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DE175545C - - Google Patents

Info

Publication number
DE175545C
DE175545C DENDAT175545D DE175545DA DE175545C DE 175545 C DE175545 C DE 175545C DE NDAT175545 D DENDAT175545 D DE NDAT175545D DE 175545D A DE175545D A DE 175545DA DE 175545 C DE175545 C DE 175545C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hub
brake
rollers
carrier
heads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT175545D
Other languages
English (en)
Publication of DE175545C publication Critical patent/DE175545C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/10Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 175545 -' KLASSE 63«. GRUPPE I
FRIEDRICH KUPKE in GERA.
Gegentretbremse für Fahrräder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1905 ab.
Es sind bereits Gegentretbremsen für Fahrräder bekannt, bei denen in der Nabe par-. allel zur Achse vorgesehene Walzen angeordnet sind, welche je mit zwei exzentrisch ausladenden Flächen versehen sind. Von diesen exzentrischen Flächen dient die eine zur Übertragung des Antriebes, die andere beim Rückwärtstreten zur Übertragung der Bremskraft, die von den gegen die Pedale ίο sich stemmenden Füßen des Fahrers aufgenommen werden mußte. Ferner findet beim Festhalten der Antriebskurbeln ein Freilauf statt. Die Erfindung wird diesen bekannten Anordnungen gegenüber in der im Ansprüche gekennzeichneten besonderen baulichen Ausbildung einer solchen Bremse gesehen, bei der die Füße des Fahrers beim Bremsen entlastet sind.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch eine mit der neuen Einrichtung versehene Radnabe,
Fig. 2 bis 4 Querschnitte von Fig. 1 nach den Linien A-B, C-D und E-F in der Antriebsstellung,
Fig. 5, 6 und 7 entsprechende Querschnitte in der Freilauflage und
Fig. 8, 9 und 10 ebenfalls entsprechende Querschnitte in der Bremslage.
Fig. 11 ist eine perspektivische Ansicht des Bolzenträgers mit von demselben getragenen Bolzen und
Fig. 12 eine andere Ausführungsform des federnden Bremsringes.
Das auf Kugeln α um die Radachse b sich drehende Kettenrad c ist auf der Nabenseite mit zweckmäßig drei Kupplungsklauen d ver-
sehen, während auf der Achse ein Walzenträgere (Fig. ii) lose drehbar gelagert ist. Dieser Träger hält zweckmäßig drei exzentrische Walzen/ in ihrer Lage, in solcher Weise, daß die Köpfe g das eine Ende und die Klinken h dieser Walzen das andere Ende des Trägers überragen (Fig. ι und Li). Den Walzenträger e umgibt eine federnde Bremshülse i, die durch Feder und Nut_/ (Fig. 2 und 11) an dem Träger gegen Drehung gesichert ist. Der Träger e und mit ihm die Bolzen/ und der Bremsring i ist so auf der Achse b gelagert, daß Zungen k (Fig. 2) der Köpfe g in Durchlässe eintreten können, die durch die an dem Kettenrad sitzende · Klauen d gebildet werden. Je nachdem nun die Klauen von dem Kettenrad aus vorwärts (wie durch Pfeil w, Fig. 2, angedeutet) oder rückwärts (wie durch Pfeil x, Fig. 8, angedeutet) gedreht werden, werden auch die Zungen hin- und herbewegt.
Den Walzenträger umgibt konzentrisch die auf den Kugelkränzen / sich drehende Nabe m. Sie wird durch Reibung der exzentrischen Walzenköpfe an der Stelle s (Fig. 1) bei Vorwärtsdrehung des Kettenrades c angetrieben. Auf dem anderen Ende der Radachse b ist ein mit einem festen Sperrad η versehener Konus ο mit Gewinde festgeschraubt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Bei der Vorwärtsdrehung des Kettenrades c mit seinen Klauen d nach Richtung des Pfeiles w (Fig. 2) drücken die Klauen gegen die Zungen der Walzenköpfe g und lassen
diese ausschwingen. Die Köpfe g sind exzentrisch ausgebildet, so daß durch die Schwingung der exzentrische Teil q fest gegen den inneren Umfang der Nabe gepreßt und letztere somit durch Reibung mitgenommen wird, so daß die Teile mi g h f d und c als starres Ganzes nach Richtung des Pfeiles w zusammengedreht werden, wobei die Klinken h eine solche Lage erhalten (Fig. 4), daß sie
to über die Zähne des Sperrades η hinweggleiten können. Hält man nun die Tretkurbeln still, so. werden die exzentrischen Köpfe g durch den Druck der Nabe auf den Teil q in die in Fig. 5 veranschaulichte Lage zurückbewegt. Der Umfang der Walzen / ist nun, wie bekannt, so ausgebildet, daß bei der vorbeschriebenen Läge der Teile der Bremsring i von ihnen nicht gespannt wird. Da die Walzenköpfe in der Geradestellung auch auf die Nabe keine Reibung ausüben, läuft letztere noch weiter nach Richtung des Pfeiles w ganz frei herum, während die Teile/g h d i mit den Tretkurbeln stillstehen. Tritt man nun mit den Tretkurbeln rückwärts, so wird die Drehrichtung der Klauen d umgekehrt (Pfeil x, Fig. 8); die Zungen der Walzenköpfe g werden hierbei nach der anderen Richtung bewegt, wodurch der Walzenumfang an der Stelle ρ (Fig. 9) gegen den Bremsring gepreßt wird. Dieser wird hierdurch ausgedehnt und gegen den inneren Umfang der Nabe m gedrückt. Es treten gleichzeitig durch die Drehung der Walzen/ die Klinken h in die Zähne des feststehenden Sperrades η ein, so daß die Walzen mit ihrem Träger, sowie der Bremsring i vollkommen festgehalten werden, und dadurch die Nabe m gebremst wird.
Der Bremsring (Fig. 12) kann eine \ besondere Ausbildung noch dadurch erhalten, ^0 daß er durch Schlitze quer zu seiner Achse mit einer Zunge r in der Mitte versehen ist, welche den Längsschlitz in der Mitte überdeckt. Hierdurch wird auch an derjenigen Stelle des Umfangs, an der der Längschlitz liegt, ein Lappen des Ringes zur Bremswirkung mit herangezogen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gegentretbremse für Fahrräder, bei der parallel zu der Achse angeordnete exzentrische Walzen für die Einrückung des Antriebes und der Bremse benutzt werden , dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen ff) durch die ganze Länge der NabeY«i) "hindurchgehen und an.dem dem Kettenrade abgewendeten Ende je eine Klinke (h) tragen, die bei der Rückwärtsdrehung des Antriebkettenrades mit einem als Widerlager dienenden, feststehenden Sperrad (η) in Eingriff tritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT175545D Active DE175545C (de)

Publications (1)

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