DE2363564A1 - Thermoplastische formmasse auf polyvinylchloridbasis - Google Patents
Thermoplastische formmasse auf polyvinylchloridbasisInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine thermoplastische Formmasse auf Polyvinylchloridbasis
mit verbesserten Verarbeitungseigenschaften.
Es ist bekannt, Polyvinylchlorid und Copolymere, die zum überwiegenden
Teil aus Vinylchlorideinheiten bestehen, auf Grund vieler günstiger physikalischer und chemischer Eigenschaften
für die Herstellung der verschiedensten Formkörper zu verwenden. Nachteilig an Polyvinylchloriden und Vinylchloridcopolymeren ist
jedoch, daß die Polymeren vergleichsweise schlecht zu verarbeiten sind. Dies bedeutet, daß die Polymeren bei Temperaturen eines
extrem begrenzten Temperaturbereiches verarbeitet werden müssen, der zudem sehr nahe der thermischen Zerfallstemperatur der Polymeren
ist. Außerdem ist eine vergleichsweise lange Zeitspanne erforderlich, um bei der Verarbeitung einen sogenannten Gelzustand
zu erreichen.
Unter "Verarbeiten" ist hier das Verfahren gemeint, nach welchem die Polymeren zu Formkörpern verarbeitet werden, z.B. durch
Schme1ζ extrusionsverfahren, Kalandrieren und nach dem Spritzgußverfahren
oder Pressgußverfahren. Der hier gebrauchte Ausdruck "Thermoverformen" bezeichnet demgegenüber ein Verfahren, dem Form- ·
körper, z.B. Folien oder Polymerblätter unterworfen werden, wenn sie zu Endprodukten weiterverarbeitet werden, beispielsweise durch
Vakuumverformen und Thermoverformen.
Es ist des weiteren bekannt, Polyvinylchloriden und Copolymeren .
auf Polyvinylchloridbasis, um ihre Verarbeitung zu erleichtern, Plastifizierungsmittel oder Weichmacher zuzusetzen. Die Verwendung
von Piastifizierungsiitteln oder Weichmachern hat jedoch gewisse
Nachteile, und zwar insbesondere deshalb, weil sich die Weichmacher
oder Plastifizierungsmittel leicht verflüchtigen und zu einer Verminderung der mechanischen Eigenschaften der Formkörper führen.
Es ist des weiteren bekannt, zur Verbesserung der Verarbeitungs-
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eigenschaften und insbesondere zur Erzeugung von Formkörpern mit einer glatten Oberfläche sowie zur Verkürzung der Gelierungsdauer
und zur Erzielung eines Oberflächenglanzes über eine vergleichsweise lange Zeitspanne hinaus öder zur Erzeugung von tief
gezogenen Formkörpern oder tief gezogenen Pressteilen Mischungen aus einem Vinylchloridpolymeren mit einem Copolymere«, das mit
dem Vinylchloridpolymeren verträglich ist, zu verwenden, beispielsweise Copolymere aus Methylmethacrylateinheiten und Styrol-einheiten
und Copolymere aus Styrol- und Acrylnitrilöinheiten.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß auch die Verwendung derartiger
Mischungen einige schwerwiegende Probleme mit sich bringt. So führt beispielsweise die Zumischung eines Copolymeren aus Methylmethacrylat-
und Styroleinheiten nur zu einer sehr geringen Verminderung der Schmelzviskosität der Vinylchloridpolymerenmischung
und zu einer Verbesserung des Oberflächenglanzes der aus den Mischungen hergestellten Formkörpern. Das Zumischen eines Copolymeren
aus Styrol- und Acrylnitrileinheiten führt zu Polyvinylchloridformmassen mit einer verminderten thermischen Stabilität
und bewirkt keine Verbesserung der Verarbeitungseigenschaften, beispielsweise keine Verkürzung der Gelierungsdauer oder Verbesserung
der Thermoverfonnbarkeit.
Es hat sich gezeigt, daß ganz allgemein das Zumischen eines Copolymeren,
das zum überwiegenden Teil aus Methylmethacrylateinheiten besteht, die Gelierungsdauer verkürzt und die Bruchdehnung
bei hohen Temperaturen erhöht und infolgedessen die Herstellung von tief gezogenen Formkörpern ermöglicht, weshalb derartige Formmassen
zum Vakuumverformen oder für Profil-Extrusionsverfahren gut geeignet sind. Das Zumischen eines Methylmethacrylatcopolymeren
führt jedoch zu Formkörpern, beispielsweise Folien und Filmen, die durch das Vorhandensein unerwünschter, nicht aufgeschmolzener
Polymerpartikel gekennzeichnet sind, die als sogenannte
"Fischaugen" bezeichnet werden. Derartige durch Extrudieren erzeugte Folien und Filme zeichnen sich des weiteren durch einen
schlechten Oberflächenglänz aus. Werden des weiteren Methylmeth-
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acrylatcopolymere mit plastifizieren oder weichgemachten Vinylchloridpolymeren
vermischt, so lassen sich aus diesen Mischungen nur Formkörper herstellen, die durch zahlreiche nicht aufgeschmolzene
Polymerpartikel gekennzeichnet sind, da die Methylmethacrylatcopolymeren
eine nur schlechte Verträglichkeit mit weichgemachten
oder plastifizierten Vinylchloridpolymeren haben.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine thermoplastische Formmasse auf Polyvinylchloridbasis anzugeben, die durch verbesserte Verarbeitungseigenschaften
gekennzeichnet ist, beispielsweise eine verbesserte thermische Stabilität, eine kurze Gelierungsdauer
und eine verbesserte Thermoverformbarkeit, so daß aus den thermoplastischen
Formmassen Formkörper hergestellt werden können, die durch eine beträchtlich verminderte Anzahl von nicht aufgeschmolzenen
Polymerpartikeln gekennzeichnet sind, und zwar sogar dann,
wenn weichgemachte oder plastifizierte Formmassen verwendet werden, und die des weiteren durch eine hervorragende Transparenz
und einen hervorragenden Oberflächenglanz gekennzeichnet sind.
Der Erfindung lag die Erkenntnis zugrunde, daß thermoplastische
Formmassen auf Polyvinylchloridbasis der geschilderten Eigenschaften dann vorliegen, wenn sie bestehen aus:
(I) zu 70 bis 99,9 Gew.-Teilen aus Polyvinylchlorid oder einem
Copolymeren des Vinylchlorides mit einem mit diesem copolymer isierbaren, äthylenisch ungesättigten Monomeren, mit nicht
weniger als 80 Gew.-% Vinylchlorideinheiten und nicht mehr als 20 Gew.-I Einheiten des copölymerisierbaren Monomeren.und
(II) zu 0,1 bis 30 Gew.-Teilen eines Misch-Methylacrylatpolymeren,
bestehend zu
(a) 51 bis 99 Gew.-t aus der Komponente A, die besteht zu
55 bis 90 Gew.-I aus Methylmethacrylateinheiten, 10 bis 45 Gew.-I aus Acrylsäureestereinheiten und 0 bis 20. Gew.-I
aus Einheiten mindestens eines mit Methylmethacrylat und Acrylsäureestern copolymerisierbaren Monomeren und
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(b) 1 bis 49 Gew.-% aus der Komponente B, die besteht zu
90 bis 100 Gew.-% aus Methylmethacrylateinheiten und 0 bis 10 Gew. -% mindestens eines mit Metliylmethacrylat
copolymerisierbaren Monomeren.
Das Misch-Methylmethacrylatpolymer (II) ist dabei entweder (a)
ein sogenanntes "zusammengesetztes" Polymer, hergestellt durch Zwei-Stufen-Emulsionspolymerisation, bei dem eine Monomerencharge '
einer der Komponenten A oder B polymerisiert wird auf oder in Gegenwart
eines vorgebildeten Latex, der wiederum hergestellt wurde durch Polymerisation einer Monomerencharge der anderen Komponente B
oder A oder aber das Mischmethylmethacrylatpolymer besteht (b) aus einer Mischung von zwei Polymerlatices, wobei der eine Latex
hergestellt wurde aus einer Monomerencharge der Komponente A und der andere Latex aus einer Monomerencharge der Komponente B.
Die erfindungsgemäßen thermoplastischen Formmassen werden somit
durch Vermischen eines Vinylchloridpolymeren (I) mit einem Misch-Methylmethacrylatpolymeren
(II) hergestellt. Durch die Vereinigung der beiden Polymeren (I) und (II) werden. Formmassen erhalten, die
durch verbesserte Verarbeitungseigenschaften gekennzeichnet sind, wie auch durch hervorragende physikalische und chemische Eigenschaften,
die Vinylchloridpolymeren eigen sind.
Von besonderer Bedeutung ist dabei, daß die beschriebenen Misch-Methylmethacrylatpolymeren
(II) nicht nur zum-Zumischen zu nichtplastifizierten
oder nicht-weichgemachten Vinylchloridpolymeren geeignet sind, sondern vielmehr auch mit plastifizierten Vinylchloridpolymeren
(I) vermischt werden können.
Besteht die Komponente (I) aus einem Copolymeren des Vinylchlorides,
so bedeutet dies, daß die Copolymeren aus Einheiten des Vinylchlorids und der verschiedensten anderen mit Vinylchlorid
copolymerisierbaren Monomereneinheiten aufgebaut sein können.
Als copolymerisierbare ungesättigte Monomere seien beispielsweise
genannt: Olefine, z.B. Äthylen und Propylen, Vinylester, z.B. Vinylacetat und Ester der Acrylsäure sowie Methacrylsäure, z.B.
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- B - · : Methylmethaerylat und Methyläerylat*
Wie bereits dargelegt, ist das Miscb-Methylmethacrylatpolymer
CII) gekennzeichnet durch die Kombination aus einer Komponente A
und einer Komponente B*
Die Komponente A besteht dabei im wesentlichen aus 55 bis 90
6ew.-$ Methylmethacryläteinheiten, 10 bis 45 Gew.-$ Äcrylsäureestereinheiten
und 0 bis 20 Gew.-! Einheiten mindestens eines
ungesättigten Monomeren, das sowohl mit Methylmethacrylat als auch
Acrylsäureester!! copolymerisierbar ist*
Liegt die Menge an Methylmethacrylateinheiten unter 55 Gew.-I,
d,h. übersteigt die Menge an Äcrylsäureestereinheiten 45 Gew.-i,
bezogen auf das Gewicht der Komponente A, so bewirkt die Komponente
Ä, daß die Formmasse nur eine schlechte thermische Stabilität
hat und sich aus der Formmasse nur Formkörper schlechter
Transparenz herstellen lassen» Übersteigt demgegenüber die Konzentration
an Methyimethaerylsteinhexten 9Ö Gew*-!, d.h* liegt
di& Menge an Acrylsäureesfereinheiten unter to Gew.-i, bezogen
auf das Gewicht der Komponente At so lassen sich aus den Formmassen
nur Formkörper herstellen^ welche durch eine vergleichsweise
große Anzahl nicht aufgeschmolzener Polymerenpartikel gekennzeichnet
sind und die dqs weiteren nur einen.schlechten Oberflächenglänz
aufweisen* ffies ergibt sich beispielsweise aus den
später folgenden Tabellen I* II, illuftdi IV in den Beispielen 1,
lt % und 4. ..·""■
Acryi§äüreestert die zur Erzeugung der Komponente A verwendet
werden können, sind beispielsweise Älky!acrylate, derfen Alkylgruppen
vorzugsweise t bis it Kohlenstoffatome aufweisen, z.B.
Methyläcrylät, i'tthyläcryiati n^Butylacrylat, isobutylacrylat und
Z^Äthylhexylacrylät sowie ferner substituierte Alkylacrylate, in
welchem FaIIe" die substituierte Alkylgruppe ebenfalls vorzugsweise
1 bis T2 Kohlenstoffatome aufweist, z.B. Chloräthylacrylat.
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Zur Erzeugung der Komponenten A können diese Acrylsäureester
allein oder in Kombination miteinander verwendet werden* Als
besonders vorteilhaft zur Herstellung der Komponente A hat sich
die Verwendung von Äthylacrylat und n-Butylacrylat erwiesen. '
Die Komponente A kann außer· Me^hylmethacrylateinheiten und Äcrylsäureestereinheiten
zusätzlich noch Einheiten von einem oder
mehreren anderen ungesättigten Monomeren t die mit Methylmethacrylat und dem Acrylsäureester copolymerisierbar sind* in Mengen von
nicht größer als 20 Gew.-S enthalten. Derartige ungesättigte Monomere
sind beispielsweise Styrol, ungesättigte Nitriie, ζ * B*
Acrylnitril und Methacrylnitril, Vinylester, z.B. Vinylacetat,
von Methylniethacrylat verschiedene Methacrylsäureesterf z.B.
n-Butylmethacrylat xma 2-Ä^hylhexylmethacrylat und polyfunktionelIe
Monomere,· 2#B. Divinylbenzöl und Rtttylenglykoldimethacrylat. Derartige
Monomere können allein oder im Gemisch miteinander verwendet
werden* .
Die Komponente B besteht, wie dargelegt, zu 9ö bis töö Gew.-t
aus Methylmethacrylateinheiten and Ö bis to Gew*-i aus Einheiten
mindestens eines mit Methylmethacrylat copolymerisierbaren ungesättigten Monomeren»
Liegt die Konzentration an Methylfaetitäcrylaiteißheiten bei unter
90 Gew.-I, so werden Fornmasseft erhalten, die schlechte Thermoverformünfseigenschaften
aufweisen^ et.h* beispielsweise zu Poritikörpern
mit schlechter Bruchdehnung bei höften Temperaturen führen
und die des weiteren icMeehte Geiiirrüngsieiteft aufweisen,
obgleich die Polymeren bezüglich Tiäftfpssrenz tind Bispe^rgierbarkeit
gute Eigenschaften
Zur Herstellung der Koüponeftte B eignen sich beispielsweise die
folgenden «it Methylmethacrylat eöpölywerisierbarert ungesättigten
Monomeren: Styrol, ungesättigte Νίΐίχΐβ* z.B« Acrylnitril und
Methacrylnitril j Vinylester, z.B. Vinylacetat, von Methylmethacrylat
verschiedene Methacrylsäureester, z*B. n-Butyliwethac'rylat und 2-
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Äthylhexylmethacrylat, Acrylsäureester, z.B. Äthylacrylat, 2-Äthylhexylacrylat
und n-Butylacrylat sowie ferner pölyfunktionelle Monomere, z.B. Divinylbenzol und Äthylenglykoldimethacrylat. Diese
Monomeren können allein oder im Gemisch miteinander zu Herstellung der Komponente B verwendet werden.
Das Verhältnis der Komponente A zur Komponente B soll derart sein,
daß die Komponente A 51 bis 99 Gew.-.% und die Komponente B 1 bis 49 Gew.-I des Misch-Methylmethacrylatpolymeren (II) ausmacht.
Übersteigt die Konzentration der Komponente B 49 Gew.-I, so lassen
sich aus den Formmassen nur Formkörper herstellen, die durch
eine vergleichsweise große Anzahl an unaufgeschmolzenen Polymerpartikeln
gekennzeichnet sind. Insbesondere hat sich.dann gezeigt, daß sich die Kombination aus der Komponente B mit der
Komponente A schlecht in weichgemachten oder plastifizierten Polyvinylchloridmassen dispergieren läßt. Liegt andererseits die
Konzentration der Komponente B bei unter 1 Gew.-I, so weisen die
erhaltenen Polyvinylchloridformmassen schlechte Verarbeitungseigenschaften
auf, beispielsweise bezüglich der Gelierungsdauer
und der Thermoverformungseigenschaften, beispielsweise der Bruchdehnung bei hoher Temperatur, obgleich in diesem Falle die Kombination
der Komponente A mit der Komponente B eine ausgezeichnete Dispergierbarkeit in einem Vinylchloridpolymeren aufweist. Die
geschilderten Eigenschaften ergeben sich aus den Tabellen I und IV in den Beispielen 1 und 4.
Der Polymerisationsgrad des Misch-Methylmethacrylatpolymeren (II),
das mit einem Vinylchloridpolymeren (I) vermischt wird, ist bezüglich der Dispergierbarkeit in dem Vinylchloridpolymeren (I)
nicht kritisch.
Vorzugsweise liegt der Polymerisationsgrad bei mindestens 1,2,
ausgedrückt in Form der reduzierten Viskosität, bestimmt mit einer
Lösung von 0,1 g des Polymeren in 100 ml Chloroform bei einer Temperatur von 25°C, im Hinblick auf die Verarbeitungseigenschaften,
z.B. der Verkürzung der Gelierungsdauer und den Thermoverfor-
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mungseigenschaften, z.B. den Vakuumverfοrmungseigenschaften.
Das Misch-Methylmethacrylatpolymer (II), das, wie bereits dargelegt, entweder aus einem "zusammengesetzten" Polymer (composite
polymer) besteht oder aus einer Polymermischung aus zwei Polymer-Latices,
kann nach Emulsionspolymerisationsverfahren hergestellt werden. Die Emulsionspolymerisation kann dabei unter Verwendung
bekannter Emulgatoren und Polymerisationsinitiatoren durchgeführt werden, einschließlich öllöslicher und in Wasser löslicher Emulgatoren
und Polymerisationsinitiatoren sowie eines Redox-Systems. Der Polymerisationsgrad läßt sich in bekannter iveise steuern,
beispielsweise durch Zusatz eines Kettenübertragungsmittels oder durch Veränderung der Polymerisationstemperatur.
Das "zusammengesetzte" Polymer kann in einem zweistufigen Emulsionspolymerisationsyerfahren
hergestellt werden, bei dem eine Monomerencharge der einen Komponente A oder B polymerisiert wird
und zwar auf oder in Gegenwart eines vorgebildeten Latex, hergestellt durch Emulsionspolymerisation einer Monomerencharge der
anderen Komponente, d.h. unter Erzeugung eines sogenannten Pfropfcopolymeren.
Besteht das Misch-Methylmethacrylatpolymer (II) aus einer. Mischung
von Polymeren der beiden Komponenten A und B, so werden die beiden Komponenten A und B miteinander in Form von Polymerlatices
vermischt und mittels einer Saure und/oder eines Salzes koaguliert.
Werden die beiden Komponenten A und B miteinander in Form fein
verteilter fester Partikel vermischt, nachdem jede Komponente einzeln mittels einer Säure und/oder eines Salzes koaguliert worden
ist, oder werden die beiden Komponenten A und B getrennt voneinander
in das VinylchloridPolymer (I) eingemischt, so werden Formmassen mit nur schlechten Verarbeitungseigenschaften erhalten.
Die Art, in der das Misch-Methylmethacrylatpolymer (II) in das
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Vinylchloridpolymer (I) eingearbeitet wird, ist nicht kritisch.
So kann das Misch-Methylmethacrylatpolymer (II) beispielsweise
in einfacher Weise im trockenen Zustand physikalisch mit dem Vinylchloridpolymer (I).in einem üblichen Mischgerät, z.B. einem
Henschel-Mischer, vermischt werden.
Den erfindungsgemäßen Formmassen können gegebenenfalls vergleichsweise
geringe Mengen an üblichen bekannten Additiven, z.B. Stabilisatoren, Pigmenten, Farbstoffen, Plastifizierungsmitteln
oder Weichmachern, Füllstoffe, Gleitmittel und die Schlagfestigkeit verbessernde Zusätze in üblicher Weise einverleibt
werden.
Die erfindungsgemäßen Formmassen sollen mindestens 0,1 Gew.-S,
bezogen auf das Gewicht der Vinylchloridformmassen, an dem Misch-Methylmethacrylatpolymer
(II) aufweisen, damit die beschriebenen Vorteile der erfindungsgemäßen Formmassen erhalten werden. Es
hat sich gezeigt, daß der Zusatz einer großen Menge der Komponente (II), d.h. einer Menge von über 30 % an Misch-Methylmethacrylatpolymer
(II) zu Formmassen führt, aus denen sich nur Formkörper schlechter Oberflächencharakteristika herstellen lassen. Demzufolge
soll das Misch-Methylmethacryla.tpolymer (II) zu 0,1 bis
30 Gew.-I in der erfindungsgemäßen Formmasse vorliegen.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher veranschaulichen.
In den Beispielen sind sämtüjche Teile und Prozentangaben
Gewichtsteile bzw. Gew.-Prozente. . ·
In den folgenden Tabellen werden die folgenden Abkürzungen verwendet:"
MMA: Methylmethacrylat
ÄA: Äthylacrylat
BMA: Butylmethacrylat
BuA: * Butylacrylat
2ÄHMA: 2-Äthylhexylmethacrylat
2Ä1IA: 2-Äthylhexylacrylat
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| MA; | Methylac ry1at |
| AN: | Acrylnitril |
| St: | Styrol |
| ÄDMA: | Kthylenglykoldimethacrylat |
| Beispiel 1 | - |
| A) Herstellung | eines Misch-Methylmethacrylatpolynieren |
In einen Polymerisationsreaktor, ausgerüstet mit Rührer und Rückflußkühler,
wurden 200 Gew.-Teile destilliertes Wasser, 1,5 Gew.-Teile
Dioctylnatriumsulfosuccinat, 0,2 Gew.-Teile Ammoniumpersulfat, 80 Gew.-Teile Methylmethacrylat, 20 Gew.-Teile Äthylacrylät
und 0,03 Gew.-Teile n-Octylmercaptan eingebracht, worauf
das Gefäß mit Stickstoff ausgespült wurde. Unter einer Stickstoffatmosphäre
wurde die Reaktionsmischung unter Rühren auf 65°C erhitzt. Die Polymerisation war nach vier Stunden praktisch beendet.
Zu dem auf diese Weise erhaltenen Polymerlatex wurde eine Mischung
aus 9 Gew.-Teilen Methylmethacrylat und einem Gewichtsteil Butylmethacrylat
zugegeben. Die Zugabe erfolgte allmählich innerhalb eines Zeitraumes von 30 Minuten bei einer Temperatur von 65°C,
worauf nochmals 1 1/2 Stunden lang bei der gleichen Temperatur
gerührt würde. Danach wurde das Polymer durch Zusatz von Aluminiumchlorid koaguliert, abfiltriert, mit Wasser gewaschen und
getrocknet. Das auf diese Weise erhaltene Misch-Methylmethacrylatpolymer
wurde als Polymer (a) bezeichnet.
In der beschriebenen Weise wurden 50 Gew.-Teile Methylmethacrylat
und 20 Gew*-Teile Äthylacrylat in einer ersten Verfahrensstufe copolymerisiert, worauf dem Reaktionsgemisch eine Mischung aus
28 Gew.-Teilen Methylmethacrylat und 2 Gew.-Teilen Butylmethacrylat zugesetzt wurde, um die zweite Stufe der Polymerisation.zu bewirken.
Es wurden im übrigen die gleichen Bedingungen eingehalten, wie sie zur Herstellung des Polymeren (a) angewandt wurden.
Das auf diese Weise erhaltene Polymer wurde als Polymer (b) bezeichnet.
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In entsprechender Weise wurde ein weiteres Polymer (c) durch
Copolymerisation von 35 Gew.-Teilen Methylmethacrylat und 20 Gew.-Teilen Äthylacrylat in der ersten Stufe und* Zusatz einer
Mischung von 41 Gew.-Teilen Methylmethacrylat und 4 Gew.-Teilen
Butylmethacrylat zu dem in der ersten Verfahrensstufe erhaltenen Polymerlatex und zur Bewirkung der zweiten Stufe der Polymerisation
hergestellt. '
Zu Vergleichs zwecken wurden des weiteren Proben (T) bis (4) hergestellt,
und zwar unter Verwendung der in der folgenden Tabelle I
angegebenen Monomeren. Nach dem üblichen Emulsionspolymerisationsverfahren wurden des weiteren die Proben (5), (7) ausgehend von
den in Tabelle I angegebenen Monomeren hergestellt« Bei dem Vergleichspolymeren
(VII) handelte es sich um ein Homopolymer aus Methylmethacrylat, d.h. um Poly(methylmethacrylat).
Die reduzierten Viskositäten der Proben (a) bis. (c) und der Vergleichsproben
(1) bis (7) lagen im Bereich von 3,0 bis 4,0, ermittelt
bei einer Konzentration von 0,1 g des einzelnen Polymeren in 100 ml Chloroform bei einer Temperatur von 25°C.
B) Herstellung von Polyvinylchloridbeschichtungsmassen nach der
Erfindung und Untersuchung derselben.
In einem Hensehe1-Mischer wurden jeweils 3 Gew.-Teile der hergestellten
Polymeren mit 100 Gew.-Teilen Polyvinylchlorid (mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 715), 1,8 Gew,-Teilen
Dibutylzinnmaleat, 1,0 Gew.-Teilen Butylstearat und 0,7 Gew.-Teilen eines üblichen Gleit- oder Schmiermittels vermischt,
wobei solange gemischt wurde, bis die Temperatur der Polymerenmischung 120°C erreicht hatte.
Die Verarbeitungscharakteristika der erhaltenen Polymerformmassen
wurden wie folgt bestimmt:
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(1) Gehalt an nicht aufgeschmolzenen Polymerpartikeln
Die Polymer-Formmasse wurde mittels eines Extruders mit einem
inneren Durchmesser von 25 mm und einer T-Form zu einer Folie einer Dicke von 0,2 mm extrudiert. Die Temperatur der T-Form
lag bei 1900C.
Die extrudierte Folie wurde visuell begutachtet. Ermittelt wurde
in jedem Falle die Anzahl nicht aufgeschmolzener Polymerpartikel,.
d.h. die Anzahl sogenannter Fischaugen mit einem Durchmesser von mehr als 0,2 mm, die in einer Fläche von 30 χ 30 cm der Folie
auftraten. Zur Kennzeichnung der Qualität der Folien wurden die Grade A, B, C und D eingeführt, wobei A bedeutet, daß wpniger als
sechs Fischäugen vorlagen, wobei'B bedeutet, daß 6-bis 20 Fischaugen vorlagen, wobei C bedeutet, daß 21 bis 50 Fischaugen vorlagen
und wobei schließlich D bedeutet, daß mehr als 50 Fischaugen
vorlagen.
(2) Thermische Verfärbung
Von der hergestellten Folie wurde ein 4 x. 3 cm großes Stück in einen Aluminiumrahmen eingespannt, der in einen Ofen gebracht
wurde, der auf eine Temperatur von 185°C aufgeheizt worden war. Ermittelt wurde die Zeitspanne in Minuten, die verging, bis die
Testprobe sich zu verfärben begann.
"(3) Schleier .
Ein gemäß. **(1) hergestelltes Folienstück wurde laminiert und bei
einer Temperatur von 1850C zu einer Platte einer Dicke von 2 mm
verpreßt. Der Schleier in % wurde bestimmt gemäß dem japanischen
Indus trie.Standard K-6714. Umso geringer der Schleierwert ist,
umso größer ist die Transparenz des Prüflings.
(4) Gelierungsdauer oder Gelbildungsdauer
Die Polymerformmasse wurde unter Verwendung eines krähender Pias ti-
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corders unter folgenden Bedingungen geknetet:
Knet tempera tür: 190°C, Anzahl der Umdrehungen: 30 Umdrehungen pro
Minute, Menge des eingeführten Polymeren; 60 g und Zeitspanne
der Vorerhitzung: 5 Minuten.
Die Gelierungs- oder Gelbildungsdauer, die hier angegeben wird,
ist die Zeitspanne in Minuten, bis der Knetwiderstand ein Maximum
erreicht hatte. Die Verarbeitungseigenschaften der Formmassen sind umso leichter, umso kürzer die Gelierungsdauer oder Gelbildungsdauer
ist.
Eine plastifiziefte Vinylchloridpolymerformmasse wurde des weiteren
hergestellt durch Vermischen.von 4 Gew.-Teilen eines jeden
Misch-Methylmethacrylatpolymeren, 100 Gew.-Teilen Polyvinylchlorid
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 1100, 40 Gew.-Teilen Dioctylphthalat, 6 Gew.-Teilen Epoxydstabilisator
und 0,8 Gew.-Teilen Gleitmittel in einem Henschel-Mischer, bis die Temperatur der Polymermischung in dem Mischer 105 bis 1100C
erreicht hatte. ." *
(5) Dispergierbarkeit in plastifiziertem Vinylchloridpolymeren
Die in der beschriebenen Weise hergestellte plastifizierte Vinylchloridpolymerenformmasse
wurde in einer 152 mm Walzenmühle bei einer Temperatur von 155°C geknetet. Die hergestellten Folien
wurden laminiert und zu Platten einer Dicke von 2 mm verpresst. Die Prüflinge wurden mit A, B, C oder D bewertet, entsprechend
der Dispergierbarkeit, ausgedrückt in Form des Schleiers, der von 4 χ 5 cm großen Prüflingen ermittelt wurde. Der Buchstabe A "
bedeutet dabei, daß kein oder kaum Schleier auftrat (weniger als
10); der Buchstabe B bedeutet, daß ein geringer Schleier vorlag (10 bis 20), der Buchstabe C bedeutet,. daß ein beträchtlicher
Schleier vorlag (20 bis' 30) und der Buchstabe D schließlich bedeutet,
daß ein starker Schleier vorlag (mehr als 30).
Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I zusammengestellt.
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Eigenschaften von Formmassen nach der Erfindung mit Mischpolymeren, hergestellt durch 2-Stufen-Polymer is ation der Komponenten A und B
■ ' ' . .: ' '
Prüfling
Gemäß Erfindung
(a) (b) Cc)
Verarbeitungseigenschaften
te A
HMA AA «- MMA BMA
+ Gehalt an Thermi- Schleier Gelbil- Dispergier-
fc nicht auf- sehe in i dangs- barkeit
geschmol- Verfär- . dauer — zenen Poly- bung in in Mi-
merparti- Minuten iiuten
kein
70 50 35
28 41
-A
AB
>C0
>60
60
8,0 8,9 9.2
0,2 0,2 0,2
AB
Vergleich (1) (2)
(7)
10 10
55 63
B C
25 30
36,2 24,8
0,4
0,3
| 30 | 70 . | 0 | 0 |
| 70 | 30 | 0 | 0 |
| Ü | 0 | 100 | 0 |
Λ A D
| 20 | 40 | ,1 | 1 | ,5 |
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A Λ D
| 50 | 20 | 24 | 6 . | 3, | 4 | A | 60 | 8, | 7 | 1 | ,0 | ■A |
| 50 | 20 | 21 | 9 | 3, | 5 | Λ | 60 | 8, | 9 | 1 | ,2 | A |
Reduzierte Viskosität, bestimmt bei 250C mittels 0,1 g des Polymeren in
100 ml Chloroform.
'.Vie sieii aus den in Tabelle I zusammengestellten Daten ergibt,
sind die Vinylchloridpolymeren-Formmassen (a) , (b) und (c) gemäß der Erfindung den Vergleichsformmassen (1) und (2) überlegen, bei
denen die Komponente Λ zum Hauptteil aus Äthylacrylateinheiten besteht
und auch den Vergleichspolymeren (3) und (4) überlegen, bei denen die Komponente L· zu weniger als · 90 Gew.-°a aus Methylmethacrylateinheiten
besteht. Des weiteren sind die erfindungsgemäßen Polymeren
den Polymeren der Vergleichsproben (5), (6) und (7) überlegen, die durch binstufenpolymerisation erhalten wurden, und zwar
jeweils bezüglich Dispergierbarkeit, Transparenz, Stabilität gegenüber
thermischer Verfärbung und Gelbildungseigenschaften.
bin l'olymerisationsreaktor des in Beispiel 1 beschriebenen Aufbaues
wurde mit 20Ü Gew.-Teilen destilliertem Wasser, 1,5 Gew.-Tei-'
len Dioctylnatriumsulfosuccinat, 0,2 Gew.-Teilen Ammoniumpersulfat,
80 Gew.-Teilen Methylmethacrylat, 20 Gew.-Teilen n-Butylacrylat und
0,01 Gew.-Teil n-Octylmercaptan beschickt. Die Reaktionsmischung
wurde unter einer Stickstoffatmosphäre bei einer. Temperatur von
650C vier Stunden lang bis zur praktisch vollständigen Polymerisation
gerührt (Komponente A).
unter vergleichbaren Bedingungen wurde ein weiteres Copolymer aus
95 Gew.-Teilen Methylmethacrylat und 5 Gew.-Teilen Äthylacrylat (Komponente B) hergestellt.
70 Gew.-Teile des Latex der Komponente A wurden mit 30 Gew.-Teilen
des Latex der Komponente B vermischt, worauf der erhaltenen Mischung Aluminiumchlorid zugesetzt wurde, um das Misch-Methylmethacrylatpolymer
zu koagulieren, welches danach abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet wurde.
Das auf diese Weise erhaltene Misch-Methylmethacrylatpolymer wurde
als Polymer (d) bezeichnet. Es bestand aus einer Mischung der Copolymeren A und B-, wobei die Komponente A im wesentlichen bestand
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aus in polymerisierter Form 56 Gew.-Teilen Methylmethacrylat und
14 Gew.-Teilen n-Butylacrylat und wobei die Komponente B in wesentlichen
bestand in polymerisierter Form zu 28,5 Gew.-Teilen aus Methylmethacrylat und 1,5 Gew.-Teilen Athylacrylat.
In der beschriebenen Weise wurden weitere Misch-Methylmethacrylatpolymere
(e) und (f) hergestellt sowie Vergleichspolyniere (8) bis . (10), welche die in der folgenden Tabelle II angegebene Zusammensetzung
besaßen.
Bei der Herstellung der Polymeren (d), (e) und (£) sowie des Vergleichspolymeren
(c) ließen sich die Polymeren leicht aus den entsprechenden Latex-Mischungen koagulieren und jedes der getrockneten
Polymeren besaß eine geeignete Größe, um mit einem Vinylchloridpolymeren
vermischt werden zu können. Bei der'Herstellung der Vergleichspolymeren (8) und (9)- wurden die aus den entsprechenden
Latex-Mischungen koagülierten Polymeren ausgeflockt, wahrscheinlich
auf Grund der Tatsache, daß die erhaltenen Polymereninischungen eine offensichtliche Glasübergangstemperatur aufwiesen, die unter
Raumtemperatur lag. Die erhaltenen flockenartigen Misch-Polymeren
wurden mittels eines Brechers zerkleinert, bevor sie mit den Vinylchloridpolymeren
vermischt wurden. Ausgehend von den einzelnen Polymeren wurden Vinylchlorid-Formmassen, und zwar sowohl plastifizierte
wie auch nicht-plastifizierte Formmassen hergestellt und
in der in Beispiel 1 beschriebenen Keise auf ihre Verarbeitbarkeit
hin überprüft. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle II zusammengestellt.
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| Tabelle II | .. , | Zusammensetzung der Mischung | . BA | • Komponente B | ÄA | ι der Erfindung mit Mischpolymeren und B |
Thermische | Schleier | , bestehend | Dispergier- | |
| Eigenschaften von Formmassen nacl: aus Mischungen der Komponenten A |
Prüfling | Komponente A η | ,MMA | Verarbeitungseigenschaften | Verfärbung in Minuten' |
barkeit | |||||
| ■ . | MMA | 14 | 1,5 | Cehalt an | Gelbil | ||||||
| Gemäß Er findung |
28 ■ | 28-, 5 | ■1,5 | nicht auf geschmol zenen Po- Iy me rp ar tikeln |
>60 | 8,8 | dungs dauer in Mi nuten |
A ■ | |||
| (d) | 56 | 7 | 28,5 | 1,5 | 60 | 9,3 | A | ||||
| O (O es |
Ce) | 42 | 28,5 | A | >60 | S,2 | 0,2 | AB | |||
|
NJ
CD |
(£) | 63 ' | 42 | 1,5 | A | 0,2 | |||||
| O | Vergleich | 56 | 28,5 | 1,5 | AB | 40 | 2 8,8 | -0,2 | ■ A | ||
| co cn |
CS) | 2 8 | 3,5 | 28,5 | 1,5 | 25 | 36,2 | A | |||
| (3) . | 14 | ■28,5 | A | >60 | 8,2 | 0,4 | C. · | ||||
| (10) | 66,5 | A . . | 0,6 | ||||||||
| B | 0,2 | ||||||||||
U) Ol CD
Aus den in der Tabelle II zusammengestellten Daten ergibt sich,
daß die Polyvinylchloridformmassen (d), (e) und (f) im Vergleich
mit den Formmassen (8) und (9), bei denen die Komponente- Λ zum
Hauptteil aus n-Butylacrylat besteht, eine bessere Transparenz
aufweisen, wie sich durch den geringeren Schleierwert ergibt,
ferner eine bessere thermische Stabilität haben, wie sich aus der längeren Zeitspanne bis zum Auftreten einer Verfärbung ergibt und
des weiteren verbesserte Verarbeitungseigenschaften aufweisen, wie
sich aus der kürzeren Gelbildungsdauer ergibt.
Es wurde gefunden, daß die Komponente A vorzugsweise mindestens
10 Gew.-I n-Butylacrylateinheiten aufweisen soll (dies entspricht
mindestens 7 Gew.-I n-.Butylaerylateinlieiten, bezogen auf die kombinierten.
Gewichte der Komponenten A und B), um das Auftreten von nicht-aufgeschmolzenen Polymerpartikeln zu eliminieren oder mindestens
auf ein Minimum zu beschränken.
Nach dem in Absatz 1 des Beispieles 2 angegebenen allgemeinen
Verfahrens wurde ein Copolymer hergestellt, das zu 80 Gew.-I aus Methylmethacrylateinheiten und zu 20 Gew.-% aus n-Butylacrylateinheiten
(Komponente A) bestand. Des weiteren wurde ein Copolymer
hergestellt, das zu 95 Gew.-i aus Methylmethacrylateinheiten und zu 5 Gew.-% aus 2-Äthylhexylmethacrylateinheiten (Komponente B)
bestand.
90 Gew.-Teile des Copolymeren (Komponente A) und 10 Gew.-Teile des
Copolymereri (Komponente B) wurden miteinander vermischt und zwar in Form der Latices. Durch Koagulation des Polymeren aus der erhaltenen
Mischung und Aufarbeiten desselben wie in Beispiel 2 beschrieben, wurde eine Polymermischung mit der Komponente A aus 72 Gew.-I
Methylmethacrylateinheiten und 18 Gew.-% n-Butylacrylateinheiten und der Komponente B mit 9,5 Gew.-I Methylmethacrylateinheiten
und 0,5 Gew.-i 2-Athylhexylmethacrylateinheiten erhalten, wobei
alle Prozentangaben sich auf das Gewicht der Mischung beziehen. Die
409-829/0957
auf diese Weise erhaltene Mischung wurde als Prüfling *(g.) bezeichnet.
. ■
55 Gew.-Teile des Copolymeren (Komponente A) und 45 Gew.-Teile des
Copolymeren (Komponente B) wurden miteinander vermischt und in der beschriebenen Weise verarbeitet unter Erzeugung einer polymeren
Mischung aus der Komponente Λ mit 44 Gew.-% Methylmethacrylateinheiten
und 11 Gew.-% n-Butylacrylateinheiten und der Komponente B
mit 4 2,25 Gew.-δ ,'iethylmcthacrylateinheiten und 2,25 Gew.-V 2-Äthylhexylmethacrylateinheiten,
wobei sich alle Prozentangaben auf das vereinigte Gewicht der Komponenten A und B beziehen. Die auf
diese Weise erhaltene Mischung wurde als Prüfling (h) bezeichnet.
Des weiteren wurde in diesem Beispiel noch ein Prüfling mitgetestet,
der dem Polymer (d) des Beispieles 2 entsprach.
Ausgehend von 30 Gew.-Teilen des Copolyraeren (Komponente A) und
70 Gew.-Teilen des Copolymeren (Komponente B) wurde das beschriebene Verfahren wiederholt, wobei diesmal eine Polymerenmischung
hergestellt wurde aus der Komponente A mit 24 Gew.-% Methylmethacrylateinheiten
und 6 Gew.-I n-Bütylacrylateinheiten und der Komponente
B mit 66,5 Gew.-I Ilethylntethacrylateinheiten und 6,5 Gew.-s 2-Athylh-exylmethacrylateinheiten,
wobei sich alle Prozentangaben auf das Gewicht der Mischung beziehen. Die in dieser Weise hergestellte
Mischung wurde als Prüfling (11) bezeichnet.
Ausgehend von 30 Gew.-Teilen eines Copolymeren aus 20 Gew.-% Methylmethacrylateinheiten
und 80 Gew.-a n-Butylacrylateinheiten und 70 Gew.-Teilen des Copolymeren (Komponente B) wurde das beschriebene
Verfahren wiederholt unter Herstellung einer Polymerenmischung aus
der Komponente A mit 6 Gew.-I Methylmethacrylateinheiten und 24 %
n-Butylacrylateinheiten und der Komponente B mit 66,5 Gew.-I Methylmethacrylateinheiten
und 3,5 Gew.-I 2-Äthylhexylmethacrylateinheiten.
Sämtliche Gew.-%-Angaben beziehen sich dabei wiederum auf das Gewicht
der Mischung. Die auf diese Weise erhaltene Mischung wurde als Prüfling (12) bezeichnet.
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Aus einem Latex eines Copolymeren aus 80 Gew.-ο Methylmethacrylateinheiten
und 20 Gew.-δ n-Butylacrylateinheiten, der nach dem beschriebenen
Emulsionspolymerisationsverfahren hergestellt \vurde,
wurde das Copolymer mittels Aluminiumchlorid koaguliert, abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
In entsprechender Weise wurde das Copolymer (Komponente E) in separater
Weise aus seinem Latex isoliert, der in der beschriebenen Weise hergestellt wurde.
70 Gew.-Teile des zunächst erwähnten Copolymeren und 30 Gew.-Teile
des zuletzt erwähnten Copolymeren xvurden trocken in einem Ilenschel-Mischer
miteinander vermischt und zwar, unter Urzeugung einer Polymerenmischung
aus dem einen Copolymeren mit 56 Gew.-I Methylmethacrylateinheiten
und 14 Gew.-» n-Butylacrylateinheiten und im anderen Copolymeren mit 28,5 Gew.-s Methylmethacrylateinheiten und 1,5
Gew.-°6 2-Äthylhexylmethacrylateinheiten, wobei sich die Prozentangaben
auf das Gesamtgewicht der Mischung beziehen. Die auf diese Weise hergestellte Mischung wurde als Prüfling (13) bezeichnet.
unter Verwendung der Prüflinge-wurden Polyvinylchlorid-Beschichtungsmassen,
und zwar sowohl plastifizierte als auch nicht-plastifizierte
Beschichtungsmassen hergestellt und auf ihre Verarbeitungseigenschaften
in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise getestet. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle ill zusammengestellt.
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Eigenschaften der Forramassen nach der Erfindung mit Mischpolymeren, bestehend aus
Mischungen der Komponenten A und B
Mischungen der Komponenten A und B
| Prüfling | Komponente A | BüA | + Komponente B | AA | Gehalt an | Thermische | Schleier | Gelbil | Dispergier | |
| MMA | MMA | nicht auf geschmol zenen Poly merparti keln |
Verfärbung in Minuten |
dungs dauer in Mi nuten |
barkeit | |||||
| ο | Gemäß Er findung |
18 | 0,5 | |||||||
| «fit | Cg) | 72 | 14 | 9,5 | ' -1.5 | A | >60 | 9,0 | 0,2 | A |
| oft NJ. |
Cd) | 56 | 11 | 28,5 | 2,25 | A | >60 | 8,8 | 0,2 | A · |
| CÖ | OO | 44 | 42,25 | AB | >60 | 8,2 | 0,2 . | AB | ||
| a- | ||||||||||
|
co
Ul |
Vergleich | 6 | 3,5 | |||||||
| (11) | 24 | 24 | 66,5 | 3,5 | C | >60 | 8,2 | 0,2 | D | |
| (12) | 6 | 14 | 66,5 | 1,5 | AB | 50 | 29,6 | 0,4 | ■ AB | |
| (13) | 56 | 28,5 | B | 60 | 13,1 | 0,6 | C |
Aus den in der folgenden Tabelle III zusammengestellten Ergebnissen
ergibt sich, folgendes:
Stellt die Komponente'B einen Hauptteil der Methylmethacrylat- .
polymerenmischung dar, dann steigt der Gehalt an nicht aufgeschmolzenen
Polymerpartikeln an, wie sie aus dem Prüfling (11) ergibt. Besteht die Komponente A zum überwiegenden Teil aus
n-Butylacrylateinheiten, so wird die Transparenz unbefriedigend,
wie sich aus dem Vergleichsprüfling (12) ergibt. Lin trockenes Vermischen der Komponenten A und B führt zu einem Anstieg an
nicht aufgeschmolzenen Polymerpartikeln und zu einer Abnahme der Transparenz aus der thermischen Stabilität, die sich aus
einem Vergleich der Ergebnisse des Prüfling (d) mit dem Vergleichsprüfling (13) ergibt. Die Verarbeitungseigenschaften der Prüflinge
(g) , (d) und (h) gemäß der Erfindung sind zufriedenstellend und besser als die Verarbeitungseigenschaften der Prüflinge (11),
(12) und (13).
Unter den in Beispiel 1 angegebenen Reaktionsbedingungen wurden
9,6 Gew.-Teile Methylmethacrylat und 0,5 Gew.-Teile n-Butylacrylat
in der ersten Stufe (Komponente B) copolymerisiert. Dann wurde der Reaktionsmischung eine Mischung bestehend aus 70 Gew.-Teilen
Methylmethacrylat und 20 Gew.-Teilen 2-Äthylhexylacrylat
innerhalb eines Zeitraumes von einer Stunde zur Bewirkung der zweiten Stufe des Polymerisationsprozesses zugesetzt. Das erhaltene
Misch-Polymer wurde als Prüfling (i) bezeichnet.
In entsprechender Weise wurde ein weiterer Prüfling (j) hergestellt
und zwar durch Copolymerisation von 28,5 Cew.-Teilen Methylmethacrylat und 1,5 Gew.-Teilen n-Butylacrylat in der ersten
Polymerisationsstufe, worauf der erhaltenen Reaktionsmischung ein Gemisch aus 50 Gew.-Teilen Methylmethacrylat und 20 Gew.-Teilen
Äthylhexylacrylat zur Bewirkung der zweiten Polymerisationsstufe
zugesetzt wurde.
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Lin weiterer Prüfling (k) wurde hergestellt durch Copolymerisation
von 42,25" Gew-.-Teilen Heth)ämethacrylat und 2,25 Gew.-Teilen
n-Butylacrylat in der ersten Verfahrens stufe, !vorauf zur Bewirkung
der zweiten Verfahrensstufe dem Reaktionsgemisch 35 Gew.-l'eile
Methylmethacrylat und 20 Gew.-Teile 2-Äthylhexylacrylat
zugesetzt wurden.
Zu Vergleichs zwecken wurden weitere Prüflinge (14) und (15) in entsprechender Ueise unter Verwendung der in der folgenden Tabelle
IV aufgeführten Monomeren, hergestellt.
Unter Verwendung der beschriebenen Prüflinge wurden Polyvinylchlorid-Formmassen
und zwar sowohl unplastifizierte als auch plastifizierte Formmassen hergestellt und auf ihre Verarbeitungseigenschaften in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise getestet.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle IV zusammengestellt.
409829/0957
Eigenschaften von Formmassen nach der Erfindung mit Mischpolymeren, erhalten durch
Zwei-Stufen-Polymerisation der Komponenten A und B . i
Prüfling
Zusammensetzung der Mischpolymeren
Komponente B
MMA
BuA
MMA
2ΛΗΑ
Gehalt an nicht aufgeschmolzenen Polymerpar
tikeln
Thermische
Verfärbung
in Minuten
Verfärbung
in Minuten
Schleier Gelbil- Dispergierdungs- barkeit dauer
in Minuten
in Minuten
| Gemäß Er | 9,5 | 0,5 | 70 |
| findung | 28,5 | 1,5 | 50 |
| Ci) | 42,25 | 2,25 | 35 |
| Cj) | |||
| Ck) | 66,5 | 3,5 | 10 |
| Vergleich | 76 | 4. | 0 |
| (14) | |||
| (15) | |||
20 20 20
>60
>60
60
| 8,5 | 0,2 |
| 8,4 | 0,2 |
| 8,6 | 0,2 |
| 23,8 | 0,4 |
| 39,4 | 0,6 |
A A A
20 20 AB
,AB
,AB
45
30
30
B B
Aus den in der Tabelle IV zusammengestellten Ergebnissen ergibt
sich, daß, wenn die Komponente A zu einem großen Teil aus 2-Äthylhexylacrylateinheiten
besteht, die thermische Stabilität und die Transparenz vermindert werden, wie sich aus den Vergleichsprüflingen
(15) und (14) ergibt. Den Daten der Tabelle IV ist des weiteren zu entnehmen, daß im Falle der Prüflinge (i) ,
(j) und (k) gemäß der Erfindung bessere Verarbeitungseigenschaften
erzielt werden als im Falle der Vergleichsprüflinge.
Unter den in Beispiel 1 angegebenen Reaktionsbedingungen wurden 10 £ew.-Teile Methylmethacrylat in.einer ersten Stufe polymerisiert
(Komponente B), worauf eine Mischung von 70 Gew.-Teilen Methylmethacrylat und 20 Gew.-Teilen 2-Äthylhexylacrylat tropfenweise
der Reaktionsmischung der ersten Verfahrensstufe innerhalb eines Zeitraumes von einer Stunde zugesetzt wurde, um die zweite
Stufe des Polymerisationsprozesses durchzuführen. Das auf diese Weise hergestellte Misch-Polymer wurde als Prüfling (1) bezeichnet.
In entsprechender Weise wurde ein Prüfling (m) hergestellt, durch
Polymerisation von 30 Gew.-Teilen Methylmethacrylat in der ersten Polymerisationsstufe und Zusatz einer Mischung von 50 Gew.-Teilen '
Methylmethacrylat und 20 Gew.-Teilen 2-Äthylhexylacrylat infler
zweiten Polymerisationsstufe.
Des weiteren wurde ein Prüfling (n) hergestellt durch Polymerisation
von 45 Gew.-Teilen Methylmethacrylat in der ersten Polymerisationsstufe und Zusatz einer Mischung von 35 Gew.-Teilen Methylmethacrylat
und 20 Gew.-Teilen 2-Äthylhexylacrylat in der zweiten Polymerisationsstufe.
Zu Vergleichs zwecken wurden Vergleichsprüflinge (16) und (17) in
entsprechender Weise unter Verwendung der in der folgenden Tabelle V angegebenen Monomeren hergestellt.
Unter Verwendung der einzelnen Prüflinge wurden Polyvinylchlorid-
409829/Ö9S7
Formmassen und zwar sowohl plastifizierte als auch nicht-plastifizierte
Formmassen hergestellt und auf ihre Eigenschaften in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise getestet. Die erhaltenen
Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle V 'zusammengestellt.
4098 29/095
Prüfling
Eigenschaften von Formmassen nach der Erfindung mit Mischpolymeren, erhalten durch
Zwei-Stufen-Polymerisation der Komponenten A und B ·
Komponente B
MMA
Komponente A
MMA
2ΛΗΑ
Gehalt an Thermische nicht auf- Verfärbung geschmol- in Minuten zenen Polymerpar-
teieln
teieln
Schleier Gelbil- Dispergier· dungs- barkeit dauer in Minuten
| Gemäß Er | 10 | 70 | 20 | A | 60 | 8,5 | 0,2 | .A |
| findung | 30 | 50 | 20 | A | 60' | 8,4 | 0,2 | A |
| (D | 45 | 35 | 20 | A | 60 | 8,6 | 0,2 | A |
| (m) | ||||||||
| (η) | 70 | 10 | 20 | AB | 45 | 25,8 | 0,4 | B |
| Vergleich | 80 | 0 | 20 | AB | 30 | 39,4 | 0,6 | B |
| (14) | ||||||||
| (15) | ||||||||
TSJ CO
Aus den in Tabelle V zusammengestellten Daten ergibt sich, daß,
enthält die Komponente A einen großen Anteil an 2-Äthylhexylacrylateinheiten,
die Transparenz und die thermische Stabilität vermindert werden, wie sich aus den Vergleichsprüflingen (17)
und (16) ergibt. Aus den erhaltenen Daten ergibt sich des weiteren, daß im Falle der Prüflinge (1), (m) und (ή) gemäß der
Erfindung bessere Verarbeitungseigenschaften als im Falle der Vergleichsprüflinge erreicht werden.
Nach dem in Beispiel 2 beschriebenen Verfahren wurden mehrere Misch-Methylacrylatpolymere (ο) , (ρ) , (q), (r) und (s), wie in
der folgenden Tabelle VI angegeben, hergestellt. Unter Verwendung der hergestellten Misch-Polymeren wurden nicht-plastifizierte
Polyvinylchlorid-Formmassen hergestellt und auf ihre Verarbeitungseigenschaften
in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise getestet. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle VI
zusammengestellt. Wie sich aus den Daten der Tabelle VI ergibt, sind die Verarbeitungseigenschaften sämtlicher hergestellter Formmassen
gut.
409829/0957
Eigenschaften von Formmassen nach der Erfindung mit Misch-Polymeren, erhalten durch
Zwei-Stufen-Polymerisation der Komponenten A und E
Zusammensetzung des Misch-Polymeren
Prüfling Komponente A
MMA BuA MA AN St BMA ÄDMA MMA BuA Gehalt an nicht
aufgeschmolzenen
Polymerpartikeln
Schleier Gelbildungs dauer in Mi nuten
Gemäß Erfindung
Cq) Cr) Cs)
45
45 -
45 -
45 45,9
15 - - -
5 5
- 10 -.
| 40 | 0 |
| 40 | 0 |
| 40 | 0 |
| 40 | 2 |
| 0,1 40 | 4 |
| A | 8,3 | 0,2 |
| A | 8,4 | 0,2 |
| A | 10,4 | 0,3 |
| A | 8,2 | 0,2 |
| Ä | 8,2 | 0,2 |
KJ
Nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wurden weitere Misch-Polymere (t), (u), (v) und (w) der in der folgenden Tabelle
VII angegebenen Zusammensetzung hergestellt. Unter Verwendung
der hergestellten Polymeren wurden nieht-plastifizierte Polyvinylchlorid-Formmassen hergestellt und auf ihre Verarbeitungseigenschaften
hin in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise getestet. Sämtliche der getesteten Formmassen wiesen gute Verarbeitungseigenschaften
auf, wie sich aus den Daten der folgenden Tabelle VII ergibt.
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Eigenschaften von Formmassen nach der Erfindung mit Misch-Polymeren, erhalten
durch Zwei-Stufen-Polymerisation der Komponenten A und B
Zusammensetzung der Misch-Polymeren Verarbeitungseigenschaften
Pruf1ing Komponente A Komponente B
MMA
BuA
MMA AN St BuA ÄDMA Gehalt an nicht
aufgeschmolzenen
Polymerpartikeln
Schleier
GeIbildungsdauer in Minuten
Gemäß Erfindung (t) (U) (ν) (W)
56 14 28,5 1,5 -
56 14 28,5 - 1,5 -
56 14 28,5 .- - 1,5
56 14 29,9 - - -
| A | 8,6 | 0,2 | I |
| A | '9,1 | 0,3 |
I
O4 . |
| A | 8,9 | 0,2 | I |
| A | 9,5 | ■ 0,2 | I |
In diesem Beispiel werden die Verarbeitungseigenschaften von Polyvinylchloridformmassen enthaltend den Prüfling m, hergestellt
wie in Beispiel 5 beschrieben, verglichen mit den Verarbeitungseigenschaften entsprechender Polyvinylchloridformmassen ohne Gehalt
an dem Prüfling "(m), wobei die letztere Formmasse zu Vergleichszwecken mit getestet wurde. ■
1.) Eine nicht-plastifizierte Formmasse auf Polyvinylchloridbasis
mit 3 Gew.-Teilen des Prüflinges (m) wurde wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt. Die Formmasse wurde dann zu einer Folie
einer Dicke von 0,2 mm extrudiert und zwar durch Verwendung eines Extruders mit einer T-Form unter den in Beispiel 1 angegebenen
Bedingungen. Die Folien wurden dann bei einer Temperatur von 1800C
zu einer Platte von einer Dicke von 1 mm verpresst. Von der Platte wurde ein stäbchenförmiger Prüfling einer Länge von 20 mm abgeschnitten
und auf sein Dehnungsverhalten bei einer Temperatur von 125°C bei einer Dehnung von 50 mm pro Minute getestet. Der stäbchenförmige
Prüfling mit 3 Gew.-Teilen des Pfropfpolymeren (m) wies
eine Dehnung von 4 65 % auf, wohingegen der Vergleichsprüfling ohne
Pfropfpolymer eine Dehnung von etwa 200 \ aufwies.
2.) Eine durch Verpressen hergestellte Platte von 1 mm Dicke, hergestellt
wie unter 1.) beschrieben, wurde auf eine Temperatur von 16O0C erhitzt und dann im Vakuum verformt. Eine Vergleichsplatte
ohne Methylmethacrylatpfropfpolymer brach und konnte im Vakuum nicht verformt werden. Demgegenüber ließ sich eine entsprechende
Platte mit 3 Gew.-Teilen des Vinylchloridpolymers (d) tief verziehen.
3.) Unter Verwendung einer Blasverformungsmaschine mit einern inneren
Durchmesser von 40 mm wurde eine PVC-Formmasse auf ihre Verformbarkeit
getestet. Die getestete Formmasse bestand zu DO Gew.-Teilen aus Polyvinylchlorid mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 715, 10 Gew.-Teilen eines ^lethylmethacrylat-liutadien.-Styrol^Terpolymeren,
d.h. eines sogenannten .'IBS-Harzes (Iiandelsprodukt
"lietablen" C-200, Hersteller Mitsubishi Rayon Company, Ltd.)
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1,5 Gew.-Teilen eines Octylzinmnercaptid-Stabilisators, 1,5 Gew.-Teilen
eines E-poxidstabilisators, 1 ,0 Gew.-Teilen butylstearat,
Ü,5 Gew.-Teilen eines Poiyglykolesters von Fettsäuren und 1,0
Gew.-Teilen des Polymeren (m).
Nach einer Betriebsdauer von 3 Stunden waren die Oberflächen der
Fließflasche noch klar und glänzend, woraus sich ergibt,daß die Verformbarkeit der Mischung gut war.
Der Versuch wurde wiederholt mit einer PVC-Formmasse, welche in
ihrer Zusammensetzung der beschriebenen Formmasse entsprach mit
der .Ausnahme jedoch, daß die Formmasse kein Polymer (m) enthielt.
Im Falle dieser Vergleichs-Formmasse wurden die Oberflächen der Blasflaschen nach einer Betriebsdauer von einer Stunde rauh und
auf den Flaschenöberfläclien wurden Fließmerkmale festgestellt. Aus
diesen Ergebnis seh ergibt sich, daß durch Zusatz einer wirksamen ilenge des Polymeren (m) zu einer PVC-Masse eine längere sichere
Betriebsdauer einer Blasverformungsvorrichtung gewährleistet wird.
4.) Unter Veritferidung eines Extruders mit einem inneren Durchmesser
von 4ö mm wurde durch Extrudieren einer Polyvinylchlorid-Formmasse
aus 100 Gew.-Teilen eines Vinylchloridpolymeren mit einem durchschnittlichen
Pöiymerisatiohsgrad von 1200, 2,2 Gew.-Teilen eines Bieistabilisätörsi 0,7 Gew.-Teilen Butylstearat, 0,3 Gew.-Teilen
Stearinsäure, 10 Gewi-teiieii eihös im Handel erhältlichen üblichen
Möüifiziefüngsirtitteis für die Verbesserung der Wetterfestigkeit
und 'der impäktfestigkeit eines Vinylchlöridpölymereri Uhd einem
GewichtsteÜ dös Polymeren pi) ein Schlauch hergesteliti Die Extras
iön^eiggnsehäften öder das Extrüsibhsverhäiteii der Formmasse
war iUirriedgnsielleiidj tLli; §5 kofthteh Schläuche^ die nicht züsaminSiikleijtenjj
UM eih§rt guten" Übe'rfiäehengiähz äüfwies.ehi innerhalb
öiiief iäüigSn zeifes^ähriö liefgestiltt'wer deft. Zu Vfefgieichszwecke'ii
würdö eine' Förm'ütässS der aftgBie'beheii Züsaminenäe'tiühg getestet>
die jiäöeii kSin Pölynief (mf eftthigits Bei dir Verarbeitung dieser Formmasse
würde'!! Schläuche Mit iiür 5§1ϊϊ äcklechtem Öberflächerißlanz
4Ö9829/09B7
und Fließmerkmalen auf ihren Oberflächen erhalten.
5.) Unter Verwendung von 5 Gew..-Teilen des Polymeren (m) wurde
eine plastifizierte Polyvinylchlorid-Formmasse hergestellt und'
zu Folien,wie in Beispiel 1, (5) beschrieben, verarbeitet. Die Folien wurden dann durch Ve-rpressen zu einer Platte einer Dicke
von 2 mm unter den in Beispiel 1, (5) angegebenen Bedingungen verarbeitet.
Von der hergestellten Platte wurden stäbchenförmige Prüflinge zur Bestimmung der Zugfestigkeitseigenschaften hergestellt.
Bei der Ermittlung der Zugfestigkeit wies der Prüfling eine Zugfestigkeit und eine Dehnung auf, die beide höher waren
als die Zugfestigkeit und die Dehnung eines Vergleichsprüflinges,
der kein Polymer (m) enthielt. '
6.) Es wurde eine unplastifizierte Polyvinylchlorid-Forminässe dadurch
hergestellt, daß TOO Gew.-Teile eines Cöpölymeren aus 10 Gew.- % Vinylacetat und 90 Gew.-S Vinylchlorid mit einem durchschnittlichen
Pblymerisätionsgrad von 800, 2,2 Gew.-Teile Dibuty'lzinnmaleat,
1,0-Gew.-Teile Butylstearat, 0,5 Gew.-Teile Stearinsäure und
3,0 Gew.-Teile des Polymeren (m) miteinander vermischt wurden. Die
Formmasse wurde auf ihre Gelbildungsdauer in einem Plasticorder unter den in Beispiel 1, (4) angegebenen Bedingungen untersucht.
Es wurden lediglich 0,2 Minuten benötigt, um das maximale Verdrehungsmoment
zu erreichen. Im Falle einer Vergleichs-Formmasse der
angegebenen Zusammensetzung jedoch ohne Polymer (m) würde eine
Gelbildungsdauer von 3,5 Minuten unter den gleichen Testbedihgungen
ermittelt.
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Claims (9)
1. Thermoplastische Formmasse auf Polyvinylchloridbasis, dadurch gekennzeichnet, daß sie besteht:
(I) zu 70 bis 99,9 Gewichtsteilen aus Polyvinylchlorid oder
einem Copolymeren des Vinylchlorides mit einem mit diesem copolymerisierbaren, äthylenisch ungesättigten Monomeren,
mit nicht weniger als 80 Gew,-5«, Vinylchlorideinheiten und
nicht mehr als 20 Gew.-°& Einheiten des copolymerisierbaren
Monomeren und
(II) zu 0,1 bis 30 Gewichtsteilen eines Mischmethylmethacrylatpolymeren,
bestehend zu
(a) 51 bis 99 Gew.-% aus der Komponente. A, die besteht zu
55 bis 90 Gew.-% aus Methylmethacrylateinheiten, 10
bis 45 Gew.-I aus Acrylsäureestereinheiten und 0 bis
20 Gew.-% aus Einheiten mindestens eines mit Methylmethacrylat
+Acrylsäureester copolymerisierbaren Monomeren und
(b) 1 bis 49 Gew.-I aus der Komponente B, die besteht zu 90 bis 100 Gew.-I aus Methylmethacrylateinheiten und
0 bis 10 Gew.-% Einheiten mindestens eines mit Methylmethacrylat
copolymerisierbaren Monomeren.
2. Thermoplastische Formmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Misch-Methylmethacrylatpolymer (II) ein nach einem
zwei-stufigen Bmulsionspolymerisationsverfahren hergestelltes
Polymer ist, bei dem eine Monomer-Charge der Komponente A auf einen
vorgebildeten Latex oder in Gegenwart eines vorgebildeten Latex polymerisiert wird, welcher durch Polymerisation einer Monomer-Charge
der Komponente B hergestellt worden ist.
3. Thermoplastische Formmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das -lisch-Methylmethacrylatpolymer (II) ein durch eine zwei-
409829/0957
stufige Emulsionspolymerisation hergestelltes Polymer ist, bei dem eine Monomer-Charge der Komponente B auf einen vorgebildeten
Latex oder in Gegenwart eines vorgebildeten Latex polymerisiert wird, der durch Polymerisation einer Monomer-Gharge der Komponente
A hergestellt worden ist.
4. Thermoplastische Formmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Misch-Methylmethacrylatpolymer (II) aus einer Polymermischung
aus einem Polymerlatex, hergestellt aus einer Monomer-Charge der Komponente A und einem Polymerlatex, hergestellt
aus einer Monomer-Charge der Komponente B besteht.
5. Thermoplastische Formmasse nach'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Misch-Methylmethacrylatpolymer (II) eine reduzierte Viskosität
von mindestens 1,2, gemessen mit 0,1 g Polymer, in 100 ml Chloroform bei einer Temperatur von 250C aufweist.
6. Thermoplastische Formmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der in polymerisierter Form in der Komponente A vorliegende Acrylsäureester aus einem Alkylacrylat besteht, dessen Alkylgruppen
1 bis 12 Kohlenstoffatome aufweisen oder einen substituierten.
Alkylacrylat, dessen substituierte Alkylgruppen 1 bis 12 Kohlenstoff
a tome aufweisen.
7. Thermoplastische Formmasse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das in polymerisierter Form in der Komponente A vorliegende, gegebenenfalls substituierte Alkylacrylat aus Methylacrylat,
Äthylacrylat, n-Butylacrylat, Isobutylacrylat oder 2-Äthylhexylacrylat
oder Chloräthylacrylat besteht.
8. Thermoplastische Formmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Komponente A außer Methylmethacrylateinheiten. und Acrylsäureestereinheiten
wiederkehrende Styrol-, Acrylnitril-, Methacrylnitril-, Vinylacetat-, n-Butylmethacrylat-, 2-Äthylhexylmethacrylat-,
Diviny!benzol- und/oder Äthylenglykoldimethacrylateinheiten
aufweist.
■ ' 409829/0957
9. Thermoplastische Formmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Komponente B außer aus Methylmethacrylateinheiten aus Einheiten des Styrols, Acrylnitrils, iiethacrylnitrils, Vinyl·
acetats, n-Butylmethacrylats, 2-Xthylhexylmethacrylats, Äthylacrylats,
2-Äthylhexylacrylats, n-Butylacrylats, Divinylbenzols
und/oder Äthylenglykoldimethacrylats aufgebaut ist.
4C9S2S/Q9S7
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