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DE238315C - - Google Patents

Info

Publication number
DE238315C
DE238315C DENDAT238315D DE238315DA DE238315C DE 238315 C DE238315 C DE 238315C DE NDAT238315 D DENDAT238315 D DE NDAT238315D DE 238315D A DE238315D A DE 238315DA DE 238315 C DE238315 C DE 238315C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
brake
hub
projections
coaster
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT238315D
Other languages
English (en)
Publication of DE238315C publication Critical patent/DE238315C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/10Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 238315 KLASSE 63 i. GRUPPE
Rücktrittbremse für Freilaufnaben. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1910 ab.
Es sind bereits Rücktrittbremsen für Fahrräder bekannt, bei denen eine gegen Drehung gesicherte, spreizbare Hülse durch in ihrem Längsschlitz gelagerte unrunde Körper gespreizt wird. Die Erfindung wird darin gesehen, daß bei derartigen Rücktrittbremsen sich durch den ganzen Längsschlitz der Bremshülse zwei parallel zueinander angeordnete Spreizkörper erstrecken, die an ihrem einen
ίο Ende mit flügelartigen Vorsprüngen einen unrunden Zapfen umgreifen, durch den sie bei der beim Rückwärtstreten erfolgenden Drehung des Zapfens um die Radachse nach entgegengesetzten Richtungen um ihre Längsachse geschwungen und hierbei gleichzeitig nach außen gegen die innere Fläche der Nabe gedrückt werden. Eine solche unmittelbare Bremsung der Radnabe sowohl durch die spreizbare Hülse als auch durch die in dem Schlitz dieser Hülse gelagerten Spreizkörper war bei den bekannten Rücktrittbremsen nicht möglich.
Auf der Zeichnung ist die neue Anordnung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch die Nabe und Fig. 2 und 3 einen Querschnitt nach der Linie c-d der Fig. 1, wobei die Bremse in Fig. 2 in der Arbeitsstellung und in Fig. 3 in der Ruhestellung dargestellt ist. Fig. 4 veranschaulicht in Endansicht und in Seitenansicht die Bremshülse. Fig. 5 und 6 zeigen in Seitenansicht und in Endansicht die beim Rückwärtstreten mit dem Antriebskettenrad gekuppelte Übertragungshülse. Fig. 7 und 8 veranschaulichen in Stirnansicht und in Seitenansicht die Spreizkörper.
Die Hinterradnabe 15 (Fig. 1) ist an ihrem einen Ende auf einem drehbaren Konus 11 und an ihrem anderen Ende auf einem festen Konus 28 mittels Kugellager gelagert, zu welchem Zweck Lagerschalen 16 und 27 in die Nabe eingesetzt oder Laufbahnen in anderer Weise vorgesehen sein können.
Zwischen dem Antriebskettenzahnkranz 9 und der Nabenhülse 15 sind Gesperrewalzen 18 vorgesehen, die in schrägen Taschen innerhalb des Kettenzahnkranzes gegenüber, dem Vorsprung 17 der Nabe gelagert sind und die in bekannter Weise bei der Vorwärtsdrehung den Zahnkranz mit der Nabe 15 kuppeln. Der Zahnkranz 9 ist ferner mit seinem scheibenförmigen Teil an dem Konus 11 geführt und durch eine auf das Gewinde 14 des letzteren geschraubte Scheibe 13 in seiner Stellung gesichert. In der Durchbrechung der Scheibe 9 sind ebenfalls schräge Taschen ausgebildet, in denen Walzen 12 liegen, die bei der Rückwärtsdrehung des Zahnkranzes diesen mit dem •auf einem zylindrischen Teil 21 der Achse 20 drehbaren Konus 11 kuppeln. Die Mutter 13 hält den Zahnkranz und die Walzen 12 auf dem Fortsatz 10 (Fig. 5) des Konus 11 fest. Die Stellung der verschiedenen Teile wird auf der einen Seite durch einen Bund 19 der Achse 20 und auf der anderen Seite durch den auf letztere geschraubten Lagerkonus 28 bestimmt und gesichert.
Die Bremse besteht aus einer federnden Hülse 22 (Fig. 4), die mit einem Längsschlitz 23 von solcher Weite versehen ist, daß in ihm in der Längsrichtung zwei Spreizkeile oder
Leisten 24 (Fig. 8) Platz finden, deren gegen die Antriebsvorrichtung gerichtetes Ende einwärts ragende Arme oder Flügel 25 trägt, die einen unrunden Fortsatz des drehbaren Konus 11 umfassen. Dieser Fortsatz ist beispielsweise dadurch gebildet, daß zwei ineinander gegenüberliegende Abflachungen 26 (Fig. 5 und 6) am inneren Ende des Konus 11 vorgesehen sind. Die beiden Längskeile 24 werden in der Ruhestellung durch von der Hülse 22 in den Längsschlitz 23 hineinragende Vorsprünge von außen umfaßt und außer Berührung mit der Nabe gehalten, während sie beim Auseinanderschwingen ihrer Flügel 25 unter der Wirkung der unrunden Flächen 26 des Konus
11 die Hülse 22 spreizen und gleichzeitig selbst an die Nabe mehr oder weniger angedrückt werden. Die Bremshülse 22 ist durch eine geeignete Führung in der Nabe gegen Drehung gesichert. In dem Ausführungsbeispiel geschieht dies dadurch, daß ein von der Hülse 22 einwärts ragender Vorsprung mit einer entsprechenden Bohrung, die ein gewisses freies Spiel (Fig. 4) zuläßt, den vierkantigen mittleren Teil der Achse 20 umfaßt. Im übrigen kann die Bremshülse aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt sein.
Die Wirkungsweise des Freilaufbremsgetriebes ist folgende: Bei der Drehung des Kettenrades im Sinne des Antriebes des Fahrrades wird durch die Walzen 18 eine Kupplung zwischen dem Zahnkranz 9 und der Radnabe 15 hergestellt, während das Klemmgesperre 12 axißer Wirkung ist. Beim Stillhalten der Trethebel löst sich das Antriebskupplungsgesperre 18 selbsttätig, und das Hinterrad kann frei weiterlaufen. Bei der Rückwärtsdrehung des Zahnkranzes 9 wird dieser durch das Gesperre
12 mit dem Konus 11 gekuppelt, worauf letzterer auf dem Teil 21 der Achse ebenfalls rückwärts gedreht wird und hierbei durch die Wirkung der Abflachungen 26 die beiden Flügel 25 der Spreizkeile 24 nach entgegengesetzten Richtungen auseinanderbewegt (Fig. 2). Hierbei werden die Keile 24 um ihre Längsachse derart gedreht, daß sie, an einer Kante sich gegeneinander stützend, gegen die Flächen zu beiden Seiten des Schlitzes 23 sich legen und die Hülse spreizen. Sie werden außerdem durch die Vorsprünge des Konus 11 und unter der Wirkung von Schrägflächen selbst gegen die Nabe gedrückt und tragen damit zum Bremsen bei.
In der Ruhestellung (Fig. 3) werden die Keile durch die von der Hülse 22 in den Schlitz hineinragenden Vorsprünge umfaßt und außer Berührung mit der Nabenhülse gehalten. Die radiale Einstellbarkeit der Bremshülse ermöglicht ihr gleichmäßiges Anlegen an die innere Fläche 29 der Nabe an allen Stellen des Umfanges.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Rücktrittbremse für Freilaufnaben, bei der eine gegen Drehung gesicherte spreizbare Hülse durch in ihrem Längsschlitz gelagerte unrunde Körper gespreizt wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch den ganzen Längsschlitz der Bremshülse sich zwei parallel zueinander angeordnete Spreizkörper (24) erstrecken, die an ihrem einen Ende mit flügelartigen Vorsprüngen (25) einen unrunden Zapfen (26) umgreifen, durch den sie bei der beim Rückwärtstreten erfolgenden Drehung des Zapfens um die Radachse nach entgegengesetzten Richtungen um ihre Längsachsen geschwungen und hierbei gleichzeitig nach außen gegen die Innenfläche der Nabe gedrückt werden.
2. Rücktrittbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizkörper in der Ruhelage durch Vorsprünge der Bremshülse von außen umfaßt und außer Berührung mit der Radnabe gehalten werden.
3. Rücktrittbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremshülse mit einem vierkantigen Teil der Radachse durch eine einwärts gerichtete Führungsleiste radial einstellbar, aber undrehbar verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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