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DE238071C - - Google Patents

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Publication number
DE238071C
DE238071C DENDAT238071D DE238071DA DE238071C DE 238071 C DE238071 C DE 238071C DE NDAT238071 D DENDAT238071 D DE NDAT238071D DE 238071D A DE238071D A DE 238071DA DE 238071 C DE238071 C DE 238071C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
carbide
float
gas
buoy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT238071D
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English (en)
Publication of DE238071C publication Critical patent/DE238071C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B22/00Buoys
    • B63B22/16Buoys specially adapted for marking a navigational route
    • B63B22/166Buoys specially adapted for marking a navigational route comprising a light
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B2201/00Signalling devices
    • B63B2201/04Illuminating
    • B63B2201/06Illuminating by combustion of fluid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B2209/00Energy supply or activating means
    • B63B2209/06Energy supply or activating means fluid produced by reaction with water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Boje mit Acetylenbeleuchtung, bei der das in einem Karbidbehälter befindliche Karbid unter der Einwirkung eines in der Boje untergebrachten Schwimmers in einen Gasentwicklungsraum hineinfällt, von dem aus das sich entwickelnde Acetylen nach der Laterne befördert wird. Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer solchen Leuchtboje, bei der das Einfüllen von frischem Karbid in den Karbidbehälter in vollständig gefahrloser Weise, gegebenenfalls sogar während die Laterne weiterbrennt, vorgenommen werden kann. Zu diesem Zweck ist der Verschluß des Karbidbehälters mit dem Schwimmer derart verbunden, daß
!5 der Schwimmer beim öffnen des Karbidbehälters von dem Karbidzufuhrventil abgekuppelt wird, so daß das Ventil niedergeht und die Karbidzufuhr abstellt.
Damit während der Dauer der Entkupplung von Karbidzufuhrvorrichtung und Schwimmer nicht geringe Mengen des noch in dem Karbidbehälter befindlichen Karbids in das Wasser fallen können und eine Gasentwicklung unter allen Umständen vermieden wird, besitzt das
25. Karbidzufuhrventil nach der Erfindung eine eigenartige Ausbildung, durch die ein besonders sicherer Ventilschluß ermöglicht wird. Das Karbidzufuhrventil wird nämlich von zwei innerhalb eines Schutzschildes lose übereinander angeordneten Ventilkörpern gebildet, von denen nur der innere mit dem Schwimmer verbunden ist. Diese beiden Ventilkörper sind so ausgebildet, daß der innere Ventilkörper bei Ventileröffnung vor dem äußeren angehoben, bei Ventilschluß aber nach ihm aufgesetzt wird. Wenn also beim öffnen des Karbidbehälters der Schwimmer von dem Ventil abgeschaltet wird, so setzt sich zuerst der äußere Ventilkörper auf. Das etwa noch unterhalb dieses äußeren Ventilkörpers befindliche Karbid fällt nach in das Wasser, so daß, wenn der innere Ventilkörper sich aufsetzt, die Ventilsitzfläche vollständig frei von Karbid ist und ein völliger Abschluß der Einfallöffnung gesichert wird. Diese beiden auf dem Ventilsitz aufruhenden Ventilkörper, sowie der sie umgebende Schutzschild halten das nachdrängende Karbid ab, so daß die Einfüllung in vollständig gefahrloser Weise vor sich gehen kann.
Damit während des Einfüllens von neuem Karbid die Laterne weiterbrennen kann, sind zwischen dem Gasentwicklungsraum und dem ..■· Schwimmkörper von Hand umschaltbare Rohrverbindungen vorgesehen, mittels derer das entwickelte Gas durch den Schwimmkörper hindurch der Laterne zugeführt werden kann, so daß während der bei Erneuerung des Karbids erfolgenden Abschaltung der Kardidzufuhr die Laterne mit dem im Schwimmkörper befindlichen Gas gespeist werden kann. ..;;./.
Nach erfolgter Einfüllung von Karbid- wird dann die Karbidzufuhr durch eine Handsteue- .-.
rung wieder eingeleitet, wodurch gleichzeitig das Karbidzufuhrventil und der Schwimmer selbsttätig wieder miteinander gekuppelt werden Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar bedeutet:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Boje,
Fig. 2 einen Schnitt durch den oberen Teil der Boje in vergrößertem Maßstabe,
ίο Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig· 4.
Fig. 4 eine Ansicht der * Kupplung zwischen Schwammer und Ventilgestänge,
Fig. 5, 6 und 7 Einzelheiten,
Fig. 8 eine andere Ausführungsfonn in schaubildlicher Darstellung.
In den Zeichnungen bedeutet A den Schwimmkörper der Boje, B eine Laterne von beliebiger Bauart, C eine Ankerkette. Innerhalb des Schwimmers A befindet sich, gestützt von den Armen E, ein Rohr D, das oben den Karbidtrichter F trägt. Innerhalb des Rohres ist der Schwimmer G angeordnet, der die Karbidzuführung steuert. Das untere Ende des Rohres D ist offen und gestattet den Eintritt und Austritt des Seewassers. Die Laterne B wird von dem Schwimmer A durch ein Gerüst H getragen. Zur Erleichterung der Bedienung ist die Boje ferner mit einer Gräting / versehen.
Der Trichter .F ist am oberen Ende des Rohres D durch Flanschen α und b und Bolzen c abnehmbar befestigt. An dem unteren Ende des Trichters ist durch Bolzen d ein konisches Rohr e angeschlossen, das mit einem innerhalb des Rohres D befindlichen Rohr / verbunden ist, das beinahe bis auf den Boden des Rohres D reicht und in diesem durch Arme f zentriert wird. Der Trichter F und das innere Rohr / können nach Abnahme des.Gerüsts H zusammen aus dem Rohr D entfernt werden.
In dem unteren Ende des Karbidtrichters F sitzt ein Ventil K, das die Öffnung des Trichters verschließt; sein Sitz ist an dem Trichter abnehmbar angebracht, z. B. durch die Bolzen M.
Über dem Ventil ist im Trichter ein Gehäuse N angebracht, in dem ein weiterer Ventilkörper 0 sitzt, der den Ventilkörper K vollständig umgibt. Das Ventil K ist mit einer Führungsspindel P versehen und steht unter dem Einfiuß eines Hebels Q, der von einer Schwingwelle R (Fig. 3) getragen wird, die in dem Ansatz 5 des Gehäuses N gelagert ist. Eine abnehmbare Kappe T ist an dem Ansatz vermittels der Bolzen U befestigt.
Wenn die Welle R in der einen Richtung schwingt, wird der Ventilkörper K gehoben. Hierbei schlägt er an den Ventilkörper 0, so daß dieser mit hochgenommen νήτά. Dreht sich die Welle R in der anderen Richtung, so geht die Hülse: O und das Ventil K nieder. Hierbei setzt sich die Hülse O vor dem Ventil K auf ihren Ventilsitz L auf. Hierdurch wird verhütet, daß die Karbidzufuhrvorrichtung durch Karbidstücke verstopft oder festgeklemmt werden kann. Der Hebel Q ist mit der Welle R durch ein Vierkant V verbunden. Die Welle R tritt durch eine Stopfbüchse W und ist mit einem losen Arm X versehen, in dessen Lager Y eine kleine Schwingwelle Z sitzt. Mit dieser Welle Z ist eine Klinke g verbunden, die mit einer Klaue h in Eingriff steht, welch letztere vermittels der Nabe i mit der Welle R verbunden ist. Eine Feder j, die an der Klinke g und an einer Nase k des Armes X befestigt ist, hält die Klinke gewöhnlich in Eingriff mit der Klaue h, so daß bei einer Abwärtsbewegung des Armes X die Welle R geschwungen wird. Das andere Ende der Welle Z ist mit einem festen Finger I versehen, der über einen Anschlag m ragt, der von dem Gehäuse W so absteht, daß bei der unteren Grenze der Bewegung des Armes X der Finger I den Anschlag m berührt und eine Schwingung der Welle Z hervorruft. Dabei löst die Klinke g sich von der Klaue h und gestattet der Welle R zu schwingen und das Ventil K in dem Trichter zu schließen.
Eine Gegenwelle 0 wird in Lagern f> durch den Ansatz S getragen und besitzt Arme q, an deren inneren Enden r die senkrechten Stangen s befestigt sind, die mit dem Schwimmer G in Eingriff stehen. Einer der Arme q ist mit einer Verlängerung t versehen, deren äußeres Ende u durch das Glied ν an das äußere Ende w1 des Armes X angelenkt ist. Die Steig- und Fallbewegung des Schwimmers G wird dadurch auf den Arm X übertragen und steuert so die Welle R, den Arm Q und das Ventil K. Wenn das Wasser in dem Rohr D steigt, dann steigt der Schwimmer, die Arme q heben sich, und der Arm t wird niedergedrückt, dadurch auch die äußeren Enden wl des Armes X, und die Welle R wird, da die Klinke g mit der Klaue h in Verbindung steht, so gedreht, daß das innere Ende des Hebels Q sich hebt und so das Ventil K öffnet. Karbid fällt dann von dem Trichter in das Wasser und der Druck des erzeugten Gases drückt das Wasser zum Teil aus dem Rohr D heraus, wobei der Schwimmer fällt und das Ventil K sich unter dem eigenen Gewicht schließt. Das Ventil regelt so in Verbindung mit dem Schwimmer selbsttätig die Zuführung des Karbids zum Wasser.
Das innere Rohr / ist über dem höchsten Wasserspiegel mit Gasöffnungen w versehen, und das Gas wird durch ein Rohr χ und ein Filter Z der Lampe B zugeführt, wobei ein Regler ζ den Gasdruck im wesentlichen auf gleicher Höhe hält. Das Rohr χ ist mit einem Ventil 2 versehen, und die Filterkammer ist mit abnehmbaren Deckeln 3 und 3' ausgestattet.
Um die gefahrlose Einfüllung von Karbid in den Karbidtrichter zu ermöglichen, ist die Kupplung von Schwimmer und Ventilgestänge derart eingerichtet, daß die Klinke g von der Klaue h gelöst wird, wenn der Deckel 4 des Karbidtrichters geöffnet wird. Zu diesem Zweck ist der Deckel mit einer Kurvenfläche 5 versehen, über die ein Druckstück 7, das sich um Achse 6 dreht und mit einem federbelasteten Gleitstück 8 versehen ist, bewegt werden kann. Das Druckstück 7 ist mit einem Finger 9 versehen, an den ein Glied ic angelenkt ist, dessen anderes Ende an einem Winkelhebel 11 angreift. Dieser Winkelhebel 11 trägt einen Bund 12, durch den eine Stange 13 geht, die oben einen Handgriff 14 trägt. Die Stange 13 tritt in einer Röhre 14' durch den Trichter F und ist an ihrem unteren Ende drehbar mit einer Kurvenscheibe
• 15 verbunden, die gegen einen mit der Klinke g verbundenen Finger 16 stößt. Gewöhnlich steht die Scheibe 15 derartig, daß die Klinke g mit der Klaue h in Eingriff steht. Wenn die Stange 13 von Hand angehoben wird, dreht sich die Scheibe 15, und der Eingriff der Klinke g mit der Klaue h wird gelöst, so daß das Karbidzufuhrventil Q die Einfallöffnung für das Karbid schließen kann. Dasselbe tritt ein, wenn der Verschluß de ekel 4 geöffnet wird, wobei „die Stange 13 von dem Winkelhebel 11 angehoben wird.
Nachdem das Karbid in den Trichter eingefüllt ist, bringt der Verschluß des Deckels 4 die Klinke g· in ihre normale Lage, ohne daß diese aber mit der Klaue h in Eingriff kommt. Um beide Teile zu kuppeln, also gegebenenfalls die Gasentwicklung wieder einzuleiten, ist folgende Vorrichtung vorgesehen.
An der Nabe «der Klaue h ist ein Arm 17 angebracht, der ungefähr parallel zu dem Arm X verläuft. Der Arm 17 steht unter der Einwirkung einer Stange 18, die in einer Röhre 20 durch den Trichter hindurchgeführt ist und oben einen Handgriff ig besitzt. An dem dem Hebel 17 zugeordneten Ende ist die Stange mit einer Gabel 21 versehen, die über das hintere Ende des Hebels 17 greift. Wenn nach dem Einfüllen von neuem Karbid in den Karbidtrichter F die Gasentwicklung wieder eingeleitet und der Schwimmer wieder mit dem Gestänge gekuppelt werden soll, wird die Stange 18 niedergedrückt. Dadurch wird der Hebel 17 und durch diesen die Welle R geschwungen, und der Ventükörper K durch den Arm Q angehoben. Es fällt infolgedessen Karbid in den Gasentwicklungsraum, und es findet ein Sinken des Schwimmers G unter der Einwirkung des Gasdruckes statt, so daß das äußere Ende w1 des Hebels X gehoben wird und die Klinke g mit der Nase h in Eingriff gelangt. Der Schwimmer ist nunmehr mit dem Ventilgestänge gekuppelt, und die Gaserzeugung unter Regelung des Karbideinfalls durch den Schwimmer findet wieder in normaler Weise statt.
Innerhalb des Rohres / sitzen Leitplatten 22 und 23, die verhüten, daß das Karbid zu schnell fällt und durch die Öffnung 24 am Bodon der Gaserzeugungskammer entweicht. Der Boden der Kammer wird durch ein starkes Gußstück 25 gebildet, das eine Öffnung 24 besitzt. Dieses Gußstück 25 diesit als Ballast und hält die Boje in aufrechter Lage. Die Öffnung 24 ist sehr klein, um ein stärkeres Auf- und Niederschwanken des Wasserspiegels innerhalb des Rohres D bei Seegang zu verhüten. Eine sehr kleine Öffnung, 25 mm Durchmesser z. B., genügt zum Entweichen des Rückstandes, der sofort nach Bildung selbsttätig weggeschafft wird. Die Öffnung 24 ist mit einem Ventil 28 versehen, das an einer Spindel 29 sitzt; diese wird in einem Lager 30 geführt, das durch die Arme 31 gebildet ist. Das Ventil 28 kann durch einen Hebel 32, der um 33 sich dreht, und durch ein Drehgelenk 33' mit einer senkrechten Stange 34 in Verbindung steht, teilweise oder vollständig geschlossen werden. Die Stange 34 ragt durch eine Röhre 35 durch und dreht sich mit einem Gewindeteil 36 in einem Lager 37. Das obere Ende der Stange 34 besitzt einen Kopf 38, durch den die Stange gedreht werden kann. Die Verschiebung der Stange 34 regelt die Öffnung des Ventils 28, und eine Gegenmutter 37' hält die Stange in gewünschter Lage.
Die Erfindung gestattet ferner, die Laterne B gegebenenfalls aus dem Schwimmer A zu speisen, insbesondere dann, wenn die Laterne auch während des Einfüllens von frischem Karbid in den Karbidtrichter weiterbrennen soll. Zu diesem Zweck ist der Schwimmer A mit dem Gasraum 27 des Rohres D durch ein Rohr 39 mit Hahn 40 verbunden. Außerdem zweigt von dem Gaszuführungsrohr χ ein Nebenrohr 41 nach dem Schwimmer A ab. An der Verbindungsstelle des Nebenrohres 41 und des Zuführungsrohres χ sitzt ein Dreiweghahn 42. Wenn die in dem Schwimmer A befindliche Luft durch Acetylen ausgetrieben werden soll, wird vor Anzündung der Laterne der Hahn 40 geöffnet und durch den Hahn 42 die Verbindung des Rohres D mit dem Rohr χ unterbrochen, und die Verbindung des Nebenrohres 41 mit dem Rohr χ hergestellt. Bei der nunmehr folgenden Acetylenentwicklung wird die in dem Schwimmer befindliche Luft ausgetrieben. Man hat es nun völlig in der Hand, die Gaszuführung auch jetzt noch in derselben Weise zu bewirken, oder in sonst üblicher Weise unter Absperrung der Umleitungen das Gas direkt aus dem Gasraum 27 durch das Rohr χ nach der Laterne zu führen und das in dem Schwimmer A befindliche Gas vorrätig zu halten. Wenn dann beim Ein-

Claims (5)

  1. füllen von neuem Karbid die Laterne weiterbrennen soll, so ist der Dreiweghahn 42 so zu drehen, daß das Nebenrohr 41 mit dem Rohr χ in Verbindung steht, worauf dann das in der Boje A befindliche Acetylen bis nach erfolgtem Wiederabschluß des Karbidtrichters die Laterne versorgt. Auch kann man, um in dem Schwimmer A eine größere, unter Druck befindliche Gasmenge aufzuspeichern, das Ventil 28 yollständig abschließen, den Hahn 40 öffnen und durch die Stange 18 ein Einfallen von Karbid in das Wasser veranlassen. Dadurch entwickelt sich eine größere Menge von Gas, das durch den Gasdruck bei geöffnetem Ventil 40 durch die Röhre 39 in den Schwimmer gedrückt wird. Man schließt nun den Hahn 40, entnimmt das Gas in üblicher Weise direkt aus dem Gasentwicklungsraum 27 und kann dann gewünschtenfalls, wie oben ausgeführt, das in der Boje A befindliche, unter Druck stehende Gas verwenden, wobei dann der Druckregler ζ wieder den Druckausgleich bewirkt. Gewünschtenfalls kann die Vorratskammer im Schwimmkörper A auch mit einer genügend großen Menge von Aceton gefüllt sein, und das erzeugte Acetylen strömt in das Aceton, welches infolge seiner bekannten Eigenschaften eine große Menge des Gases absorbiert, so daß eine viel größere Menge Gas in dem Schwimmer aufgespeichert werden kann als ohne Aceton.
    Fig. 8 stellt eine andere Ausführungsform dar, bei der besondere Vorratskammern 60 und 61 in der Boje A angebracht sind. Hierbei werden diese Kammern durch passende Öffnungen in die Boje eingesetzt, und eine Rohrleitung 62 mit Ventil 40 verbindet die Vorratskammern mit der Erzeugungskammer.
    Pate nt-A ν Sprüche:
    i. Leuchtboje mit Acetylenentwickler, bei der die Karbidzufuhr von einem Karbidbehälter nach dem Gasentwicklungsraum durch einen Schwimmer gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Karbidbehälterverschluß mit dem Karbidzufuhrventil verblockt ist, so daß beim Öffnen des Karbidbehälters der Schwimmer von dem Ventil entkuppelt und die Karbidzufuhr abgestellt wird.
  2. 2. Boje nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Karbidzufuhrventil von zwei innerhalb eines Schutzschildes lose übereinander angeordneten Ventilkörpern gebildet wird, deren innerer mit dem Schwimmer verbunden ist, und die derart ausgebildet sind, daß der innere Ventilkörper bei Ventilöffnung vor dem äußeren angehoben, bei Ventilschluß aber nach ihm aufgesetzt wird.
  3. 3. Boje nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gasentwicklungsraum und dem Schwimmkörper von Hand umschaltbare Rohrverbindungen vorgesehen sind, mittels welcher das entwickelte Gas durch den Luftraum der Boje der Laterne zugeführt werden kann, so daß während der bei Erneuerung des Karbids erfolgenden Abschaltung der Karbidzufuhr die Laterne mit dem im Luftraum aufgespeicherten Gas gespeist werden kann.
  4. 4. Boje nach Anspruch i, dadurch ge kennzeichnet, daß das Karbidzufuhrventil mit einer Handsteuerung versehen ist, mittels welcher die Karbidzufuhr unabhängig von dem Schwimmer bewirkt werden kann, insbesondere um nach Erneuerung des Karbidvorrates die Gaserzeugung wieder einzuleiten und Schwimmer und Ventilantrieb miteinander zu kuppeln.
  5. 5. Boje nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilwelle und der Schwimmer durch einen am Schwimmergestänge drehbaren Haken (g) miteinander verbunden sind, der mit einer an der Ventilwelle befestigten Nase (h) in Eingriff steht und mittels einer mit dem Karbidbehälterverschluß verbundenen Unrundscheibe (15) oder von Hand gedreht werden kann, so daß der Hahn (g) von der Nase (h) abgleitet und die Verbindung zwischen Schwimmer und Ventil unterbricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE238071C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1163180B (de) * 1959-11-05 1964-02-13 Kidde Walter Co Ltd Aufblasbares Seezeichen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1163180B (de) * 1959-11-05 1964-02-13 Kidde Walter Co Ltd Aufblasbares Seezeichen

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