DE238891C - - Google Patents
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- DE238891C DE238891C DENDAT238891D DE238891DA DE238891C DE 238891 C DE238891 C DE 238891C DE NDAT238891 D DENDAT238891 D DE NDAT238891D DE 238891D A DE238891D A DE 238891DA DE 238891 C DE238891 C DE 238891C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G23/00—Auxiliary devices for weighing apparatus
- G01G23/18—Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
- G01G23/32—Indicating the weight by optical projection means
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- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
ι-
SiBKOCHES .:||tfäv# EATENTAMT
hm. ■
j ■ ·
PATENTSCHRIFT
238891 -KLASSE 42/. GRUPPE
ERICH SARTORIUS in GÖTTINGEN. Ablesevorrichtung an Balkenwagen mit Zeiger.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ablesevorrichtung
an Wagen, insbesondere Feinwngen, bei denen der Wagenausschlag auf
eine Fläche (Mattscheibe ο. dgl.) derart projiziert
wird, daß auf dieser Fläche das Bild, der Wagenbewegung entworfen wird.
Es sind zwar bereits Einrichtungen bekannt, bei denen mittels eines Spiegels das Bild des vor
der Skala spielenden Zeigers vergrößert und so das Ablesen ebenfalls erleichtert wird. Diese
Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß der Abstand der Zeigerspitze: von der gleichzeitig
mit ihr projizierten Skala Fehler infolge der Parallaxe nicht ausschließt. Diese Fehler
vermeidet wohl eine andere bekannte Einrichtung, bei welcher ein Okulartrager mit'
einer Skalenglasscheibe und vor dieser mit einer Vergrößerungslinse verbunden ist und
diese Teile vor einem ' in den Zeiger eingeschalteten
Anzeigefaden liegen, so .daß durch das Okular hindurch der Ausschlag des Zeigers
auf der Skalenglasscheibe vergrößert abzulesen ist. Aber bei dieser. Konstruktion ist die
Wagenbewegung nicht zu übersehen, da das Auge durch das Okular mit Beschlag belegt
und angestrengt wird und ferner die Beobachtungseinrichtung
vorn vor dem Pendel-7-eiger liegt, also diesen. verdeckt. ■ Außerdem
war das Okular mit der zugehörigen Skalenscheibe „ und der Vergrößerungslinse in dem
äußeren Kastcngohäuse der Wage angebracht, so daß eine Stell ti ngsveränderung der Anzeige-Und
Ablesevorrichtung zueinander bei verschiedenen aufeinanderfolgenden Ablesungen nicht ausgeschlossen war.
Zur Vermeidung aller genannten Nachteile ■ der bekannten Einrichtungen sollen nun gemäß
der Erfindung die einfallenden Lichtstrahlen hinter dem Zeigerpendel mittels eines an dem
Wagenständer angebrachten oder ausgebildeten Leitungskanals durch optische Hilfsmittel so
geführt werden, daß das einfallende Licht ein Bild des Zeigers oder einer mit diesem verbundenen
Skaleneinteilung auf eine im Gesichtsfelde des Beobachters liegende Fläche
(Mattscheibe o. dgl.) wirft, die an "der Vorderseite
der Wage angeordnet ist und eine bequeme
Beobachtung- der Wagenbewegung ermöglicht.
Durch diese Einrichtung wird ohne weiteres die Wirkung der Parallaxe beseitigt, ferner
bleibt die Wage übersichtlich,. da die gleichzeitige Beobachtung der Skala und der Wagenbewegung
möglich ist. Fehler, die durch eine Verschiebung der Skalenträger gegenüber
dem Zeiger entstehen können, sind ausgeschlossen, denn die ganze Beobachtungseinrichtung
bildet einen festen Bauteil der Wage selbst.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1
eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt. ,
g ist die Säule der Wage, k der Balken, 0 die Zunge und i die hinter der Zungenspitze
angeordnete übliche Skala. ' ■ . ·
In' der Nähe des unteren Endes der Zunge 0 ist eine Fassung r vorgesehen, welche ein Glasplättchen
α mit feiner Teilung trägt, Unmittelbar
hinter diesem Teil der Zunge beginnt
■·'■■-■■ '■*>
ein U-förmig verlaufendes Gehäuse f (Fig; 2),
bestehend aus einem wagerechten unteren
Teil, einem senkrechten, nach oben führenden und einem oboren;wagerechten Teil, An der
Mündung desV unteren wagerechteii Teiles befindet
siclv das Linseiisysteni ö, an dem unteren Knick des Kanals: ein Umkehrprisma c, an
dem oberen Km'ck'tles Spiegels d und der Mün*
dungsstelle:des oberen wagerechten Teiles eine Mattscheibe'·;«?,·; auf,'.-welcher'.· ein' Nullpunkt angegeben
ist./'.ν. ;^
Die Wirkungsweise ist folgende:
Die auf · äem Glasplättchen α befindliche Feinteilung; wird vermöge des in den Kanal f
Die auf · äem Glasplättchen α befindliche Feinteilung; wird vermöge des in den Kanal f
einfallenden Lichtes durch das Linsensystem b
unter gleichzeitiger Lichtverstärkung vergrößert, mittels des Umkehrprismas c und des
Spiegelst auf die im Gesichtsfeld liegende
Mattscheibe <?, projiziert und demnach auf
dieser Mattscheibe ein vergrößertes Bild der sj Skalenteilung des Glasplättchens entworfen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .'.■::"■Ablesevorrichtung an Balkenwagen mit , Zeiger, bei denen auf einer Fläche (Mattscheibe o. dgl.) das Bild der Wagenbewegung entworfon wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Zeigers (Skalenscheibe a) vor dem einen Ende eines ■ mit Vergrößerungslinsen (b) und. Ablenkungsspiegeln (c, d) ausgestatteten, an dem v ! Wagenständer (g) hinter dem Zeiger (0) befindlichen Kanals (f) stattfindet, dessen anderes Ende an der Vorderseite der Wage die Mattscheibe (e) trägt, auf der durch die optischen Teile (b, c, d) des Kanals (f) ■ ein vergrößertes Bild der Zeigerbewegung entworfen ■ wird. .Hierzu 1 Blatt Zeithnungen.iKHi.m. OEiMHiCKr in ni-.i!
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE238891C true DE238891C (de) |
Family
ID=498375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT238891D Active DE238891C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE238891C (de) |
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