DE2361382A1 - N-organo-n-phosphonmethylglycin-noxide, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung in pflanzenwuchs regulierenden und phytotoxischen zubereitungen - Google Patents
N-organo-n-phosphonmethylglycin-noxide, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung in pflanzenwuchs regulierenden und phytotoxischen zubereitungenInfo
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Description
nH-Organo-N-phosphonEiethylglycin-N--oxide, Verfahren zu
ihrer Herstellung und ihre Verwendung in Pflanzenwuchsregulierenden
und phytotoxischen Zubereitungen"
Diese Erfindung betrifft neue N-Organo-N-phosphonmethylglycin-N-oxide
und Verfahren zu ihrer Herstellung. Diese" N-Organo-lT-phosphonmethylglycin-lI-oxide sind als herbizide
und phytotoxische Mittel und als Pflanzenwuchsregulatoreii
geeignet. Die Erfindung betrifft weiterhin phytotoxische Zubereitungen, sowie herbizide und Pflaiizenwuchs-regulierende
Verfahren. ^
09-21-0S76A AT ' -2-
409824/1150
Die Bezeichnung "Pflanzenwuchsregulierungsmittel", v;i.e sie
hier verwendet wird, bezieht sich auf Materialien, die eine modifizierende Wirkung auf den Wuchs von Pflanzen ausüben.
Zu solchen modifizierenden Wirkungen gehören alle Abweichungen von der natürlichen Entv/icklung, "beispielsweise Verzögerung
^ Entblätterung, Austrocknung, erhöhte Reifungsgeschwindigkeit, ITekrose, Blattkräuselung, seitliche Inhibieimun~,
Wucherung (drav/string effect), Chlor öse, Verkümmerung,
Schossbildung, Wurzelstockbeeinflussung, Stimulierung, verlängerter Ruhezustand, Albinismus, verzögerte Alteznmg,
Zwergbildung (Verkrüppelung), Erhöhung des Zuckergehalts,
Fruchtabtrennung und so weiter.
Die Bezeichnung "phytotoxisch", wie sie hier verwendet wird,
bezieht sich auf Materialien, die (1) alle Pflanzen in einem gegebenen Ort in wirksamer Weise unter Kontrolle halten oder
(2) den Wuchs von einer oder mehreren Pflanzenarten in Gegenwart anderer Pflanzen selektiv unter Kontrolle halten.
In ähnlicher Weise werden hier "phytotoxisch" und "Phytotoxizität" verwendet, um die Gesamt- oder selektive Kontrollaktivität
von Verbindungen und Zubereitungen dieser Erfindung
zu kennzeichnen. Die Bezeichnung "Kontrolle", wie sie hier verwendet wird, bezieht sich auf die Wirkungen (1) des
Abtötens, (2) der Inhibierung des Wuchses, Vervielfältigung
bzw. Vermehrung oder Prolifikation und (5) auf die Entfernung Zerstörung oder anderweitige Verringerung des Auftretens
und der Aktivität von Pflanzen und sie ist anwendbar auf -
409824/1150 "3"
BAD ORIGiNAL
- 5- 23Ö1382
irgendeine der angegebenen Wirkungen, sowie auf ihre Kombination.
· · -
Unter der Bezeichnung "Pflanzen", wie sie hier verwendetwird, sind terrestrische und Wasserpflanzen zu verstehen.■
Die Bezeichnung "terrestrische PfXanz.e". beinhaltet keimende
Samen, auflaufende· Sämlinge .und Blattvegetation, einschließlich Wurzeln und den Teilen über dem Grund, sowie bestehende
Holzpflanzen. .. .
Unter der Bezeichnung "Wasserpflanzen" sind Algen und höhere
aquatische Pflanzen zu verstehen·. Die Bezeichnung "höhere aquatisc'be Pflanzen" beinhaltet aquatische Pflanzen, die „
.botanisch höher stehen als.die Algen und es gehören hierzu
vegetative Organismen, die .in Wasser wachsen, wobei der
größere Teil solcher Organismen normalerweise weitgehend
untergetaucht ist, zum Beispiel Wurzeln wie bei Lemna, Blätter wie bei Vallisneria oder die gesamten Pflanzen wie
Anacharis. Es fallen.daher unter den Begriff "höhere aquatische Pflanzen" alle Wasserpflanzen, ob sie nun normalerweise
in ihrer WasserUmgebung frei schwimmen wie Salvinia,
oder die untergetauchten Arten, die normalerweise ihre Wurzeln im Boden haben wie Vallisneria, sowie.die Arten, die "
■ normalerweise unter den verschiedenen Möglichkeiten, d.h..
entweder frei schwimmend oder mit Wurzeln wachsen können,
wie Anacharis oder Alternanthera. · ."■".'■-'
40 98 24/1 1B0 · - ^^^l
Die M~Qrgano-H-phosphonmethylglycin-H-oxide dieser Erfin
^R. O
| dung | haben die | allgemeine | Formel | .0 |
| O Il |
0 | - P | ||
| (D | ROC | - CH2 - N - | CE2 | |
| E3 |
worin jeder der Reste R, R.. und R2 , unabhängig voneinander,
v/asserstoff, einwertige Kohlenwasserstoff gruppen", jede mit
eineDi Gehalt von 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, halogenierte
einwertige Kohlenwasserstoff gruppen mit einem Gehalt von ;:1 bis 10 Kohlenstoffatomen und 1 bis 3 Halogensubstituenten,
einwertige Kohlenwasserstoffoxykohlenwasserstoffgruppen,
jede mit einem Gehalt von 1 bis 10 Kohlenstoffatomen-und
üalz-biidende Alkali- oder Erdalkalimetallkationen, Ammonium-
und/oder organische Ammoniumgruppen sind, und iU eine
einwertige organische Gruppe, nämlich aliphatische Kohlenwasserst
off gruppen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen und Kohlenwasserstoff
oxyalkylgruppen mit- 1 bis 18 Kohlenstoffatomen,
und aliphatische Kohlenwasserstoffgruppenist, die mit Halogen-, Carboxyl-, Carboalkoxy-, Cyano-, Hitro-, Alkoxy-,
Aryloxy-, Alkyl-, Aryl- oder heterocyclischen Gruppen und einer Gruppe
■■-1
OR
-CH2 - P
worin R^, und-R^ die oben definierte. Bedeutung haben, substituiert,
sind. Die herbizjid wirksamen Verbindungen sind ...
•solche, v/orin.wenigstens .einer der Reste .R1 und R2 in dem
409824/1150; - ■ ne-Oa "5"
Molekül eine- andere Bedeutung als' ein einwertiger Kohlenwasserstoff , einwertiger Kohlenwasserstoffoxykohlenwasserst
of χ oder eine heterocyclische Gruppe, d.h. ein "V/ass erst
off oder ein Kation, hat.
Nach dem Verfahren dieser Erfindung werden IT-Oxide der For
mel (I) mittels dem nachfolgenden Verfahren hergestellt.
Ein Gemisch eines N-Organo-N-phosphonmethylglycins der For
mel
ROG-
O R5 · 0R2
wori-i: die Reste R, R^, Rp und" R-, die oben definierte Bedeubung'haben,
kann zu dem entsprechenden N-Oxid unter sauren oder basischen Bedingungen oxidiert werden* In dem säuren
Verfahren wird Phosphonmethylglycin in einer geeigneten
Säure (d.h. Essigsäure, Trifluoressigsäure, verdünnter
Schwefelsäure, usw.) suspendiert und dann gibt man Wasserstoffperoxid oder ein anderes OxidierungsmitteVtropfenweise
bei einer geeigneten Temperatur (O bis iOO0C, vorzugsweise
30 bis 80°C) zu. Die Reaktion ist exotherm und in einigen
Medien (Essig- oder Trifluoressigsäure) wird N-Oxid als
weißer Feststoff ausgefällt. In anderen Fällen (verdünnte Schwefelsäure) bleibt das Produkt gelöst und wird durch Konzentration
und Verdünnung mit einem geeigneten Lösungsmittel (zum Beispiel Äthanol) gewonnen. ■ ,. .
4 09824/1 150 ~6~
61382
Das alkalische- Verfahren wird in der Weise durchgeführt,
daß man alle sauren Funktionen des Ii-Orp:ano-l:-phosphonme-thylglycins
mit einem starken vmßrigen Alkali neutralisiert und danach Wasserstoffperoxid oder ein anderes Oxidierungsmittel
bei einer geeigneten Temperatur (0 bis 1000C,
vorzugsweise 20 bis 600C) zugibt. 'Das Alkalisalz des K-Oxids,
das sich bildet, ist in dem Reaktionsmedium löslich und wird im allgemeinen durch Konzentration bei reduziertem
Druck gewonnen oder durch Zugabe eines geeigneten Lösungsmittels ausgefällt.
Es wird angenommen, daß die Reaktion nach der folgenden
Gleichung abläuft, die aus Zweckmäßigkeitsgründen-die Oxidation
von N-Phosphonmethyliminodiessigsäure in einem sauren
Medium zeigt:
0 0xI (HOOC-CH^)2 N-GH2-P C^ + H2O2 - ^>
OH
0 0
(H00C-CH2)2 -H- CH2P.
Es ist natürlich für den Fachmann klar, daß man die Salze durch Umsetzung mit der geeigneten Base erhalten kann.
Das Verhältnis der in dem Verfahren der Erfindung verwendeten
Reaktionspartner ist nicht sehr kritisch. Es ist für
409824/1150 ,.... . "7"
den Fachmann klar, daß zum Erreichen der besten Ergebnisse . wenigstens ein Mol"Wasserstoffperoxid pro Mol N-Organo-N-phosphonmethylglycin-Reaktionspcirtner
eingesetzt werden muß. Für beste Ergebnisse wird es bevorzugt, zwei bis'drei Mol
Wasserstoffperoxid pro Mol 'N-Grgano-H-phosphonmethylglycin-ReaktiOnspartiier
zu verwenden.
Ί)1ε: Temperatur, bei der'das Verfahren dieser Erfindung durchgeführt
wird, ist ebenso nicht sehr· kritisch;und kann- im Bereich
von 0 bis 1000C liegen. Es wurde festge'stBlXt, daß ' "
wenn.die Temperatur zu hoch ist, das gebildete N-Oxid zerfällt, wodurch man ein Gemisch von Ausgangsmaterial und Zerfallsprodukten
erhält i. In den meisten Fällen wird es bevorzugt, das· Verfahren, dieser Erfindung, im Bereich von 25 bis
SO0C durchzuführen, um beste Ausbeuten an E-Oxidprodukt zu
erzielen und seinen Zerfall zu Vermeiden.
Zu den Oxidierungsmitteln, die in dem Verfahren dieser Erfindung
verwendet werden können, ,gehören anorganische Peroxide wie Wasserstoffperoxid, Natriumperoxid, Jialiumper oxid,
Lithiumperoxid, CäsiumperöXi-d und dergleichen, Perschwefel-
und Perborsäure und Salze diesel1 Persäuren wie Natrium-, LithiumT und .kai iump er sulfate und -perborate, Peroxy-organisclie"
Säuren und ihre Salze' wie beispielsweise Peroxyessigsäure, Peroxybenzoesäure, m^Chlorperoxybenzoesäure, 2.4-Dichlorperoxybenzoesäure,
Peroxyameisensäure, Peroxytrifluoressigsäuro
und dergleichen, organische Peroxide wie Benzoyl-.
409824/1 1 500^ ? f ' is^5ü- -8-
peroxid, usw. und Ozon. ■
Insoweit die Reaktion in dem Verfahren dieser Erfindung
exothermst, wird es bevorzugt, ein Lösungsmittel zu verwenden,
um die Verteilung der Reaktionswärme zu unterstützen und die Reaktionspartner in innigeren,Kontakt zu bringen.
Zu Lösungsmitteln, die in dem Verfahren dieser Erfindung
verwendet werden können, gehören solche, die im wesentlichen mit dem Oxidierungsmittel oder den N-Organo-N-phosphonmethylirninoessigsäure-Reaktionspartnern
unter den verwendeten Bedingungen nicht reagieren. Solche Lösungsmittel sind beispielsweise
Wasser, flüssige Säuren wie Essigsäure, Trifluoressigsäure,
Ameisensäure, Propionsäure, Schwefelsäure und dergleichen, Alkohole wie Methanol, Äthanol, Isopropanol,
Carbitol, Methylcellosolv und dergleichen, Äther wie Dioxan,
Tetrahydrofuran, Dimethyläther von Äthylenglycöl, Diäthylenglycoldimethylather
und dergleichen, Sulfone wie SuIfolan und dergleichen, Ketone wie Aceton und Nitrile wie Acetonitril.
Das Verfahren dieser Erfindung kann bei atmosphärischem,
unteratmosphärischem oder überatmosphärischem Druck durchgeführt werden. Aus Gründen der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit
wird es im allgemeinen be'vorzugt, das Verfahren
dieser Erfindung bei atmosphärischem -Druck durchzuführen.
. '
Unter.der Bezeichnung Halogen, wie sie hier verwendet wird,
409824/1150 ' Q
sind Chlor, Brom, Jod und Fluor zu verstehen.
Unter die Bezeichnung einwertiger Kohlenwasserstoff, wie sie hier verwendet wird, fallen Alkyl, Alkenyl, Alkynyl
und Aralkyl, einschließlich gerader sowie verzweigtkettiger
Reste, "wie Methyl-, Äthyl-, Isopropyl-, Cyclopropyl-, Cyclohexyl-,
tert-Butyl-, η-Butyl- und die verschiedenen Isomeren von Amyl-, Hexyl-, Heptyl-, Optyl-, Nonyl-, Decyl-,
Undecyl-, Dodecyl-, Tridecyl-, Tetradecyl-, Pentadecyl-,
Hexadecyl-, Heptadecyl-, Octadecyl-, Benzyl-, Phenyläthyl-, Naphthyläthyl-, Tolyläthyl-, Methylbenzyl-, Phenylbenzyl-
und die entsprechenden Alkenyl- und Alkynylgruppeiyünd dergleichen,
Arylgruppen und Alkarylgruppen wie phenyl, Tolyl,
Xyl-yl, Naphthyl, Vinylphenyl und dergleichen.
Zu den einwertigen Kohlenwasserstoffoxykohlenwässerstoffgruppen,
die durch die Reste R, R., R2 und ,R5, dargestellt
werden, gehören Alkoxylalkyl, Alkenoxyalkyl, Alkoxyalkoxyalkyl,
Alkenoxyalkoxyalkyl, Dialkoxyalkyl, Alkenoxy(alkoxy)-alkyl,
AlkenoxyalkoxyC alkoxy)alkyl, Alkoxyalkoxy(alkoxy)-alkyl,
Aryloxyalkyl und Alkoxyaryl wie 2-Methoxyäthyl, 4-Äthoxy-2-methylt)utyl,
2-lthoxyäthyl, 3-Propoxypropyl, 4-Methoxybutyl,
^-Methoxy^-äthylbutyl, 4--Butoxybutyl, 2- .
Allyloxyäthyl, 2-Butenoxyäthyl, 4—Butenoxybutyl, 2-(2-Methoxyäthoxy)-äthyl,
2-(2-Butoxyäthoxy)-äthyl, 4-(3-Methoxypropoxy)-butyl,
2-(3-AlIyIoxypropoxy)-äthyl, 2-(2-Butenoxyäthoxy)-äthyl,
Phenoxyäthyl, Naphthoxyäthyl, 0?olyloxy-
-10-
A09824/1150
äthyl, 4-Phenoxybutyl und dergleichen. Die Reste R, R^ und
R2 können ebenso Trifluormethylphenyl, Äthoxyphenyl, Methoxyphenyl,
Chlorphenyl und dergleichen sein.
Zu den halogenierten einwertigen Kohlenwasserstoffgruppen,
die durch R, R,,, Rp und R-, dargestellt werden-gehören HaIogenalkyl
wie Chlormethyl, Jodmethyl, Brommethyl, Fluormethyl, Chloräthyl, Jodäthyl, Bromäthyl, 1.2-Bichloräthyl,
1.2-Dijodäthyl, 2.2-Dibromäthyl, Chlor-n-propyl, Brom-npropyl,
Jodisopropyl, Brom-n-butyl, Brom-tert-butyl, 1.3-3-Trichlorbutyl,
1.3-3-Tribrombutyl, Chlorpentyl, Brompentyl,
2. 3-Dichlorpentyl, 3«-3-Dibrompentyl, Chlorhexyl, Bromhexyl,
2.4-Dichlorhexyl, 1.3-Dibromhexyl, 1.3.4-Trichlorhexyl,
Chlorheptyl, Bromheptyl, Fluorheptyl, 1.3-Dichlorheptyl, .
1.4.4-Trichlorheptyl, 2.4-Dichlormethylheptyl, Chloroctyl,
Bromoctyl, Jodoctyl, 2.4-Dichlörmethylhex'yl, 2.4-Dichloroctyl,
2.4.4-Trichlormethylpentyl., 1.3·5-T^ibromoctyl und
die halogenierten geraden und verzweigten Ketten Nonyl,
Decyl Undecyl, Dodecyl, Tridecyl, Tetradecyl, Pentadecyl,
Hexadecyl, Heptadecyl und Octadecyl, Halogenalkenyl wie Chlorvinyl, Bromvinyl, Chlorallyl, Bromallyl, 3-Chlor-nbutenyl-1,
3-Chlor-n-pentenyl-1, 4-Chlor-n-hexenyl-2,3.4-Dichlormethylpentenyl-1,
^-Fluor-n-heptenyl-1, 1.3-3-Trichlor-n-heptenyl-5i
1.3»5-Trichlor-n-octenyl-6, 2.3«3-Trichlormethylpentenyl-4
und die verschiedenen Homologen und Isomeren von Halogenalkenyl mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen.
Zu Halo genaryl gruppen, die durch die Reste R, R,- und R2
409824/1150 "11"
dargestellt werden, gehören beispielsweise o-Chlorphenyl,
m-Chlorphenyi, m-Bromphehyl, p-Chlörphenyl, 2.4—Dichlorphenyl,
3.5~Dichlorp'henyl, 2.5-Dioodphenyl und dergleichen.
Zu den halogenierten einwertigen Kohlenwasserstoffoxykohlenwasserstoff
gruppen,' die durch R, dargestellt werden, gehören
die Alkoxy- und Äryloxy-substituierten Derivate der voraus bezeichneten halogenierten einwertigen Eohlenwasser-^
stoff gruppen, worin' die "Älkylgruppen die gleichen sind,, wie
sie vorausgehend angegeben wurden.
■ Heterocyclische" Gruppen, die an der aliphatischen Gruppe
substituiert sind und durch Rw darge-stellt werdHnj sind
beispielsweise Piperizinyl, Ghinölinyl, Pyridinyl, Mörphollnyl-j'Piperadinyl,
Pyrollidinyl, Indolinyl, Azepinyl, Furyl,
Thienyl, Theriylv"* Furfuryl -und dergleichen.
.Die Bezeichnung,. !'Alkalimetall" umfaßt Lithium, Natrium,,
Kalium,: Cäsium und Rubidium,, die Bezeichnung "Erdalkalimetall" .beinhaltet Beryllium,. Magnesium, Calcium, Strontium
und.Bariumy. -, ..,-... ■.."-.. ...-.-
Die organischen Ammoniumsalze der oben angegebenen Formel
sind solche, die von organischen Aminen mit niederem Molekulargewicht,
d.h. mit einem Molekulargewicht unter etwa JOO
• hergestellt werden und zu Solchen organischen Aminen gehören
die Alkyl-amine, Alkylenamine und Alkanolamine mit nicht
> mehr als 2 Amingruppen, wie Methylamin, Äthylamin, n-Propylamin,
Isopropylamin. n-Butylamin, Isobutylamin, sek.-Butyl-
: 409824/1150.-: ,.v .^ ^12r
amin, n-Amylamin,. Isoamylamin, Hexylamin, Heptylamin, Octylamin,
Nonylamin, Decylamin, Undecylamin, Dodecylamin, Tridecylamin,
Tetradecylamin, Pentadecylamin, Hexadecylamin,
Heptadecylamin, Octadecylamin, Methyläthylamin, Methylisopropylamin,
Methylhexylamin, Methylnonylamin, Methylpentadecylamin,
Methyloctadecylamin, ÄthylTDutylamin, ÄttiylheptylT
amin, Äthyloctylamin, Hexylheptylamin, Hexyloctylamin, Dimethylamin,
Diäthylamin, Di-n-propylamin, Diisopropylamin,
Di-n-amylamin, Diisoamylamin, Dihexylamin, Diheptylamin,
Dioctyiamin, Trimethylamin, Triäthylamin, Tri-n-propylamin,
Triisopropylamin, Tri-n-"butylamin, Triisobutylamin, Trisek-butylamin,
Tri-n-amylamin, Äthanolamin, n-Propanolamin,
Isopropanolamin, Diäthanolamin, N.N-Diäthylätlianolamin, N-Äthylpropanolamin,
N-Butyläthanolamin, Allylamin, n-Butenyl-2-amin,
n-Pentenyl-2-amin, 2.3-Dimethylbutenyl-2-amin, Dibutenyl-2-amin,
n-Hexenyl-2-amin und Propylendiamin, primäre Arylamine wie Anilin, Methoxyanilin, Äthoxyanilin,
o-, m-, p-Toluidin, Phenylendiamin, 2.4.6-0?ribromanilin,
Benzidin, Naphthylamin, o-, m-, p-Chloranilin und dergleichen,
heterocyclische Amine wie Pyridin, Morpholin,. Piperidin,
Pyrrolidin, Indolin, Azepin, Piperazin, Chinolin und
dergleichen.
Zu den bevorzugten biologisch wirksamen Verbindungen dieser Erfindung gehören Verbindungen der Formel
409824/1150
00 ° ■ ORC
It VJ" I!
OR6
Il
worin R5 -CH2COOR4, -CH2-P " oder eine Alkylgruppe
0R6
mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, R4 "Wasserstoff, Niedrigalkyl
oder ein Salz-bildendes Kation ist, jeder der Reste
R1- und R^-, unabhängig voneinander, Wasserstoff, ein Salzbildendes
Kation, Ammonium oder organisches Ammonium sind. Die besonders bevorzugten Verbindungen.sind solche, worin
wenigstens einer der Reste R45 R^ und Rg ein Salz-bildendes
Kation ist und die anderen Wasserstoff sind.
Die Verbindungen dieser Erfindung, worin R, R,. und R2 einwertige
Kohlenwasserstoffgruppen sind, haben nur milde oder
keine herbizide Wirksamkeit5 es können jedoch diese Gruppen
in basischen wäßrigen Medien teilhydrolysiert werden unter Bildung von Salzen, die als Herbizide wirksam sind.
Die Salze von F-Organo-N-phosphonmethylglycin-N-oxiden werden durch Teil- oder vollständige Neutralisierung der Säure
mit der geeigneten Base, basischem Carbonat, Ammoniak oder
organischem Amin hergestellt.
Es wurde nach dieser Erfindung festgestellt, daß der Wuchs
409824/1150
keimender Samen, auflaufender Sämlinge, wachsender oder bestehender
Holz- oder Blattvegetation und aquatischer Pflanzen dadurch kontrolliert werden kann, daß man die auflaufenden
Sämlinge oder Teile der wachsenden und bestehenden Vegetation über dem Boden oder aquatische Pflanzen der Einwirkung
einer wirksamen Menge von N-Organo-N-phosphonmethylglycin-N-oxiden
der vorliegenden Erfindung unterwirft. Die Verbindungen können einzeln, als Gemische von zwei oder
mehr Verbindungen oder im Gemisch mit einem Hilfsmittel verwendet werden. Die Verbindungen sind wirksam als Nachauf
lauf -phytotoxische Mittel oder Herbizide, zum Beispiel zur selektiven Kontrolle des Wuchses von einer oder mehreren
einkeimblättrigen Arten und/oder einer oder mehreren zweikeimblattrigen Arten in Gegenwart anderer ein- und/oder
zweikeimblattriger Spezies. Weiterhin weisen die Verbindungen eine Aktivität im breiten Spektrum auf, d.h. sie
kontrollieren den Wuchs einer groß-en Vielzahl von Pflanzen,
einschließlich, ohne Einschränkung, Farne, Conifere (Kiefer,
Pinien, Fichten und dergleichen), aquatisch, sowie ein- und zweikeimblättrige Pflanzen.
Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung, wobe-i
Teile und Prozent sich auf das Gewicht beziehen, es sei denn, daß dies anders angegeben ist.
409824/1150
Ein Gemisch von 2,3 g (0,01 Mol) N-Phosphonmethyliminodiessigsäure,
7 ml Trifluoressigsäure und. 9 ml 30$iges
Wasserstoffperoxid (0,08 Mol) wurden in ein Pyrexglas-Reaktionsgefäß
eingebracht. Das Gemisch wurde- erhitzt und
auf etwa 55°C schien eine Reaktion zu "beginnen. "Die" Temperatur
,stieg auf 65°C, wonach das Gemisch klar wurde und
eine heftige Gasentwicklung stattfand« Die Temperatur wurde "bei 50 - 6O0C "beibehalten, bis die Ausfällung eines weissen
Feststoffs beendet erschien. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur (250C) gekühlt und etwa 72 Stunden gelagert. Der
weiße Feststoff wurde dann gesammelt, mit Äthanol und Äther gewaschen und luftgetrocknet. Etwa 2,0 g weißer Feststoff
wurden."erhalten. Der weiße Feststoff," der wasserlöslich war
und bei 149°C unter Zerfall schmolz/ unter langsamer Freigabe von Jod aus einer Nat r ium j ο didl ö sung·, wurde als N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid
mittels Elementaranalyse, 'Infrarot- und kernmagnetischer Resonanzanalyse
identifiziert. Eine Probe aus Tetrahydrofuran umkristallisiert, hatte einen Schmelzpunkt von 146,5°G unter Zerfall
und lieferte die folgende Analyses' ; "
Errechnet, $> t H,10 C, 4,15 H5 5,76 N, 12,74 P '
gefunden', # ·. -24,61 C, 4,21 H, 5,64 N, 12,70 P ;
Ein Gemisch von N-P.hosphonmethyliminodiessigsäure (1J,7 g, ,
0,06 Mol), 100 ml Eisessig und 0,6 g konzentrierter'Schwefelsäure,
wurden in einen 250 ml Pyrexkolben gegeben, der
409824/ 1150
.'■'-■ -16-
mit Rührer, Rückflußkühler und Thermometer ausgestattet
war. Das Gemisch wurde bei 75 - 800C gerührt, wobei 24 ml
(0,21 Mol) 30%iges Wasserstoffperoxid tropfenweise während 25 Minuten zugegeben wurde. Gas wurde langsam entwickelt,
wobei die Geschwindigkeit fortlaufender Zugabe schneller wurde. Das Gemisch nahm ein milchiges Aussehen an und das
feste Material wurde durch ein Kolloid ersetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde dann bei 8O0C 1 Stunde gerührt. Etwa
50 Minuten nach beendeter Zugabe begann die Ausfällung eines körnigen Feststoffes. Das Gemisch wurde bei 75°C eine
weitere Stunde gerührt und dann wurde eine Probe des Feststoffs entfernt, mit Äthanol und Diäthyläther gewaschen und
mittels kernmagnetischer Resonanzspektren analysiert. Die Spektren zeigten, daß.lBin Ausgangsmaterial in dem Reaktionsgemisch mehr vorhanden war. Das Reaktionsgemisch wurde dann
in einem Kühler gekühlt, der Feststoff gesammelt, mit Eisessig, Äthanol und Äther gewaschen und an der Luft getrocknet.
Man erhielt einen weißen Feststoff (9,2 g) mit einem Schmelzpunkt von 1520C unter Zerfall, der als U-Phoßphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid
identifiziert wurde.
Beispiel 3 ■
Ein Gemisch von N-Methyl-N-phosphonmethylglyzin (9,2 g,
0,05 Mol), 25 ml Wasser und 6 g (0,15 Mol) Natriumhydroxid wurden bei 350C gerührt, wobei 6 ml 30$iges Wasserstoffperoxid
(0,55 Mol) auf.einmal zugegeben wurden. Es trat eine exotherme Reaktion ein und die Temperatur stieg auf
409824/1150 "1^-
50 0 an, wobei bei dieser Temperatur Wasserkühlung verwendet
wurde. Y/ährend dieser Zeit -trat ebenso Gasentwicklung
ein. Nach einer kurzen Zeit hörte die Gasentwicklung auf
und die Kühlvorrichtung wurde entfernt. Die Temperatur begann langsam abzufallen. Die Reaktionslösung wurde bei
20 Torr unter. Erhitzen konzentriert, um den größten Teil des Wassers zu entfernen. Der Rückstand wurde dann bei O95
Torr konzentriert und zuletzt in einer Trockenvorrichtung 4 Tage getrocknet. Die Ausbeute des weißen Peststoffs betrug
15,9 g· Das Material wurde weiter in der Trockenvorrichtung getrocknet, wobei von diesem Zeitpunkt an das Gewicht
auf 14· g abnahm.- Es wurde festgestellt, daß das Material ein Dihydrat des Trinatriumsalzes von N-Oxid-N-methyl-N-phosphonmethylglyzin
war, Schmelzpunkt 135 C (Zerfall) und die nachfolgende Analyse aufwies:
Errechnet, $> : 15,96 0, 3,68 H, 4,65 N, 22,91 S
gefunden , $> : 15,82 C, 3,73 H, 4,70 N1 22,54 S .
Ein Gemisch von N,N-bis(Phosphonmethyl)-glyzin (26,3 g, 0,10 Mol), 30 ml Wasser und Natriumhydroxid (20 g, 0,5 Mol)
wurde bei 70 0 gerührt und dann auf 30 G gekühlt, um das
Pentanatriumsalz zu bilden. Zu diesem Zeitpunkt wurde Wasserstoffperoxid (30$, 12 g, 0,11 Mol) als eine Portion zugegeben.
Das Material begann sich zu erhitzen und nach dem die Temperatur auf 52 C gestiegen war, wurde das äußere Erhitzen
10 Minuten angehalten, wonach sich das Reaktionsge-:
409824/11 50 ' ' -is-·
misch abzukühlen begann. Las Gemisch wurde dann -bei 54 55°G
weitere 2 1/2 btunden erhitzt. Siebzig mi viskose, farblose Lösung mit einem Gewicht von 96,1 g wurden erhalten.
Ein Teil, dieser Lösung (10,9 g) wurde bei reduziertem Druck (20 Torr) konzentriert, wozuman. die Lösung unter milden
Bedingungen auf einem Dampfbad erwärmt. Der Rückstand (6»7 g) wurde dann v/eiter unter Erwärmen bei 0,5 Torr behandelt,
bis ein Gewicht von 5,8 g erhalten wurde. Die Endtrocknung wurde in einer Trockenvorrichtung bei 0,5 Torr
einen Tag durchgeführt» Das Gewicht des erhaltenen Rückstands betrug 5,2 g. Der weiße Feststoff lieferte die folgende Elementaranalyse
„
Errechnet, fo : 10,42 C, 3,06 H, 3,04 N
gefunden , c/o : 10,35 C, 3,25 H, 3,03 N ■
Es entspricht dies dem Pentanatriumsalz von II,lT-bis(Phosphonmethyl)-glyzin-N-oxid-Tetrahydrat.
Ein Gemisch von N-Phosphonmethyliminodiessigsäure (23 g,
0,1 Mol), Wasser (100 ml), Natriumhydroxid (16 g, 0,40 Mol) und 30$ Wasserstoffperoxid (12 g, 0,11 Mol) wurde unter Rühren
auf 400G erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde dann auf
etwa 50 C etv/a 7 Stunden erhitzt. Dann Iie3 man das Reaktionsgemisch
übernacht abkühlen und es wurde dann unter reduziertem
Druck unter milden Wärmebedingungen konzentriert,
bis ein viskoser Rückstand zurückblieb. Dieser viskose Rückstand wurde weiter bei 0,5 Torr übernacht konzen-
409824/1150
-19- -
triert und dann in einer Trockenvorrichtung 6 .Tage bei
0,5 Torr getrocknet. Man erhielt 36,3 g weißen Feststoff.
Dieses Material war Tetranatriumsalz von N-Phoephonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Dihydrat
und hatte die folgende Elementaranalyse:
Errechnet,0/»: 16,36 Gr 2,7-5 H, 3,82. Έ -■. " , .
.gefunden, e/o : 16,19 G, 2,72 H, 3,79.N .
Beispiel 6 . .
Ein.Gemis ch von X, N-bis(Phosphonmethyl)-glyzin (13,2 g, ■
0,05-Mol)",. Eisessig (7,5 ml) und 30% Wasserstoffperoxid
(4-0 ml, 035 Mol) wurde bei Raumtemperatur ungefähr 48 Stunden
gerührt. Während dieser Zeit wurde das heterogene Gemisch eine klare,-farblose Lösung. Die Lösung wurde dann
bei reduziertem Druck (5 Torr) in einem Warmwasserbad· konzentriert·.~
V/asser (100 ml) ^ wurde zu dem syrupartigen Rückstand zugegeben und die Lösung erneut zu einem—viskosen
Syrup konzentriert. Dieser Syrup wurde dann weiter bei 5G0C/
10 Torr konzentriert bis ein dicker, poröser, weißer gummiartiger
Rückstand erhalten wurde. Der gummiartige Rückstand,
wurde dann bei 0,2 Torr Übernacht konzentriert, wodurch man
ein weißes, poröses Pulver (14,7 g) erhielt.'Dieser weiße'
Feststoff wurde mittels Infrarot- und kernmagnetischer Resonanzanalyse
als N,N-bis(Phosphonmethyl)-glyzin-N-oxid-Monohydrat
analysiert1 und hatte einen Schmelzpunkt-von- 65'
bis 75°C unter Zerfall. Dieser weiße Feststoff lieferte die:
folgende Analyses " :..--:
..;■.·.. -20-409824/1 150 ■.".'
Errechnet, fo t 16,17 ö, 4,41 H, 4,71 N, 20,85 P
gefunden, # ι 16,31 C, 4,11 H, 4,66 N, 20,78 P
N-Äthyl-N-phosphonmethylglyzin (3,94 g, 0,02 Mol)-wurden
in ein Reaktionsgefäß eingebracht und mit 30 ml Eisessig angeschlämmt und dann auf 680C erhitzt. Wasserstoffperoxid
(30%, 4,5 g, 0,04 Mol) wurde tropfenweise während 45 Minuten zugegeben, wobei sich während dieser Zeit der Feststoff
vollkommen löste. Das Gemisch wurde bei 63 - 700C. weitere
3 Stunden erhitzt, auf Raumtemperatur abkühlen lassen und die Essigsäure abgedampft. Man erhielt einen viskosen Syrup,
der eine harte Kristallschicht.auf dem Boden aufwies. Der
Syrup wurde mit 25 ml absolutem Äthanol behandelt, worauf ·'
sich ein Harz ausfällte. Das Äthanol wurde dekantiert und der Rückstand in einen Vakuumtrockner über Phosphorpentoxid
übernacht gebracht, wodurch man ein hartes, brüchiges kristallines
Material erhielt. Mittels kernmagnetischer Resonanzanalyse
wurde festgestellt, daß dieses Material ein Gemisch des Ausgangsmaterials und des N-Oxids von U-Äthyl-N- ·
phosphonmethylglyzin war. Ein Teil dieses Produkts (2,5 g)
wurde in etwa 15 ml Eisessig gelöst, auf 63°C erhitzt und
dann wurden 4,5 g 30$igesWasserstoffperoxid tropfenweise
während 30 Minuten zugegeben. Die Temperatur wurde bei 63 bis 69°C 10 Stunden gehalten, wonach man abkühlen ließ, filtrierte
unter Bildung eines weißen festen Rückstands mit einem Schmelzpunkt von 145 - 1470C (Zerfall). Dieses weiße
-21-409824/1150
kristalline Material war N-Äthyl-N-phosphonmethylglyzin-lT-oxid,
identifiziert mittels kernmagnetischer Resonanzanalyse.
Analyse: .·". -..--. . ■ , . , :
Errechnet, ."# j 28,18 G, 5,-68 H, 6,57 N
gefunden, -/* ι 27,92 C, 5,58 H, 6,44 If
Beispiel 8 . -
N-n-Propyl-N-phosphonmethylglyzin (6,34 g, 0,03 Mol) und
Eisessig (30 ml) wurden in ein Reaktionsgefäß gegeben und gerührt. Das Gemisch wurde auf 700C erhitzt und 30$iges
Wasserstoffperoxid (17,0 g, 0,15 Mol) wurdetropfenweise
während 3 3/4 Stunden zugegeben. Die Temperatur wurde bei
55 - 700G 10 Stunden lang gehalten. Das ReaktiOnsgemiscti
ließ'man dann abkühlen und es lieferte einen positiven ■
Stärke-KI-Test., Man ließ das Reaktionsgemisch unter einem
Abzug verdampfen und leitete dann einen Strom von Schwefeldioxid
in die Lösung, um den Wasserstoffperoxidüberschuß
zu erhalten. Die Lösung wurde dann durch Leiten eines Stickstof fstroms über die Flüssigkeit konzentriert. Es wurde eine
harte kristalline Kruste auf dem Boden der syrupart-igen · Flüssigkeit gebildet. Die Kruste wurde zerbrochen und angeschlämmt und die Masse verfestigt, wodurch man einen
weißen Feststoff erhielt. Dieser weiße Feststoff wurde mit ■ '
15 ml Äthanol trituriert und filtriert unter Bildung eines
feinen, weißen Pulvers. Das weiße Pulver wurde luftgetrocknet und hatte einen Schmelzpunkt von 138 - 1390G. Mittels
■409 8 2 471 15.0
.kernmagnetischer Resonanz und chemische Analyse, wurde festgestellt,
daß das.Material N-n-Propyl-N-phosphonniethylglyzän-N-oxid
warο
Analyse:
Errechnet, α,Ό ι 31,72 G, 6,21 H, 6,17 N
gefunden, <fo ι 31,45 C>-6,07 H, 5,98 N
Nach dem oben angegebenen Verfahren, jedoch unter Verwendung
des entsprechenden N-substituierten-N-Phosphonmethylglyzins
als Ausgangsmaterial, wurden die folgenden Verbindungen hergestellt:
N-Isopropyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid (Schmelzpunkt
136 - 1370C mit Zerfall)
N-Benzyl-N-phosphonmethyläyzin-N-oxid (Schmelzpunkt
148 - 150°G, mit Zerfall)
N-3,4-Dichlorbenzyl-N-phosphonme thylglyzin-N-oxid
(Schmelzpunkt 135 - 1360G, mit Zerfall)
N-sec-Butyl-N-phosphonmethylglyzin-lI-oxid-Irinatriumsalz
· trihydrat (Schmelzpunkt 140 - 145 G, mit Zerfall) . -.- .
F-Isobutyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid-Trinatriumsalz-•trihydrat
(Schmelzpunkt 145 - 147°C, mit Zerfall)
N-Gyclohexyl-lI-phosphonmethylglyzin-lT-oxid-Trinatriumsalz
. dihydrat (Schmelzpunkt > 290°ü)
ϊί-±'henäthyl-l·I-phosρhonmethylglyzin-N-oxid-ΐrinatriuIα-salz
· dihydrat (Schmelzpunkt > 2800C)
N-Dodecyl-N-phosphonmethylglyzin-lT-oxid-Trinatriumsalz-•dihydrat
(Schmelzpunkt >2800G)
-23-409824/1150
Der Dibutylester von N-Phosphorimethyliminodiessigsäure
(8,5 g) wurde in 4-0 ml Eisessig gekühlt und in ein geeignetes Reaktionsgefäß eingebracht. Wasserstoffperoxid (10 ml,
30$, 0,088 Mol) wurde zugegeben und das Reaktionsgemisch
"bei Raumtemperatur etwa 20 Stunden stehen g-elassen. Ein
Teil einer farblosen Lösung wurde bei 5O°O/2O Torr konzentriert
und' der Rückstand mit DiäthyTäiiher 'verdünnt* Nach
dem das trübe Gemisch klar wurde, wurde die Äiiherlösung
von dem Harzniederschlag dekantiert f'Däs Harz; wurde mit
Äther gewaschen und dann bei 5O°C/2O Torr konzentriert. Der
Rückstand, ein weißer lest stoff, wurde mit -Tetrahydrofuran
trituriert und filtriert. Das Tetrahydrofuran unlösliche Ma-■
. - ■ - -t
terial war Dibutyi-N-phosphonmethylimino-Diacetat-N-Oxid
und hatte einen Schmelzpunkt von 111 1- 113 0.
Nach den Verfahren der vorausgehenden Beispiele können weitere Verbindungen.der vorliegenden- Erfindung hergestellt
werden: .
jr-Ghloräthyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid .
' N-Dichlorpropyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
F-Carboxypropyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
N-Carboxybutyl-N-phosphonmethyiglyzin-N-oxid
N-Garbäthoxyäthyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
N-2-Pyridylmethyl-li-phosphpnmethylglyzin-N-oxid
N-Dichlorbenzyl-N-phosphonylmethylglyzin-N-oxid
• N-Dibromphenylathyl-N-phosphonylmethylglyzin-N-oxid
-24-40 98.24/1 1 5 0 , c
N-Octyl-N-phosphonylmethylglyzin-N-oxid
Honopyridinsalz von N-Methyl-N-phosphomiiethylglyzin-N-oxid
Monobutylaminsalz "vori N-Äthyl-iT-phosphonmethylglyzin-N-oxid
..-..·
Mono-(trimethylamin)-salz von N-sec-Butyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
Monopyrrolidinsalz von N-Propyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
... - -:■:,.,
Mono(diäthylentriamin)-salz von N-Äthyl-N-phospnonmethylglyzin-N-oxid
Mono(isopropylamin)-salz von N-Methyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
Mono-n-propylaminsalz von N-Äthyl-N-pkoBphoninetliylglyzin-N-oxid
■-..·. -
N-2-Morp-holinyl-äthyl-N-phospho.nmethylglyzin.-N-oxid
Mono(dipropargylamin)-salz von K-Hexyl-H-phosphonmethylglyzin-N-oxid
Mononatriumaalz von Äthyl-N-methyl-N-phoephonmethylglyzinat-N-oxid
Kaliumsalz von Äthyl-N-propyl-N-phosphonmethylglyzinat-N-oxid
Hono(diallylamin)-salz von li-Eethyl-iT-phosphonmethylglyzin-N-oxid
Monolithiumsalz von N-Äthyl-N^-phosphonmetliylglyzin-N-Oxid
Mononatriumsalz von N-Propyl-H-phosphonmethylglyzin-N-oxld
■
Mononatriumsalz von N-Methyl-E-phosphOnrttethylglyzin<N-oxid
40 9824/11 6 0-...- .
Mononatriumsalz von N-Chloräthyl-N-phosphonmethyl-•
glyzih-N-oxid
Mononatriumsalz von N-Hexyl-N-phosphonmethylglyzin-N-bxid
' ■
Monokaliumsalz von N-Methyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
Monokaliumsalz von N-Propyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
' ι
Monokalivunsalz von N-Butyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
' .
Monokalivunsalz von N-Hexyl-N-phosphonmethylglyzin-
;,. N-oxid ' ■
Monokaliumsalz von N-Ghloräthyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
N-3-GarlDOxy-benzyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
N-4_Gyanobenzyl-ir-phosphonmethylglyzin-N-oxid
ii-4-liitro'benzyl-li-phosphonmethylglyzin-lI-oxid
N-4-Äthoxybenzyl~N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
N-S-CarlDäthoxy "benzyl -N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
Di(n-propylamin)-salz von N-Pentyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
'
Di(iso-propylamin)-salz von N-Butyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
. "
Di(morpholin)-salz von N-Propyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
Mono(oleylamin)-rsalz von N-Äthyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
. "
Mono(steaylamin)-salz von N-Methy-l-N-phosphonmethyl- glyzin-N-oxid
Mono(methylbutylamin)-salz von N-Decyl-F-phosphonmethylglyzin-N-oxid
409824/1160 " ""26"
N-Phenpxyäthyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid-Fatriumsalz
F-Chlorpropyl-N-phOSphonmethylglyzin-N-oxid
N-Phenylpropyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
N-Methoxyäthyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
N-2,4-Dimethylbenzyl-N-(phosphonmethyl)-glyzin-N-oxid
N-Äthoxyäthyl-N-(phosphonmethyl)-glyzin-N-oxid-Monoät
hyl ami ns al ζ
N-Trichlorbutyl-N-CphosphonmethylJ-glyzin-N-oxid
N-Dibromhexyl-N-rCphosphonmethylJ-glyzin-N-oxid
N-Trifluormethylphenäthyl-N-(phosphonmethyl)-glyzin-N-oxid
N-3,4-Diohlor'benzyl-lI-(phosphonmethyl)-glyzin-l'T-oxid
Dibutylaminsalz von H-Dodecyl-N-CphosphonmethylJ-glyzin-N-oxid
N-Ootadecyl-N-(phos-phonmethyl)~glyzin-N-oxid
N-Methoxybutyl-lT-CphoaphonmethylJ-glyzin-N-oxid
Äthylendiaminsalz von N-Methyl-N-Cphosphonmethyl)-glyzin-N-oxid
N-Pyrrolidyl-äthyl-N-(phosphonmethyl)-glyzin-N-oxid
Diprbpanolaminsalz von Methyl-N-(piiosphonmethyl)-glyzin-N-oxid
N-Chlorbutyl-N-Cpiiosphonmethyl)- glyzin-N-oxid
N-Ph.enoxyäthyl-N-(phosphonmethyl )-glyzin-N-oxid
N-(N,F-Diäthylaminäthyl)-N-(phoaphonmethyl)-glyzin-N-oxid
Ein Gemisch, von N-Phosphonmethyliminodiessigsäure (I1Og)1
Trifluoresaigsäure (20 ml,"50#ige wäßrige Lösung) und mT
409824/1150
Chlorperoxybenzoesäure (2,7 gy 83°/o±ge Reinheit) wurde» in
ein Grlasreaktionsgefaß gegeben und bei Raumtemperatur 3
Stunden gerührt. Das Gemisch wurde dann auf 60 - 65°-0 2
Stunden erhitzt, wob'ef währerid dieser Zeit das Gemisch klar
wurde und dann ein 'weißer Feststoff ausgefällt wurde. Der
weiße 'Peststoff wurde durch Zentrifugleren entfernt, und.es
wurde angenommen, daß es m-ChloFbenzoesäure war. Ein Teil'
der klaren Losung wurde der kernmagnetischen Analyse unterworfen
und sie enthielt im wesentlichen reines N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid.
■
Wenn Peressigsäure (40$ig) anstelle von GhlorperbenzoeBaure
in dieser Reaktion und wäßrige Trifluoressigsäure als Lösungsmittel bei 25 - 70°C verwendet wurde, wurde das N-Oxid
in dem Reaktionsgemisch mittels kernmagnetischer Ilesonanzanalyse
identifiziert. .
Wenn Natriumperborat in einem basischen wäßrigen Medium bei 50°G als Oxidationsmittel in dieser Reaktion verwendet
wurde, wurde das N-Oxid in dem Reaktionsgemisoh mittels
•kernmagnetischer' Resonanzanalyse identifiziert.
Wenn Kaliumpersulfat in einem basischen wäßrigen Medium
bei 46 G oder darunter, als Oxidierungsmittel in dieser
Reaktion verwendet wurde, wurde das N-Oxid in dem Reaktionsgemisch mittels kernmagnetischer Resonanzanälyse identifi-«
-28-
Α0982Α/Ί 1SO'
Beispiel 11
•Die nach Auflauf herbizide Wirksamkeit der verschiedenen
Verbindungen dieser Erfindung wurde wie folgt demonstriert. Die wirksamen Bestandteile wurden auf 14 bis 21 Tag alte
Pflanzen (wie angegeben) der verschiedenen Pflanzenspezies gesprüht. Das Sprühmittel, eine Wasser- oder organische Lösungsmittel-Wasserlösung
enthielt den Wirkstoff und ein Surfaptant (35 Teile Butylaminsalz von Dodecylbenzolsulfonsäure
und 65 Teile Tallöl, kondensiert mit Äthylenoxid im Verhältnis
von 11 Mol Äthylenoxid pro 1 Mol Tallöl) wurde auf die Pflanzen in unterschiedlichen Pflanzenschalen in verschiedenen Anwendungsverhältnissen (kg/ha) Wirkstoff aufgebracht.
Die behandelten Pflanzen wurden in ein Gewächshaus gegeben und die Wirkungen beobachtet nach etwa 2 Wochen und
etwa 4 Wochen festgehalten, wie dies in der letzten Spalte der Tabelle I und II angegeben ist.
Die nach Auflauf herbizide Wirksamkeit in den Tabellen I und II ist nach dem folgenden Index angegeben:
kein Schaden 0
leichter Schaden 1
mäßiger Schaden 2
schwerer Schaden 3
abgestorben 4 .
-29-4 0 9 8 2 4 / % 1 S 0 .
H H H
< H H
4= 4= 4= 4= 4=
45» 4»· 4* 4* 4*·
«β ' t· Ml W «·'
ISO)
4=
H
H
H
H
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H H
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no· POi vn^ to'E© γογο· γορο
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f-* t-11"', VjJiVjJ' VjJi ϊ\5" 4=Vj4: 4= VjJi
4=4=
-fs4= 4=4=
4= Γ0 4=rO- 4=P0 4=P0' 4= Γ0 4=
4=Γ0
.4= PO^ HH
Vjiii |\j Vjj; TO , VjJ H O O, t I
4=VjJi , VjJiRS Vjji ΓΟί O O 4=VjJ;
4=VjJi 4=VjJ' \jJi EÖ t^ ^ ,' 4^VjJ^
4= Γ0 4= Ρΰ· 4= ΓΟ^ 4= ΙΌ 4= ΓΟ
Verbindung ,
Verhältnis Ib/acres (kg:/h.a)
Eanaek a-Bi s t el
ELette
Cissampelospareira (Velvetleaf)
Sriclxterwinde.
Weißer Sänsefiiß
Weißer Sänsefiiß
Waaserpfeffer .'■ ■
Eiedgras
Eiedgras
CD H H
Semeine Quecke
Sorghum Halepse
Tectorum
Hünnerhirse
Hünnerhirse
ro
Ca) CD
OO OO
Beobachtet Wochen nach Behandlung^
H H
X H H
| H O |
' ' 4=· | M O |
4=f | H O |
4= | M O |
4=· |
| —ι | 4* | 4> | —* | •~\ 4* |
4>. | ||
| ro VJI |
UI | ä | UI | h | VJT | Ul | |
| ro ro | roo | 4S1VjJ | ro ro | ro ro | ΓΟ Μ | 4=- | VjJ VjJ; |
Ul
ro ro
Ul Ul:
ro ι-1 ro ro
oo vjj ro ro ro \jj;ro ο μ 4= 4=· ro hm oo ^ ^ oo 1^ 1^
hm ro μ tun ro ro mm vjj t^j->
μ ή ^f-*
4=· 4*· 4=· M 4=·4τ
Γ\>
, ΓΟ M
ΓΟ ΓΟΟ Vji: Vj4 ΓΟ 4=-4=
H ΓΟ O VjJ 4=VjJ ' JrVjJ
4=r-fr 4=· 4= 4=-4r 4=-4^
4= ΓΟ .}-· k-' VjJ ΓΟ
ΓΟΟ MO
'ΤΟ· ΓΟ MO
VjJ ΓΟ
Γ0
4=- VjtVji ΓΟ M
4r 4rVjj; 4= TO '
VjJ VjJ;
4=y->
4?VjJ: 4=· VjJ-; 4=" ΓΟ EOH .4= 4=. 4=
ΓΟ M 4= H ΓΟ M
4ΓΓ0 4=· Γ0 4=T0
4=TO -ΡΓΟ ΓΟ 4=· PO 4=TO
4=· ro 4=T0 4= ro
Verbindung
YerhältniB Ih/aoree (kg/Ua)
Kanada-Distel
Klette
Cissaiapelospareira (VelYetleaf) Trichterwinde
Y/eißer Gänsefuß
V/asserpfeffer
Hiedgras (Nutsedge)
Hiedgras (Nutsedge)
c+· CQ
Gemeine Quecke
Sorghum Halepse
Sorghum Halepse
Bromus lectorum
Hühnerhirse
Hühnerhirse
ro ω
CD
CO
c»
Beobachtet Wochen nach Behandlung
Tabelle I ■ (2. Fortsetzung)
| α | 5.) | H | 4 v | 1 | Φ | <~» | φ | ο | $4 | φ | > | 1 | ·- | —tJ f 2361 |
Q | 382 | I' | |
| Φ | Φ | 1 | 2 | 4> |
φ
H |
«tf | G) | U) | 2 | -~·~— | 3 | |||||||
| 5) | 4> | ,25)1 | 2 |
Φ
Ö |
tt | •ο | 2 | fj( | I | |||||||||
| 0 |
m
η |
1 | O | I | Ϊ | O | Φ | φ | 3 | O | I | |||||||
| cö | da- | 5), | 2 | 1 |
φ
4» |
O | α | 0 | 4» | «4 | ||||||||
| *s7 - | CJ | 1,25)0 · | 1 | Cj | ο | b | tu | 0 |
O
φ E-I |
|||||||||
| Kan | 1 | U | I | ϊί | 2 | 9 | ||||||||||||
| H | O : | O | 3 | ti | 1 | ca | O | 1 | Φ | |||||||||
| ) ° | 4 | Φ | . 1 | φ | O | 2 | φ | Bro | ||||||||||
| β | 1 | O | ' %4 | 1 | O | 1 | S fcO |
0 | φ | ca | 0 | O | ||||||
|
4»
si- |
2 | 1 | ' (J | 2 | O | 4 | ti | 0 | Α·} | Ρ· | 0 | ο | ||||||
| ,25)4 | 1 | Pi | 1 | 3 | 2 | φ | 0 | ο | 1 | ;,Β | ||||||||
| χ | Ver | CVl | ea | 2 | 3 | 2 | 0 | 1 | Φ | Hal | 1 | - m | ||||||
| I | 4(4, | 5) | 4 | O H Φ |
1 | 4 | Ö | I | 4 | ε ■« φ |
4»
Φ 4» |
|||||||
| ind | 10(11 | O | I | 1 | 4 ; | 1 | ine | 4 | α | ach | ||||||||
| ,α | 4(4, | O | 2 | O | 2 | φ | ο | 0 | ι" | |||||||||
| Yer | O | ά | 1 | 4 | 2 | & <ο e» |
0 | 2 | 0 | ο φ |
||||||||
| XVIII | 10(11 | O | O | 1 | 4 | 1 | 0 | 1 | 1 | 0 | 2 | |||||||
| O | 1 | .3 | O | 0 | 2 | 2 | 2 | 4 | ||||||||||
| XIX | M4, | O | 1 | 3 | .0 | 2 | 3 | 1 | 3 | 2 | ||||||||
| 10(11 | 1 | O . | 4 | O | 4 | " 4 | 2 | 3 | 4 | |||||||||
| 1 | 2 | 4 | O | 3 | 4 | 2 | 1^ . | CVl | ||||||||||
| ■ 4(4> | 2 | Ό | 4 | 1 | 0 | 0 | 4 | |||||||||||
| XX | O | 3 | 0 | 1 | 0 | 2 | 2 | |||||||||||
| 1 | O | 2 | 3 | 2 | CVJ. | |||||||||||||
| O | 3 | 3 | 3 | 4 | ||||||||||||||
| XXI | 10 (1 | 1 | 1 | 3 | 4 | 2 | ||||||||||||
| O | 2 | 1 | 2 | 4 | ||||||||||||||
| O | 2 | 2 | 2 | 2 | ||||||||||||||
| O | 4 | 0 | 0 | 4 | ||||||||||||||
| XXII | O | 0 | 1 | 1 | 2 | |||||||||||||
| O | 0 | 4 | ||||||||||||||||
3^ Die Verbindungen I - X auf 3 Woöhen alten Pflanzen aufgetragen,
die anderen Verbindungen auf 2 Wochen alten Pflanzen.
236138
In der Tabelle I wurden die folgenden Verbindungen verwendet:
I N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid
II N,N-Mphosphonmethylglyzin-N~oxid-Monomethylat
III N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Mononatriumsalz
IV N,U-])iphosphonmetliylglyzin-N-Gxid-Monoh.ydra1;
V ■ N-Methyl-N-phosphonmethylglyzin-I-oxid
■ . r; -. j
VI N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Dinatriumsalζ
'Dihydrat
• VII N-PhosphonmethyliminodiesBigsäure-lT-oxid-Trinatriumsalz'Dihydrat
VIII N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Tetran^triuras
al ζ · Dihydrat .-■ _
IX N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Monoisopropylammoniumsalz
,
X li-Phosphonmethyliminodiessigsäure-li-oxid-Diäthylester-N-oxid-HydroChlorid
XI N-Phosphonmetliyliiiiinodiessigsäure-K-oxid-Dihydrattetralithiumsalζ
XII N-Phosphonmethyl-N-propylglyzln-N-oxid
XIII N-Phosphonmethyl-li-isopropylglyzin-N-oxid
XIV N-Phosphonmethyl-N-äthylglyzin-li-oxid.
XV N-Phosphonmethyl-N-benzylglyzin-li-oxid
XVI N-Methyl-lT-phoBpliormietliylglyzin-N-oxid-Trinatriunisalz-Dihydrat
XVII N-Phosphonmethyl-N-5f4-dichlorbenzylglyzin-lT-oxid
XVIII H-sec.-Butyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid-Trinatriumsalz-Trihydrat
;
XIX "" IT-isobutyl-N-pliosphonmethylglyzin-li-oxid-Trinatriumsalz-O?rihydrat
409824/1 1B0- :
236138
XX N-Cyclohexyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid-Tri- '
natriumsalz-BLhydrat
XXI N-Phenäthyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid-Trinatriums
alz- Hhydrat
XXII N-Dodecyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid-Trinatriumsalz-DLhydrat
Die in der Tabelle II verwendeten Pflanzeharten sind durch
Buchstaben gemäß' der nachfolgenden Aufstellung gekennzeichnet: - -
A - Sojabohnen F
B - Zuckerrüben G
C - Weizen H
D - Reis I E - Sorghum
J -
| Klette | L - Oissampelos |
| Wilder Buchweizen | pareira . . |
| Trichterwinde | M - Bromus Tectorum |
| Hanf (Hemp | N - Panicum Spp |
| Sesbania) | 0 - Barnyard-Gras |
| Weißer Gänsefuß | P - Bluthirse/Finger |
hirse
Ver- Verhält- ,
bin- nis
dung lb/acres
(kg/ha) A BCD EFGH
IJLMN O
I 0,1 (0,112) 0 12 0 >
11 2 12 1 2 12 2 2
I 0,1 (0,112)1 1 3 0 3 1 1 2 1 2 1 22 3 3 4
I 0,2 (0,250) OO332III23OI2232
I 0,2 (0,250) 0 1 33 2 1 1 ■ 1 3 3 0 2 3 2^ 4 4
I 1,0 (1,125)3 4 3 3 3 2V 2 2 3 3 3 2 4 3 3 2
I 1,0 (1,125) 3 4 4 34 33 24 3 33 4334
Beobachtet V/ochen nach Behandlung
In der Tabelle II wurde die Verbindung bei 3 Wochen alten
Pflanzen angewendet. ■"■".'""' ' ~ -34-
A0982A/1150
■ Beispiel· 12 ·
Zur Bestimmung der regulierenden Wirkungen der Verbindungen
dieser Erfindung auf Zuckerrohr ist darauf hinzuweisen, daß das zweckmäßige Anwendungsverhältnis von etv/a 0,1 lb/acre
(0,125 kg/ha) bis etwa 5,0 lbs/acre (5,625 kg/ha) variieren kann. Je nach den örtlichen Kultivierungsmethoden wächst
Zuckerrohr in einer Zeit von etwa 9 bis etwa 30 konaten vor der Ernte, und es ist daher notwendig, sowohl die V/achstumszeit
(chronologisches Alter) und die Reifungsstufe des Zukkerrohrs in die Dosierungsbestiinmungen einzubeziehen. Die
Behandlung des Zuckerrohrs wird im allgemeinen 2 bis 10 i'/ochen vor der vorgesehenen Ernte vorgenommen.
Bei diesen Versuchen wurden einzelne Zuckerrohrpflanzen mit den Verbindungen dieser Erfindung etwa 4 Wochen vor der Ernte behandelt. Um Fehier zu vermeiden, wurde älteres Zuckerrohr,
vorzugsweise von 13 bis 23 Monaten, bei den Versuchen verwendet. Für jede verwendete Verbindung wurden wenigstens
5 Pflanzen vorgesehen, behandelt und die erhaltenen Gesamtwerte für jedes Rohr im Durchschnitt ermittelt. Um die Genauigkeit
der Analysen zu verbessern, wurden nur die letzten 15 endständigen Blattansätze von jedem Rohr verwendet.
Eine gleiche Zahl von- unbehandeltem Zuckerrohr des gleichen
Alters, wurde in ähnlicher Weise behandelt, um eine Kontrolle zur Verfügung zu haben. Ein Vergleich der erhaltenen
Werte des behandelten Zuckerrohrs mit den Kontrollenproben, liefert ein geeignetes Mittel, die regulierende Wirksamkeit
-35-409824/1150
dieser Verbindungen zu bestimmen.
Die Analysen wurden durchgeführt nach dem Preßverfahren,
das von T. Tanimoto entwickelt wurde und das in Hawaiian
Planters' Record, Band 57, Seiten 133-150, beschrieben ist.
Die Werte sind als Saftreinheit (Juice Purity) und Pol-Prozent Zuckerrohr (Pol Procent Cane) angegeben. Der Pol-Prozentsatz
Cane ist eine polarimetrieehe Bestimmung und entspricht
dem Prozentsatz Saccharose (Rohrzucker), wenn dieser die einzige Substanz in der Lösung ist, die in der Ebene
des polarisierten Lichts rotiert. Eine Bestimmung des
Pol-Prozentsatzes des Zuckerrohrs wird von dem Fachmann als wirksames Verfahren zur Bestimmung des Zuckerrohrgehalts
des Zxickerrohrsaftes- angesehene_ .; , ·
Etwa 38 mg jeder verwendeten Verbindung werden in einer geringen Menge Wasser, die eine geringe Menge oberflächenaktives
Mittel enthält, gelöst. Die erhaltene Lösung wird dann auf die Blattmasse von jeder zur Untersuchung vorgesehenen
Pflanze aufgebracht, ausgenommen die unbehandelten Kontrollen.
Nach der Ernte werden die oberen 15 Blattansätze von
jedem Stengel der behandelten G-ruppe und der Kontrollgruppe
der.Pflanzen entfernt, einzeln kombiniert und wie beschrieben
analysiert; Die folgenden Verbindungen wurden untersucht
:
N-Phosphonmethylimihodiessigsäure-N-oxid (Verbindung A)
F-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Mononatrium-• - s'alz .··■■■"-"■ ' c ■·■--·■■ ■■■" .·.:.;·.
..'.■'■ -36- ;
409824/11 SO-..: - ;■ ^· - -.,'■
Ν,Ν-DiphosjDhonmethylglyzin-N-oxid-Monohydrat (Verbindung
C) und
N-Methyl-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid (Verbindung D)
Diese Verbindungen wurden auf die Zuckerrohrstengel aufgetragen.
Die erhaltenen Werte der ersten und zweiten Ernte zeigen eine Zunahme gegenüber der Kontrolle, wie nachfolgend
angegeben.
| 1. Ernte | Pol <fo | , 2. Ernte | pol y0 | |
| Verbin | Saft | Zuckerrohr | Saftrein- . | Zuckerrohr |
| dung | reinheit | 2,70 | he it | 2,71 |
| A | 7,08 | 2,04 | ' 7,75 | 2,21 |
| B | 4,98 | 3,35 | 5,69 | 3,24 |
| G | 8,04 | 3,84 | 4,01 | 2,48 |
| D | 8,73 . | 4,98 | ||
Diese Erhöhungen zeigen die arithmetischen Unterschiede
zwischen den Werten der behandelten Stengel und der nicht behandelten Kontrollstengel. Um die Bedeutung der Erhöhung
des Pol-Prozentsatzes Zuckerrohr vorzuheben, ist darauf hinzuweisen, daß diese Erhöhung bedeutet, daß weniger Rohr zer:
kleinert werden muß, um mehr Zucker zu liefern,, und daß, wenn das Gesamtgewicht des erzeugten Rohrs das gleiche ist,
damit eine Erhöhung der Zuckerausbeute pro ha eintritt .
Bei diesem Versuch wurden Pflanzen zur Erläuterung der regulierenden
Wirkung auf den Pflanzenwuchs von Rasen verwendet. Kentucky 31 Schwingegras (Kentucky 31 fescue) wurde
-37-409 8 24/1150"<:..: ^
in Schalen angesäet und unter guten Wuchsbedingungen im Gewächshaus
gehalten. Jede Schale wurde einheitlich bewässert und das Gras anfangs nach 2 Wochen Wachstum auf eine Höhe
von 6 bis 7 cm und dann bereits nach 3 bis 5 Tagen, abhängig
von der Wuchsgeschwindigkeit, geschnitten. Das chemische Mittel wurde als wäßrige Zubereitung mit .einem Gehalt von etwa
0,5% Surfactant und als Kopfbesprühung im Verhältnis kg/ha
auf die Grasschalen aufgetragen wenn das Gras etwa 4 Wochen alt war. Für jede Behandlung wurden 3 Grasschalen verwendet
und mit einer entsprechenden Menge unbehandelter Kontrollpflanzen 2 Wochen nach Aufbringung .des chemischen Mittels
verglichen.
Wenn N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid in einem Verhältnis
von 0,25 lb/acre (0,281 kg/ha) nach dem oben ange- .
gebenen Verfahren verwendet wurde, wurde eine 25^ige oder
größere Verringerung des Wuchses gegenüber der 2 Wochen Untersuchungsperiode ohne Auftreten von Phytotoxizität im
Vergleich zu den Kontrollproben beobachtet, vfeim 0,5 lb/acre
(0,56 kg/ha) verwendet wurden, wurden etwas phytotoxische
Wirkungen festgestellt.
Beispiel 14 .
Bei dieser Untersuchung wurden bestimmte Verbindungen der
Erfindung zur Erläuterung der regulierenden Wirkungen auf
den vegetativen Wuchs von Hasengräser verwendet. Eine Anzahl Schalen wurde mit Kentucky-31-Gras bepflanzt und etwa
-38-
409824/1150
4 Wochen .wachsen gelassen. Die zur. Verwendung vorgesehenen
Verbindungen wurden in Aceton und V/asser formuliert, wobei etwa 0,25$ oberflächenaktives Mittel zugegeben wurde. Die
angegebenen Behandlungsverhältnisse wurden mittels eines Handsprühers aufgetragen und es wurden 2 Wochen später Beobachtungen
angestellt.. Die beobachteten Ergebnisse sind Zusammenfassungen
von Wiederholungen der gleichen Untersuchung und sie beruhen auf Vergleichsmessungen gegenüber einer unbehandelten
Kontrolle.
Wenn N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid in einem Verhältnis
von etwa 0,25 lbs/acre (0,281 kg/ha) angewendet wurde, wurde festgestellt, daß der vegetative Wuchs oder die
Höhe des Rasens um wenigstens 25?» geringer als die unbehandelte
Kontrolle war. Diese Verbindung bildete Phytotoxizität bei Gräsern bei einem Anwendungsverhältnis von 0,5 lbs/
acre (0,56 kg/ha).
Die regulierenden Wirkungen der Verbindungen dieser Erfindung wurden bei einer Versuchsreihe bei representativen
ein- und zweikeimblättrigen Nutzpflanzen untersucht. Bei jeder dieser Untersuchungen wurden die Verbindungen in Aceton,
und/oder Wässer plus einer geringen Menge oberflächenaktivem Mittel formuliert und die spezifischen Verwendungsverhältnisse wurden nach der entsprechenden Verbindung und
dem jeweiligen Test variiert. Die representativen einkeimblättrigen Nutzpflanzen v/aren Mais (Pioneer 3567 Varietät)
-39-4 0-9824/1160
und die representative! zweikeimblättrigen Nutzpflanzen waren
Sojabohnen (Wayne oder Corsoy Varietät). Bei allen Untersuchungen
wurden Kontrollpflanzen zu Vergleichszwe.cken verwendet,, Die verwendeten Verfahren waren:
Versuch A ■; : ,-
Eine Anzahl von.Maispflanzen wurden aus Samen in.Aluminiumschalen
eine Wqohe anwachsen gelassen. Die Höhe von jeder Maispflanze wurde an der Spitze des Sämlings gemessen* Eine.
Lösung der unter Versuch stehenden Verbindung würde dann über die Pflanzen in einer Schale mit einem ausgewählten
Anwehd'üngs verhältnis geprüht. Alle Schalen wurden in ein Gewächshaus
gegeben und von"unten über ein-Sandbad bewässert.
Jede. Schale wurde" mit 40 ml· einer- 1,5$igen·Lösung Rapid-Gro '
etwa 2 Tage nach'Behandlung gedüngt. Zwei Wochen nach der
Behandlung wurde die Höhe j;eder ^Pflanze in deh^ Schalen erneut
bis zum Wirbel der Pflanze gemessen und es,wurden un-mittelbare
Vergleiche mit - den unbehandelten Kontrollpflanzen vorgenommen. __ .- s
Versuch B ■"'-··;'■ . · ■ ·-■:■■ ; ■ -■':.- Eine;
Anzahl von So jabohnenpflsaizen· wurden aus Samen in Aluminiumschalen eine'Woche wachsen-gelassen» Die Höhe vom jeder··Sojäbohnenpflanze
würde: dann bis zur Spitze'des End- ·
keimes gemessen. Eine Lösung der unter-Versuchestehenden ·■
Verbindung· würde dann· über die Pflanzen mit einem ausgeVähl-,
ten Anwendungsverhältnis geprüht· und-die Schälen danach wie
in Versuch A beschrieben, behandelt. -Zwei Yfochen nach' der
• -4.0-
40982V/ 1150 :- ^ :>-.^ -; ■ +
Behandlung wurde die Höhe von jeder Pflanze in den Schalen
erneut bis zur Spitze des Endreimes gemessen und ■unmittelbare
Vergleiche mit den nicht behandelten Kontrollpflanzen
vorgenommen.
Versuch C . .
Eine Anzahl von Sojabohnenpflanzen ließ man aus Samen in Kunststofftopfen wachsen und diese wurden auf eine einzige
Pflanze pro Topf unmittelbar vor der Behandlung verdünnt. Eine lösung der unter Versuch stehenden Verbindung wurde
auf die Pflanzen in verschiedenen Topfen gesprüht,, wie auf
4 Wochen alte Pflanzen (3-4 Dreiblattstufe) und auf 6 Wochen alte Pflanzen (5-6 Dreiblattstufe).- Die behandelten
Pflanzen und die der nicht behandelten Kontrollen hatten beim gleichen Zeitpunkt der.Anwendung des Sprühmittels etwa
die gleiche Größe und danach wurden alle Pflanzen in ein Gewächshaus überführt und im wesentlichen wie oben angegeben
bewässert und gedüngt,' Zwei Wochen nach der Anwendung wurde die Höhe jeder Sojabohnenpflanze bis zur Spitze des
Endkeims gemessen, weitere sichtbare Wirkungen festgestellt und unmittelbare Vergleiche mit den nicht behandelten Kontrollpflanzen
vorgenommen. .Außer in den Fällen wo dies besonders
angegeben ist, sind die Ergebnisse der beiden Dreiblattstufen kombiniert und gemittelt, ,
In Verbindung mit den spezifischen, in.den-Versuchen A-G
verwendeten Verwendungsverhältnissen hinsichtlich lbs/acre (fcg/ha)*, ist darauf hinzuweisen, daß diese Untersuchungen
40982^/1150^1
die Behandlung einer relativ geringen Anzahl von Pflanzen
in einer Schale oder einem Topf beinhalten. Es kann daher das tatsächliche Anwendungsverhältnis des Wirkstoffs zu
den Pflanzen im allgemeinen etwas -geringer liegen als hler in lbs/acre (kg/ha) angegeben ist. Die Zahlenwerte geben
das höchste Verhältnis an, bei denen eine pflanzenwuchsregulierende
Wirkung ohne Beobachtung leichter pliytotoxischer
V/irkungen festgestellt werden konnten. "
Die nachfolgenden Verbindungen dieser Erfindung wurden in der beschriebenen Weise untersucht.
Verbin- Bezeichnung
dung
■___
A N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid
B K-Phosphonmethyliminodieseigsäure-N-oxid-Monomethylat
C N-Phosphonme.thyliminodiessigsäure-il-oxid-Mono-5
natriumsalz-Dihydrat .
D N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Tetranatriumsalz
. ~
E N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Diäthylester-Hydrochlorid
P N-Phosphonmethyliminodlessigsäure-F-oxid-Tetra-%lithiumsalz
Gv N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Monoisopropylaminsalz
. ·
H N-P^osphonmethyliminodiessigsäure-lii-oxid-Dinatriumsalz-Dihydrat
I iT-Phosphonmethyliminodiessigsäure-li-oxid-Trinatrlum-
salz
-4.2-
40*9.8 24/1 IBO νΛ·
-. J Bis(N-Phosphonmethyl)-iminoessigsäure-N-oxid-
Pentanatriurnsalζ
K Bis(lT-Phosphonmethyl)-iminoessigsäure-N-oxid
L N-Methyl-N-phosphonmethyliminoessigsäure-N-oxid-
Trinat riums al ζ
M N-Äthyl-N-pliospiioninethyliniinoeasigsäure-li-oxid
N . N-Benzyl-N-phosphonmethyliminoesbigsäure-N-oxid
0 N-n-Propyl-N-phosphonmethyliminoessigsäure-IT-oxid
P N-Isopropyl-N-phosphonmethyliminoessigsäure-li-oxid
Q N-Methy1-N-phosphonmethyliminoessigsäure-N-oxid
R N-Cyclohexyl-N-phosphonmethyliminpessigsäure-N-
oxid
S N~3,4-I)ichrorbenzyl-N-phosphonmethyliminoessig-
säure-K-oxid
T N-sec-Butyl-lT-phosphonmethyliiainoeüsigBäure-N-
oxid-Trinatriumsalz
U N-Isobutyl-N-phosphonmethyliminoessigsäure-n-
oxid-Trinatriumsalζ
Alle diese Verbindungen A bis U vnirden in verschiedenen Anwendungsverhältnissen,
beispielsv/eise mit 6,0 lbs/acre (6,75 kg/ha) oder weniger entsprechend dem Versuch A, untersucht.
Es wurden verschiedene Wirkungen einschließlich etwas Phytotoxizität beobachtet.
Bei einem Anwendungsverhältnis von etv/a 6,0-lbs/aere
(6,75 kg/ha) bei der Untersuchung A mit der Verbindung R oder T wurde festgestellt, daß-wenigstens zwei Drittel der
behandelten Maispflanzen eine 26$ige oder größere Verringe-
40 9 824/1150
rung oder Verzögerung des"Pflanzenwuchses gegenüber den
nicht "behandelten Kontrollen aufweisen. Eine gewisse regulierende
Y/irkung wird bei einem Anwendungsverhältnis, von ■
3,0 Ibs/aore (3,375 kg/ha) erzielt,.wobei die'Verbindung R
etwas.. .Ohlorpse bewirkte, jedoch, keine Wirkung bei der Verbindung
T bei dieseiiL Anwendungsverhältnis festgestellt werden;
konnte. ; , , . „ .".·■■
Bei einem Anwendungsverhältnis von etwa 1,2 lbs/acre (1,35 kg/ha) nach Versuch Αϊ wurde festgestellt, daß bei
jeder der Verbindungen E, B, G, K, L, S und U, wenigstens
2/3 der. behandelten. Maisp.flanzen eine 26folge oder größere
Verzögerung des Pflanzenwuchses gegenüber ^sn^nicht behan-
delten Pflanzen-aufwies. Etwas Ohiorose wurde bei den Verbindungen. B, D, K und S festgestellt ν Etwas Necrose bei den
Verbindungen B und S wurde' festgestellt. / ■ '· .
Bei einem Anwendungsverhältnis von 0,6 lbs/acre (0,675 kg/ha)
nach Versuch A wurde bei den Verbindungen'"Cf, "j?, E, P, G-,'I,
P, Q, S und U festgesteilt, daß wenigstens 2/3 der behandelten liaispflanzen eine 26$ige oder größere' Verzögerung des
Pflanzenwuchses gegenüber den nicht behandelten Kontrollen
aufwiesen, Die Verbindung F bewirkte wiederum'etwas Chlorose.
Bei einem Anw-endungsverhältnis von 0,3 lbs/acre (0,337 kg/ha)
naoh Versuch A wurde festgestellt, daßlmit den Verbindungen
G, Et I, N, 0 und Q bei wenigstens."g/Y^^ der 'behandelten Mais-
409824/1 1 BO- ■ " - ^- J ;; -
pflanzen eine 26$ige oder größere Verzögerung des Pflanzenwuchses
gegenüber den nicht behandelten Kontrollen eintrat.
Es wurde nach der Untersuchung G bei den Verbindungen A, B G, E, H oder Q bei einem Anwendungsverhältnis von 0,5 lbs/
acre (0,560 kg/ha) keine Wirkung erzielt, während die Verbindungen G und I etwas Ghlorose und leichte Phytotoxizität
bewirkten. Es wies jedoch die Verbindung D bei 0,5 lbs/ acre (0,560 kg/ha) bei dieser Untersuchung Chlorose, inhibierten
Schotenansatz und WuchBverringerung im Vergleich zu
den nicht behandelten Kontrollen auf. Die Verbindung J bewirkte
einen verzögerten Schotenansatz bei 1,0 lbs/acre (1,25 kg/ha) nach dieser Untersuchung. Verbindung K zeigte
bei 1,0 lbs/acre (1,25 kg/ha) bei dieser Untersuchung keine Wirkungen.
Alle Verbindungen A bis U wurden mit verschiedenen Anwendung sve rhäl tni ssen, beispielsweise 6,0 lbs/acre (6,75 kg/ha)
oder weniger nach dem Untersuchungsverfahren B geprüft. Es wurden verschiedene Wirkungen einschließlich etwas Phytotoxizität
festgestellt. Die nachfolgende Beschreibung faßt die Ergebnisse zusammen.
Wenn man die Verbindung A mit 6,0 und 3,0 lbs/acre (6,75 und 3,375 kg/ha) anwendet, ist eine schwere Phytotoxizität zu
beobachten. Bei einem Verhältnis von 1,2 lbs/acre (1,35 kg/ha) wurde festgestellt, daß wenigstens 2/3 der Sojaboh-*
409824/1 1 50
nenpflanzen eine 26$ige oder größere Verzögerung des vegetativen
V/uchses. gegenüber den nicht behandelten Kontrollen
aufwies. Bs wurde weiterhin eine Blattinhibierung, Blattänderung,
achselständige Sproßentwicklung und Inhibierung der Gipfelentwicklung beobachtet.
Wenn die Verbindungen C, D, E, F, G, I, L, N, 0, P und U
mit einem Anwendungsverhältnis von 1,2 lbs/acre (1- ,.35 kg/ha)
und -S mit 3,0 lbs/acre (3,375 kg/ha) in Versuch B angewendet
wurden, zeigten wenigstens 2/3 der Sojabohnenpflanzen eine
26^ige oder größere'Verzögerung dea vegetativen Wuchses gegenüber den nicht behandelten Kontrollen. Diese: Verbindungen
zeigten weiterhin eine oder mehrere der-nachfolgenden
Eigenschaften: Chlorose, achselständige Sproßentwicklung oder Blattänderung. Die Verbindungen B, H und K zeigten bei
einem Anwendungsverhältnis von 1,2 lbs/acre (1,35 kg/ha) weitere pflanzenwuchsregulierende Eigenschaften, wie achsel—
ständige Sproßentwicklung und Blattänderung. Die Verbindung
K bewirkte weiterhin Chlorose.
Wenn die Verbindungen J, R. und T mit einem Anwendungsverhältnis
von 6,0 lbs/acre (6,75 kg/ha) verwendet wurden, wurde festgestellt, daß wenigstens 2/3 der Sojabohnenpflanzen
eine 26$ige oder größere Verzögerung des Pflanzenwuchses gegenüber den nicht behandelten Kontrollen aufwies. Es
wurden weiterhin eine oder mehrere der folgenden Wirkungen beobachtet: Ghlorose, achselständige Sproß- bzw. Triebent-
-46-
409824/1 1 50
.wioklung. oder Blatt änderung. Die Verbindungen J., H und S
lieferten die gleichen Ergebnisse wenn sie mit 3,0 lbs/acr.e (3»375 kg/ha) behandelt wurden, doh. es folgt eine Wuchsverzögerung
von wenigstens 26$.
Wenn die Verbindungen M und Q bei dem Versuch B mit einem Anwendungsverhältnis von 0,6 lbs/acre (0,675 kg/ha) verwendet
wurden, zeigten die Sojabohnenpflanzen eine 26$ige oder
größere Verzögerung des Wuchses gegenüber der nicht behandelten Kontrollen. Verbindung Q wies ebenso diese Wirkung
bei 0,3 lbs/acre (0,330 kg/ha) auf. Die Verbindungen zeigten
weiterhin Ghlorose, achselständige Sproßentwicklung und
Blattänderung ο
Aus den vorausgehenden Beispielen der einzelnen Verbindungen dieser Erfindung auf einer Vielzahl von typischen Pflanzen,
ist klar zu erkennen, daß das pflanzenregulierende Ansprechen von der verwendeten Verbindung, dem Anwendungsverhältnis,
der Pflanzenart und ihrer Entwicklungsstufe und anderem
dem Fachmann bekannten Paktoren abhängig ist.
Die pflanzenregulierenden oder phytotoxischen Zubereitungen, einschließlich der Konzentrate, die vor Anwendung auf
die Pflanzen einer Verdünnung bedürfen, enthalten wenigstens einen Wirkstoff der Erfindung und ein Hilfsmittel in flüssiger
oder fester Form. Die Zubereitungen werden dadurch hergestellt, daß man den Y/irkstoff mit einem Adjuvant mischt, .
wie beispielsweise Verdünnungsmittel, Streckmittel, träger
-47-409824/ 1 150
und Konditionierungsmittel,-um Zubereitungen in Form fein
verteilter partikelförmiger Feststoffe, Pellets, Lösungen,
Dispersionen oder Emulsionen zu bilden. Es kann daher, der
Wirkstoff· zusammen, mit.dem Hilfsmittel, wie einem fein verteilten
Peststoff, einer Flüssigkeit organischen Ursprungs,
Wasser, einem Netzmittel, einem Dispergiermittel, einem" Emulgiermittel oder irgendeiner geeigneten Kombination dieser Mittel verwendet werden. Vom Gesichtspunkt der Wirt-rschaftliohkeit
und Zweckmäßigkeit, ist Wasser das bevorzugte Verdünnungsmittel, besonders bei "den im Wasser hoehlöslichen
Salzen, wie den Alkalimetallsalzen und den Amin- und Ammoniumsalzen. " -■'""-."■
Die herbiziden und pflanzenregulierenden Zubereitungen dieser Erfindung, im besonderen die Flüssigkeiten und löslichen Pulver, enthalten vorzugsweise als Konditionierungsmittel, ein oder mehrere oberflächenaktive Mittel in ausreichenden Mengen, um eine gegebene Zubereitung leicht in
Wasser oder in Öl disperglerbar zu machen. - Das Einbringen
eines oberflächenaktiven Mittels in die Zubereitung, erhöht wesentlioh ihre Wirksamkeit. Die Bezeichnung "oberflächenaktives
Mittel" schließt Netzmittel, Dispergiermittel, Suspendiermittel und Emulgiermittel ein. Es können anionische,
kationische und nicht ionische Mittel ohne Schwierigkeit
verwendet werden»
Di.e bevorzugten Netzmittel sind Alkylbenzole und Alkyl-
. ■ ■- ; -■■■■■■ ..._·. -48-
4 0 9824/115 0 . ' « .
naphthalinsulfonate, sulfatierte Fettalkohole, Amine oder
Säureamide, Ester langkettiger Säuren von Natriumisothionat,
Ester von Natriumsulfosuccinat, sulfatierte und sulfonierte
Fettsäureesterj Petrolsulfonate, sulfonierte Pflanzenöle,
ditertiäre aoetylenische Glykole, Polyoxyäthylenderivate von Alkylphenolen (im besonderen Isooctylphenol und Nonylphenol)
und Polyoxyäthylenderivate der mono-höheren Fettsäureester
von Hexitolanhydriden (z.B. Sorbitan). Bevorzugte Dispergiermittel sind beispielsweise Methyloellulose,
Polyvinylalkohol, Natriumligninsulfonate, polymere Alkylnaphthalinsulfonate,
Natriumnaphthalinsulfonate, Polymethylenbisnaphthalinsulfonat
und Natrium-N-methyl-N-(langkettige Säure-)laurate.
Wasserdispergierbare Pulverzubereitungen mit einem Gehalt
von einem oder mehreren Wirkstoffen, können mit einem inerten festen Streckmittel oder einem oder mehreren Netzoder
Dispergiermittel hergestellt werden. Die Inerten, festen
Streckmittel sind üblicherweise mineralischen Ursprungs, wie natürliche üüone, Diatomäenerde und synthetische von Si-·
liciumdioxid und dergleichen abstammende Mineralien. Beispiele solcher Streckmittel sind beispielsweise Kaolinite,
Attapulgitton und synthetisches Magnesiumsilikat. Das wasser
dispergierbare Pulver dieser Erfindung enthält gewöhnlich etwa 5 bis etwa 95 Gewiohtsteile Wirkstoff, etwa 0,25
bis 25 Gewichtsteile Netzmittel, etwa 0,25- bis 25 Gewiohtsteile Dispergiermittel und 4,5 bis etwa 94,5 Gewichtsteile
-49- '■ 409824/1150
49 - . 236138
inertes, festes Streckmittel, wobei sich alle Teile auf das Gewicht der Gesamtzubereitung beziehen. Wenn gewünscht, kann
anstelle von etwa 0,1 bis 2,0 Gewichtsteilen festem, inertem Streckmittel ein Korrosionsinhibitor oder Antischaummittel
oder beides verwendet werden..
Wäßrige Suspensionen können dadurch hergestellt werden, daß man eine wäßrige Aufschlämmung von wasserunlöslichem-Wirkstoff
"in Gegenwart von.Dispergierungsmittel mischt oder zur
Vermahlung bringt, um eine konzentrierte Aufschlämmung der
sehr fein zerteilten Partikel zu erhalten. Die erhaltene., konzentrierte, wäßrige Suspension ist gekennzeichnet durch
eine extrem kleine Partikelgröße, so daß nach Yerdünnung und
Sprühen, eine sehr einheitliche. Abdeckung erzielt wird.
Emulgierbare Öle sind gewöhnlich Lösung des Wirkstoffs in
in Wasser nicht mischbaren oder teilweise in Wasser nicht
mischbaren Lösungsmitteln zusammen mit einem oberflächenaktiven
Mittel. Zu geeigneten Lösungsmitteln für den Wirkstoff dieser Erfindung gehören Kohlenwasserstoffe und Wasser
nicht mischbare Äther, Ester oder Ketone. Die emulgita?-
baren ÖlZubereitungen enthalten im allgemeinen etwa 5 bis
95 Teile Wirkstoff, etwa 1 bis 50 Teile oberflächenaktives
Mittel und etwa 4 bis 94 Teile, Lösungsmittel, wobei sich alle Teile auf das Gesamtgewicht des emulgierbaren Öls beziehen.
- .
Obgleich die herbiziden Zubereitungen dieser Erfindung wei-
• . ■-■■:■ -50-
A09824/1 1 5 0
terhin weitere Zuschlagsstoffe enthalten können, wie beispielsweise
Düngemittel, phytotoxische Mittel und Pflänzenwuchs regulierende Mittel, Pestizide und dergleichen, die
als Hilfsmittel oder zusammen mit irgendeinem der oben beschriebenen Hilfsmittel verwendet werden können, wird es in
manchen Fällen, soweit sie in einer maximalen Y/irkung bevorzugt werden, die Zubereitungen dieser Erfindung allein zu
verwenden und danach Behandlungen mit anderen phytotoxischen
Mitteln, Düngemittel und dergleichen folgen zu lassen. Beispielsweise
kann man das Feld mit einer Zubereitung dieser Erfindung besprühen,, bevor oder nach dem man es mit Düngemitteln,
anderen phytotoxischen Mitteln und dergleichen behandelt hat. Die Zubereitungen dieser Erfindung können ebenso
mit anderen Materialien gemischt werden, z.B. Düngemitteln, anderen phytotoxischen Mitteln usw., und mittels einer
einzigen Aufbringung verwendet werden. Zu solchen Mitteln, die zusammen mit den Wirkstoffen dieser Erfindung entweder
gleichzeitig oder nacheinander verwendet v/erden können, gehören beispielsweise Triazine, Harnstoffe, Carbamate, Acetamide,
Acetanilide, Uracile, Essigsäuren, Phenole, Thiolcarbamate, Triazole, Benzoesäuren, Nitrile und dergleichen,
wie»
3-Amino-2,5-dichlorbenzoesäure
3-Amino-1,2,4-triazol
2-Methoxy-4-äthylamino-6-isopropylamino-s-triazin
»
Z-Chlor^-äthylamino-ö-isopropylamino-s-triazin
Z-Chlor^-äthylamino-ö-isopropylamino-s-triazin
409824/1150
2-Chlorallyldiäthyldithiocarbamat
Π' - (4-Ghlörphenoxy) -phenyl-N ,ϊΤ-dime thylharnstoff
1,1'-Dimethyl-^^'-bipyridiniiimdichlorid . . ·
Isopropyl-m-(3-chlofphenyl)-carbamat ■ ..
2,2-DichlorpropIonsäure-
S-2, S-Ilichlorallyl-NiN-diiBopropylthiolcarbama-b
2-Methoxy-5,6-diohlorbenzoeBatire
2, S-Diöhlorbenzonitrll-
N,Ii-Dimethyl-2,2-diphenylaoetamid .'
6,7-Dihydrodipyrido(i,2-a:2',1'-cy-pyrazidiniumsalz
3-(3}4~Diohlörphenyl)-l,1-dimethylharnstoff
4,6-Dinitro-o-seo-butylphenol '
2-Methyl-4,6~dinitrophenol
Äthyl-N,li-dipropyl-thiolcarbamat , . .
2,3,6-Triohlorphenylessigsäure --■_■"
5-Broni-3-isbpropyl~6~methyluracil .·■-
3_ (-3,4-I)iohlorphenyl.)-1 -methoxy-1 -me thylharns.tof f
2-Methyl-4-ohlOrphenoxyess±gsäure
3-(p-Ghlorphenyl)-1f1-dimethylharnstoff .
1 -But yl-3- (3 r 4 -di chlorphenyl).-1 -me thylharns t off
Κ-1-naphthylphth.alaminsäure . ·
1,11-Dimethyl-4,4'-bipyridiniumsalζ
2-0hlor-4,6-bis(i8opropylamino)'-s-triazin
2-0hlor-4,6-bis(Ethylamino)-s-triazin
2,4-Dichlorphenyl-4-nitrophenyläther
«,«, c( -Trifluor-2,6-dinitro-H,N-dipropyl-p-toluidin ·
S-Propyldipropylthiolcarbamat
... . : . ■■■■-." -52-
40982471150
2,4-Dichlorphenoxyessigsäure
N-Isopropyl-2-ohloracetanilid
2',6'-Diäthyl-N-methoxymethyl-a-chloracetanilid
Mononatriumsaures Methanarsonat (monosodium acid methanearsonate)
Dinatriummethanarsonat N-(1,1-Dimethylpropynyl)-3,5-diehlorbenzamid
Zu Düngemitteln, die zusammen mit den Wirkstoffen der Erfindung verwendet werden können, gehören beispielsweise
Ammoniumnitrat, Harnstoff, Kaliumcarbonat und Superphosphat.
Wenn man nach der vorliegenden Erfindung arbeitet, bringt
man wirksame Mengen von N-Organo-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid
auf Teile der Pflanzen über dem Boden auf. Das Aufbringen von flüssigen und partikelförmigen festen herbiziden
Zubereitungen oder Pflanzenwuchs regulierenden Zubereitungen auf Pflanzenteile über dem Boden, kann mittels herkömmlicher
Verfahren, z.B. mittels Kraftverstäuber, Baumund Handbestäube- bzw. Versprühvorrichtungen vorgenommen
werden. Die Zubereitungen dieser Erfindung können weiterhin von Flugzeugen als Staub- oder Sprühmittel wegen ihrer
Wirksamkeit bei geringen Dosen abgelassen werden. Die Verwendung der herbiziden Zubereitungen gegenüber aquatisehen
Pflanzen, erfolgt im allgemeinen durch Besprühen der Zubereitungen auf die aquatischen Pflanzen, in dem Bereich, v/o
die Kontrolle der aquatischen Pflanzen gewünscht ist.
409824/1160
Die Verwendung einer wirksamen Menge der Verbindungen dieser
Erfindung auf die. Pflanzen ist wesentlich und für die
Durchführung der vorliegenden Erfindung kritisch. Die genaue
. Menge des zur Verwendung vorgesehenen Wirkstoffs hängt
von dem gewünschten Ansprshen der Pflanzen, sowie von anderen Faktoren, wie der Pflanzenart, der Entwicklungsstufe,
der Niederschlagsmenge, sowie davon ab, welche spezifische W-Organo-lT-phosphonmethylglyzin-N-oxid-Verbindung verwendet
wird. Zur Blattbehandlung zur herbiziden Kontrolle des Pflanzenwuchses werden die Wirkstoffe in Mengen von etwa 0,10
bis etwa 20 oder mehr lbs/acre (O9IO bis etwa 25 kg/ha) angewendet.
Zur Kontrolle aquatischer Pflanzen werden die Wirkstoffe in-Mengen von etwa 1 ppm bis etwa 1.000 ppm, .
bezogen auf das aquatische Medium, verwendet. Die wirksame Menge zur phytotoxischen oder herbiziden Kontrolle» ist die
Menge, die zur gesamten oder selektiven Kontrolle erforderlich ist, d.h. sie ist eine phytotoxisch^ oder herbizide
Menge» Es wird angenommen, daß'von dem Fachmann leicht aus
den Lehren dieser Beschreibung einschließlich der Beispiele, das geeignete Anwendungsverhältnis bestimmt werden kann.
Die Anwendung einer wirksamen Pflanzen regulierenden Menge der Verbindungen dieser Erfindung bei der Pflanze ist wesentlich
und für die Durchführung der Pflanzenwuchs regulierenden Verfahren der vorliegenden Erfindung kritisch.
Die genaue Menge des zur Verwendung vorgesehenen Wirkstoffs, hängt von dem gewünschten Ansprechen der Pflanze, sowie von
409824/1150
•anderen Faktoren, wie der Pflanzenart und der Entwicklungsstufe
und den Umgebungsbedingungen, sowie dem verwendeten .
spezifischen N-Organo-N-phosphonmethylglyzin-N-oxid ab. Im
allgemeinen werden die Wirkstoffe in wirksamen Pflanzen regulierenden Mitteln verwendet, die etwa 0,01 bis etwa 10,0
lbs/acre (etwa 0,01 bis etwa 11,25 kg/ha) entsprechen. Es
Ist darauf hinzuweisen, daß die Menge an verwendetem Wirkstoff ausreichend sein muß, das natürliche Wachstum oder die
Entwicklung der behandelten Pflanzen zu regulieren, ohne daß bei den Pflanzen herbizide oder abtötende Wirkungen eintreten.
Es wird angenommen, daß von dem Fachmann leicht aus den Lehren dieser Beschreibung einschließlich den Beispielen,
die geeigneten Anwendungsverhältnisse bestimmt werden können»
Zur Erhöhung der Reifegeschwindigkeit von Pflanzen einschließlich,
des Zuckergehalts von Pflanzen, z.B. von Zuckerrohr, und zur Erleichterung der Entblätterung von Pflanzen,
beispielsweise Baumwolle und Sojabohnen, werden die Wirkstoffe in Mengen von wenigstens 0,1 kg/ha aufgetragen. Durch
Stimulierung des Wuchses der Pflanzen, um eine verbesserte · Ausbeute der Pflanzenprodukte zu erhalten, werden die Wirkstoffe
in Mengen von 0,02 bis 0,56 kg/ha verwendet. Zur Kontrolle von aquatischen Pflanzen werden die Wirkstoffe
in Mengen von etwa 0,10 ppm bis etwa 1.000 ppm, bezogen auf das aquatische Medium, verwendet. Es kann daher die wirksame
Menge für jedes gewünschte Ansprechen bestimmt werden,
-55-40 9824/1150
z.B. eine Pflanzenwuchs regulierende Menge zur allgemeinen
Modifizierung, eine phytotoxisch^ oder herbizide Menge zur
Gesamtkontrolle oder selektiven Kontrolle, eine abtötende
Menge, eine Menge .die ausreichend ist, die Wuohsgöschwindigkeit
zu erhöhen, die Entblätterung zu bewirken, den
Zuckergehalt zu erhöhen und-dergleichen, oder eine austrocknende
Menge.zur Austrocknung. Es darf angenommen werden,
daß von-dein Fachmann leicht die entsprechenden Anwendungsverhältnisse
bestimmt werden können.
Patentansprüche: -56-
AO 982 4./T 1 SO
Claims (1)
- Patentansprüche :1. N-Organo-N-phosphonmethylglyciii-li-oxid der Formel0 0 0R-O-CCH2-N-CH2-PR 0R2R3 2worin jeder der Reste R, R^ und R2, unabhängig voneinander, Wasserstoff, einwertige Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen,halogenierte einwertige Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen und 1 bis 3 Halogensubstituenten, einwertige Kohlenwasserstoffoxykohlenwasserstoffgruppen, die jeweils 1 bis 10 Kohlenstoffatome enthalten, Salz-bildende Alkali- oder Erdalkalimetallkationen, Ammonium- und/oder organische Ammoniumgruppen sind, R-, eine einwertige organische Gruppe ist, nämlich primäre und sekundäre aliphatische Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen und solche Kohlenwasserstoffgruppen sind, die mit Halogen-, Amino-, Cyano-, Carboxyl-, Alkoxy-, Aryloxy-, Carboalkoxy-, Aryl-, Carboxyaryl-, Aminoalkylamino-, Alkoxyalkoxy- oder einer heterocyclischen Gruppe oder einer Gruppe,ι ^ ORCH2-P1 ORoworin R^ und R2 die oben definierte Bedeutung haben, substituiert sind.-57-409824/11502. Verbindung gemäß Anspruch 1, dadurch g e · k e η η ζ e ic h η e t ,'daß sie die Formelo o o 0M,Il ■ A, IlM11O C-CHp-N-CH9P■ - . j. ^ OMaufweist, worin R^ eine Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Phenylalkyl-, Carboxy- oder Carboalkoxyalkyl-"grüppe mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen ist und jedes M, M' und M" Wasserstoff oder ein kationischer Substituent ist.3. Verbindung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet ,daß Rx -C EU COOM5 " ist, worin3 η <nM1r' Wasserstoff oder ein kationischer Substituent und η eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist.4-. Verbindung gemäß Anspruch 1 ν dadurch gekennzeichnet , daß R-z-CH2 P"OMist, worin M und M1 Wass erst off oder ein kationischer Substituent ist.5. Verbindung gemäß Anspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, daß R, eine Alkylgruppe mit 1 bis• -58-4098247 1 1 5012 Kohlenstoffatomen und M, M1 und M" Wasserstoff oder ein Erdalkalimetall sind.6. Verbindung gemäß Anspruch 35 dadurch gekennzeichnet , daß sie N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid, N-Phosphonmethylaminodiessigsäure-N-oxid-Mononatriumsalz, N-Phosphonmethylaminodiessigsäure-K-oxid-Dinatriumsalz, N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-IT-oxid—Trinatriumsalz oder N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Tetranatriumsalz ist.7· Verbindung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß sie N-Methyl-II-phosphonmethylglycin-N-oxid oder N-Äthyl-II-phosphonmethylglycin-Li-oxid ist.8. Herbizide Zubereitung, dadurch gekennzeichnet , daß sie ein Hilfsmittel und eine wirksame Menge einer Verbindung der Formel0 . 0 0 ηΌti ♦ it u^^R-O-CCH9-N-CH0-P ^ I- ^^R3 ^aufweist, worin jeder der Reste R, R. und Rp, unabhängig voneinander, Wasserstoff, einv/ertige Kohlenwasserstoff gruppen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, halogenierte einwertige Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen-59-409824/1150 BAD ORIGINALund 1 bis 3 Baloijensubstituenten, einwertige Kohlenwasserstoff oxykohlenwasserstoffgruppen, dio jeweils. 1 bis 10 Kohlenstoff atone enthalten, Salz-bildende Alkali- oder ErdalkalimetallLationen, Ammonium- und/oder organische Ammoniuni[.;ruppen sind,' R, eine einwertige organische Gruppe ist, nämlich pi-imäre und sekundäre aliphatische Kohlenwasserstoff gruppen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen und solche Kohlenwasserstoff gruirpen sind, die mit Halogen-, Amino-, Cyano-, Carboxyl-, Alkoxy-, Aryloxy-, Carboalkoxy-, Aryl-, Carboxyaryl-, Amino alkyl amino-,. Alkoxyalkoxy- oder einer heterocyclischen Gruppe oder einer Gruppetil·/., ^ ORCH2-POILworin R. und R^ die oben definierte Bedeutung haben, sub- · stituiert sind, mit der Einschränkung, daß wenigstens einer der Reste R, R. und R„ eine andere Bedeutung als eine Kohlenwasserstoff- oder substituierte Kohlenwasserstoffgruppe haben. .9· Zubereitung gemäß Anspruch 8, 'dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung die Formel0 2 °" OM'M"Ö C-GH0-N-CH0P ^ ·hat, worin R5 Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Phenyl- .,.^.^ 4098 24/11 50 . "60~alkyl, Carboxy oder Carboalkoxyalkyl mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen ist und jedes M, M1 und M" Wasserstoff oder ein kationischer Substituent ist.10. Zubereitung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß R, -CnH2nCOOM1 '' ist, worin M' '' Wasserstoff oder ein kationischer Substituent und η eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist.11. Zubereitung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß Ε-,?, ^ on1-CH2 POMist, worin M und M' Wasserstoff oder ein kationischer Substituent ist.12. Zubereitung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , daß R, eine Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen und M-, M1 und M" Wasserstoff oder ein Erdalkalimetall ist.13. Zubereitung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-H-oxid, N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Mononatriumsalz, N-Phosphonmethylimino--61-409824/1150diessigsäure-N-oxid-Dinatriumsalz, N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Trinatriumsalz, oder N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-K-oxid-Tetranatriumsalz ist«14-O Zubereitung gemäß Anspruch 12, d a d u r c h g e k e η η ζ e i c h η e t , daß die Verbindung N-Methyl-N-phosphonmethylglycin-N-oxid oder N-lthyl-N-phosphonmethylglycin-N-oxid ist. ■'-.*"■..'T5« Herbizides Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß man bei Pflanzen eine herbizid wirksame Menge einer Verbindung der FormelO O OIB ψ "'R-O-CCH2-N-CH2-Pverwendet9 worin Jeder der Reste, R5 Rxi und R2, unabhängig voneinander, Wasserstoff, einwertige Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, halogenierte einwertige Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen und 1 bis 3 Halogensubstituenten, einwertige Kohlenwasserstöffoxykohlenwasserstoffgruppen, die jeweils 1 bis 10 Kohlenstoff atome enthalten, Salz-bildende Alkali- oder Erdalkalimetallkationen, Ammonium- und/oder organische Ammoniumgruppen sind, R, eine einwertige organische Gruppe ist, nämlich primäre und sekundäre aliphatisch^ Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen und solche Kohlenwasserstoff--62-40 9824/1150 :gruppen sind, die mit Halogen-, Amino-, Cyano-, Carboxyl-, Alkoxy-, Aryloxy-, Carboalkoxy-, Aryl-, Carboxyaryl-, Aminoalkyl amino-, Alkoxyalkoxy- oder einer heterocyclischen Gruppe oder einer GruppeCH2-Pworin R^, und R~ die oben definierte Bedeutung haben, substituiert .sind, mit der Einschränkung, daß wenigstens einer der Reste R, R. und R2 eine andere Bedeutung als Kohlenwasserstoff- oder substituierte Kohlenwasserstoffgruppen hat.16. Verfahren gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung die Formela „ ^ OM10 0 0M11O C-CH2-II-CH2Pi "OMaufweist, worin R-, Alkyl mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, Phenylalkyl, Carboxy oder Carboalkoxyalkyl mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen ist und gedes M, M1 und M" Viasserstoff oder ein kationischer Substituent ist.17. Verfahren gemäß Anspruch' 16, dadurch g e ke.nnzeichnet ,daß R5 -CnC2nCOOM111 ist, worin-63-409824/115 0M111 Wasserstoff oder ein kationischer Substituent und η eine ganze Zahl von 1 bis 10 ist. .1C-. "Verfahren gemäß Anspruch 15, dadurch ■ g e k e η nz e i c h η e t , daß E-,S ' OH'-CII2 Ρist, worin H- und M1 Wasserstoff oder ein kationischer Substituent ist. · ■19· Verfahren gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß IU eine Alkylgruppe mit 1 bis' 12 Kohlenstoffatomen und M, M1 und M" Wasserstoff oder ein Erdalkalimetall sind.20. Verfahren gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung R-Phosphonnethyliminodiessigsäure-N-oxid, N-PhOsphonmethyliminodi-.essigsäure-N-Qxid-Hononatriumsalz, N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Dinatriumsalz, N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Trinatriumsalz oder N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Tetraiiatriumsalz ist.21, Verfahren gemäß Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindung N-Methy'l-N-- -64-4 0 9 8 2 4/1150phosphonmethylglycin-N-oxid oder N-Äthyl-N-phosphonmethylglyciii-N-oxid ist.22. Verfahren zur Erhöhung der Kohlehydratablagerung in Pflanzen, dadurch gekennzeichnet, daß man bei den Pflanzen eine wirksame Kohlehydrate-erhöhende nicht-abtÖtende Menge N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-IT-oxid, N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid-Mononatriumsalz, bis-N-(Phosphonmethyl)-glycin-N-oxid oder N-Methyl-IT-phosphohmethylglycin-N-oxid verwendet.23.. Verfahren zur Verringerung oder Verzögerung des vegetativen Wuchses von Pflanzen, dadurch gekennzeichnet , daß man bei den Pflanzen eine wirksame, den Pflanzenwuchs verzögernde oder verringernde, nicht-abtötende Menge einer Verbindung der Formel0 0 0 ηΏR-O-CCH2-N-GH2-Pver\^endet, worin jeder der Reste R, R. und Rp, unabhängig voneinander, V/asserstoff, Salz-bildende Alkali- oder Erdalkalimetallkationen, Ammonium- und/oder organische Ammoniumgruppen sind, R, eine einwertige organische Gruppe ist, nämlich primäre und sekundäre aliphatische Kohlenwasserstoff gruppen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen und solche Kohlenwasser st off gruppen, die mit Halogen-, Amin-, Cyano-,409824/1150 ~65~Carboxyl-, Alkoxy-, Aryloxy-, Carboalkoxy-, Aryl-, Oarboxyaryl-, Aminoalkylamino-, Alkoxyalkoxy- oder einer heterocyclischen Gruppe oder einer Gruppe«. ^ OR,CH2-PORworin R. und R2 .die oben definierte- Bedeutung haben, substituiert sind.24. Verfahren ge^inäß Anspruch 25 9 dadurch gekennzeichnet , daß die Pflanzen Rasengräser, einkeimblättrige Nutzpflanzen oder zweikeimblättrige Nutzpflanzen sind.25 ο Verfahren gemäß Anspruch 23, dadurch- gekennzeichnet, daß d,ie Verbindung N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-N-oxid ist.26. Verfahren gemäß Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet , daß die Pflanzen Zuckerrohr sind.27. Verfahren zur Herstellung eines N-Organo-N-phosphonmethylglycin-N-oxids der Formel0 2 ° np R-O-CCH2-N-CH2-P ,i "^0R0409824/1150 · ccworin jeder der Reste R, R^ und R2., unabhängig voneinander, Wasserstoff, einwertige Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, halogenierte einwertige Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen und 1 bis 3 Halogensubstituenten, einwertige Kohlenwasserstoffoxykohlenwasserstoffgruppen, die. jeweils 1 bis 10 Kohlenstoff atome enthalten, Salz-bildende Alkali- oder Erdalkalimetallkationen, Ammonium- und/oder organische Ammoniumgruppen sind, R, eine' einwertige- organische Gruppe ist, nämlich primäre und sekundäre aliphatische Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen und solche Kohlenwasserstoffgruppen sind, die mit Halogen-, Amino-, Cyano-, Carboxyl-, Alkoxy-, Aryloxy-, Carboalkoxy-, Aryl-, Carboxyaryl-, Aminoalkylamino-, Alkoxyalkoxy- oder einer heterocyclischen Gruppe oder einer Gruppe^ ORCH2-POR2worin R^, und R2 die oben definierte Bedeutung haben, substituiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß man bei einer Temperatur von O bis 1OO°C eine Verbindung der Formel·· ^ OR.1 ROOC-CHp N-* I R3worin R, R^, R2 und R^ die oben definierte Bedeutung haben, 4 09824/1150mit einem Oxidierungsmittei umsetzt»28. Verfahren gemäß Anspruch 27, dadurch g e k e η η ζ e i c h.n e ,t , daß das ii-Organo-N-phosphonmethylglycin N=N~bis-Phosphonmethylglycin, N-Phosphonmethyliminodiessigsäure oder N-Phosphonmethyliminodiessigsäure-Tetranatriumsalz ist.29· Verfahren gemäß Anspruch 27, d a du rc h g e kennzeichnet , daß das Oxidlerungsmittel Wasserstoffperoxid, Peressigsäure oder Natriumperoxid ist.3-01" Verfahren gemäß Anspruch 27, d ad u rc h g e Ic e nnze i chne t , daß man die Reaktion in einem wäßrigen basischen Medium durchführte :409824/1150 M
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