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DE2361462A1 - Zusammenlegbarer behaelter - Google Patents

Zusammenlegbarer behaelter

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Publication number
DE2361462A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
sleeve
container
depth
liner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2361462A
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Charles Deards
Nigel Evans Pickford
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Visqueen Ltd
Original Assignee
British Visqueen Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB4189073A external-priority patent/GB1451925A/en
Application filed by British Visqueen Ltd filed Critical British Visqueen Ltd
Publication of DE2361462A1 publication Critical patent/DE2361462A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

Zusammenlegbarer Behälter
Priorität: 6. September 1973 — Großbritannien
Die Erfindung bezieht sich auf einen zusammenlegbaren Behälter und insbesondere auf einen Behälter, der bei Verfahren wie der-Heimherstellung von Bier und Wein verwendet werden kann. Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf ein Verfahren zur Verwendung eines solchen Behälters«:
Gemäß der Erfindung besitzt ein zusammenlegbarer Behälter einen oben offenen Kasten und eine Hülse aus einem freistehenden, aber zusammenlegbaren Kunststpffilm, welche Hülse mit der Unterseite des Kastens zusammenpasst und dort befestigt ist, wobei die Tiefe des Kastens nicht größer als die Hälfte der Tiefe der Hülse ist, wobei die Hülse so befestigt ist, daß sie vertikal vom Boden des Kastens absteht.
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Der Umfang der Hülse ist vorzugsweise nicht größer als der Umfang des Innenraums des Kastens. Vorteilhafterweise kann er etwas kleiner sein, so daß die Hülse leicht in den Kasten passt.
Vorzugsweise besteht der Kasten zwecks einer leichten Herstellung aus einem rechteckigen Kasten, wobei die Kunststoffilmhülse die Form eines Beutels mit einem Kastenboden besitzt und wobei der flache Boden des Beutels vorzugsweise im wesentlichen die gleiche Größe und Form aufweist wie der Boden des Kastens.
Wenn die Kunststoffilmhülse die Form eines Beutels mit einem kastenförmigen Boden besitzt, dann kann der Behälter direkt für die Aufnahme einer Flüssigkeit verwendet werden, vorausgesetzt, daß der Beutel wasserdicht ist und ohne Durchbrechung am Kasten befestigt ist. Vorzugsweise ist der· Behälter jedoch mit einer wasserdichten Kunststoffilmauskleidung versehen, die einen Umfang aufv/eist, der nicht kleiner ist als der Innenumfang der Hülse. Sie besteht aus einem Kunststoffiltn, der beträchtlich dünner und flexibler ist als der, aus dem die Hülse hergestellt ist. Die Verwendung einer solchen Auskleidung im Behälter wird aus hygienischen Gründen bevorzugt, da die Auskleidung nach Bedarf weggeworfen und ersetzt werden kann. Wenn eine Auskleidung in einer Hülse verwendet wird, die einen Boden mit Kastenform aufweist, dann muß der Boden diese Hülse lediglich so stark zusammenhalten oder lediglich so stark mit dem'Kasten verbunden sein, daß die gewünschte Form aufrechterhalten wird. Er muß aber nicht wasserdicht sein.
Der erfindungsgemäße Behälter eignet sich besonders für die Aufnahme eines Fermentationsbeutels wie er bei der Heimherstellung von Wein oder Bier verwendet wird, v/obei der Fermentationsbeutel selbst eine Auskleidung für den Behälter darstellt. Er kann auch für die Heimherstelliing
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von anderen Produkten durch biologische Behandlung von Flüssigkeiten verwendet werden, wie z.B.'Yoghurt oder Weichkäse. Bei all diesen Verfahren erleichtert die Verwendung einer Auskleidung, insbesondere zusammen mit einem Mittel zum Verschließen der Öffnung derselben, stark die Erzielung einer Verschmutz-ungsfreiheit.
Somit betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren zur biologischen Behandlung einer Flüssigkeit, wobei diese Behandlung in einem Kunststoffilmbeutel .ausgeführt wird, der sich in einem oben beschriebenen Behälter befindet.
Es wurde festgestellt, daß der erfindungsgemäße Behälter bei Gebrauch stabil stehen bleibt und daß·er, wenn er nicht in Gebrauch ist, bequem .gelagert werden kann, da die Hülse in den Kasten zusammengelegt werden kann, so daß der leere Behälter nur einen Bruchteil des Raums einnimmt, den .beispielsweise ein starrer Behälter für die Aufnahme eines Fermentationsbeutels einnehmen würde. Weiterhin kann der Kasten als Verkaufspackung dienen, ohne daß eine weitere Verpackung vorgesehen wird. Er kann außerdem nicht nur die zusammengefaltete Hülse enthalten, sondern auch alle anderen Ausrüstungen oder Bestandteile für das Verfahren, welches später durchgeführt werden soll.
Die Erfindung betrifft deshalb weiterhin einen Teilesatz für die Verwendung bei der Heimherstellung eines Produkts durch biologische Behandlung einer Flüssigkeit, wobei der Satz einen Behälter, der aus einem oben offenen Kasten besteht, und eine Hülse gemäß obiger Vorschrift, sowie eine Kunststoffilmauskleidung hierfür und ein Mittel zum Verschließen der öffnung der Auskleidung umfasst, wobei dieses Mittel zum Verschließen auch den Durchfluß der Gase regelt. Der Sa.tz kann auch einige oder alle der Beetandteile für das biologische Verfahren umfassen. Er kann weiterhin eine
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Anzapfvorrichtung umfassen, insbesondere wenn der' Satz für ein alkoholisches Fermentationsverfahren verwendet werden soll. Eine geeignete Form einer solchen Vorrichtung wird weiter unten beschrieben.
Der Teilesatz ist vorzugsweise auch mit einem Verschluß-r deckel ausgerüstet. Dieser besteht in zweckmäßiger Weise aus einem Deckel für den Kasten- Nachdem die Hülse in dem Kasten zusammengefaltet worden ist, können die anderen Teile des Satzes darauf gelegt werden. Diese Teile können aber auch in die Palten gelegt werden. Hierauf kann der Deckel verschlossen werden. Der Deckel kann ein abnehmbarer Deckel sein, oder er kann an einer Seite des Kastens angelenkt sein. Alternativ kann der Teilesatz beispielsweise auch in einem gesonderten Behälter oder einem flexiblen Beutel enthalten sein.
Wenn die Punktion des Kastens des Behälters nur darin be-, steht, einen stabilen Stand für den gefüllten Behälter abzugeben, dann erreicht seine Tiefe vorzugsweise nicht mehr als ein Viertel der Tiefe der Hülse. Im allgemeinen ist eine Tiefe entsprechend ungefähr 1/7 bis 1/5 der Tiefe der Hülse ausreichend. Wenn der Kasten auch für die Aufnahme einer weiteren Ausrüstung vorgesehen ist, und -zwar insbesondere für die Aufnahme von Bestandteilen für das vorgesehene Verfahren (welche sperrig sein können), dann kann eine größere Tiefe nötig sein, und zwar bis zur Hälfte der Tiefe der Hülse. Eine noch größere Tiefe wäre natürlich möglich, aber dann geht der größte ^teil-des Behälters, und zwar insbesondere die Einsparung an Lagerraum und Transportraum, verloren. Die Hülse des Behälters wird, wenn der Kasten rechteckig ist, vorzugsweise aus einem mit Zwickel versehenen Kunststoffilmsohlauch hergestellt, dessen flache Breite und dessen Zwickeltiefe der Länge der entsprechenden Seiten des Kastens entsprechen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Tiefe der Zwickel gleich der Hälfte der flach liegenden Breite des Schlauche, wenn der Kasten
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quadratisch ist. Eine Länge eines solchen mit Zwickeln versehen Schläuche kann leicht in eine Form mit einem kastenförmigen Boden gebracht werden, indem man die Enden des Schläuche in einer Weise befestigt, wie sie weiter unten anhand der Zeichnungen näher erläutert wird. Es kann jedes andere bekannte Verfahren zur Herstellung eines Kastenbodens verwendet werden. Ein solches Verfahren besteht in der Herstellung von kurzen, vertikalen Schnitten am Ende einer Länge eines nicht mit Zwickeln versehenen Schlauchs, um Lappen herzustellen, die übereinandergeschlagen werden können, um einen Kreuzboden- „ sack herzustellen. Ein anderes allgemein bekanntes Ver- · fähren besteht darin, daß man die Eckenteile einer am Ende verschweißten Länge eines nicht.mit Zwickeln versehenen Schlauchs faltet, abschweißt oder anderweitig / ■ entfernt, worauf dann das mitraförmige Ende zur Herstellung eines kastenförmigen Bodens geöffnet wird. ;
Wenn, die Hülse die Form eines mit einem kastenförmigen Boden versehenen Beutels aufweist, dann wird sie vorzugsweise an der Unterseite des Kastens befestigt. Wenn die Hülse offenendig ist, dann wird die Unterseite der Hülse vorzugsweise an den Seiten des Kastens befestigt. Wenn eine Auskleidung vorgesehen ist, dann ist diese vorteilhafterweise etwas länger als die Hülse« Sie kann aber auch genau so lange oder etwas kürzer sein. Das Ende der Auskleidung kann nach dem Füllen durch* irgend eine geeignete Einrichtung verschlossen werden. Wenn die Auskleidung für die Aufnahme · einer Flüssigkeit vorgesehen ist, welche einer alkoholischen Gärung unterliegt, dann wird sie vorzugsweise mit einer Einrichtung versehen, die -in etwa wie ein Rückschlagventil wirkt, d.h. also, daß die Gase entweichen können, daß aber der Eintritt von Gasen aus der Atmosphäre durch die Öffnung der Auskleidung weitgehend verhindert wird. Eine solche Einrichtung zum Verschließen der Auskleidung kann beispielsweise aus einem Federclip oder aus einer Vorrichtung bestehen, auf welcher die Oberseite der Auskleidung urage-
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faltet wird und durch ein elastisches Band oder eine ähnliche Einrichtung gehalten wird.
Eine bevorzugte Ausführung form des mäßen Behälters und eines Teilesatzes (in diesen Falle eines Satzes für die Heiraherstellung von Wein oder Bier) wird nunmehr näher unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben:
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In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines leeren Behälters;
Figur 2 eine Ansicht des unteren Teils einer Behalterhülse, welche für die Befestigung an einem Kasten · vorbereitet ist; ' ' ■ ■ .
Figur 3 einen Verschluß für die Auskleidung bei Verwendung als Fermentationsbeutel;
Figur 2J den auf die Auskleidung aufgebrachten· Verschluß; und
Figur 5 eine Anzapfvorrichtung.
In Fig. 1 bezeichnet 1 den oben offenen rechteckigen Kasten ■ des Behälters, in diesem Fall einen quadratischen Kasten, der gegebenenfalls mit einem abnehmbaren Deckel (nicht gezeigt) versehen ist, wie z.B. einem Deckel de.r gleichen Form wie der Kasten. 2 bezeichnet die Hülse, welche aus einem Stück eines mit Zwickeln versehenen schweren Fllmschlauchs hergestellt ist, wobei die Tiefe der Zwickel 3 halb so1 groß ist wie die flache Breite des mit-Zwickeln versehenen Films. h ist eine Auskleidung, wobei es sich um ein Stück· eines " nicht mit Zwickeln versehenen Filmschlauchs handelt, der an einem jeden Ende verschlossen ist-, aber am oberen Ende mit einer Perforationslinie 5 versehen ist, entlang welcher das geschlossene Ende abgerissen werden kann, bevor der Behälter gefüllt wird. Die mit Zwickeln versehene Hülse lässt sich entsprechend der Form und Größe der Unterseite des Kastens öffnen. Die Auskleidung ^ besitzt eine flachliegende Breite, die etwas größer ist, als die halbe Länge des inneren Umfangs der Hülse. Der Kasten 1 ist in geeigneter Weise aus einem Papperohling hergestellt, wie zum Beispiel
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aus einem gewellten Laminat, welches durch Klammern, wie bei 6 zu sehen, zusammengehalten werden kann.
Gemäß Pig. 2 "bezeichnet 2 wieder die Hülse, die am Ende flach gemacht ist, wobei die beiden inneren- Zwickelfalten 7 eine kurze Strecke aufgeschlitzt sind, wie dies bei 8 zu sehen ist, so daß zwei Lappen 9 und 1o entstehen, die in entgegengesetzte Richtungen zurückgeschlagen, v/erden können/ Um die Hülse an der Unterseite des Kastens zu befestigen, werden diese Lappen 9 und 1o über dem Zentrum des Unterteils des Kastenrohlings flachgelegt, bevor dieser gefaltet wird, worauf sie dann mit Klammern befestigt werden. Nachdem der Kasten gefaltet und fixiert worden ist, wird die Hülse rund um die Lappen 9 und 1o geöffnet, um einen Beutel mit einem kastenförmigen Ende zu bilden. Der obere Teil der Hülse kann dann in die flache gezwickelte Form zusammengelegt und schließlich zusammengefaltet und auf den Boden gelegt werden. Der Kasten wird dann verschlossen, und der Behälter wird in dieser Form aufbewahrt, bis er gebraucht wird, worauf dann die Hülse leicht geöffnet und eine Ausgleichung eingeführt werden kann.
In den Figuren 3 und 4 bezeichnet 11 einen flachen Streifen aus einem starken Material, geeigneterweise aus einem Kunststoff, wie z.B. starres Polyvinylchlorid, oder aus'Holz oder Metall. Der Streifen ist an jedem Ende mit einem Schlitz versehen. 13 stellt ein elastisches Band dar, welches rund um den Streifen /lauft und in den Schlitzen 12 festgehalten wird. Fig. 4 zeigt die obere Seite einer Auskleidung 4, welche dadurch verschlossen worden ist, daß das obere Ende "flach gelegt und über den Streifen 12 gefaltet wurde, der Streifen zusammen mit dem Auskldidungsende bis zur öffnung hinunter gefaltet wurde, so daß auch die Auskleidung gefaltet wurde,und eine Befestigung mit Hilfe des Bands 13 durchgeführt wurde. Das öffnungsende der Auskleidung ist
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bei I1I zu sehen. Wenn die Auskleidung in den Behälter eingeführt, gefüllt und in der beschriebenen Weise verschlossen worde-n ist, dann ruht der Verschluß im allgemeinen auf der Oberseite der Hülse des Behälters, so daß die Auskleidung über ihre ganze Höhe gehalten wird/ aber nach Bedarf leicht geöffnet werden kann. Die gefüllte Zusammenstellung bleibt .ohne Stütze so lange als gewünscht stehen.
Bei 15-ist in Fig. 1 ein Loch in der Wandung des Kastens des Behälters zu sehen, durch welches die Hülse und, sofern anwesend, die Auskleidung angezapft werden kann, und zwar mit Hilfe der in Fig. 5 gezeigten Vorrichtung; Diese Vorrichtung besteht aus einer starren, scharfspitzigen, hohlen Sonde 16, die geeigneterweise aus Metall oder hartem Kunststoff, wie z.B. Nylon, einem Polyacetal oder Polystyrol hergestellt ist, einem flexiblen, daran befestigten Schlauch 17a der in geeigneter Weise aus weichgemachtem Polyvinylchlorid besteht, und einem Absperrclip l8, der auf dem flexiblen Schlauch sitzt. In diesem Fall besteht der Clip aus einer gebogenen Stahlscheibe, welche auf einer Umknickung im flexiblen Schlauch sitzt, um diese Umknickung zusammenzuhalten, wodurch Flüssigkeit daran gehindert wird, durch die Knickung zu fließen. Es hat sich gezeigt, daß, zumindest wenn eine Auskleidung aus Polyäthylerifilm verwendet wird, die Sonde der Vorrichtung durch die Wand des Behälters und die Auskleidung gestoßen werden kann, ohne daß Flüssigkeit, ■ ' außer natürlich durch die Sonde selbsts austritt, vorausgesetzt, daß die Auskleidung aus einem Film nicht zu geringer "' Stärke besteht. Für Polyäthylenfilm beträgt diese Mindest-' dicke ungefähr 38 πιμ. "Die Vorrichtung kann zum Anzapfen der Auskleidung verwendet wer'dens auch wenn die Wan&ung der Hülse des Behälters bereits früher einmal beim Gebrauch durchbohrt worden ist« Gegebenenfalls kann, der -Kasten des Behälters mit mehr als einer Anzapföffnung versehen werden,
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beispielsweise mit 2 oder mehr, welche genauso, ausgeführt sind wie die Öffnung 15 von Pig. 1. Bein Verpacken des Behälters wird die Hülse nach unten in den Kasten gefaltet, wie dies weiter oben beschrieben wurde, worauf die anderen Teile darauf gelegt werden können. Eine spezielle Ausführungsform eines entsprechend den Zeichnungen gebauten Behälters besitzt die folgenden Abmessungen. Der Kasten weist die Abmessungen 15 x 1-5 χ 7,5 cm auf und besitzt einen passenden Deckel ähnlicher Form.. Die Hülse besteht aus einem 54 cm langen, 375 mu dicken gezwickelten schlauchf örtnigen Polyäthylenfilm, der eine flachliegende Breite von 14 cm aufweist und Seitenzwickel von 7 cm Tiefe besitzt. Die Auskleidung besteht, aus einem 63 era langen, 5o πιμ dicken Polyäthylenfilm ohne Zwickel. Die' Stehhöhe der Hülse beträgt annähernd 46 cm, wobei ungefähr 3 cm am Boden der Hülse für die lappen 9 und 1o zum Befestigen an der Unterseite des Kastens verwendet werden. Nach dem Füllen steht die Auskleidung etwas über das linde der Hülse vor, wodurch Platz für das Anbringen der Verschlußvorrichtung geschaffen wird. Nach dem Verschließen des Deckels ruht der Verschluß gerade auf der Oberseite der Hülse. Das System dieses speziellen Beispiels.kann bis zu 7oo ml Fermentationsflüssigkeit aufnehmen. Das durch die Fermentation erzeugte Gas kann leicht durch den Verschluß hindurch, wenn der Druck in der Auskleidung den überatmosphärischen Druck überschreitet. Der Eintritt von Luft durch das Ende der Auskleidung wird aber durch den Verschluß weitgehend verhindert.
Bei dem speziell beschriebenen Behälter können viele Abwandlungen vorgenommen werden. Beispielsweise ist es nicht notwendig, die Hülse am Boden kastenförmig auszubilden. Sie kann einfach als gerade Hülse an den Seiten des Fastens befestigt werden. Ber kastenförmige Boden wird jedoch im allgemeinen bevorzugt, da dies dem Behälter eine größere
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Stabilität und Sicherheit gibt. Die Hülse kann an ihrer Unterseite gegebenenfalls verschlossen werden," wobei vorzugsweise Lappen zum Befestigen am Kasten verbleiben, so daß die Hülse.selbst wasserdicht ist. Jedoch wird es wegen der Schwierigkeit, dicke Filme mit wasserdichten Schweißnähten zu versehen, und auch aus den bereits erwähnten Gründen im allgemeinen bevorzugt, eine Auskleidung zu verwenden, um den Behälter wasserdicht, zu machen, auch wenn er für andere Zwecke als für biologische Behandlungen verwendet wird. Der Kasten kann eine kreisförmige oder ovale Form besitzen, wobei dann gegebenenfalls die Hülse mit einem kastenförmigen Boden ähnlicher Form versehen wird. Die rechteckige Form kann aber leichter und billiger hergestellt werden. Wenn der Kasten durch Falten eines Papperohlings hergestellt wird, dann wird die Unterseite vorzugsweise aus'einem einzigen Panel angefertigt, wobei übereinanderliegende oder benachbarte Lappen an den Seiten des Kastens befestigt sind, da dies eine stabilere Struktur ergibt.
Der erfindungsgemäße Teilesatz kann, gegebenenfalls zusammen mit mindestens einem oder mehreren der zu behandelnden Bestandteile, nur für eine einzige Verwendung verkauft werden, oder der Behälter kann gesondert oder zusammen mit einer Auskleidung oder einer Packung von Auskleidungen für wiederholte Verwendung verkauft werden,, Die gelieferten Auskleidungen werden vorzugsweise an einem jeden Ende verschlossen, wobei ein Ende dann vorzugsweise mit einer Einreißlinie zum Öffnen versehen wird, wie dies beispielsweise in Fig. 1 zu sehen ist. Im allgemeinen wird eine einfache Perforationslinie eine Verschmutzung auf der Innenseite der Auskleidung verhindern» Die Innenseite des Filmschlauchs ist im allgemeinen weitgehend steril, wenn sie vom Filmherstellungsprozess kommt« Jedoch können die Perforationen gegebenenfalls rund um ihre Ränder verschlossen werden, in dem man sie beispielsweise mit er-
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hitzten Stiften herstellt. Geeignete Auskleidungen können leicht als verschlossene Beutel mit Seitennaht oder Endnaht in üblicher Weise aus einem Filmschlauch unmittelbar nach der Filmherstellungsanlage angefertigt werden, wobei die Perforationslinien in einem ,ieden Beutel in der Nachbarschaft einer Endfalte oder in der Nachbarschaft einer Endschweißnaht erzeugt werden.
Zwar sind Filme aus Polyäthylen oder durch Mischpolymerisation modifizierten Polyäthylenen im allgemeinen für die Herstellung sowohl des Schläuche als auch der Auskleidung sehr geeignet. Aber es können gegebenenfalls auch Filme aus anderen Kunststoffmaterialien verwendet werden, um speziellen Erfordernissen beim Gebrauch des Behälters oder der Auskleidung zu entsprechen. Filme aus Polyvinylchlorid sind beispielsweise ebenfalls · sehr geeignete Materialien für die Hülse.
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Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    1 .) Zusammenlegbarer Behälter, dadurch gekennzeichnet, •» J .
    daß er aus einem oben offenen Kasten und einer frei-
    . stehenden, aber zusammenlegbaren Kunststoffilmhülse, die auf den Boden des Kastens passt und am Boden des Kastens befestigt ist, besteht, wobei die Tie-fe des Kastens nicht größer ist als die halbe Tiefe der Hülse und die Hülse so befestigt istj daß sie vertikal vom Boden des Kastens absteht«
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch*gekennzeichnet, daß der Kasten rechteckig ist und-die Hülse aus einer Mnge eines mit Zwickeln versehenen Kunststoffilmschlauchs besteht, wobei die flache Breite, des mit Zwickeln ver-'sehenen Schläuche und die Tiefe der Zwickel der Länge der entsprechenden Seiten des Kastens entsprechen.
  3. 3c Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe äes Kastens nicht größer ist als ein Viertel der. Tiefe der Hülse»
  4. 4« Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer wasserdichten Kunststoffilmauskleidung versehe.n ist, die flexibler als die Hülse ist, wobei die Auskleidung einen Umfang aufweist, der nicht kleiner ist als der innere Umfang der ff'lse.
  5. 5. Verfahren zur biologischen Behandlung einer Flüssigkeit; dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung in der Auskleidung eines zusammenlegbaren Behälters nach Anspruch 4 ausgeführt wird«,
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  6. 6. Teilesatz für die Verwendung bei der biologischen Behandlung einer Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Behälter nach Anspruch 1, eine Kunststofffilmauskleidung hierfür und ein Mittel zum Verschließen der Öffnung der Auskleidung aufweist, wobei dieses. •Mittel einen gasdurchlässigen Verschluß ergibt.
  7. 7. Teilesatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß er eine Anzapfeinrichtung für den Behälter aufweist.
    . H. FWCK-, D'PHMft H. tOfft
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DE2361462A 1973-09-06 1973-12-10 Zusammenlegbarer behaelter Pending DE2361462A1 (de)

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GB4189073A GB1451925A (en) 1973-09-06 1973-09-06 Collapsible container

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DE2361462A Pending DE2361462A1 (de) 1973-09-06 1973-12-10 Zusammenlegbarer behaelter

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004030378A1 (de) * 2004-06-23 2006-02-02 Kroon, Saide Z+L Folienreaktor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004030378A1 (de) * 2004-06-23 2006-02-02 Kroon, Saide Z+L Folienreaktor

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Publication number Publication date
BE819649A (fr) 1975-03-06

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