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DE2365668B2 - Vorrichtung zur Verarbeitung bahnförmigen Materials mit einem Rotationsdruckwerk - Google Patents

Vorrichtung zur Verarbeitung bahnförmigen Materials mit einem Rotationsdruckwerk

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DE2365668B2
DE2365668B2 DE19732365668 DE2365668A DE2365668B2 DE 2365668 B2 DE2365668 B2 DE 2365668B2 DE 19732365668 DE19732365668 DE 19732365668 DE 2365668 A DE2365668 A DE 2365668A DE 2365668 B2 DE2365668 B2 DE 2365668B2
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printing
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DE19732365668
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DE2365668A1 (de
DE2365668C3 (de
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Juergen 1000 Berlin Schulz
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Individual
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Publication of DE2365668B2 publication Critical patent/DE2365668B2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • B41F23/04Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing by heat drying, by cooling, by applying powders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/02Conveying or guiding webs through presses or machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

45
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verarbeitung bahnförmigen Materials mit einem Rotationsdruckwerk für indirekten Druck, insbesondere indirekten Hochdruck, bei dessen Übertragungszylinder so die den Druck ausführende Fläche nur einen Teil seines Umfangs einnimmt, und mit Einrichtungen zum Beeinflussen der Bahnbewegung, wobei dem Druckwerk eine Ausgleichseinrichtung zugeordnet ist, durch die die Bahn intermittierend dem Druckwerk zuführbar und. von ihm abführbar ist und die ein bewegbares Umlenkorgan für die Bahn aufweist, das mittels eines in .bhängigkeit vom Arbeiten des Druckwerks steuerbaren Antriebs um einen wenigstens der Umfangslänge der für die Ausführung des Druckes vorhandenen so Fläche des Übertragungszylinders entsprechenden Weg geradlinig derart hin und her bewegbar ist, daß seine Bewegung in der einen Richtung gleichzeitig mit dem Druckvorgang erfolgt und seine Bewegung in der anderen Richtung innerhalb desjenigen Zeitraumes stattfindet, in dem sich ein nichtdruckender, gegenüber der druckenden Fläche nach innen zurückgesetzter Teil des Übertragungszylinders am Gegendruckzylinder vorbeibewegt
Bei einer derartigen bekannten Vorrichtung (DE-OS 2139 652) ist dem Druckwerk ein an seinen Enden Umlenkwalzen für das zu bedruckende Bahnmaterial aufweisender Wagen zugeordnet, der relativ zu feststehend angeordneten Umlenkorganen für die Bahn hin und her bewegbar ist Die Bewegung des Wagens ist vom Antrieb des Rotationszylinders des Druckwerkes abgeleitet, wobei zur Steuerung eine auf der Welle des Rotationszylinders angeordnete Kurvenscheibe dient Hinter dem Druckwerk ist eine intermittierend arbeitende Vorschubvorrichtung für die Bahn vorgesehen. Die Bewegung der Bahn erfolgt also vor und hinter dem Druckwerk absatzweise
Es ist weiterhin eine Vorrichtung zum Transport von in intermittierender Bewegung aus einer Druckmaschine kommenden Materialbahnen bekannt (DE-OS 21 46 038), bei der eine von der Materialbahn gebildete Schleife in einem Gehäuse auf der Schleifeninnenseite mit Blasluft beaufschlagt wird. Es soll dadurch trotz des intermittierenden Betriebs der Druckmaschine eine konstante Materialspannung erzeugt werden.
Bekannt ist ferner eine als gesonderte Einheit ausgebildete Vorrichtung (US-PS 34 64 610), die dazu dient, eine aus einem Drucker einer Datenverarbeitungsanlage od. dgl. kommende, mit Randperforierungen versehene Papierbahn in sog. Leporello-Faltung in einem Korb abzulegen. Ehe die Bahn zu einer in die Randperforierung eingreifenden Vorschubvorrichtung gelangt, durchläuft sie in einer Schleife eine Kammer, in der auf die Schleivenunterseite ein ständiger Unterdruck wirkt, den ein Ventilator erzeugt. Die von diesem geförderte Luft wird zur Speisung eines Luftlagers für die Bahn an einer Umlenkstelle zwischen der Kammer und der Vorschubvorrichtung benutzt
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ermöglicht es, einerseits an bahnförmigem Material Arbeitsvorgänge auszuführen, die jeweils einen vorübergehenden Stillstand der Bahr, erfordern, wie z. B. ein Stanzen mit quer zur Bahn gerichteter Werkzeugbewegung und andererseits das bahnförmige Material mittels eines rotativ arbeitenden Druckwerkes zu bedrucken. Deshalb ist eine solche Vorrichtung u. a. für die Herstellung von Haftetiketten oder ähnlichen Erzeugnissen sehr geeignet zumal mittels des Druckwerkes dieser Vorrichtung namentlich im indirekten Hochdruck gute Druckergebnisse erzielbar sind. Der Fertigungsablauf ist jedoch noch nicht in den; Augenblick beendet, in dem die Bahn das Druckwerk verläßt, sondern die Bahn muß weiter transportiert werden und es sind an ihr meist noch andere Operationen auszuführen, für die unmittelbar eine kontinuierliche Bewegung erwünscht ist, z. B. ein Abziehen eines vom Stanzvorgang herrührenden Abfallgitters, ein Aufwickeln der Bahn usw. Dabei ergeben sich besondere Schwierigkeiten dadurch, daß der Druck auf der Bahn noch frisch ist, so daß es nicht möglich ist, die Bahn zwischen zwei ständig umlaufenden Walzen zu erfassen.
Angesichts des vorstehend Gesagten ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die in einfacher und zweckmäßiger Weise einen Übergang der das Druckwerk verlassenden Bahn in eine kontinuierliche Bewegung ermöglicht, ohne daß dabei die Gefahr besteht, den auf die Bahn aufgebrachten Druck zu verwischen oder zu beeinträchtigen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor,
daß dem Druckwerk eine Speichervorrichtung für die das Druckwerk verlassende Bahn unmittelbar nachgeordnet ist, die einen mit Ausnahme einer auf ihrer Oberseite vorgesehenen öffnung für den Durchtritt einer Schleife der Bahn allseits geschlossenen Raum bildet, dessen Inneres mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines Unterdruckes verbunden ist, wobei die Bahn von der Speichervorrichtung mit kontinuierlicher Vorschubbewegung abziehDar ist, und daß der Raum der Speicheivorrichtung einen mittels Ventils zu öffnenden und zu schließenden Lufteinlaß aufweist und das Ventil in Abhängigkeit vom Arbeitstakt des Druckwerkes oder vom Arbeitstakt einer Vorschubeinrichtung für die Bahn steuerbar ist
Damit ist eine Vorrichtung geschaffen, die es in Verbindung mit Arbeitsvorgängen, die einen schrittweisen Vorschub der Bahn bedingen, sowie mit einem anschließenden rotativ ausgeführten Druckvorgang ermöglicht, die Bahn mit kontinuierlicher Vorwärtsbewegung in der jeweils gewünschten Weise ohne nachteilige Auswirkungen auf den frischen Druck weiterzubehandein und dabei auch die einwandfreie Durchführung der voraufgegangenen Arbeitsoperationen einschließlich des rotativen Druckvorganges mit Einhaltung der dazu notwendigen Bewegungs- und Spannungsverhältnisse der Bahn zu gewährleisten. Die unmittelbare Zuordnung der Speichervorrichtung zu dem Druckwerk hat weiterhin den Vorteil, daß der Raumbedarf gering gehalten werden kann und eine gute Führung der Bahn erzielbar ist
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung ausgestattete Maschine,
Fig.2 die Anordnung der Speichervorrichtung am Druckwerk in schematischer Darstellung,
F i g. 3 eine Draufsicht auf die Speichervorrichtung, F i g. 4 eine Einzelheit zu F i g. 3 im Schnitt und
F i g. 5 eine hin und her bewegbare Ausgleichswalze für die Bahn.
Die in F i g. 1 dargestellte Maschine 1 dient zur Herstellung von Haftetiketten aus zweitägigem Band 2, das von einer Rolle 3 abgezogen wird und die Maschine in deren Längsrichtung durchläuft Im Weg des Bandes 2 sind nacheinander eine beispielsweise mit einem Bandstahlschnitt ausgerüstete Stanze 4 mit quer zur Bahn 2 gerichteter vertikaler Arbeitsbewegung, eine Vorschubeinrichtung 5 für die Bahn mit hin und her bewegbaren Greifern 5a, ein insgesamt mit der Ziffer 6 bezeichnetes Druckwerk, eine dem letzteren zugeordnete Speichervorrichtung 7, eine Vorschubvorrichtung 8 mit kontinuierlich angetriebenen Vorschubwalzen 8a sowie eine Vorrichtung 9 zum Abziehen des sich durch die Stanzung ergebenden, die Fläche zwischen den Haftetiketten ausmachenden Abfallgitters 10 angeordnet. Das letztere wird zu einer Rolle 11 aufgewickelt, während das Trägermaterial 12 mit den fertigen Haftetiketten die Rolle 13 ergibt.
Die vorstehend genannten Teile und Vorrichtungen der Maschine 1 können einzeln oder in Gruppen angetrieben sein oder auch von einer nicht besonders dargestellten, in Längsrichtung der Maschine vertaufenden Hauptwelle aus über Kupplungen u. dgl. antreibbar sein.
Obgleich die Bewegung der Bahn 2 mittels der Vorrichtung 5 absatzweise erfolgt, wie es für das Arbeiten der Stanze 4 erforderlich ist. wird das Bedrucken der Bahn mittels des rotativ arbeitenden Druckwerkes 6 bewirkt. Der Obergang zu einer kontinuierlichen Vorschubbewegung der Bahn 2, wit sie durch die Vorrichtung 8 bewirkt wird, erfolgt anschließend an den Druckvorgang mit Hilfe der noch zu erläuternden Speichervorrichtung 7.
Das Druckwerk 6 ist zur Ausführung eines Vierfarbendruckes im Trockenoffsetverfahren eingerichtet und enthält vier Plattenzylinder 21 mit Druckformen 25, einen zentralen Übertragungszylinder 22, einen mit dem letzteren zusammenarbeitenden Gegendruckzylinder 23 und Farbwerke 26. Der Übertragungszylinder 22 ist auf einem Teil seines Umfanges mit einem zur Übertragung der Druckfarbe geeigneten Material, z. B. einem Gummituch, versehen, welches die druckende Fläche 24 bildet.
Bevor die Bahn 2 das Druckwerk 6 erreicht wird sie über eine Ausgleichswalze 31 und »ine ortsfeste Walze 37 geführt wobei die Ausgleichswalze 31 in Richtung des in Fig.2 eingezeichneten Pfeiles 32 auf oder in seitlichen Führungen 33 um einet* bestimmten Betrag hin und her bewegbar äst Wie insbesondere aus F i g. 5 ersichtlich ist, weist die Ausgleichswalze 31 an jedem über die Bahn seitlich überstehenden Ende ein Zahnrad 34 auf, das in eine ortsfest an der Druckvorrichtung angebrachte Zahnstange 33 als Führung eingreift und sich bei der Hin- und Herbewegung der Ausgleichswalze auf dieser abwälzen kann. Die beiden endseitigen Zahnräder 34 dienen zur Erzielung einer besonders hohen Genauigkeit der Wagenbewegung und der Walzenführung, nicht jedoch zum Antrieb der Hin- und Herbewegung. Die letztere und zugleich deren Steuerung in Abhängigkeit vom Arbeitstakt der Vorrichtung wird bei der dargestellten Ausführung durch eine Kurvenscheibe 3.5 bewirkt, an deren Umfang eine zwischen dem eigentlichen Walzenteil und einem der endseitigen Zahnräder 34 auf der Walzenachse drehbar gelagerte Rolle 36 oder auch ein zylindrischer Teil der Achse der Ausgleichswalze 31 anliegt. Falü erfc rderlich, kann eine nicht besonders dargestellte, auf die Achse der Ausgleichswalze 31 wirkende Feder od. dgl. vorhanden sein, um die Rolle 36 auf der Achse der Ausgleichswalze 31 in ständiger Anlage an der durch den Umfang der Kurvenscheibe 35 gebildeten Steuerkante zu halten. Es hat sich gezeigt, daß eine solche Anlage in völlig ausreichendem Maße jedoch auch schon durch die normale Bahnspannung erreicht wird. Die Ausführung läßt sich weiterhin auch so treffen, daß ein mit der Ausgleichswalze verbundener oder auf deren Achse drehbar gelagerter Teil in einer Nut der Kurvenscheibe geführt ist Die Ausbildung der Kurvenscheibe 35 und ihre Anordnung relativ zur Ausgleichswalze 31 ist so gewählt, daß die letztere bei einer Unr'rahung des Übertragungszylinders 22 eine dieser Drehbewegung zeitlich genau zugeordnete Hin- und Herbewegung aui'ührt.
Die Arbeitsweise ist so, daß sich die Ausgleichswalze 31 aus der in Fig.2 mit ausgezogener Linie dargestellten Lage in Richtung auf die mit gestrichelten Linien wiedergegebene Lage zu bewegen beginnt wenn die druckende Fläche 24 des Übertragungszylinders 22 gerade am Gegendruckzylinder vorbeigegangen ist und dabei den Druck ausgeführt hat. Durch die nun erfolgende Bewegung der Ausgleichswalze 31 verbleibt der gerade auf dem Gegendruckzylinder 23 aufliegende Teil der Bahn 2 an seiner Stelle, und zwar ungeachtet des Arbeitens der Vorschubvorrichtung 5 (Fig. I), welche die Bahn um eine bestimmte Länge vorzieht.
Wenn die druckende Fläche 24 des Übertragungszylinders 22 bei der Wdterdrehung des letzteren wiederum den Gegendruckzyliner 23 erreicht, hat infolge der gewählten Form der Kurvenscheibe 35 die Ausgleichswalze 31 auch das Ende ihres Weges erreicht und beginnt nun, sich aus der in Fig.2 mit gestrichelten Linien wiedergegebenen Lage in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage zurückzubewegen. Dadurch wird die Bahn 2 auf ihrem hinter der Ausgleichswalze 31 befindlichen Teil nachgelassen, so daß sie beim nun erfolgenden Druck ungehindert vom Übertragungszylinder 22 und Gegendruckzylinder 23 mitgenommen und vorwärts transportiert werden kann, unabhängig davon, daß z. B. die Bahn 2 zu diesem Zeitpunkt im Bereich der Stanze 4 keine Vorschubbewegung ausführt. Auf diese Weise wird erreicht, daß eine absatzweise bewegte Bahn mittels eines rotativ arbeitenden Druckwerks hpdmrlct wprdpn kann wnhpi auf der Bahn 2 ein Druckbild unmittelbar auf das andere folgen kann.
Bei der dargestellten Ausführung verläßt die Bahn 2 das Druckwerk also mit einer jeweils schrittweise erfolgenden Bewegung. Andererseits soll die Bahn durch die Vorrichtung 8 (Fig. 1) eine kontinuierliche Vorschubbewegung erhalten, damit der Aufwickelprozeß ununterbrochen vonstatten gehen kann. Um diesen Übergang von einer absatzweisen in eine kontinuierliche Bewegung in einfacher und zweckmäßiger Weise zu ermöglichen, ohne daß der aufgebrachte frische Druck durch die Einwirkung von Walzen oder sonstigen Gliedern auf die Bahnoberfläche verwischt wird, ist die weiter oben bereits erwähnte, insgesamt mit der Ziffer 7 bezeichnete Speichervorrichtung vorgesehen, deren Aufbau insbesondere aus den F i g. 2,3 und 4 hervorgeht.
Die Speichervorrichtung 7 enthält einen beispielsweise aus Blechtafeln gebildeten Kasten 41 mit einem Boden 42, zwei Stirnwänden 43, zwei Seitenwänden 44 und oberen Abschlußteilen 45, die zwischen sich eine mittlere öffnung 46 belassen, durch die die Bahn 2 eintreten und wieder austreten kann. Dabei gleitet die Bahn über zwei Auflagewalzen 47 od. dgl., die sich an den oberen Abschlußteilen 45 befinden oder auch lose von den Seitenwänden 44 getragen sein können. Der Abstand der Seitenwände 44 voneinander entspricht der Breite der Bahn 2.
Die Seitenwände der Speichervorrichtung können mit dem Boden und den Stirnwänden fest verbunden sein, wenn die Speichervorrichtung nur für eine einzige Bahnbreite verwendet werden soll. Anderenfalls werden die Seitenwände zweckmäßig in Querrichtung zur Durchlaufrichtung der Bahn einstellbar gemacht, so daß sie der jeweiligen Bahnbreite angepaßt werden können. Dies läßt sich auf verschiedene Weise erreichen. Die Seitenwände 44 können z. B, wie F i g. 3 zeigt, durch Bolzen 48 miteinander verbunden sein, die an ihren Enden Gewinde aufweisen und mit diesen entweder unmittelbar in entsprechende Gewinde der Seitenwände 44 einschraubbar sind oder die Bohrungen in den Seitenwänden durchgreifen und dann jeweils mit Mutter 49 und Kontermutter 50 so an den Seitenwänden 44 festgelegt werden, daß diese den gewünschten Abstand voneinander haben. Die Seitenwände können auch in Führungen gleiten und beispielsweise mit Druckschrauben feststellbar sein. Die den Kanten der Seitenwände
ίο 44 zugewandten Flächen der Stirnwände 43 und des Bodens 42 des Kastens 41 sowie ggf. der oberen Abschlußteile 45 und/cder die betreffende Kantenflächen der Seitenwände 44 können mit Dichtungsmaterial 57 versehen sein, wie dies F i g. 4 veranschaulicht.
Die Speichervorrichtung 7 bildet mit einer nach Art einer Schleife 51 (Fig. 2) in sie hineinhängenden Bahn einen geschlossenen Raum 56, in dem mittels einer nicht hesnriHpr«: dargestellten, an eine Leitung 52 angeschlossenen Pumpe od. dgl. ein Unterdruck erzeugt werden kann. Dieser Unterdruck bewirkt, daß die Bahn 2, 51 auch bei ihrer einerseits schrittweise erfolgenden und andererseits kontinuierlich stattfindenden Bewegung immer in Anlage mit den Auflagewalzen 47 verbleibt und daß sich jeweils entsprechend den erfolgenden Einlauf- und Auslaufbewegungen nur noch die Schleife 51 abwechselnd etwas nach oben und unten verlagert. Damit ist "uf einfachste Weise und ohne jede Gefahr einer Beeinträchtigung des frischen Druckbildes auf der Bahn 2 eine Möglichkeit zum Übergang von einer diskontinuierlichen in eine kontinuierliche Bahnbewegung geschaffen.
Die Speichervorrichtung 7 weist einen mittels eines Ventils 53 zu öffnenden und zu schließenden Lufteinlaß
54 auf. Dadurch wird der im Inneren des Kastens 41 herrschende Unterdruck zu bestimmten Zeiten vorübergehend herabgesetzt. Dies kann z. B. dann zweckmäßig sein, wenn bei der dargestellten Ausführung die Ausgleichswalze 31 zurückläuft, um während dieses Vorganges die Bahnspannung herabzusetzen. Das Ventil 53 läßt sich mittels eines Elektromagneten oder einer sonstigen ansteuerbaren Betätigungsvorrichtung
55 in Abhängigkeit vom Arbeitstakt des Druckwerkes 6 oder der Vorschubvorrichtung 5 zu vorgebbaren Zeitpunkten öffnen bzw. schließen. Geeignete Steuer- oder Schaltelemente stehen dem Fachmann für solche Zwecke zur Verfugung, so daß hierauf nicht weiter eingegangen zu werden braucht
Die Kurvenscheibe 35, welche die hin- und hergehende Bewegung der Ausgleichswalze 31 im Arbeitstakt des Druckwerkes steuert, wie dies weiter oben erläu! rt worden ist, kann auf der Achse eines Zahnrades sitzen, das seinerseits mit einem z. B. von einem Elektromotor angetriebenen Hauptantriebsrad für das Druckwerk im Eingriff ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Ü W 'M
    Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Verarbeitung bahnförmigen Materials mit einem Rotationsdruckwerk für indirekten Druck, insbesondere indirekten Hochdruck, bei dessen Übertragungszylinder die den Druck ausführende Fläche nur einen Teil seines Umfanges einnimmt, und mit Einrichtungen zum Beeinflussen der Bahnbewegung, wobei dem Druckwerk eine Ausgleichseinrichtung zugeordnet ist, durch die die Bahn intermittierend dem Druckwerk zuführbar und von ihm abführbar ist und die ein bewegbares Umlenkorgan für die Bahn aufweist, das mittels eines in Abhängigkeit vom Arbeiten des Druckwerkes steuerbaren Antriebs um einen wenigstens der Umfangslänge der für die Ausführung des Druckes vorhandenen Fläche des Übertragungszylinders entsprechenden Weg geradlinig derart hin und her bewegbar ist, daß seine Bewegung in der einen Richtung gleichzeitig mit dem Druckvorgang erfolgt und seine Bewegung in der anderen Richtung innerhalb desjenigen Zeitraumes stattfindet, in dem sich ein nichtdruckender, gegenüber der druckenden Räche nach innen zurückgesetzter Teil des Übertragungszylinders am Gegendruckzylinder vorbeibe- wegt, dadurch gekennzeichnet, daß dem Druckwerk (6) eine Speichervorrichtung (7) für die das Druckwerk verlassende Bahn (2) unmittelbar nachgeordnet ist, die einen mit Ausnahme einer auf ihrer Oberseite vorgesehenen Öffnung (46) für den Durchtritt einer Schleife (51) der Bahn (2) allseits geschlossenen Raum (56) bildet, dessen Inneres mit einer Einrichtung zur Erzeug .ng eines Unterdrucks verbunden ist, wobei die Bahn (2) von der Speichervorrichtung (7) mit k ntinuierlicher Vor-Schubbewegung abziehbar ist, und daß der Raum (56) der Speichervorrichtung (7) einen mittels Ventils
    (53) zu öffnenden und zu schließenden Lufteinlaß
    (54) aufweist und das Ventil (53) in Abhängigkeit vom Arbeitstakt des Druckwerkes (6) oder vom *o Arbeitstakt einer Vorschubeinrichtung (5) für die Bahn (2) steuerbar ist
DE19732365668 1973-08-27 1973-08-27 Vorrichtung zur Verarbeitung bahnförmigen Materials mit einem Rotationsdruckwerk Expired DE2365668C3 (de)

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