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DE2363761A1 - Verfahren zur herstellung einer verpackung, bestehend aus einer huelle aus thermoplastischer kunststoffolie, die einem packgut unter schrumpfspannung eng anliegt und eine einrichtung zum oeffnen der verpackungshuelle aufweist - Google Patents

Verfahren zur herstellung einer verpackung, bestehend aus einer huelle aus thermoplastischer kunststoffolie, die einem packgut unter schrumpfspannung eng anliegt und eine einrichtung zum oeffnen der verpackungshuelle aufweist

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Publication number
DE2363761A1
DE2363761A1 DE2363761A DE2363761A DE2363761A1 DE 2363761 A1 DE2363761 A1 DE 2363761A1 DE 2363761 A DE2363761 A DE 2363761A DE 2363761 A DE2363761 A DE 2363761A DE 2363761 A1 DE2363761 A1 DE 2363761A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
foil
envelope
heat
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2363761A
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English (en)
Inventor
Kurt Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kalle GmbH and Co KG
Original Assignee
Kalle GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kalle GmbH and Co KG filed Critical Kalle GmbH and Co KG
Priority to DE2363761A priority Critical patent/DE2363761A1/de
Priority to NL7416128A priority patent/NL7416128A/xx
Priority to SE7415750A priority patent/SE7415750L/xx
Publication of DE2363761A1 publication Critical patent/DE2363761A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B61/00Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages
    • B65B61/18Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for making package-opening or unpacking elements
    • B65B61/182Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for making package-opening or unpacking elements by applying tear-strips or tear-tapes
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    • B65B53/02Shrinking wrappers, containers, or container covers during or after packaging by heat

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

K 2290/Gbm 6761 FP-Dr,Wa-br 18. Dezember 1973
Beschreibung
zur Anmeldung der
KALLE AKTIENGESELLSCHAFT Wiesbaden-Biebrich
für ein Patent auf
Verfahren zur Herstellung einer Verpackung, bestehend aus einer Hülle aus thermoplastischer Kunststoffolie, die einem Packgut unter Schrumpfspannung eng anliegt und eine Einrichtung zum öffnen .der Verpackungshülle aufv/eist
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackung, bestehend aus einer ein Packgut umschließenden und diesem unter Schrumpfspannung eng und fest anliegenden Verpackungshülle aus thermoplastischer Kunststoffolie; wobei die Verpackungshülle einen überstand aus Kunststoff aufweist, der als Griffelement für eine öffnungseinrichtung derselbendient.
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Unter Wärmeeinwirkung schrumpffähige Kunststoffolien werden bereits vielseitig zur Verpackung von Gütern verwendet. Schrumpfpackungen aus diesen Kunststoffolien haben den Vorteil, daß die Hülle nach der Schrumpfung infolge der Schrumpfspannung der Folie dem Packgut eng anliegt und dadurch viele Verpackungsprobleme löst. Aus einem Folienzuschnitt gebildete Schrumpfverpackungen umschließen entv/eder das Packgut ganz oder umhüllen dieses banderolenartig; in jedem Fall weisen die Hüllen eine Schweißnaht auf.
Da die geschrumpfte Verpackungshülle dem Packgut sehr eng und unter Spannung fest anliegt, ist es oft schwierig,die Verpackungshülle bei Bedarf ohne Verwendung eines geeigneten Werkzeuges (Schere oder Messer) vom Packgut zu lösen, ohne dieses dabei zu beschädigen.
Selbst wenn derartige Werkzeuge zur Hand sind, besteht die Gefahr, daß -durch das Hantieren mit diesen das Packgut beim Auftrennen der Folienhülle beschädigt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verpackungsverfahren vorzuschlagen, mit dessen Hilfe es in einfacher Weise möglich ist, eine Verpackungshülle aus thermoplastischer Kunststoffolie um ein Packgut herzustellen, die dem Packgut unter Schrumpfspannung eng anliegt, und wobei die
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aufgeschrumpfte Folienhülle als integralen Bestandteil eine aus Folie gebildete grifflaschenartige Vorrichtung in Gestalt eines nach außen wegragenden Überstandes aufweist, mit Hilfe dessen die Verpackungshülle leicht "geöffnet werden kann.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackung, bestehend aus einem Packgut und einer dieses eng umschliessenden Verpackungshülle aus geschrumpfter thermoplastischer Kunststoffolie, bei dem man aus einem Zuschnitt rechteckigen Formats aus wärmeschrumpffähiger Folie durch Faltung einen Halbschlauch bildet, den zu verpackenden Gegenstand zwischen Front- und Rückwand des Halbschlauches aus wärmeschrumpf fähi ger Kunststoffolie einlegt, seine Kanten verschweißt und dann durch Einwirkung von Wärme auf die Hülle das Aufschrumpfen derselben auf das Packgut bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Band aus warmsiegelfähiger Kunststoffolie mit den Seitenschweißnähten der Hülle durch Verschweißen fest in der Weise verbindet, daß das befestigte Band länger ist als. die Faltkante der Hülle, danach das Band auf der Oberfläche der Hülle in der Weise anordnet, daß ein Teil des Bandes mit seiner Oberfläche an die Hüllfolie angrenzt, während der andere Teil desselben
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nahe einer Hü 1lenseitenkante eine nach außen wegragende Bandschlaufe bildet, danach auf die Hülle nebst daran befestigtem Band Wärme einwirken läßt, die hinreicht, die Hülle zum Schrumpfen zu bringen, und ausreicht, das Band in warmsiegelfähigen Zustand überzuführen, und gleichzeitig oder anschließend nur den an die Oberfläche der Verpackungshülle unmittelbar grenzenden Teil des Bandes auf die Oberfläche der geschrumpften Verpackungshülle anpreßt und anschließend die Verpackung abkühlt.
Zur Herstellung der Verpackungshülle geht man von einem rechteckigen Zuschnitt einer schweiß- oder warmsiegelfähigen thermoplastischen Kunststoffolie mit latenter-Schrumpffähigkeit aus.
Eine thermoplastische Kunststoffolie mit latenter Schrumpffähigkeit ist dadurch charakterisiert, daß sie unter Einwirkung hinreichender Wärme schrumpft, d.h. ihre. Abmessungen verkürzt. Das der. .Folie innewohnende Latente Wärmeschrumpf vermögen ist Folge einer Stre.ckorientierung , der. sie bei ihrer Herstellung unterworfen wurde.
Besonders geeignet sind durch Streckorientierung wärmeschrumpffähige Folien aus Polyvinylchlorid oder Polypropylen, insbesondere bevorzugt zur Herstellung der Hülle sind
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durch Streckorientierung warmeschrumpffähige Folien aus
Polyäthylen.
Das verwendete Folienband besteht aus schweiß- oder warmsiegelfähiger thermoplastischer Kunststoffolie. Es,ist erfindungswesentlich, daß das jeweils an den Seitenschweißnähten der Hülle aus latent wärmeschrumpffähiger Folie befestigte Folienband langer ist als die Faltkante des Halbschlauches, aus dem die Hülle gebildet wird, bevorzugt ist das Band 2 bis 3 cm länger als die genannte Kante. Das
Band hat vorteilhaft die Breite von etwa 1 bis 2 cm.
In bevorzugter Ausführungsform des Verfahrens wird als
Hüllfolie warmeschrumpffähige Polyäthylenfolie verwendet, das Folienband besteht aus nicht warmeschrumpffähiger PoIyäthylenfolie.
Bei der Verwendung von wärmeschrumpffähiger Polyvinylchloridfolie ist es besonders zweckmäßig, ein Folienband aus
PVC zu wählen, dessen.eine Oberfläche eine Schicht aus besonders leicht warms iegel fähi gern synthetischem polymeren!
Material aufweist, beispielsweise eine solche aus einem
Mischpolymerisat auf Basis'Vinyl chiorid-Vinylacetat.
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Eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens soll an •einem Beispiel beschrieben werden.
Aus einem rechteckigen Zuschnitt geeigneter Abmessung einer wärmeschrumpffähigen Kunststoffolie bildet man zunächst durch 1ängsachsial symmetrische Faltung desselben einen sogenannten Malbschlauch. Der Halbschlauch weist eine Frontwand und eine Rückwand auf, im Bereich der Faltkante stehen beide in Verbindung. Front- und Rückwand des Halbschlauches sind gleich dimensioniert.
Die zur Faltkante des Halbschlauches parallel verlaufende Kante der Front- bzw. Rückwand wird als Frontwandkante bzw. Rückwandkante bezeichnet, die zur Faltkafite rechtwinklig verlaufenden Kanten des Halbschlauches werden Seitenkanten genannt.
Die Seitenkanten bzw. Front- und Rückwandkanten fluchten paarweise.
Das Packgut wird zwischen Front- und Rückwand des mit seiner Rückwand auf einer festen planen Unterlage aufliegenden Halbschlauches eingeschoben.
Im beschriebenen Fall werden beispielhaft zwei prismatische Körper als Packgut in den Halbschlauch so in der oben
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beschriebenen Wei se eingelegt, daß benachbarte Kanten der Packgüter parallel und im Abstand zueinander verlaufen und die Schmalseiten der Packgüter nahe benachbart und parallel zur Faltkante des Halbschlauches angeordnet sind. Auf die.Oberfläche der Frontwand des Halbschlauches wird sodann ein Folienband, beispielsweise ein solches aus Polyäthylen, in der Weise aufgelegt, daß seine Längs kanten parallel und im Abstand, zur Faltkante des Halbschlauches verlaufen. Die Stirnkanten des Bandes fluchten dabei entweder mit den Seitenkanten des Halbschlauches oder das Band ragt beidseitig jeweils um geringes über die Seitenk.anten desselben hi haus, wobei die Stirnkanten des Bandes parallel zu den Seitenkanten des Halbschlauches verTaufen. Anschließend werden jeweils die Seiten- und Frontwandkanten der Frontwand sowie der Rückwand des Halbschlauches miteinander verschweißt, wodurch um beide Packgüter eine einzige diese allseitig umschließende Hülle aus latent wärmeschrumpffähiger Folie gebildet wird.
Das Folienband wird gleichzeitig mit dem Verschweißen der Seitenkanten des Halbschlauches oder anschließend daran jeweils im Bereich seiner Stirnkanten oder einer dazu parallel und im Abstand verlaufenden Linie mit jeweils einer Seitenkante der Frontwand bzw. den Seitenschweiß-
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nähten der zuvor gebildeten Hülle durch Verschweißung in der Weise verbunden, daß das befestigte Bandstück langer ist als die Faltkante der Hülle.
Durch Anbringen einer ,Trennschweißnaht wird die Hülle dann in zwei gleiche Teile aufgeteilt; die Trennschweißnaht verläuft dabei rechtwinklig zur Faltkante in einer Weise, daß jede der beiden .gebi1deten Einzelhüllen aus latent wärmeschrumpffähiger Folie jeweils ein Packgut umschließt.
Jede der beiden Einzelpackhüllen weist dabei auf der Oberfläche ein Folienband auf, das mit seinen Enden jeweils mit den Seitenkanten einer Packhülle verschweißt ist. Da das befestigte Band länger ist als der Breite der Hülle entspricht, ist es möglich, das Band auf der Hül1 oberfläche so anzuordnen, daß sich eine Bandschlaufe bildet. Das Folienband wird dazu mit seiner Oberfläche auf die Oberfläche der Hülle in der Weise flach angedrückt, daß über eine Seitenkante der Hülle ein Teil des Bandes in Gestalt einer Bandschlaufe hinausragt.
In dieser Anordnung setzt man die Packhülle mit dem darauf befestigten Folienband der Wirkung von Wärme aus, die hinreicht, um die latente Wärmeschrumpffähigkeit der Folie aus-
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zulösen, und ausreicht, das Folienband in warmsiegelfähigen Zustand überzuführen.
Man preßt nun das in warmsiegelfähigern Zustand befindliche Folienband mit Ausnahme desjenigen Teils, der in Form einer Bandschlaufe von der Packhülle schräg seitlich wegragt, an die ebenfalls in "warms τ egel fähi gern Zustand befindliche Oberfläche der Folienhülle, indem man beispielsweise den Staudruck eines Warmluftstromes auf die der Folienhülle abgewandte Oberfläche des Bandes wirken läßt und dieses dadurch auf die Hüllfolie anpreßt. Dabei wird das Band, mit Ausnahme der Bandschlaufe, mit der Oberfläche der Folienhülle verschweißt.
Man läßt die gebildete Packhülle abkühlen. Das sich aus der Bandschlaufe durch Wärmeeinwirkung nach abschließender Erkaltung ergebende, von der Verpackungshülle nach außen "wegragende Gebilde wird als Griffelement bezeichnet und ist zum Aufreißen der Packung geeignet.
Die Verpackungshülle wird in der Weise geöffnet, daß man an dem gebildeten GriffeTement schräg nach oben gerichtet in Bandlängsrichtung zieht. Dabei reißt die Verpackungshülle -bevorzugt entlang einer parallel zur Bandkante -ver-
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laufenden Linie auf, und das Packgut kann der Hülle leicht entnommen werden. .
Es ist natürlich auch möglich und stellt eine besonders vorteilhafte Durchführungsform der vorbeschriebenen Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens dar, die Verschweißung der Seiten- und Frontkanten des entsprechend bemessenen Halbschlauches durch eine Trennschweißung vorzunehmen..Dabei wird das auf der Frontwand des Halbschlauches aufgelegte Folienband jeweiIs■endsei tig in die Trennschweißnaht integral einbezogen und jeweils an den Seitenkanten der Hülle angeschweißt; die jeweils.über die Seitenkanten des Haibsch1auches hinausragenden Teile des Bandes werden dabei abgetrennt.
Auch bei dieser Durchführungsform des Verfahrens wird das Band so bemessen, daß das an den Seitenkanten der Hülle angeschweißte Band langer als die Stirnkante der Hülle ist. Es liegt ebenfalls.im Rahmen der Erfindung, einen Halbschlauch größerer Länge zu verwenden und in diesen eine Vielzahl von Packgütern einzulegen. In der beschriebenen Weise werden dann eine Vielzahl von Packungen mit öffnungseinri chtung herges te]11.
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Wenn man von einem Halbschlauch ausgeht, in dem nur ein einziges Packgut eingelegt wird, wird das Verfahren in prinzipiell gleicher Weise wie vorbeschrieben durchgeführt, jedoch mit der Abänderung, daß in diesem Falle die Trennschwei ßung der' Hülle zur Bildung von zwei Einzelhüllen" ent fä lit.
Gemäß einer Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens wird in vorbeschriebener Weise um ein Packgut aus einem Halbschlauch durch Verschweißen seiner Seiten- und Frontkanten eine geschlossene Hülle aus latent wärmeschrumpffähiger Folie gebildet. Die Verf ahrensva.ri ante soll ebenfalls an einem Beispiel beschrieben werden. In den Halbschlauch werden wie beschrieben vor der Bildung der geschlossenen Hülle beispielhaft zwei Packgüter eingelegt. Gleichzeitig oder anschließend der Verschweißung der Seitenbzw. Frontkanten des Halbschlauches zur Bildung der geschlossenen Hülle um die beiden Packgüter wird eine Schweißnaht an der Verpackungshülle derart angebracht, daß durch sie die Packgüter in der Verpackungshülle voneinander räumlich getrennt sind. Diese Hülle räumlich unterteilende Schweißnaht erstreckt sich, bevorzugt geradlinig und bevorzugt parallel zu den Seitenkanten der Hülle bzw. der Packgüter, zwischen FaIt- und Frontkante.
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Auf die raumuntertei1 ende Schweißnaht der Hülle wird dann ein Folienstreifen aus warmsiegel fähiger Kunststoffolie in der Weise aufgelegt, daß er wenigstens über die Stirnkante der Hülle etwa 0,5 bis 2 cm hinausragt und seine Langssymmetrieachse deckungsfähig mit der Längsachse der raumunterteilenden Schweißnaht der Hülle verläuft. Es ist essentiell, daß das Band länger ist als dem Abstand zwischen FaIt- und Frontkante des Halbschlauches entspricht. Es wird dann ein Trennschweißvorgang entlang der Längssymmetrieachse des Folienbandes durchgeführt; durch die Trennschweißung wird dieses längshalbiert und die Hülle gleichzeitig in zwei, bevorzugt gleich große, geschlossene Hüllen aufgeteilt. Durch den Trennschweißvorgang wird jeweils eine Hälfte des längshalbierten Bandes mit jeweils einer der durch die Trennschweißung gebildeten Seitenkanten einer der Einzelhüllen fest verbunden.
Diese Verfahrensvariante wird besonders vorteilhaft in der Weise durchgeführt, daß man durch Trennschweißen des Halbschlauches gleichzeitig die Bildung in geschlossenen Einzelhüllen sowie das Anschweißen einer Folienfahne an jeweils eine durch die Trennschweißung gebildete Seitenkante der Einzelhülle bewirkt.
Es soll unter einer Einzelhülle eine solche verstanden
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werden» die nur ein ώ i r·/ i ge.; i'ickgut enthält".. Durch di es en Irenriö chwtH b y.-r-.)ari g wird das auf die Verpackungshülle aufgelegte Folienband wie vorbes ehr i eb en I ängsh a 1 b i er t und jeweils n i π ti Hi 1 f te dec· > e 1 b en entlang einer Seitenkante mit der Seitenkante jeweils einur durch die Trennschweissung gebildeten Seitenkante d>-r Einzelhülle angeschweißt. Uie angeschweißte Half te des F-j 1 i enbandes bildet eine FoIi enfahne in einer Seitenkante einer Einzelpackhülle. Insbesondere bevorzugt ist es, die Seiten- und Fronts c h w e i ßk a η t e η d e r Hülle gleichzeitig auszuführen, beispielsweise in Form von Trennschweißungen.
Es ist essentiell, daß die mit der Längskante der Einzelhüll·? verschweißte Folienfahne wenigstens um etwa 0,5 bis 2 cm über die Fluchtlinie der Front- und/oder der Faltkante der Hülle hinausragt, bevorzugt ragt sie,um die angegebene Länge über eine Linie hinaus, die die Fluchtlinie der FdI U antti de» Hülle darstellt. Die FoI i en finne ist dabei mir der Längskante, die durch die T renns chwe i s -■ sung de ι F <> 1 ι en h indti-> gebildet wird, und der Se i tenk an I:»1-der Hiil Ie verbun lon ,
Die Fackhüli· wird nun der Wirkung von Harme ausgesetzt, d i e Ii i η re i .h t , um d i e r. uh rump fun g der Folie zu bew i r ken .
5 O 9 S 2 fi / ÜiiS BAD
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Di es kann beispi elsweise dadurch erfο 1 gen, daß man die Hülle in einen Umluftschrank, der mit Luft entsprechender Temperatur betrieben ist, bringt. Durch diese Maßnahme wird nicht nur die die Hülle bildende Folie mit latenter Wärmeschrumpffähigkeit zum Aufschrumpfen auf das Packgut gebracht, sondern die Folienfahne wird dabei gleichzeitig in w.i rins i ege 1 fäh i gen Zustand übergeführt. Durch eine pressende Kraft wird die Folienfahne mit ihrer Oberfläche nun auf die Oberfläche der geschrumpften Folie angepreßt und mit ihr ve rs i egelt.
Vorteilhaft erfolgt das Anpressen der Folienfahne dadurch, daß man den Staudruck eines warmen Luftstromes auf die Oberfläche der Folienfahne wirken läßt. Die Einwirkung des warmen Luftströmen 'auf die Folienfahne kann ebenfalls im Wärmeschrank durch einen entsprechenden warmen, auf die Überfläche des Folienbandes gerichteten Luftstrom erfolgen.
Das über die aufgeschrumpfte Verpackungshülle hinausragende Ende der Folienfahne bildet nun einen von dieser wegragenden überstand, der als Zuglasche zum Offnen der Verpackung d i e η t.
In vorteilhafter Ausgestaltung dieser Verfahrensvarian te verwendet man zur Bildung der Verpackung einen längeren
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Halbschlauch,legt in diesen eine Mehrzahl von Packgütern im Abstand voneinander ein, verschweißt die Seiten- und Frontkanten des Halbschlauches und legt eine Vielzahl raumuntertei1 ender Schweißnähte, so daß jedes einzelne Packgut von einer geschlossenen Folienhülle umgeben ist. Das Anbringen der Folienstreifen bzw. das Aufteilen der Verpackung in eine Vielzahl Einzelpackungen mit jeweils einer Folienfahne erfolgt durch entsprechende Anordnung einer Mehrzahl von Folienstreifen in der vorbeschriebenen Weise.
Auch bei dieser vorteilhaften Gestaltung der Verfahrensvariante ist es natürlich möglich, in einem Arbeitsgang die Seitenschweißnähte, die Frontschweißnaht und den Trennschweißvorgang, der zu den Einzelpackungen mit angeschweißter Folienfahne führt, durchzuführen.
Die Figuren Ia, Ib, II, III und IV zeigen eine Durchführungsform der zuerst beschriebenen Verfahrens Variante, die Figuren V, VI und VII erläutern eine Ausführungsform der anderen Variante des Verfahrens.
Fig. Ia stellt eine Draufsicht auf eine allseitig geschlos sene Hülle aus Folie mit latenter Wärmeschrumpffähigkeit
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dar, die zwei prismatische Packgüter umschließt, wobei auf der Frontwand der Hüll e e.i η ..Fo.l i-enband ;auf geschweißt is t. ; In Fig. Ib ist eine Verpackung gemäß Ia als Ansicht in:; Richtung auf die Linie BC der Fig. Ia gezeigt.
Fig. II s te! 11 eine Sicht in Richtung D auf Fig.. Ia: der. Verpackung dar.
Die Fig. III zeigt Einzel packungen, die durch-Ausführung einer Langstrennschweißung entlang der Linie BC der Fig. Ia entstanden sind. .
Fig. IV zeigt ein Packgut, das von einer geschlossenen Verpackungshülle umgeben ist; diese besteht aus dem Packgut unter Schrumpfspannung eng anliegenden Folie und weist ein nach außen wegragendes, als öffnungsvorrichtung dienendes Griffelement auf. ,
In Fig. Ia bedeutet 1. ,die FaI tkante der aus dem Halbschlauch gebildeten Folienhülle aus' latent wärmeschrumpffähiger Kunststoffolie, 2 die Frontschweißnaht der Hülle, 3 ihre Sei tenschweißnähte,. 4 di e Frontwand der Hülle, 5 ein Folienband und 6 prismatische Packgüter in der Hülle.
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In Fig. Ib haben die Ziffern 1, 2, 3, 4, 5 und 6 dieselbe Bedeutung wie in Fig. Ia, 7 bedeutet die Rückwand der Hülle.
In Fig. II haben die Ziffern 2, 3, 4, 5, 6 und 7 dieselbe Bedeutung wie in Fig. Ia bzw. Ib, 5a bedeutet eine Bandschlaufe.
In Fig. III bedeutet 8 eine durch Trennschweißung entlang der Linie CD der Fig. Ia gebildete Einzelpackung mit prismatischem Füllgut. Die übrigen Ziffern haben die in den vorgenannten Figuren genannten Bedeutungen,
In Fig. IV bedeutet 9 die auf das Packgut 6 aufgeschrumpfte Verpackungshülle, 10 das mit der Verpackungshülle verschweißte Folienband und 11 das aus der Folienschlaufe 5a gemäß Fig. II durch Wärmeeinwirkung gebildete Griffelement. Die übrigen Ziffern in Fig, IV haben dieselbe Bedeutung wie in den vorbeschriebenen Figuren angegeben.
Fig. V zeigt in Draufsicht eine aus einem Halbschlauch aus latent warmeschrumpffähiger Kunststoffolie gebildete Hülle mit auf ihrer Frontwand aufgelegtem Folienstreifen, wobei sich in der Hülle zwei prismatische Packgüter befinden.
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Fig. VI zeigt eine Seitenansicht in Richtung A auf Fig. V,
Fig. VII zeigt in perspektivischer Ansicht in Richtung BC auf Fig. V eine fertige Verpackung.
In Fig. V bedeutet 12 eine Linie, entlang derer die Trennschweißung erfolgt, durch welche die zwei prismatische Packgüter enthaltende Hülle in zwei geschlossene Hüllen aufgeteilt wird, die jeweils ein Packgut enthalten. Gleichzeitig damit wird jeweils eine Hälfte 16a, 16b des Bandes 5 entlang einer seiner Seitenkanten mit einer Längskante der durch Trennschweißung gebildeten Seitenschweißnaht einer Ei nze.l packung angeschweißt. 13 bedeutet den Bandübe.r stand.
Die übrigen Ziffern in Fig, V haben die gleiche Bedeutung wie in den Fig. I bis IV.
In Fig. VI haben die Ziffern dieselbe Bedeutung wie in den Fig. I bis V.
Es bedeutet in Fig. VII die Ziffer 161b ein mit seiner Oberfläche auf der aus wärmegeschrumpfter Kunststoffolie bestehenden Verpackungshülle aufgeschweißtes Folienband, 162b seine mit der Seitenschweißnaht der Hülle integral
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dur.chi Schweißung verbundene· Kante und 131 eine Griffeinrichtung in Gestalt eines Bandabschnittes, der von der Packhülle nach außen wegragt. Die übrigen Ziffern in Fig. VII haben dieselbe Bedeutung wie in den vorgenannten Figuren.
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Claims (6)

236376T Patentansprüche
1. jVerfahren zur Herste!1ung einer Verpackung, bestehend aus einem Packgut und einer dieses eng umschließenden Verpackungshülle aus geschrumpfter thermoplastischer Kunststoffolie, bei dem man aus einem "Zuschnitt rechteckigen Formats aus warmeschrumpffähiger Folie durch Faltung einen Halbschlauch bildet, den zu verpackenden Gegenstand zwischen Front- und Rückv/and des Halbschlauches aus wärmeschrumpffähiger Kunststoffolie einlegt, seine Kanten verschweißt und dann durch Einwirkung von Wärme auf die Hülle das Aufschrumpfen derselben auf das Packgut bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Band aus warmsiegelfähiger Kunststoffolie mit den Seitenschweißnähten der Hülle durch Verschweißen fest in der Weise verbindet,, daß das befestigte Band länger ist als die Faltkante der Hülle, danach das Band auf der Oberfläche der Hülle in der Weise anordnet, daß ein Teil des Bandes mit seiner Oberfläche an die Hü 11 folie angrenzt, während der andere Teil desselben nahe einer Hüllenseitenkante eine nach außen wegragende Bandschlaufe bildet, danach auf die Hülle nebst daran befestigtem Band Wärme einwirken läßt, die hinreicht, die Hülle zum Schrumpfen zubringen, und ausreicht, das Band in warm-
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siege!fähigen Zustand überzuführen, und gleichzeitig oder anschließend nur den an die Oberfläche der Verpackungshülle unmittelbar grenzenden Teil des Bandes auf die Oberfläche der geschrumpften Verpackungshülle anpreßt und anschließend die Verpackung abkühlt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Verschweißung der Front- und Seitenkanten des Schlauches und das Verschweißen der Enden des Folienbandes an. die Seitenkanten des Halbschlauches gleichzeitig vorn i mm t.
3. Verfahren zur Herstellung einer Packung, bestehend aus einem Packgut und einer dieses eng umschließenden Verpackungshülle aus geschrumpfter thermoplastischer Kunststoffolie, bei dem man aus einem Zuschnitt rechteckigen Formats aus wärmeschrumpffähiger Kunststoffolie durch Faltung einen Halb schlauch bildet, den zu ver- · packenden Gegenstand zwischen Front- und Rückwand des Halbschlauches einlegt und diesen durch Verschweißen seiner Kanten verschließt und dann durch Einwirkung von Wärme auf die Hülle das Aufschrumpfen derselben auf das Packgut bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Streifen aus warmsiegelfähiger Kunststoffolie mit
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seiner Längskante mit der Seitenkante der Hülle verschweißt, wobei das Band langer ist als die Seitenkante der Hülle, sodann auf Hülle und Band Wärme einwirken läßt, die hinreicht, die Schrumpfung der Hüllfolie zu bewirken, und das Band in warmsiegelfähigen Zustand überführt, dieses dann auf die Oberfläche der Hüllfolie anpreßt und danach die Packung abkühlt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildung der Seitenschweißnaht der Hülle und die Verschweißung des Bandes mit dieser gleichzeitig erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschweißnaht~der Folienhülle und das Anschweissen des Folienbandes auf die Hülle durch einen einzigen Trennschweißvorgang erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man das Folienband auf die Oberfläche der Hülle mittels des Staudruckes eines Luftstromes anpreßt/.
509826/0U8
DE2363761A 1973-12-21 1973-12-21 Verfahren zur herstellung einer verpackung, bestehend aus einer huelle aus thermoplastischer kunststoffolie, die einem packgut unter schrumpfspannung eng anliegt und eine einrichtung zum oeffnen der verpackungshuelle aufweist Pending DE2363761A1 (de)

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NL7416128A NL7416128A (nl) 1973-12-21 1974-12-11 Werkwijze voor het vervaardigen van een verpak- king, bestaande uit een omhulsel uit thermoplas- tische kunststoffoelie, dat onder krimpspanning nauw tegen een verpakt goed ligt en een inrich- ting voor het openen van het verpakkingsomhul- sel bezit.
SE7415750A SE7415750L (de) 1973-12-21 1974-12-16

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DE2363761A DE2363761A1 (de) 1973-12-21 1973-12-21 Verfahren zur herstellung einer verpackung, bestehend aus einer huelle aus thermoplastischer kunststoffolie, die einem packgut unter schrumpfspannung eng anliegt und eine einrichtung zum oeffnen der verpackungshuelle aufweist

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