DE2301079B2 - Verfahren zur herstellung von citronensaeure auf mikrobiologischem wege - Google Patents
Verfahren zur herstellung von citronensaeure auf mikrobiologischem wegeInfo
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Description
Es ist bekannt. Citronensäure auf mikrobiologischem Wege durch Züchtung eines Pilzes, wie Aspergillus
niger, in einem Nährmedium, das ein Kohlenhydrat als Kohlenstoffquelle enthält, herzustellen. In letzter Zeit
wurde vielfach versucht. Citronensäure unter Züchtung von Hefen in einem Nährmedium, das η-Paraffine als
Kohlenstoffquelle enthält, herzustellen. Nach dem Verfahren der US-PS 36 89 359 gelingt es, aus
η-Paraffinen Citronensäure in hohen Ausbeuten herzustellen. Gemäß Beispiel 2 dieser Patentschrift werden in
der Gärmaische 112 mg/ml Citronensäure angereichert.
In jüngster Zeit haben sich durch Fortschritte auf dem Gebiet der Petrochemie Kostensenkungen bei der
Herstellung von Essigsäure ergeben. Dies hatte zur Folge, daß Essigsäure als Ausgangsmaterial zur
Herstellung von Aminosäuren, wie Glutaminsäure oder Lysin, auf mikrobiologischem Wege verwendet wird.
Die Verwendung von Essigsäure als Rohmaterial in mikrobiologischen Verfahren hat eine Reihe von
Vorteilen. Da sich Essigsäure leicht in gleichbleibender Reinheit herstellen läßt, bereitet die Kontrolle der
mikrobiologischen Verfahren keine Schwierigkeiten. Ein weiterer Vorteil ist die Löslichkeit von Essigsäure in
Wasser. Dazu kommt, daß die Stoffwechselprodukte und die Mikroorganismenzellen leichter als bei mikrobiologischen
Verfahren unter Verwendung von Paraffinen gewonnen werden können. Schließlich enthalten die
unter Verwendung von Essigsäure hergestellten Stoffwechselprodukte und Mikroorganismenzellen weniger
toxische Produkte als dies bei Verwendung von Paraffinen der Fall ist.
Trotz dieser Vorteile wurde bisher der Verwendung von Essigsäure als Rohmaterial zur Herstellung von
Citronensäure wenig Beachtung geschenkt. Die GB-PS 11 99 700 beschreibt die Herstellung von Isocitronensäure
durch Züchtung eines Candida-Stammes unter Verwendung von Essigsäure, wobei als Nebenprodukt
Citronensäure auftritt. Gemäß dem Verfahren der FR-PS 20 35 420 erhält man durch Züchtung von
Candida zeylanoides ATCC 15 585 in einem Nährmedium, das 5 Prozent Essigsäure enthält, 12 mg/ml
Citronensäure und 10 mg/ml Isocitronensäure.
Aufgabe der Erfindung war es, ein Verfahren zur Herstellung von Citronensäure auf biotechnischem
Wege unter Verwendung von Essigsäure zu schaffen, das in hohen Ausbeuten verläuft und bei dem geringere
Menge an Isocitronensäure gebildet werden. Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Die Erfindung betrifft somit den in den Ansprüchen gekennzeichneten Gegenstand.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet verschiedene Vorteile gegenüber dem aus der US-PS 36 89 359
ίο bekannten Verfahren. Zur Dispersion von n-Paraffinen
im wäßrigen Medium ist eine erhebliche Energie erforderlich, der Sauerstoffbedarf des Verfahrens ist
hoch und wegen der Feuergefahr sind spezielle Fermenter erforderlich. Im erfindungsgemäßen Verfahren
werden diese Nachteile vermieden.
Der im erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Stamm wurde durch Mutation von Candida zeylanoides
ATCC 15 585 erhalten und als Candida zeylanoides Nr. 19-5 bezeichnet.
Die Züchtung von Candida zeylanoides ATCC 20 347 kann nach üblichen Verfahren in natürlichen oder
synthetischen Nährmedien durchgeführt werden, wobei als Hauptkohlenstoffquelle Essigsäure, Essigsäuresalze,
wie das Natrium-, Ammonium- oder Calciumsalz, oder Essigsäureester, wie der Äthyl- oder Methylester,
verwendet werden. Um das Wachstum des verwendeten Stammes zu fördern, können zu Beginn der Züchtung
Glucose, Glycerin und bzw. oder η-Paraffine dem Nährmedium in einer Menge von 1 bis 2 Prozent
(Gewicht/Volumen oder Volumen/Volumen) als Kohlenstoffquelle zusätzlich zur Essigsäure zugesetzt
werden. Es wurde erfindungsgemäß festgestellt, daß insbesondere durch Glycerinzusatz die Ausbeuten an
Citronensäure verbessert werden.
Vorzugsweise wird die Essigsäurekonzentration im Nährmedium kontrolliert, um unerwünscht hohe Konzentrationen
am Beginn der Züchtung zu vermeiden. Vorzugsweise wird die Essigsäure dem Nährmedium
stufenweise zugesetzt.
Als Stickstoffquelle können beispielsweise Ammoniumchlorid, Ammoniumsulfat, Ammoniumnitrat, Ammoniumphosphat
und Ammoniumacetat und als anorganische Verbindungen beispielsweise Kaliumdihydrogenphosphat,
Magnesiumsulfat, Mangansulfat, Eisen(II)-sulfat, Zinksulfat, Kupfersulfat, Natriumchlorid und Calciumchlorid
verwendet werden. Außerdem können dem Nährmedium Wachstumsfaktoren, wie Thiamin, Biotin,
Hefeextrakt, Maisquellflüssigkeit, Fleischextrakt und Pepton zugesetzt werden. Die vorgenannten natürlichen
organischen Materialien können auch als Stickstoffquelle verwendet werden.
Der erfindungsgemäß verwendete Stamm kann zuerst in einem Anzuchtmedium unter geeigneten
Wachstumsbedingungen, beispielsweise etwa 24 Stunden, gezüchtet und anschließend als Inokulum in das
Hauptnährmedium übertragen werden.
Die Züchtung wird unter aeroben Bedingungen bei Temperaturen von 15 bis 40°C und ein pH-Bereich von
3 bis 7 durchgeführt. Gegebenenfalls wild der pH-Wert
durch Zusatz von Calciumcarbonat, Calciumhydroxid oder Natriumhydroxid eingestellt. Im allgemeinen ist die
Züchtung nach 2 bis 5 Tagen beendet. Innerhalb dieser Zeit werden in der Gärmaische beträchtliche Mengen
an Citronensäure angereichert. Die Citronensäure wird
br> nach üblichen Verfahren isoliert. Beispielsweise wird
das nach dem Abfiltrieren der Mikroorganismenzellen erhaltene Filtrat auf übliche Weise konzentriert. Aus
dem Konzentrat werden Citronensäure und als
Nebenprodukt entstandene Isocitronensäure durch Ausfällung der entsprechenden Calcium- oder Natriumsalze
untcf Ausnutzung der Löslichkeitsunterschiede isoliert.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Candida zeylanoides ATCC 2C347 wird 24 Stunden bei 300C auf einem schräggestellten Malzextrakt-Agar-Nährboden
gezüchtet. Die erhaltene Kultur wird in einem mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben
von 250 ml Fassungsvermögen, der 20 ml des folgenden Anzuchtnährmediums enthält, eingeimpft:
| Glucose | 2 g/dl |
| Calciumacetat | 0,5 g/dl |
| Na4Co | 0,3 g/dl |
| KH5PO4 | 0,05 g/dl |
| MgSO4 · 7 H2O | 0,05 g/dl |
| Hefeextrakt | 0,2 g/dl |
| pH-Wert | 5,5 |
Die Züchtung wird 24 Stunden bei 3O0C unter
Schütteln durchgeführt. Die so erhaltene Anzuchtkultur wird in einem Verhältnis von 10 Prozent (Volumen/Volumen)
in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben von 250 ml Fassungsvermögen, der
20 ml eines Nährmediums der folgenden Zusammensetzung enthält, eingeimpft:
| Glucose | 2 g/dl |
| Calciumacetat-monohydrat | 3 g/dl |
| NH4Cl | 0,3 g/dl |
| KH2PO4 | 0,05 g/dl |
| MgSO4 - 7 H2O | 0,05 d/dl |
| MnSO4 ■ 4 H2O | 1 mg/Liter |
| Thiamin | 100μg/Liter |
| CaCO3 | lg/dl |
| (CaCO3 getrennt sterilisiert) | |
| pH-Wert | 5,5 |
Die Züchtung wird unter Schütteln bei 300C
durchgeführt. 48 und 72 Stunden nach der Inokulation wird das Nährmedium mit zusätzlichem sterilisiertem
Calciumacetat-monohydrat in solchen Mengen versetzt, daß die Konzentration von 3 g/dl aufrechterhalten wird.
Nach beendeter Züchtung erhält man 15,2 mg/ml Citronensäure und 10,0 mg/ml Isocitronensäure in Form
von Calciumsalzen, wobei insgesamt 60 mg/mi Essigsäure (90 mg/ml Calciumsalz) eingesetzt worden sind.
Züchtet man den aus der FR-PS 20 35 420 bekannten Stamm Candida zeylanoides ATCC 15585 auf die
gleiche Weise, so werden 10,5 mg/ml Citronensäure und 11,5 mg/ml Isocitronensäure gebildet.
Cadida zeylanoides ATCC 20347 wird auf einem schräggestellten Malzextrakt-Agar-Nährboden 24
Stunden bei 30°C gezüchtet. Die erhaltene Kultur wird in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben
von 250 ml Fassungsvermögen, der 20 ml eines Anzuchtnährmediums der folgenden Zusammensetzung
enthält, eingeimpft.
n-Paraffine
Glycerin
Glycerin
Ammoniumacetat
KH2PO4
MgSO4 ■ 7 H2O
FeSO4 · 7 H2O
KH2PO4
MgSO4 ■ 7 H2O
FeSO4 · 7 H2O
2 ml/dl
lg/dl
0,5 g/dl
0,05 g/dl
0,05 g/dl
5 mg/1
lg/dl
0,5 g/dl
0,05 g/dl
0,05 g/dl
5 mg/1
MnSO4 -4H2O 2 mg/1
Thiamin 100μg/l
CaCO3 1 g/dl
(CaCO3 getrennt sterilisiert)
(CaCO3 getrennt sterilisiert)
pH 5,5
Die Züchtung wird 24 Stunden bei 30"C unter Schütteln durchgeführt. Die erhaltene Anzuchtkultur
wird in einem Verhältnis von 10 Prozent (Volumen/Volumen)
in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben von 250 ml Fassungsvermögen, der 20 ml eines
Nährmediums der gleichen Zusammensetzung wie das Anzuchtmedium enthält, eingeimpft. Die Züchtung wird
unter Schütteln bei 30° C durchgeführt. Nach 40 Stunden wird die Züchtung forlgesetzt und der pH-Wert des
Mediums durch Einspeisen einer 30prozentigen Acetatpufferlösung oder 30prozentigen Essigsäurelösung auf 5
bis 6 eingestellt. Nach 96siündiger Züchtung liegen in der Kulturbrühe 48 mg/ml Citronensäure und 18 mg/ml
Isocitronensäure vor. Es sind 85 mg/ml Essigsäure eingesetzt worden.
Candida zeylanoides ATCC 20347 wird 24 Stunden bei 30°C auf einem schräggestellten Malzextrakt-Agar-Nährboden
gezüchtet. Die erhaltene Kultur wird in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben
von 250 ml Fassungsvermögen, der 20 ml eines Anzuchtnährmediums der folgenden Zusammensetzung
enthält, eingeimpft:
| Glucose | 2 g/dl |
| Glycerin | lg/dl |
| Ammoniumacetat | 0,5 g/dl |
| KH2PO4 | 0,05 g/dl |
| MgSO4 ■ 7 H2O | 0,05 g/dl |
| FeSO4 · 7 H2O | 5 mg/1 |
| MnSO4 · 4 H2O | 2 mg/1 |
| Thiamin | 10O μβ/Ι |
| CaCO3 | lg/dl |
| (CaCO3 getrennt sterilisiert) | |
| pH-Wert | 5,5 |
Die Züchtung wird 24 Stunden bei 30°C unter Schütteln durchgeführt. Die erhaltene Anzuchtkultur
wird in einem Verhältnis von 10 Prozent (Volumen/Volumen)
in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben von 250 ml Fassungsvermögen, der 20 ml eines
Nährniediums der gleichen Zusammensetzung wie das Anzuchtmedium enthält, eingeimpft. Die Züchtung wird
unter Schütteln bei 3O0C durchgeführt. Nach 40 Stunden
so wird die Züchtung forgesetzt und der pH-Wert des Nährmediums durch Einspeisen einer 30prozentigen
Acetatpufferlösung oder iOprozentigen Essigsäurelösung auf 5 bis 6 eingestellt. Nach 96stündiger Züchtung
liegen in der Kulturbrühe 40 mg/ml Citronensäure und 15 mg/ml Isocitronensäure vor. Es sind 80 mg/ml
Essigsäure eingesetzt worden.
Candida zeylanoides ATCC 20 34/ wird 24 Stunden bO bei 300C auf einem schräggestellten Malzeextrakt-Agar-Nährboden
gezüchtet. Die erhaltene Kultur wird in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben
von 21 Fassungsvermögen, der 200 ml eines Anzuchtmediums
der folgenden Zusammensetzung enthält. ι,", eingeimpft:
Glucose
Calciumacetat
Calciumacetat
2 g/dl
0,5 g/dl
0,5 g/dl
| NH4Cl | 0,3 g/dl |
| KH2PO4 | 0,05 g/dl |
| MgSO4 ■ 7 H2O | 0,05 g/dl |
| Hefeextrakt | 0,2 g/dl |
| pH-Wert | 5,5 |
Die Züchtung wird 24 Stunden bei 300C unter Rühren
durchgeführt. Die erhaltene Anzuchtkultur wird in einem Verhältnis von 10 Prozent (Volumen/Volumen) in
einen Fermenter von 301 Fassungsvermögen, der 151 eines Nährmediums der folgenden Zusammensetzung
enthält, eingeimpft:
| Glucose | 2 g/dl |
| CalciumPicetatmonohydrat | 3 g/dl |
| NH4Cl | 0,3 g/dl |
| KH2PO4 | 0,05 g/dl |
| MgSO4 ■ 7 H2O | 0,05 g/dl |
| MnSO4 ■ 4 H2O | 1 mg/l |
| Thiamin | 100μg/l |
| CaCO3 | lg/dl |
| (CaCO3 getrennt sterilisiert) | |
| pH-Wert | 5,5 |
| n-Paraffine | 2 ml/dl |
| Glycerin | lg/dl |
| Ammoniumacetat | 0,5 g/dl |
| KH2PO4 | 0,05 g/dl |
| MgSO4 · 7 H2O | 0,05 g/dl |
| FeSO4 · 7 H2O | 5 mg/l |
| MnSO4 · 4 H2O | 2 mg/l |
| Thiamin | 100μg/l |
| CaCO3 | lg/dl |
| (CaCO3 getrennt sterilisiert) | |
| pH-Wert | 5,5 |
IO
15
Die Züchtung wird bei 3O0C unter Belüftung und
Rühren durchgeführt. Während der Züchtung wird das Medium mit zusätzlichem Calciumacetat-monohydrat in
solchen Mengen versetzt, daß die Konzentration von 3 g/dl aufrechterhalten wird. Nach beendeter Fermentation
werden 66 mg/ml Citronensäure und 30 mg/ml Isocitronensäure in Form der Calciumsalze erhalten,
wobei insgesamt 188 mg/ml Essigsäure (270 mg/ml Calciumsalz) verwendet worden sind.
Candida zeylanoides ATCC 20 347 wird 24 Stunden bei 300C auf einem schräggestellten Malzextrakt-Agar-Nährboden
gezüchtet. Die erhaltene Kultur wird in einen mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben
von 2 I Fassungsvermögen, der 200 ml eines Anzuchtmediums der folgenden Zusammensetzung enthält,
eingeimpft:
45
50 Die Züchtung wird 24 Stunden bei 300C unter Schütteln
durchgeführt. Die erhaltene Anzuchtkuhur wird in einem Verhältnis von 10 Prozent (Volumen/Volumen) in
einen Fermenter von 301 Fassungsvermögen, der 151
eines Nährmediums der gleichen Zusammensetzung wie das Anzuchtmedium enthält, eingeimpft. Die Züchtung
wird bei 300C unter Belüftung und Rühren durchgeführt. Nach 40 Stunden wird die Züchtung fortgesetzt und der
pH-Wert des Mediums durch Einspeisen einer 30prozentigen Acetatpufferlösung oder 30prozentigen Essigsäurelösung
auf 5 bis 6 eingestellt. Nach 96stündiger Züchtung liegen in der Kulturbrühe 168 mg/ml Citronensäure
und 72 mg/ml Isocitronensäure vor. Es sind 400 mg/ml Essigsäure verwendet worden.
Candida zeylanoides ATCC 20 347 wird 24 Stunden bei 300C auf einem schräggestellten Malzextrakt-Agar-Nährboden
gezüchtet. Die erhaltene Kultur wird in einem mit Prallplatten versehenen Erlenmeyerkolben
von 2 1 Fassungsvermögen, der 200 ml eines Anzuchtmediums der folgenden Zusammensetzung enthält,
eingeimpft:
| n-Paraffine | 2 ml/dl |
| Glycerin | lg/dl |
| Ammoniumacetat | 0,5 g/dl |
| KH2PO4 | 0,05 g/dl |
| MgSO4 ■ 7 H2O | 0,05 g/dl |
| FeSO4 · 7 H2O | 5 mg/l |
| MnSO4 · 4 H2O | 2 mg/l |
| Thiamin | 100 μg/l |
| CaCO3 | lg/dl |
| (CaCO3 getrennt sterilisiert) | |
| pH-Wert | 5,5 |
Die Züchtung wird 24 Stunden bei 30cC unter
Schütteln durchgeführt. Die erhaltene Anzuchtkultur wird in einem Verhältnis von 10 Prozent (Volumen/Volumen)
in einen Fermenter von 301 Passungsvermögen,
der 15 1 eines Nährmediums der gleichen Zusammensetzung wie das Anzuchtmedium enthält, eingeimpft. Die
Züchtung wird unter Schütteln bei 3O0C durchgeführt. Nach 40 Stunden wird die Züchtung fortgesetzt und der
pH-Wert des Mediums durch Einspeisen einer 30prozentigen Acetatpufferlösung oder 30prozentigen Essigsäurelösung
auf 5 bis 6 eingestellt. Nach 96stündiger Züchtung liegen in der Kulturbrühe 84 mg/ml Citronensäure
und 35 mg/ml Isocitronensäure vor. Es sind 203 mg/ml Essigsäure verwendet worden.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von Citronensäuren auf biotechnischem Wege unter Verwendung von
Essigsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man Candida zeylanoides ATCC 20 347 in einem
Essigsäure als Hauptkohlenstoffquelle enthaltenden Nährmedium unter aeroben Bedingungen bei
Temperaturen von 15 bis 40° C und einem pH-Wert von 3 bis 7 züchtet und die in der Gärmaische
angereicherte Citronensäure gewinnt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Essigsäure dem Nährmedium
während der Züchtung stufenweise zusetzt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Essigsäure dem Nährmedium
in Form von Salzen der Essigsäure zusetzt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Essigsäure dem Nährmedium
in Form von Essigsäureestern zusetzt.
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