DE2363390A1 - Vorrichtung zum strecken der wirbelsaeule - Google Patents
Vorrichtung zum strecken der wirbelsaeuleInfo
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- A61H1/0292—Stretching or bending or torsioning apparatus for exercising for the spinal column
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Description
2363350
Diplom-Physiker Dr. Walter AndJrejewski
Diplom-Ingenieur Dr.-lng. Manfred Honke Diplom-Ingenieur Anwaltsakte: 42 909/hg- Hans Dieter Gesthuysen
Patent- und Hilfsgebrauchsmus teranmeldung
Mirko Pondeljak
41 Duisburg Düsseldorfer Landstraße 6j5
4300 Essen, den Theaterplatz 3
Vorrichtung zum Strecken der Wirbelsäule
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Strecken der■
Wirbelsäule eines bandscheibengeschädigten Patienten, bestehend aus ein- und ausfahrbarem, vertikalen Gestell und Einrichtung zum Einhängen
des Patienten.
Bei den (aus der Praxis) bekannten Vorrichtungen der beschriebenen
Gattung ist das Gestell ein galgenartiges Gestell, in welches der Patient, zumeist an Kinn und Nacken, eingehängt wird. Oas Gestell
ist ein- und ausfahrbar und wird von einer Person, die den Patien-
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Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen 1, Theaterplatz 3
ten bedient, betätigt. Derartige Vorrichtungen sind für den Hausgebrauch
des Patienten nicht bestimmt und im allgemeinen in heilgymnastischen und heilorthopädischen Instituten untergebracht. Es
fehlt eine solohe Vorrichtung, die als Bandscheibenheilvorrichtung
funktioniert, jedoch in der Wohnung des Patienten untergebracht und ohne Schwierigkeiten auch vom Patienten selbst bedient werden
kann. Eine Vorrichtung dieser Zweckbestimmung zu schaffen ist Aufgabe der Erfindung.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Strecken der Wirbelsäule
eines bandscheibengeschädigten Patienten, bestehend aus ein- und ausfahrbarem, vertikalen Gestell und Einrichtung zum Einhängen
des Patienten. Die Erfindung besteht darin, daß das ein- und ausfahrbare
Gestell als Rückenlehne eines Stuhles ausgebildet ist, auf dessen Sitzfläche der Patient sitzt, und daß die Einrichtung
zum Einhängen des Patienten an die Rückenlehne angeschlossene Holme aufweist, die in den Achseln die Schulter des Patienten unterfassen.
Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist die Anordnung
so getroffen, daß die Rückenlehne, d. h. das ein- und ausfahrbare Gestell, zumindest eine teleskopierend ein- und ausfahrbare
Stütze aufweist und daß dieser Stütze ein Stellmotor zugeordnet ist, der von dem Patienten selbst bedient werden kann. Das
schließt nicht aus, daß der Stellmotor auch von einer dritten Person bedient wird, die dem Patienten behilflich sein will. Die Gestaltung
des Stellmotors ist im Rahmen der Erfindung grundsätzlich beliebig. So kann es sich beispielsweise um einen Elektromotor
handeln, der über ein Ritzel auf eine Zahnstange arbeitet und das Gestell ein- und ausfährt. Man kann aber auch mit einer mechanischen
Stellvorrichtung arbeiten. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, die sich durch Einfachheit und Punkt ions sicherheit
auszeichnet, ist dadurch gekennzeichnet, daß der Stellmotor als hydraulische Zylinderkolbenanordnung ausgebildet ist und daß dem
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Stellmotor ein Hydraulikkreis mit Handpumpe zugeordnet ist, die von
dem Patienten selbst bedient werden kann. Dazu kann die Handpumpe beispielsweise einen unterhalb der Holme angeordneten Betätigungshebel
aufweisen. Die Holme selbst sind zweckmäßigerweise um zumindest eine vertikale Achse schwenkbar, so daß die Vorrichtung
insgesamt unterschiedlicher Rückenbreite des Patienten anpassbar ist. Dazu kann man die Holme auch aus einzelnen Elementen aufbauen,.
die nach Art der Laschen einer Laschenkette mit vertikalen Gelenkachsen
aneinander angeschlossen sind, so daß die Holme in der Horizontalen gleichsam biegbar sind. Im Rahmen der Erfindung liegt es,
die Holme und/oder die Sitzfläche mit Gurten oder ähnlichen Zugmitteln
zu versehen, die zum Festschnallen des Patienten dienen. Der Stuhl kann stationär angeordnet oder auch mit Rollen versehen
sein. Er kann zusätzlich ausgerüstet werden mit einer Einrichtung,
die zum Einhängen des Nacken des Patienten bestimmt und ggf. zusätzlich
und unabhängig von der Rückenlehne noch ein- und ausfahrbar ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen .in schematischer Darstellung
Fig. 1 perspektivisch die Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 von hinten.
Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung dient zum Strecken der
Wirbelsäule eines bandscheibengeschädigten Patienten. Die Vorrichtung besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau zunächst aus einem
ein- und ausfahrbaren, vertikalen Gestell und aus einer Einrichtung
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Λ ι
zum Einhängen des Patienten. Das ein- und ausfahrbare Gestell ist
aus Rückenlehne 1 eines Stuhles 2 ausgebildet. Auf der Sitzfläche 3 des Stuhles 2 sitzt der Patient auch bei der Behandlung. Die
Einrichtung zum Einhängen des Patienten besitzt an die Rückenlehne 1 angeschlossene Holme 4, die in den Achseln die Schultern des Patienten
unterfassen. In Pig. 1 und 2 ist ausgezogen stets die eingefahrene
Stellung des ein- und ausfahrbaren Gestells bzw. der Rückenlehne 1 gezeichnet, strichpunktiert eine ausgefahrene Stellung.
Insbesondere aus der Fig. 2 entnimmt man, daß im Ausführungsbeispiel
nach bevorzugter Ausführungsform die Erfindung die Rückenlehne 1 teleskopierend ein- und ausfahrbare Stützen 5* 6 aufweist,
von denen einefj mit einem Stellmotor 7 ausgerüstet ist. Der Stellmotor
7 ist im Ausführungsbeispiel eine hydraulische Zylinderkolbenanordnung
7. Dem Stellmotor 7 ist ein nicht gezeichneter Hydraulikkreis zugeordnet, der eine Handpumpe 8 aufweist. Die Handpumpe
8 kann von dem Patienten selbst betätigt werden. Dazu besitzt die Handpumpe 8 unterhalb der Holme 4 einen Betätigungshebel
9, der in Richtung des Pfeiles 10 bewegt werden kann und dabei den Stellmotor 7 ausfahren läßt. Die Entlastung und dazu das Einfahren
des Stellmotors 7 erfolgt beispielsweise durch Betätigung des anderen Hebels 11 der in den Figuren dargestellten Vorrichtung. Die
Holme 4 ihrerseits sind in Richtung des Pfeiles 12 schwenkbar, so daß eine Anpassung an unterschiedliche Rückenbreiten zu behandelnder
Patienten möglich ist. Im übrigen erkennt man, daß die Holme 4 und die Sitzfläche 3 mit Gurten I3, 14 ausgerüstet sind, die zum
Festschnallen des Patienten dienen* Das Festschnallen an der Sitzfläche
3 ist erforderlich, wenn auf die Wirbelsäule des zu behandelnden Patienten Kräfte ausgeübt werden sollen, die größer sind,
als dem Gewicht des Patienten entspricht,,
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Die Figuren zeigen die erfindungsgemäße Vorrichtung als stationä-'
ren Stuhl» Man kann den Stuhl Jedoch auch mit angedeuteten Rollen
oder Rädern 15 ausrüsten, um ihn fahrbar zu machen. Im Rahmen der
Erfindung liegt es, den Stuhl im Ganzen als üblichen Krankenstuhl
auszubilden.
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Claims (6)
- Andrejewski, Honke & Gesthuysen, Patentanwälte, 4300 Essen T, Theaterplafz 3Ansprüche :ImJ Vorrichtung zum Strecken der Wirbelsäule eines bandscheibengeschädigten Patienten, bestehend aus ein- und ausfahrbarem, vertikalen Gestell und Einrichtung zum Einhängen des Patienten, dadurch gekennzeichnet, daß das ein- und ausfahrbare Gestell als Rückenlehne (1) eines Stuhles (2) ausgebildet ist, auf dessen Sitzfläche (3) der Patient sitzt, und daß die Einrichtung zum Einhängen des Patienten an die Rückenlehne. (1) angeschlossene Holme (4) aufweist, die in den Achseln die Schultern des Patienten unterfassen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne (1) zumindest eine teleskopierend ein- und ausfahrbare Stütze (5) aufweist und der Stütze (5l ein von dem Patienten zu bedienender Stellmotor (7) zugeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellmotor als hydraulische Zylinderkolbenanordnung (7) ausgebildet ist und dem Stellmotor (7) ein Hydraulikkreis mit Handpumpe (8) zugeordnet ist, der von dem Patienten selbst betätigt werden kann.
- 4*. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet, daß die Holme (4) ihrerseits um zumindest eine vertikale Achse (16) schwenkbar sind.
- 5· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4> daduroli gekennzeichnet, daß die Holme (4) und/oder die Sitzfläche (3} mit Gurten (13, oder dgl* zum Festschnallen des Patienten ausgerüstet sind.
- 6 0 9 8 2 6/0116L e e r sei t
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2363390A DE2363390A1 (de) | 1973-12-20 | 1973-12-20 | Vorrichtung zum strecken der wirbelsaeule |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2363390A DE2363390A1 (de) | 1973-12-20 | 1973-12-20 | Vorrichtung zum strecken der wirbelsaeule |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2363390A1 true DE2363390A1 (de) | 1975-06-26 |
Family
ID=5901326
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2363390A Pending DE2363390A1 (de) | 1973-12-20 | 1973-12-20 | Vorrichtung zum strecken der wirbelsaeule |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2363390A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2558700A1 (fr) * | 1984-01-31 | 1985-08-02 | Kuentz Roger | Fauteuil de relaxation |
| US4678186A (en) * | 1986-01-17 | 1987-07-07 | Isotechnologies, Inc. | Pelvic restraint for exercise apparatus |
| US5033459A (en) * | 1990-02-28 | 1991-07-23 | Spinal Designs International, Inc. | Gravity traction device with a base support and method |
| US5088476A (en) * | 1990-02-28 | 1992-02-18 | Spinal Designs International, Inc. | Gravity traction device with a safety strap and base support and method |
| US5195949A (en) * | 1990-02-01 | 1993-03-23 | Spinal Designs International, Inc. | Traction device |
| USD334623S (en) | 1990-02-01 | 1993-04-06 | Spinal Designs International, Inc. | Traction unit for removing loading from the back |
| US5848984A (en) * | 1995-07-05 | 1998-12-15 | Avraham Bachar | Apparatus for relieving back pain |
-
1973
- 1973-12-20 DE DE2363390A patent/DE2363390A1/de active Pending
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