[go: up one dir, main page]

DE2364016B2 - Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtrohre - Google Patents

Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtrohre

Info

Publication number
DE2364016B2
DE2364016B2 DE2364016A DE2364016A DE2364016B2 DE 2364016 B2 DE2364016 B2 DE 2364016B2 DE 2364016 A DE2364016 A DE 2364016A DE 2364016 A DE2364016 A DE 2364016A DE 2364016 B2 DE2364016 B2 DE 2364016B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
electrode
pulse
ignition
pulse discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2364016A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2364016C3 (de
DE2364016A1 (de
Inventor
Hans Peter 6201 Bremthal Buchta
Josef 6204 Taunusstein Zimlich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heimann 6200 Wiesbaden-Dotzheim GmbH
Original Assignee
Heimann 6200 Wiesbaden-Dotzheim GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heimann 6200 Wiesbaden-Dotzheim GmbH filed Critical Heimann 6200 Wiesbaden-Dotzheim GmbH
Priority to DE19732364016 priority Critical patent/DE2364016C3/de
Priority claimed from DE19732364016 external-priority patent/DE2364016C3/de
Priority to GB4647874A priority patent/GB1476160A/en
Priority to US05/518,725 priority patent/US3968392A/en
Priority to FR7442042A priority patent/FR2255706B1/fr
Priority to JP49147485A priority patent/JPS5816299B2/ja
Publication of DE2364016A1 publication Critical patent/DE2364016A1/de
Publication of DE2364016B2 publication Critical patent/DE2364016B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2364016C3 publication Critical patent/DE2364016C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/54Igniting arrangements, e.g. promoting ionisation for starting
    • H01J61/547Igniting arrangements, e.g. promoting ionisation for starting using an auxiliary electrode outside the vessel

Landscapes

  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

35
Die Erfindung betrifft eine Impulsentladungslampe, insbesondere eine Elektronenblitzlichtröhre, in deren etwa zylindrischer Entladungsröhre an jedem Stirnende jeweils eine, einen geringeren Querschnitt (wirksame Elektrodenfläche) aufweisende und an einem Durchführungsstift gehaltene Elektrode als Kathode bzw. Anode derart angeordnet ist, daß allseitig radial ein etwa gleicher Abstand zur Entladungsröhrenwand vorhanden ist, und auf deren Außenwand unmittelbar eine als Längsdraht, Streifenbelag oder transparenter Belag ausgebildete, etwa längs des Abstandes der beiden Elektroden (der Entladungsstrecke) angeordnete und von den beiden Elektroden getrennte Zündelektrode angebracht ist.
Bei derartigen Entladungslampen treten bekanntermaßen Zündschwierigkeiten auf, die unter anderem durch statische Aufladung der Gefäßwand bzw. durch sehr lange Gleitentladungswege hervorgerufen werden. . Aus der DT-OS 22 64 005 ist eine im ersten Absatz beschriebene Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre, bekannt, bei der eine mit einer der Elektroden verbundene leitende Zündleitungssonde derart angeordnet ist, daß das freie Sondenende in dem gasförmigen Medium in der Nähe eines Punktes der inneren Oberfläche der isolierenden Wand des Gehäuses angebracht ist. Außerdem ist ein entlang der äußeren Oberfläche dieser Wand sich von einem Punkt darauf gegenüber diesem Punkt der inneren Wandoberfläche erstreckender Leitungsweg geschaffen und mit der anderen Elektrode verbunden. Diese einer zuverlässigen, sehr genau getackteten.
wiederkehrenden Entladung dienende Maßnahme hat jedoch, dadurch daß der außen auf der Röhrenwandung aufgebrachte gemeinsame Leitungsweg ständig mit dor einen Elektrode und damit mit der Spannungsquelle verbunden ist, den Nachteil, daß unter anderem bevorzugt störende Wandaufladungen, insbesondere in der Umgebung der Elektroden gebildet werden können.
Es ist weiter versucht worden, das jeweilige Elektrodenpotential an die umgebende Entladungsgefäßwand dadurch heranzubringen, daß z. B. der eine Elektrodenraum durch Abschuß eines Getters mit einem leitfähigen, mindestens bis zum Ende der Zündelektrode reichenden Belag aus Barium od. dgl., versehen wird. Bei einer anderen Lösung geschieht die Ausbildung der Elektroden derart, daß diese mit ihrem äußeren Rand die Gefäßwand unmittelbar berühren.
Diese beschriebenen, bisher angewandten Verfahren sind bei der Herstellung, insbesondere bei der Massenherstellung, von Impulsentladungslampen technisch unbefriedifend, da z. B. beim Getterabschuß die Ausbildung des Metallspiegels nur unkontrolliert erfolgt und außerdem sein Zusammenhang und seine Leitfähigkeit bei der Entgasung der betreffenden Elektroden beeinträchtigt wird. Aber auch das Einbringen und Einschmelzen von großflächigen, die Gefäßwand berührenden Elektroden führt zu Schwierigkeiten bei der Herstellung, da die Elektroden meist in Röhren aus Material mit hohem Schmelzpunkt eingebracht und dabei zum Teil so stark erwärmt werden müssen, daß an der Gefäßwandung Spannungsrisse oder andere Veränderungen hervorgerufen werden. Außerdem ist die Bruchgefahr solcher Anordnungen mit am Rand anliegenden Elektroden beträchtlich größer als bei sonst üblichen Ausführungsformen.
Bei Maßnahmen zur Verringerung der Schwankungsbreite des Zündeinsatzpunktes mit dem Ziel einer Herabsetzung der Zündspannung die aufgezeigten Schwierigkeiten zu vermeiden und statt dessen eine zuverlässig arbeitende Zündhilfe zu schaffen, ist Aufgabe der Erfindung.
Erreicht wird dies bei einer im ersten Absatz beschriebenen Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre, nach der Erfindung dadurch, daß an beiden Elektroden oder deren Durchführungsstift ein Metallband angeordnet oder befestigt und derart gebogen oder aufgespreizt ist, daß es nach dem Zusammenbau innen an dem mit der Zündelektrode außen belegten Teil der Entladungsröhrenwand anliegt.
Mit besonderem Vorteil wird am jeweiligen Elektrodenstift beider Elektroden je ein elastisches Metallband guter Wärmeleitfähigkeit, wie z. B. aus Tantal, befestigt und zumindest nach dem Zusammenbau innen an dem mit der Zündelektrode außen belegten Teil der Entladungsröhrenwand zum Anliegen gebracht.
In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, das Metallband aus magnetischem Material erst nach dem Zusammenbau, z. B. durch einen magnetischen impuls, in seine endgültige Betriebslage zu bringen.
Die Erfindung soll an Hand des in der Zeichnung rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels einer Stabelektronenblitzlichtröhre erläutert werden. Teile, die nicht unbedingt zum Verständnis der Erfindung beitragen, sind darin unbezeichnet oder fortgelassen.
Während F i g. 1 die Ansicht einer s'.abförmigen Elektronenblitzlichtröhre, insbesondere für Impulsbetrieb, mit im Schnitt dargestellten Enden wiedergibt, ist in F i g. 2 in einem Diagramm die Zündwilligkeit im Bereich des Zündeinsatzpunktes in Abhängigkeit von der
Zündspannung dargestellt.
In F i g. 1 ist von einer stabförmigen Flektronenblitzlichtröhre mit 1 die etwa zylindrische Entladungsröhre bezeichnet, in der an beiden Stirne^den je eine, jeweils an einem Durchführungsstift 4 befestigte Elektrode 2 und 3 als Kathode und Anode von meist Scheiben- oder Flachzylinder-Form für die betreffende Gasende dungsstrecke angeordnet ist. Die Elektroden haben eine geringere radiale Ausdehnung als der Querschnitt der Entladungsröhre, so daß allseitig etwa ein gleich großer Abstand bis zur Röhrenwand vorhanden ist. Unmittelbar außen auf der Röhrenwand ist längs des Abstandes der im Innern befindlichen Elektroden als Zündelektrode ein im wesentlichen längserstrecktes Drahtgebilde, ein elektrisch gut- oder auch nur halbleitender Flachstreifen 5 oder ein transparenter Belag aus z. B. SnO:, InO od. dgl. mit einer Zuleitung 6 angeordnet.
Während im Beirieb an den beiden Elektroden 2 und 3 eine konstante, für die betreffende Brennspannung ausreichende Anodenspannung liegt, wird an die Zündelektrode 5 über die Zuleitung 6 gegebenenfalls mit vorgeschaltetem entsprechend hochohmigem Widerstand von der Sekundärseite eines gesonderten Zündtrafos ein Zünd-Hochspannungsimpuls gegeben, so daß die vorionisierte Entladungsstrecke (lonenbahn) zwischen den Elektroden 2 und 3 gezündet wird. Leider liegt bei dem bisher beschriebenen normalen Aufbau der Entladungslampe der Zündeinsatzpunkt bei ungünstig hohen Zündspannungsweiten und streut außerdem recht erheblich innerhalb eines größeren Zündwilligkeitsbereiches, z. B. infolge ungünstiger Beeinflussung durch Wandaufladungen.
Deshalb ist bei der beschriebenen Anordnung zusätzlich sozusagen als Starthilfe an mindestens einer Elektrode, z. B. an deren Durchführungsstift, ein Metallbändchen 7 aus z. B. Tantal oder ähnlich gut wärmeleitendem, elastischem Metall befestigt, das mit seinem Ende den Abstand zwischen der betreffenden Elektrode und der außen angeordneten Zündelektrode maßgeblich verringert, z. B. derart, daß das Ende innen an einer Stelle der Entladungsröhrenwand anliegt, an der sich außen der leitende oder halbleitende Belag oder Draht der Zündelektrode befindet. Durch diese Maßnahme, die mit besonderem Vorteil an beiden Elektroden erfolgt, wird der Zündweg durch erhöhte kapazitive Kopplung praktisch verkürzt und außerdem durch Verminderung des streuenden Einflusses von Wandaufladungen gemäß Fig. 2 eine wesentlich größere Steilheit in dem Zündwilligkeitsverlauf 13 und 14 gegenüber einem Verlauf 11, z. B. einer normalen Anordnung ohne die beschriebene Zündhilfe, erzielt.
In dem Diagramm der F i g. 2 sind über der Primär-Zündspannung als Abszisse als Ordinate in Prozent die Zündbereitwilligkeit derart aufgetragen, daß jeweils das obere Ende einer jeden Kurve den 100-Prozent-Wert, d. h. den Zündeinsatzpunkt darstellt, während die Neigung des jeweiligen Kurvenverlaufs die Steilheit.
d. h. die Zündspannungsdifferenz von Anfang und Ende der Kurve, d. h. den Streubereich Δ der Zündbereitwilligkeit veranschaulicht.
Lediglich durch das Anbringen, z. B. der beiden Tantalbändchen, ist der Zündeinsatzpunkt z. B. um etwa 200 V auf 100 bis 150 V (Kurve 13 und 14) von über 350 V (Kurve 11 und 12) einer normalen Anordnung verringert und zugleich die Steilheit der Zündbereitwilligkeit zum Teil recht erheblich erhöht worden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre, in deren etwa zylindrischer Entladungsröhre an jedem Stirnende jeweils eine, einen geringeren Querschnitt (wirksamer Elektrodenfläche) aufweisende und an einem Durchführungsstift gehaltene Elektrode als Kathode bzw. Anode derart angeordnet ist, daß allseitig radial ein etwa gleicher Abstand zur Entladungsröhrenwand vorhanden ist, und auf deren Außenwand unmittelbar eine als Längsdraht, Streifenbelag oder transparenter Belag ausgebildete, etwa längs des Abstandes der beiden Elektroden (der Entladungsstrecke) angeordnete und von den beiden Elektroden getrennte Zündelektrode angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Elektroden (2, 3) oder deren Durchführungsstift (4) ein Metallband (7) angeordnet oder befestigt und derart gebogen oder aufgespreizt ist, daß es nach dem Zusammenbau innen an dem mit der Zündelektrode (5) außen belegten Teil der Entladungsröhrenwand (1) anliegt.
2. Impulsentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallband (7) aus einem elastischen Metallband guter Wärmeleitfähigkeit, z. B. aus Tantal, besteht.
3. Impulsentladungslampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallband (7) aus magnetischem Material erst nach dem Zusammenbau, z. B. durch einen magnetischen Impuls, in seine endgültige Betriebslage gebracht ist.
DE19732364016 1973-12-21 1973-12-21 Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre Expired DE2364016C3 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732364016 DE2364016C3 (de) 1973-12-21 Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre
GB4647874A GB1476160A (en) 1973-12-21 1974-10-28 Pulse discharge lamps
US05/518,725 US3968392A (en) 1973-12-21 1974-10-29 Pulse discharge lamp, in particular an electronic flash tube
FR7442042A FR2255706B1 (de) 1973-12-21 1974-12-19
JP49147485A JPS5816299B2 (ja) 1973-12-21 1974-12-20 パルスホウデントウ

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732364016 DE2364016C3 (de) 1973-12-21 Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2364016A1 DE2364016A1 (de) 1975-07-31
DE2364016B2 true DE2364016B2 (de) 1975-11-27
DE2364016C3 DE2364016C3 (de) 1976-07-08

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
GB1476160A (en) 1977-06-10
JPS5816299B2 (ja) 1983-03-30
DE2364016A1 (de) 1975-07-31
JPS5096074A (de) 1975-07-30
US3968392A (en) 1976-07-06
FR2255706A1 (de) 1975-07-18
FR2255706B1 (de) 1979-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3616330A1 (de) Kurzbogenlampe
DE69918249T2 (de) Kapazitives Auslösen von Entladungslampen hoher Intensität
DE2264005C3 (de) Gasentladungsröhre
EP0062782B1 (de) Gasentladungs-Überspannungsableiter
DE2646577B2 (de) Zündeinrichtung für eine mit Gleichstrom betriebene Blitzlampe
DE10331510B4 (de) Kurzbogen-Entladungslampe sowie Lichtquellenvorrichtung
DE2725196A1 (de) Zuendkerze
DE10133326A1 (de) Dielektrische Barrieren-Entladungslampe mit Zündhilfe
DE1200171B (de) Elektrische Zuendschraube
DE2364016C3 (de) Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtröhre
DE2328128B2 (de) Blitzentladungsröhre
DE2364016B2 (de) Impulsentladungslampe, insbesondere Elektronenblitzlichtrohre
DE69102025T2 (de) Gasentladungsrohr.
EP2529389A1 (de) Hochdruckentladungslampe mit kapazitiver zündhilfe
DE2714122A1 (de) Gasentladungs-ueberspannungsableiter mit konzentrischen elektroden
DE4333441C2 (de) Entladungsröhre
DE2110555C3 (de) Hochdruckdampfentiadungslampe mit einer langgestreckten Entladungsröhre
DE19640666A1 (de) Entladungslampe, insbesondere für Fahrzeugbeleuchtungseinrichtungen
DE2232292B2 (de) Entladungsröhre für Gaslasergeneratoren
DE2210948A1 (de) Reflektoranordnung mit einer stabfoermigen blitzlichtroehre
DE495736C (de) Elektronenroehre mit einer elektronenaussendenden Kathode, einer Anode, einem Steuergitter und einem Abschirmgitter, die alle gleichachsig angeordnet sind
DE894287C (de) Elektrische Lampe oder Entladungsroehre
DE928188C (de) Verfahren zur Herstellung eines ringfoermigen Entladungsgefaesses und nach diesem Verfahren hergestellte ringfoermige Entladungslampe
DE1948089C3 (de) Verbrennungsblitzlampe
DE4401280C2 (de) Entladungsröhre

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee