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DE2361037A1 - Verfahren und vorrichtung zur entnahme und ueberfuehrung von saecken - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur entnahme und ueberfuehrung von saecken

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DE2361037A1
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DE
Germany
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sack
transfer
arms
opening
bag
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DE2361037A
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DE2361037B2 (de
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Renzo Giuseppe Cerioni
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EL CU SpA
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EL CU SpA
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Publication date
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/12Feeding flexible bags or carton blanks in flat or collapsed state; Feeding flat bags connected to form a series or chain
    • B65B43/14Feeding individual bags or carton blanks from piles or magazines
    • B65B43/16Feeding individual bags or carton blanks from piles or magazines by grippers
    • B65B43/18Feeding individual bags or carton blanks from piles or magazines by grippers by suction-operated grippers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
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    • B65B43/26Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks
    • B65B43/30Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks by grippers engaging opposed walls, e.g. suction-operated

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

. 2361037 »ipl.->3- Johannes Papproth ^^*·14-:.*»· *·12·1973
Patentanwalt 22.76 P/He /Ho 6
Lüdenscheid, Oenefcinger Weg 7
Telefon 2Θ655
Patentanmeldung
Fa0 E L-CU S.p„Ao, Mailand, Italien
Verfahren und Vorrichtung zur Entnahme und Überführung von Säcken,
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Handhabung von Säcken aus Papier, Kunststoffmaterial u.dgl., wobei eine Reihe von Arbeitsgängen automatisch ausgeführt werden, die dazu dienen, die Säcke, von einem Sackstapel einzeln zu entnehmen und zu einer Abfüllstation zu überführen, worauf der Sack zu weiteren Arbeitsstationen, an denen beispielsweise die Sacköffnung verschlossen wird, weiterbefördert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,..ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen,
welche die vorstehenden Funktionen vollautomatisch durchzuführen gestattet, wobei die Baugruppe oder Bauelemente der Vorrichtung
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einfach aufgebaut und leicht zu steuern sein soll und die genaue Ausrichtung der Säcke zur Abfüllstation gewährleistet ist„
Das Verfahren zur lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß aus dem Stapel zunächst der jeweils außen liegende Sack entnommen und darauf aus der im wesentlichen horizontalen, Lage in eine im wesentlichen vertikale ■ Lage überführt wird, daß der Sack dann in der im wesentlichen vertikalen Lage in eine Stellung überführt wird, in der seine Öffnung etwa horizontal verläuft, wobei die Sackwände in der Nähe der Sacköffnung voneinander entfernt und die Sacköffnung m~.it der Auslauf öffnung eines Fülltrichters oder dergl. ausgerichtet wird, und daß der Sack in dieser Abfüllstellung wenigstens für die zu seiner Füllung erforderliche Zeit gehalten, gefüllt und schließlich der gefüllte Sack abgefördert und gegebenenfalls weitere Arbeitsgängen unterzogen wird.
Die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zeichnet sich erfindungsgemäß aus durch Einrichtungen zu Überführung des äußersten Sackes aus einem Sackstapel aus im we-
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sentliehen horizontaler Lage in eine im wesentlichen vertikale Lage; Einrichtungen zur Überführung des Sacks in diese senkrechte Lage in eine Position, in der die Sacköffnung horizontal angeordnet ist; eine Vorrichtung zur Spreizung der Sackwände in der Nähe der Sacköffnung während der zweiten Überführungsbewegung und durch eine Halterungsvorrichtung zur Halterung des Sackes mit der Sacköffnung am Auslaufstutzen eines Fülltrichters, wobei die Überführungseinrichtung mit der Halterungsvorrichtung für den Sack gekoppelt sind*. Die erfindungsge-r mäße Vorrichtung weist also Überführungseinrichtungen auf, die vorzugsweise um entsprechende Achsen verschwenkbar,angeordnete Arme aufweist, an denen gesteuert an eine geeignete irnterdruckquelle 'anschließbare Halte- und Saugelemente vorgesehen sind.
Diese und weitere Merkmale der Erfindung sind in der folgenden Beschreibung eines Aüsführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert.
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Es zeigen:
Fig. 1 bis 3 eine Seitenansicht, eine Draufsicht und eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung in schematischer Darstellung und
Fig. 4 eine schematische Ansicht der funktionswesentlichen Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung in perspektivischer Darstellung sowie deren Steuerverbi-.ndungen.
Nachstehend wird zunächst auf Fig. 1 bis 3 Be-* zug genommen, die eine Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden Entnahme von Säcken aus Papier, Kunststoff oder anderem beliebigen Material aus einem entsprechenden Sack-Stapel 10 zeigen. Der Stapel 10 ist zweckmäßigerweise von seine Ausrichtung gewährleistenden Elementen 12 umschlossen. Jeder Sack wird einzeln aur unter einem Fülltrichter 14 mit entsprechendem Auslaufstutzen 16 liegenden Abfüllstation überführt, von wo aus die Säcke dann zur Durchführung weiterer Arbeitsgänge, beispielsweise zum Verschließen der Sacköffnung u.dgl. weitergefördert werden. Im dargestellten Fall erfolgt diese Weiterförderung durch ein über Laufrollen 20 geführtes 409886/0344
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Förderband" 18, wobei die Säcke durch, seitliche Führungsleisten 22 geführt sind.
Die dargestellte Vorrichtung arbeitet vollautomatisch und überführt die Säcke einzeln und nacheinander vom Stapel 10 zur Abfüllstation,: wobei zur Füllung des Sackes gleichzeitig die Sacköffnung über den Auslaufstut- : zen 16 des Fülltrichters 14 geschoben wird* Die erwähnte Überführung und das? Auf schieben auf den Auslaufstutz en 16 des Fülltrichters bildet einen ersten Schritt der Sackhandhabung· und zwar seihe erstmalige Entnahme aus einerim wesentlichen horizontalen lage 24 auf der Oberseite des Stapels 10, seine Üperführung in eine vertikale Stellung 24', in der d,er Sack sich unterhalb des AuslaufStutzens 16 des Fülltrichters 1$ befindet und gegebenenfalls auch mit der Mittelachse des Auslauf stutz ens 16 ausgerichtet ist. Anschließend wird der Sack in einer weiteren' Überführungsbewegung unter Beibehaltung seiner vertikalen Stellung so weitergeführt, daß die Saejftöffnung 26 eine mit dem Auslaufstutzen 16 ausgerichtete horizontale Abfüllstellung 24'' einnimmt, wobei die Sacköffnung 26 gleichzeitig
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geöffnet wird, so daß sie über den Auslaufstutzen 16 geschoben werden kann.
Zur Durchführung dieser Arbeitsgänge sind in der Vorrichtung Überführungseinrichtungen vorgesehen, die mit Mitteln für eine zeitweilige Halterung des Sackes kombiniert sind. Die Überführungseinrichtungen weisen um geeignete Achsen verschwenkbar angeordnete Arme auf, die den Sack auf kreisabschnittsförmigen Bahnen führen. Genauer gesagt erfolgt die erste Überführungsbewegung des Sackes aus seiner horizontalen Lage 24 in die vertikale Lage 24* durch mit einer Anzahl geeignet gesteuerter Saugelemente 30 versehene Arme 28, die mit Hilfe einer pneumatischen Kolbenzylindereinheit 32 um eine Achse 34 verschwenkbar sind, die in der oder parallel zu der von dem in die senkrechte Stellung geschwenkten Sack definierten Ebene und vorzugsweise parallel zu den Seitenkanten der Säcke verlaufend angeordnet ist.
Die Überführung des Sackes aus der Lage 24' in die Stellung 24'' erfolgt durch ein Paar
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von Armen 36, 38ivon denen jeder Saugelemente 4-0 aufweist, die in der in Fig. 1 gezeigten Weise im Bereich der Sacköffnung 26 an , den Wänden des Sackes zur Anlage bringbar sind. Die beiden Arme 36 und38 können beispielsweise durch eine Druckluft- Kolbenzylindereinheit 24 betätigt werden, so daß sie rechtwinklig zur vorstehend erwähnten senkrechten Ebene um eine gemeinsame Achse 44 verschwenkt werden. Gleichzeitig mit der Überführungsbewegung führen die Arme 36 und 38 eine z.B. durch die Druckluft - Kolberizylindereinheit 46 gesteuerte Spreizbewegung aus, durch die der Sack geöffnet wird, worauf der geöffnete Sack auf den Auslaufstutzen 16 des Fülltrichters 14 aufgeschoben-wird. Nach Abschluß der Verschwenk- und Spreizbewegung der Arme 36 und 38 ist dann die Sacköffnung nach oben gerichtet. Hierbei ist anzumerken, daß in der dargestellten Ausführungsform der Sack bei der zweiten Überführungsbewegung zwar in der Orientierung um 90° geändert wird, daß es jedoch auch möglich ist, die Orientierung des Sackes während der zweiten Überführungsbewegung beizubehalten, wozu dann d$e Haltemittel und die Arme mit geeigneten Ge-
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- 8 lenken versehen sein müssen.
Sobald der Sack auf den Auflaufstutzen 16 des Fülltrichters 16 aufgezogen ist, --VfLrd er durch ein Paar in geeigneter Weise gesteuerter Klemmelemente 48 und 50iin dieser Position festgehalten, indem die Klemmelemente die Sackwände von außen an die Außenfläche des Auslaufstutzens 16 anpressen und den Sack während der zu seiner Füllung erforderlichen Zeit festhalten. Die Klemmelemente 48 und 50 werden danach entspannt und der Sack fällt auf das Förderband 18 and wird zu gegebenenfalls vorgesehenen weiteren Arbeitsstationen weitergeführt. Den Fig. 1 bis 3 ist weiter zu entnehmen, daß die "Vorrichtung in einem geeignet ausgebildeten Gestell 52 angeordnet ist, das auch ein Schaltoder Steuerpult 54 trägt.
Fig. 4 veranschaulicht « in perspektivischer Darstellung die von den verschiedenen Baugruppen der Vorrichtung ausgeführten Funktionen, wobei auch die Steuerung und die Bewegungsfolge der automatisch gesteuerten
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Baugruppen zu entnehmen ist. In dieser Figur sind die verschiedenen Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen wie in den. vorhergehend beschriebenen Figuren 1 bis 3 bezeichnet. ,
Ausgehend von der Lage, in der sich der Sack noch im Stapel 10 befindet, werden die Arme in die horizontale oder im wesentlichen horizontale Stellung 28 verschwenkt und die zugehörigen Saugelemente 30 werden mit einer Unterdruckvq_uelle verbunden, wobei die Steuerung beispielsweise durch an der WelJlß 34 vorgesehene Steuernocken 56 erfolgt, von denen jeder einen ihm zugeordneten Mikrosehalter 58 betätigt und dadurch einen entsprechenden Stromkreis in der Zentralsteuerung 60 schließt. Alle folgenden Bewegungen und Arbeitsschritte werden in der schon geschilderten Weise periodisch von Steöerunge- Fölgesteuerungs- und Überwachungssystemen gesteuert, die mit auf der Wel3&44 montierten Steuernocken 62 und zugehörigen Mikroschaltern gekoppelt sind. Das Gesamtsteuersystemist in Pig. 4 nur teilweise und sehematisch dargestellt, wobei die einzelnen Bauteile öder gruppen auch anders ausgeführt werden können, 409886/03U
solange sie nur gleiche oder äquivalente Arbeitsfunktio(jen erfüllen, wie sie nachfolgend noch beschrieben werden.
Ist die Entnahme des Sackes aus dem Sackstapel 10 mittels der Saugelemente 30 erfolgt, so wird ein Steuerbefehl zur VerschwenKung der Arme 28 gegeben, wooei der Antrieb von der pneumatischen Kolbenzylindereinheit 32 abgeleitet wird, die in der dargestellten Weise an der Wel]£ 34 angeschlossen ist und die Arme 38 und den Sack in die dargestellte Lage überführen. Nach Erreichen der vertikalen Lage des Sackes bzw. kurz vor Erreichen dieser Stellung erfolgt ein Steuerbefehl, der die Absenkung der Arme 36 und 38 mittels der an der Achse 44 angeschlossenen pneumatischen Kolbenzylindereinheit 42 zur Folge hat, wobei die Kolbenzylindereinheit 46 gleichzeitig so gesteuert wird, daß die Endabschnitte der Arme 36 und 38 einander angehähert werden, um deren Saugelemente beispielsweise in der in Fig. 1 gezeigten Weise in der Nähe der Sacköffnung an den beiden Seiten des Sackes anzusetzen.
Dann bewirkt eine Reihe anschließender Steu-
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- ii -
erbefehle die Beaufschlagung der Saugelemente 4-0 mit Unterdruck und die Abschaltung der Saugelemente 30, so-daß der Sack Ie diglich noch durch die Saugelemente 40 gehalten wird... Nunmehr wird die pneumatische Kolbenzylindereinheit 4-2 betätigt, wo- · durch die Arme 36 und 38 um die Achse 44 ' verschwenkt und gleichzeitig gespreizt werden, so daß die Arme ihre mit 36' und 38· angegebene horizontale Lage erreichen,und der Sack in der Stellung 24'' mit seiner Öffnung auf den Auflaufstutzen 16 des Fülltrichters 14 aufgeschoben ist.
Eine Auslösevorrichtung für die pneumatische Kolbenzylindereinheit 66 veranlaßt das Schließen der Klemmelemente 48 und 50, die den zu füllenden Sack:-"halten., wobei gleichzeitig die Saugelemente 40 abgeschaltet werden. Weitere Steuersysteme bewirken dann ein zeitlich oder auf aridere Weise gesteuertes Öffnen des Verschlusses imAus laufetutzendes Fülltrichters, so daß der Sack mit einer vorbestimmten Menge von Füllgut gefüllt wird, worauf die Klemmelemente und 50 entspannt werden und dadurch der Sack
auf das Förderband 18 abgeworfen wird, 409886/0344 : V - ;
Während des Füllvorgangs des Sackes oder nach dessen Beendigung erfolgt ein Steuerbefehl, der die Betätigung der Kolbenzylindereinheit 32 auslöst, wodurch die Arme 28 wieder in die im wesentlichen horizontale: Stellung 28' zurückgeschwenkt werden und für einen neuen Arbeitstakt bereitstehen.
Es ist darauf hinzuweisen, daß vorstehend lediglich eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben ist, daß jedoch eine Reihe von Abänderungen im Rahmen des Erfindungsgedan·^ kens vorgenommen werden können.
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Claims (13)

  1. Patentansprüche
    /ίο Verfahren zur aufeinanderfolgenden Einzelentnahme von Säcken aus einem Sackstapel und zur Überführung zu einer Abfüllstation und gegebenenfalls weiteren Arbeitsstationen, dadurch g e k e η η ζ e i e h η e t, daß aus dem Stapel zunächst der jeweils außenliegende Sack entnommen und darauf aus der im wesentlichen horizontalen Lage in eine im wesentlichen vertikale Lage überführt wird, daß der Sack dann in der im wesentlichen vertikalen Lage in eine Stellung -überführt wird, in der seine Öffnung etwa horizontal verläuft, wobei die Sackwände in der JJähe der Sacköffnung voneinander entfernt und die Sacköffnung mit der Auslauföffnung eines Fülltrichters oder dergl. ausgerichtet wird, und daß der Sack in dieser Abfüllstellung wenigstens für die zu seiner Füllung erforderliche Zeit gehalten, gefüllt und schließlich der gefüllte Sack abgefördert und gegebenenfalls weiteren Arbeitsgängen unterzogen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge-.; 409886/0344
    kennzeichnet, daß die Überführungsbewegung des Sackes auf kreisabschnittsförmigen Bahnen durchgeführt wird»!..
  3. 3· Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste bzw. zweite kreisabschnittsförmi&e Überführungsbewegung um zwei Achsen durchgeführt wird, von denen die erste Achse in oder parallel zu der vom Sack in der im wesentlichen vertikalen Lage definierten Ebene und die zweite Achse rechtwinklig hierzu angeordnet wird.
  4. 4. Verfahren hach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite kreisabschnittsförmigen Überführungsbewegung im Bereich der Sacköffnung eine senkrecht nach oben gerichtete Komponente erteilt wird.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Entnahme und Überführung von öäcken nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Einrichtung^ 28,30,32) zur Überführung des äußersten Sacks aus einem Sackstapel (10)
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    aus im wesentlichen horizontaler Lage (24). in eine im wesentlichen vertikale Lage (24')j Einrichtungen (36,38,40,42) zur Überführung des Sackes in diese senkrechte Lage in eine Stellung (24''),, in der die Saeköffnung horizontal angeordnet ist; eine Vorrichtung (-46) zur Spreizung der Sackwände in-der Nähe der Sacköffnung während der zweiten Überführungsbewegung und durch eine· Hai— terungsvorrichtung (48,50,66) zur Halterung des Sackes mit- der Sacköffnung am Auslaufstutzen (16) eines Fülltrichters (14), wobei die Überführungseinrichtungen (36,38,40, 4.2) mit der Halt erungs vorrichtung (48,50,66) für den Sack, gekoppelt itad. ■
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch .5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Überführungseinrichtung (28,30,32;36,38,40,42). mit Halteelementen (30,40-) für die "Säcke versehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,; daß die Üb er f ührungs. einrichtungen (28,30,32,36,38,40,42) von
    4 0 9.8-8-6/.0.3-
    zwei Armen (28, 36, 38) gebildet werden, die um zwei Achsen (34»44) schwenkbar angeordnet sind, Ton denen die eine Achse (34) in der oder parallel zu der vom Sack nach der Überführung in die im wesentlichen vertikale Lage (24') bestimmten Ebene und die andere Achse (44) rechtwinklig zu dieser Ebene angeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in oder parallel zur senkrechten Ebene liegende Achse (34) parallel zu einer der beiden Sackseiten verläuft.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den um die rechtwinklig zur im wesentlichen senkrechten Ebene verlaufenden Achse (44) verschweiikbaren Armen (36,38) gleichzeitig die Spreizvorrichtung (46) für die Sacköffnung angeschlossen ist.
  10. 10· Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7,8, oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente als Saug-409886/0344
    elemente (30»40) ausgebildet sind, die anuhd abschaltbar an eine Unterdruckauelle angeschlossen, sind und in Verbindung mit den Armen (28,36,38) zeitlich gesteuert auf eine oder beide Saekwände einwirken.
  11. 11„ Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Armen (28) der ersten Überführungseinrichtung vorgesehenen Saugelemente .(3Q) nur auf eine Saekwand einwirken, während die an den Armen (36,38) der zweiten Überführungseinrichtung vorgesehenen Saugelemente "(.4Q) auf die beiden gegenüberliegenden Sackwände einwirken.
  12. 12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Steuereinrichtungen (56,58,60,62,64) vorgesehen sind, welche die automatische Entnahme und Überführung der einzelnen Säcke steuern.
  13. 13 ο Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen Mittel zur Steuerung der Ausschaltung der an
    409886/0344
    den Armen (28) der ersten Überführungseinrichtung vorgesehenen Halteelemente (30) nach der Einschaltung der an den Armen (36, 38) der zweiten überführungseinrichtung vorgesehenen Halteeleme.nte (40) aufweisen, die in Wirkung treten, bevor die Überführungsbewegung der letzteren einsetzt.
    Pur die Anmelderin
    Patentanwalt//
    409886/0344
    Le er se it e
DE2361037A 1973-07-18 1973-12-07 Vorrichtung zum vollautomatischen Befüllen von Säcken aus Papier, Kunststoffmaterial u.dgl Expired DE2361037C3 (de)

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