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DE2364016C3 - Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre - Google Patents

Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre

Info

Publication number
DE2364016C3
DE2364016C3 DE19732364016 DE2364016A DE2364016C3 DE 2364016 C3 DE2364016 C3 DE 2364016C3 DE 19732364016 DE19732364016 DE 19732364016 DE 2364016 A DE2364016 A DE 2364016A DE 2364016 C3 DE2364016 C3 DE 2364016C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
discharge lamp
ignition
discharge
electronic flash
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732364016
Other languages
English (en)
Other versions
DE2364016A1 (de
DE2364016B2 (de
Inventor
Hans Peter 6201 Bremthal; Zimlich Josef 6204 Taunusstein Buchta
Original Assignee
Heimann Gmbh, 6200 Wiesbaden-Dotzheim
Filing date
Publication date
Application filed by Heimann Gmbh, 6200 Wiesbaden-Dotzheim filed Critical Heimann Gmbh, 6200 Wiesbaden-Dotzheim
Priority to DE19732364016 priority Critical patent/DE2364016C3/de
Priority to GB4647874A priority patent/GB1476160A/en
Priority to US05/518,725 priority patent/US3968392A/en
Priority to FR7442042A priority patent/FR2255706B1/fr
Priority to JP49147485A priority patent/JPS5816299B2/ja
Publication of DE2364016A1 publication Critical patent/DE2364016A1/de
Publication of DE2364016B2 publication Critical patent/DE2364016B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2364016C3 publication Critical patent/DE2364016C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

35
Die Erfindung betrifft eine Impulsentladungslampe, insbesondere eine Elektronenblitzlichtröhre, in deren etwa zylindrischer Entladungsröhre an jedem Stirnende jeweils eine, einen geringeren Querschnitt (wirksame Elektrodenfläche) aufweisende und an einem Durchführungsstitt gehaltene Elektrode als Kathode bzw. Anode derart angeordnet ist. daß allseitig radial ein etwa gleicher Abstand zur Entladungsröhrenwand vorhanden ist, und auf deren Außenwand unmittelbar eine als Längsdraht, Streifenbelag oder transparenter Belag ausgebildete, etwa längs des Abstandes der beiden Elektroden (der Entladungsstrecke) angeordnete und von den beiden Elektroden getrennte Zündelektrode angebracht ist
Bei derartigen Entladungslampen treten bekanntermaßen Zündschwierigkeiten auf, die unter anderem durch statische Aufladung der Gefäßwand bzw. durch sehr lange Giciictiiiaüungswcgc iici vorgerufen werden.
Aus der DT-OS 22 64 005 ist eine im ersten Absatz beschriebene Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre, bekannt, bei der eine mn einer der Elektroden verbundene leitende Zündleitungssonde derart angeordnet ist, daß das freie Sondenende in dem gasförmigen Medium in der Nähe eines Punktes der inneren Oberfläche der isolierenden Wand des Gehäuses angebracht ist Außerdem ist ein entlang der äußeren Oberfläche dieser Wand sich von einem Punkt darauf gegenüber diesem Punkt der inne- &S ren Wandoberfläche erstreckender Leit'ingsweg geschaffen und mit der anderen Elektrode verbunden. Diese einer zuverlässigen, sehr genau getackteten, wiederkehrenden Entladung dienende Maßnahme hat iedoch dadurch daß der außen auf der Röhrenwandung aufgebrachte gemeinsame Leitungsweg ständig mit der einen Elektrode und damit mit der Spannungsquelle verbunden ist, den Nachteil, daß unter anderem bevorzugt störende Wandaufladungen, insbesondere in der Umgebung der Elektroden gebildet werden können.
Es ist weiter versucht worden, das jeweilige Elektrodenpotential an die umgebende Entladungsgefäßwand dadurch heranzubringen, <hß z. B. der eine Elektroden raum durch Abschuß eines Getters mit einem leitfähigen mindestens bis zum Ende der Zündelektrode reichenden Belag aus Barium od. dgl., versehen wird. Bei einer anderen Lösung geschieht die Ausbildung der Elektroden derart daß diese mit ihrem äußeren Rand die Gefäßwand unmittelbar berühren.
Diese beschriebenen, bisher angewandten Verfahren s:nd b"f. der Herstellung, insbesondere bei der Massenherstellung, von Impulsentladungslampen technisch unbefriedigend, da z. B. beim Getterabschuß die Ausbildung des Metallspiegels nur unkontrolliert erfolgt und außerdem sein Zusammenhang und seine Leitfähigkeit bei der Entgasung der betreffenden Elektroden beeinträchtigt wird. Aber auch das Einbringen und Einschmelzen von grouflächigen. die Gefäßwand berührenden Elektroden führt zu Schwierigkeiten bei der Herstellung, da die Elektroden meist in Röhren aus Material mit hohem schmelzpunkt eingebracht und dabei zum Teil so stark erwärmt werden müssen, daß an der Gefäßwandung Spannungsrisse oder andere Veränderungen hervorgerufen werden. Außerdem ist die Bruchgefahr solcher Anordnungen mit am Rand anliegenden Elektroden beträchtlich größer als bei sonst üblichen Ausführungsformen.
Bei Maßnahmen zur Verringerung der Schwankungsbreite des Zündeinsatzpunktes mit dem Ziei einer Herabsetzung der Zündspannung die aufgezeigten Schwierigkeiten zu vermeiden und statt dessen eine zuvei lässig arbeitende Zündhilfe zu schaffen, ist Aufgabe der Erfindung.
Erreicht wird dies bei einer im ersten Absatz besch/iebenen Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre, nach der Erfindung dadurch, daß an beiden Elektroden oder deren uurchfuhrungsstift ein Metallband angeordnet oder befestigt und derart gebogen oder aufgespreizt ist, daß es nach dem Zusammenbau innen an dem mit der Zündelektrode außen belegten Teil der Encladungsröhrenwand anliegt.
Mit besonderem Vorteil wird am jeweiligen Elektrodenstift beider Elektroden je ein elastisches Metallband guter Wärmeleitfähigkeit wie z. B. aus Tantal, befestigt und zumindest nach dem Zusammenbau innen an dem mit der Zündelektrode außen belegten Teil der Entla-
crebracht.
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In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, das Metallband aus magnetischem Material erst nach dem Zusammenbau, z. B. durch einen magnetischen Impuls, in seine endgültige Betriebslage zu bringen.
Die Erfindung soll an Hand des in der Zeichnung rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels einer Stabelektronenblitzlichtröhre erläutert werden. Teile, die nicht unbedingt zum Verständnis der Erfindung beitragen, sind darin unbezeichnet oder fortgelassen.
Während F i g. 1 die Ansicht einer stabförniigen Elektronenblitzlichtröhre. insbesondere für Impulsbetrieb, mit im Schnitt dargestellten Enden wiedergibt, ist in F i g. 2 in einem Diagramm die Zündwilligkeit im Bereich des Zündeinsatzpunktes in Abhängigkeit von der
Zündspannung dargestellt.
In F i g. 1 ist von einer stabförmigen Elektronenblitzlichtröhre mit 1 die etwa zylindrische Entladungsröhre bezeichnet, in der an beiden Stirnenden je eine, jeweils an einem Durchführungsstift 4 befestigte Elektrode 2 und 3 als Kathode und Anode von meist Scheiben- oder Flaehzylinder-Form für die betreffende Gasentladungsstrecke angeordnet ist Die Elektroden haben eine geringere radiale Ausdehnung als der Querschnitt der Entladungsröhre, so daß allseitig etwa ein gleich großer Abstand bis zur Röhrenwand vorhanden ist. Unmittelbar außen auf der Röhrenwand ist längs des Abstandes der im Innern befindlichen Elektroden als Z" delektrode ein im wesentlichen längserstrecktes Dr.i,ueebilde, ein elektrisch gut- oder auch nur halb1 '«en^er Flachstreifen 5 oder ein transparenter Dela>? ^ _- z. B. SnO2, InO od. dgl. mit einer Zuleitung δ; r- -;ordnet.
Während im Betrieb an de" hc.uei. Elektroden 2 und 3 eine konstante, für die hv'«-'fende Brennspannung ausreichende Anodenspannung liegt, wird an die Zündelektrode 5 über die Zuleitung 6 gegebenenfalls mit vorgeschaltetem entsprechend hochohmigem Widerstand von der Sekundärseite eines gesonderten Zündtrafos ein Zünd-Hochspannungsimpuls gegeben, so daß die vorionisierte Entladungsstrecke (Ionenbahn) zwischen den Elektroden 2 und 3 gezündet wird. Leider liegt bei dem bisher beschriebenen normalen Aufbau der Entladungslampe der Zündeinsatzpunkt bei ungünstig hohen Zündspannungswerten und streut außerdem recht erheblich innerhalb eines größeren Zündwilligkeitsbereiches, z.B. infolge ungünstiger Beeinflussung durch Wandaufladungen.
Deshalb ist bei der beschriebenen Anordnung zusätzlich sozusagen als Starthilfe an mindestens einer Elektrode, z. B. an deren Durcnführungsstift, ein Metallbändchen 7 aus z. B. Tantal oder ähnlich gut wärmeleitendem, elastischem Metall befestigt, das mit seinem Ende den Abstand zwischen der betreffenden Elektrode und der außen angeordneten Zündelektrode maßgeblich verringert, z. B. derart, daß das Ende innen an einer Stelle der Entladungsröhrenwand anliegt, an der sich außen der leitende oder halbleitende Belag oder Draht der Zündelektrode befindet. Durch diese Maßnahme, die mit besonderem Vorteil an beiden Elektroden erfolgt, wird der Zündweg durch erhöhte kapazitive Kopplung praktisch verkürzt und außerdem d irch Verminderung des streuenden Einflusses von Wanoaufladungen gemäß F i g. 2 eine wesentlich größere Steilheit in dem Zündwilligkeitsverlauf 13 und 14 gegenüber einem Verlauf 11, z. B. einer normalen Anordnung ohne die beschriebene Zündhilfe, erzielt
In dem Diagramm der F i g. 2 sind über der Primär-Zündspannung als Abszisse als Ordinate in Prozent die Zündbereitwilligkeit derart aufget: „igen, daß jeweils das obere Ende einer jeden Kurve de.i 100-Prozent-Wert, d. h. den Zündeinsatzpunkt darstellt, während die Neigung des jeweiligen Kurvenverlaufs die Steilheit,
d. h. die Zündspannungsdifferenz von Anfang und Ende der Kurve, d. h. den Streubereich Δ der Zündbereitwilligkeit veranschaulicht.
Lediglich durch das Anbringen, z. B. der beiden Tantalbändchen, ist der Zündeinsatzpunkt z. B. um etwa 200 V auf 100 bis 150 V (Kurve 13 und 14) von über 350 V (Kurve 11 und 12) einer normalen Anordnung verringert und zugleich die Steilheit der Zündbereitwilligkeit zum Teil recht erheblich erhöht worden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre, in deren etwa zylindrischer Entladungsröhre an jedem Stirnende jeweils eine, einen geringeren Querschnitt (wirksamer Clektrodenfläche) aufweisende und an einem Durchführungsstift gehaltene Elektrode als Kathode bzw. Anode derart angeordnet ist, daß allseitig radial ein etwa gleicher Abstand zur Entladungsröhrenwand vorhanden ist, und auf deren Außenwand unmittelbar eine als Längsdraht, Streifenbelag oder transparenter Belag ausgebildete, etwa längs des Abstandes der beiden Elektroden (der Entladungsstrecke) angeordnete und von den beiden Elektroden getrennte Zündelektrode angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Elektroden (2, 3) oder deren Durchführungsstift (4) ein Metallband (7) angeordnet oder befesv-jt und derart gebogen oder aufgespreizt ist, daß es, nach dem Zusammenbau innen an dem mit der Zündelektrode (5) außen belegten Teil der Entladungsröhrenwand (1) anliegt
2. Impulsentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallband (7) aus einem elastischen Metallband guter Wärmeleitfähigkeit, ζ. Β. aus Tantal, besteht.
3. Impulsentladungslampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallband (7) aus magnetischem ' Material erst nach dem Zusammenbau, z. B. durch einen magnetischen Impuls, in seine endgültige Betriebslage gebracht !ct
DE19732364016 1973-12-21 1973-12-21 Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre Expired DE2364016C3 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732364016 DE2364016C3 (de) 1973-12-21 Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre
GB4647874A GB1476160A (en) 1973-12-21 1974-10-28 Pulse discharge lamps
US05/518,725 US3968392A (en) 1973-12-21 1974-10-29 Pulse discharge lamp, in particular an electronic flash tube
FR7442042A FR2255706B1 (de) 1973-12-21 1974-12-19
JP49147485A JPS5816299B2 (ja) 1973-12-21 1974-12-20 パルスホウデントウ

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732364016 DE2364016C3 (de) 1973-12-21 Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2364016A1 DE2364016A1 (de) 1975-07-31
DE2364016B2 DE2364016B2 (de) 1975-11-27
DE2364016C3 true DE2364016C3 (de) 1976-07-08

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