DE2300588C3 - Thioxanthon-2-carbonsäurederivate, ihre Herstellung und diese enthaltende Heilmittel - Google Patents
Thioxanthon-2-carbonsäurederivate, ihre Herstellung und diese enthaltende HeilmittelInfo
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- DE2300588C3 DE2300588C3 DE19732300588 DE2300588A DE2300588C3 DE 2300588 C3 DE2300588 C3 DE 2300588C3 DE 19732300588 DE19732300588 DE 19732300588 DE 2300588 A DE2300588 A DE 2300588A DE 2300588 C3 DE2300588 C3 DE 2300588C3
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Description
in der R einen Ci-Cs-Alkyl-, Ci-C5-Alkoxy-, HalogenHydroxy-,
Trifluormethylrest oder den Rest R2CO-, wobei R* ein Ci-C5-Alkylrest darstellt, den
Rest R3 S(O)n, wobei R3 einen Ci-C5-Alkylrest und π
O, 1 oder 2 bedeutet und R' = H oder Ci5-Alkyl ist
sowie deren pharmazeutisch verträglichen Salze.
2. Thioxanthon^-carbonsäurederivate der allgemeinen
Formel
COOR'
in der R einen Q-Cs-Alkoxyrest und R' = H oder
Ci-5-Alkyl bedeutet, sowie deren pharmazeutisch
verträglichen Salze.
X Natrium-7-(methylsulfinyl)-thioxanthon-2-carboxylat
4. Verfahren zur Herstellung der Thioxanthon-2-carbonsäurederivate
gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man a)i Verbindungen der allgemeinen Formeln
40
COOH
45
Ιΐγ-COOH
s λ/
COOH
R<XsX>COOH
oder
b) Verbindungen der allgemeinen Formeln
COOH
55
60
65 wobei R die angegebene Bedeutung hat, dii Bedeutung R3SO und R3SO2 jedoch ausgenom
men, ist, in an sich bekannter Weise ii Anwesenheit von KupferpuJver mit Kaliumcar
bonat cydisiert, oder
c) eine 7-Alkylmercaptothioxanthon-2-carbonsäu re in an sich bekannter Weise mittels Persäurer
zu den entsprechenden Alkylsulfinyl- bzw Alkylsulfonylverbindungen oxydiert,
und gegebenenfalls in an sich bekannter Weise eine Thioxanthon-2-carbonsäure gemäß Anspruch 1 oder 2 in die Alkylester mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bzw. pharmazeutisch verträglichen Salze überführt. 5. Heilmittel enthaltend eine Verbindung gemäß Anspruch 1 bis 3.
und gegebenenfalls in an sich bekannter Weise eine Thioxanthon-2-carbonsäure gemäß Anspruch 1 oder 2 in die Alkylester mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen bzw. pharmazeutisch verträglichen Salze überführt. 5. Heilmittel enthaltend eine Verbindung gemäß Anspruch 1 bis 3.
Die Erfindung betrifft Thioxanthon-2-carbonsäurederivate der allgemeinen Formel
COOR'
in der R einen Ci-C5-Alkyl-, Ci -C5-Alkoxy-, Halogen-,
Hydroxy-, Trifluormethylrest oder den Rest R2CO-, wobei R2 ein Ci-C5-Alkylrest darstellt, den Rest R3 S(O)n,
wobei R3 einen Ci-C5-Alkylrest und η O, 1 oder 2
bedeutet und R' = H oder C|.5-Alkyl ist, sowie deren
pharmazeutisch verträglichen Salze, sowie Thioxanthon-2-carbonsäurederivate der allgemeinen Formel
COOR'
in der R einen Ci-Cs-AIkyl- oder Ci-C5-Alkoxyrest und
R' = H oder Ci-5-AIkyl bedeutet, sowie deren pharmazeutisch
verträglichen Salze.
Die neuen Verbindungen sind Heilmittel, durch die die Symptome bei allergischen Erkrankungen, gemildert
werden.
Wahrscheinlich inhibieren die neuen Verbindungen die Freisetzung und/oder Wirkung toxischer Produkte,
wie z. B. Histamin, 5-Hydroxytryptamin und die sogenannte »slow releasing substance« (SRS-A), die auf
Grund einer Kombination von spezifischem Antikörper und Antigen (allergische Reaktion) gebildet werden. Die
neuen Verbindungen sind daher besonders gut zur Behandlung verschiedener allergischer Erkrankungen
geeignet.
Die neuen Verbindungen zeigen auch eine bronchopulmonare
Wirksamkeit, z. B. als Bronchialdilatoren,
und eignen sich daher auch zur Behandlung von Erkrankungen, wie z. B. der Bronchokonstriktion.
Die neuen Heilmittel werden meist in Mischung mit einem üblichen pharmazeutisch annehmbaren, nichttoxischen
Träger verwendet.
Geeignete pharmazeutische Träger können fest, flüssig oder gasförmig sein, und die Heilmittel können in
Form von Tabletten, Pillen, Kapseln, Pulver, Depotformulierungen,
Lösungen, Suspensionen, Elixieren, Aerosolen usw. Anwendung finden. Brauchbare flüssige
Träger sind verschiedene Öle, einschließlich Erdöl und öle tierischen, pflanzlichen oder synthetischen Ursprungs,
wie Erdnußöl, Sojabohnenöl, Mineralöl, Sesam-Öl, Wasser, Kochsalzlösung, wäßrige Dextrose, Glycerin,
Äthanol und Glykole, wie PropylenglykoL Als feste Träger oder Streckmittel können Stärke, Cellulose,
Talkum, Glukose, Lactose, Rohrzucker, Gelatine, Malz, Reis, Mehl, Kreide, Kieselsäuregel, Magnesiumcarbonat,
Magnesiumstearat, Natriumstearat, Glycerilmonostearat.
Natriumchlorid oder Magertrockenmilch verwendet werden.
Die neuen Heilmittel können aus einer oder mehreren neuen Verbindungen bestehen und gegebenenfalls noch
andere Wirkstoffe enthalten. Sie können oral, örtlich,
20 parenteral oder durch Inhalation von festen, flüssigen oder gasförmigen Präparaten verabreicht werden.
Gewöhnlich liegt die wirksame Menge der neuen Verbindungen zwischen etwa 0,005 und 100 mg pro kg
Körpergewicht pro Tag, vorzugsweise zwischen etwa 0,01 und 100 mg pro kg Körpergewicht pro Tag-, oder
anders ausgedrückt: gewöhnlich zwischen etwa 0,5 und 7000 mg pro Tag pro Patient
Die Wirksamkeit der neuen Verbindungen als Inhibitoren allergischer Reaktionen erfolgte durch
Tests bezüglich der passiven kutanen Anaphylaxe gemäß j. Goose et al. »Immunology«, 16,749 (1969).
Die bronchopulmonare Wirksamkeit wurde unter Anwendung der isolierten Trachealkettentests (vgl. J. C.
Castillo et aL »Journ. Phamac. and Exp. Therepeutics«,
Bd. 90, S. 104 [1947]), und der Histaminacrosol-Bronchokonstriktions-Umersuchung
(vgL O. H. Siegm u η d et aL, ibid, Bd. 90, S. 254 [1947]) bestimmt
Das Verfahren zur Herstellung der neuen Verbindungen erfolgt durch üblichen Ringschluß von
a) entsprechend substituierten 4-(2-Carboxyphenylthioj-benzoesäuren
oder
b) entsprechend substituierten !,S-Dicarboxy^-phenylthiobenzolen.
; Die Reaktionen können wie folgt dargestellt werden:
OOH
/V-COOH
bzw.
COOH
1
ο
COOH
COOH
bzw.
COOH
RX>X>CO0H
die
Die Reste R sind wie oben definiert, wobei Bedeutung R3SO und R3SO2 ausgenommen ist.
Die Ausgangsmaterialien werden dabei in an sich bekannter Weise wie folgt erhalten. (Hierbei werden
65 der Einfachheit halber nur diejenigen Ausgangsprodukte
aufgeführt, die zu den 7-substituierten Xanthoncarbonsäuren führen. Die in 5- und 7-Stellung substituierten
Derivate werden analog hergestellt.)
c) R—fV-COOR''
SH
COOR"
COOR"
COOR"
COOR
HS
d) R
SH
R'OOC-
COOR"
X steht dabei für ein Halogenatom, wie F, Cl, Br oder J, vorzugsweise Cl.
R" ist H- oder niedrig-Alkyl, vorzugsweise H oder
CH3, und R ist wie oben definiert, wobei jedoch
ebenfalls die Bedeutung R3SO und R3SO2 ausgenommen
ist
In der Reaktion c) werden die Reaktionsteilnehmer (in Form der Säuren; R" = H) in Anwesenheit von
Kupferpulver mit wasserfreiem Kaliumcarbonat, gegebenenfalls in organischem, flüssigem Reaktionsmedium,
vorzugsweise einem organischen Amid, wie Dimethylacetamid, Dimethylformamid, N-Methylpyrrolidon oder
Tetramethylharnstoff, zur Herstellung Jcr entsprechenden Disäureverbindung kondensiert.
Die Reaktion erfolgt vorzugsweise in einem inerten organischen Reaktionsmedium der obengenannten Art
oder einem Gemisch aus mehreren dieser Medien. Die Reaktionstemperatur liegt zwischen etwa 80 und 22O0C,
vorzugsweise etwa 120 und 2000C Dk Reaktionsdauer
beträgt etwa 1 bis 4 Stunden. Vorzugsweise erfolgt die Reaktion durch Umsetzung von etwa 1 bis 3 Mol jeder
der genannten Ausgangsverbindungen in Anwesenheit von 3 bis 5 Mol Kaliumcarbonat und katalytischer
Mengen Kupferpulver. Das gegebenenfalls angewandte, inerte organische Reaktionsmedium wird in Lösungsmittelmengen
eingesetzt.
Die Reaktion d) erfolgt in ähnlicher Weise.
Werden die obigen Kondensationen mit den entsprechenden Estern (R" = niedrig-Alkyl) durchgeführt, so
wird in Anwesenheit von Kupfer(I)-oxid, vorzugsweise in einem organischen, flüssigen Reaktionsmedium,
vorzugsweise einem organischen Amid, wie Dimethylformamid, N-Methylpyrrolidon oder Tetramethylharnitoff
gearbeitet. Die Reaktion erfolgt zweckmäßig bei einer Temperatur zwischen etwa 80 und 22O0C,
vorzugsweise etwa 120 und 2000C, für etwa 2 bis 24
Stunden. Vorzugsweise erfolgt die Reaktion durch Umsetzung von etwa 1 bis 1,1 Mol eines jeden
Reaktionsteilnehmers in Anwesenheit von etwa 0,5 bis 0,6 Mol Kupfer01)-oxid.
Danach werden die erhaltenen Ester (R" = niedrig-Alkyl) basisch zu den entsprechenden Säuren hydrolysiert.
Gewöhnlich erfolgt die Hydrolyse unter Verwendung eines Alkalimetallhydroxids bei etwa 50 bis 90°C
für etwa 15 bis 60 Minuten, vorzugsweise in R'OOC
COOR'
Anwesenheit eines inerten, organischen Reaktionsmediums,
z. B. einer wäßrigen Alkanollösung. Vorzugsweise werden etwa 3 bis 5 Mol Base je Mol Ester verwendet.
Die so erhaltenen Säuren werden dann erfindungsgemäß in an sich bekannter Weise mit Phosphorylchlorid,
Thionylchlorid, Schwefelsäure, Fluorwasserstoff oder vorzugsweise Polyphosphorsäure zur entsprechenden
substituierten Thioxanthon-2-carbonsäureverbindung cyclisiert. Die Reaktion erfolgt vorzugsweise in einem
inerten organischen Reaktionsmedium, wie z. B. Dimethylsulfoxid,
Sulfolan, Benzol oder Toluol bei Temperaturen zwischen etwa 60 und 1800C für etwa 15 bis 90
Minuten.
Obgleich für die Reaktion je Mol Ausgangsverbindung nur 1 Mol Cyclisierungsmittel verbraucht wird,
wird erfindungsgemäß bevorzugt ein Überschuß desselben, z. B. 20 bis 50 Mol Cyclisierungsmittel je Mol
Ausgangsverbindung, angewandt
Steht R für eine Hydroxygruppe, so kann diese auch durch übliche Demethylierung der 7-Methoxythioxanthon-2-carbonsäurederivaten
erhalten werden. Die 7-Hydroxyverbindung kann aber auch in üblicher Weise in eine d-Cs-AIkoxyverbindung übergeführt werden.
Die Sulfinyl- bzw. Sulfonylderivate werden in an sich bekannter Weise aus den entsprechenden 7-Alkylmercaptothioxanthon-2-carbonsäurederivaten
hergestellt, indem jene mit z. B. Peressigsäure, m-Chlorperbenzoesäure,
p-Nitroperbenzoesäure oder Perphthalsäure oxydiert werden. Die Oxydation erfolgt vorzugsweise in
flüssigem Reaktionsmedium, z. B. einem chlorierten Kohlenwasserstoff, wie Chloroform, Methylenchlorid
oder Tetrachlorkohlenstoff, bei Temperaturen zwischen etwa 0 und 6O0C, vorzugsweise bei etwa 00C zur
Herstellung der Sulfinylverbindungen und etwa bei Zimmertemperatur zur Herstellung der Sulfonylverbindungen.
Die Reaktionsdauer beträgt etwa 1 bis 6 Stunden. In den bevorzugten Ausführungsformen
erfolgt die Reaktion durch Umsetzung von etwa 1 bis 2,2 Mol Persäure.
Bei dieser Oxydation werden unter Umständen Gemische der Sulfinyl- bzw. Sulfonylverbindung erhalten,
die man in üblicher Weise z. B. durch Chromatographie trennen kann.
Die in den Reaktionen c) und d) beschriebenen Ausgangsverbindungen sind bekannt oder können nach
23 OO
bekannten Verfahren hergestellt werden. So werden die
1,3-Dicarbo-(niedrig)-alkoxy-4-halogenbenzol-Ausgangsverbindungen
zweckmäßig hergestellt, indem man l,3-Dimethyl-4-halogenbenzol (4-HaIogen-m-xyloI) mit
Kaliumpermanganat in oben beschriebener Weise oxydiert und dann in üblicher Weise verestert. Die
o,p-(Di-niedrig-alkylthio)-thiophenolverbindungen erhält man zweckmäßig durch Chlorsulfonierung der
entsprechenden m-Dialkylthiobenzole und anschließende
Reduktion der Chlorsulfonylgruppe mit Zink und Schwefelsäure.
Die ο,ρ-Dialkoxythiophenol-Ausgangsverbindungen
werden hergestellt durch Chlorsulfonierung der entsprechenden m-Dialkoxybenzole und anschließende
Reduktion der Sulfonylgruppe mit Zink und Schwefelsäure.
Die Ester der neuen Thioxanthon-2-carbonsäuren werden hergestellt durch Behandlung der Säuren mit
ätherischem Diazoalkan, z. B. Diazomethan oder Diazoäthan, oder mit dem gewünsch»en niedrigen Alkyljodid
(mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen) in Anwesenheit von Lithiumcarbonat bei Zimmertemperatur oder mit dem
gewünschten niedrigen Ci-Cs-Alkanol in Anwesenheit
einer Spur Schwefelsäure unter Rückfluß.
Die Salze der neuen Thioxanthon-2-carbonsäuren werden durch Behandlung der entsprechenden Säuren
mit einer pharmazeutisch annehmbaren Base hergestellt. Pharmazeutisch annehmbare Salze sind z. B. die
von
Natrium, Kalium, Lithium, Ammonium, Calcium, Magnesium, Eisen(II), Eisen(IlI), Zink, Mangan(ll),
Aluminium, Mangan(III), die Salze von
Trimethylamin, Triäthylamin, Tripropylamin,
jJ-(Dimethylamino)-äthanol, Triethanolamin,
jS-(Diäthylamino)-äthanol, Arginin, Lysin, Histidin, N-Äthylpiperidin, Hydrabamin, Cholin, Betain,
Äthylendiamin, Glucosamin, Methylglucamin,
Theobromin, Purinen, Piperazin, Piperidin,
Polyaminharnen, Coffein, Procain.
Trimethylamin, Triäthylamin, Tripropylamin,
jJ-(Dimethylamino)-äthanol, Triethanolamin,
jS-(Diäthylamino)-äthanol, Arginin, Lysin, Histidin, N-Äthylpiperidin, Hydrabamin, Cholin, Betain,
Äthylendiamin, Glucosamin, Methylglucamin,
Theobromin, Purinen, Piperazin, Piperidin,
Polyaminharnen, Coffein, Procain.
Die Reaktion erfolgt in wäßriger Lösung, allein oder in Kombination mit einem inerten, mit Wassermischbaren
organischen Lösungsmittel bei einer Temperatur von etwa 0 bis 100° C, vorzugsweise bei Zimmertemperatur.
Typische inerte, mit Wasser mischbare organische Lösungsmittel sind Methanol, Äthanol, Isopropanol,
Butanol, Aceton, Dioxan oder Tetrahydrofuran. Bei der
Herstellung zweiwertiger Metallsalze, ζ. B. der Calcium- oder Magnesiumsalze der Säuren, wird die freie Säure
als Ausgangsmaterial mit etwa einem halben molaren Äquivalent der pharmazeutisch annehmbaren Base
behandelt Bei der Herstellung der Aluminiumsalze der Säuren wird etwa ein Drittel molares Äquivalent der
pharmazeutisch annehmbaren Base verwendet
In der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die Calcium- und Magnesiumsal-
ze der Säuren durch Behandlung der entsprechenden Natrium- oder Kaliumsalze der Säuren mit mindestens
einem halben molaren Äquivalent Calcium- bzw. Magnesiumchlorid in wäßriger Lösung allein oder in
Kombination mit einem inerten, mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel bei einer Temperatur von
etwa 20 bis 1000C hergestellt
In der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die Aluminiumsalze der Säuren
durch Behandlung der Säuren mit mindestens einem Drittel molaren Äquivalent eines Aluminiumalkoxids,
wie Aluminhimtriäthoxid oder Aluminiumtripropoxid, in
einem Kohlenwasserstofflösungsmittel, wie Benzol.
Xylol oder Cyclohexan, bei einer Temperatur von etw 20 bis 115° C hergestellt.
Die Alkylgruppen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatom^ stehen erfindungsgemäß z. B. für Methyl, Äthy
n-Propyl, Isopropyl, η-Butyl, Isobutyl, sek.-Butyl, tert.
Butyl, n-Pentyl, Isopentyl, sek.-Pentyl oder tert-Penty Die Alkoxygruppen bzw. Alkylthiogruppen (einschließ
lieh der entsprechenden Alkylsulfinyl- bzw. Alkylsulfo
nylgruppen) mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen enthaltei Alkylgruppen der obigen Definition.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die vorlie gende Erfindung ohne sie zu beschränken.
5,2 g 4-(2-Carboxy-4-methylphenylthio)-ben7oesäun
in 40 cm3 konz. Schwefelsäure wurde 8 Stunden be 25° C gerührt. Danach wurde das Reaktionsgemisch ii
200 cm3 Eiswasser gegossen und das erhaltene Gemiscl 15 Minuten auf einem Wasserdampfbad erhitzt. Danacl
wurde es abgekühlt und filtriert und der Niederschlaj mit Wasser gewaschen und aus Essigsäure umkristalli
siert So erhielt man 7-Methylthioxanthon-2-carbonsäu
re. F. = 307 bis 309° C.
Die Ausgangsverbindung war wie folgt hergestell worden:
a) Ein Gemisch aus 10 g 4-Brombenzoesäure, 7,5 j
2-Mercapto-5-methylbenzoesäure, 0,1 g Kupferpulvei und 8 g wasserfreiem Kaliumcarbonat in 100 cm
Dimethylformamid wurde auf 155° C erhitzt und mi Rühren sowie unter einer Stickstoff atmosphäre au
dieser Temperatur gehalten. Nachdem die Überwa chung durch Dünnschichtchromatographie die Reaktior
als praktisch beendet anzeigte, wurde das Reaktionsge misch mit Wasser verdünnt mit Tierkohle behandelt
filtriert und das klare Filtrat angesäuert. Der Nieder schlag wurde durch Filtration isoliert neutral »ewa
sehen und getrocknet und lieferte die 4-(2-Carboxy-4 methylphenylthio)-benzoesäure.
b) Ein Gemisch aus 7,5 g 4-Mercaptobenzoesäure 10 g 2-Brom-5-methylbenzoesäure, 0,1 g Kupferpulvei
und 8 g wasserfreiem Kaliumcarbonat in 100 cm Dimethylformamid wurde auf 155° C erhitzt und mii
Rühren und unter einer Stickstoffatmosphäre auf diesei
Temperatur gehalten. Nachdem die Überwachung durch Dünnschichtchromatographie die Reaktion al:
praktisch beendet anzeigte, wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt mit Tierkohle behandelt
filtriert und das klare Filtrat angesäuert Der Niederschlag wurde durch Filtration isoliert neutral gewaschen
und getrocknet und lieferte 4-(2-Carboxy-4-methylphenylthioj-benzoesäure.
3,9 g 13-Dicarboxy-4-{4-methvlphenyl)-thiobenzol in
35 cm3 konz. Schwefelsäure wurden bei 25°C IC
Stunden gerührt Danach wurde das Reaktionsgemisch in 200 cm3 Eiswasser gegossen und das so erhaltene
Gemisch 15 Minuten auf einem Wasserdampfbad erhitzt abgekühlt und filtriert; der Niederschlag wurde
mit Wasser gewaschen und aus Essigsäure umkristallisiert und lieferte 7-Methyl-thiox3nt!hon-2-carbonsStire
F. 307 bis 309"G
Ein Gemisch aus 43 g U-Dicarboxy^-brombenrol.
2.4 g 4-Methylthiophenol, 03 g Kupferpulver und 6,5 g
wasserfreiem Kaliumcarbonat in 50 cm1 Dimethylform
amid wurde auf 150 C erhitzt und mit rühren unter einer
23 OO
Stickstoffatmosphäre auf dieser Temperatur gehalten. Nachdem das Überwachen durch Dünnschichtchromatographie
die Reaktion als praktisch beendet anzeigte, wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt, mit
Tierkohle behandelt, filtriert und das klare Filtrat angesäuert Der Niederschlag wurde filtriert, neutral
gewaschen und getrocknet und lieferte l,3-Dicarboxy-4-(4-methylphenylj-thiobenzol.
Beispiel 3 ]Q
Ein Gemisch aus 1,94 g 4-(2-Carboxy-4-methylphenylthio)benzoesäure,
40 cm3 Sulfolan und 30 cm3 PoIyphosphorsäure
wurde 30 Minuten bei 160°C gerührt, dann mit Wasser verdünnt und filtriert. Der Niederschlag
wurde neutral gewaschen und dann in tierkohlehaltigem Äthanol gelöst und in diesem erhitzt. Das
erhaltene Gemisch wurde filtriert und das Äthanol teilweise abgedampft. Es wurde Wasser bis zum Beginn
der Kristallisation zugefügt. Nach Filtration erhielt man die 7-Methyl-thioxanthon-2-carbonsäure als festes Produkt
das aus Äthanol umkristallisiert werden kann. F. 307 bis 309° C.
Die Verfahren von Beispiel 1 bis 3 wurden unter Verwendung der entsprechend den substituierten
o-Mercaptobenzoesäuren, o-Brombenzoesäuren bzw. Thiophenolen wiederholt, wodurch man die folgenden
Verbindungen erhielt:
7-(tert-Butyl)-thioxanthon-2-carbonsäure, F.314bis315°C,
7-(Methoxy)-thioxanthon-2-carbonsäure,
F. 326 bis 328° C,
7-(Isopropoxy)-thioxanthon-2-carbonsäure,
F. 269 bis 270° C, 3S
7-(Hydroxy)-thioxanthon-2-carbonsäure,
F. 304 bis 308° C,
7-{Methylthio)-thioxanthon-2-carbonsäure,
F.329bis33rC,
7-(Trifluormethyl)-thioxanthon-2-carbonsäure,
F. > 400° C,
7-(AcetyI)-thioxanthon-2-carbonsäure,
F. :> 300° C,
7-(Chlor)-thioxanthon-2-carbonsäure,
F. > 350° C, 7-(Fluor)-thioxanthon-2-carbonsäure,
F. 376 bis 378° C
In ähnlicher Weise wurde 5,7-Diisopropyl-thioxanthon-2-carbonsäure
(F. 246 bis 248° C) hergestellt
Ein Gemisch aus 1,94 g 13-Dicarboxy-4-p-(methoxy)-thiophenyloxybenzol 40 cm3 Sulfolan und 30 cm3 PoIyphosphorsäure wurde 30 Minuten bei 160° C gerührt
Das erhaltene Gemisch wurde mit Wasser verdünnt und filtriert der Niederschlag neutral gewaschen und in
tierkohlehaltigem Äthanol gelöst und in diesem erhitzt. Dann wurde das erhaltene Gemisch nitriert und das
Äthanol teilweise abgedampft Es wurde Wasser bis zum Beginn der Kristallisation zugegebea Nach
Filtration erhielt man die 7-{Methoxy)-thioxanthon-2-carbonsäure als festes Produkt das aus Äthanol
umkristaüisiert werden kann. F. 326 bis 328° C Ausbeute
86%.
Ein «Gemisch aus 4,188 g l^-Dicarbomethoxy-4-brombenzoL 2,85 g p-(Methoxy)-thiophenol und 132 g
Kupfer(ll)-oxid in 20 cm3 Dimethylacetamid wurde auf 160°C erhitzt und mit Rühren unter einer Stickstoffatmosphäre
auf dieser Temperatur gehalten. Nachdem das Überwachen durch Dünnschichtchromatographie
anzeigte, daß die Reaktion praktisch beendet war, wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und
mit einem 3 :1-Gemisch aus Diäthyläther zu Methylenchlorid extrahiert. Die Extrakte wurden auf 150 g
Tonerde Chromatographien, und die vereinigten, einheitlichen Fraktionen lieferten 1.3-Dicarbomethoxy-4-(p-methoxy)-thiophenyloxy)-benzol.
3 g 1,3- Dicarbomethoxy-4-[p-(methoxy)-thiophenyloxy]-benzol
wurden mit 150 g 5%igem Kaliumhydroxid in Methanol vereinigt und das erhaltene Gemisch eine
Stunde unter Rückfluß erhitzt, angesäuert, abgekühlt und filtriert; so erhielt man l,3-Dicarboxy-4-[p-(methoxy)-thiophenyloxy]-benzol.
Ein Gemisch aus 11g 7-(Methoxy)-thioxanthon-2-carbonsäure
in 100 cm3 konz. wäßrigem Jodwasserstoff und 100 cm3 Essigsäure wurde 4 Stunden unter Rückfluß
erhitzt, abgekühlt mit Wasser verdünnt und filtriert. Der Niederschlag wurde gewaschen und getrocknet und
lieferte 7-(Hydroxy)-thioxanthon-2-carbonsäure. F. 303 bis 306"C: Ausbeute 78%.
Eine Lösung von 3,2 g l,3-Dicarboxy-4-[p-(acetyl)-thiophenyloxy]-benzol
in 30 cm3 konz. Schwefelsäure wurde auf 8O0C erhitzt dann bei Zimmertemperatur 16
Stunden stehengelassen und anschließend in Eiswasser gegossen, filtriert gewaschen und getrocknet; so erhielt
man 7-(Acetyl)-thioxanthon-2-carbonsäure, die aus Tetrahydrofuran zu Äthanol umkristallisiert wurde. F.
> 350° C; Ausbeute 64%.
Herstellung der Ausgangsverbindung
Ein Gemisch aus 3,9 g U-Dicarbomethoxy^-brombenzol,
2,85 g p-{Acetyl)-thiophenol, 1,1 g Kupfer(II)-oxiri
und 25 cm3 Tetramethylharnstoff wurde auf 165° C
erhitzt und unter Rühren 18 Stunden unter einer Stickstoffatmosphäre auf dieser Temperatur gehalten.
Danach wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser verdünnt und mit Äther extrahiert Die Extrakte wurden
getrocknet und eingedampft und lieferten 1,3-Dicarbomethoxy-4-[p-(acetyl)-thiophenyloxy]-benzol.
3,5 g 13-Dicarbomethoxy-4-[p-(acetyl)-thiophenyloxy]-benzol
wurden in 50 cm3 Äthanol gelöst und das Gemisch mit 15 cmJ 4%iger wäßriger Kaliumhydroxidlösung behandelt Das Reaktionsgemisch wurde 30
Minuten unter Rückfluß erhitzt, unter vermindertem Druck konzentriert und mit verdünnter Salzsäure
angesäuert Der abffltrierte Feststoff wurde mit Wasser gewaschen und getrocknet und lieferte lJ-Dicarboxy-4-[p-(acetyl)-thiophenyloxyj-benzol, das aus Äthanol zu
Wasser umkristallisiert
764 mg Methyl-7-(methylthio)-thioxanthon-2-carboxylat 2 cmJ 30%iges Wasserstoffperoxid und 40 cm3
Essigsäure wurden bei 0°C 90 Minuten gerührt Die Dünnschichtchromatographie zeigte die Abwesenheit
von AusgangsmateriaL Das Gemisch wurde mit 60 cm3 Wasser verdünnt der Feststoff abfiltriert und getrocknet und ergab Methyl-7-{methylsulfonyl}-thioxanthon-2-carboxylat das aus Essigsäure/Wasser umkristallisiert
werden kann. F. 254 bb. 256°C; Ausbeute 93%.
23 OO
660 mg Methyl-7-(methylsulfonyl)-thioxanthon-2-carboxylat, 1 g Kaliumhydroxid und 60 cm3 80%iges
wäßriges Äthanol wurden 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt. Das Gemisch wurde filtriert, angesäuert und der
Feststoff abfiltriert; so erhielt man 7-(Methylsulfonyl)-thioxanthon-2-carbonsäure.
F. 375 bis 379°C; Ausbeute 90%.
IO
927 mg Methyl-7-(methylthio)-thioxanthon-2-carboxylat
in 60 cm3 Methylenchlorid wurden auf O0C (Eis)
abgekühlt. Dann wurden 555 mg m-Chlorperbenzoesäure zugefügt, und das Gemisch bei 00C 75 Minuten
gerührt. Dann wurde es durch Tonerde filtriert und mit Methylenchlorid gewaschen und lieferte Methyl-7-(methylsulfinyl)-thioxanthon-2-carboxylat
das aus Benzol/ Heptan umkristallisiert werden kann. F. 223 bis 224° C; Ausbeute 96%.
720 mg Methyl-7-(methylsulfinyl)-thioxanthon-2-carboxylat,
75 cm3 Äthanol und 10 cm3 5%iges Natriumhydroxid wurden 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt.
Das Gemisch wurde abgekühlt, teilweise eingedampft und angesäuert. Der Niederschlag wurde abfiltriert,
gewaschen und getrocknet und ergab 7-(Methylsulfiny!)-thioxanthon-2-carbonsäure,
die aus Essigsäure umkristallisiert werden kann. F. >300°C; Ausbeute
90%.
3°
Beispiel 10
Zu einer Lösung von JOg 7-(Methyl)-thioxanthon-2-carbonsäure
in 200 cm3 Äthanol wurde die theoretische Menge Natriumhydroxid, in 200 cm3 90%igem Äthanol
gelöst, zugefügt Dann wurde das Gemisch unter Vakuum konzentriert und lieferte Natrium-7-(methyl)-thioxanthon-2-carboxylat
F. > 4000C; Ausbeute 86%.
In ähnlicher Weise wurden die folgenden Thioxanthon-2-carbonsäuresalze
hergestellt:
F. 0C
Natrium-7-(methylthio)-thioxanthon- 338
2-carboxylat
Natrium-7-(trifIuormethy1)-thioxanthon- > 400
Natrium-7-(trifIuormethy1)-thioxanthon- > 400
2-carboxylat
Natrium-7-(nuor)-thioxanthon- > 400
Natrium-7-(nuor)-thioxanthon- > 400
2-carboxylat
Natrium-7-{acetyl)-thioxanthon- >400
2-carboxylat
Natrium-7-{chlor)-thioxanthon- >400
2-carboxylat
Natrium-7-(ineüiylsulfinyl)-thioxanthon- 343 bis 346
carboxylat
Natrium-7-(niethylsulfonyI)-thäoxanthon- 400 bis 405
2-carboxylat
Natrium-5,7-(dimethoxy)-thioxanthon- > 330
2-carboxylat
45
55
60
Verwendungsbeispiel
Durch Mischen der folgenden Bestandteile in den angegebenen Verhältnissen wurden Tabletten hergestellt
die sich zur oralen Verabreichung eigneten:
Komponente
Gewichtsprozent
Erfindungsgemäßes Thioxanthone 0,5 bis 70
2-carbonsäurederivat, z. B.
7-Methyl-thioxanthon-2-carbonsäure
Polyvinylpyrrolidon 0,5 bis 10
Polyvinylpyrrolidon 0,5 bis 10
Stärke 10 bis 25
Lactose 20 bis 75
Magnesiumstearat 0,1 bis 1
Granulierungsflüssigkeiten (z. B.
wäßriges Methanol, Wasser, Chloroform)
Im folgenden wird ein Testverfahren für die erfindungsgemäßen Verbindungen beschrieben.
Normale weibliche Sprague-Dawley-Ratten von 150 bis 200 g Körpergewicht wurden passiv intradermal
durch Injektion mit reaginischem Ratten-Anüeialbuminserum
sensibilisiert. Nach 24 Stunden wurde jede Ratte intravenös mit 1,75 cm3 0,4%igem Evans blue,
1 mg Eialbumin plus 10,0 mg Thioxanthon-2-carbonsäurederivat
gereizt. Nach 15 bis 25 Minuten wurde das dermale Blauwerden festgestellt- Die mit Thioxanthon-2-carbonsäurederivat
behandelten Ratten zeigten eine 100%ige Inhibierung der allergischen Reaktion, während
die Kontrollratten keinerlei Inhibierung zeigten.
Auch die orale Verabreichung lieferte ähnliche Ergebnisse.
Das Thioxanthon-2-carbonsäurederivat wurde durch Magensonden in Dosen von 200 mg pro Tier 10 Minuten
vor der Reizung verabreicht. 20 bis 30 Minuten nach der Reizung wurde das dermale Blauwerden festgestellt
und es zeigten sich ähnliche Ergebnisse.
Meerschweinchen erhielten intraperitoneal eine Dosis von 100 mg/kg Körpergewicht an Thioxanthon-2-carbonsäurederivat
Andere Tiere blieben unbehandelt und dienten als Kontrolle. Nach der Behandlung wurden
alle Tiere dem aus einem Nebulisator abgegebenen wäßrigen Spray aus 0,05%igem Histamindiphosphat
(berechnet als Base) ausgesetzt bis sie sich nicht mehr aufrichten konnten. Während der Nebulisatorbehandlung
wurden sie auf die Schwere der Reaktion untersucht Diese reichte von etwas tieferem Atmen
über tiefes Atmen bis zum präkonvulsiven Röcheln und Ataxie eines Kollabierens. Die mit Thioxanthon-2-carbonsäurederivat
behandelten Meerschweinchen zeigten eine deutliche Resistenz gegen die Histaminaerosolreizung,
während alle Kontrolltiere innerhalb der Behandlungszeit kollabierten.
Die Speiseröhre eines frisch geschlachteten Meerschweinchen wurde entfernt und zwischen den Knorpelsegmenten im Trachealmuskel enthaltende Ringe
geschnitten, die zur Bildung einer um 180e alternierenden Trachealkette aus glatter Muskulatur zusammenge
bunden wurden. Die so erhaltene kontinuierliche Länge aus glatter Muskulatur wurde in ein auf 37°C gehaltenes
Gewebebad gegeben, wobei das obere Ende an eine Umwandlungsvorrichtung für lineare Bewegung angebracht war, die ihrerseits mit einer Aufzeichnungsvorrichtung verbunden war. Das Ansprechen auf ein
Standardmaterial, Aminophyllin und Thioxanthon-2-carbonsäurederivat wurde verglichen, nachdem jede
Verbindung getrennt in unterschiedlichen Mengen oder Konzentrationen in das Bad eingeführt worden war. Die
Ergebnisse zeigten ein wesentliches Maß an Entspannung der Trachealkette durch die Testverbindung.
Die Inhibierung reaginischer Antigen-Antikörper-Reaktionen bei Ratten wird als repräsentativ für die
23 OO
Inhibierung derselben Reaktionen, die während allergischer Anfälle auftreten, beim Menschen angesehen. Der
oben beschriebene Schutz gegen eine durch Histaminaerosol induzierte Bronchokonstriktion und die Entspannung
der isolierten Trachealkette wird als repräsentativ für die bronchopulmonare Wirksamkeit einschließlich
Bronchodilatorwirksamkeit bei Menschen angesehen. So wurden z. B. Patienten, die an Asthma
oder anderen bronchopulmonaren Störungen litten, auf Schwere von Bronchospasmen und Veränderungen in
der Schwere durch beobachtbare und meßbare Veränderungen der Ausatmungsfunktion untersucht Diese
Messungen umfassen die quantitative Feststellung de: pulmonaren Ausatmungsluftflusses (mit Instrumenten
wie einem Spitzenflußmesser) und den Vergleich de; pulmonaren Volumens vor und nach der Behandlunj
mit erfindungsgemäßen Verbindungen (z. B. durcl Messung nach spirometrischen und/oder plethysmogra
phischen Verfahren). Die subjektive Erleichterung de Symptome nach Verabreichung der erfindungsgemäßei
Verbindungen zeigte sich durch Verbesserung de Dyspnoe, Keuchen, Husten und ausgeworfenem Spu
turn.
Claims (1)
- Patentansprüche:HOOC\i Thioxanthon-2-carbonsäurederivate der allgemeinen FormelCOOHCOOR'IO
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US27329072A | 1972-07-19 | 1972-07-19 | |
| US27329072 | 1972-07-19 | ||
| US30856972 | 1972-11-21 | ||
| US308569A US3904647A (en) | 1972-07-19 | 1972-11-21 | Thioxanthone carboxylic acids and derivatives |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2300588A1 DE2300588A1 (de) | 1974-02-21 |
| DE2300588B2 DE2300588B2 (de) | 1976-05-26 |
| DE2300588C3 true DE2300588C3 (de) | 1977-01-27 |
Family
ID=
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