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DE236701C - - Google Patents

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Publication number
DE236701C
DE236701C DENDAT236701D DE236701DA DE236701C DE 236701 C DE236701 C DE 236701C DE NDAT236701 D DENDAT236701 D DE NDAT236701D DE 236701D A DE236701D A DE 236701DA DE 236701 C DE236701 C DE 236701C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shovel
malt
motor
air
turning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT236701D
Other languages
English (en)
Publication of DE236701C publication Critical patent/DE236701C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/15Grain or malt turning, charging or discharging apparatus

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 236701 -' KLASSE 6 a. GRUPPE
MAX WEISENFELD in MÜNCHEN. Verfahren und Vorrichtung zum Wenden von Malz. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Dezember 1909 ab.
Das Wenden von Malz u. dgl. erfolgt entweder von Hand oder maschinell in der Weise, daß das Malz mittels Schaufeln oder Greifer gehoben und gewendet, d. h. an einem anderen Platz wieder niedergelegt wird. Bei dieser Art des Wendens werden einerseits häufig die Keime oder keimenden Körner nicht' in dem Maße voneinander getrennt und allseits der Luft zugänglich gemacht, wie es wünschenswert erscheint, und andererseits ist häufig die mit dem Wenden bewirkte Lüftung umgekehrt so intensiv und so unregulierbar, wie es oft für die Atmung des Kornes ebenfalls nicht wünschenswert ist.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Wenden von Malz oder ähnlichen Keim produkten, womit die erwähnten Nachteile unter Anwendung einfacher Mittel beseitigt werden.
Das Wesen des neuen Verfahrens besteht darin, daß das Keimgut beim Aufheben und Wenden durch eine künstlich erzeugte Vibration der Schaufel bzw. des Greifers mehr oder weniger starken Erschütterungen ausgesetzt wird. Auf diese Weise werden die einzelnen Körner voneinander getrennt und dadurch die Oberfläche jedes einzelnen Kornes gleichmäßig der Luft zugänglich gemacht.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des oben beschriebenen Verfahrens schaubildlich dargestellt. Sie besteht in dieser einfachsten Form aus einer zweckmäßig pflugscharartigen Schaufel, deren unterer Teil ä fest mit dem Stiel b verbunden ist, während der obere Teil c der Schaufel bei d mit dem unteren Teil α gelenkig verbunden ist.
Dieser obere Teil c ist nun durch eine kleine Schubstange e mit einem Exzenter ο. dgl. f ■verbunden, das durch einen an dem Stiel angeordneten Motor g in schnelle Umdrehung versetzt wird. Der Motor g kann beispielsweise ein kleiner Elektromotor, Preßluftmotor ο. dgl. sein, gegebenenfalls könnte aber auch der Antrieb des Exzenters f in geeigneter Weise von Hand erfolgen.
Zur Erzielung der eingangs beschriebenen intensiven Lüftung ist bei der dargestellten Ausführungsform hinter der Schaufel ein kleiner Ventilator h vorgesehen, der, in geeigneter Weise von dem Motor g- mit angetrieben, die Luft durch das an der hinteren Kante der Schaufel vorbeigeworfene Wendegut bläst. Da dieser Ventilator h unmittelbar über dem Wendegut arbeitet, bläst er naturgemäß in der Hauptsache die unmittelbar über dem Wendegut ruhende Luft zwischen den einzelnen Körnern durch. Falls der Antrieb des Motors "g durch Preßluft erfolgt, kann selbstverständlich der besondere Ventilator· h in Wegfall kommen und hinter der Schaufel eine Düse derart angeordnet werden, daß die Preßluft auf und durch die Körner geblasen wird. Wenn gewünscht, kann diese Düse injektorartig, also so ausgebildet werden, daß sie . die über dem Wendegut ruhende kohlensäurereiche ' und
und auf oder
sauerstoffarme Luft ansaugt
durch die Körner bläst.
Die oben beschriebene Vorrichtung wird ähnlich wie eine Pflugschar durch das Wendegut geschoben, und es werden hierbei, wie ohne weiteres verständlich, die einzelnen Körner beim Hochheben längs der Schaufel c
durch die Vibration derselben voneinander getrennt und dann beim Niederfallen intensiv gelüftet. .
Erwähnt sei noch, daß das oben beschriebene Verfahren natürlich auch bei maschinell angetriebenen Wendeanlagen angewendet, werden kann, deren Greifer dann in geeigneter Weise in Vibration gesetzt werden. Dabei kann selbstverständlich auch die Lüftung wie ίο oben beschrieben erfolgen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Wenden von Malz, dadurch gekennzeichnet, daß das Malz beim Aufheben und Wenden durch Vibration der Schaufel bzw. des Greifers mehr oder weniger starken Erschütterungen ausgesetzt wird, so daß die einzelnen Körner voneinander getrennt und dadurch allseitig mit Luft in Berührung gebracht werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil einer Schaufel mit dem unteren Teil gelenkig verbunden ist und durch einen an dem Schaufelstiel befestigten Motor in hin und her gehende Bewegung versetzt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor durch Preßluft betrieben und die aus dem Motor entweichende Luft zum Betrieb einer Düse benutzt wird, welche die über dem Wendegut ruhende kohlensäurehaltige Luft ansaugt und hinter der Schaufel durch das von dieser fallende Malz hindurchbläst.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an bzw. vor oder hinter der Schaufel ein durch einen Motor angetriebener Ventilator angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT236701D Active DE236701C (de)

Publications (1)

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DE236701C true DE236701C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT236701D Active DE236701C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE236701C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178030B (de) * 1959-04-07 1964-09-17 Konrad Ostertag Jun Dipl Ing Fahrbare Wende- und Transportvorrichtung fuer Wanderhaufenkeimanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178030B (de) * 1959-04-07 1964-09-17 Konrad Ostertag Jun Dipl Ing Fahrbare Wende- und Transportvorrichtung fuer Wanderhaufenkeimanlagen

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