DE2364359C3 - Vorrichtung zur Aufteilung des Lichtes einer Lichtquelle in mindestens zwei Teilstrahlen - Google Patents
Vorrichtung zur Aufteilung des Lichtes einer Lichtquelle in mindestens zwei TeilstrahlenInfo
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- DE2364359C3 DE2364359C3 DE19732364359 DE2364359A DE2364359C3 DE 2364359 C3 DE2364359 C3 DE 2364359C3 DE 19732364359 DE19732364359 DE 19732364359 DE 2364359 A DE2364359 A DE 2364359A DE 2364359 C3 DE2364359 C3 DE 2364359C3
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- H05B41/38—Controlling the intensity of light
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- H05B41/3922—Controlling the intensity of light continuously using semiconductor devices, e.g. thyristor with possibility of light intensity variations and measurement of the incident light
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Description
gekennzeichnet durch
d) eine Rwkkopplungsschleife (21) zur Konstanthaltung der Strahlungsintensität der Lichtquelle (30), welche enthält:
1. einen von Licht der Lichtquelle (30) beaufschlagten Fotodetektor (40),
2. eine an den Fotodetektor (40) angeschlossene Regelschaltung (21) für die Versorgungsenergie der Lichtquelle (JO).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fotodetektor (40) auf den
Helligkeitspunkt der Lichtquelle (30) ausgerichtet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fotodetektor (40) auf einen Punkt
des lichtstreuenden Elements (32) lusgerichtet ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine solche Vorrichtung
Kt Gegenstand des Patents 23 28 193. zu dem die vorliegende Anmeldung im Zusatzverhältnis steht.
Aus der US PS 34 63 927 ist ein optisches System bekannt, welches ein zylindrisches, strahlendes Fluoreslenzelement sowie eine Primärlichtquelle enthält, wobei
das Fluoreszenzelement auf einer der beiden Brennachten eines rohrförmigen, cllipsoidförmigen Reflektors
angeordnet ist, während die Primärlichtquelle in der anderen Brennachse liegt, so daß Licht von der
Primärlichtquelle auf das strahlende Element reflektiert ■nd in Form von zwei Lichtstrahlen von letzterem
abgestrahlt wird.
Das bekannte optische System hat den Nachteil, daß ts die Intensität des Lichtes nicht genau aufrechterhält,
da unter gewissen Umständen keine Korrektur der Lichtintensität erfolgt, wenn an sich eine Korrektur
trforderlich ist. Diese Ungenauigkeit entsteht dadurch, daß die Intensität des von einer Stelle oder in einer
Richtung innerhalb der Primärlichtquelle abgegebenen Lichtes sich bezüglich der Intensität des von einer
anderen Steile oder in einer anderen Richtung innerhalb
der Primärlichtquelle abgegebenen Lichtes ändert, wodurch sich das zur Abgabe an das strahlende Element
dem rohrförmigen Reflektor zugeführte Licht bezüglich des von der Fotozelle empfangenen Lichtes ändert.
Aus der DE-OS 21 14 107 ist ferner ein fotometriiches Gerät mit einer Lichtquelle zur Erzeugung von
mehreren Meßstrahlen sowie von einem Hilfsstrahl bekannt, wobei letzterer zur Regelung der Intensität des
von der Lichtquelle emittierten Lichtes dient und einen Hilfsfotodetektor aufweist, der einen an die Lichtquelle
angeschlossenen Regelverstärker speist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Vorrichtung nach dem Hauptpatent so weiterzubilden, daß die Intensität
des Lichtes der Lichtquelle derart gesteuert wird, daß
die nach Einstrahlung von Licht der Lichtquelle vom strahlenden Element abgestrahlten Lichtstrahlen eine
verhältnismäßig konstante Intensität haben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 genannten Merkmale
gelöst
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, du3 sie Lichtstrahlen konstanter Intensität liefert, selbst
wenn die Intensität des von einem Punkt in der Lichtquelle oder in einer Richtung von der Lichtquelle
emittierten Lichtes bezüglich der Intensität des von
einem anderen Punkt in der Lichtquelle oder in einer anderen Richtung von der Lichtquelle emittierten
Lichtes schwankt
In einem Ausführungsbeispiel, bei dem der Fotodetektor direkt auf die Lichtquelle fokussiert ist ergibt sich
eine größere Stabilität als bei einer Fokussierung des Fotodetektors auf das strahlende Element Außerdem
läßt sich eine derartige Anordnung leich'er herstellen,
da der Fotodetektor einfach über die Basis der Lichtquelle geschoben werden kann, so daß keine
zusätzliche öffnung im Reflektor vorgesehen werden muß. Die erhöhte Stabilität stellt einen unerwarteten
Vorteil dar, der wahrscheinlich dadurch entsteht daß am Foto- bzw. Lichtdetektor eine größere Lichtintensität zur Verfügung steht.
Die Vorrichtung hat ein höheres Signal-Rausch-Verhältnis als die vorbekannte Anordnung und die
Anordnung nach dem Hauptpatent, was ebenfalls einen Vorteil darstellt. Die Verbesserung im Signal-Rauoch-Verhältnis läßt sich dadurch erklären, daß ein größerer
Teil des von der Primärlichtque'le em», '.ierten Lichtes zu
den schließlich vom strahlenden Element abgegebenen Lichtstrahlen beiträgt, wenn ein Reflektor mit länglicher
Ellipsoidform Licht auf einen Punkt des strahlenden Elements fokussiert und nicht, wie beim Stand der
Technik, das Licht auf einen zylindrischen Strahler leitet. Infolgedessen bewirken Intensitätsunterschiede in dem
in verschiedene Richtungen von der Lichtquelle abgestrahlten Licht eine geringere Abweichung zwischen dem Licht, das zu den vom strahlenden Element
emittierten Lichtstrahlen beiträgt, und dem das Signal vom Fotodetektor steuernden Licht, wenn der Reflektor ein längliches Ellipsoid und nicht ein rohrförmiges
Ell'osoid ist.
Die Verbesserung der Stabilität und des Signal· Rausch-Verhältnisses ermöglicht die Verwendung einer
billigeren Rückkopplungsschaltung. Die Stabilität wird außerdem durch Benutzung einer Wärmesenke erhöht,
die die von der Primärlichtquelle erzeugte Temperatur verringert.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Ausfuhrungsbeispiele zeigenden Figuren näher erläutert.
Fig. 1 zeigt teilweise in einer Ansicht und teilweise
schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 2-2 aus
Fig. 1;
Fig.3 zeigt teilweise in einer Ansicht, teilweise
schematisch ein zweites Ausführungsbeispiel;
F i g. 4 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 4-4 aus Fig. 3;
F i g. 5 zeigt schematisch eine Schaltungsanordnung der Rückkopplungsschaltung für die beiden Ausführungsbeispiele·,
F i g. 6 zeigt die Schaltungsanordnung einer Lichtintensitätssteuerschaltung für die beiden Ausführungsbeispiele.
In den F i g. 1, 2, 3 und 4 sind zwei gleiche optische
Doppelstrahlsysteme 10 gezeigt, die jeweils als wesentliche Elemente eine Doppelstrahl-Lichtquelle 12, eine
erste und eine zweite Lichtabsorptionszelle 14,16, eine erste und eine zweite Lichtmeßzelle 18, 20 und eine
Lichtintensitätsüberwachung 21 mit einem Fotodetektor 40 enthalten.
Die Doppelstrahl-Lichtquelle 12 ist mittels eines Basisteils 22 mittig innerhalb eines quaderförmigen
Gehäuses 24 befestigt und gibt zwei in entgegengesetzten Richtungen geführte Lichtstrahlen ab, wobei
zwischen einer ersten Seite der Doppelstrahl-I.ichtquel
Ie 12 und der ersten Lichtmeßzelle 18 dir erste
Lichtabsorptionszelle 14 und zwischen der zweiten Seite der Doppelstrahl-Lichtquelle 12 und der zweiten
Lichtmeßzelle 20 die zweite Lichtabsorptionszelle 16 angeordnet ist. Die erste Seite der Doppelstrahl-Lichtquelle 12, die erste Lichtabsorptionszelle 14 und die
erste Lichtmeßzelle 18 sind bezüglich eines ersten Lichtstrahls ausgerichtet, und die erste Lichtmeßzelle 18
ist an einer ersten Seite des Gehäuses 24 befestigt Die zweite Seite der Doppelstrahl-Lichtquelle 12, die zweite
Lichtabsorptionszelle 16 und die zweite Lichtmeßzelle 20 sind bezüglich eines zweiten Lichtstrahls ausgerichtet, und die zweite Lichtmeßzelle 20 ist an einer zweiten
Seite des Gehäuses 24 befestigt Um das Innere des Gehäuses 24 zugänglich zu machen, sind die Seiten bei
26 und 28 angelenkt, so daß die Anordnung zur Reparatur und zum Ersetzen von Teilen leicht geöffnet
werden kann.
Das optisc! e Doppelstrahlsystem 10 ist Teil einer
fotometrischen Vorrichtung, die zwei aneinander angepaßte Lichtstrahlen benötigt. Eine derartige fotometrische Vorrichtung kann beispielsweise zum Lokalisieren gelöster organischer Stoffe, etwa verschiedener
Proteine und Aminosäuren o. ä. beim Verlassen einer ChromatognJiesäule während deret. Fraktionierung
benutzt werden.
Bei dieser Art von Vorrichtungen werden die verschiedenen gelösten organischen Stoffe beim Verlassen der Säule durch ihre unterschiedlichen Lichtabsorptionen lokalisiert, die dadurch bestimmt werden, daß ein
erster Lichtstrahl einer Doppelstrahl-Lichtquelle durch
die die Stoffe enthaltende, die Säule verlassende Lösung
und ein zweiler Lichtstrahl von der Doppelstrahl-Licht
quelle durch eine Probe des reinen Lösungsmittels für die Säule geleitet wird und die Intensitäten der beiden
Strahlen vor und nach dem Durchtritt des Lösungsmittels durch die Säule miteinander verglichen werden. Für
den Fachmann ist es jedoch klar, daß es andere Anwendungsfälle für das optische Doppelstrahlsystem
IO gibt.
Auch bei optischen Doppelstrahlsystemen ist es erwünscht, die Intensität der Lichtquelle konstant zu
halten, um das Signal-Rausch-Verhältnis zu erhöhen, und zwar weil es häufig schwierig ist, die beiden Kanäle
des Doppelstrahlsystems genau aneinander anzupassen.
zu halten, ist der Fotodetektor 40 der Lichtintensitätsüberwachung 21 vorgesehen, der Intensitätsänderungen
in dem der Doppelstrahl-Lichtquelle 12 zugeführten Licht feststellt und die Intensität dieses Lichtes steuert,
wie dies später beschrieben werden wird.
Vor Betrieb des optischen Doppelstrahlsystems 10 wird die Lichtintensitätsüberwachung 21 eingestellt, um
die Intensität des von der Doppelstrahl-Lichtquelle 12 emittierten Lichtes festzulegen.
ίο Im Betrieb des optischen Doppelstrahlsystems 10
wird zum Vergleich der Lichtabsorption der Fluide in zwei Lichtabsorptionszellen der erste Lichtstrahl der
Doppelstrahl-Lichtquelle 12 auf die erste Lichtmeßzelle 18 geleitet, nachdem er durch die erste Lichtabsorp-
is tionszelle 14 hindurchgetreten ist, die eine in eine
Chromatografiesäule einzubringende Lösung oder eine Lösung enthält, deren Konzentration bestimmt werden
soll. Der zweite Lichtstrahl der Doppelstrahl-Lichtquelle 12 trifft nach Durchtritt durch die zweite Lichtabsorp-
tionszelle 16, die allein das Lösungsmittel enthält, auf die zweite Lichimeßzelle 20. Die erste i'nd die zweite
Lichtmeßzelie erzeugen in Abhängigkeit von dem auftreffenden Licht ein erstes und ein zweites
elektrisches Signal, und diese Signale werden zum
2r> Vergleich der Lichtabsorptionseigenschaften der Substanzen in der ersten und der zweiten Lichtabsorptionszelle miteinander verglichen.
Im Betneb als optisches Einzelstrahlsystem oder als
optisches System für zwei einzelne Strahlen trifft jeder
so Lichtstrahl auf eine andere Meßzelle, nachdem er durch eine Lichtabsorptionszelle hindurchgetreten ist, die
einen gelösten Stoff enthält, der in dem Strom durch eine Chromatografiesäule lokalisiert werden soll. Jede
Lichtmeßzelle erzeugt in Abhängigkeit von dem
Ji auftreffenden Licht ein elektrisches Signal, und Schwankungen dieses Signals zeigen den Ort des Stoffes an. der
die Chromatografiesäule entsprechend der Lichtmeßzelle verläßt.
12 als optisches Einzelstrahlsystem oder als optisches
Doppelstrahlsystem arbeitet, ermittelt die LichtintensitätsüHerwachung 21 bei Änderungen der Intensität des
von der Primäriichtquelle 12 emittierten Lichtes die
Änderung und führt die Intensität des von der
■*i Primärlichtquelle emittierten Lichtes auf die voreingestellte Intensität zurück.
Die Doppelstrahl-Lichtquelle 12 enthält eine Lampe
30, ein lichtabstrahlendes Element 32 und einen ellipsoidförmigen Reflektor 34 mit einem ersten Sektor
r>() 36 und einem zweiten Sektor 38.
Um Licht für den ersten und den zweiten Lichtstrahl zu liefern, ist die Lamye 30 am Basisteil 22 befestigt, das
als Aufnahme für die elektrische Verbindung dient und mittig innerhalb der Doppelstrahl-Lichtquelle 12 an-
" gecrdiiet ist. Die Lampe 30 dient als Primärlichtquelle
und kann von unterschiedlichster Art sein, wobei H.ie
w die Lampe 30 aus einer Niederdruck-Quecksilberdampflampe, die ultraviolettes Licht abstrahlt, dessen Weilenlängen für einige fotometrische Vorrichtungen besonders geeignet sind, etwa zum Messen oder Vergleichen
der optischen Dichte oder der Lichtabsorption gewisser
^ Lösungen, die organische Stoffe, beispielsweise Protein,
Aminosäure o. ä. enthalten. Es können jedoch für andere Zwecke auch andere Arten von Lampen als Primärlichtquellen verwendet werden. Die Erfindung kommt
insbesondere in fotometrischen Vorrichtungen zur Anwendung, in denen das von einigen Stellen der
Primärlichtquelle abgestrahlte Licht in seiner Intensität gegenüber dem Licht schwankt, das von anderen Stellen
abgestrahlt wird, oder bei denen das in einigen Richtungen abgestrahlte Licht in seiner Intensität
gegenüber dem Licht schwankt, das in anderer. Richtungen abgestrahlt wird.
Wenn die Lampe 30, wie im bevorzugten Ausführungsbeispiel, aus einer Quecksilberdampflampe besteht,
so ist für diese eine Wärmesenke vorgesehen, wie sie zweckmäßigerweise durch die Herstellung des
Basisteils 22 aus Metall gewonnen wird.
Wird bei einigen Arten von Quecksilberdampflampen einer Doppelstrahl-Lichtquelle 12 keine Wärmesenke
vorgesehen, so ist die Lichtintensitätsüberwachung 21 instabil, und der Strom durch die Lampe 30 steigt auf
einen hohen Wert. Der Strom erhöht sich infolge einer sich selbst wiederholenden Kette von vier Schritten,
nämlich (I) der Strom durch die Lampe heizt den Dampf in der Lampe und bewirkt einen Anstieg der
Temperatur und des Dampfdruckes: (2) die Zunahme des Dampfdruckes bewirkt eine Absorption von mehr
Licht durch den Dampf, wodurch sich die vom Fotodetektor 40 empfangene Lichtintensität verringert;
(3) die vom Fotodetektor festgestellte Verringerung der Lichtintensität läßt die Lichtintensitätsüberwachung 21
den Stromfluß durch die Lampe vergrößern, um die Intensität auf den eingestellten Wert zurückzuführen:
(4) der erhöhte Stromfluß erhöht weiter die Dampftemperatur in der Quecksilberdampflampe, so daß der
Ablauf der vier Schritte erneut beginnt.
Um einen großen Teil des Lichtes von der Lampe 30 auf das strahlende Element 32 zu bündeln, hat der
ellipsoidförmige Reflektor 34 im wesentlichen die Form eines länglichen Ellipsoids, das aus zwei Sektoren 36 und
38 aufgebaut ist, die in der Mitte einen Abstand voneinander haben und deren konkave Seiten einander
zugewandt sind. Wie am deutlichsten in Fig. 2 zu erkennen ist, befindet sich der Helligkeitspunkt der
Lampe 30 im ersten Brennpunkt des ellipsoidförmigen Reflektor: 2Λ, -j— izz. Licht 2-j? den z-.veiieri Brenr.pij"k!
zu fokussieren, in dem sich das lichtabstrahlende Element 32 befindet, um Licht unier einem großen
Raumwinkel von der Lampe 30 zu empfangen.
Damit der erste und der zweite Lichtstrahl den ellipsoidförmigen Reflektor 34 entlang einer einzigen
optischen Achse verlassen können, sind in dem Reflektor 34 zwei Lichtstrahlöffnungen 46 und 47
vorgesehen, von denen die eine Lichtstrahlöffnung 46
im einen Sektor jnd fluchtend mit der Lichtstrahlöffnung 47 im anderen Sektor sowie mit dem zweiten
Brennpunkt angeordnet ist. Da die beiden Lichtstrahlöffnungen mit dem zweiten Brennpunkt des Reflektors
34 und miteinander fluchten, wird das Licht nicht direkt
in einer geraden Linie durch das lichtabstrahlende Element 32 und die öffnung im anderen Sektor in eine
Lichtabsorptionszelle geleitet, ohne daß eine entsprechende Streuung stattfindet, denn es gibt keinen
derartigen Weg für das Licht, sondern alle geradlinigen Lichtbahnen von einem Reflektor durch die öffnung des
anderen Reflektors verlaufen unter einem Winkel zum ersten und zweiten Lichtstrahl.
In dem in den Fig.! und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist im ellipsoidförmigen Reflektor 34 eine dritte Lichtstrahlöffnung 48 vorgesehen, die sich durch
eine Lichtausrichteinrichtung erstreckt welche einen zur Überwachung der Intensität der beiden abgestrahlten
Lichtstrahlen dienenden dritten Lichtstrahl zu einer Regelschaltung 21 für die Lichtintensität der Lampe
leitet, ohne daß das von der Lampe 30 entlang einer direkten Bahn emittierte Licht beeinträchtigt wird. Die
Ausrichteinrichtung kann aus einer öffnung mit verhältnismäßig langer Wand, einem Rohr, einer Linse
o. ä. bestehen, wodurch verhindert wird, daß der Fotodetektor 40 unmittelbar von der Lampe 30
bestrahlt wird. Der Fotodetektor 40 ist außerhalb des Reflektors und auf einer Linie mit der Ausrichteinrichtung
angeordnet.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.3 und 4 ist
der Fotodetektor 40 am Basisteil 22 der Lampe 30 befestigt, um Licht direkt von einem großen Volumenbereich
der Lampe 30 zu empfangen. Bei dieser Anordnung bewirkt jegliche Intensitätsänderung in dem
von der Lampe 30 emittierten Licht eine große absolute Änderung des vom Fotodetektor empfangenen Lichtflusses,
verglichen mit der intensitatsanderung des Lichtes in einem Lichtstrahl vom strahlenden Element.
Dadurch wird die Stabilität der Lichtüberwachung verbessert und die verwendete Rückkopplungsschaltung
vereinfacht. Bei diesem Ausfuhrungsbeispiel ist keine dritte Lichtstrahlöffnung 48 im Reflektor 34
erforderlich.
Die Lichtabsorptionszellen 14 und 16 haben mit den Lichtstrahlöffnungen 46 und 47 fluchtende Durchlässe,
die eine i\.ollimation des durch die Lichtstrahlöffnungen
fallenden Lichtes für die Lichtmeßzellen 18 und 20 unterstützen.
Damit die Intensitäten der Lichtstrahlen für die Lichtabsorptionszellen das gleiche Verhältnis haben,
selbst wenn das von der Lampe 30 von einer Stelle oder in einer Richtung der Lampe emittierte Licht sich in
seiner Intensität bezüglich der Intensität an einer anderen Stelle oder in anderer Richtung ändert, weist
das lichtabstrahlende Element 32 eine transparente oder durchscheinende Basis mit einem ebenen, lichtabstrahlenden
Bereich auf. der in einem der Brennpunkte des ellipsoidförmigen Reflektors 34 angeordnet ist, während
sich im anderen Brennpunkt der Helligkeitspunkt der L^r"?1? V\ KpfinHpt Dpr phpnp lichtahstrahlende
Bereich ist bezüglich der Lichtstrahlöffnungen in den Sektionen 36 und 38 des ellipsoidförmigen Reflektors 34
so ausgerichtet, daß eine Gerade durch die beiden Lichtstrahlöffnungen 46 und 47 senkrecht zum ebenen,
lichtabstrahlenden Bereich verläuft.
Damit die Intensität des Lichtes in den Lichtstrahlen immer das gleiche Verhältnis hat, weist der lichtabstrahlende
Bereich des Elements 32 im allgemeinen irgendeine Fläche oder Flächenkombination aui. die
Licht proportional in einer Anzahl verschiedener Richtungen abgibt, so daß die Lichtstrahlen Lichtintensitäten
haben, die in den Lichtrichtungen proportional zueinander sind. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
werden zwei Lichtstrahlen in verschiedenen Richtungen durch die Lichtstrahlöffnungen 46 und 47
abgestrahlt, und in diesem Ausführungsbeispiel sind zum
Bündeln des Lichtes vom lichtabstrahlenden Element zu Strahlen keine Linsen erforderlich, da die Strahlen in
verschiedenen Richtungen durch die Lichtstrahlöffnungen treten, wodurch mögliches Lichtrauschen entfernt
wird, das durch schlecht bündelnde Linsen erzeugt wird,
die den Strahlen Licht aus einem zu großen Bereich des lichtabstrahlenden Elements 32 zuführen.
Da das Licht in zwei entgegengesetzte Richtungen von dem lichtabstrahlenden Element zu den Lichtabsorptionszellen
abgestrahlt wird, hat das lichlabstrah-
lende Element seine geringste Abmessung parallel zu
den beiden Lichtstrahlen, und diese Abmessung ist ausreichend klein, um nennenswerte Schwächungen des
durch das Element hinriurchlretcnden Lichtes zu
vermeiden. Im allgemeinen ist das Element weniger als
I mm stark. Üblicherweise wird das Verhalten verbessert, wenn das Element ausreichend durchscheinend ist.
so daß es. unabhängig von welchem Sektor des ellipsoioiiJrmigcn Reflektors das zugefiihrtc Licht
hilffällt, in beiden Richtungen gleich abstrahlt.
In einem Ausführungsbeispicl enthält das lichtabstrahlende
Element zu diesem Zweck eine durchscheinende, lichtstreuende [-"lache, die einen passiven
I.K-htabsirahler aufweist, etwa Teilchen in einer Schicht,
die so dünn ist. daß sie durchscheinend ist. oiler die
lichtslreucnde Verformungen enthält. In diesem [-"all
gibt der passive l.ichlabstrahlcr kein Lieht durch
Änderung des Errfptmgs/usiandcs seiner Atome oder
Moleküle ab. wk dies bei weißglühenden oder iiuores/ierendcn Strahlern der i-aii ist. sondern er
strahlt nur Licht wieder ab.
Die lichtstreiiende I lache streut das auffallende Licht
willkürlich, so daß das Licht gemäß dem l.ambertschen Kosinusgeset/ abgestrahlt wird, wobei die Intensität
unabhängig vom llcrkunftspunkt in der Lampe 30
proportional zum Kosinus des Winkels bezüglich der Normalen zur lichtslreiiendcn [lache ist. Somit ist das
Verhältnis der Lichtintensitäten der Strahlen konstant,
da alle Strahlen einen konstanten Winkel zur emittierenden Fläche haben. Ferner wird das Licht von beiden
Sektoren 3h und 38 von beiden Seiten des lichtabstrah
lenden elements 32 zurückgestrahlt, um sowohl zum
ersten als auch zum zweiten Lichtstrahl beizutragen und dadurch die Lichtstrahlen anzugleichen, da das lichtabstrahlende
Element durchscheinend ist und nicht viel Licht absorbiert.
In einem anderen Alisführungsbeispiel weist das lichtabstrahlcndc Klemcnt zu diesem /.weck Fluoreszenzteilchen
au:', die in einer dünnen und damit durchscheinenden oder durchsichtigen Schicht angeordnet
und auf der durchsichtigen oder durchscheinenden Basis des lichtabstrahlendcn Clements 32 befestigt sind.
Die Fluoreszcnztcilchcn bzw. die diese Teilchen tragende Schicht emittiert Licht in allen Richtungen, so
daß jede Stelle proportional zu jedem der Lichtstrahlen beiträgt. Im Gebrauch erzeugen die lluoreszenzteilchen
außerdem eine streuende Fläche, wodurch das gestreute Licht sowohl mit der Frequenz des Lichtes der
Lampe 30 als auch mit der Frequenz des durch die Fluoreszenz von den Teilchen emittierten Lichtes jedem
der Lichtstrahlen zugeführt wird. Das von den Fluoreszenzteilchen absorbierte Licht verringert das
konstante Verhältnis etwas, das jedoch für die meisten Anwendungszwecke immer noch geeignet ist.
Die Lichtfrequenzen, die durch die Lichtabsorptionszellen 14 und 16 hindurchtreten und zu den Fotozellen in
den Lichtmeßzellen 18 und 20 gelangen, werden durch Einsetzen von Filtern in die Bahn der Lichtstrahlen
ausgewählt. Diese Filter absorbieren selektiv solche Lichtfrequenzen, die nicht ζυ den Fotozellen gelangen
sollen. Da sich die Filter leicht auswechseln lassen, wird durch das Vorhandensein von zwei unterschiedlichen
Frequenzbereichen des Lichtes, ein Bereich von der Fluoreszenz der Teilchen und der andere Bereich von
der Streuung des Lichtes, eine leichte Anpassung des optischen Doppelstrahlsystems an verschiedene Anwendungszwecke
möglich.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel bestehen die Lidiiahsnrptionszcllcn 14 und 16 aus .Strömungszellen,
von denen mindestens eine das Lösungsmittel und die Lösung einer Oiromatografiesäule aufnehmen kann.
Die Slrömiingszellen haben Fenster, die auf die beiden
einander gegenüberliegenden Lichtstrahlöffnungen im ellipsoidförmigen Reflektor 34. das lichlabstrahlendc
Element 32 und die Lichtmeßzellen 18 und 20 ausgerichtet sind, so daß zwei entgegengesetzte
Lichtstrahlen, die von dem lichtabstrahlenden Element 32 abgegeben werden, durch die Strömungszellen 14
und 16 hindurchtreten, um die Eotoleiter in der ersten
und /weiten l.irhtnicßzcllc 18, 20 zu aktivieren. Die
Lichtmeß/eilen 18 und 20 weisen zwischen ihren Fotozellen und der Lichtcinlrittsöffnung entsprechende
Filter auf, die die gewühlten Liihtfrequcn/cn diirchtre
ten lassen.
Selbstverständlich kann die l.iehtintcnsitätsübcrwa-(.hung
21 zur Steuerung der Lichtintensität von einer im ein/einen in der vorstehend genannten Patentschrift
nestfir icuencn Vut j it mint^ tXTtüi/i v% CTiicri, doch iSt SIC
besonders gut geeignet, wenn sie in Zusammenhang mit dem hier beschriebenen optischen System verwendet
wird, wobei sich noch spezielle Vorteile ergeben.
Die l.ichtiniensitätsüberwaduing 21 enthält den
Fotodetektor 40. eine Rückkoppliingssteuerschaltung 42 und eine Intensitätssteuerschaltung 44. Der Fotodetektor
40 ist in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. I
und 2 auf einer Geraden mit der Lichtstrahlöffnung 48 im ellipsoidförmigen Reflektor 34 und mit dem
abstrahlenden Element 32 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel
gemäß F i g. 3 und 4 ist der Fotodetektor 40 am Basisteil 22 der Lampe 30 so befestigt, daß er in einen
großen Kiiumwinkcl von der Lampe 30 emittiertes Licht
aufnimmt.
Zur Steuerung der Intensitätssteuerschaltung 44 ist der Eingang der Rückkopplungssteuerschaluing 42 mit
dem Fotodetektor 40 verbunden, dessen Ausgang mit der Intensitätsstcuerschaltung 44 in Verbindung steht.
Die Intensitätssteiierschaltung 44 ist mit der Lampe 30
zur Steuerung von deren Intensität in Abhängigkeil von Signalen von der Rückkopplungssteuerschaltung 42
verbunden.
F i ε. 5 zeigt schemalisch die Schaltungsanordnung
des Fotodetektors 40 und der Rückkopplungsschaltung 42 der Lichtintensitätsüberwachung 21. wobei die
Rückkopplungsschaltung 42 ein Potentiometer 50 und einen Verstärker 52 enthält.
Um ein Signal für den Eingang des Verstärkers 52 zu erhalten, das eine Intensitätsänderung des vom lichtabstrahlenden
Element 32 (Fig. 1 bis 4) abgegebenen Lichtes anzeigt, ist der Invertiereingang des Verstärkers
52 sowohl mit dem Fotodetektor 40 als auch mit dem Potentiometer 50 verbunden. Der Fotodetektor 40. der
Invertiereingang des Verstärkers 52 und das Potentiometer 50 sind in Reihe zwischen eine positive und eine
negative Spannungsquelle geschaltet.
Da der Fotoleiter 40 bei Vergrößerung der auffallenden Lichtintensität seinen Widerstand verringert,
wird dem Invertiereingang des Verstärkers 52 ein positives Signal zugeführt, wenn die Intensität des vom
Element 32 abgestrahlten Lichtes zunimmt, und es wird ein negatives Signal erzeugt, wenn diese Intensität
abnimmt. An der Ausgangsklemme 54 des Verstärkers 52 tritt ein negatives Signal auf. wenn die vom Element
32 auf den Fotoleiter 40 abgestrahlte Lichtintensität zunimmt, während bei Abnahme dieser Intensität ein
positives Signal entsteht. Das Potentiometer 50 ist so eingestellt daß die Signale vom Fotoleiter 40 im
dynamischen Arbeitsbereich des Verstärkers 52 bleiben und die Empfindlichkeit der Lichtintensitätsüberwachung 21 gesteuert wird.
In Fig. 6 ist schematisch eine Schaltung der Lampe
30 und der mit ihr verbundenen Intensitätsstcucrschaltung 44 gezeigt. Die Intensitätssteuerschaltung enthält
ein Strommeßgerät 56 für den l.ampenstrom, einen npn-Transistoi 58, ein Potentiometer 60 und eine
Eingangsklemme 62. Die Lampe 30, das Meßgerät 56, der Transistor 58 und das Potentiometer 60 sind
zwischen einer positiven Spannungsquelle und Erde in Reihe geschaltet, während die Basis des npn-Transistors
mit der Eingangsklemme 62, dessen Kollektor mit dem Meßgerät 56 und dessen Emitter mit dem Potentiometer 60 verbunden ist. Um Signale von der Rückkopplungsschaltung 42 zu empfangen, liegt die Eingangsklemme 62 der Intensitätssteuerschaltung 44 an der
Ausgangsklemme 54 (Fig. 5) der Rückkopplungsschallung 42.
Vor Inbetriebnahme des optischen Doppelstrahlsy-Items 10 werden in die Lichtmeßzellen 18 und 20 (F ig. I
und 3) Filter eingesetzt, und die Intensität der Lampe 30 wird durch Einstellung der Potentiometer 60 und 50
justiert. Der durch die Lampe 30 fließende Strom wird kei der Einstellung zweckmäßigerweise mittels des
Meßgerätes 56 gemessen.
Grundsätzlich werden die Filter entsprechend der Anwendung des optischen Doppelstrahlsystems ausgewählt. Um beispielsweise eine Lösung zu überprüfen, die
Licht einer Wellenlänge von 254 nm absorbiert, werden in die Lichtmeßzellen 18 und 20 Filter eingesetzt, weiche
Licht ausfiltern, das andere Wellenlängen als 254 nm hat. 254 nm ist eine Wellenlänge, die in von einer
Niederdruck-Quecksilberdampflampe abgestrahltem Licht enthalten ist. Soll andererseits eine Lösung
untersucht werden, die Licht mit Wellenlängen zwilchen 270 nm und 290 nm absorbiert, so werden Filter
eingesetzt, die alle anderen Wellenlängen ausfiltern. Licht mit Wellenlängen zwischen 270 nm und 290 nm
wird von gewissen Fluoreszenzphosphoren emittiert, die in das lichtabstrahlende Element 32 eingelagert
werden können.
im Betrieb des optischen Doppeistranisysiems lö fur
den Vergleich eines einen gelösten Stoff enthaltendes Lösungsmittel mit einem reinen Lösungsmittel wird ein
den Stoff enthaltendes Lösungsmittel durch die erste Lichtabsorptionszelle 14 und reines Lösungsmittel
durch die zweite Lichtabsorptionszelle 16 gepumpt. Während Lösungsmittel und gelöster Stoff durch die
Lichtabsorptionszellen fließen, tritt der erste Lichtstrahl durch die erste Lichtabsorptionszelle und gelangt in die
•rste Lichtmeßzelle 18, während der zweite Lichtstrahl durch die zweite Lichtabsorptionszelle hindurchtritt und
in die zweite Lichtmeßzelle 20 gelangt, wobei erster und zweiter Lichtstrahl zueinander proportionale Lichtintensitäten haben.
Die erste Lichtmeßzelle 18 und die zweite Lichtmeßzelle 20 liefern Signale, die für die Intensität des Lichtes
des ersten und des zweiten Strahls charakteristisch sind, und diese Signale werden in einer Schaltung (nicht
gezeigt) verglichen, um Informationen über den durch die erste Lichtabsorptionszelle fließenden, gelösten
Stoff zu erhalten. Während der erste und der zweite Lichtstrahl durch die erste und die zweite Lichtabsorptionszelle hindurchtreten, ermittelt die Lichtintensitätsüberwachung 21 Ir.tensitätsänderungen iüi von der
Primärlichtquefle abgestrahlten Lieht und korrigiert
derartige Änderungen, um die Lichtintensität konstant
zu halten. Bei einer optischen Einheit mit nur einem Lichtstrahl oder oei einem optischen System mit zwei
Lichtstrahlen, die jeweils /um Lokalisieren eines gelösten Stoffes in unterschiedlichen Lichtabsorptionszellen benutzt werden, arbeitet die Lichtintensitätsüberwachung 21 in der gleichen Weise.
Um den ersten und /weiten Lichtstrahl zu erzeugen, gibt die Lampe 30 auf das lichtabstrahlende Element 32
Licht ab, das im bevorzugten Ausführungsbeispiel ultraviolettes Licht mit einem verhältnismäßig hohen
Anteil an Strahlung von 254 nm ist. Da sich der Leuchtpunkt der Lampe 30 in einem Brennpunkt und
das lichtabstrahlende Element 32 im anderen Brennpunkt des ellipsoidförmigen Reflektors 34 befindet, wird
Licht von einem Raumwinkel, der den Hauptteil einer Kugel darstellt, von der Lampe 30 auf das lichtabstrahlende Element 32 abgestrahlt. Das in einer Richtung
oder von einer Stelle in der Lampe 30 emittierte Licht kann sich in seiner Intensität gegenüber dem in einer
anderen Richtung oder von einer anderen Stelle in der Lampe 30 emittierten Licht ändern. Dies geschieht bei
Niederdruck-Quecksilberdampflampen infolge der Bewegung des Dampfes in der Lampe durch Konvektion,
wodurch mehr Licht von der einen Ausbreitungsbahn als von einer anderen Ausbreitungsbahn absorbiert
wird.
Um die Intensitäten des ersten, zweiten und dritten Lichtstrahls in einer konstanten Zuordnung zueinander
zu halten, strahlt das lichtabstrahlende Element 32 Licht mit proportionalen Intensitäten in verschiedene Richtungen, wobei der Anteil des abgestrahlten Lichtes in
jede Richtung von der Richtung abhängt, selbst wenn das Licht von der Lampe 30 in einer Richtung eine
Intensität aufweist, die von der Intensität in einer anderen Richtung abweicht.
Zur Steuerung der Intensität des von der Lampe 30 emittierten Lichtes erhöht ein positives Signal an der
Eingangsklemme 62 der Intensitätssteuerschaltung 44 die Leitfähigkeit des Transistors 58, wodurch ein
größerer Strom durch die Lampe 30 fließt und damit die Intensität des von ihr emittierten Lichtes erhöht wird.
Ein negatives Signal am Eingang 62 verringert die Leitfähigkeit des Traiisisiui» 55, vciinigcii ilen Siiuui
durch die Lampe 30 und verringert damit die Intensität des von der Lampe 30 emittierten Lichtes. Somit wirkt
einer Verringerung der Intensität des von der Lampe 30 emittierten Lichtes eine Erhöhung der Intensität
entgegen, und einer Intensitätsvergrößerung des von der Lampe 30 emittierten Lichtes wirkt die Neigung zur
Verringerung der Intensität des von der Lampe 30 emittierten Lichtes entgegen.
Die vorstehende Beschreibung zeigt, daß das optische Doppelstrahlsystem den Vorteil hat, die Lichtintensität
des ersten und zweiten Lichtstrahls sehr genau konstant zuhalten.
In dem ersten Ausführungsbeispiel ist die Steuerung der Intensität der Lichtstrahlen dadurch genau, daß die
Lichtüberwachung von dem von dem lichtabstrahlenden Element 32 emittierten Licht gesteuert wird, das auch
Licht für die Lichtstrahlen liefert.
In dem zweiten Ausführungsbeispiel ist die Intensitätssteuerung der Lichtstrahlen dadurch genau, daß (1)
das Lichtüberwachungssystem von dem von der Lichtquelle 30 emittierten Licht gesteuert wird und ein
Reflektor mit länglicher Ellipsoidform die Ausnutzung eines größeren Prozentsatzes des Lichtes ermöglicht,
und (2) der Fotodetektor Licht verhältnismäßig hoher Intensität von der Lampe empfängt, so daß das
Ansprechen auf Intensitätsänderungen schneller erfolgt,
als wenn der Fotodetektor geringere Lichtintensiiäten über eine Lichtstrahlöffnung im Reflektor empfangen
würde. Darüber hinaus ist die Lichtüberwachung im zweiten Ausführungsbeispiel wirtschaftlich, da sich der
Fotodetektor leicht am Basisteil 22 der Primärlichtquel-Ie
30 befestigen läßt und da die Rückkopplungsschaltung sich infolge der vergrößerten Stabilität der
Lichtüberwachung gegenüber der Überwachung des Lichtec von dem abstrahlenden F.lement vereinfacht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Vorrichtung zur Aufteilung des Lichtes einer Lichtquelle in mindestens zwei Teilstrahlen konstanten Intensitätsverhältnisses mit
a) einem eine lichtstreuende Fläche aufweisenden Element dessen Ausdehnung senkrecht zur
lichtstreuenden Fläche so gering ist, daß die Lichtschwächung entlang dieser Richtung vernachlässigbar ist,
b) einer das Licht der Lichtquelle auf einen Punkt des Elements konzentrierenden Fokussiereinrichtung,
c) Einrichtungen zur Aussonderung der Teilstrahlen aus dem von dem Element abgestrahlten
Licht nach Patent 23 28 193,
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US00322483A US3822097A (en) | 1973-01-10 | 1973-01-10 | Optical system |
| US354175A US3859539A (en) | 1973-04-25 | 1973-04-25 | Optical system |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2364359A1 DE2364359A1 (de) | 1974-07-11 |
| DE2364359B2 DE2364359B2 (de) | 1980-06-12 |
| DE2364359C3 true DE2364359C3 (de) | 1981-05-27 |
Family
ID=26983448
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732364359 Expired DE2364359C3 (de) | 1973-01-10 | 1973-12-22 | Vorrichtung zur Aufteilung des Lichtes einer Lichtquelle in mindestens zwei Teilstrahlen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE2364359C3 (de) |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| FI44171B (de) * | 1970-05-15 | 1971-06-01 | Ollituote Oy |
-
1973
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- 1973-12-22 DE DE19732364359 patent/DE2364359C3/de not_active Expired
Also Published As
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|---|---|
| DE2364359B2 (de) | 1980-06-12 |
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| DE2364359A1 (de) | 1974-07-11 |
| CA995920A (en) | 1976-08-31 |
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