DE2364270A1 - Verzurrvorrichtung fuer frachtbehaelter, insbesondere in flugzeugen - Google Patents
Verzurrvorrichtung fuer frachtbehaelter, insbesondere in flugzeugenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
MESSERSCHMITT-BÖLKOW-BLOHM Ottobrunn, 20. Dezember 1973
GESELLSCHAFT BS64 - Dr.Vo/Schö MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG
MÜNCHEN 7639
Verzurrvorrichtung für Frachtbehälter, insbesondere in Flugzeugen
. >»
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verzurrvorrichtung mit einer in einem Gehäuse schwenkbaren Verriegelung zum Verankern von
Frachtbehältern, insbesondere in einem Flugzeug, die einen oder mehrere aus mindestens zwei Armen bestehende, schwenkbare Hebel
aufweist, welche mit einem oberhalb der Frachtbodenfläche liegenden überrollbügel versehen sind, der zwei schräge Anlaufflächen
hat.
Eine derartige Verzurrvorrichtung ist in der Patentanmeldung
P 23 40 315.8 vorgeschlagen worden. Diese Verzurrvorrichtung senkt sich beim Einschieben der Frachtbehälter und Berühren mit den Behältern
selbsttätig ab und richtet sich nach dem überfahren durch die Frachtbehälter selbsttätig wieder auf. Ihr Anwendungsbereich
ist jedoch beschränkt, da die Verriegelung nur in den Fällen funktionsbereit ist, in denen der Frachtbehälter sich in einer bestimmten
bzw. der entgegengesetzten Bewegungsrichtung bewegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verzurrvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die durch Frachtbehälter in
allen vier Richtungen überrollbar ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Anlaufflächen
des Überrollbügels vor der Achse der als Winkelhebel ausgebildeten schwenkbaren Hebel liegen und daß die vorderen Hebelarme
der Winkelhebel über eine Verbindungsachse mit Schubstangen verbunden sind, welche an Trägern einer Verriegelungseinrichtung,
die aus y-Fiihrung und x-z-Riegel besteht und schwenkbar um eine an der Grundplatte des Gehäuses gelagerte Achse angeordnet ist,
oberhalb der Achse drehbar gelagert sind, wobei die Verbindungsachse in einer im Gehäuse befindlichen Kulissenführung, welche die
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Form eines schräg nach hinten und unten gerichteten Kreisbogens hat, gleitend bewegbar ist, und daß eine Einrichtung zur Entriegelung
der Verriegelungseinrichtung bei einer Rückwärtsbewegung des Frachtbehälters vorhanden ist, so daß beim überrollen
der Verzurreinrichtung durch einen Frachtbehälter in jeder beliebigen Richtung sowohl der Überrollbügel als auch die aus der
y-Fdhrung und dem x-z-Riegel bestehende Verriegelung unterhalb
des Frachtraumbodens abgesenkt werden.
Ein Vorteil dieser Verzurrvorrichtung ist, daß sie rein mechanisch arbeitet, d.h. unabhängig von der Stromversorgung ist.
Line Ausgestaltung der Erfindung bezieht sich auf die Einrichtung zur Entriegelung der Verriegelungsvorrichtung bei einer Rückwärtsbewegung
des Frachtbehälters. Sie besteht aus einem Gegenfahrbügel, der mit seiner Welle schwenkbar am Gehäuse gelagert ist,
wobei eine Schubstange gelenkig am Gegenfahrbügel angeordnet ist
und mit ihrem anderen Ende an einem Hebelarm eines am Gehäuse gelagerten Klinkenhebels derart gelenkig gelagert ist, daß der Hebelarm
die .Verbindungsachse aus der Totpunktlage nach unten drückt,
Hierdurch wird erreicht, daß der Frachtbehälter die Verriegelung unter die Frachtbodenfläche drücken kann.
In Frachtflugzeugen sind im allgemeinen mehrere Verzurrvor richtungen für einen Frachtbehälter notwendig. Wenn ein Frachtbehälter
in einem solcnen Fall gegen die y-Richtung bewegt werden soll, müssen die Verzurrvorrichtungen,-die sich vor dem Behälter befinden,
in der versenkten Stellung verriegelt werden. Zu diesem Zweck sieht die Erfindung vor, daß die Schubstange einen Federausgleich
besitzt, der aus einem Zylinder, einem Kolben mit Kpl— '
benstange und einer Druckfeder besteht, und daß der"Klinkenhebel
eine Anlagefläche besitzt, die beim Nachvorneschwenken des Hebelarms den zweiten Hebelarm des Klinkenhebels mitnimmt.
Beim Beladen eines Flugzeuges mit Frachtbehältern, welche Taschen
zur Aufnahme von z-'Riegeln haben, besteht die Gefahr, daß die; Behälter
gegen die Riegel stoßen. Es ist daher erforderlich, dafür
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zu sorgen, daß die Riegel, die beim überrollen durch den Behälter
versenkt sind, in ihrer Arbeitslage arretiert .werden. Hierfür sieht
die Erfindung vor, daß die y-Führung an ihrem oberen Teil eine schwenkbar angeordnete Riegelklinke enthält, die aus Laschen und
einem Steg besteht, welche den x-z-Riegel in seiner Arbeitslage arretiert.
Um den x-z-Riegel bei der Verriegelung der Frachtbehälter nicht jedes Mal von Hand betätigen zu müssen, sieht eine Ausgestaltung
der Erfindung einen Fußhebel vor, der aus einer Fußplatte und einem außerhalb der Grundplatte gelegenen schwenkbaren Hebel besteht,
der mit einem im Inneren des Verzurrgeräts befindlichen, seinerseits am x-z-Riegel angreifenden Winkelhebel fest verbunden
ist.
Wenn Frachtbehälter auf verschiedenen Riegelzellen eingefahren werden sollen, muß der Gegenfahrbügel unterhalb des Frachtraumbodens
arretiert werden. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß an einem Ausleger der Grundplatte eine Gegenfahrsicherung
befestigt ist, die aus einem nicht drehbar, hin- und herbewegbaren Stift besteht, der in eine Ausnehmung bzw. Nase am
Gegenfahrbügel einrastbar ist und an dem eine Klappe mit Kontur schwenkbar gelagert ist, die so ausgebildet ist, daß bei Schwenkung
der Klappe der Stift zurückgezogen wird.
Beim Beladen und Entladen von Frachtbehältern ist eine Führung
notwendig. Um die y-Führung nach dem überrollen zurückzuführen,
sieht die Erfindung weiter vor, daß auf der Achse des überrollbügels
zwei unter Vorspannung stehende Drehfedern angeordnet sind, die den überrollbügel und mit diesen die y-Führung in die Ausgangslage
zurückführen.
Um die Reibung zwischen den Frachtbehältern und der y-Führung gering
zu halten, besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung darin, daß auf beiden Seiten des x-z-Riegels in an sich bekannter Weise
um vertikale Achsen drehbare Rollen angeordnet sind.
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Man kann für die Entriegelung der Verriegelungsvorrichtung den oben erwähnten Gegenfahrbügel, den Federausgleich und die Gegenfanreicherung
und einen Hebelarm des Klinkenhebels entbehren, wenn man gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung einen Hubmagnet mit
Solenoid verwendet, der in Wirkverbindung mit einem Hebel des Klinkenhebels steht. Die Wirkung dieser Einrichtung ist so, daß
beim Einschalten des Hubmagneten der Klinkenhebel die Verbindungsachse zwischen dem Überrollbügel und der Schubstange aus der Totpunktlage
drückt. Bei Stromausfall wird der Klinkenhebel durch eine Fußbetätigung nach hinten gekippt. Es entsteht dadurch der
gleiche Vorgang wie beim Einschalten des Hubmagneten. Nach dem überrollen
der Verzurrvorrichtung durch die Palette bzw. den Container geht die Fußbetätigung in die Ausgangstellung zurück.
In den Figuren ist die Erfindung zeichnerisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der neuen Verzurrvorrichtung;
Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung; Fig. 3 eine Draufsicht der Vorrichtung;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Verzurrvorrichtung in der Ausführung
mit Hubmagnet.
Es sei vorausgeschickt, daß in Fig. 3 die Pfeilrichtung I die
Richtung "nach vorn" bezeichnet, woraus sich die Richtungen "links"
und "rechts" ergeben.
Das in den Figuren dargestellte Verzurrgerät enthält ein GehSuse 1,
das aus einer Grundplatte 1a und zwei Seitenplatten 1g besteht. Es enthält ferner verschiedene Ansätze zur Aufnahme von Lagern
1b, 1c, 1d, 1e und 1f. Von diesen Lagern befindet sich das Lager 1b an einem nach vorn ragenden Ausleger 1i der Grundplatte 1a.
Das Lager 1c besteht aus sechs Lagerstellen, die in Fig. 2 zu sehen sind, 1d ist ein aus zwei an den Seitenplatten1 g der Grundplatte
1a angeordneten Lagerstellen bestehendes Lager. 1e ist an der linken Seite 1f an der rechten Seite der Grundplatte la angeordnet.
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Die Seitenplatten 1g enthalten Kulissenführungen 1h, die in der Seitenansicht der Fig. 1 die Form eines Kreisbogens haben und
schräg nach hinten und unten gerichtet sind.
Am hinteren Ende, des Verzurrgeräts ist ein überrollbügel 2 mit
schrägen Anlaufflächen 2b angeordnet, die an Winkelhebeln 2c befestigt sind, deren vorderer Hebelarm 2d gabelförmig ausgebildet
ist. Der Winkelhebel 2c ist an seinem Scheitelpunkt auf der Achse 2a gelenkig gelagert, während die Achse 2a in den beiden Lagern Td
gelagert ist. Der Überrollbügel 2 ist so gestaltet, daß die Anlaufflächen
2b vor der Achse 2a liegen. Im gabelförmigen Hebelarm 2d sind Lagerbohrungen vorhanden, die zur Aufnahme einer Achse 3a
bestimmt ist, welche in der Kulissenführung 1h gleitend bewegbar ist. Die Achse 3a verbindet den gabelförmigen Hebelarm 2d gelenkig
mit zwei Schubstangen 3, welche mit der y-Führung 4 mittels des Bolzens 3b gelenkig verbunden sind.
Die y-Fiihrung 4 ist in den Lagern 1c an der Grundplatte 1a vermittels
Trägern 4b schwenkbar gelagert und enthält auf der linken und auf der rechten Seite um vertikale Achsen drehbare Rollen 4a,
deren Radius so groß ist, daß ihre Außenflächen gegenüber einer Verbindungsplatte
4c, welche die Träger 4b miteinander steif verbindet, nach vorne überstehen.
Am oberen Teil der y-Führung 4 ist eine Riegelklinke 5 schwenkbar angeordnet. Sie besteht aus dem Steg 5b, der mittels zweier
Laschen 5c um die Drehachse 5a schwenkbar ist.
bin x-z-Riegel 6 besteht aus einer Lasche 6b, welche so dimensioniert
ist, daß sie in die in den Containern befindlichen Taschen eingreifen kann. Die Lasche 6b ist an einem Arm 6c befestigt,
der um eine Achse 6a schwenkbar ist. Diese Achse 6a dient gleichzeitig zur gelenkigen Aufnahme der oben erwähnten Träger 4b der
y-Führung 4. Die Achse 6a ist, wie erwähnt, in sechs Lagerstellen 1c gelagert.
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Die Verzurreinrichtung enthält ferner einen Fußhebel 7, der zur Betätigung, d.h. zum Aufwärtsschwenken des x-z-Riegels 6 dient.
Der Fußhebel 7 besteht aus einer Fußplatte 7a, die mit einem Hebel
7b, der außerhalb der Grundplatte 1a liegt, verbunden ist. Der Hebel 7b ist bei 1e schwenkbar in der Seitenplatte 1g gelagert
und mit einem im Inneren des Verzurrgeräts befindlichem
Winkelhebel 7c fest verbunden, der am Arm 6c des x-z-Riegels angreift.
Im Lager 1b ist ein Gegenfahrbügel 8 mit seiner Welle 8a schwenkbar
gelagert, wobei ein Überfahrbügel 8f über zwei Arme 8c und 8d mit der Welle 8a verbunden ist. Der Gegenfahrbügel 8 wird in
seiner Lage durch zwei auf der Welle 8a sitzende einander entgegenwirkende
Drehfedern 13 gehalten.
Am Arm 8d befindet sich eine Nase 8b, deren Zweck weiter unten beschrieben wird.
An dem Arm 8c des Gegenfahrbügels 8 ist eine Schubstange 9 mit
Federausgleich oberhalb der Welle 8a gelenkig angeordnet. Der Federausgleich besteht aus einem Zylinder 9a, einem Kolben mit
Kolbenstange 9c und Druckfeder 14. Das andere Ende der Kolbenstange 9c ist an einem Klinkenhebel 10 im Drehpunkt 9b gelenkig
angebracht. Dieser Klinkenhebel 10, dessen Drehpunkt mit 10a bezeichnet
ist, besteht aus zwei getrennten Hebelarmen 10c und 10d. Der Hebel 1Od besitzt eine Anlagefläche 10b, welche dazu dient,
den Hebel 10c mitzunehmen, wenn der Hebel 1Od nach vorne geschwenkt wird. Ebenfalls am Ausleger 1i der Grundplatte 1a ist eine Gegenfahrsicherung
11 befestigt. Sie besteht aus einem Gehäuse 11c, in welchem ein nicht drehbarer Stift 11a nach rechts und links hin-
und herbeweglich ist. Diese Bewegung wird durch eine Klappe 11b, freigegeben. Die Klappe 11b ist am Stift 11a um die Achse 11d
schwenkbar gelagert, wobei die Kontur 11e der Klappe so ausgebildet
ist, daß sie bei Schwenkung der Klappe 11b den Stift 11a zurückzieht. Zwischen Gehäuse 11c und Stift 11a befindet sich eine
Druckfeder (nicht dargestellt)
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Der Stift 11a ragt so weit aus dem Gehäuse 11c heraus, daß beim
Herunterdrücken des Gegenfahrbügels 8 die Nase 8b vor dem Stift 11a zu liegen kommt und diesen verriegelt.
Auf der Achse 2a des Überrollbügels 2 befinden sich zwei Drehfedern
12, deren Vorspannung bewirkt, daß der Überrollbügel in seiner Ausgangslage gehalten wird.
Der x-z-Riegel wird im allgemeinen mit einer derartigen Breite
(z.B. 2 1/2 Zoll) ausgeführt, daß er in die im Frachtbehälter befindlichen
Taschen hineinpaßt. In diesem Fall wirkt er sowohl in der x- als auch in der z-Richtung. Bei Ausführungen der Frachtbehälter
ohne Taschen wirkt der Riegel nur in der z-Richtung.
In der in Fig. 4 dargestellten Ausführung der Verzurrvorrichtung ist ein Hubmagnet 16 mit einem Solenoid 16a angeordnet. Bei Stromausfall
wird die Entriegelung der Verriegelungseinrichtung durch den Fußhebel 17 betätigt, der durch Bewegung der Fußplatte 17a
nach unten den Hebel 17b über den Drehpunkt 17c den Klinkenhebel 1Od um den Drehpunkt 9b nach hinten kippt und damit die Achse 3a
aus der Totpunktlage bewegt.
Die Funktion der neuen Verzurrvorrichtung ist wie folgt:
Beim überrollen des Verzurrgerätes in Richtung I stößt der Frachtbehälter
15 (Palette oder Container) gegen den überrollbügel 2, der sich um die Achse 2a dreht und die Schubstange 3 nach hinten
und unten zieht, indem sich die Achse 3a in der Kulissenführung 1h bewegt. Durch die Bewegung der Achse 3a wird die y-Führung 4
nach hinten gekippt. Gleichzeitig wird der x-z-Riegel 6, der auf der gleichen Achse 6a wie die y-Führung 4 sitzt, nach hinten geschwenkt.
Die Riegelklinke 5 wird beim Absenken des Überrollbügels 2 auf der Schubstange 3 um den Drehpunkt 5a durch Auflaufen nach
oben ausgekippt. Dadurch wird der x-z-Riegel 6 frei und fällt auf die Grundplatte 1a. Der Frachtbehälter 15 überrollt den Riegel 6
und die y-Führung und stößt mit seiner Vorderkante an den Gegenfahrbügel 8. Beim Weiterfahren des Frachtbehälters 15 wird der
Gegcnfahrbügel 8 um die Welle 8a nach vorn gedrückt. Die Schub-
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Stange 9 wird über den Drehpunkt 9b nach vorn gezogen und betätigt
den Klinkenhebel 10, der über den Drehpunkt 10a geschwenkt wird. Durch die Schwenkbewegung wird der Hebelarm 10c des Klinkenhebels
10 nach oben bewegt und über die Anlagefläche 10b abgestützt. Durch die Bewegung der Achse 3a nach unten wird der Weg des Klinkenhebels
10 nach oben blockiert. Die Druckfeder 14 im Federausgleich der Schubstange 9 wird vorgespannt. Hat der Frachtbehälter 15 die
Verzurrvorrichtung überrollt, werden die y-Führung 4 mit der Riegelklinke 5, die Schubstangen 3 und der überrollbügel 2 durch die beiden
vorgespannten Drehfedern 12 in die Ausgangslage zurückgebracht. Die Achse 3a ist gegenüber den Drehpunkten 3b und 2a etwas nach
oben versetzt und durch die Kulissenführung 1h in Totpunktlage gehalten. Der x-z-Riegel bleibt unten. Der Frachtbehälter kann entweder
entlang den Rollen 4a der y-Führung auf den Stellplatz gefahren werden oder wenn dieser Stellplatz erreicht ist, durch Betätigen
des Fußnebels 7 in x-z- oder z-Richtung verriegelt werden. Bei diesem Vorgang wird der x-z- oder z-Riegel unter der Riegelklinke
5 hindurch geschwenkt und durch die durch ihr Eigengewicht zurückfallende Riegelklinke 5 gesichert. Der Gegenfahrbügel 8,
die Schubstange 9 und der Klinkenhebel 10 bleiben dabei in der vorher beschriebenen Stellung.
Beim Entriegeln muß der überrollbügel 2 manuell ganz nach unten
durchgedrückt werden. Der x-z-Riegel und die y-Führung klappt, wie vorher beschrieben, nach unten. Der Hebelarm 10c des Klinkenhebels
10 wird über den Federausgleich der Schubstange 9 mit Druckfeder 14 durch die Abwärtsbewegung der Achse 3a vorgespannt. Hat
die Achse 3a ihren untersten Punkt erreicht, so verriegelt der Hebelarm 10c des Klinkenhebels 10 durch Sperren der Achse 3a den
Riegel in seiner untersten Stellung. (Der Frachtbehälter betätigt den überrollbügel 2 nicht bis ganz unten) Die Verzurreinrichtung
kann vom Frachtbehälter überrollt werden und richtet sich nach Freiwerden vom Gegenfahrbügel und überrollbügel 2 unter Wirkung
der Drehfedern 12 automatisch wieder auf, wobei der x-z oder z-Riegel unten bleibt.
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Beim Überrollen der Verzurreinrichtung in Querrichtung II wird der Überrollbügel 2 an seinen schrägen Anlaufflächen 2b Vor seinem
Drehpunkt 2a angefahren. Dadurch dreht sich der überrollbügel 2
nach vorn und löst den gleichen Vorgang wie beim Längsfahren aus.
Der Gegenfahrbügel 8 wird beim Querfahren durch seine vorbestimmte Lage ebenfalls nach vorn ausgekippt; dadurch wiederholt sich auch
hier der für das Längsfahren beschriebene Vorgang.
Beim überrollen der Verzurreinrichtung in Richtung III wird der
Gegenfanrbügel 8 nach hinten gekippt. Die Schubstange 9, die in
dieser Richtung starr ist, drückt den Hebelarm 1Od des Klinkennebels 10 nach hinten, wobei der Hebelarm 10d mit seinem oberen
Teil die Achse 3a aus. der Totpunktlage nach unten drückt. Der Frachtbehälter kann nun die y-Fdhrung 4 nach hinten drücken und
somit die Verzurreinrichtung überrollen. Der Bewegungsablauf entspricht dem Längsfahren,
Wird vor dem Anfahren in Richtung III der Gegenfahrbügel 8 manuell
nach vorn heruntergedrückt, so springt der Stift 11a der Gegenfahrsicherung
11 hinter die Nase 8b des Gegenfahrbügels 8 und verriegelt diesen. Der Frachtbehälter kann den Gegenfahrbügel 8
nicht mehr betätigen und läuft gegen die feststehende y-Führung Zum Lösen der Sperre ist die Klappe 11b der Gegenfahrsicherung
nach links (Pfäilrichtung) zu betätigen und der Gegenfahrbügel 8
geht unter der Wirkung der Drehfeder 13 in seine Ausgangsstellung zurück.
/10 Patentansprüche 509 82 6/0 5 82
Claims (9)
1. l/erzurrvorrichtung mit einer in einem Gehäuse schwenkbaren
^—^'Verriegelung zum Verankern von Frachtbehältern, insbesondere
in einem Flugzeug, die einen oder mehrere aus mindestens zwei Armen bestehende, schwenkbare Hebel aufweist, welche mit einem
oberhalb der Frachtbodenfläche liegenden überrollbügel versehen sind, der zwei schräge Anlaufflächen hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlaufflächen (2b) des
Überrollbügels (2) vor der Achse (2a) der als Winkelhebel (2c) ausgebildeten schwenkbaren Hebel liegen und daß die vorderen
Hebelarme (2d) der Winkelhebel (2c) über eine Verbindungsachse (3a) mit Schubstangen (3) verbunden sind, welche an Trägern
(4b) einer Verriegelungseinrichtung, die aus y-Führung (4) und x-z-Riegel (6) besteht und schwenkbar um eine an der Grundplatte
(1a) des Gehäuses (1) gelagerte Achse (6a) angeordnet ist, oberhalb der Achse (6a) drehbar gelagert sind, wobei die
Verbindungsachse (3a) in einer im Gehäuse (1) befindlichen Kulissenführung (1h), welche die Form eines schräg nach hinten
und unten gerichteten Kreisbogens hat, gleitend bewegbar ist, und daß eine Einrichtung (8) zur Entriegelung der Verriegelungseinrichtung
(4, 6) bei einer Rückwärtsbewegung des Frachtbehälters (15) vorhanden ist, so daß beim überrollen der Verzurreinrichtung
durch einen Frachtbehälter in jeder beliebigen Richtung sowohl der überrollbügel (2) als auch die aus der
y-Führung (4)r.und dem x-z-Riegel (6) bestehende Verriegelung
unterhalb des Frachtraumbodens abgesenkt werden.
2. Verzurrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Entriegelung
der Verriegelungsvorrichtung (4, 6) bei einer Rückwärtsbewegung des Frachtbehälters (15) aus einem Gegenfahrbügel (8)
besteht, der mit seiner Welle (8a) schwenkbar am Gehäuse (1)
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gelagert ist, und daß eine Schubstange (9) gelenkig am Gegenfanrbügel
(8) angeordnet ist und mit ihrem anderen Ende an einem Hebelarm (1Od)" eines am Gehäuse (1) gelagerten Klinkenhebels
(10 derart gelenkig gelagert ist, daß der Hebelarm (1Od) die Verbindungsachse (3a) aus der Totpunktlage nach
untenddrückt.
3. Verzurrvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (9) einen Federausgleich
besitzt, der aus einem Zylinder (9a), einem Kolben mit Kolbenstange (9c) und einer Druckfeder (14) besteht, und daß
der Klinkenhebel (10) eine Anlagefläche (10b) besitzt, die beim Nachvorneschwenken des Hebelarms (10d) den zweiten Hebelarm (1Oc) des Klinkenhebels (10) mitnimmt.
4. Verzurrvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch g e kennzeichnet,
daß die y-Führung (4) an ihrem oberen Teil eine schwenkbar angeordnete Riegelklinke (5)
enthält, die aus Laschen (5c) und einem Steg (5b) besteht, welche den x-z-Riegel in seiner Arbeitslage arretiert.
5. Verzurrvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, g e kennzeichnet
durch einen Fußhebel (7),der aus einer Fußplatte (7a) und einem außerhalb der Grundplatte (1a)
gelegenen schwenkbaren Hebel (7b) besteht, der mit einem im
Inneren des Verzurrgeräts befindlichen, seinerseits am x-z-Riegel
(6) angreifenden Winkelhebel (7c) fest verbunden ist.
6. Verzurrvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß an einem Ausleger (1i) der Grundplatte (1a) eine Gegenfahrsicherung (11) befestigt
ist, die aus einem nicht drehbaren, hin- und herbewegbaren Stift (11a) besteht, der in eine Ausnehmung bzw. Nase (8b)
am GegenfahrbÜgel (8) einrastbar ist und an dem eine Klappe
(11b) mit Kontur (11e) schwenkbar gelagert ist, die so ausgebildet
ist, daß bei Schwenkung der Klappe (11b) der Stift (11a) zurückgezogen wird.
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7. Verzurrvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennze i chne t, daß auf der Achse (2a)
des Uberrollbügels (2) zwei unter Vorspannung stehende Drenfedern (12) angeordnet sind, die den überrollbügel (2)
und mit diesem die y-Führung in die Ausgangslage zurückführen.
3. Verzurrvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des x-z-Riegels (6) in an sich bekannter Weise um vertikale
Achsen drehbare Rollen (4a) angeordnet sind.
9. Verzurrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Entriegelung der
Verriegelungsvorrichtung darin besteht, daß ein Hubmagnet (16) einen Solenoid (16a) besitzt, der in Wirkverbindung
mit dem Hebel (1Od) des Klinkenhebels (10) steht.
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Leerseile
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|---|---|
| DE2364270A1 true DE2364270A1 (de) | 1975-06-26 |
| DE2364270B2 DE2364270B2 (de) | 1976-03-11 |
| DE2364270C3 DE2364270C3 (de) | 1976-10-28 |
Family
ID=
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0044404A1 (de) * | 1980-07-17 | 1982-01-27 | Messerschmitt-Bölkow-Blohm Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Frachtladesystem für Grossraumflugzeuge |
| DE3943077A1 (de) * | 1989-12-27 | 1991-07-04 | Airbus Gmbh | Riegelelement zum arretieren von frachtstuecken |
| DE4113696C1 (de) * | 1991-04-26 | 1992-06-25 | Dornier Luftfahrt Gmbh, 8031 Wessling, De | |
| DE19501562A1 (de) * | 1995-01-19 | 1996-07-25 | Telair Int Cargo Sys Gmbh | Riegelelement |
| DE19812014C1 (de) * | 1998-03-19 | 1999-08-19 | Daimler Chrysler Aerospace | Riegelelement zum Arretieren von Frachtgütern innerhalb eines Frachtladesystems, insbesondere in einem Flugzeug |
| DE102005037988A1 (de) * | 2005-08-11 | 2007-02-15 | Airbus Deutschland Gmbh | Sicherungseinrichtung für ein Ladesystem in einem Frachtraum eines Luftfahrzeugs mit mindestens einem Sicherungsriegel |
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| US8152206B2 (en) | 2005-08-11 | 2012-04-10 | Airbus Operations Gmbh | Securing device for a load system in a cargo compartment of an aircraft, comprising at least one securing catch |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1027663B (it) | 1978-12-20 |
| FR2255248B3 (de) | 1977-09-23 |
| JPS5095999A (de) | 1975-07-30 |
| GB1481449A (en) | 1977-07-27 |
| US3927622A (en) | 1975-12-23 |
| CA1021203A (en) | 1977-11-22 |
| DE2364270B2 (de) | 1976-03-11 |
| AU7670174A (en) | 1976-06-24 |
| FR2255248A1 (de) | 1975-07-18 |
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