DE236798C - - Google Patents
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- DE236798C DE236798C DE1907236798D DE236798DA DE236798C DE 236798 C DE236798 C DE 236798C DE 1907236798 D DE1907236798 D DE 1907236798D DE 236798D A DE236798D A DE 236798DA DE 236798 C DE236798 C DE 236798C
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- Germany
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- pile
- cutting
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- Expired - Lifetime
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 1
- 241000131971 Bradyrhizobiaceae Species 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04D—TRIMMINGS; RIBBONS, TAPES OR BANDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D04D3/00—Chenille trimmings
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06C—FINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
- D06C13/00—Shearing, clipping or cropping surfaces of textile fabrics; Pile cutting; Trimming seamed edges
- D06C13/08—Cutting pile loops
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 236798-KLASSE 8 b. GRUPPE
Zusatz zum Patente 203606 vom 28. Dezember 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1910 ab.
Längste Dauer: 27. Dezember 1922.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Zerschneiden der Vorware zu Florbändern
(Chenille) nach Patent 203606 zu Florbändern mit einseitigem Flor. Sie ist mit ihren wesentlichen Teilen in Fig. 1 der Zeichnungen
in Vorderansicht, in Fig. 2 in Oberansicht dargestellt; Fig. 3 bis 7 behandeln
Einzelheiten und sind weiter unten näher erklärt.
Die Maschine ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß sie die Vorware in der
Schußrichtung durch Messer schneidet, welche auf einer endlosen Kette (Seil oder Band) befestigt
sind und durch dieses bewegt werden,' so daß sie durch die ihnen ständig zugeführte
Vorware hindurchgehen. Die in der Zeichnung dargestellte Ausführung der Maschine wirkt
wie folgt beschrieben.
Auf einer Galischen Gelenkkette α (die in J Fig. ι und 2 durch eine strichpunktierte Linie
angedeutet ist) sind in gewissen Abständen Messerhalter b befestigt (in Fig. 5 bis 7 für
sich dargestellt), und zwar derart, daß sie nach Fig. 1 die Bewegung der Kette um die
Leitscheiben c, d nicht stören. Diese Scheiben, die auf der rechten, nicht dargestellten
Seite der Maschine ebenfalls vorhanden sind, sind so angeordnet, daß die Kette α oben in
gerader Linie über eine Führung i hinweggeführt wird, die für einen Ansatz h (Fig. 7) der
Messerhalter b entsprechend schwalbenschwanzförmig
genutet ist. Auf den Messerhaltern sind die Messer mittels der gezahnten Mutter f
aufgeschraubt, die durch eine Klinke g gegen das Lockerwerden gesichert ist.
Die Messer werden nun von der Kette an einer Reihe von konisch zulaufenden Dornen
k vorbeigeführt, über die die Florschläuche der Vorware in der aus Fig. 3 und 4
ersichtlichen Weise geführt werden. Die Ware wird nach Fig. 3 über einen Baum I den
Bolzen oder Dornen k entgegengeführt, hier zerschnitten und dann, in die einzelnen Florbänder
zerlegt, über genutete Walzen m, in
nach oben und unten weiter zu den Haspeln geleitet. Die Fig. 4 zeigt die Wirkung der
Dorne k. Sie sind dazu bestimmt, in die Schläuche der Vorware einzutreten und deren
abwechselnd nach oben und unten gerichtete Schüsse auseinanderzuspreizen. Dazwischen
sind Halter η, η angeordnet, welche den abgebundenen
Stellen 0 der Vorware nach Fig. 4 als Stütze dienen. Die Messer gehen nach der
durchgezogenen Linie durch die Einschnitte in den Dornen k hindurch über und unter
den Bindungsstellen her und schneiden die Schüsse derart, daß der lange Flor nach oben
und unten schlagen kann (unter Einwirkung der gazeartigen Drehung der Abbindungskettenfäden)
und zwischen den langen Florbüscheln kurze Florschußstückchen stehen bleiben. Die
Walzen m, m (Fig. 1 und 2) sind genutet, damit
sich die Florbüschel der darüber geführten Chenille hineinlegen und aufrichten.
Die beschriebene Schneidvorrichtung kann unmittelbar am Webstuhl für die Vorware der
Flor bänder angebracht werden. In den meisten Fällen wird aber wohl ihr Ausbau als selbständige
Maschine sich empfehlen, da man sie dann so schnell arbeiten lassen kann, daß eine Schneidmaschine die Erzeugnisse mehrerer
Webstühle zu schneiden imstande ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zum Schneiden der Vorware ίο zu Florbändern mit einseitigem Flor nach Patent 203606, gekennzeichnet durch die Anordnung von auf einer endlosen Kette (Seil, Band) befestigten Schneidmessern, die durch die auf Dorne aufgezogenen, nach oben und unten gerichteten Flor-Schüsse durchgeführt werden, wobei die Abbindestellen der Schüsse so gestützt sind, daß die gerade Schnittlinie der Messer abwechselnd ober- und unterhalb der Bindekettenfäden verläuft,Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE236798T | 1907-12-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE236798C true DE236798C (de) |
Family
ID=8649055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907236798D Expired - Lifetime DE236798C (de) | 1907-12-27 | 1907-12-27 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE236798C (de) |
| FR (2) | FR389736A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5704305A (en) * | 1996-01-16 | 1998-01-06 | Catsurfer, Inc. | Wind sailing vessel |
-
0
- FR FR14835D patent/FR14835E/fr not_active Expired
-
1907
- 1907-12-27 DE DE1907236798D patent/DE236798C/de not_active Expired - Lifetime
-
1908
- 1908-04-30 FR FR389736D patent/FR389736A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR14835E (fr) | 1912-02-19 |
| FR389736A (fr) | 1908-09-16 |
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