DE238071C - - Google Patents
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- DE238071C DE238071C DENDAT238071D DE238071DA DE238071C DE 238071 C DE238071 C DE 238071C DE NDAT238071 D DENDAT238071 D DE NDAT238071D DE 238071D A DE238071D A DE 238071DA DE 238071 C DE238071 C DE 238071C
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- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Boje mit Acetylenbeleuchtung,
bei der das in einem Karbidbehälter befindliche Karbid unter der Einwirkung eines
in der Boje untergebrachten Schwimmers in einen Gasentwicklungsraum hineinfällt, von dem
aus das sich entwickelnde Acetylen nach der Laterne befördert wird. Die Erfindung bezweckt
die Schaffung einer solchen Leuchtboje, bei der das Einfüllen von frischem Karbid in den Karbidbehälter
in vollständig gefahrloser Weise, gegebenenfalls sogar während die Laterne weiterbrennt,
vorgenommen werden kann. Zu diesem Zweck ist der Verschluß des Karbidbehälters mit dem Schwimmer derart verbunden, daß
!5 der Schwimmer beim öffnen des Karbidbehälters
von dem Karbidzufuhrventil abgekuppelt wird, so daß das Ventil niedergeht und die Karbidzufuhr
abstellt.
Damit während der Dauer der Entkupplung von Karbidzufuhrvorrichtung und Schwimmer nicht geringe Mengen des noch in dem Karbidbehälter befindlichen Karbids in das Wasser fallen können und eine Gasentwicklung unter allen Umständen vermieden wird, besitzt das
Damit während der Dauer der Entkupplung von Karbidzufuhrvorrichtung und Schwimmer nicht geringe Mengen des noch in dem Karbidbehälter befindlichen Karbids in das Wasser fallen können und eine Gasentwicklung unter allen Umständen vermieden wird, besitzt das
25. Karbidzufuhrventil nach der Erfindung eine
eigenartige Ausbildung, durch die ein besonders sicherer Ventilschluß ermöglicht wird. Das
Karbidzufuhrventil wird nämlich von zwei innerhalb eines Schutzschildes lose übereinander
angeordneten Ventilkörpern gebildet, von denen nur der innere mit dem Schwimmer verbunden
ist. Diese beiden Ventilkörper sind so ausgebildet, daß der innere Ventilkörper bei Ventileröffnung
vor dem äußeren angehoben, bei Ventilschluß aber nach ihm aufgesetzt wird. Wenn also beim öffnen des Karbidbehälters der
Schwimmer von dem Ventil abgeschaltet wird, so setzt sich zuerst der äußere Ventilkörper auf.
Das etwa noch unterhalb dieses äußeren Ventilkörpers befindliche Karbid fällt nach in das
Wasser, so daß, wenn der innere Ventilkörper sich aufsetzt, die Ventilsitzfläche vollständig
frei von Karbid ist und ein völliger Abschluß der Einfallöffnung gesichert wird. Diese beiden
auf dem Ventilsitz aufruhenden Ventilkörper, sowie der sie umgebende Schutzschild halten
das nachdrängende Karbid ab, so daß die Einfüllung in vollständig gefahrloser Weise vor sich
gehen kann.
Damit während des Einfüllens von neuem Karbid die Laterne weiterbrennen kann, sind zwischen
dem Gasentwicklungsraum und dem ..■· Schwimmkörper von Hand umschaltbare Rohrverbindungen
vorgesehen, mittels derer das entwickelte Gas durch den Schwimmkörper hindurch der Laterne zugeführt werden kann, so
daß während der bei Erneuerung des Karbids erfolgenden Abschaltung der Kardidzufuhr die
Laterne mit dem im Schwimmkörper befindlichen Gas gespeist werden kann. ..;;./.
Nach erfolgter Einfüllung von Karbid- wird dann die Karbidzufuhr durch eine Handsteue- .-.
rung wieder eingeleitet, wodurch gleichzeitig das Karbidzufuhrventil und der Schwimmer
selbsttätig wieder miteinander gekuppelt werden Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt,
und zwar bedeutet:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Boje,
Fig. 2 einen Schnitt durch den oberen Teil der Boje in vergrößertem Maßstabe,
ίο Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig· 4.
ίο Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig· 4.
Fig. 4 eine Ansicht der * Kupplung zwischen Schwammer und Ventilgestänge,
Fig. 5, 6 und 7 Einzelheiten,
Fig. 5, 6 und 7 Einzelheiten,
Fig. 8 eine andere Ausführungsfonn in schaubildlicher
Darstellung.
In den Zeichnungen bedeutet A den Schwimmkörper
der Boje, B eine Laterne von beliebiger Bauart, C eine Ankerkette. Innerhalb des
Schwimmers A befindet sich, gestützt von den Armen E, ein Rohr D, das oben den Karbidtrichter
F trägt. Innerhalb des Rohres ist der Schwimmer G angeordnet, der die Karbidzuführung
steuert. Das untere Ende des Rohres D ist offen und gestattet den Eintritt und Austritt
des Seewassers. Die Laterne B wird von dem Schwimmer A durch ein Gerüst H getragen.
Zur Erleichterung der Bedienung ist die Boje ferner mit einer Gräting / versehen.
Der Trichter .F ist am oberen Ende des Rohres D durch Flanschen α und b und Bolzen c abnehmbar
befestigt. An dem unteren Ende des Trichters ist durch Bolzen d ein konisches Rohr e
angeschlossen, das mit einem innerhalb des Rohres D befindlichen Rohr / verbunden ist,
das beinahe bis auf den Boden des Rohres D reicht und in diesem durch Arme f zentriert
wird. Der Trichter F und das innere Rohr / können nach Abnahme des.Gerüsts H zusammen
aus dem Rohr D entfernt werden.
In dem unteren Ende des Karbidtrichters F sitzt ein Ventil K, das die Öffnung des Trichters
verschließt; sein Sitz ist an dem Trichter abnehmbar angebracht, z. B. durch die Bolzen M.
Über dem Ventil ist im Trichter ein Gehäuse N angebracht, in dem ein weiterer Ventilkörper 0
sitzt, der den Ventilkörper K vollständig umgibt. Das Ventil K ist mit einer Führungsspindel
P versehen und steht unter dem Einfiuß eines Hebels Q, der von einer Schwingwelle R
(Fig. 3) getragen wird, die in dem Ansatz 5 des Gehäuses N gelagert ist. Eine abnehmbare
Kappe T ist an dem Ansatz vermittels der Bolzen U befestigt.
Wenn die Welle R in der einen Richtung schwingt, wird der Ventilkörper K gehoben.
Hierbei schlägt er an den Ventilkörper 0, so daß dieser mit hochgenommen νήτά. Dreht sich die
Welle R in der anderen Richtung, so geht die Hülse: O und das Ventil K nieder. Hierbei setzt
sich die Hülse O vor dem Ventil K auf ihren Ventilsitz L auf. Hierdurch wird verhütet,
daß die Karbidzufuhrvorrichtung durch Karbidstücke verstopft oder festgeklemmt werden
kann. Der Hebel Q ist mit der Welle R durch ein Vierkant V verbunden. Die Welle R tritt
durch eine Stopfbüchse W und ist mit einem losen Arm X versehen, in dessen Lager Y eine
kleine Schwingwelle Z sitzt. Mit dieser Welle Z ist eine Klinke g verbunden, die mit einer Klaue h
in Eingriff steht, welch letztere vermittels der Nabe i mit der Welle R verbunden ist. Eine
Feder j, die an der Klinke g und an einer Nase k
des Armes X befestigt ist, hält die Klinke gewöhnlich in Eingriff mit der Klaue h, so daß bei
einer Abwärtsbewegung des Armes X die Welle R geschwungen wird. Das andere Ende
der Welle Z ist mit einem festen Finger I versehen, der über einen Anschlag m ragt, der von
dem Gehäuse W so absteht, daß bei der unteren Grenze der Bewegung des Armes X der Finger I
den Anschlag m berührt und eine Schwingung der Welle Z hervorruft. Dabei löst die Klinke g
sich von der Klaue h und gestattet der Welle R zu schwingen und das Ventil K in dem Trichter
zu schließen.
Eine Gegenwelle 0 wird in Lagern f>
durch den Ansatz S getragen und besitzt Arme q, an deren inneren Enden r die senkrechten
Stangen s befestigt sind, die mit dem Schwimmer
G in Eingriff stehen. Einer der Arme q ist mit einer Verlängerung t versehen, deren
äußeres Ende u durch das Glied ν an das äußere
Ende w1 des Armes X angelenkt ist. Die Steig-
und Fallbewegung des Schwimmers G wird dadurch auf den Arm X übertragen und steuert so
die Welle R, den Arm Q und das Ventil K. Wenn das Wasser in dem Rohr D steigt, dann
steigt der Schwimmer, die Arme q heben sich, und der Arm t wird niedergedrückt, dadurch
auch die äußeren Enden wl des Armes X, und
die Welle R wird, da die Klinke g mit der Klaue h in Verbindung steht, so gedreht, daß das innere
Ende des Hebels Q sich hebt und so das Ventil K öffnet. Karbid fällt dann von dem Trichter in
das Wasser und der Druck des erzeugten Gases drückt das Wasser zum Teil aus dem Rohr D
heraus, wobei der Schwimmer fällt und das Ventil K sich unter dem eigenen Gewicht
schließt. Das Ventil regelt so in Verbindung mit dem Schwimmer selbsttätig die Zuführung
des Karbids zum Wasser.
Das innere Rohr / ist über dem höchsten Wasserspiegel mit Gasöffnungen w versehen, und
das Gas wird durch ein Rohr χ und ein Filter Z
der Lampe B zugeführt, wobei ein Regler ζ den
Gasdruck im wesentlichen auf gleicher Höhe hält. Das Rohr χ ist mit einem Ventil 2 versehen,
und die Filterkammer ist mit abnehmbaren Deckeln 3 und 3' ausgestattet.
Um die gefahrlose Einfüllung von Karbid in den Karbidtrichter zu ermöglichen, ist die
Kupplung von Schwimmer und Ventilgestänge derart eingerichtet, daß die Klinke g von der
Klaue h gelöst wird, wenn der Deckel 4 des Karbidtrichters geöffnet wird. Zu diesem Zweck
ist der Deckel mit einer Kurvenfläche 5 versehen, über die ein Druckstück 7, das sich um
Achse 6 dreht und mit einem federbelasteten Gleitstück 8 versehen ist, bewegt werden kann.
Das Druckstück 7 ist mit einem Finger 9 versehen, an den ein Glied ic angelenkt ist, dessen
anderes Ende an einem Winkelhebel 11 angreift. Dieser Winkelhebel 11 trägt einen Bund 12,
durch den eine Stange 13 geht, die oben einen Handgriff 14 trägt. Die Stange 13 tritt in einer
Röhre 14' durch den Trichter F und ist an ihrem unteren Ende drehbar mit einer Kurvenscheibe
• 15 verbunden, die gegen einen mit der Klinke g
verbundenen Finger 16 stößt. Gewöhnlich steht die Scheibe 15 derartig, daß die Klinke g mit
der Klaue h in Eingriff steht. Wenn die Stange 13 von Hand angehoben wird, dreht sich die
Scheibe 15, und der Eingriff der Klinke g mit der Klaue h wird gelöst, so daß das Karbidzufuhrventil
Q die Einfallöffnung für das Karbid schließen kann. Dasselbe tritt ein, wenn der
Verschluß de ekel 4 geöffnet wird, wobei „die
Stange 13 von dem Winkelhebel 11 angehoben
wird.
Nachdem das Karbid in den Trichter eingefüllt ist, bringt der Verschluß des Deckels 4 die
Klinke g· in ihre normale Lage, ohne daß diese aber mit der Klaue h in Eingriff kommt. Um
beide Teile zu kuppeln, also gegebenenfalls die Gasentwicklung wieder einzuleiten, ist
folgende Vorrichtung vorgesehen.
An der Nabe «der Klaue h ist ein Arm 17
angebracht, der ungefähr parallel zu dem Arm X verläuft. Der Arm 17 steht unter der Einwirkung
einer Stange 18, die in einer Röhre 20 durch den Trichter hindurchgeführt ist und
oben einen Handgriff ig besitzt. An dem dem Hebel 17 zugeordneten Ende ist die Stange mit
einer Gabel 21 versehen, die über das hintere Ende des Hebels 17 greift. Wenn nach dem Einfüllen
von neuem Karbid in den Karbidtrichter F die Gasentwicklung wieder eingeleitet
und der Schwimmer wieder mit dem Gestänge gekuppelt werden soll, wird die Stange 18 niedergedrückt.
Dadurch wird der Hebel 17 und durch diesen die Welle R geschwungen, und der Ventükörper
K durch den Arm Q angehoben. Es fällt infolgedessen Karbid in den Gasentwicklungsraum,
und es findet ein Sinken des Schwimmers G unter der Einwirkung des Gasdruckes statt, so
daß das äußere Ende w1 des Hebels X gehoben
wird und die Klinke g mit der Nase h in Eingriff gelangt. Der Schwimmer ist nunmehr mit
dem Ventilgestänge gekuppelt, und die Gaserzeugung unter Regelung des Karbideinfalls
durch den Schwimmer findet wieder in normaler Weise statt.
Innerhalb des Rohres / sitzen Leitplatten 22 und 23, die verhüten, daß das Karbid zu schnell
fällt und durch die Öffnung 24 am Bodon der Gaserzeugungskammer entweicht. Der Boden
der Kammer wird durch ein starkes Gußstück 25 gebildet, das eine Öffnung 24 besitzt. Dieses
Gußstück 25 diesit als Ballast und hält die Boje in aufrechter Lage. Die Öffnung 24 ist sehr
klein, um ein stärkeres Auf- und Niederschwanken des Wasserspiegels innerhalb des Rohres D
bei Seegang zu verhüten. Eine sehr kleine Öffnung, 25 mm Durchmesser z. B., genügt zum
Entweichen des Rückstandes, der sofort nach Bildung selbsttätig weggeschafft wird. Die Öffnung
24 ist mit einem Ventil 28 versehen, das an einer Spindel 29 sitzt; diese wird in einem
Lager 30 geführt, das durch die Arme 31 gebildet ist. Das Ventil 28 kann durch einen Hebel
32, der um 33 sich dreht, und durch ein Drehgelenk 33' mit einer senkrechten Stange 34 in
Verbindung steht, teilweise oder vollständig geschlossen werden. Die Stange 34 ragt durch eine
Röhre 35 durch und dreht sich mit einem Gewindeteil 36 in einem Lager 37. Das obere Ende der
Stange 34 besitzt einen Kopf 38, durch den die Stange gedreht werden kann. Die Verschiebung
der Stange 34 regelt die Öffnung des Ventils 28, und eine Gegenmutter 37' hält die Stange in
gewünschter Lage.
Die Erfindung gestattet ferner, die Laterne B gegebenenfalls aus dem Schwimmer A zu speisen,
insbesondere dann, wenn die Laterne auch während des Einfüllens von frischem Karbid
in den Karbidtrichter weiterbrennen soll. Zu diesem Zweck ist der Schwimmer A mit dem
Gasraum 27 des Rohres D durch ein Rohr 39 mit Hahn 40 verbunden. Außerdem zweigt
von dem Gaszuführungsrohr χ ein Nebenrohr 41 nach dem Schwimmer A ab. An der Verbindungsstelle
des Nebenrohres 41 und des Zuführungsrohres χ sitzt ein Dreiweghahn 42. Wenn
die in dem Schwimmer A befindliche Luft durch Acetylen ausgetrieben werden soll, wird vor
Anzündung der Laterne der Hahn 40 geöffnet und durch den Hahn 42 die Verbindung des
Rohres D mit dem Rohr χ unterbrochen, und die Verbindung des Nebenrohres 41 mit dem
Rohr χ hergestellt. Bei der nunmehr folgenden Acetylenentwicklung wird die in dem Schwimmer befindliche Luft ausgetrieben. Man hat es
nun völlig in der Hand, die Gaszuführung auch jetzt noch in derselben Weise zu bewirken, oder
in sonst üblicher Weise unter Absperrung der Umleitungen das Gas direkt aus dem Gasraum
27 durch das Rohr χ nach der Laterne zu führen und das in dem Schwimmer A befindliche
Gas vorrätig zu halten. Wenn dann beim Ein-
Claims (5)
- füllen von neuem Karbid die Laterne weiterbrennen soll, so ist der Dreiweghahn 42 so zu drehen, daß das Nebenrohr 41 mit dem Rohr χ in Verbindung steht, worauf dann das in der Boje A befindliche Acetylen bis nach erfolgtem Wiederabschluß des Karbidtrichters die Laterne versorgt. Auch kann man, um in dem Schwimmer A eine größere, unter Druck befindliche Gasmenge aufzuspeichern, das Ventil 28 yollständig abschließen, den Hahn 40 öffnen und durch die Stange 18 ein Einfallen von Karbid in das Wasser veranlassen. Dadurch entwickelt sich eine größere Menge von Gas, das durch den Gasdruck bei geöffnetem Ventil 40 durch die Röhre 39 in den Schwimmer gedrückt wird. Man schließt nun den Hahn 40, entnimmt das Gas in üblicher Weise direkt aus dem Gasentwicklungsraum 27 und kann dann gewünschtenfalls, wie oben ausgeführt, das in der Boje A befindliche, unter Druck stehende Gas verwenden, wobei dann der Druckregler ζ wieder den Druckausgleich bewirkt. Gewünschtenfalls kann die Vorratskammer im Schwimmkörper A auch mit einer genügend großen Menge von Aceton gefüllt sein, und das erzeugte Acetylen strömt in das Aceton, welches infolge seiner bekannten Eigenschaften eine große Menge des Gases absorbiert, so daß eine viel größere Menge Gas in dem Schwimmer aufgespeichert werden kann als ohne Aceton.Fig. 8 stellt eine andere Ausführungsform dar, bei der besondere Vorratskammern 60 und 61 in der Boje A angebracht sind. Hierbei werden diese Kammern durch passende Öffnungen in die Boje eingesetzt, und eine Rohrleitung 62 mit Ventil 40 verbindet die Vorratskammern mit der Erzeugungskammer.Pate nt-A ν Sprüche:i. Leuchtboje mit Acetylenentwickler, bei der die Karbidzufuhr von einem Karbidbehälter nach dem Gasentwicklungsraum durch einen Schwimmer gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Karbidbehälterverschluß mit dem Karbidzufuhrventil verblockt ist, so daß beim Öffnen des Karbidbehälters der Schwimmer von dem Ventil entkuppelt und die Karbidzufuhr abgestellt wird.
- 2. Boje nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Karbidzufuhrventil von zwei innerhalb eines Schutzschildes lose übereinander angeordneten Ventilkörpern gebildet wird, deren innerer mit dem Schwimmer verbunden ist, und die derart ausgebildet sind, daß der innere Ventilkörper bei Ventilöffnung vor dem äußeren angehoben, bei Ventilschluß aber nach ihm aufgesetzt wird.
- 3. Boje nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Gasentwicklungsraum und dem Schwimmkörper von Hand umschaltbare Rohrverbindungen vorgesehen sind, mittels welcher das entwickelte Gas durch den Luftraum der Boje der Laterne zugeführt werden kann, so daß während der bei Erneuerung des Karbids erfolgenden Abschaltung der Karbidzufuhr die Laterne mit dem im Luftraum aufgespeicherten Gas gespeist werden kann.
- 4. Boje nach Anspruch i, dadurch ge kennzeichnet, daß das Karbidzufuhrventil mit einer Handsteuerung versehen ist, mittels welcher die Karbidzufuhr unabhängig von dem Schwimmer bewirkt werden kann, insbesondere um nach Erneuerung des Karbidvorrates die Gaserzeugung wieder einzuleiten und Schwimmer und Ventilantrieb miteinander zu kuppeln.
- 5. Boje nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilwelle und der Schwimmer durch einen am Schwimmergestänge drehbaren Haken (g) miteinander verbunden sind, der mit einer an der Ventilwelle befestigten Nase (h) in Eingriff steht und mittels einer mit dem Karbidbehälterverschluß verbundenen Unrundscheibe (15) oder von Hand gedreht werden kann, so daß der Hahn (g) von der Nase (h) abgleitet und die Verbindung zwischen Schwimmer und Ventil unterbricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE238071C true DE238071C (de) |
Family
ID=497630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT238071D Active DE238071C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE238071C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1163180B (de) * | 1959-11-05 | 1964-02-13 | Kidde Walter Co Ltd | Aufblasbares Seezeichen |
-
0
- DE DENDAT238071D patent/DE238071C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1163180B (de) * | 1959-11-05 | 1964-02-13 | Kidde Walter Co Ltd | Aufblasbares Seezeichen |
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