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DE2363411A1 - Verfahren zur digitalen messung und regelung der kettfadenlaenge von wirkmaschinen - Google Patents

Verfahren zur digitalen messung und regelung der kettfadenlaenge von wirkmaschinen

Info

Publication number
DE2363411A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
length
main wave
thread
warp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2363411A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Schlosser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
W Schlafhorst AG and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by W Schlafhorst AG and Co filed Critical W Schlafhorst AG and Co
Priority to DE2363411A priority Critical patent/DE2363411A1/de
Publication of DE2363411A1 publication Critical patent/DE2363411A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/10Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B27/16Warp beams; Bearings therefor
    • D04B27/20Warp beam driving devices
    • D04B27/22Warp beam driving devices electrically controlled

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

BliMMnbwgwrStraB· 143/145
Verfahren zur digitalen Messung und Regelung der Kettfadenlänge von Wirkmaschinen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur digitalen Messung und Regelung der pro Masche einlaufenden Kettfadenlänge über eine die Drehzahl des Kettbaumantriebes verändernde, aus Stellmotor und stufenlosem Getriebe bestehende Regeleinheit .
Das grundlegende Problem ^einer positiven, längengeregelten Fadenzuführung an einer Wirkmaschine besteht darin, den Wirkelementen eine einstellbare Fadenlänge pro Masche zuzuführen. In der Regel entspricht einer Hauptwellenumdrehung eine Masche, so daß zunächst eine Riemen- und Zahnradverbindung von der Hauptwelle zu den Baumwellen besteht. Dabei ist es allerdings unerläßlich, über ein stufenloses Getriebe die Durchmesserveränderung des Kettbaumes auszugleichen.
Die bekannten Verfahren zur Messung und Regelung der pro Masche einlaufenden Kettfadenlänge gehen von digitaler Messung und Zählung aus. Nach einer bestimmten Anzahl Umdrehungen der Hauptwelle vergleicht man den Zählerstand
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des Längenmessers mit einem vorgewählten Sollwert der Fadenlänge. Die Längendifferenz ist dann ein Maß für die Korrektur des Kettbaumantriebes. Bisherige Methoden setzen die gemessene Längendifferenz, das ist der Absolutwert der Regelabweichung, in eine proportionale Winkelbewegung am Stelleingang eines stufenlosen Getriebes, also in eine Drehzahländerung des Kettbaumantriebes, um. Dazu kann man zum Beispiel einen Stellmotor, das ist ein Schrittmotor oder ein Motor mit konstanter oder veränderlicher Drehzahl, verwenden. Da der vorgewählte Sollwert der Fadenlänge in weiten Grenzen schwanken kann, und zwar im Verhältnis von mehr als 1:100, ändert sich bei obiger Anordnung mit dem Fadeneinlauf auch die Verstärkung des Regelkreises. So entspricht zum Beispiel bei 480 Hauptwellendrehungen und einer einlaufenden Fadenlänge von 10 cm eine Längenabweichung von 1 cm einem Fehler von 10 #. Ein Fadeneinlauf von XOOO cm entspricht dann einem Fehler von 0,1 ^. Weder eine zu hohe noch eine zu niedrige Verstärkung führt zu einem befriedigendem Regelverhalten.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, bekannte Verfahren zu verbessern und hauptsächlich über ein stufenloses Getriebe eine solche Regelung einzuführen, daß die Fadenzuführung pro Masche bei allen Geschwindigkeiten, Kettbaumdurchmessern und einlaufenden FadenDiangen gleich bleibt,
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein der Regeleinheit zugeführter Stellbefehl dem Verhältnis Längenabweichung zu Padeneinlauflänge entspricht mit der Maßgabe, daß die Fadenzufuhr pro Masche bei allen Geschwindigkeiten, Kettbaumdurchmessern und Einlaufmengen konstant ist, wobei keine Reaktion des Reglers erfolgt, wenn nach einer vorgegebenen Anzahl von Hauptwellenimpulsen die Anzahl der Padenlangenimpulse mit einer Vorwahl übereinstimmt. Sofern der Fadenlängenzähler seinen Sollstand vor dem Hauptwellenzähler erreicht, werden die Hauptwellenimpulse sowohl dem Hauptwellenzähler wie auch einem Zwischenzähler solange zugeführt, bis auch der Hauptwellenzähler seinen vorgegebenen Endstand erreicht hat . Wenn der Hauptwellenzähler seinen Sollstand vor dem Fadenlängenzähler erreicht, zählt ein Zwischenzähler von der Hauptwelle kommende Impulse solange, bis der Fadenlängenzähler mit der Vorwahl übereinstimmt. In einer weiteren Ausbildung der Erfindung entspricht der Stand des Zwischenzählers nach Abschluß des Vorganges derjenigen Maschenzahl oder ihrem Vielfachen, welche die Maschine mit der Längenabweichung erzeugt. Dabei läßt sich der Zählerinhalt des Zwischenzählers in an sich bekannter Weise über einen Impulsgenerator wieder auszählen und beispielsweise in eine proportionale. Drehbewegung am Stelleingang eines verstellbaren Getriebes umwandeln, nachdem er in einer Zusatzeinrichtung mit dem richtigen Vorzeichen versehen wurde.
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Die dem Verfahren zugrunde liegende Gruppierung der Bauelemente ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel als Blockschema dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Die einlaufende Kettfadenlänge wird von dem Inkrementalgeber 1 in Form einer Impulskette über eine Eingangsschaltung 2 auf einen elektronischen Zähler 3 gegeben. Da die Übertragung zweikanalig ist, lassen sich über eine entsprechende Auswahllogik Rückwärtsbewegungen des Gebers ausschalten, wobei der Zähler 3 als Vorwärts-Rückwärtszähler ausgebildet ist. Sobald die Vergleichsschaltung 5 feststellt, daß die Inhalte der Zähler 3 und des Vorwahlschalters 4 übereinstimmen, wird der Speicher 6 gesetzt. Gleichzeitig mit der Messung der Einlauflänge werden die Maschen bzw. Hauptwellenumdrehungen über den Geber Jt eine Eingangsbeschaltung 8 und einen Zähler 9 gezählt. Mit den Pfeilen 3a, 9a und 6a sind jeweils Löschungsimpulse der Zähler bzw. des Speichers bezeichnet. Nach beispielsweise 96 Umdrehungen der Hauptwelle schaltet eine Auswahllogik 10 ein Signal durch, wobei eine Exklusiv-Oder-Funktion den Eingang des Vorwärts-Rückwärtszählers 12 für diejenige Zeitspanne freigibt, während der Ausgangssignale entweder vom Speicher 6 oder von der Auswahllogik 10, nicht aber von
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beiden zugleich anliegen. Während dieser Zeitspanne werden Impulse aus der Eingangsbeschaltung 8 eingezählt.
Anschließend an diesen Verfahrensschritt wird von der Logikschaltgruppe 14 über Gatter 16 oder 17, Übertrager 18 oder sowie Verstärker 20 oder 21 ein Verstellmotor 23 am Stellgetriebe in Richtung "schneller1' oder "langsamer" betätigt. Die Richtungsauswahl erfolgt durch den Speicher 15* und zwar aus der Reihenfolge der vom Speicher 6 und der Auswahllogik 10 einlaufenden Signale. Mit Freigabe des Motors 23 zählt der Taktgenerator 13 den Inhalt des Zählers 12 auf Null zurück, worauf die Schaltgruppe 14 über die Gatter 16 oder 17 wieder den Verstellmotor 23 sperrt. Zugleich mit dem Einschalten des Motors wird über das Element 22 ein Loschungsimpuls auf die Zähler 3 und 9 sowie auf den Speicher 6 gegeben, worauf das Einzählen hier schon erneut beginnen kann. Der Endinhalt des Längenzählers 3 wird über die Einheit 24 jeweils abgespeichert und angezeigt.
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Claims (6)

  1. BlumtniMrg«- Strafe 143/145 4 19.12.1973
    Pat ent an s prüche:
    l.) Verfahren zur digitalen Messung und Regelung der pro Masehe einlaufenden Kettfadenlänge über eine die Drehzahl des Kettbaumantriebes verändernde, aus Stellmotor und stufenlosem Getriebe bestehende Regeleinheit, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Regeleinheit zugeführter Stellbefehl dem Verhältnis Längenabweichung zu Fadeneinlauflänge (AU=AJj:e) entspricht mit der Maßgabe, daß die Fadenzufuhr pro Masche bei allen Geschwindigkeiten, Kettbaumdurchmessern und Einlaufmengen konstant ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn nach einer vorgegebenen Anzahl von Hauptwellenimpulsen die Anzahl der Fadenlängenimpulse mit einer Vorwahl übereinstimmt, keine Reaktion des Reglers erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, sofern der Fadenlängenzähler seinen Sollstand vor dem Hauptwellenzähler erreicht, die Hauptwellenimpuise sowohl dem Hauptwellenzähler wie auch einem Zwischenzähler solange zugeführt werden, bis auch der Hauptwellenzähler seinen vorgegebenen Endstand erreicht hat.
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  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß, sofern der Hauptwellenzähler seinen Sollstand vor dem Padenlängenzähler erreicht, ein Zwischenzähler von der Hauptwelle kommende Impulse solange zählt, bis der Padenlängenzähler mit der Vorwahl übereinstimmt.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und K, dadurch gekennzeichnet, daß der Stand des Zwischenzählers nach Abschluß des Vorganges derjenigen Maschenzahl oder ihrem Vielfachen entspricht, welche die Maschine mit der Längenabweichung erzeugt.
  6. 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1, k und 5> dadurch gekennzeichnet, daß der Zählerinhalt des Zwischenzählers in an sich bekannter Weise über einen Impulsgenerator wieder ausgezählt und beispielsweise in eine proportionale Drehbewegung am Stelleingang eines verstellbaren Getriebes umgewandelt werden kann, nachdem er in einer Zusatzeinrichtung mit dem richtigen Vorzeichen versehen wurde.
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DE2363411A 1973-12-20 1973-12-20 Verfahren zur digitalen messung und regelung der kettfadenlaenge von wirkmaschinen Pending DE2363411A1 (de)

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DE (1) DE2363411A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4387579A (en) * 1980-07-08 1983-06-14 Karly Mayer Textilmaschinenfabrik Gmbh Brake for a warp knitting machine
DE4426199A1 (de) * 1993-08-27 1995-03-02 Mayer Textilmaschf Vorrichtung zum Antrieb eines Kettbaums
US6010052A (en) * 1995-10-06 2000-01-04 Memminger-Iro Gmbh Yarn supply apparatus with electronic control

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DE4426199C3 (de) * 1993-08-27 1998-06-18 Mayer Textilmaschf Vorrichtung zum Antrieb eines Kettbaums
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