf 5 bis 6 eingestellt. Nach 96siündiger Züchtung liegen in der Kulturbrühe 48 mg/ml Citronensäure und 18 mg/ml Isocitronensäure vor. Es sind 85 mg/ml Essigsäure eingesetzt worden.
Beispiel 3
Candida zeylanoides ATCC 20347 wird 24 Stunden bei 30°C auf einem schräggestellten Malzextrakt-Agar-Nährboden gezüchtet. Die erhaltene Kultur wird in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben von 250 ml Fassungsvermögen, der 20 ml eines Anzuchtnährmediums der folgenden Zusammensetzung enthält, eingeimpft:
Glucose 2 g/dl
Glycerin lg/dl
Ammoniumacetat 0,5 g/dl
KH2PO4 0,05 g/dl
MgSO4 ■ 7 H2O 0,05 g/dl
FeSO4 · 7 H2O 5 mg/1
MnSO4 · 4 H2O 2 mg/1
Thiamin 10O μβ/Ι
CaCO3 lg/dl
(CaCO3 getrennt sterilisiert)
pH-Wert 5,5
Die Züchtung wird 24 Stunden bei 30°C unter Schütteln durchgeführt. Die erhaltene Anzuchtkultur wird in einem Verhältnis von 10 Prozent (Volumen/Volumen) in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben von 250 ml Fassungsvermögen, der 20 ml eines Nährniediums der gleichen Zusammensetzung wie das Anzuchtmedium enthält, eingeimpft. Die Züchtung wird unter Schütteln bei 3O0C durchgeführt. Nach 40 Stunden
so wird die Züchtung forgesetzt und der pH-Wert des Nährmediums durch Einspeisen einer 30prozentigen Acetatpufferlösung oder iOprozentigen Essigsäurelösung auf 5 bis 6 eingestellt. Nach 96stündiger Züchtung liegen in der Kulturbrühe 40 mg/ml Citronensäure und 15 mg/ml Isocitronensäure vor. Es sind 80 mg/ml Essigsäure eingesetzt worden.
Beispiel 4
Candida zeylanoides ATCC 20 34/ wird 24 Stunden bO bei 300C auf einem schräggestellten Malzeextrakt-Agar-Nährboden gezüchtet. Die erhaltene Kultur wird in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben von 21 Fassungsvermögen, der 200 ml eines Anzuchtmediums der folgenden Zusammensetzung enthält. ι,", eingeimpft:
Glucose
Calciumacetat
2 g/dl
0,5 g/dl
NH4Cl 0,3 g/dl
KH2PO4 0,05 g/dl
MgSO4 ■ 7 H2O 0,05 g/dl
Hefeextrakt 0,2 g/dl
pH-Wert 5,5
Die Züchtung wird 24 Stunden bei 300C unter Rühren durchgeführt. Die erhaltene Anzuchtkultur wird in einem Verhältnis von 10 Prozent (Volumen/Volumen) in einen Fermenter von 301 Fassungsvermögen, der 151 eines Nährmediums der folgenden Zusammensetzung enthält, eingeimpft:
Glucose 2 g/dl
CalciumPicetatmonohydrat 3 g/dl
NH4Cl 0,3 g/dl
KH2PO4 0,05 g/dl
MgSO4 ■ 7 H2O 0,05 g/dl
MnSO4 ■ 4 H2O 1 mg/l
Thiamin 100μg/l
CaCO3 lg/dl
(CaCO3 getrennt sterilisiert)
pH-Wert 5,5
n-Paraffine 2 ml/dl
Glycerin lg/dl
Ammoniumacetat 0,5 g/dl
KH2PO4 0,05 g/dl
MgSO4 · 7 H2O 0,05 g/dl
FeSO4 · 7 H2O 5 mg/l
MnSO4 · 4 H2O 2 mg/l
Thiamin 100μg/l
CaCO3 lg/dl
(CaCO3 getrennt sterilisiert)
pH-Wert 5,5
IO
15
Die Züchtung wird bei 3O0C unter Belüftung und Rühren durchgeführt. Während der Züchtung wird das Medium mit zusätzlichem Calciumacetat-monohydrat in solchen Mengen versetzt, daß die Konzentration von 3 g/dl aufrechterhalten wird. Nach beendeter Fermentation werden 66 mg/ml Citronensäure und 30 mg/ml Isocitronensäure in Form der Calciumsalze erhalten, wobei insgesamt 188 mg/ml Essigsäure (270 mg/ml Calciumsalz) verwendet worden sind.
Beispiel 5
Candida zeylanoides ATCC 20 347 wird 24 Stunden bei 300C auf einem schräggestellten Malzextrakt-Agar-Nährboden gezüchtet. Die erhaltene Kultur wird in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben von 2 I Fassungsvermögen, der 200 ml eines Anzuchtmediums der folgenden Zusammensetzung enthält, eingeimpft:
45
50 Die Züchtung wird 24 Stunden bei 300C unter Schütteln durchgeführt. Die erhaltene Anzuchtkuhur wird in einem Verhältnis von 10 Prozent (Volumen/Volumen) in einen Fermenter von 301 Fassungsvermögen, der 151 eines Nährmediums der gleichen Zusammensetzung wie das Anzuchtmedium enthält, eingeimpft. Die Züchtung wird bei 300C unter Belüftung und Rühren durchgeführt. Nach 40 Stunden wird die Züchtung fortgesetzt und der pH-Wert des Mediums durch Einspeisen einer 30prozentigen Acetatpufferlösung oder 30prozentigen Essigsäurelösung auf 5 bis 6 eingestellt. Nach 96stündiger Züchtung liegen in der Kulturbrühe 168 mg/ml Citronensäure und 72 mg/ml Isocitronensäure vor. Es sind 400 mg/ml Essigsäure verwendet worden.
Beispiel 6
Candida zeylanoides ATCC 20 347 wird 24 Stunden bei 300C auf einem schräggestellten Malzextrakt-Agar-Nährboden gezüchtet. Die erhaltene Kultur wird in einem mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben von 2 1 Fassungsvermögen, der 200 ml eines Anzuchtmediums der folgenden Zusammensetzung enthält, eingeimpft:
n-Paraffine 2 ml/dl
Glycerin lg/dl
Ammoniumacetat 0,5 g/dl
KH2PO4 0,05 g/dl
MgSO4 ■ 7 H2O 0,05 g/dl
FeSO4 · 7 H2O 5 mg/l
MnSO4 · 4 H2O 2 mg/l
Thiamin 100 μg/l
CaCO3 lg/dl
(CaCO3 getrennt sterilisiert)
pH-Wert 5,5
Die Züchtung wird 24 Stunden bei 30cC unter Schütteln durchgeführt. Die erhaltene Anzuchtkultur wird in einem Verhältnis von 10 Prozent (Volumen/Volumen) in einen Fermenter von 301 Passungsvermögen, der 15 1 eines Nährmediums der gleichen Zusammensetzung wie das Anzuchtmedium enthält, eingeimpft. Die Züchtung wird unter Schütteln bei 3O0C durchgeführt. Nach 40 Stunden wird die Züchtung fortgesetzt und der pH-Wert des Mediums durch Einspeisen einer 30prozentigen Acetatpufferlösung oder 30prozentigen Essigsäurelösung auf 5 bis 6 eingestellt. Nach 96stündiger Züchtung liegen in der Kulturbrühe 84 mg/ml Citronensäure und 35 mg/ml Isocitronensäure vor. Es sind 203 mg/ml Essigsäure verwendet worden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Citronensäuren auf biotechnischem Wege unter Verwendung von Essigsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man Candida zeylanoides ATCC 20 347 in einem Essigsäure als Hauptkohlenstoffquelle enthaltenden Nährmedium unter aeroben Bedingungen bei Temperaturen von 15 bis 40° C und einem pH-Wert von 3 bis 7 züchtet und die in der Gärmaische angereicherte Citronensäure gewinnt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Essigsäure dem Nährmedium während der Züchtung stufenweise zusetzt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Essigsäure dem Nährmedium in Form von Salzen der Essigsäure zusetzt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Essigsäure dem Nährmedium in Form von Essigsäureestern zusetzt.
DE2301079A 1972-01-13 1973-01-10 Verfahren zur Herstellung von Citronensäure auf mikrobiologischem Wege Expired DE2301079C3 (de)

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