DE239140C - - Google Patents
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- DE239140C DE239140C DENDAT239140D DE239140DA DE239140C DE 239140 C DE239140 C DE 239140C DE NDAT239140 D DENDAT239140 D DE NDAT239140D DE 239140D A DE239140D A DE 239140DA DE 239140 C DE239140 C DE 239140C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C7/00—Crushing or disintegrating by disc mills
- B02C7/11—Details
- B02C7/16—Driving mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
Bmdt trad Dr.»3rig.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Mahlgänge bekannt, bei welchen das Spurzapfenlager der senkrecht stehenden
Welle auf einer Traverse angeordnet, und bei welchen man den Antriebsriemen von verschiedenen
Seiten aus auf die Antriebsscheibe der Läuferwelle hinleiten kann. Diese bekannten
Mahlgänge haben aber den Nachteil, daß sie infolge des dort zur Verwendung gelangenden Säulenunterbaues wenig stabil sind
ίο und daß sie, da die Antriebsscheibe unmittelbar
auf der senkrechten Läuferwelle sitzt, einer senkrechten Transmissionswelle bedürfen,
welch letzterer Umstand insofern als Übelstand angesehen werden muß, als dadurch die
Transmissionsanlage außerordentlich verwickelt gestaltet und erschwert wird. Andererseits
kennt man Mahlgänge mit geschlossenem Gestell und mit Kegelradantrieb, indessen ist
man bei diesen Mahlgängen gezwungen, die Schrotmühle bzw. den gesamten Mahlgang zu
drehen bzw. besondere, den Wirkungsgrad der Maschine selbstverständlich herabsetzende Vorgelege
bzw. Räderübertragungen anzuordnen, sofern aus irgendwelchen Gründen eine Verlegung
der Transmissionen erforderlich wird. Auch bereits beim Aufstellen dieser bekannten
Schrotmühlen bzw. Mahlgänge, mit geschlossenem Gestell und Kegelradantrieb machten
sich bislang gewisse Schwierigkeiten und besondere Arbeiten erforderlich, um die Maschinen
mit Bezug auf die vorhandenen Antriebsmittel einzurichten.
Die vorliegende Erfindung schafft nun hier Wandel, indem sie bei den Mahlgängen mit
geschlossenem Gestell und Kegelradantrieb, also bei denjenigen Mahlgängen, welche die
den durch Säulen getragenen und mit unmittelbar auf der Läuferwelle sitzender Riemenscheibe
versehenen Mahlgängen anhaftenden Übelstände vermeiden, die Möglichkeit bietet, den Antrieb für sich, je nach den örtlichen
Verhältnissen, einstellen zu können, ohne daß man nötig hätte, die Schrotmühle bzw. den Mahlgang selbst in seiner Lage zu
verändern. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß bei solchen Schrotmühlen
bzw. Mahlgängen mit geschlossenem Gestell die .das Spurzapfenlager für die Täuferwelle
tragende Traverse auf einem in dem geschlossenen Gestellgehäuse vorgesehenen Ring
o. dgl. drehbar angeordnet ist und ein zur Aufnahme der zweckmäßig zweiteiligen Antriebswelle
dienendes Lager trägt, und daß das Gestellgehäuse mit einer Anzahl Durchbrechungen
bzw. Laternen und an. diesen Durchbrechungen mit Lagerkonsolen bzw. Lagern
versehen ist, durch welche die Antriebswelle je nach den Verhältnissen, d. h. je nach
Lage der vorhandenen Tränsmissionen einge- ,
bracht werden kann, so daß man in der Lage ist, den Antrieb der Läuferwelle auch bei solchen
mit geschlossenem Gestellgehäuse versehenen Mahlgängen durch entsprechende Einbringung
der Antriebswelle in eines der am Maschinengestell vorgesehenen Lager und durch
entsprechende Drehung der Traverse von einer beliebigen Seite der Schrotmühle aus stattfinden
zu lassen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in einer beispielsweisen
Ausführungsform, und zwar in Fig. 1 in einer Ansicht mit teilweisem Schnitt und in Fig. 2
in einer Aufsicht bzw. in einem Schnitt durch das Gestell nach der Linie A-A der Fig. ι
dargestellt.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist das Maschinengestell α mit vier Laternen
ό1, b2, δ3, δ4 versehen, wobei ungefähr in Höhe
der unteren Ränder der Laternenöffnunger. Lagerkonsolen c angeordnet sind. Gemäß der
vorliegenden 'Erfindung ist nun das Spur-ίο zapfenlager d der Läuferwelle e in einer im
Maschinengestell drehbaren Traverse f angeordnet, wobei diese Traverse auf einem vorspringenden
Kranz g des Maschinengestelles bzw. auf entsprechend angeordneten Schienen
o. dgl. läuft. Die Traverse f besitzt auf einer angegossenen Konsole o. dgl. ein Lager h zur
Aufnahme der Antriebswelle i, welche das in das auf der Läuferwelle e sitzende Kegelrad k
eingreifende Kegelrad I trägt und zweckmäßig zweiteilig ausgeführt sein kann, wobei dann
eine geeignete Kupplung tn vorzusehen ist, vermöge deren, der andere Teil i1 der Antriebswelle
i mit dem bei h gelagerten Wellenteil gekuppelt werden kann.
An der Traverse f ist mittels eines Verbindungsstückes η ein an sich bekannter Hebel 0
angelenkt, welcher durch eine der weiterhin vorgesehenen Durchbrechungen p des Gestelles
nach außen geführt ist und an seinem Ende einen mit Gewinde versehenen Kopf q trägt,
durch welch letzteren zwecks Nachstellens des Läufers in bekannter Weise eine Stellspindel r
hindurchgeführt werden kann, wobei diese Stellspindel aber auch noch weiterhin dazu
dient, die Lage der Traverse zu sichern.
Will man nun den nach Fig. 2 durch die Laterne δ1 hindurch stattfindenden Antrieb
der Schrotmühle verändern, d. h. ihn. von einer anderen Seite aus stattfinden lassen, so
hat man nur nötig, das Lager t mit dem Wellenteil i1 und der Riemenscheibe u von
der an der Laterne b1 vorgesehenen Lagerkonsole c abzunehmen, dann die Traverse f,
nachdem man die Schraubspindel r aus ihrer bisherigen Lage entfernt und die Schiene 0
in das Gestellinnere hineingeschoben hat, entsprechend zu drehen, bis der bei h gelagerte
Teil i der Antriebswelle in Richtung auf die Laterne δ2 steht, und nunmehr das Lager t
mit der Riemenscheibe an der Laterne δ2, d. h. auf der dort befindlichen Konsole c zu
befestigen, wobei dann durch einfaches Hineinschieben oder aber durch die Kupplung m
die Wellenteile i und i1 wieder gekuppelt werden.
Alsdann zieht man nur noch die Schiene 0 wieder hervor und führt die Schraubenspindel
r durch die entsprechend nächste Konsole c hindurch, womit man nun wieder die
Traverse f feststellen kann.
Es sei noch erwähnt, daß gegebenenfalls von einer Unterteilung der Antriebswelle i abgesehen
und die gesamte Antriebswelle i mit dem Zahnrad / herausgezogen werden kann, daß
aber andererseits, nämlich dann, wenn die Antriebswelle i unterteilt ist, zweckmäßig
noch eine Tragvorrichtung χ vorgesehen wird, welche bei der Drehung der Traverse f auf
dem Kranz g läuft und hierbei das freie Ende des Antriebswellenteiles i trägt.
Wie ohne weiteres ersichtlich, bietet der Gegenstand der vorliegenden Erfindung den
Vorteil, daß man den Antrieb der Schrotmühlen bzw. Mahlgänge von beliebiger Seite
aus stattfinden lassen kann, ohne dabei die Lage bzw. Aufstellung der Schrotmühle selbst
nur im geringsten verändern zu müssen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Antriebsvorrichtung für Schrotmühlen und andere Mahlgänge mit geschlossenem Gestellgehäuse und mit in einer Traverse angeordnetem Spurzapfenlager für die Läuferwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Traverse (f) innerhalb des geschlossenen Maschinengestelles (a) auf einem dort vorgesehenen, vorspringenden Kranz (g) drehbar ist, wobei gegenüber einer beliebigen Anzahl Durchbrechungen (b1, δ2, δ3, bl) des Maschinengestelles Konsolen (c) angeordnet sind, auf welchen je nach Lage der vorhandenen oder einzurichtenden Antriebsmittel nach entsprechender Drehung der Traverse (f) das Lager (t) für die Antriebswelle (i, i1) angeschraubt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239140C true DE239140C (de) |
Family
ID=498609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239140D Active DE239140C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239140C (de) |
-
0
- DE DENDAT239140D patent/DE239140C/de active Active
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