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DE237711C - - Google Patents

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Publication number
DE237711C
DE237711C DENDAT237711D DE237711DA DE237711C DE 237711 C DE237711 C DE 237711C DE NDAT237711 D DENDAT237711 D DE NDAT237711D DE 237711D A DE237711D A DE 237711DA DE 237711 C DE237711 C DE 237711C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channels
gas
heating flues
channel
heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT237711D
Other languages
English (en)
Publication of DE237711C publication Critical patent/DE237711C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B11/00Coke ovens with inclined chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine regelbare Zuführungs- und Verteilungseinrichtung für das Heizgas und die Luft in Koks-. und Gasöfen, insbesondere Schrägkammeröfen mit unmittelbar vorgebautem Koksgenerator. Das Wesen der Erfindung besteht darin, sowohl Gas und Luft in genau bestimmten Mengen für je vier oder fünf Heizzüge einzuführen als auch die entsprechenden Mengen ίο Abgase oben wieder gesondert abzuleiten, so daß eine in allen Wandteilen regelbare gleichmäßige Beheizung und daher schnellere Verkokung gewährleistet ist.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise an einem Schrägkammerofen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längenschnitt durch die Verkokungskammer nach der Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 2 den entsprechenden Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 1,
Fig. 3 einen Längenschnitt durch die Heizwand nach der Linie E-F der Fig. 4 und
Fig. 4 den entsprechenden Querschnitt nach der Linie G-H der Fig. 3.
Unterhalb der Ofenkammer Ά sowie der Heizwand ist je ein Hauptverteilungskanal g für Gas bzw. g1 für Luft mit darunter befindlichem Regelungskanal f bzw. f1 vorgesehen.
Die Kanäle f und f1 sind - mit den Hauptkanälen g und g1 durch Öffnungen β und e1 verbunden, die mittels Schieber von außen her eingestellt werden können. Am Anfang α der beiden Kanalpaare g und f bzw. g1 und Z"1 ist je ein Hauptschieber b bzw. bl angeordnet, um die Gas- oder Luftzufuhr ganz oder teilweise abstellen zu können. Die darüber angeordneten Schieber c und d bzw. c1 und d1 dienen dazu, den Eintritt in die Hauptkanäle g bzw. g1 oder die Regelungskanäle f bzw. f1 je nach Bedarf zu drosseln. Von den Hauptverteilungskanälen g und g1 führen Öffnungen i bzw. i1 in' die Wandzüge h, die oben in den Kanal k münden, über welchen noch ein zweiter Ableitungskanal I angeordnet ist, der mit dem· unteren Kanal k durch mit Schieber regelbare öffnungen η in Verbindung steht. Diese Schieber sind durch eine seitliche öffnung?« sowie auch von oben her durch n1 zugänglich. Am oberen 5°. Kopfende sind die beiden Kanäle k und I mit den senkrechten Zügen 0 und p verbunden, die ihrerseits durch Schieber q und r eingestellt werden können. Die Züge σ und p münden in den Wärmeaustauscher (Rekuperator) s, der unten mit dem Abhitzekanal t in Verbindung steht. Der Rekuperator ist in bekannter Weise in zwei Hälften geteilt, von denen die eine s für die Abgase, die andere s1 zur Vorwärmung der Lijft dient.
Die Arbeitsweise dieses Ofens ist folgende: Die vom Generator kommenden Heizgase treten bei α ein, werden durch die Schieber b auf die erforderliche Menge eingestellt und gelangen zu dem durch eine Zwischenmauer getrennten Hauptkanal g und Regelungskanal f, nachdem sie ebenfalls vor dem Eintritt in diese durch Schieber c und d auf die richtige Menge eingestellt worden sind. Die weiteren mit Schieber versehenen Öffnungen β
Y J.L
dienen dazu, die zuströmenden Gase auf je eine Gruppe von vier oder fünf Heizzügen zu verteilen, wobei der Hauptkanal g als Ausgleicher dient.
Die Verbrennungsluft wird bei u eingelassen, durchstreicht zwecks Erhitzung den Rekuperator s1, sammelt sich unten bei a1 und nimmt von hier aus denselben Weg wie die Heizgase. Die Zufuhrregelung geschieht
ίο in derselben Weise wie vorbeschrieben. Man hat es also in der Hand, die erforderliche Gas- und Luftmenge für je einen Wandteil von vier oder fünf Zügen jederzeit regeln zu können.
Das Heizgas tritt vom Kanal g aus durch die Verbindungen i, die Luft vom Kanal g1 durch die Verbindungen i1 in Höhe der Kammersohle in die Heizzüge -h ein, beide verbrennen nach oben ziehend, und entweichen durch die die Heizzüge oben einengenden Öffnungen in den Kanal k. Genau so wie die Zufuhr von Gas und Luft geregelt wird, müssen auch die Abgase in gleichen Mengen abgeführt werden, damit eine Anstauung im Kanal k verhütet wird. Zu diesem Zwecke' ist oben dasselbe Kanalsystem angeordnet wie unten, so daß die unten eingeführten Mengen Gas und Luft für je einen Teil von vier bis fünf Zügen oben in gleicher Weise durch Schieberregelung eingestellt und abgeleitet werden können, ohne den Zug der Nachbargruppen durch Anstauung der Abgase in dem Kanal k zu behindern.
Aus den Kanälen k und I gelangen die Abgase, durch die senkrechten Züge 0 und p, die sowohl oben als auch unten durch Schieber q und r eingestellt werden können, in den Rekuperator s, um die den Abgasen noch innewohnende Wärme dem Gitterwerk zu übertragen und die in die Nachbarabteilung s1 eingeführte Luft zu erhitzen. Die Abhitze zieht schließlich durch den Kanal t zum Kamin ins Freie.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Koksofen mit liegenden oder schrägen Verkokungskammern und senkrechten Heizzügen, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der senkrechten Heizzüge für die Gas- und Luftzufuhr je zwei, oberhalb der Heizzüge für die Abgasabführung ebenfalls zwei übereinanderliegende, durch mittels Schieber einstellbare Öffnungen (e bzw. e1) verbundene Kanäle (unten g und f bzw. g1 und Z"1, oben k und I) angelegt sind, von denen die beiden untersten Kanäle ff und fl) von der Gas- bzw. Lufteintrittsstelle an, der oberste Kanal (I) von der Abgasaustrittsstelle an sich stufenweise (entsprechend der abnehmenden Zahl der angeschlossenen Heizzüge) verengen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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