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DE539405C - Lackier- und Rotationsgummidruckmaschine fuer fortlaufende Bandstreifen aus steifem Stoff, insbesondere Blech - Google Patents

Lackier- und Rotationsgummidruckmaschine fuer fortlaufende Bandstreifen aus steifem Stoff, insbesondere Blech

Info

Publication number
DE539405C
DE539405C DEC41632D DEC0041632D DE539405C DE 539405 C DE539405 C DE 539405C DE C41632 D DEC41632 D DE C41632D DE C0041632 D DEC0041632 D DE C0041632D DE 539405 C DE539405 C DE 539405C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing
painting
sheet metal
cylinder
stiff material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC41632D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEC41632D priority Critical patent/DE539405C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE539405C publication Critical patent/DE539405C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G7/00Auxiliary perforating apparatus associated with printing devices

Landscapes

  • Rotary Presses (AREA)

Description

  • Lackier- und Rotationsgummidruckmaschine für fortlaufende Bandstreifen aus steifem Stoff, insbesondere Blech Das Drucken von fortlaufenden oder endlosen Bändern ist bekannt; auch hat man schon neben einem Gummizylinder zwei mit gleicher Druckfläche versehene Plattenzylinder angeordnet, die je eine Hälfte des Gummizylinders mit Druck versahen, so daß sich die eine Hälfte unmittelbar an die andere anschloß. Diese Anordnung vergrößert und verteuert die Maschine, ganz ,abgesehen vom Kraftbedarf. Die bekannten Maschinen haben keinerlei Sicherungsvorrichtungen gegen das Rutschen des Bandes, und sie besitzen keinerlei zwangsläufige Führung des durchlaufenden Bandstreifens.
  • Die Erfindung will diese Übelstände beseitigen, indem unter Verwendung von nur einem Plattenzylinder die Drucklänge in gewissen Grenzen gehalten wird, wobei sich die einzelnen Drucklängen so zusammensetzen, daß Druckanfang mit Druckende zusammenstoßen, ohne daß der Druck verwischt wird. Zum Ausführen einer so zwangsläufigen Bewegung wird eine Randlochung an dem Band durch ein vorgelagertes Stanzwerk vorgenommen, das gleichzeitig auch als Vorschub für das Band wirkt. Der eine Teil des Stanzwerkes kann gegebenenfalls mit dem Druckzylinder vereinigt sein.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. z zeigt die neue Druckmaschine mit einem fortlaufenden zu bedruckenden Band und mit verschiedenen auswechselbaren Druckvorrichtungen.
  • Fig. z ist eine abgeänderte Ausführungsform, und Fig.3 zeigt die Bewegungsvorgänge.
  • Die Maschine in der Ausführungsform nach Fig. z besteht aus einem Plattenzylinder -4 mit dem darüberliegenden FarbwerkDD, ,aus einem Gummizylinder B und einem Druckzylinder C. Durch die Lackierwerke E und F kann diese Maschine auch zum Lackieren des Bandstreifens a auf beiden Seiten verwendet werden unter Ausschaltung des PlattenzylindersA nebst FarbwerkD. Der Bandstreifena wird durch ein Stanzwerk geführt, das aus zwei, je nach der Breite des Bandstreifens verstellbaren Scheiben ,G und aus je zwei mit entsprechenden Matrizen versehenen Gegenscheiben H besteht. Diesen Stanzscheiben G mit Gegenscheiben H fällt nicht nur die Aufgabe zu, den Bandstreifen a auf beiden Seiten zu lochen, sondern auch die, das Band zu führen. Während die Zylinder A, B und G in dem gleichen Drehsinn noch weiter umlaufen, entfernt sich der Druckzylinder C nach Beendigung des Druckes unter der Wirkung einer an sich bekannten Steuerung von dem Gummizylinder B, während der Bandstreifena noch ein kurzes Stück weiterläuft. Dann kommt das Stanzwerk G, H zum Stillstand, um dann eine regelbare Rückwärtsbewegung um ein etwas längeres Stück auszuführen. Vor dem Beginn des Druckens, also bevor der Druckzylinder C gegen den Gummizylinder D angepreßt wird, beginnt das Stanzwerk G, H bereits wieder seine Vorwärtsbewegung mit der Geschwindigkeit der Zylinder B, C, so daß ein Verwischen des Druckes auf denn Bandstreifena vermieden wird und der Druckanfang und das Ende des vorhergehenden Druckes dicht nebeneinander liegen. Die Lochung des BUndstreifens a auf beiden Seiten und die Führung durch das Stanzwerk G, H gewährleisten bei mehrmaligem Durchgang des Bandes durch die Maschine genauen Druck auf die gewünschte Stelle.
  • Die Bewegungsvorgänge sind aus Fig. 3 ersichtlich.
  • Auf der verlängerten Welle des Gummizylinders B sitzt außerhalb des Maschinengestelles ein Zahnrad g mit unterbrochenem Zahnkranz, dessen Teilung der Teilung der Stanzstählchen auf den Stanzscheiben G entspricht. Das Zahnrad 9 greift in ein Zahnrad io auf der verlängerten Welle des Druckzylinders C außerhalb des Gestelles ein. Das Zahnrad io treibt wiederum Zahnräder auf den verlängerten 'Wellen der StanzscheibenG und der Gegenstanzscheiben H. Das Zahnrad 9 trägt ferner seitlich eine Kurve i i, in der eine Rolle 12 läuft. Diese sitzt auf einem Hebel 13, der um einen am Maschinengestell befestigten Bolzen 14 drehbar ist. Der Hebel i3 trägt an seinem freien Ende einen Zahnkranz, der in die Zähne eines auf der Welle des Druckzylinders C befestigten Segmentes 15 eingreift und diesem und damit dem Druckzylinder C eine der Form der Kurve i i entsprechende hin und her schwingende Bewegung erteilt. Das Zahnrad io und das Zahnsegment 15 besitzen seitlich Einfräsungen 23, mit deren Hilfe beide durch axiales Verschieben des Zahnsegmentes 15 miteinander gekuppelt werden können. Dieses Kuppeln und Entkuppeln. besorgt der Doppelhebel 16, der auf dem am Gestell befestigten Bolzen 17 drehbar gelagert ist. Der Hebel i6 trägt an seinem einen Ende zwei Rollen 18, die an beiden Seiten des Zahnrades 9 laufen. Mit Hilfe dieser Rollen wird der Hebel 16 durch zwei an den Seiten des Zahnrades 9 sitzenden Kurven i 9 und 2o gesteuert. An dem anderen Ende des Hebels 16 sitzt ein Ringsegment 2i (Fig. 3), das in einer Rille 22 auf der Nabe des Zahnsegmentes 15 läuft.
  • Der Arbeitsgang vollzieht sich folgendermaßen: Kurz vor Beendigung des Druckes, wenn der letzte Zahn des einen unterbrochenen Zahnkranz besitzenden Zahnrades 9 noch mit dem Zahnradio in Eingriff steht, hat der Hebel i3 das Zahnsegment 15 vermöge der Form der Kurve i i in eine Vorwärtsbewegung gebracht, die der des Zahnrades i o entspricht. Die seitlichen Einfräsungen in dem Zahnrad i o und im Zahnradsegment 15 stehen sich also so gegenüber, daß sie als Kupplung ineinandergreifen, wenn der Hebel 16 das Zahnsegment 15 seitlich verschiebt. Ist die Kupplung erfolgt, dann verläßt der letzte Zahn des Zahnrades 9 das Zahnrad i o, und die Kurve i i kann den Rückwärtsgang des Druckzylinders C und des Stanzwerkes G, H einleiten. Vor Beginn des nächsten Druckes bewirkt die Kurve i i die Vorwärtsbewegung in derselben Weise, und sobald der erste Zahn des unterbrochenen Zahnkranzes des Zahnrades 9 mit dem Zahnrad i o in Ein.-griff ist, bewirkt die Kurve i 9 durch den Hebel 16 die Entkupplung des Zahnsegmentes 15 und Zahnrades i o.
  • Nach Fig. 2 ist ferner vorgesehen, daß der vorgelochte Bandstreifen unter Wegfall des Stanzwerkes G, H sich um den Druckzylinder C legt, der auf beiden Seiten mit Führungsstiften zur Führung des Bandstreifens a versehen ist und der außer der Abhebebewegung vom Gummizylinder B weg noch die Rückwärtsbewegung ausführt. In diesem Falle kann der Bandstreifen nur einseitig bedruckt oder lackiert werden; jedoch ist hierdurch, namentlich bei Mehrfarbendruck, eine noch größere Genauigkeit des Druckes gewährleistet.
  • Das Farbwerk .D und die Feuchtwalzen W des Feuchtwerkes können abgeschaltet werden, wenn das Lackierwerk E eingeschaltet werden soll. Das untere Lackierwerk F kann nach Belieben mit dem Farbwerk D oder dem oberen Lackierwerk E zusammenarbeiten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lackier- und Rotationsgummidruckmaschine für fortlaufende Bandstreifen aus steifem Stoff, insbesondere Blech, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder an dem Druckwerk (A, B, C) eine aus zwei umlaufenden Lochstanzenscheiben (G) und entsprechenden Matrizengegenscheiben (H) gebildete Stanzeinrichtung angeordnet ist, die das Band (a) sowohl mit fortlaufender Randlochung versieht als auch gleichzeitig in Bewegung setzt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzeinrichtung (G,H) so mit dem Druckmaschinenantrieb verbunden ist, daß sie sich bei dem nach einer Umdrehung erfolgenden Abstellen des Druckzylinders (C) vom Gummizylinder (B) noch ein Stück weiterdreht, dann aber ein größeres Stück rückwärts läuft, worauf sie vor dem Anstellen des Druckzylinders (C) gegen den Gummizylinder (B) wieder anläuft, damit sich der Druckanfang ohne Verwischen des Druckes dicht an das vorhergehende Druckende anschließt. Maschine nach Anspruch i und s, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Lochstanzen versehene Teil der Stanzeinrichtung mit dem Druckzylinder (C) vereinigt ist, der auch ein etwa vorgelochtes Band antreibt und führt.
DEC41632D 1928-06-26 1928-06-26 Lackier- und Rotationsgummidruckmaschine fuer fortlaufende Bandstreifen aus steifem Stoff, insbesondere Blech Expired DE539405C (de)

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Publications (1)

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DE539405C true DE539405C (de) 1931-11-25

Family

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