DE23867C - Vorrichtung zum Herablassen von Fenstervorhängen - Google Patents
Vorrichtung zum Herablassen von FenstervorhängenInfo
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- DE23867C DE23867C DENDAT23867D DE23867DA DE23867C DE 23867 C DE23867 C DE 23867C DE NDAT23867 D DENDAT23867 D DE NDAT23867D DE 23867D A DE23867D A DE 23867DA DE 23867 C DE23867 C DE 23867C
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- curtain
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- lowering window
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- window curtains
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H7/00—Devices for putting-up and removing curtain rods
- A47H7/02—Curtain rods, capable of being lowered
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Vorrichtung hat den Zweck, die Fenstervorhänger nebst ihren Leisten durch einen Zug
an eine Schnur herablassen zu können und das unbequeme, besonders bei sehr hohen
Fenstern mit schweren Vorhängen lästige Herabholen mittelst Staffelei oder dergleichen entbehrlich
zu machen. Aufserdem werden hierbei die Vorhänge nicht mehr an den Leisten durch Nägel oder Anheften an ein Band befestigt,
was das Wechseln derselben und die entsprechende Faltenlegung sehr umständlich macht, sondern auf rasche und bequeme Weise
an die Leisten gebracht.
Wie aus Fig. 1 der Zeichnung, Ansicht von oben, Fig. 3, Ansicht von der ^rechten Innenseite
(Schnitt nach Linie A), Und Fig. 2, Vorderansicht bei herabgelassenem Vorhang, ersichtlich
ist, besteht die ganze Vorrichtung aus zwei symmetrischen, auf beiden Seiten der Fensternische
an Stelle der gewöhnlichen Haken angebrachten Mechanismen.
Bei jedem derselben wird oben ein Haken mit vierkantig durchlochtem Kopfe α in die
Mauer eingeschlagen, desgleichen genau unterhalb desselben, ca. 1 bis i'/j m vom Boden
entfernt, ein gleicher Haken b so, dafs dessen Kopf ein wenig von der Mauer absteht. In den
letzteren wird eine Führungsstange c eingesteckt, in den ersteren eingehängt, deren vierkantiger
Winkel c1 einen unten mit einer Oese versehenen Federhaken d trägt, dessen Lage aus Fig. 2
hervorgeht. Zwischen Stange und Federhaken befinden sich in angenietetem Lager auf der
rechten Seite eine, auf der linken drei Rollen. Vor der Befestigung der Stange c wird an diese,
sie umfassend, mittelst seines einen Schenkels c ein Winkel angeschoben, wobei der andere
Schenkel e1, der unten etwas ausgerundet ist, sich gegen die Stange c stützt.
Der, wie unten näher beschrieben, mittelst" der Ringe / an die Stange g gebrachte Vorhang
wird dann durch Einhängen dieser Stange in je einen Ring h der Winkel e, die vorerst auf b
ruhen, an ihnen befestigt. Hierauf wird noch die mit Häkchen i zum Befestigen von Lambrequins
versehene Leiste k mittelst zweier Haken / bezw. deren vierkantig durchlochten Köpfe auf
jeder Seite auf den vierkantigen Ansatz ^ des Winkels e aufgesteckt, so dafs die Winkel sich
nun seitlich nicht mehr drehen lassen.
Der Schnurlauf zur Hebung oder Senkung des Vorhanges besteht aus den Schnüren m,
deren je eine unten am Winkel e befestigt ist. Beide gehen parallel mit der Stange c empor,
oben um die bezügliche Rolle, und die rechtsseitige Schnur geht weiter noch zur linken
Seite und über die dortige zweite Rolle, worauf beide, aufsen verknüpft, zusammen eine herabhängende
Schnur bilden. Beim Ziehen an dieser werden sich die Winkel mit Vorhang und Leiste heben und oben, in die Federhaken d
einfallend, feststehen. Soll umgekehrt der Vorhang abgenommen werden, so ist ein Zug an
der herabhängenden Schnur n, welche über die dritte der linksseitigen Rollen, von da durch
die Oese des rechtsseitigen Federhakens d und dann wieder zum linksseitigen Haken d zurückgeht
bezw. an ihm befestigt wird, genügend, um diese Federhaken zu lösen und so den Vorhang (unter Hemmung durch ;//) herabsinken
zu lassen.
Der Vorhang selbst wird in der Weise an der Stange g befestigt, dafs in die oben angenähten
Schleifenborten o, Fig. 4, nach Einhängung eines Ringes in eine Schleife eine
entsprechende Anzahl der letzteren freigelassen und dann derselbe Ring in eine entferntere
Schleife eingehängt wird, durch welche mit mehreren in einiger Entfernung von einander
zu stellenden Ringen wiederholte Manipulation die gewünschten Falten hergestellt werden.
Durch sämmtliche Ringe wird dann die Stangengezogen und der Vorhang mit derselben an die
Winkel e bezw. deren Ringe h angehängt. Auf diese Art können die Falten stets leicht, je
nach Wunsch (auch bei gehobenem Vorhang), verändert werden, was bei Annageln oder Anstecken
derselben an die Leisten nicht der Fall ist.
Die herabhängenden Schnüre m und η können
durch Drücker u. dergl. an der Mauer gehalten und die Haken b seitlich mit je einem eisernen
Winkel zum Einschrauben von Rosetten, um das Einschlagen besonderer Haken zu vermeiden,
versehen werden.
Die ganze Einrichtung hindert nicht die Anbringung von Rouleaux, Zugvorhängen u. s. w.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die vorbeschriebene Vorrichtung zum Herablassen von Fenstervorhängen durch einen Zug an einer Schnur n, welche die beiden an der Mauer befestigten Federhaken d löst, so dafs die von ihnen gehaltenen beiden Winkel e frei werden und an der Stange c herabgleiten, wobei sie durch die zum Heben des Vorhanges dienende Schnur m im Fallen gehemmt werden, und in Verbindung damit die Anbringung des Vorhanges mit Schleifenborten und Ringen/ bezw. Stange c hinter der Vorhangleiste.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23867C true DE23867C (de) |
Family
ID=300397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT23867D Active DE23867C (de) | Vorrichtung zum Herablassen von Fenstervorhängen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23867C (de) |
-
0
- DE DENDAT23867D patent/DE23867C/de active Active
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