DE2361462A1 - Zusammenlegbarer behaelter - Google Patents
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Description
Zusammenlegbarer Behälter
Priorität: 6. September 1973 — Großbritannien
Die Erfindung bezieht sich auf einen zusammenlegbaren
Behälter und insbesondere auf einen Behälter, der bei
Verfahren wie der-Heimherstellung von Bier und Wein verwendet
werden kann. Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf ein Verfahren zur Verwendung eines solchen Behälters«:
Gemäß der Erfindung besitzt ein zusammenlegbarer Behälter
einen oben offenen Kasten und eine Hülse aus einem freistehenden, aber zusammenlegbaren Kunststpffilm, welche
Hülse mit der Unterseite des Kastens zusammenpasst und dort befestigt ist, wobei die Tiefe des Kastens nicht größer als
die Hälfte der Tiefe der Hülse ist, wobei die Hülse so befestigt ist, daß sie vertikal vom Boden des Kastens absteht.
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Der Umfang der Hülse ist vorzugsweise nicht größer als der Umfang des Innenraums des Kastens. Vorteilhafterweise
kann er etwas kleiner sein, so daß die Hülse leicht in den Kasten passt.
Vorzugsweise besteht der Kasten zwecks einer leichten Herstellung aus einem rechteckigen Kasten, wobei die
Kunststoffilmhülse die Form eines Beutels mit einem Kastenboden besitzt und wobei der flache Boden des Beutels
vorzugsweise im wesentlichen die gleiche Größe und Form aufweist wie der Boden des Kastens.
Wenn die Kunststoffilmhülse die Form eines Beutels mit einem kastenförmigen Boden besitzt, dann kann der Behälter
direkt für die Aufnahme einer Flüssigkeit verwendet werden, vorausgesetzt, daß der Beutel wasserdicht ist und ohne
Durchbrechung am Kasten befestigt ist. Vorzugsweise ist der· Behälter jedoch mit einer wasserdichten Kunststoffilmauskleidung
versehen, die einen Umfang aufv/eist, der nicht kleiner ist als der Innenumfang der Hülse. Sie besteht aus
einem Kunststoffiltn, der beträchtlich dünner und flexibler
ist als der, aus dem die Hülse hergestellt ist. Die Verwendung einer solchen Auskleidung im Behälter wird aus
hygienischen Gründen bevorzugt, da die Auskleidung nach Bedarf weggeworfen und ersetzt werden kann. Wenn eine Auskleidung
in einer Hülse verwendet wird, die einen Boden mit Kastenform aufweist, dann muß der Boden diese Hülse lediglich
so stark zusammenhalten oder lediglich so stark mit dem'Kasten verbunden sein, daß die gewünschte Form aufrechterhalten
wird. Er muß aber nicht wasserdicht sein.
Der erfindungsgemäße Behälter eignet sich besonders für die Aufnahme eines Fermentationsbeutels wie er bei der
Heimherstellung von Wein oder Bier verwendet wird, v/obei der Fermentationsbeutel selbst eine Auskleidung für den
Behälter darstellt. Er kann auch für die Heimherstelliing
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BAD ORi(SJNAL
BAD ORi(SJNAL
von anderen Produkten durch biologische Behandlung von
Flüssigkeiten verwendet werden, wie z.B.'Yoghurt oder
Weichkäse. Bei all diesen Verfahren erleichtert die Verwendung einer Auskleidung, insbesondere zusammen mit einem
Mittel zum Verschließen der Öffnung derselben, stark die
Erzielung einer Verschmutz-ungsfreiheit.
Somit betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren
zur biologischen Behandlung einer Flüssigkeit, wobei diese
Behandlung in einem Kunststoffilmbeutel .ausgeführt wird,
der sich in einem oben beschriebenen Behälter befindet.
Es wurde festgestellt, daß der erfindungsgemäße Behälter
bei Gebrauch stabil stehen bleibt und daß·er, wenn er nicht
in Gebrauch ist, bequem .gelagert werden kann, da die Hülse
in den Kasten zusammengelegt werden kann, so daß der leere
Behälter nur einen Bruchteil des Raums einnimmt, den .beispielsweise
ein starrer Behälter für die Aufnahme eines Fermentationsbeutels einnehmen würde. Weiterhin kann der
Kasten als Verkaufspackung dienen, ohne daß eine weitere
Verpackung vorgesehen wird. Er kann außerdem nicht nur die
zusammengefaltete Hülse enthalten, sondern auch alle anderen
Ausrüstungen oder Bestandteile für das Verfahren, welches
später durchgeführt werden soll.
Die Erfindung betrifft deshalb weiterhin einen Teilesatz
für die Verwendung bei der Heimherstellung eines Produkts durch biologische Behandlung einer Flüssigkeit, wobei der
Satz einen Behälter, der aus einem oben offenen Kasten besteht, und eine Hülse gemäß obiger Vorschrift, sowie eine
Kunststoffilmauskleidung hierfür und ein Mittel zum Verschließen der öffnung der Auskleidung umfasst, wobei dieses
Mittel zum Verschließen auch den Durchfluß der Gase regelt.
Der Sa.tz kann auch einige oder alle der Beetandteile für
das biologische Verfahren umfassen. Er kann weiterhin eine
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Anzapfvorrichtung umfassen, insbesondere wenn der' Satz für ein alkoholisches Fermentationsverfahren
verwendet werden soll. Eine geeignete Form einer solchen Vorrichtung wird weiter unten beschrieben.
Der Teilesatz ist vorzugsweise auch mit einem Verschluß-r
deckel ausgerüstet. Dieser besteht in zweckmäßiger Weise aus einem Deckel für den Kasten- Nachdem die Hülse in
dem Kasten zusammengefaltet worden ist, können die anderen Teile des Satzes darauf gelegt werden. Diese Teile können
aber auch in die Palten gelegt werden. Hierauf kann der Deckel verschlossen werden. Der Deckel kann ein abnehmbarer
Deckel sein, oder er kann an einer Seite des Kastens angelenkt sein. Alternativ kann der Teilesatz beispielsweise
auch in einem gesonderten Behälter oder einem flexiblen Beutel enthalten sein.
Wenn die Punktion des Kastens des Behälters nur darin be-,
steht, einen stabilen Stand für den gefüllten Behälter abzugeben, dann erreicht seine Tiefe vorzugsweise nicht mehr
als ein Viertel der Tiefe der Hülse. Im allgemeinen ist eine Tiefe entsprechend ungefähr 1/7 bis 1/5 der Tiefe der
Hülse ausreichend. Wenn der Kasten auch für die Aufnahme einer weiteren Ausrüstung vorgesehen ist, und -zwar insbesondere
für die Aufnahme von Bestandteilen für das vorgesehene Verfahren (welche sperrig sein können), dann kann
eine größere Tiefe nötig sein, und zwar bis zur Hälfte der Tiefe der Hülse. Eine noch größere Tiefe wäre natürlich
möglich, aber dann geht der größte ^teil-des Behälters, und
zwar insbesondere die Einsparung an Lagerraum und Transportraum, verloren. Die Hülse des Behälters wird, wenn der
Kasten rechteckig ist, vorzugsweise aus einem mit Zwickel versehenen Kunststoffilmsohlauch hergestellt, dessen flache
Breite und dessen Zwickeltiefe der Länge der entsprechenden Seiten des Kastens entsprechen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Tiefe der Zwickel gleich der Hälfte der flach liegenden Breite des Schlauche, wenn der Kasten
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- ο —
quadratisch ist. Eine Länge eines solchen mit Zwickeln
versehen Schläuche kann leicht in eine Form mit einem
kastenförmigen Boden gebracht werden, indem man die Enden des Schläuche in einer Weise befestigt, wie sie weiter
unten anhand der Zeichnungen näher erläutert wird. Es kann jedes andere bekannte Verfahren zur Herstellung
eines Kastenbodens verwendet werden. Ein solches Verfahren besteht in der Herstellung von kurzen, vertikalen
Schnitten am Ende einer Länge eines nicht mit Zwickeln versehenen Schlauchs, um Lappen herzustellen, die übereinandergeschlagen
werden können, um einen Kreuzboden- „ sack herzustellen. Ein anderes allgemein bekanntes Ver- ·
fähren besteht darin, daß man die Eckenteile einer am
Ende verschweißten Länge eines nicht.mit Zwickeln versehenen Schlauchs faltet, abschweißt oder anderweitig / ■
entfernt, worauf dann das mitraförmige Ende zur Herstellung eines kastenförmigen Bodens geöffnet wird. ;
Wenn, die Hülse die Form eines mit einem kastenförmigen
Boden versehenen Beutels aufweist, dann wird sie vorzugsweise an der Unterseite des Kastens befestigt. Wenn die
Hülse offenendig ist, dann wird die Unterseite der Hülse vorzugsweise an den Seiten des Kastens befestigt. Wenn eine
Auskleidung vorgesehen ist, dann ist diese vorteilhafterweise etwas länger als die Hülse« Sie kann aber auch genau
so lange oder etwas kürzer sein. Das Ende der Auskleidung kann nach dem Füllen durch* irgend eine geeignete Einrichtung
verschlossen werden. Wenn die Auskleidung für die Aufnahme · einer Flüssigkeit vorgesehen ist, welche einer alkoholischen
Gärung unterliegt, dann wird sie vorzugsweise mit einer Einrichtung versehen, die -in etwa wie ein Rückschlagventil
wirkt, d.h. also, daß die Gase entweichen können, daß aber der Eintritt von Gasen aus der Atmosphäre durch die Öffnung
der Auskleidung weitgehend verhindert wird. Eine solche Einrichtung zum Verschließen der Auskleidung kann beispielsweise
aus einem Federclip oder aus einer Vorrichtung
bestehen, auf welcher die Oberseite der Auskleidung urage-
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faltet wird und durch ein elastisches Band oder eine ähnliche Einrichtung gehalten wird.
Eine bevorzugte Ausführung form des
mäßen Behälters und eines Teilesatzes (in diesen Falle eines Satzes für die Heiraherstellung von Wein
oder Bier) wird nunmehr näher unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben:
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In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines leeren Behälters;
Figur 2 eine Ansicht des unteren Teils einer Behalterhülse,
welche für die Befestigung an einem Kasten · vorbereitet ist; ' ' ■ ■ .
Figur 3 einen Verschluß für die Auskleidung bei Verwendung als Fermentationsbeutel;
Figur 2J den auf die Auskleidung aufgebrachten· Verschluß;
und
Figur 5 eine Anzapfvorrichtung.
In Fig. 1 bezeichnet 1 den oben offenen rechteckigen Kasten ■
des Behälters, in diesem Fall einen quadratischen Kasten, der
gegebenenfalls mit einem abnehmbaren Deckel (nicht gezeigt)
versehen ist, wie z.B. einem Deckel de.r gleichen Form wie der Kasten. 2 bezeichnet die Hülse, welche aus einem Stück
eines mit Zwickeln versehenen schweren Fllmschlauchs hergestellt ist, wobei die Tiefe der Zwickel 3 halb so1 groß ist
wie die flache Breite des mit-Zwickeln versehenen Films.
h ist eine Auskleidung, wobei es sich um ein Stück· eines "
nicht mit Zwickeln versehenen Filmschlauchs handelt, der
an einem jeden Ende verschlossen ist-, aber am oberen Ende
mit einer Perforationslinie 5 versehen ist, entlang welcher das geschlossene Ende abgerissen werden kann, bevor der
Behälter gefüllt wird. Die mit Zwickeln versehene Hülse
lässt sich entsprechend der Form und Größe der Unterseite des Kastens öffnen. Die Auskleidung ^ besitzt eine flachliegende Breite, die etwas größer ist, als die halbe Länge
des inneren Umfangs der Hülse. Der Kasten 1 ist in geeigneter
Weise aus einem Papperohling hergestellt, wie zum Beispiel
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aus einem gewellten Laminat, welches durch Klammern,
wie bei 6 zu sehen, zusammengehalten werden kann.
Gemäß Pig. 2 "bezeichnet 2 wieder die Hülse, die am Ende flach gemacht ist, wobei die beiden inneren- Zwickelfalten
7 eine kurze Strecke aufgeschlitzt sind, wie dies bei 8 zu sehen ist, so daß zwei Lappen 9 und 1o entstehen,
die in entgegengesetzte Richtungen zurückgeschlagen, v/erden können/ Um die Hülse an der Unterseite des Kastens zu befestigen,
werden diese Lappen 9 und 1o über dem Zentrum des Unterteils des Kastenrohlings flachgelegt, bevor dieser
gefaltet wird, worauf sie dann mit Klammern befestigt werden. Nachdem der Kasten gefaltet und fixiert worden ist, wird
die Hülse rund um die Lappen 9 und 1o geöffnet, um einen Beutel mit einem kastenförmigen Ende zu bilden. Der obere
Teil der Hülse kann dann in die flache gezwickelte Form
zusammengelegt und schließlich zusammengefaltet und auf den Boden gelegt werden. Der Kasten wird dann verschlossen, und
der Behälter wird in dieser Form aufbewahrt, bis er gebraucht wird, worauf dann die Hülse leicht geöffnet und eine Ausgleichung
eingeführt werden kann.
In den Figuren 3 und 4 bezeichnet 11 einen flachen Streifen aus einem starken Material, geeigneterweise aus einem Kunststoff,
wie z.B. starres Polyvinylchlorid, oder aus'Holz oder
Metall. Der Streifen ist an jedem Ende mit einem Schlitz versehen. 13 stellt ein elastisches Band dar, welches rund
um den Streifen /lauft und in den Schlitzen 12 festgehalten wird. Fig. 4 zeigt die obere Seite einer Auskleidung 4,
welche dadurch verschlossen worden ist, daß das obere Ende "flach gelegt und über den Streifen 12 gefaltet wurde, der
Streifen zusammen mit dem Auskldidungsende bis zur öffnung
hinunter gefaltet wurde, so daß auch die Auskleidung gefaltet wurde,und eine Befestigung mit Hilfe des Bands 13
durchgeführt wurde. Das öffnungsende der Auskleidung ist
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bei I1I zu sehen. Wenn die Auskleidung in den Behälter
eingeführt, gefüllt und in der beschriebenen Weise verschlossen worde-n ist, dann ruht der Verschluß im allgemeinen
auf der Oberseite der Hülse des Behälters, so daß die Auskleidung über ihre ganze Höhe gehalten wird/ aber
nach Bedarf leicht geöffnet werden kann. Die gefüllte Zusammenstellung
bleibt .ohne Stütze so lange als gewünscht stehen.
Bei 15-ist in Fig. 1 ein Loch in der Wandung des Kastens
des Behälters zu sehen, durch welches die Hülse und, sofern anwesend, die Auskleidung angezapft werden kann, und
zwar mit Hilfe der in Fig. 5 gezeigten Vorrichtung; Diese Vorrichtung besteht aus einer starren, scharfspitzigen, hohlen
Sonde 16, die geeigneterweise aus Metall oder hartem Kunststoff, wie z.B. Nylon, einem Polyacetal oder Polystyrol hergestellt
ist, einem flexiblen, daran befestigten Schlauch 17a
der in geeigneter Weise aus weichgemachtem Polyvinylchlorid besteht, und einem Absperrclip l8, der auf dem flexiblen
Schlauch sitzt. In diesem Fall besteht der Clip aus einer gebogenen Stahlscheibe, welche auf einer Umknickung im
flexiblen Schlauch sitzt, um diese Umknickung zusammenzuhalten, wodurch Flüssigkeit daran gehindert wird, durch
die Knickung zu fließen. Es hat sich gezeigt, daß, zumindest wenn eine Auskleidung aus Polyäthylerifilm verwendet wird,
die Sonde der Vorrichtung durch die Wand des Behälters und die Auskleidung gestoßen werden kann, ohne daß Flüssigkeit, ■ '
außer natürlich durch die Sonde selbsts austritt, vorausgesetzt,
daß die Auskleidung aus einem Film nicht zu geringer "' Stärke besteht. Für Polyäthylenfilm beträgt diese Mindest-'
dicke ungefähr 38 πιμ. "Die Vorrichtung kann zum Anzapfen
der Auskleidung verwendet wer'dens auch wenn die Wan&ung
der Hülse des Behälters bereits früher einmal beim Gebrauch durchbohrt worden ist« Gegebenenfalls kann, der -Kasten des
Behälters mit mehr als einer Anzapföffnung versehen werden,
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beispielsweise mit 2 oder mehr, welche genauso, ausgeführt
sind wie die Öffnung 15 von Pig. 1. Bein Verpacken des Behälters wird die Hülse nach unten in den Kasten
gefaltet, wie dies weiter oben beschrieben wurde, worauf die anderen Teile darauf gelegt werden können. Eine spezielle
Ausführungsform eines entsprechend den Zeichnungen
gebauten Behälters besitzt die folgenden Abmessungen. Der Kasten weist die Abmessungen 15 x 1-5 χ 7,5 cm auf
und besitzt einen passenden Deckel ähnlicher Form.. Die Hülse besteht aus einem 54 cm langen, 375 mu dicken gezwickelten
schlauchf örtnigen Polyäthylenfilm, der eine flachliegende Breite von 14 cm aufweist und Seitenzwickel
von 7 cm Tiefe besitzt. Die Auskleidung besteht, aus einem 63 era langen, 5o πιμ dicken Polyäthylenfilm ohne Zwickel.
Die' Stehhöhe der Hülse beträgt annähernd 46 cm, wobei ungefähr 3 cm am Boden der Hülse für die lappen 9 und 1o zum
Befestigen an der Unterseite des Kastens verwendet werden. Nach dem Füllen steht die Auskleidung etwas über das linde
der Hülse vor, wodurch Platz für das Anbringen der Verschlußvorrichtung geschaffen wird. Nach dem Verschließen des
Deckels ruht der Verschluß gerade auf der Oberseite der Hülse. Das System dieses speziellen Beispiels.kann bis zu
7oo ml Fermentationsflüssigkeit aufnehmen. Das durch die Fermentation erzeugte Gas kann leicht durch den Verschluß
hindurch, wenn der Druck in der Auskleidung den überatmosphärischen
Druck überschreitet. Der Eintritt von Luft durch das Ende der Auskleidung wird aber durch den Verschluß
weitgehend verhindert.
Bei dem speziell beschriebenen Behälter können viele Abwandlungen
vorgenommen werden. Beispielsweise ist es nicht notwendig, die Hülse am Boden kastenförmig auszubilden.
Sie kann einfach als gerade Hülse an den Seiten des Fastens befestigt werden. Ber kastenförmige Boden wird jedoch im
allgemeinen bevorzugt, da dies dem Behälter eine größere
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Stabilität und Sicherheit gibt. Die Hülse kann an ihrer Unterseite gegebenenfalls verschlossen werden,"
wobei vorzugsweise Lappen zum Befestigen am Kasten verbleiben, so daß die Hülse.selbst wasserdicht ist. Jedoch
wird es wegen der Schwierigkeit, dicke Filme mit wasserdichten Schweißnähten zu versehen, und auch aus
den bereits erwähnten Gründen im allgemeinen bevorzugt, eine Auskleidung zu verwenden, um den Behälter wasserdicht,
zu machen, auch wenn er für andere Zwecke als für biologische Behandlungen verwendet wird. Der Kasten kann
eine kreisförmige oder ovale Form besitzen, wobei dann gegebenenfalls die Hülse mit einem kastenförmigen Boden
ähnlicher Form versehen wird. Die rechteckige Form kann
aber leichter und billiger hergestellt werden. Wenn der Kasten durch Falten eines Papperohlings hergestellt wird,
dann wird die Unterseite vorzugsweise aus'einem einzigen Panel angefertigt, wobei übereinanderliegende oder benachbarte
Lappen an den Seiten des Kastens befestigt sind, da dies eine stabilere Struktur ergibt.
Der erfindungsgemäße Teilesatz kann, gegebenenfalls zusammen
mit mindestens einem oder mehreren der zu behandelnden Bestandteile, nur für eine einzige Verwendung verkauft
werden, oder der Behälter kann gesondert oder zusammen mit einer Auskleidung oder einer Packung von Auskleidungen
für wiederholte Verwendung verkauft werden,, Die gelieferten
Auskleidungen werden vorzugsweise an einem jeden Ende verschlossen, wobei ein Ende dann vorzugsweise mit einer
Einreißlinie zum Öffnen versehen wird, wie dies beispielsweise in Fig. 1 zu sehen ist. Im allgemeinen wird eine
einfache Perforationslinie eine Verschmutzung auf der
Innenseite der Auskleidung verhindern» Die Innenseite des Filmschlauchs ist im allgemeinen weitgehend steril,
wenn sie vom Filmherstellungsprozess kommt« Jedoch können die Perforationen gegebenenfalls rund um ihre Ränder verschlossen
werden, in dem man sie beispielsweise mit er-
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hitzten Stiften herstellt. Geeignete Auskleidungen können leicht als verschlossene Beutel mit Seitennaht
oder Endnaht in üblicher Weise aus einem Filmschlauch unmittelbar nach der Filmherstellungsanlage angefertigt
werden, wobei die Perforationslinien in einem ,ieden Beutel in der Nachbarschaft einer Endfalte oder in der
Nachbarschaft einer Endschweißnaht erzeugt werden.
Zwar sind Filme aus Polyäthylen oder durch Mischpolymerisation
modifizierten Polyäthylenen im allgemeinen für die Herstellung sowohl des Schläuche als auch der
Auskleidung sehr geeignet. Aber es können gegebenenfalls auch Filme aus anderen Kunststoffmaterialien verwendet
werden, um speziellen Erfordernissen beim Gebrauch des Behälters oder der Auskleidung zu entsprechen.
Filme aus Polyvinylchlorid sind beispielsweise ebenfalls · sehr geeignete Materialien für die Hülse.
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Claims (7)
- Patentansprüche:1 .) Zusammenlegbarer Behälter, dadurch gekennzeichnet, •» J .daß er aus einem oben offenen Kasten und einer frei-. stehenden, aber zusammenlegbaren Kunststoffilmhülse, die auf den Boden des Kastens passt und am Boden des Kastens befestigt ist, besteht, wobei die Tie-fe des Kastens nicht größer ist als die halbe Tiefe der Hülse und die Hülse so befestigt istj daß sie vertikal vom Boden des Kastens absteht«
- 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch*gekennzeichnet, daß der Kasten rechteckig ist und-die Hülse aus einer Mnge eines mit Zwickeln versehenen Kunststoffilmschlauchs besteht, wobei die flache Breite, des mit Zwickeln ver-'sehenen Schläuche und die Tiefe der Zwickel der Länge der entsprechenden Seiten des Kastens entsprechen.
- 3c Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe äes Kastens nicht größer ist als ein Viertel der. Tiefe der Hülse»
- 4« Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer wasserdichten Kunststoffilmauskleidung versehe.n ist, die flexibler als die Hülse ist, wobei die Auskleidung einen Umfang aufweist, der nicht kleiner ist als der innere Umfang der ff'lse.
- 5. Verfahren zur biologischen Behandlung einer Flüssigkeit; dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung in der Auskleidung eines zusammenlegbaren Behälters nach Anspruch 4 ausgeführt wird«,509812/0668236U62
- 6. Teilesatz für die Verwendung bei der biologischen Behandlung einer Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Behälter nach Anspruch 1, eine Kunststofffilmauskleidung hierfür und ein Mittel zum Verschließen der Öffnung der Auskleidung aufweist, wobei dieses. •Mittel einen gasdurchlässigen Verschluß ergibt.
- 7. Teilesatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,daß er eine Anzapfeinrichtung für den Behälter aufweist.. H. FWCK-, D'PHMft H. tOfftOWHNAaMAlW509812/0668Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB4189073A GB1451925A (en) | 1973-09-06 | 1973-09-06 | Collapsible container |
Publications (1)
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| DE2361462A1 true DE2361462A1 (de) | 1975-03-20 |
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ID=10421826
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2361462A Pending DE2361462A1 (de) | 1973-09-06 | 1973-12-10 | Zusammenlegbarer behaelter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE819649A (de) |
| DE (1) | DE2361462A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004030378A1 (de) * | 2004-06-23 | 2006-02-02 | Kroon, Saide | Z+L Folienreaktor |
-
1973
- 1973-12-10 DE DE2361462A patent/DE2361462A1/de active Pending
-
1974
- 1974-09-06 BE BE148300A patent/BE819649A/xx unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004030378A1 (de) * | 2004-06-23 | 2006-02-02 | Kroon, Saide | Z+L Folienreaktor |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE819649A (fr) | 1975-03-06 |
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