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DE238400A - - Google Patents

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Publication number
DE238400A
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DE
Germany
Prior art keywords
armature
shaft
lever
lifting disc
counting wheel
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
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English (en)

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abstellen von Ankersperren an Rechenmaschinen, bei welcher die Ankerwelle zu Beginn der Drehung der Zählwerkwelle mittels einer auf letzterer sitzenden Hubscheibe verstellt wird.
Ähnliche Vorrichtungen, bei denen zu Beginn der Drehung der Zählwerkwelle durch eine auf dieser befestigte Steuerscheibe und·
ίο einen auf ihr schleifenden Hebel eine zur Zählwerkwelle parallele Welle verstellt wird, sind bereits bekannt; bei diesen Vorrichtungen besteht aber die Verstellung der Nebenwelle nur in einer Drehung und bezweckt, daß auf der Welle angeordnete Bremsglieder aus den Addierrädern ausgehoben und Anschläge in den Weg eines Vorsprungs der Addierräder gebracht werden.
Im wesentlichen Gegensatze hierzu bewirkt beim Erfindungsgegenstande die Hubscheibe nicht eine teilweise Drehung der die Ankersperren tragenden Achse, sondern ein Verschwenken derselben, und der Zweck dieses Verschwenkens der Ankerwelle ist, den in der Arbeitslage befindlichen Arm eines jeden Ankers aus dem zugehörigen Zählrade auszuheben, ohne daß dabei sein anderer Arm.mit diesem Rad in Eingriff kommt; letzteres würde aber bei Anwendung der oben erwähnten bekannten Vorrichtungen der Fall sein; es würde also kein vollständiges Ausrücken der Anker aus den Zählrädern erreicht werden.
Nun kennt man allerdings auch bereits Vorrichtungen an Rechenmaschinen, bei denen der zweiarmige Anker um eine Welle drehbar ist, die um eine nahe der Eingriffsstelle des in Arbeitslage verbleibenden Ankerzahns gelegene Achse geschwenkt werden kann; bei diesen bekannten Vorrichtungen, die zur zeitweisen Verringerung der Hemm wirkung von Ankersperren an Rechenmaschinen u. dgl. dienen, ist jedoch die Ankersperrung so gestaltet, daß sie auf zwei miteinander in Verbindung stehende Zahnräder einwirkt und der in das eine dieser beiden Zahnräder eingreifende Arm des Ankers durch das Verschwenken der Welle aus der wirksamen Lage gebracht wird, während der andere Arm desselben Ankers in der Arbeitslage, d. h. im Eingriffe mit dem zweiten Zahnrade, verbleibt.
Demgegenüber unterscheidet sich die neue Vorrichtung dadurch, daß beide Arme oder Zähne eines und desselben Ankers mit einem einzigen Zahnrade zusammenwirken und beim Verschwenken der Ankerwelle jeder Anker mit beiden Armen vollständig aus dem zugehörigen Zahnrad ausgerückt wird.
Auf diese Weise erhält man eine sehr einfache und sehr wirksame Vorrichtung, was besonders für die im übrigen verhältnismäßig komplizierte Rechenmaschine ein großer Vorteil ist, da, je einfacher die Vorrichtung bei mindestens gleicher Wirksamkeit hergestellt werden kann, um so geringer auch die schädlichen Widerstände und die Gefahr von Störungen wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. ι zeigt in Stirnansicht die erste Ausführungsform und
Fig. 2 die Hauptteile der zweiten Ausführungsform.
Auf der Achse α sitzen die ZähLäder b und die in der Zeichnung nicht dargestellten Nummernscheiben. Xn die Zähne jedes Zählrads b greifen abwechselnd, in ähnlicher Weise S wie bei Uhrwerken, die beiden Arme eines Ankers c; dieser ist in. dem einen Ende eines um eine Achse d drehbaren Doppelhebels f auf einer für alle Anker gemeinsamen Welle g drehbar gelagert. Der Hebel f trägt am andem Ende eine Rolle h, die durch eine Feder k gegen eine auf der Achse α sitzende Daumenscheibe j angedrückt wird. An dem einen Schenkel des Ankers c greift eine Feder I an, die ihn nach außen zu ziehen sucht, bis er an einen arn Doppelhebelf angeordneten Ansatz m stößt. Der Nocken der Daumenscheibe i ist in bezug auf die Nummernscheiben so angeordnet, daß er, wenn diese in die Nullstellung geführt worden sind, die Rolle h anhebt und den Doppelhebel f so dreht, daß der Anker c in der vorgeschriebenen Weise die Hemmung des Zählrads b bewirkt.
Sind nun die Nummernscheiben beim Rechnen aus ihrer Nullage herausgekommen und sollen sie wieder in diese zurückgebracht werden, so wird die Achse a in bekannter Weise durch eine Flügelmutter 0. dgl. im Sinne des Pfeiles gedreht. Der Nocken der Daumenscheibe i gleitet unter der Rolle h hinweg und diese wird durch die Feder k gegen den Umfang der Daumenscheibe gedrückt, so daß der Doppelhebel f die punktiert eingezeichnete Stellung einnimmt und den Anker c außer Eingriff mit den Zähnen des Zählrads b bringt, so daß bei derWeiterdrehung der Achse α die Nummernscheiben ohne weiteres in ihre Nullstellung gebracht werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist an Stelle des Doppelhebels f (Fig. 1) ein einfacher Hebel η vorgesehen, der sich mit einer Rolle 0 gegen die Nockenscheibe i legt und durch eine Feder h gegen diese gedrückt wird. Dieser Hebel trägt nun im Gegensatz zur Ausführung nach Fig. 1 nicht unmittelbar den Anker c, sondern dient zur Bewegung eines Schlittens t, der seinerseits den Anker c auf einem Zapfen r drehbar trägt. Die Wirkungsweise dieser zweiten Ausführungsform ist im übrigen dieselbe wie die der Ausführungsform nach Fig. 1.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Abstellen von Ankersperren an Rechenmaschinen, bei welcher die Ankerwelle zu Beginn der Drehung der Zählwerkwelle mittels einer auf letzterer sitzenden Hubscheibe verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Hubscheibe (i) und den die Anker welle tragenden Hebel diese Welle derart verschwenkt oder in der Querrichtung verschoben wird, daß die beiden in nur ein Zählrad (b) eingreifenden Zähne eines jeden Ankers vollständig aus dem Bereiche des* Zählrades gelangen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerwelle in einem Schieber gelagert ist, der von dem durch die Hubscheibe (i) gesteuerten Hebel getragen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

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