DE2300521A1 - Aminobenzimidazole - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine neue Klasse organischer Verbindun gen, die als substituierte Benzimidazole bezeichnet werden
können, und insbesondere solche substituierten Benzimidazole« die in der 1-Stellung eine Amino- oder substituierte Aminogruppe tragen, sowie Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen. Die neuen Verbindungen sind als Anthelmintika und als Fungizide verwendbar. .
können, und insbesondere solche substituierten Benzimidazole« die in der 1-Stellung eine Amino- oder substituierte Aminogruppe tragen, sowie Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen. Die neuen Verbindungen sind als Anthelmintika und als Fungizide verwendbar. .
Gegenstand der Erfindung sind substituierte Benzimidazole der
allgemeinen Formel
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13 981"
in der R2 Aryl, Orfchohalogenaryl, eine heteroaromatische Gruppe
mit 1 bis 3 Stickstoff- und/oder Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen
als Heteroatome oder die Gruppe
X
-NHCB1 ,
-NHCB1 ,
in der R.. niedr;Alkyl, niedr.Alkoxy, Cyclo-niedr.alkyl, Cycloniedr.alkoxy,
Aryl, Aryloxy, Amino, niedr.Alkylamino, Di-niedr.-alkylamino,
Anilino, Pyrrolidino, Piperidino, Morpholino, Piperazino oder eine heteroaromatische Gruppe mit 1 bis J>
Stickstoff- und/oder Sauerstoff und/oder Schwefelatomen als Heteroatomen
und X Sauerstoff oder Schwefel ist,
Rc- und Rg Wasserstoff, Halogen, niedr. Alkyl, niedr ..Alkoxy, niedr.
Älkylthio, Phenyl, Halogenphenyl, Phenoxy, Phenylthio, Amino,
niedr.Alkylamino, Di-niedr.alkylamino oder die Gruppe
X
NHCR
NHCR
in der R1 und X die oben angegebene Bedeutung haben, ist, sind,
mit der Maßgabe, daß, wenn Rp- und Rg keine Halogenatome sind,
wenigstens R^ oder Rg Wasserstoff ist,
und R^ und R2, Wasserstoff, niedr.Alkyl, niedr.Alkanoyl, Carboxyniedr.alkanoyl
oder Benzyl sind, mit der Maßgabe, daß nur eine der Gruppen R-, und R2, niedr.Alkanoyl oder Carboxy-niedr. alkanoyl
ist, und R^ und R2, zusammen die Gruppe
n8
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13 981 "
in der R7 und Rg Wasserstoff, niedr.Alkyl« Phenyl, Carboxy,
Carboxy-niedr.alkyl oder niedr.Alkanoyl sind, mit der Maßgabe,
daß nur R7 oder Ro Wasserstoff oder nledr. Alkanoyl 1st,
und die pharmazeutisch annehmbaren Säureadditionssalze und die
pharmazeutisch annehmbaren Alkali-, Erdalkali- und Aminsalze dieser Verbindungen, wenn eine der Gruppen R7 und Rg oder beide
Gruppen Carboxygruppen sind.
Bei der Definition der Symbole Rj bis Ro sollen die Bezeichnungen
Aryl und Aryloxy, Aryl- und Aryloxygruppen, wie Phenyl, Naphthyl, Phenoxy und Naphthyloxy. umfassen. Die Ausdrucke
niedr.Alkyl, niedr.Alkylthio und nledr.Alkoxy sollen geradkettige
und verzweigtkettige Alkyl-, Alkylthio- und Alkoxygruppen
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in dem Alkyl-, Alkyl thio- oder
Alkoxyanteil, beispielsweise Methyl, Äthyl, Isopropyl, Hexyl,
Propylthio, Butylthio, Pentylthio, Methoxy, Äthoxy, Isopropoxy,
Hexyloxy und dgl., umfassen. Die Ausdrücke Cyclo-niedr.alkyl und
Cyclo-niedr. alkoxy sollen Cycloalkyl- und Cycloalkoxygruppen
mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise Cyclobutyl,
Cyclohexyl, Cyclopentoxy, Cycloheptyloxy, Cyelooctyloxy und dgl.,
umfassen. Die Bezeichnungen niedr.Alkanoyl und Carboxy-niedr.-alkanoyl
sollen geradkettige und verzweigtkettige Alkanoyl-
und Carboxyalkanoylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, beispielsweise Acetyl, Malonoyl, Triflüoracetyl, Propionyl, Butyryl,
Succinoyl und dgl., umfassen. Die Bezeichnung Halogen umfaßt Fluor, Chlor, Brom und Jod. Die Bezeichnungen Alkali- und Erdalkallsalz
sollen beispielsweise die Lithium-, Natrium-, Kalium-, Cäsium-, Calcium-, Magnesium-, Carium- und Strontiumsalze
umfassen. Pharmazeutisch annehmbare Aminsalze umfassen diejenigen von Aminen, wie Ammoniak, Xthanolamln, Diethanolamin,
Guanidin, Arginin, lysin, Xthylendiamln, Piperazin und Morpholin. Pharmazeutisch annehmbare Säuresalze umfassen diejenigen
anorganischer und organischer Säuren, wie Salzsäure,
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MiIchsäure, Capronsäure, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Zitronensäure
und Weinsäure. Schließlich soll die Bezeichnung heteroaromatische Gruppe heteroaromatische Gruppen mit einem Heteroatom
in der Ringstruktur, wie Thienyl, Furyl, Pyrryl; Pyridyl,
Cumarinyl und Thiocumarinyl; heteroaromatische Gruppen mit
zwei Heteroatomen in der Ringstruktur, wie Thiazolyl, Isothiazolyl,
Pyrazolyl, Oxazolyl und Imidazolyl; und heteroaromatische Gruppen mit drei Heteroatomen in der Ringstruktur,
wie Thiadiazolyl, umfassen.
Die Erfindung fußt auf der Entdeckung, daß die oben beschriebenen 1-Aminobenzimidazole als Anthelmintika und Fungizide
verwendbar sind. Die physiologische V/irkung der Benzimidazole gemäß der Erfindung ist durch Laboratoriumsversuche sichergestellt. Außerdem wurde gefunden, daß die Benzimidazole gemäß
der Erfindung eine merklich bessere Wasser- und/oder Lipoidlöslichkeit als die 1-Desaminobenzimidazole, von denen sie sich
ableiten, haben und daher von besonderem Wert sind, wenn die Verwendung flüssiger Präparate erwünscht ist oder wenn für die
Abgabe des Wirkstoffs eine» Wasser- und/oder Lipoidlöslichkeit wesentlich ist. Präparate, die die Benzimidazole gemäß der Erfindung
als wesentlichen Wirkstoff enthalten, können somit für die Behandlung und Bekämpfung von Helminthiasis und .als
Fungizide verwendet werden.
Die 1-Aminobenzimidazole gemäß der Erfindung, d.h. diejenigen
der oben beschriebenen Benzimidazole, in denen R-, und R^
Wasserstoff sind, können leicht durch direkte Aminierung des entsprechenden 1-Desaminobenzimidazols hergestellt werden.
Zweckmäßig wird die Aminierung in der Weise durchgeführt, daß man eine Lösung oder Suspension eines Ausgangs-1-desaminobenzimidazols,
das unsubstituiert sein oder einen der oben definierten Substituenten Rp, R1- und Rg tragen kann, in einem
geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Methanol, Äthanol, Hexan, Aceton, Dirnethylsulfoxyd, Dimethylformamid und dgl.,
mit einem Aminierungsmittel, wie Hydroxylamin-O-sulfonsäure
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oder Chloramin, in Gegenwart einer Base, wie Alkali- oder alkalihydroxyden, -alkoxyden oder -carbonaten umsetzt. Die Umsetzung
kann bei Raumtemperatur durchgeführt werden oder das Reaktionsgemisch kann gewünschtenfalls schwach, beispielsweise
bis zu einer Temperatur von etwa 500C, erwärmen gelassen werden.
Die Umsetzung ist gewöhnlich in 24 bis 72 Stunden beendet, und
das gebildete 1-Aminobenzimidazol kann nach Verdünnen des Reaktionsgemisches
mit Eiswasser abfiltriert werden. Das Produkt kann durch Umkristallisieren nach üblichen Methoden gereinigt
werden. Die für diese Aminierung als Ausgangsmaterialien verwendeten Benzimidazole sind bekannte Verbindungen und entweder
im Handel erhältlich oder leicht nach in der Literatur beschriebenen Verfahren herstellbar.
Wenn das in der oben beschriebenen Umsetzung als Ausgangsmaterial verwendete Benzimidazol unsubstituiert ist oder in der
5- und der 6-Stellung gleiche Substituenten trägt, wird durch
die Einführung der Aminogruppe in der 1-Stellung die Symmetrie
des Moleküls nicht zerstört, und es wird nur ein entsprechen des 1-Aminobenzimldazol erhalten. Wepn dagegen das Ausgangsbenzimidazol
in der 5- oder der 6-Stellung substituiert ist,
oder wenn es in der 5- und 6-Stellung nicht die gleichen
Substituenten trägt, führt, wie für den Fachmann verständlich, die Einführung der Aminogruppe in der 1-Stellung zu einer Zerstörung
der Symmetrie des Benzimidazolkerns, so daß das Umsetzungsprodukt
in der Form eines Isomerengemisches erhalten wird. Wenn beispielsweise ein Benzimiöazol wie 5-Isopropoxycarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
einer Aminierung, wie oben beschrieben, unterworfen wird, so wird als Produkt
ein Gemisch von 1-Amino-5-isopropoxycarbonylamino-2-(4fthiazolyl)-benzimidazol
und 1-Amino-o-isopropoxycarbonylamino^
(4'-thiazolylj-benzimidazol erhalten. Die einzelnen Isomeren
können in üblicher Weise chromatographisch oder durch fraktionierte
Kristallisation voneinander getrennt werden.
Die nach dem oben beschriebenen Verfahren erhaltenen
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INSPECTED
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1-Aminobenzimidazole sind nicht nur selbst als Anthelmintika
und Fungizide verwendbar, sondern können auch als Zwischenverbindung für die Herstellung aller übrigen 1-substituierten Aminobenzimidazole
gemäß der Erfindung verwendet werden. Die in dem im folgenden beschriebenen Verfahren verwendeten Ausgangs-1-aminobenzimidazole
können im übrigen unsubstituiert sein oder
irgend welche der oben beschriebenen Substituenten Rp, Rpr und
Rg tragen.
Um die 1-substituierten Aminobenzimidazole gemäß der Erfindung,
in denen die Substituenten R-, und/oder R^ niedr.Alkyl oder
Benzyl sind, herzustellen, kann eine Lösung oder Suspension irgendeines gewünschten Ausgangs-1-aminobenzimidazole in einem
geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Methanol, Äthanol, Aceton, Hexan, Benzol und dgl., mit einem niedr.Alkyl- oder
-Benzylhalogenid (d.h. einem Chlorid, Jodid oder Bromid) in Gegenwart einer Base, wie Alkali- oder Erdalkalihydroxyden,
-alkoxyden oder -carbonaten, umgesetzt werden. Das Reakti^nsgemisch
wird gewöhnlich 24 bis 96 Stunden gerührt, und das Produkt
wird durch Abdampfen des Lösungsmittels gewonnen. Das als Rückstand erhaltene roha Produkt kann in üblicher Weise durch
Umkristallisieren gereinigt werden. Wenn je Mol 1-Aminobenzimidazol
1 Mol niedr.Alkyl- oder -Benzylhalogenid verwendet wird, so wird als Produkt das entsprechende 1-Mono-niedr.alkylamino-(oder
1-Monobenzylamino)-benzimidazol erhalten. Bei Verwendung von 2 Mol niedr.Alkyl- oder -benzylhalogenid je Mol 1-Aminobenzimidazol
wird das entsprechende 1-Di-niedr.alkylamino-(oder 1-Dibenzylamino)-benzimidazol
erhalten. Alternativ können die 1-Di-niedr.-alkylamino-(oder
1 -Dibenzylamino)-benzimidazole hergestellt v/erden,
indem man ein 1-Mono-niedr.alkylamino-(oder 1 -Monobenzyl)-bonzimidazol
in der oben beschriebenen Weise mit einem weiteren Mol niedr.Alkyl- oder Benz.ylhalogenid umsetzt. Diese Methode muß
natürlich angewandt werden, wenn Verbindungen, in denen die Substitucnten
IU und R^ verschieden sind, hergestellt werden sollen.
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13 981 ' '
Die 1-substituierten Aminobenzimidazole gemäß der Erfindung, in
denen der Substituent R-, oder R1. niedr.Alkanoyl oder Carboxyniedr.alkanoyl
ist, können hergestellt werden, indem man eine Suspension oder Lösung irgendeines gewünschten Ausgangs-1-aminobenzimidazols
in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Methanol, Äthanol, Benzol, Pyridin, Methylenchlorid und dgl.,
mit einem niedr.Alkanoylhalogenid (d.h. einem Jodid, Bromid oder
Chlorid) oder einem Säureanhydrid, wie einem Anhydrid der Mesoxyl-, GIutar-, Bernstein- oder Suberinsäure und dgl., umsetzt.
Das Reaktionsgemisch, wird gewöhnlich 2 bis 72 Stunden
beim Raumtemperatur gerührt, Und das Produkt wird dann durch Zugabe von Eiswasser aus dem Reaktionsgemisch ausgefällt. Nach
Abfiltrieren des rohen Produktes kann die Reinigung durch ttoikristallisieren
in üblicher Weise erfolgen. Wenn als Reaktionsteilnehmer niedr. Alkandicarbonsäureanhydride verwendet werden, ist
der Substituent R, oder R^ Carboxy-niedr.alkanoyl.
Diejenigen Verbindungen gemäß der Erfindung, in denen die Substituenten
R-, und R2, zusammen die Gruppe \ßj .Widen,
Nr-.
können allgemein hergestellt werden, indem man ein gewünschtes
Ausgangs-1-aminobenzimidazol in einem geeigneten organischen
Lösungsmittel, einschließlich beispielsweise Alkanolen, wie Methanol, Äthanol und Isopropanol und Kohlenwasserstoffen, wie
Benzol, Toluol, Hexan und dgl., mit einem Aldehyd oder Keton umsetzt. Welcher Art die Substituenten R7 und/oder Rg sind,
hängt natürlich von dem verwendeten Aldehyd oder Keton ab.
Beispielsweise können diejenigen Verbindungen gemäß der Erfindung,
in denen R7 oder Rg (jedoch nicht beide) niedriAlkyl oder Phenyl
sind, hergestellt werden, indem man das Ausgangs-1-aminobenzimidazol/^nfedr.Alkylaldehyd,
wie Acetaldehyd, Pröpipnylaldehyd, n-Butyraldehyd, Isobutyraldehyd, n-Valeraldehyd, n-Caproaldehyd
und dgl., oder mit Benzylaldehyd umsetzt. Beispiele für mit
- 7 -.
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981
solchen Aldehyden erhaltenen Benzimidazole sind alte diejenigen der obigen allgemeinen Formel I, bei denen der Substituent in
der 1-SteLlung ^R7 einer der in Tabelle I angegebenen
Substituenten ist:
T a b e 11 e
Reagenz
Acetaldehyd
Propionaldehyd
n-Butyraldehyd
Iso-butyraldehyd
n-Valeraldehyd
n-Caproaldehyd
Benzaldehyd
7 1-Substituent (-N=C )
1%. 1-Äthylidenamino-1-Propylidenamino-1-Butyrylidinamino-1-Isobutyrylidenamino-1-Valerylidenamino-1-Caproylidenamino-1-Benzylidenamino-
Wenn Verbindungen hergestellt werden sollen, in denen beide Substituenten
Ry und Rg niedr.Alkyl oder Phenyl sind, muß lediglich
der in dem obigen Verfahren verwendet Aldehyd durch ein entsprechendes niedr. Alkanon, wie Aceton, Diäthylketon, Äthylmethylketon,
Methyl-n-propylketon, 2-Hexanon, 3-Hexanon, Acetophenon,
Propiophenon und dgl., oder Benzophenon, ersetzt werden. Beispiele für mit solchen Ketonen erhaltene Benzimidazole sind
diejenigen der obigen allgemeinen Formel I mit einem der in der folgenden Tabelle angegebenen Substituenten ^R-?
( h
■R
in der 1-Stellung:
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T a b e 11 e II 2300521
Reagenz 1-Substituent (-N=C )
Aceton 1-Dimethylmethylenamino-
1-Isopropylidenamino-
Diäthylketon 1-Diäthylmethylenamino-
Äthylmethylketon 1-Äthylmethylmethylenamino-
Methyl-n-propylketon 1-Methylpropylmethylenamino-
2-Hexanon 1-Methylbutylmethylenaminc-
Acetophenon 1-Methylphenylmethylenamino-
Propiophenon 1-Äthylphenylmethylenamino-
Benzophenon 1-[Bis-(phenyl)-methylenamino]■
3-Hexanon 1-Äthylpropylmethylenamino-
Diejenigen Benzimidazole gemäß der Erfindung, in denen einer der
Substituenten Ry oder Rg oder beide Carboxy oder Carboxy-niedr.-alkyl
ist, können hergestellt werden, indem man das Ausgangs-1-aminobenzimidazol
mit einer Keto-niedr.alkan-mono- oder -dicarbonsäure
umsetzt. So können beispielsweise Verbindungen, in denen entweder R7 oder Rg Carboxy ist, während der andere dieser beiden
Substituenten Wasserstoff ist, hergestellt werden, indem man das Ausgangs-1-amlnobenzimidazol mit Glyoxylsäure umsetzt. Ebenso
können Verbindungen, in denen einer der Reste R7 oder Rg Carboxy
oder Carboxy-niedr.alkyl und der andere Wasserstoff oder niedr.Alkyl ist, hergestellt werden, indem man anstelle der
Glyoxylsäure eine andere geeignete Keto-niedr.alkan-monocarbonsäure
verwendet. Wenn die Carbonylgruppo der Ketosäure in der a-Stellung steht, ist entweder R7 oder Rg Carboxy und der andere
dieser Substituenten niedr.Alkyl. Wenn die Carbonylgruppe in einer anderen als der α-Stellung und nicht am endständigen Kohlenstoffatom
steht, so ist entweder R7 oder Ro Carboxy-niedr.alkyl
und der andere dieser Substituenten niedr.Alkyl. Wenn die Carbonyl gruppG
am endständigen Kohlenstoffatom steht, ist entweder R7 oder Rq Carbuxy-niedr.alkyl und der andere dieser Reste Wasser-
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30 98 29/118k
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stoff. Beispiele für Ketosäuren, die für die Herstellung der oben
beschriebenen Verbindungen verwendet werden ^önnen^s^ysda-Ketopropionsäure,
oc-Ketobuttersäure, α-Ketovaleriansäure/ 3-Ketobuttersäir-",
3-Ketovaleriansäure, 4-Ketovaleriansäure, Formylessigsäure,
jS-For'mylpropionsäure und dgl. Benzimidazole gemäß der Erfindung,
in Genen beide Substituenten R7 und Ro Carboxy oder Carboxy-niedr.-alkyl
sind, können hergestellt werden, indem man statt der oben angegebenen Keto-monocarbonsäuren eine Keto-niedr.alkan-dicarbonsäure,
wie beispielsweise Mesoxalsäure (Ketomalonsäure), Ketobernsteinsäure,
2-Ketoglutarsäure, 3-Ketoglutarsäure, 3-Ketoadipinsäure,
4-Ketopimelinsäure, 4-Ketosuberinsäure und dgl., vertiendet.
Beispiele für Benzimidazole, die unter Verwendung solcher Ketosäuren hergestellt werden, sind diejenigen Benzimidazole der
obigen allgemeinen Formel I mit einer Gruppe
R8
in der 1-Stellung gemäß der folgenden Tabelle III.
- 10 -
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981
T a b e 11 e III
Reagenz
1-Substituent (-N=C )
Glyoxylsäure α-Ketopropionsäure α-Ketobuttorsäure
α-Ketovaleriansäure α-Ke toeaprylsäure
3-Ketobuttersäure 5-Ketovaleriansäure
4-Ketovaleriansäure
Pormylesslgsäure 3-Formy!propionsäure
Mesoxylsäure Ke tobe rns te insäure
2-Ke toglutarsäure J)-YIe toglutarsäure
5-Ketoadipinsäure
4-Ketopimelinsäure 4-Ketosuberinsäure ·
1-Carboxymethylenamlno-1-(cc-Carboxy
)-äthylidenamino-1-(a-Carboxy)-propylidenamino-
1-(a-Carboxy)-butyrylidenamino 1-(a-Carboxy)-heptylidenamino-1-(a-Carboxymethyl)-äthylidenamino-
(1-(a--Carboxyme thy I)-propylidenaraino-
1-[α-(2-Carboxyäthyl)]-äthylidenamino-
1-Carboxymethylmethylenamino-1-(2-Carboxyäthyl)-rt3thylenamino-1-Di
carboxyme thylenamino-1-(a-ß-Dicarboxy)-äthylidenamirio-1-(a,
T- Dicarboxy)-propylidenamino-1
- (Di carboxyme thyl)-Biethylenamino-1-(a-Carboxymethyl-a-carboxy)-propylidenamino-
1-Bis-(ß-carboxyäthyl)-methylenamino-
1-[α-(2-Carboxyäthyl)-a-carboxy
]-propylidenamino-
Benzimidazole gemäß ddr Erfindung, in denen entweder Ry oder Rg
niedr.Alkanoyl und das andere Wasserstoff ist, können hergestellt
werden, indem man das Ausgangs-1-amlnobenzimidazol mit einem
cc-Ketc-niedr.alkyl-aldehyd, wie beispielsweise a-Ketopropionaldehyd,
a-Keto-n-butyraldehyd, a-Keto-n-valeraldehyd und dgl.,
umsetzt. Beispiele für Benzimidazole, die unter Verwendung eines solchen cc-Ketoaldehyds hergestellt sind, sind diejenigen
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Benzimidazole der allgemeinen Formel I mit einer Gruppe (-N=C ) in der 1-Stellung, wie in der folgenden Tabelle IV angegeben.
T a b e 11 e IV Reagenz 1-Substituent (-N=C )
a-Ketopropionaldehyd 1-Acetylmethylenamino
a-Keto-n-butyraldehyd 1-Propionylmethylenamino
a-Keto-n-valeraldehyd 1-(n-Butyryl)-methylenamino
Zweckmäßig werden die Umsetzungen des Ausgangs-1-arninobenzimidazols
mit einem Aldehyd oder Keton durchgeführt, indem man eine Lösung oder Suspension des 1-Aminobenzimidazols in einem Lösungsmittel,
wie einem der oben angegebenen, mit dem gewünschten Aldehyd oder Keton am Rückfluß umsetzt. Die bis zur Beendigung der Umsetzung
erforderliche Zeit hängt von der Art des Ausgangs-1-aminobenz~
imidazols und des gewählten Aldehyds oder Ketons ab und kann in dem Bereich von 1 bis 72 Stunden liegen. Das rohe Produkt kann
gewonnen werden, indem man das Reaktionsgemisch verdünnt und den Niederschlag abfiltriert. Durch Reinigen durch Umkristallisieren
wird das gewünschce Produkt erhalten.
Obwohl jedes der Benzimidazole der obigen allgemeinen Formel I nach den oben beschriebenen Verfahren hergestellt werden kann,
kann es sich als zweckmäßig erweisen, für die Herstellung derjenigen Verbindungen gemäß der Erfindung, bei denen der Substituent
σ R,- oder R,- eine R1-Thiocarbonylaminogruppe » , worin R1
P -NHC-R1 '
- 12 -
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die im Zusammenhang mit der allgemeinen Formel I angegebene
Bedeutung hat, ist, als Ausgangsmaterial ein 1,5- (oder 1,6)-Diamino-Rp-benzimidazol
(wobei R2 die im Zusammenhang mit der
allgemeinen Formel I angegebene Bedeutung hat) zu verwenden. Es wurde gefunden, daß die i-Amino-5- (oder 6)-earbonylamino-Rp-benzimidazole
der allgemeinen Formel I (d.h. derjenigen Verbindungen, in denen der Subs ti tuen t R1- oder R/r eine Gruppe
O po
ti ■._.
-NHC-R1, in der R.. die im Zusammenhang mit der allgemeinen
Formel I angegebene Bedeutung hat, die nach einem der oben beschriebenen
Verfahren hergestellt werden können, leicht in die entsprechende 1,5- (oder 1,6-)-Diaminoverbindung umgewandelt
werden, wenn sie einer Hydrolyse durch Säure unterworfen werden.
Die Hydrolyse kann zweckmäßig in der Weise durchgeführt werden, daß man das als Ausgangsverbindung verwendete I-Amino-5-(oder 6r)-carbonylamino-R2-benzimidazol
bei Rückflußtemperatur mit konzentrierter Salzsäure versetzt. Die Umsetzung ist gewöhnlich in
einer Zeit von 4 bis 24 Stunden beendet, und das in der Form des Hydrochlorids erhaltene 1,5-(oder 1,6-)-Dlamino-Rp-benzimidazol
wird von dem Reaktionsgemisch abgetrennt und mit einer Base versetzt, um das gewünschte freie Diaminobenzimidazol zu erhalten.
Wenn in dem als Ausgangsmaterial verwendeten 1-Amino-5-(oder 6-)-earbonylamino-Rp-benzimidazol
der Substituent R- niedr.Alkoxy,
Cyclo-niedr.alkoxy oder Aryloxy ist, so kann die Hydrolyse zu
dem entsprechenden 1,5- oder 1,6-Diaminobenzimidazol alternativ
in der Weise erfolgen, daß man das Ausgangsmaterial bei Raumtemperatur
mit konzentrierter Schwefelsäure versetzt. Die Hydrolyse ist in 1 bis 4 Stunden beende^ und das gebildete
Diaminobenzimidazol kann durch Verdünnen des Reaktionsgemisches mit Eiswasser und anschließenden Zusatz von Base erhalten
werden.
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Wie erwähnt, sind die wie oben beschrieben durch Hydrolyse erhaltenen
1,5- (oder 1,6-)-Diamino-Rp-benzlmidazole nicht nur physiologisch aktiv, sondern können auch zweckmäßig als Zwischenverbindungen
für die Herstellung derjenigen Benzimidazol der allgemeinen Formel I, in denen der Substituent in der 5- oder
6-Stellung eine R1 -Thi ο carbonyl ami nogruppe tl
1 (-NHC-R1,
in der R1 die im Zusammenhang mit der allgemeinen Formel I angegebene
Bedeutung hat) ist, verwendet werden. Es wurde gefunden, daß die Thiocarbonylaminogruppe in der 5- oder 6-Stellung leicht
gebildet werden kann, indem man das Ausgangs-1,5-(oder 1,6-)-Diamino-Ro-benziinidazol
mit einem Thiocarbonylhalogenid der Formel S
R..-C-X, in der R,. die im Zusammenhang mit der allgemeinen
Formel I angegebene Bedeutung hat und X ein Halogen, vorzugsweise Chlor oder Brom ist, umsetzt. Diese Umsetzung kann
durchgeführt werden, indem man das Ausgangs-1,5-(oder 1,6-)-Diaminobenzimidazol
mit dem entsprechenden R^-Thiocarbonylhalogenid bei Zimmertemperatur in einem geeigneten organischen Lösungsmittel,
wie beispielsweise Hexan, Benzol, Aceton, Dichlormethan oder dgl., umsetzt. Das Reaktionsgemisch wird etwa 1 bis etwa 4
Stunden bei Raumtemperatur gerührt, und das unlösliche Hydrohalogenid
des Ausgangs-1,5-(oder 1,6-)-Diaminobenzimidazols das sich bei der Umsetzung bildet, wird von dem Reaktionsgemisch
abfiltriert. Durch Eindampfen des Filtrats und anschliessendes Umkristallisieren des Rückstandes wird das gewünschte
1-Amino-5-(oder 6-)-R.,-thiocarbonylamiro-Ro-benzimidazol erhalten.
Alternativ und mit Vorteil kann die obige Umsetzung in einem organischen Amin als Lösungsmittel, beispielsweise Pyridin,
durchgeführt werden, wobei die Bildung des Hydrohalogenids des Ausgangsdiaminobenzirnidazols entfällt.
Als weitere zweckmäßige Alternative für die Synthese von Benzimdazolen
der allgemeinen Formel I mit einer R1-Thioearboxylamino-
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gruppe in der 5- oder 6-Stellung wurde gefunden, daß 1-Amino-5-(oder
6-)-aryloxy-(vorzugsweise phenoxy)-thiocarbonylamino-Rgbenzj.midazole,
hergestellt wie oben beschrieben, einer Umesterung unterliegen, wenn sie mit einem niedr.Alkanol oder Cycloniedr.alkanol
umgesetzt werden, so daß das entsprechende 1-Amino-5-(oder 6-)-niedr.alkoxy-(oder cyclo-niedr.alkoxy)-thiocarbonylamino-Rg-benzimidazol
gebildet wird. Diese Umsetzung kann in der Weise durchgeführt werden, daß man das als Ausgangsmaterial
verwendet i-Amino-5-aryloxythiocarbonylamino-Rpvbenzimidazol
in Gegenwart einer Base, wie Alkali- oder Erdalkalihydroxyd, -carbonat oder, vorzugsweise -alkoxyd, mit dem
niedr.Alkanol oder Cycloalkanol erwärmt. Das Kochen am Rückfluß erfolgt vorzugsweise für 12 bis 24 Stunden, und das
Produkt kann dann durch Eindampfen des Reaktionsgemisches und übliches Umkristallisieren gev/onnen werden.
Entsprechend können durch Umsetzen der 1-Amino-5-(oder 6-)-aryloxythioearbonylamino-Rg-benzimidazole
mit Ammoniak, einem Mono- oder Di-niedr.alkylamin oder mit Anilin, Pyrrolidin,
Piperidin, Morpholin oder Piperazin die entsprechenden 1-Amino-5-(oder
6-)-Rp-benzimidazole, in denen der Thiocarbonylaminosubstituent in der 5- oder 6-Stellung Aminothiocarbonylamino,
niedr.Alkylamionothiocarbonylamino, Di-niedr.alkylamionothiocarbonylamino,
AniIinothiοcarbonylamino, Pyrrolidin^ Thiocarbonylamino,
Piperidinthiocarbonylamino, Morpholinothiocarbonylamino oder Piperazinthiocarbonylamino ist, hergestellt werden. Diese
Umsetzung kann bei Raumtemperatur durchgeführt werden, indem man das Ausgangs-1-amino-5- (oder 6-)-aryloxythiocarbonylamino-Rp-benziiTiidazol
mit Ammoniak oder dem gewünschten Amin in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Aceton, Benzol,
Dioxan, Acetonitril oder dgl., umsetzt. Gewöhnlich ist die Umsetzung
in einer Zeit von 12 bis 56 Stunden beendet, und das
Produkt wird durch Abdampfen des Lösungsmittels und anschließendes
Umkristallisieren des Rückstandes erhalten.
- 15 3098?9/1
13 981- ..
Wie erwähnt, kann natürlich jedes der oben beschriebenen 1-Amino-5-(oder
6-)-R.-thiocarbonylamino-Rg-benzimidazole für sich als
Anthelmintikum oder Fungizid verwendet werden, oder es kann gewünschtenfalls
einer weiteren chemischen Umsetzung unterworfen werden, um die 1-Aminogruppe in irgendeine der durch die allgemeine
Formel I umfaßten substituierten Aminogruppen zu überführen. Die für solche Umwandlungen anzuwendenden Verfahren sind
oben ausführlich beschrieben.
Wie erwähnt, bilden die Benzimidazole gemäß der'Erfindung
Additionssalze mit pharmazeutisch annehmbaren Säuren. Auch bilden diejenigen Benzimidazole gemäß der Erfindung, in denen einer
der Substituenten R„ oder Ro eine Carboxygruppe ist oder beide
Carboxylgruppen sind, Salze mit Alkalimetallen, Erdalkalimetallen und pharmazeutisch annehmbaren Aminen. Viele dieser Salze besitzen
eine größere Wasserlöslichkeit als die Stammimidazole und sind daher von besonderem Wert, v/enn wasserlösliche Präparate
erwünscht sind. Diese Salze können nach üblichen Verfahren hergestellt werden, beispielsweise indem man das Stammbenzimdazol
mit der gewünschten Säure oder Base in Kontakt bringt und anschließend das Reaktionsgemisch eindampft und das Salz in üblicher
V/eise gewinnt und reinigt.
Wenn auch alle Benzimidazole gemäß der Erfindung anthelmintische und fungizide Wirkung besitzen, ist der Wirkungsgrad doch natürlich
verschieden und hängt u.a. von der in Betracht kommenden Art der Anwendung.'.ab, wobei die Art der Anwendung wiederum von
der Stärke des Befalls mit den zu bekämpfenden Organismen abhängt. Im allgemeinen sind die bevorzugten Benzimidazole gemäß
der Erfindung diejenigen, in denen R^, und R^ VJasserstoff sind,
sowie diejenigen, in denen R^ und IK zusammen die Gruppe
=C , in der R7 oder Ro Wasserstoff und der andere dieser
R8
Reste Carboxy äst, bilden sowie deren Alkali-, Erdalkali- und
Reste Carboxy äst, bilden sowie deren Alkali-, Erdalkali- und
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13 981
Aminsalze, insbesondere die Diäthanolaminsalze. R2 ist vorzugsweise
Thiazolyl und die bevorzugten Substituenten in der 5- und/oder
6-Stellung sind Wasserstoff und die Gruppe ti
. -NHC-R1
Wenn X Sauerstoff ist, ist R.. vorzugsweise niedr. Alkoxy, insbesondere
Methoxy, Äthoxy oder Isopropoxy, Phenyl oder p-Fluorphenyl.
Wenn X Schwefel ist, ist R1 vorzugsweise niedr.Alkoxy,
insbesondere Methoxy, Phenyl oder Pyrrolidino.
Wenn die Benzimidazole gemäß der Erfindung für die Behandlung
und Bekämpfung von Helminthiasis verwendet werden, so ist es nicht von wesentlicher Bedeutung, in welcher Form sie dem Tier
verabreicht werden, und es kann zur Behandlung von infizierten Tieren oder Tieren^ für die eine Infektionsgefahr besteht, jede
bisher für diesen Zweck angewandte Behandlungsmethode angewandt v/erden. Wenn das Benzimidazol in einer trockenen festen Einheitsdosierung
verabreicht werden soll, so wird es gewöhnlich in der Form von Kapseln, Bolusen oder Tabletten, die die gewünschte Menge an Benzimidazol enthalten, verabreicht. Solche Dosierungsformen
werden hergestellt, indem man den Wirkstoff innig und gleichmäßig mit geeigneten feindispersen Verdünnungsmitteln,
Füllstoffen, den Zerfall begünstigenden Mitteln und/oder Bindemitteln, wie Stärke, Lactose, Talkum, Magnesiumstearat, Pflanzengummi!:
und dgl., vermischt. Solche Einheitsdosierungen können hinsichtlich ihres Gesamtgewichtes sowie ihres Gehaltes an
antheliniritischem Wirkstoff je nach Art des zu behandelnden
Wirtstieres, der Schwere und Art der Infektion und dem Gewicht des >/irts in weiten Grenzen variieren. Für große Tiere, wie
Schafe, Schweine und Rinder, können Einheitsdosierungen bis zu
15g, die 3 bis 12 g Benzimidazol enthalten, verwendet werden.
Gewöhnlich werden jedoch lUnheitsdosierungen mit einem Gewicht von 5 bis 10 g, die 2 bis 8 g Benzimidazol enthalten, bevorzugt.
Boluse ebenso wie kleinere Tabletten enthalten verschiedene Bindend,ttel und Gleitmittel, und ihre Herstellung erfolgt in an
Eich bekannter Weine. Kapr.aln können leicht hergestellt werden,
- 17 309020/118 A
230052
indem man den Wirkstoff mit einem Verdünnungsmittel, wie Stärke
oder Lactose, vermischt, und das Gemisch in die Kapsel einfüllt
Wenn infizierte Tiere mit einer flüssigen Arznei behandelt werden sollen, v/erden die 1^Äther-und 1-Ester-benzimidazole gemäß
der Erfindung mit einem Suspensionsmittel, wie Bentonit, vermischt, und das feste Gemisch wird unmittelbar vor der Verabreichung
in V/asser eingebracht. Alternativ können gebrauchsfertige solche Arzneimittel, wie die in der US-PS 2 918 4 03
beschriebenen, verwendet werden. Bevorzugte flüssige Arzneimittel enthalten etwa 5 bis 50 Gew.-% an dem Benzimidazol.
Die hier beschriebenen Benzimidazole können auch dem Putter der
Tiere zugesetzt oder in dem Trinkwasser gelöst oder suspendiert werden. Hierfür verwendbare Präparate enthalten das Benzimidazol
innig in einem inerten Träger oder Verdünnungsmittel dispergiert.
Unter einem inerten Träger ist ein Träger zu verstehen, der nicht mit dem Benzimidazol reagiert und keine schädliche V/irkung
auf Tiere hat. Vorzugsweise wird ein Träger verwendet, der ein Bestandteil des Bnutters ist oder sein kann.
Geeignete Präparate sind Futterzusätze, in denen der Wirkstoff in verhältnismäßig großen Mengen anwesend int, und die dem Futter
entweder direkt oder nach zwischengeschalteter Verdünnung oder Vermischung zugesetzt werden können. Beispiele für geeignete
Träger oder Verdünnungsmittel für solche Präparate sind
Schlempe (distillers' dried grains), MaisinehL, Citrusmehl,
Fermentation.':; rück stände, vermählend Austernschalen, Weizenkleic,
lösliche Melassebestand teile' (molasses solubles), Maiskolbenmehl,
ßohnenriiahLfutter (edible bean mill feed), Sojaschrot, zerstoßener·
Kalk und df·;I. Die aktiven Benzimidazole v/erden gründlich in dom
Träger disptu-gicrt, beispielsweise durch Vermählen, Verrühren,
Vermischen oder UmwäLzen. Präparate, die etwa 5 bis 50 Gew.-%
Benzimidazol enthalten, eigenen sich besonders gut als Futtor-zusät
y.v.
- 1Π -
309020/11-84
| kg | (lbs.) |
| 9,07 | 20 |
| 36,3 | 80 |
| 2,27 | 5 |
| 43.1 | 95 |
| 15.9 | 35 |
| 29,5 | 65 |
| 22,7 | 50 |
| 22,7 | 50 |
Beispiele für Futterzusätze, die die Benzimidazole gemäß der Erfindung in einem festen Träger dispergiert enthalten, sind:
(Λ) 1 -Amino-2- (4 ' -thiazolyl )-benzimidazol
Kornschlempe
(B) ^-Isopropoxycarbonylamino-i-amino^-
(4'-thiazolyl)-benzimidazol
Weizenmittelmehl (wheat standard middling) 43,1
(C) 5-Methoxythiocarbonylamino~1-amino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
Weizenkleie
(D) 5-Benzamido-1-carboxymethylenarnino-2-
(4!-thiazolyl)-benzimidazol/Diäthanolaminsalz
Kornschlempe
Diese und andere Putterzusätze werden hergestellt, indem man das
Imidazol gleichmäßig in den Träger einmischt.
Solche Zusätze werden dem Putter in solcher Menge zugesetzt, daß
das fertige Futter das Benzimidazoi in der für die Behandlung und Bekämpfung von Helminthiasis gewünschten Konzentration enthält.
Die erwünschte Konzentration an Wirkstoff hängt natürlich von den oben erwähnten Faktoren sowie von dem verwendeten Benzimidazoi
ab. Gewöhnlich werden die Benzimidazole gemäß der Erfindung jedoch in Konzentrationen zwischen 0,5 und 2,0$ in dem
Futter verwendet, um die gewünschte anthelmintische Wirkung zu erzielen.
Die Benzimidazole gemäß der Erfindung sind wirksame Fungizide
auf verschiedenen Anwendungsgebieten. Sie können daher nach üblichen Methoden als Fungizide zum Schutz von Pflanzen, Böden,
Früchten, Saatgut, Pelzwerk, Holz, Anstirichfarben, Textilien,
- 19 3 0 9 0 ? fl / 1 1 B
13 981.
Kosmetika, Leder, Tabak, Tauwerk, Papier, Papierstoff, Kunststoffen,
Brennmaterialien, Gummi, Nahrungsmitteln und dgl., verwendet werden.
Die Benzimidazole können je nach der beabsichtigten Art der
Anwendung in verschiedenen Präparaten, d.h. festen, einschließlich feindisperser Pulvern und Granulaten, sowie flüssigen, wie
Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Konzentraten, emulgierbaren Konzentraten, Aufschlämmungen und dgl., verwendet werden.
D.h. die die Benzimidazole gemäß der Erfindung als Wirkstoffe enthaltenden fungiziden Mittel können neben diesen Wirkstoffen
noch beispielsweise feindisperse trockene oder flüssige Verdünnungsmittel,
Streckmittel, Füllstoffe, Conditioners und Exzipienten, einschließlich verschiedener Tone, Diatomeenerde,
Talkum und dgl., oder Wasser und verschiedene organische Flüssigkeiten, wie niedrigmolekulare Alkanole, beispielsweise
Äthanol oder Isopropanol, oder Kerosin, Benzol, Toluol und andere Erdöldestillationsfraktionen oder Gemische davon, enthalten.
Die Menge an Werkstoff, die in solchen Mitteln enthalten ist, hängt weitgehend von dem verwendeten Benzimidazol und der
beabsichtigten Art der Anwendung ab. Im allgemeinen enthalten die Mittel zwischen etwa 1 und etwa 95$ an dem aktiven Benzimidaaol,
Die Benzimidazole gemäß der Erfindung können auch in Kombination
miteinander oder mit anderen fungiziden Materialien zusammen verwendet werden. Beispielsweise können die oben genannten
Benzimidazole mit Sorbinsäure oder ihren Salzen, Propionsäure oder ihren Salzen, Myeostatin, Natriumdiacetat, Trichomycin,
Amphotercin, Griseofluvin, Undecylensäure, Chlorchinadol,
5,T-Dichlor-S-hydroxychinolin (Vioform), Natrium~o-phenylphenat,
o-Phenylphenol, Biphenyl, chlorierten Phenolen, Natriumbenzoat,
D hydroessigsäure und ihren Salzen oder Estern von p-Hydroxybenzoesäure,
wie dem Methyl- und Propylester (Paimbens) vermischt
- 20 -
309829/1
v/erden, so daß bei Verwendung geeigneter Konzentrationen zusätzliche
fungizide Wirkungen erzielt werden. Auch können die Benzimidazole gemäß der Erfindung natürlich zusammen mit wirksamen
antibakteriellen Materialien verwendet werden, wenn die Umstünde dies geeignet erscheinen lassen, so daß die Wirkungen
jeder der beiden Wirkstoffe kombiniert werden, beispielsweise wenn das Mittel dort angewendet werden soll, wenn die Anwesenheit
von Bakterien trotz der neben der schädlichen Wirkung von Fungi zvt unerwünschten Ergebnissen führt. Eine Kombinatipn
fungizider und bakterizider Mittel ist beispielsweise bei der Herstellung germizider Seifen, Kosmetika sowie in Nahrungsmitteln,
wie Bier, Käse oder Fleisch, oder bei Leder angebracht.
Es wurde auch gefunden, daß das Wachstum verschiedener Fungi behindert oder unterbunden wird, wenn man geringe Menge an den
Benzimidazolen gemäß der Erfindung auf den Boden anwendet. Dabei soll unter "Boden" jedes Medium verstanden werden, das das
Wachstum von Pflanzen unterstützt, und also beispielsweise Humus, Sand, Dung, Kompost, künstlich hergestellte Pflanzenwachs
turns lösungen und dgl. umfassen. Es wurde auch gefunden, daß
die Benzimidazole gemäß der Erfindung wirksam gegen Funguserkrankungen von Pflanzen sind und entweder durch direkten
Kontakt mit dem Blattwerk oder systemisch, indem man sie durch
die Wurzeln einführt, verwendet werden können.
Die Verbindungen gemäß der Erfindung sind auch gegen Bakterien und Pflanzennematoden wirksam und können in geeigneten Konzentrationen
zur Hemmung oder Verhinderung des Wachstums dieser Organismen eingesetzt werden.
Als Fungizide sind die Benzimidazole gemäß der Erfindung auch zur Hemmung des Wachstums von Schimmel bei Früchten, wie
Citrusfrüchten, verwendbar. Der Wirkstoff kann aj irgendeiner
Zeit vor dem Verbrauch und vorzugsweise naoh der Ernte ange-
- 21 309829/1184
981 „
wandt werden. Beispielsweise kann das Fungizid während der anfänglichen Lagerung, vor oder nach dem Transport oder während
der abschließenden Lagerung vor dem Verbrauch angewandt v/erden.
Die Benzimidazole können zu diesem Zweck in verschiedener Weise angewandt werden, und zwar entweder direkt auf die Frucht in
der Form einer Emulsion, Lösung, Suspension oder dgl., oder auf den Fruchtbehälter oder das Verpackungsmaterial. Geeignete
Träger für den Wirkstoff sind Wachse und andere derzeit für einen solchen Zweck bekannte Materialien.
Die beste Art der Durchführung der Erfindung ist in den folgenden Beispielen veranschaulicht.
i-Amino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
Einer Suspension von 100,5 g 2-(4'-Thiazolyl)-benzimidazol
in 2 1 Äthanol werden unter Rühren 700 ml 2,6m wäßriges Natriumhydroxyd zugesetzt. Der so erhaltenen Lösung werden 100 g
Hydroxylamin-o-sulfonsäure in einzelnen Anteilen zugesetzt, so
daß die Reaktionstemperatur zwischen k0 und 50° bleibt. Darin
werden weitere 300 ml 2,6m wäßrige Natriumhydroxydlösung und 50 g Hydroxyl-o-sulfonsäure zugesetzt wie oben. Das Gemisch
wird 3 Tage bei Raumtemperatur gerührt, wonach der größte Teil des Äthanols abgedampft wird. Durch Zugabe von Wasser wird
das'Produkt gefällt, abgetrennt und mit Wasser gewaschen.
Durch Umkristallisieren aus Benzol/Äthanol wird 1-Amino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol,
F 53 bis 1550C, erhalten.
1-Amino-5-(oder 6-)-isopropoxycarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-
benzimidazol
Einer Suspension von 21,6 g 5~Isopropoxycarbonylarnino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
in 500 ml Äthanol wird unter Rühren eine Lösung von 20 g Natriumhydroxyd in 300 ml Wasser zuge-
- 22 309829/1184
setzt. Der erhaltenen Lösung werden in einzelnen Anteilen 28,8 g
Hydroxylamin-o-sulfonsäure zugesetzt. Das Gemisch wird 20 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt, wonach wiederum Natriumhydroxydlösung und Hydroxylamin-o-sulfonsäure wie oben zugesetzt werden. Nach
Rühren für weitere 4 Stunden wird das Gemisch von 1-Amino-5-isopropoxyearbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
und 1 -Amino-o-isopropoxy-carbonylamino^- (4' -thiazolyl )-benzimldazol
durch Zugabe von 1,2 1 Eiswasser gefällt, abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Die Isomeren werden durch fraktionierte
Kristallisation getrennt. Man erhält 1-Amino-5-isopropoxy— carbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol aus Äthylacetat,
F 192 bis 1930Ci und i-Amino-o-isopropoxycarbonylamino^-
(4'-thiazolyl)-benzimidazol aus Benzol, P I99 bis 2010C).
1 -Amino-5-(oder 6-)-benzamido-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
Einer Suspension von 9»6 g 5-Benzamido-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
in 95 ml Dirnethylsulfoxyd werden unter Rühren 50 ml
2,6n wäßriges Natriumhydroxyd und dann 7*5 g Hydroxylamin-osulfonsäure
in einzelnen Anteilen zugesetzt, so daß die Temperatur
bei etwa 60°C gehalten wird. Nach 1 Stunde werden weitere 25 ml 2,6n wäßriges Natriumhydroxyd und anschließend 4,9 g
Hydroxylamin-o-sulfonsäure zugesetzt. Das Gemisch wird 20 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und dann mit 1,2 1 Eiswasser
verdünnt, v/obei das Produkt in der Form eines Gemisches von 1 -Arnino-5-benzamido-2- (4 ' -thiazolyl)-benzimidazol und
1 -Amino-6-benzamido-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol ausfällt.
Die Trennung der Isomeren erfolgt durch fraktionierte Kristallisation aus einem Gemisch von 2 Teilen Methanol und 1 Teil
Methylen Chlorid. Man erhält 1-Atnino-5-benzamido-2-(4'-thiazolyl
)-benziinidazol, P 193 bis 1940C, und i-Amino-6-benzarnido-2-(4*
-thiazolyl )-benzimidazol, P 226 bis 2280C.).
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i-Amino-2-methoxycarbonylaminobenzimidazol
Einer Suspension von 19/1 S 2-Methoxycarbonylaminobenzimidazol
in 200 ral Dimethylformamid werden unter Rühren 27,5 ml 5O$-iges
wäßriges Natriumhydroxyd und anschließend 30 g Hydroxylamin-ο-sulfonsäure
in einzelnen Anteilen zugesetzt, so daß die Reaktionstemperatur zwischen 40 und 500C gehalten wird. Das Gemisch
wird 1 Tag bei Raumtemperatur gerührt und dann mit V/asser verdünnt, um das i-Amino-2-methoxycarbonylaminobenzimidazol
auszufällen, das dann abgetrennt und mit Wasser gewaschen wird.
1,2-Diaminobenzimidazol
Einer Lösung von 13,3 g 2-Aminobenzimidazol und 100 ml 2,6n NaOH
in 400 ml Wasser werden unter Rühren 15 g Hydroxylamin-o^sulfonsäure
zugesetzt. Nach 1 Stunde werden noch einmal 100 ml 2,6n NaOH und anschlüEßend 15 g Hydroxylamin-o-sulfonsäure zugesetzt.
Das Gemisch wird 22 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Dann wird das Produkt abfiltriert und mit V/asser gewaschen. Durch
Umkristallisieren aus Äthanol wird 1,2-Diamino-benzimidazol,
P 260 bis 2620C, erhalten.
Wie oben erwähnt, kann jedes der 1-Aminobenzimidazole gemäß der
Erfindung, d.h. jede Verbindung der allgemeinen Formel I, in der R-, und R^, Wasserstoff sind, durch direkte Aminierung des
Stamm-1-desaminobenzimidazols nach den in den Beispielen 1
bis 5 beschriebenen Verfahren hergestellt werden. Das Ausgangs-1-desaminobenzimidazol
kann natürlich in der 2-, 5- und 6-Stellung substituiert oder unsubstituiert sein, wie oben angegeben.
5-Isopropoxycarbonylamino-1-methylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol'
- 24 -
30 9 829/1184
Eine Lösung von 3,17 g 5-Ißopropoxycarbonylamino-2-(4'-thiazolyl.)
benzimidazol, 0,69 g Kaliumcarbonat und 1,42 g Methyljodid in
100 ml Aceton wird 4 Tage bei Raumtemperatur gerührt. Das Lösunge
mittel wird abgedampft und der Rückstand mit Wasser gewaschen. Man erhält 5-Isopropoxycarbonylamino-1-methylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
1 -Dirne thylamino-^-isopropoxycarbonylamino-^- (4 '-thiazolyl )-
benzimidazol
(
Eine Suspension von 5,51 g i-Methylamino-5-isopropoxycarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol,
0,69 g Kaliumcarbonat und 1,42 g Methyljodid in 100 ml Aceton wird 4 Tage bei Raumtemperatur
gerührt. Das Lösungsmittel wird abgedampft und der Rückstand mit Wasser gewaschen. Man erhält 1-Dirnethylamino-5-ispropoxycarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
Wenn in den Beispielen 6 und 7 anstelle des Methyljodids eine äquivalente Menge an einem Benzylhalogenid, beispielsweise
Benzylchlorid, verwendet wird, so erhält man 5-Isopropoxycarbonylamino-i-benzylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzlmidazol
und i-Dibenzylamino-S-isopropoxycarbonylamino-^-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
1-TrIfluoracetylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzlmidazol
Einer Suspension von 2,01 g 2-(4'-Thiazolyl)-benzimidazol in 10 ml Pyridin werden 2,1 g Trifluoressigsäureanhydrid zugesetzt.
Das Gemisch wird 2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, wonach das Produkt durch Verdünnen mit Eiswasser gefällt wird. Durch Umkristallisieren
von Methanol erhält man 1-Trifluoracetylamino-2-(41
-thiazolyl )-benzimidazol, F 279 bis 280°C.
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U 230052
1-Suocinylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
Ein Gemisch von 6,6 g 2-(4 '-Thiazolyl)-benzimidazol und 3j3 g
Bernsteinsäureanhydrid in 200 ml Methylenchlorid wird 3 Tage am Rückfluß gekocht. Das ausgefällte Produkt wird abgetrennt
und aus einem Gemisch von Methanol und Äther umkristallisiert, wobei man reines i-Succinylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzirnidazol,
P 203 bis 204°C, erhält.
1-Acetylamino-5-isopropoxycarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benz-
imidazol
Ein Gemisch von 3*1? g i-Amino-IJ-isopropoxycarbonylamino^-
(4'-thiazolyl)-benzimidazol und 0,8 g Acetylchlorid in 20 ml
Pyridin wird 2 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Durch Zugabe von 100 ml- Eiswasser wird das i-Acetylamino-5-isopropoxycarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
gefällt.
1-Benzylidenamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
Ein Gemisch von 6,5 g i-Amino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol,
3,50jBenzaldehyd und 4 ml Essigsäure in 150 ml Benzol wird
3 Tage am Rückfluß gekocht, wobei das mitgerissene Wasser in einer Wasserfalle gesammelt wird. Durch Verdünnen des
Reaktionsgemisches mit Petroleumbenzin erhält man 1-Benzylidenamino-2-(4'
-thiazolyl )-benzimidazol, P 1340C.
Wenn in dem Verfahren von Beispiel 11 anstelle des Benzaldehyds und/oder des 1-Amino-2-(4'-thiazolyl)~benzimidazols eine
äquivalente Menge an irgendeinem anderen gewünschten Aldehyd und/oder eine äquivalente Menge an irgendeinem gewünschten
1-Aminobenzimidazol verwendet wird, so werden diejenigen
Benzimidazole gemäß der Erfindung, in denen der Substituent
in der 1-Stellung eine Gruppe ^ 7 ist, erhalten,
-N=C
R8
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wobei natürlich bei Verwendung eines niedr.Alkylaldehyds oder
Benzaldehyds als Reagenz Verbindungen erhalten werden, in denen nur R7 oder Rq niedr.Alkyl oder Phenyl sind. Verwendbare Reagenzien
und Produkte sind in der obigen Tabelle I angegeben.
Entsprechend wird, wenn anstelle des Benzaldehyds und/oder des 1-Amino-2-
(41 -thiazolyl)-benzimidazole von Beispiel 11 eine
äquivalente Menge an irgendeinem gewünschten Keton und/oder eine äquivalente Menge an irgendeinem gewünschten 1-Aminobenzimldazol
verwendet wird, eines derjenigen Benzimidazole gemäß der Erfindung, in denen R^ und Rq beide niedr. Alkyl oder
Phenyl sind, erhalten. Beispiele für Reagenzian und Produkte sind in der obigen Tabelle II zusammengestellt.
Beispiel 12
■V-Carboxymethylenarnino^-isopropoxyearbonylamino^- (4' -
■V-Carboxymethylenarnino^-isopropoxyearbonylamino^- (4' -
thiazolyl)-benzimidazol
Ein Gemisch von 32 g i-Aminq^-isopropoxycarbonylamino^-
(4'-thiazolyl)-benzimidazol und-21 g Glyoxylsäure-hydrat
in 650 ml Isopropanol wird 1 1/2 Stunden am Rückfluß gekocht.
Das Produkt kristallisiert aus dem gekühlten Reaktionsgemisch, F 1760C.
Wenn in dem Verfahren von Beispiel 12 eine äquivalente Menge an 1 - Arnino-6-i sopropoxy carbonylamino-2- (4' -thiazolyl) -benzimidazol,
1 -Amino-2- (4' -thiazolyl)-benzimidazol, 1 -Amino^-benzamido^- (4' thiazolyl)-benzimidazol
oder 1-Amino-ö-benzamido^-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
anstelle des i-Amino-S-isopropoxycarbonylamino^-
(4'-thiazolyl)-benzimidazols verwendet wird, so können 1-Carboxymethylenamino-6-ispropoxycarbonylamino-2-(4
'-thiazolyl )-)enzimidazol, F 1990C, i-Carboxymethylenamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol,
F I70 bis 1720C, 5-Benzamido-i-carboxymethylenamino-
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2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol, P 16O°G bzw. 6-Benzamido-1-carboxymethylenamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol,
P I9I bis 1920C, hergestellt werden.
Beispiel 13
1-f.a-(2-Carboxyäthyl)-a-carboxy-]-propylidenamino-5-benzamido-2-
1-f.a-(2-Carboxyäthyl)-a-carboxy-]-propylidenamino-5-benzamido-2-
(4' -thiazolyl )-benzimidazol
Ein Gemisch von 1,68 g 1-Amino-5-benzamido-2-(4-thiazolyl)-benzimidazol,
0,87 g 4-Ketopimelinsäure und 2 ml Essigsäure in 55 ml
Benzol wird 1 Tag am Rückfluß gekocht, wobei das mitgerissene Wasser in einer Wasserfalle aufgefangen wird. Das Produkt fällt
beim Kühlen aus, P 296 bis 2970C.
1 - (a- V-Dicarboxy )-propylidenarnino-5-benzamido-2- (4 ' -thiazolyl)-
benzimidazol
1,68 g i-Amino^-benzamido^- (4' -thiazolyl)-benzimidazol, 0,73 g
2-Ketoglutarsäure und 2 ml Essigsäure werden mit 55 ml Benzol
vermischt. Das Gemisch wird 24 Stunden am Rückfluß gekocht, wobei das mitgerissene V/asser in einer Wasserfalle aufgefangen
wird. Das Reaktionsgemisch wird gekühlt, und das Produkt wird abfiltriert, F 1100C.
Wenn in den Verfahren der Beispiele 12, I3 oder ii für die dort
verwendeten Ketosäuren und/oder Benzimidazole eine äquivalente Menge an irgendeiner anderen gewünschten Keto-mono- oder
-dicarbonsäure und/oder eine äquivalente Menge an irgendeinem
anderen gewünschten 1-Aminobenzimidazol verwendet wird, so können
diejenigen Benzimidazole gemäß der Erfindung, in denen R7 oder
Ro oder beide Gruppen R7 oder Ro Carboxy oder Carboxy-niedr.alkyl
sind, hergestellt werden. Hierfür geeignete Reagenzien und die erhaltenen Produkte sind in der obigen Tabelle III angegeben.
Auch können durch Verwendung eines a-Keto-niedr.alkylaldehyds
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O 981:
anstelle der in diesen Beispielen verwendeten Ketosäure diejenigen Benzimidazole gemäß der Erfindung, in denen R7 und R
niedr.Alkanoyl ist, erhalten werden. Beispiele und Reagenzien
und Produkte sind in Tabelle IV zusammengestellt.
1,5-Diamino-2-(4f-thiazolyl)-benzimldazol
10 g i-Amino-S-isopropoxycarbonylamino-S-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
werden unter Rühren zu 20 ml konzentrierter Schwefelsäure zugesetzt. Nach 1 Stunde wird das Reaktionsgemisch mit
Eis verdünnt und mit Ammoniak versetzt, wobei das Produkt, P 200 bis 2020C, erhalten wird.
1,5-Diamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
Eine Suspension von 71 g i-Amino-S-benzamido^-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
in 600 ml konzentrierter Salzsäure und 400 ml Wasser wird 7 Stunden am Rückfluß gekocht. Die Lösung wird gekühlt;
das Hydrochloric! wird abfiltriert, in Wasser suspendiert und mit Ammoniak versetzt, wobei das Produkt, P 200 bis
2020C, erhalten wird.
1,6-D.tamino-2~ (4f- thiazolyl )-benzimldazol
Das Verfahren von Beispiel I5 wird unter Verwendung von 1-AmInQ-6-isopropoxycarbonylamino-2-(4
' -thiazolyl )·<■ benzimidazol anstelle
des 1 -Amim^-isopropoxycarbonylamino^- (4' -thiazolyl )-benzlmidazols
wiederholt, wobei das 1,6-Diamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol,
P 2^0 bis 2340C, erhalten wird.
1,6-DJ ainino-2- (4' - thiazolyl )~benzimldazol
Wenn in dem VerfahrenVon Beispiel 16 1-Amlno-6-benzamido~(4'-·
thiazolyl )-benzirnidazol anstelle des 1 -Amino-5-benzamldo~2-
- 29 -3098 2 9/1184
13 981 " ->Λ
(4*-thiazolyl)-benzimidazole verwendet und das Gemisch 18
Stunden am Rückfluß gekocht wird, so erhält man 1,6-Diaraino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazole
P 230 bis 23>4T.
1- Amino- [j-raefchoxythiocarbonylamino^- (4f -thiazolyl )-benzimidazo
Eine Lösung von 3,87 g Me thoxythi ο carbonyl Chlorid in 70 ml
Dichlormethan wird t'ropfenweise unter Rühren einer Suspension von 7,93 g 1,5-Diamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol in 250 ml
Dichlormethan zugesetzt. Die Lösung wird noch 1 1/4 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das unlösliche Hydrochlorid des i,5~Diamino-2-(4'τthiazolyl)-benzimidazole
wird abfiltriert, und das Produkt wird durch Eindampfen des Piltrats erhalten. Durch Umkristallisieren
aus Methanol erhält man 1-Amino^-inethoxythioearbonylamino^-^'-thiazolylJ-benzimidazol,
P 200 bis 2010C.
i-Arnino-e-methoxyfchiocarbonylamino^- (4' -thiazolyl )-benzimidazol
Nach dem Verfahren von Beispiel 19j jedoch unter Verwendung von
1,6-Diamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol anstelle des 1,5-Isomer
erhält man 1-Amino-6-methoxythiοcarbonylamino-2-(4'-thiazolyl
)-benzimidazol.
1 -Arnino-^-phenoxythiocarbonylamino^- (4 ' -thiazolyl )-benzimidazol
Nach dem Verfahren von Beispiel 19* jedoch unter Verwendung von
1,617 g 1,5-Diamino-2-(4'-thiazolyl)-benzinidazol und 1,21 g
Phenylthiοcarbonylchiorid statt des Methylthlοcarbonylchlorids
erhält man durch Umkristallisieren aus Dichlormethan das i-Amino^-phenoxythiocarbonylamino^- (4' -thiazolyl )-benzimidazol,
P 174 bis 1750C.
-30 -309829/1 184
1 -Amino-^-Phenoxythiocarbonylamino·^-(4f-thiazolyl)-benzimidazol
0,86 g Phenoxythiocarbonylchlorid werden tropfenweise unter
Rühren einer Lösung von 1,15 g 1,5-Diamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
in 15 ml Pyridin zugesetzt. Nach 1 Stunde wird die Lösung
mit Eiswasser verdünnt. Das Produkt wird abfiltriert und aus Dichlormethan
umkristallisiert, P 174 bis 175"C.
i-Amino^-methoxythiocarbonylamino^- (4'-thiazolyl)-benzimidazol
Eine Lösung von 3,6 g 1-Amino-5-phenoxythiocarbonylamino~2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
und 20 mg Natriummethoxyd in 300 ml
Methanol wird 24 Stunden am Rückfluß gekocht. Das Produkt wird durch Abdampfen des Lösungsmittels und Umkristallisieren des
Rückstandes aus Methanol erhalten, F 200 bis 2010C.
Beispiel 24 .
1 -Amino-o-phenoxythiocarbonylamino-^- (4' -thiazolyl )-benzimidazol
Nach dem Verfahren von Beispiel 21 oder 22 wird unter Verwendung des 1 j6-Diamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazols anstelle des
1,5-Diaminoisomer das i-Amino-o-phenoxythiocarbonylamino^-
(4' -thiazolyl)t>enzimidazol erhalten.
1-Amino-5-cyclobutylenthioureido-2-(4'-thiaz,olyl)-benzlmidazol
Ein Gemisch von 100 mg i-Amino-S-phenoxythiocarbonylamino^-
(4'-thiazolyl)-benzimidazol und 102 mg Pyrrolidin in 9 ml
Acetonitril wird 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen. Eine geringe Menge Peststoff wird abfiltriert. Das Lösungsmittel
ird abgedampft, und der Rückstand wird mit Äther verrieben.
Man erhält das Produkt, P 209 bis 2100C.
1-Air!ino-6-cyclobutylenthioureido-2-(4J-thiazolyl )-benzimidazol
Nach dem Verfahren von Beispiel 25, jedoch unter Verwendung von
- 31 -309829/1184
i-Amino-ö-phenoxythiocarbonylamino^-(4'-thiazolyl)-benzimdazol
anstelle des i-Amino-5-phenoxythiocarbonylaminoisomer erhält man
das l-Amino-ö-cyclobutylenthioureido^-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
1 -Carboxymethyienamino.^-methoxythiocarbonylamino^- (4' -thiazolyl)-
benzimidazol
Ein Gemisch von 1,14 g 1-Amino-5-methoxythiocarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
und 0,666 g Glyoxylsäurehydrat in 25 ml
Äthanol wird 1 Stunde am Rückfluß gekocht. Durch Zugabe von Äther wird das Produkt gefällt, F 195 bis 1970C.
Wenn als Ausgangsbenzimidazol im Verfahren von Beispiel 27
i-Amino-ö-methoxythiocarbonylamino^-(4'-thiazolyl)-benzimidazol·,
1 -Amino^-cyclobutylenthioureido^- (4' -thiazolyl)-benzimidazol
oder 1-Amino-ö-cyclobutylenthioureido^-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
verwendet wird, so erhält man i-Carboxymethylenamino-6-methoxythiocarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol,
1-Carboxymethylenamino-5-cyclobutylenthioureido-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
(P 172 bis i74rC) bzw. i-Carboxymethylenamino-o-cyclobutylenthioureido-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
1~Carboxymethylenamino-5-methoxythiocarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-
benzimidazol-diäthanolaminsalz .
Einer Suspension von 6,4 g i-Carboxymethylenamino-5-methoxythiocarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
in 50 ml Methanol werden 19,6 ml einer Lösung, die 2,10 g Diäthanolamin, mit
Methanol auf 20 ml aufgefüllt, enthält, zugesetzt. Nachdem eine klare Lösung erhalten ist, wird das Produkt durch Zugabe von
100 ml Isopropanol gefällt, F 146 bis 1470C (Zers. ).
098 2 9/1184
1? 981·
1-Carboxymethylenamino-S-methoxythiocarbonyiamino-S-(4'-
thiazolyl)-benzimidazoletrläthanolaminsalz
.t
Nach dem Verfahren von Beispiel 2 8, jedoch unter Verwendung
einer,äquivalenten Menge an Triäthanolamin anstelle des
Diäthanolamins erhält man das Triäthanolamlnsalz des
1 -CärboxyInethylenamino-5-tnethoxythiocarbonylaιnino-2- (4' thiazolyl)-benzimidazols,
P 6O*C (Zers.).
1-Carboxymethylenamino-S-Isopropoxycarbonylamino-Ö-(4f thiazolyl)-benzimidazol-diäthanolaminsälz
Einer Lösung von 4,05 g Dläthänolamin in 85 irtl Methanol werdet!
12 g i-Cai^boxymethylenamino-S-isopropoxycarbonylaminö-S-(4*-thiazolyl)-behzimidazol
zugesetzt. Nachdem eitte Lösung erhalten ist, wird das Salz durch Zugabe von Äther gefällt; P
Nach dem Verfahren von Beispiel 30, jedoch unter Verwendung veri
1-Carboxymöthyieriamino-2-(4'-thiazolylJ-benzlmidfliÄöli
1-Carböxymethylenämino-5-behzafliido~2-(4'-thiazolyl)-benzimidftzol
oder i-Cärboxymethylertamino-ö-benzamido-ß-C^'-thiÄgöiylJ-benziiaääÄ
anstelle des 1-Carboxyinethylenaftifto-5-isop^opoxycarboiiylaiillrio*2-(4f-thiazolyl}-benzlmidäzol$
erhäit man das Diäfchärtoiamirisälz das
i-Carboxymethylenamiho-2-(4'-thiazolyl J-benzifilidaÄöiö,
P 14O bis 1410C, das Diäthanolaminsalz des 1-Carboxy««thylenatriiftö«
5-flenzamidö-2-(4'-thiazolylJ-benzimidazols, P 1730^bAW4
das Diäthanolaminsalz des i-Carboxytnethylenamifto-o-biSttiamido-O*
(4*-thiazolyl)-benzirrtidazolSi P 2^0 bis
1-Carboxymethylenärtiino~5-isGprGpGxycarbonyiamino-2- (4'-thiazolyl }*·
bonzlniidazol-natriumsaiz riV.. . . -,--W.,";.-:,-.^--
Einer Lösung von 3,73 g i-Carböxymethylönaminö-^-isöpropoxy-
- 33 -309829/1184
carbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol in 20 ml Methanol
wird eine Lösung von 0,51I- S Natriummethoxyd in 10 ml Methanol
zugesetzt. Nachdem eine Lösung gebildet ist, wird das Salz durch Zugabe von Äther gefällt.
1-Amino-5-isopropoxycarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol-
hydro chlorid
Einer Suspension von 3*20 g i-Amino-5-isopropoxycarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol
in 20 ml Methanol wird ein Gemisch von 10 ml 1n Salzsäurelin 10 ml Methanol zugesetzt.
Das Reaktionsgemisch wird 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt, und das Salz wird durch Zugabe von Äther gefällt.
- 34 309829/1184
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung eines Benzimidazole der allgemeinen
Formel
in der R2 Aryl, Orthohalogenaryl, eine heteroaromatische Gruppe
mit 1 bis 3 Stickstoff- und/oder Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen als Heteroatome oder die Gruppe
X
-NHCR
-NHCR
1 '
in der R^ niedr.Alkyl, niedr. Alkoxy, Cyclo-niedr.alkyl, Cycloniedr.alkoxy,
Aryl, Aryloxy, Amino, niedr.Alkylamino, Di-niedr. alkylamino, Anilino, Pyrrolidino, Piperidino, Morpholino,
Piperazino oder eine heteroaromatische Gruppe mit 1 bis 3 Stickstoff- und/oder Sauerstoff und/oder Schwefelatomen als
Heteroatomen und X Sauerstoff oder Schwefel ist,
und
Viasserstoff, Halogen, niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy,
niedr.-Alkylthio, Phenyl, Halogenphenyl, Phenoxy, Phenylthio,
- 35 -
309829/1184
13 981"
Amino, niedr.Alkylamino, Di-niedr.alkylamino oder die Gruppe
X
- NHCR
- NHCR
in der R^ und X die oben angegebene Bedeutung haben, ist, sind,
mit der Maßgabe, daß, wenn Rp- und R^ keine Halogenatome sind,
wenigstens Rr- und Rg Wasserstoff ist, dadurch gekennzeichnet,
daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel
Rr
in Gegenwart einer Base mit einem Armierungemittel umsetzt.
2. Verfahren zur Herstellung eines Benzimidazols der allgemeinen ' Formel
309829/1184
in der
Aryl, Orthohalogenaryl, ein heteroaromatischer Rest
mit i bis 3 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen als Heteroatomen oder die Gruppe
-NHCR1
in der R1 niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy, Cyclo-niedr.alkyl,
Cyelo-niedr.alkoxy, ArylA Aryloxy, Amino, niedr.Älkylaminö>
Di-niedr.alkylamino, Anilin©, Pyrrolidino, Piperidino,
Morpholino, Piperazino oder eine hefeeroaromatische Gruppe mit
1 bis 3 Stickstoff-, Sauerstoff- oder Schwefelatomen als
Heteroatomen ist, und X Sauerstoff oder Schwefel ist;
Rc und Rg Wasserstoff, Halogen, niedr.Alkyl, niedr.Alkoxyj
niedr.Alkylthio, Phenyl, Halogenphenyl, Phenoxy, Phenylthio,
Amino, niedr.Alkylamino, Di-niedr.alkylamino oder die
Gruppe
X
-NHGR1 >
-NHGR1 >
•in der R1 und X die oben angegebene Bedeutung haben, ist,
mit der Maßgabe, daß, wenn R1- und Rg keine Halogenatome
sind, wenigstens einös von ihnen Wasserstoff ist, und
R., und R^ Wasserstoff, niedr.Alkyl oder Benzyl sind,
dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen
Formel
30«8>29711S4
13 981
R,
mit einer Verbindung der Formel
R9-X ,
in der~Rq niedr.Alkyl oder Benzyl und X Halogen ist,
in Gegenwart einer Base umsetzt.
3. Verfahren zur Herstellung eines Benzimidazols der allgemeinen Formel
.in der
Rg Aryl, Orthohalogenaryl, ein heteroaromatischer Rest mit
1 bis 3 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen als Heteroatomen oder die Gruppe
Il
-NHCR1 - 38 -
309829/ 1184
981
in der R1 niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy, Cyclo-niedr.alkyl,
Cyclο-niedr.alkoxy, Aryl, Aryloxy, Amino, niedr.Alkylamino,
Di-niedr.alkylamino, Anilino, Pyrrolidino, Piperidino,
Morpholino, Piperazino oder ein heteroarömatischer Rest mit
1 bis 3 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen als Heteroatomen ist und X Sauerstoff oder Schwefel ist,
R1- und Rg Wasserstoff, Halogen, niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy,
niedr.Alkylthio, Phenyl, Halogenphenyl, Phenoxy, Phenylthio,
Amino, niedr.Alkylaminc, Dl-niedr.alkylamino oder
die Gruppe X
-NHCR1 ,
in der R1 und X die oben angegebene Bedeutunghaben, sind,
mit der Maßgabe, daß, wenn Rt- und Rg keine Halogenatome
sind, wenigstens Rj- und/oder Rg Wasserstoff ist, und
R^ und Rji, Wasserstoff, niedr. Alkanoy 1 oder Carboxy-Äiedr.-alkanoyl
sind, mit der Maßgabe, daß nur einer der Reste R^
oder Rj, niedr.Alkanoyl oder Carboxy-niedr.alkanoyl ist,
dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel
mit einem niedr.Alkanoylhalogenid oder einem niedr.Alkanoylanhydrid
umsetzt.
- 39 -
309829/1184
Verfahren zur Herstellung eines Benzimidazols der allgemeinen Formel
in der
R2 Aryl, Orthohalogenaryl, ein heteroaromatischer Rest mit
1 bis 3 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen als Heteroatomen oder die Gruppe
X
-NHCR-, ,
-NHCR-, ,
in der R.. niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy, Cyclo-niedr.alkyl,
Cyclo-niedr.alkoxy, Aryl, Aryloxy, Amino, niedr.Alkylamino,
Di-niedr.alkylamino, Anilino, Pyrrolidino, Piperidino,
Morpholino, Piperazino oder ein heteroaromatischer Rest mit 1 bis 3 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen
als Heteroatomen isti und X Sauerstoff oder Schwefel ist,
R,- und Rg Wasserstoff, Halogen, niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy,
'niedr.Alkylthio, Phenyl, Halogenphenyl, Phenoxy, Phenylthio,
Amino, niedr.Alkylamino, Di-niedr.alkylamino oder die Gruppe
-NHCR
3098 29/1184
13 981
1M
in der R1 und X die oben angegebene Bedeutung haben, sind, mit
der Maßgabe, daß, wenn Rc und Rg keine Halogenatome sind, wenigstens
eines von ihnen Wasserstoff ist, und
und Rg Wasserstoff, niedr.Alkyl oder Phenyl sind, mit der
Mafigabe, daß nur R~ oder Rg Wasserstoff ist, dadurch gekennzeichnet,
daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel
mit einem niedr.Alkylaldehyd oder einem niedr.Alkanon umsetzt.
5. Verfahren zur Herstellung eines Benzimidazole-der allgemeine^
Formel
in der
R2 Aryl, Orthohalogenary1, ein heteroaromatiaoher Rest mit
1 bis 3 Stickstoff-, Sauerstoff- oder Schwefelatomen als Heteroatomen oder die Gruppe
-NHCR1
in der
FL niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy, Cyclo-niedr.alkyl, Cycloniedr.alkoxy,
Aryl, Aryloxy, Amino, niedr.Alkylamino, Diniedr.alkylamino,
Anilino, Pyrrolidino, 'Piperidino,. Morpholino, Piperazino oder ein heteroaromatischer Rest mit 1
bis 3 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen als Heteroatomen und X Sauerstoff oder Schwefel ist,
Rp- und Rg Wasserstoff, Halogen, niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy,
niedr.Alkylthio, Phenyl, Halogenphenyl, Phenoxy, Phenylthio,
Amino, niedr.Alkylamino, Di-niedr.alkylamino oder die
Gruppe
X
-NHCR1
-NHCR1
in der
R1 und X die oben angegebene Bedeutung haben, sind, mit der
Maßgabe, daß, wenn Rr und Rg keine Halogenatome sind, wenigstens
Rf- oder Rg Wasserstoff ist, und
H7 und Rn Wasserstoff, niedr.Alkyl, Carboxy, Carboxy-niedr.-
*al!cyl sind, mit der Maßgabe, daß nur R7. oder Rg Wasserstoff
oder niedr.Alkyl ist,
dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel
309829/1 134
981
R.
mit einer Keto-mono- oder -dicarboxyl-niedr.alkansäure
umsetzt.
6. Verfahren zur Herstellung eines Benzimidazols der allgemeinen Formel
N=C
in der
R2 Aryl, Orthohalogenaryl, ein heteroaromatischer Rest
rn.it 1 bis 3 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder ,Sehwef elatomen
als Heteroatomen oder die Gruppe
ti
-NHCR
in der
niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy, Cyclo-niedr.alkyl, Cyclo-
309829/1184
981
niedr.alkoxy, Aryl, Aryloxy, Amino, niedr.Alkylamino, Diniedr.alkylamino,
Anilino, Pyrrolidino, Piperidino, Morpholino, Piperazino oder ein heteroaromatischer Rest mit 1 bis J5
Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen als Heteroatomen und X Sauerstoff oder Schwefel ist,
Rc und Rg Wasserstoff, Halogen, niedr.Alkyl, niedr. Alkoxy,
niedr.Alkylthio, Phenyl, Halogenphenyl, Phenoxy, Phenylthio,
Amino, niedr.Alkylamino, Di-niedr.alkylamino oder die Gruppe
-NHCR. ,
in der
R.. und X die oben angegebene Bedeutung haben, sind, mit der
Maßgabe, daß, wenn R,- und R^ keine Halogenatome sind, wenigstens
Rp- oder Rg Wasserstoff ist, und
Ry und Rg Wasserstoff oder niedr.Alkanoyl sind, mit der
Maßgabe, daß nur R17 oder Rg Wasserstoff oder niedr.Alkanoyl
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel *
.6
mit einem a-Keto-niedr.alkylaldehyd umsetzt.
- 44 -
309829/1
981 g,
7. Verfahren zur Herstellung eines 1,5-(6-)-Diaminobenzimidazole
der allgemeinen Formel
in der
Rp Aryl, Qrthohalogenaryl, ein heteroaromatischer JRest mit
1 bis 3 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen als Heteroatome!* oder die Gruppe
-NHCR
in öer R1 niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy, Gyelo-nieä*** alkyl,
Cyclo-niedr.alkoxy, Aryl, Aryloxy, Amino, niedr.Alkylämino,
Di-niedr.alkylamino, Anilino, Pyrrolidino, Piperidino,
Morpholine, Piperazino oder ein heteroaromatischer Rest
mit 1 bis 3 Stickstoff-,' Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen
als Heteroatomen ist und X Sauerlstoff oder Schwefel
ist,
dadurch gekennzeichnet, daS man ein 1-Amino-5-(6-)-carbonyl·
aminobenzimidazol der allgemeinen Formel
303829/1184
13 98V
R1-C-N-
in der R.. und Rp die oben angegebene Bedeutung haben, mit
-' konzentrierter Mineralsäure umsetzt.
8. Verfahren zur Herstellung eines 1-Amino-5-(6-)-thiocarbonylaminobenzimidazole
der allgemeinen Formel
in der
Ro Aryl, Orthohalogenaryl, ein heterbaromatischer Rest mit
1 bis j5 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen als Heteroatomen oder die Gruppe
ti
-NHCR.
ist,
• - 46 -309829/1184
13 981 λ
R1 niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy, Cyclo-niedr.alkyl, Cyclo-niedr.-alkoxy,
Aryl, Aryloxy, Amino, niedr.Alkylamino, Di-niedr. alkylamino, Anilino, Pyrrolidino, Piperidino, Morpholino,
Piperazino oder ein heteroaromatischer Rest mit 1 bis 5 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen als Heteroatomen
und X Sauerstoff oder Schwefel ist,
dadurch gekennzeichnet, daß man ein 1,5-(6)-Diaminobenzimidazol
der allgemeinen Formel
mit einem Thiocarbonylhalogenid der Formel
S
R1-C-X ,
R1-C-X ,
in der R1 die oben angegebene Bedeutung hat und X Halogen ist,
umsetzt.
9. Verfahren zur Herstellung eines 1-Amino-5-(6)-thiocarbonylaminobenzimidazols
der allgemeinen Formel
-47 ~
309829/1184
in der
R0 Aryl, Orthohalogenaryl, ein heteroaromatischer Rest mit
1 bis 3 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen als
Heteroatomen oder die Gruppe
X
-NHCR1 ,
-NHCR1 ,
in der R1 niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy, Cyclo-niedr.alkyl,
Cyclo-niedr. alkoxy.. Aryl, Aryloxy, Amino, niedr.Alkylamino,
Di-niedr.alkylamino, Anilino, Pyrrolidino, Piperidino,
Morpholino, Piperazino oder ein heteroaromatischer Rest mit 1 bis 3 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen
als Heteroatomen und X Sauerstoff oder Schwefel ist, und
R1n niedr.Alkoxy oder Cyclo-niedr.alkoxy ist,
dadurch gekennzeichnet, daß man ein 1-Amino-5-(6)-aryloxythiacarbonylaminobenzimidazol
der allgemeinen Formel
S H Il !
Aryloxy-C-
30 98 297 1 184
13 981
mit einer Verbindung der Formel R10OH, in der Rin niedr·Alkyl
oder Cyclo-niedr.alkyl ist, umsetzt.
10. Verfahren zur Herstellung eines 1-Amlno-5-(6)-thiocarbonylaminobenzimidazols
der allgemeinen Formel
in der
Aryl, Orthohalogenaryl, ein heteroaromatischer Rest mit
1 bis 3 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen als fleteroatomen oder die Gruppe
-NHCR
in der R1 niedr.Alkyl, hiedr.Alkoxy, Cyclo-niedr.alkyl,
Cyclo-niedr.alkoxy, Aryl, Aryloxy, Amino, niedr.Alkylamino,
Di-niedr.alkylamino, Anilino, Pyrrolidino, Piperidino,
Morpholino, Plperazino oder ein heteroaromatischer Rest mit
1 bis J5 Stickstoff-, Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen als Heteroatoraen und X Sauerstoff oder Schwefel ist, und
R^1 Amino, nledr.Alkylamino, Di-nledr.alkylamino, Anilino,
Pyrrolidino, Piperidino, Morpholino oder Piperazino ist,
dadurch gekennzeichnet, daß man ein i-Amino-5-(6)-aryloxythiocarbonylaminobenzimidazol
der allgemeinen Formel
- 49 -309829/1184
<*" ί S KJH
981
S H ti ι
Aryloxy-C-U
•It
mit Ammoniak, einem Mono- oder Di-niedr.alkylamin, Anilin,
Pyrrolidin, Piperidin, Morpholin oder Piperazin umsetzt.
309829/1 184
11. Benzimidazole der allgemeinen Formel
in der
R2 Aryl, Orthohalogenaryl, eine heteroaromatische Gruppe
mit 1 bis 3 Stickstoff- und/oder Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen
als Heteroatome oder die Gruppe
X
tt
tt
-NHCR1 ,
in der R1 niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy, Cyclo-niedr.alkyl, Cycloniedr.alkoxy,
Aryl, Aryloxy, Amino, niedr.Alkylamino, Di-niedr.-alkylamino,
Anilino, Pyrrolidino, Piperidino, Morpholino, Piperazino oder eine heteroaromatische Gruppe mit 1 bis 3 Stickstoff-
und/oder Sauerstoff und/oder Schwefelatomen als Heteroätomen und X Sauerstoff oder Schwefel ist,
Rf- und R^ Wasserstoff, Halogen, niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy, niedr.-Alkylthlo,
Phenyl, Halogenphenyl, Phenoxy, Phenylthio, Amino, niedr.Alkylamino, Di-niedr.alkylamino oder die Gruppe
X
-NHCR,
-NHCR,
in der R1 und X die oben angegebene Bedeutung haben, ist, sind,
mit der Maßgabe, daß, wenn Rp- und Rg keine Halogenatome sind,
- 51 309829/1184
wenigstens R,- oder Rg Wasserstoff ist,
und R, und Rh Wasserstoff, niedr.Alkyl, niedr.Alkanoyl, Carboxyniedr.alkanoyl
oder Benzyl sind, mit der Maßgabe, daß nur eine der Gruppen R^ und R^ niedr.Alkanoyl oder Carboxy-niedr.alkanoyl
ist, und R, und R1, zusammen die Gruppe
=C
in der R7 und Rn Wasserstoff, niedr.Alkyl, Phenyl, Carboxy,
Carboxy-niedr.alkyl oder niedr.Alkanoyl sind, mit der Maßgabe,
daß nur R7 oder Ro Wasserstoff oder niedr.Alkanoyl ist,
und die pharmazeutisch annehmbaren Säureadditionssalze und die pharmazeutisch annehmbaren Alkali-, Erdalkali- und Aminsalze dieser
Verbindungen, wenn eine der Gruppen R7 und Rg oder beide
Gruppen Carboxygruppen sind.
12. Verbindung nach Anspruch 11, in der
R0 Phenyl, Naphthyl, Orthohalogenphenyl, Orthohalogennaphthyl,
- Thienyl, Furyl, Pyrryl, Pyridyl, Cumarinyl, Thiocumarinyl,
Thiazolyl, Isothiazolyl, Pyrazolyl, Oxazolyl, Imidazolyl, Thiadiazolyl oder die Gruppe
-NHCR1 ,
in der R1 niedr.Alkyl, niedr.Alkoxy, Cyclo-niedr.alkyl,
Cyclo-niedr.alkoxy, Phenyl, Naphthyl, Phenoxy, Naphthyloxy,
Amino, niedr.Alkylamino, Di-niedr.alkylamino, Anilino,
Pyrrolidino, Piperidino, Morpholino, Piperazino, Thienyl,
- 52 309829/1184
13 981 r\
Λ 230052Τ
Puryl, Pyrryl, Pyridyl, Cumarinyl, Thiocumarinyl, Thiazolyl,
Isothiazolyl, Fyrazolyl, Oxazolyl, Imidazolyl oder Thiadiazolyl
1st, ist, und X Sauerstoff oder Schwefel 1st, und
R5 und Rg Wasserstoff, Halogen, niedr.Alkyl, nledr.Alkoxy,
nledr.Alkylthio, Phenyl, Halogenphenyl, Phenoxy, Phenylthio,
Amino, niedr.Alkylamino, Di-niedr.alkylamino oder die Gruppe
. Ϊ
-NHCR1
in der R1 und X die oben angegebene Bedeutung haben, sind,
mit der Mafigabe, daß, wenn R5 und Rg keine Halogenatome sind,
wenigstens R,- oder Rg Wasserstoff ist.
1j3· Verbindung nach Anspruch 12, in der
R2 Thienyl, Puryl, Pyrryl, Pyridyl, Cumarinyl, Thiocumarinyl,
Thiazolyl, Isothiazolyl, Pyrazolyl, Oxazolyl, Imidazolyl oder Thiadiazolyl ist und
R1- und Rg Wasserstoff oder die Gruppe
X J -NHCR,
sind.
1^. Verbindung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
R2 Thiazolyl und R1 niedr.Alkoxy, Phenyl, prFluorphenyl
* oder Pyrrolidino ist.
15~ Verbindung nach Anspruch 14, in d§r R^ und Rj, Wasserstoff
oder die Gruppe
- 53 -309829/1184
- - 4^ L
in der R7 und Rg Wasserstoff oder Carboxy sind, sind.
16. Verbindung nach Anspruch 15, nämlich 1-Amino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
17. Verbindung nach Anspruch 15, nämlich 1-Amino-5-(6)-methoxycarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazo.
18. Verbindung nach Anspruch 15* nämlich 1-Amino-5(6)-äthoxycarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
19. Verbindung nach Anspruch 15, nämlich 1-Amino-5-(6)-isopropoxy·
carbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
20. Verbindung nach Anspruch 15* nämlich 1-Amino-5-(6)-benzamido-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
21. Verbindung nach Anspruch 15, nämlich 1-Amlno-5-(6)-p-fluorbenzamido-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
22. Verbindung nach Anspruch 15» nämlich 1-Amino-5-(6)-methoxythiocarbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
2^. Verbindung nach Anspruch 15* nämlich 1-Amino-5-(6)-phenylthio-
carbonylamino-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
»
24. Verbindung nach Anspruch 15/ nämlich 1-Amino-5-(6)-cyclobutylen-.
thioureido-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
25. Verbindung nach Anspruch 15* nämlich 1-Carboxymethylenamino-
- 54 -
309829/1184
2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
26. Verbindung nach Anspruch 1.5» nämlich i-Carboxymethylenamino-5-(6)-isopropoxycarbonylamino-2-(4
* -thiazolyl )-benzimldazol.
27· Verbindung nach Anspruch 15» nämlich 1-Carboxymethylenamino-5-(6)-isopropoxycarbonylamino-2-(4
'-thiazolyl )-benzimidazoldiäthanolaminsalz.
28. Verbindung nach Anspruch 15* nämlich i-Carboxymethylenamino-5-(6)-benzamido-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
29. Verbindung nach Anspruch 15» nämlich 1-Carboxymethylenamlno-5-(6)-p-fluorbenzamido-2-(4'-thiazolyl)-benzimidazol.
30. Verbindung nach Anspruch 15» nämlich i-Carboxymethylenamino-5-(6)-phenylthiocarbonylamino-2-(4'
-thiazolyl )-benzinidazol.
31. Verbindung nach Anspruch 15» nämlich i-Carboxymethylenamino-5-(6)-methoxythiocarbonylamino-2-(4'
-thiazolyl )-benzimidazol.
32. Verbindung nach Anspruch 15* nämlich i-Carboxymethylenamino-5-(6)-methoxythiocarbonylamino-2-(^1-thiazolyl
)-benzimidazoldiäthanolaminsalz.
33· Verbindung nach Anspruch 15» nämlich i-Carboxymethylenaniino-5-(6
)-methoxythiocarbonylamino-2- (4' -thiazolyl )-benzimidazoltriäthanolaminsalz.
34. Verbindung nach Anspruch 15, nämlich i-Carboxymethylenamino-5-(6)-cyelobutylenthioureido-2-(4'-thiazolyl)~benzimidazol.
- 55 -
309829/1 18
15 981 ^i
35· Anthelmintj sches Mittel, dadurch gekennzeichnet, daß es
eine anthelniinti sch wirksame Menge an einem Denzimidazol
gemäß Anspruch 11 und einen pharmazeutisch annehmbaren
Träger enthält.
36. Fungizides Mittel, dadurch gekennz^jehnet, daß es eine
fungizid wirksame Menge an einem Bonzimidazol gemäß Anspruch 11 und einen inerten Träger enthält.
N,
3 (J 'Al· ^ ■ ί U ι,
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