DE2365668B2 - Vorrichtung zur Verarbeitung bahnförmigen Materials mit einem Rotationsdruckwerk - Google Patents
Vorrichtung zur Verarbeitung bahnförmigen Materials mit einem RotationsdruckwerkInfo
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Description
45
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verarbeitung bahnförmigen Materials mit einem Rotationsdruckwerk für indirekten Druck, insbesondere
indirekten Hochdruck, bei dessen Übertragungszylinder so die den Druck ausführende Fläche nur einen Teil seines
Umfangs einnimmt, und mit Einrichtungen zum Beeinflussen der Bahnbewegung, wobei dem Druckwerk eine Ausgleichseinrichtung zugeordnet ist, durch
die die Bahn intermittierend dem Druckwerk zuführbar und. von ihm abführbar ist und die ein bewegbares
Umlenkorgan für die Bahn aufweist, das mittels eines in .bhängigkeit vom Arbeiten des Druckwerks steuerbaren Antriebs um einen wenigstens der Umfangslänge
der für die Ausführung des Druckes vorhandenen so
Fläche des Übertragungszylinders entsprechenden Weg geradlinig derart hin und her bewegbar ist, daß seine
Bewegung in der einen Richtung gleichzeitig mit dem Druckvorgang erfolgt und seine Bewegung in der
anderen Richtung innerhalb desjenigen Zeitraumes stattfindet, in dem sich ein nichtdruckender, gegenüber
der druckenden Fläche nach innen zurückgesetzter Teil des Übertragungszylinders am Gegendruckzylinder
vorbeibewegt
Bei einer derartigen bekannten Vorrichtung (DE-OS 2139 652) ist dem Druckwerk ein an seinen Enden
Umlenkwalzen für das zu bedruckende Bahnmaterial aufweisender Wagen zugeordnet, der relativ zu
feststehend angeordneten Umlenkorganen für die Bahn hin und her bewegbar ist Die Bewegung des Wagens ist
vom Antrieb des Rotationszylinders des Druckwerkes abgeleitet, wobei zur Steuerung eine auf der Welle des
Rotationszylinders angeordnete Kurvenscheibe dient Hinter dem Druckwerk ist eine intermittierend arbeitende Vorschubvorrichtung für die Bahn vorgesehen.
Die Bewegung der Bahn erfolgt also vor und hinter dem Druckwerk absatzweise
Es ist weiterhin eine Vorrichtung zum Transport von in intermittierender Bewegung aus einer Druckmaschine kommenden Materialbahnen bekannt (DE-OS
21 46 038), bei der eine von der Materialbahn gebildete Schleife in einem Gehäuse auf der Schleifeninnenseite
mit Blasluft beaufschlagt wird. Es soll dadurch trotz des
intermittierenden Betriebs der Druckmaschine eine konstante Materialspannung erzeugt werden.
Bekannt ist ferner eine als gesonderte Einheit ausgebildete Vorrichtung (US-PS 34 64 610), die dazu
dient, eine aus einem Drucker einer Datenverarbeitungsanlage od. dgl. kommende, mit Randperforierungen versehene Papierbahn in sog. Leporello-Faltung in
einem Korb abzulegen. Ehe die Bahn zu einer in die Randperforierung eingreifenden Vorschubvorrichtung
gelangt, durchläuft sie in einer Schleife eine Kammer, in der auf die Schleivenunterseite ein ständiger Unterdruck
wirkt, den ein Ventilator erzeugt. Die von diesem geförderte Luft wird zur Speisung eines Luftlagers für
die Bahn an einer Umlenkstelle zwischen der Kammer und der Vorschubvorrichtung benutzt
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ermöglicht es, einerseits an bahnförmigem Material
Arbeitsvorgänge auszuführen, die jeweils einen vorübergehenden Stillstand der Bahr, erfordern, wie z. B.
ein Stanzen mit quer zur Bahn gerichteter Werkzeugbewegung und andererseits das bahnförmige Material
mittels eines rotativ arbeitenden Druckwerkes zu bedrucken. Deshalb ist eine solche Vorrichtung u. a. für
die Herstellung von Haftetiketten oder ähnlichen Erzeugnissen sehr geeignet zumal mittels des Druckwerkes dieser Vorrichtung namentlich im indirekten
Hochdruck gute Druckergebnisse erzielbar sind. Der Fertigungsablauf ist jedoch noch nicht in den;
Augenblick beendet, in dem die Bahn das Druckwerk verläßt, sondern die Bahn muß weiter transportiert
werden und es sind an ihr meist noch andere Operationen auszuführen, für die unmittelbar eine
kontinuierliche Bewegung erwünscht ist, z. B. ein Abziehen eines vom Stanzvorgang herrührenden
Abfallgitters, ein Aufwickeln der Bahn usw. Dabei ergeben sich besondere Schwierigkeiten dadurch, daß
der Druck auf der Bahn noch frisch ist, so daß es nicht möglich ist, die Bahn zwischen zwei ständig umlaufenden Walzen zu erfassen.
Angesichts des vorstehend Gesagten ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die in einfacher und zweckmäßiger Weise einen Übergang der das Druckwerk verlassenden
Bahn in eine kontinuierliche Bewegung ermöglicht, ohne daß dabei die Gefahr besteht, den auf die Bahn
aufgebrachten Druck zu verwischen oder zu beeinträchtigen.
daß dem Druckwerk eine Speichervorrichtung für die das Druckwerk verlassende Bahn unmittelbar nachgeordnet ist, die einen mit Ausnahme einer auf ihrer
Oberseite vorgesehenen öffnung für den Durchtritt einer Schleife der Bahn allseits geschlossenen Raum
bildet, dessen Inneres mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines Unterdruckes verbunden ist, wobei die
Bahn von der Speichervorrichtung mit kontinuierlicher Vorschubbewegung abziehDar ist, und daß der Raum
der Speicheivorrichtung einen mittels Ventils zu öffnenden und zu schließenden Lufteinlaß aufweist und
das Ventil in Abhängigkeit vom Arbeitstakt des Druckwerkes oder vom Arbeitstakt einer Vorschubeinrichtung für die Bahn steuerbar ist
Damit ist eine Vorrichtung geschaffen, die es in Verbindung mit Arbeitsvorgängen, die einen schrittweisen Vorschub der Bahn bedingen, sowie mit einem
anschließenden rotativ ausgeführten Druckvorgang ermöglicht, die Bahn mit kontinuierlicher Vorwärtsbewegung in der jeweils gewünschten Weise ohne
nachteilige Auswirkungen auf den frischen Druck weiterzubehandein und dabei auch die einwandfreie
Durchführung der voraufgegangenen Arbeitsoperationen einschließlich des rotativen Druckvorganges mit
Einhaltung der dazu notwendigen Bewegungs- und Spannungsverhältnisse der Bahn zu gewährleisten. Die
unmittelbare Zuordnung der Speichervorrichtung zu dem Druckwerk hat weiterhin den Vorteil, daß der
Raumbedarf gering gehalten werden kann und eine gute Führung der Bahn erzielbar ist
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung ausgestattete Maschine,
Fig.2 die Anordnung der Speichervorrichtung am
Druckwerk in schematischer Darstellung,
F i g. 5 eine hin und her bewegbare Ausgleichswalze für die Bahn.
Die in F i g. 1 dargestellte Maschine 1 dient zur Herstellung von Haftetiketten aus zweitägigem Band 2,
das von einer Rolle 3 abgezogen wird und die Maschine in deren Längsrichtung durchläuft Im Weg des Bandes 2
sind nacheinander eine beispielsweise mit einem Bandstahlschnitt ausgerüstete Stanze 4 mit quer zur
Bahn 2 gerichteter vertikaler Arbeitsbewegung, eine Vorschubeinrichtung 5 für die Bahn mit hin und her
bewegbaren Greifern 5a, ein insgesamt mit der Ziffer 6 bezeichnetes Druckwerk, eine dem letzteren zugeordnete Speichervorrichtung 7, eine Vorschubvorrichtung 8
mit kontinuierlich angetriebenen Vorschubwalzen 8a sowie eine Vorrichtung 9 zum Abziehen des sich durch
die Stanzung ergebenden, die Fläche zwischen den Haftetiketten ausmachenden Abfallgitters 10 angeordnet. Das letztere wird zu einer Rolle 11 aufgewickelt,
während das Trägermaterial 12 mit den fertigen Haftetiketten die Rolle 13 ergibt.
Die vorstehend genannten Teile und Vorrichtungen der Maschine 1 können einzeln oder in Gruppen
angetrieben sein oder auch von einer nicht besonders dargestellten, in Längsrichtung der Maschine vertaufenden Hauptwelle aus über Kupplungen u. dgl. antreibbar
sein.
Obgleich die Bewegung der Bahn 2 mittels der Vorrichtung 5 absatzweise erfolgt, wie es für das
Arbeiten der Stanze 4 erforderlich ist. wird das
Bedrucken der Bahn mittels des rotativ arbeitenden
Druckwerkes 6 bewirkt. Der Obergang zu einer kontinuierlichen Vorschubbewegung der Bahn 2, wit sie
durch die Vorrichtung 8 bewirkt wird, erfolgt anschließend an den Druckvorgang mit Hilfe der noch zu
erläuternden Speichervorrichtung 7.
Das Druckwerk 6 ist zur Ausführung eines Vierfarbendruckes im Trockenoffsetverfahren eingerichtet und
enthält vier Plattenzylinder 21 mit Druckformen 25, einen zentralen Übertragungszylinder 22, einen mit dem
letzteren zusammenarbeitenden Gegendruckzylinder 23 und Farbwerke 26. Der Übertragungszylinder 22 ist
auf einem Teil seines Umfanges mit einem zur Übertragung der Druckfarbe geeigneten Material, z. B.
einem Gummituch, versehen, welches die druckende Fläche 24 bildet.
Bevor die Bahn 2 das Druckwerk 6 erreicht wird sie über eine Ausgleichswalze 31 und »ine ortsfeste Walze
37 geführt wobei die Ausgleichswalze 31 in Richtung des in Fig.2 eingezeichneten Pfeiles 32 auf oder in
seitlichen Führungen 33 um einet* bestimmten Betrag hin und her bewegbar äst Wie insbesondere aus F i g. 5
ersichtlich ist, weist die Ausgleichswalze 31 an jedem über die Bahn seitlich überstehenden Ende ein Zahnrad
34 auf, das in eine ortsfest an der Druckvorrichtung angebrachte Zahnstange 33 als Führung eingreift und
sich bei der Hin- und Herbewegung der Ausgleichswalze auf dieser abwälzen kann. Die beiden endseitigen
Zahnräder 34 dienen zur Erzielung einer besonders hohen Genauigkeit der Wagenbewegung und der
Walzenführung, nicht jedoch zum Antrieb der Hin- und Herbewegung. Die letztere und zugleich deren Steuerung in Abhängigkeit vom Arbeitstakt der Vorrichtung
wird bei der dargestellten Ausführung durch eine Kurvenscheibe 3.5 bewirkt, an deren Umfang eine
zwischen dem eigentlichen Walzenteil und einem der endseitigen Zahnräder 34 auf der Walzenachse drehbar
gelagerte Rolle 36 oder auch ein zylindrischer Teil der Achse der Ausgleichswalze 31 anliegt. Falü erfc rderlich,
kann eine nicht besonders dargestellte, auf die Achse der Ausgleichswalze 31 wirkende Feder od. dgl.
vorhanden sein, um die Rolle 36 auf der Achse der Ausgleichswalze 31 in ständiger Anlage an der durch
den Umfang der Kurvenscheibe 35 gebildeten Steuerkante zu halten. Es hat sich gezeigt, daß eine solche
Anlage in völlig ausreichendem Maße jedoch auch schon durch die normale Bahnspannung erreicht wird.
Die Ausführung läßt sich weiterhin auch so treffen, daß ein mit der Ausgleichswalze verbundener oder auf
deren Achse drehbar gelagerter Teil in einer Nut der Kurvenscheibe geführt ist Die Ausbildung der Kurvenscheibe 35 und ihre Anordnung relativ zur Ausgleichswalze 31 ist so gewählt, daß die letztere bei einer
Unr'rahung des Übertragungszylinders 22 eine dieser
Drehbewegung zeitlich genau zugeordnete Hin- und Herbewegung aui'ührt.
Die Arbeitsweise ist so, daß sich die Ausgleichswalze 31 aus der in Fig.2 mit ausgezogener Linie
dargestellten Lage in Richtung auf die mit gestrichelten Linien wiedergegebene Lage zu bewegen beginnt wenn
die druckende Fläche 24 des Übertragungszylinders 22 gerade am Gegendruckzylinder vorbeigegangen ist
und dabei den Druck ausgeführt hat. Durch die nun erfolgende Bewegung der Ausgleichswalze 31 verbleibt
der gerade auf dem Gegendruckzylinder 23 aufliegende Teil der Bahn 2 an seiner Stelle, und zwar ungeachtet
des Arbeitens der Vorschubvorrichtung 5 (Fig. I), welche die Bahn um eine bestimmte Länge vorzieht.
Wenn die druckende Fläche 24 des Übertragungszylinders 22 bei der Wdterdrehung des letzteren wiederum
den Gegendruckzyliner 23 erreicht, hat infolge der gewählten Form der Kurvenscheibe 35 die Ausgleichswalze 31 auch das Ende ihres Weges erreicht und
beginnt nun, sich aus der in Fig.2 mit gestrichelten
Linien wiedergegebenen Lage in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage zurückzubewegen. Dadurch
wird die Bahn 2 auf ihrem hinter der Ausgleichswalze 31 befindlichen Teil nachgelassen, so daß sie beim nun
erfolgenden Druck ungehindert vom Übertragungszylinder 22 und Gegendruckzylinder 23 mitgenommen und
vorwärts transportiert werden kann, unabhängig davon, daß z. B. die Bahn 2 zu diesem Zeitpunkt im Bereich der
Stanze 4 keine Vorschubbewegung ausführt. Auf diese Weise wird erreicht, daß eine absatzweise bewegte
Bahn mittels eines rotativ arbeitenden Druckwerks hpdmrlct wprdpn kann wnhpi auf der Bahn 2 ein
Druckbild unmittelbar auf das andere folgen kann.
Bei der dargestellten Ausführung verläßt die Bahn 2 das Druckwerk also mit einer jeweils schrittweise
erfolgenden Bewegung. Andererseits soll die Bahn durch die Vorrichtung 8 (Fig. 1) eine kontinuierliche
Vorschubbewegung erhalten, damit der Aufwickelprozeß ununterbrochen vonstatten gehen kann. Um diesen
Übergang von einer absatzweisen in eine kontinuierliche Bewegung in einfacher und zweckmäßiger Weise zu
ermöglichen, ohne daß der aufgebrachte frische Druck durch die Einwirkung von Walzen oder sonstigen
Gliedern auf die Bahnoberfläche verwischt wird, ist die weiter oben bereits erwähnte, insgesamt mit der Ziffer 7
bezeichnete Speichervorrichtung vorgesehen, deren Aufbau insbesondere aus den F i g. 2,3 und 4 hervorgeht.
Die Speichervorrichtung 7 enthält einen beispielsweise aus Blechtafeln gebildeten Kasten 41 mit einem
Boden 42, zwei Stirnwänden 43, zwei Seitenwänden 44 und oberen Abschlußteilen 45, die zwischen sich eine
mittlere öffnung 46 belassen, durch die die Bahn 2 eintreten und wieder austreten kann. Dabei gleitet die
Bahn über zwei Auflagewalzen 47 od. dgl., die sich an den oberen Abschlußteilen 45 befinden oder auch lose
von den Seitenwänden 44 getragen sein können. Der Abstand der Seitenwände 44 voneinander entspricht der
Breite der Bahn 2.
Die Seitenwände der Speichervorrichtung können mit dem Boden und den Stirnwänden fest verbunden
sein, wenn die Speichervorrichtung nur für eine einzige Bahnbreite verwendet werden soll. Anderenfalls werden
die Seitenwände zweckmäßig in Querrichtung zur Durchlaufrichtung der Bahn einstellbar gemacht, so daß
sie der jeweiligen Bahnbreite angepaßt werden können. Dies läßt sich auf verschiedene Weise erreichen. Die
Seitenwände 44 können z. B, wie F i g. 3 zeigt, durch
Bolzen 48 miteinander verbunden sein, die an ihren Enden Gewinde aufweisen und mit diesen entweder
unmittelbar in entsprechende Gewinde der Seitenwände 44 einschraubbar sind oder die Bohrungen in den
Seitenwänden durchgreifen und dann jeweils mit Mutter 49 und Kontermutter 50 so an den Seitenwänden 44
festgelegt werden, daß diese den gewünschten Abstand voneinander haben. Die Seitenwände können auch in
Führungen gleiten und beispielsweise mit Druckschrauben feststellbar sein. Die den Kanten der Seitenwände
ίο 44 zugewandten Flächen der Stirnwände 43 und des
Bodens 42 des Kastens 41 sowie ggf. der oberen Abschlußteile 45 und/cder die betreffende Kantenflächen
der Seitenwände 44 können mit Dichtungsmaterial 57 versehen sein, wie dies F i g. 4 veranschaulicht.
Die Speichervorrichtung 7 bildet mit einer nach Art einer Schleife 51 (Fig. 2) in sie hineinhängenden Bahn
einen geschlossenen Raum 56, in dem mittels einer nicht hesnriHpr«: dargestellten, an eine Leitung 52 angeschlossenen
Pumpe od. dgl. ein Unterdruck erzeugt werden kann. Dieser Unterdruck bewirkt, daß die Bahn 2, 51
auch bei ihrer einerseits schrittweise erfolgenden und andererseits kontinuierlich stattfindenden Bewegung
immer in Anlage mit den Auflagewalzen 47 verbleibt und daß sich jeweils entsprechend den erfolgenden
Einlauf- und Auslaufbewegungen nur noch die Schleife 51 abwechselnd etwas nach oben und unten verlagert.
Damit ist "uf einfachste Weise und ohne jede Gefahr einer Beeinträchtigung des frischen Druckbildes auf der
Bahn 2 eine Möglichkeit zum Übergang von einer diskontinuierlichen in eine kontinuierliche Bahnbewegung
geschaffen.
Die Speichervorrichtung 7 weist einen mittels eines Ventils 53 zu öffnenden und zu schließenden Lufteinlaß
54 auf. Dadurch wird der im Inneren des Kastens 41 herrschende Unterdruck zu bestimmten Zeiten vorübergehend
herabgesetzt. Dies kann z. B. dann zweckmäßig sein, wenn bei der dargestellten Ausführung die
Ausgleichswalze 31 zurückläuft, um während dieses Vorganges die Bahnspannung herabzusetzen. Das
Ventil 53 läßt sich mittels eines Elektromagneten oder einer sonstigen ansteuerbaren Betätigungsvorrichtung
55 in Abhängigkeit vom Arbeitstakt des Druckwerkes 6 oder der Vorschubvorrichtung 5 zu vorgebbaren
Zeitpunkten öffnen bzw. schließen. Geeignete Steuer- oder Schaltelemente stehen dem Fachmann für solche
Zwecke zur Verfugung, so daß hierauf nicht weiter eingegangen zu werden braucht
Die Kurvenscheibe 35, welche die hin- und hergehende Bewegung der Ausgleichswalze 31 im Arbeitstakt
des Druckwerkes steuert, wie dies weiter oben erläu! rt
worden ist, kann auf der Achse eines Zahnrades sitzen, das seinerseits mit einem z. B. von einem Elektromotor
angetriebenen Hauptantriebsrad für das Druckwerk im Eingriff ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Ü W 'MPatentanspruch:Vorrichtung zur Verarbeitung bahnförmigen Materials mit einem Rotationsdruckwerk für indirekten Druck, insbesondere indirekten Hochdruck, bei dessen Übertragungszylinder die den Druck ausführende Fläche nur einen Teil seines Umfanges einnimmt, und mit Einrichtungen zum Beeinflussen der Bahnbewegung, wobei dem Druckwerk eine Ausgleichseinrichtung zugeordnet ist, durch die die Bahn intermittierend dem Druckwerk zuführbar und von ihm abführbar ist und die ein bewegbares Umlenkorgan für die Bahn aufweist, das mittels eines in Abhängigkeit vom Arbeiten des Druckwerkes steuerbaren Antriebs um einen wenigstens der Umfangslänge der für die Ausführung des Druckes vorhandenen Fläche des Übertragungszylinders entsprechenden Weg geradlinig derart hin und her bewegbar ist, daß seine Bewegung in der einen Richtung gleichzeitig mit dem Druckvorgang erfolgt und seine Bewegung in der anderen Richtung innerhalb desjenigen Zeitraumes stattfindet, in dem sich ein nichtdruckender, gegenüber der druckenden Räche nach innen zurückgesetzter Teil des Übertragungszylinders am Gegendruckzylinder vorbeibe- wegt, dadurch gekennzeichnet, daß dem Druckwerk (6) eine Speichervorrichtung (7) für die das Druckwerk verlassende Bahn (2) unmittelbar nachgeordnet ist, die einen mit Ausnahme einer auf ihrer Oberseite vorgesehenen Öffnung (46) für den Durchtritt einer Schleife (51) der Bahn (2) allseits geschlossenen Raum (56) bildet, dessen Inneres mit einer Einrichtung zur Erzeug .ng eines Unterdrucks verbunden ist, wobei die Bahn (2) von der Speichervorrichtung (7) mit k ntinuierlicher Vor-Schubbewegung abziehbar ist, und daß der Raum (56) der Speichervorrichtung (7) einen mittels Ventils(53) zu öffnenden und zu schließenden Lufteinlaß(54) aufweist und das Ventil (53) in Abhängigkeit vom Arbeitstakt des Druckwerkes (6) oder vom *o Arbeitstakt einer Vorschubeinrichtung (5) für die Bahn (2) steuerbar ist
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| DE19732365668 DE2365668C3 (de) | 1973-08-27 | 1973-08-27 | Vorrichtung zur Verarbeitung bahnförmigen Materials mit einem Rotationsdruckwerk |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19732365668 DE2365668C3 (de) | 1973-08-27 | 1973-08-27 | Vorrichtung zur Verarbeitung bahnförmigen Materials mit einem Rotationsdruckwerk |
Publications (3)
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| DE2365668C3 DE2365668C3 (de) | 1979-10-25 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |