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DE236085C - - Google Patents

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Publication number
DE236085C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
osculating
organs
actuator
control
nesting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT236085D
Other languages
English (en)
Publication of DE236085C publication Critical patent/DE236085C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/185Control of temperature with auxiliary non-electric power
    • G05D23/1852Control of temperature with auxiliary non-electric power with sensing element expanding and contracting in response to change of temperature

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 236085 -KLASSE 36/. GRUPPE
in Luftwegen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Dezember 1909 ab.
Es ist häufig wünschenswert, in Luftwegen eine doppelte Regelung anzubringen, im allgemeinen zu dem Zweck, um durch die eine Verstellbarkeit ein für allemal oder für längere Zeiträume die größte Luftmenge zu begrenzen, die zweite, um die Luftmenge nach dem jeweiligen Bedarfe noch weiter herunterregeln zu können.
Um diese doppelte Einstellbarkeit zu erreichen, verwendet man in Luftkanälen meist zwei getrennte Drosselorgane, die hintereinander in den Luftweg eingeschaltet wurden. So verwendete man bei Lüftungsanlagen eine Drosselklappe, die nur mit Steckschlüssel zu bedienen war, oder deren Bedienungsgriff so hoch angebracht war, daß er nur durch die Leiter zugänglich war, und daher von den Rauminsassen im allgemeinen nicht bedient werden konnte. Außerdem pflegte man ein zweites Regelorgan in Gestalt einer Drossel- oder Jalousieklappe so anzubringen, daß die Insassen des Raumes ihn bequem bedienen können. Ähnlich verwendete man in den Zügen von Feuerungsanlagen eine Drosseleinrichtung, die die Luftzufuhr zum Rost regelte, eine zweite Regeleinrichtung — Rauchschieber oder -klappe — wurde in den Weg' zum Schornstein eingebaut. Bei kleineren Kesselanlagen, insbesondere bei .Heizkesseln, wird nicht selten eine der beiden Stellvorrichtungen ,und zwar meist die Luftzuführung zum Rost in bekannter
■ Weise von einem selbsttätigen Regler bedient.
Im folgenden soll nun ein Regelorgan be-
schrieben werden, das die beiden Verstellvorrichtungen organisch so in sich trägt, daß sich die beiden Regelmöglichkeiten in vollkommenerer Weise ergeben, als dies dann der Fall ist, wenn die beiden Verstellvorrichtungen auf verschiedene Querschnitte des zu beeinflussenden Kariales einwirken. Es ist insbesondere an ein Regelorgan gedacht, das der selbsttätigen Zugregelung bei Heizkesseln zu dienen hat, doch ist dasselbe auch ohne selbsttätige Beeinflussung und nicht nur an Zugregelungen, sondern auch in den Luftwegen von Luftheizungen, Lüftungen und ähnlichem verwendbar.
Das Regelorgan soll aus zwei unabhängig voneinander stellbaren Teilen bestehen, die wir des kürzeren Ausdruckes wegen als Schmiegeorgan und als Stellorgan bezeichnen wollen. Das Stellorgan vollführt eine beliebige, im allgemeinen wohl geradlinige, drehende oder parallel geführte Bewegung. Das Schmiegeorgan ist so gestaltet, daß es sich in einer seiner Stellung (Schmiegestellung) der Bewegung der Konturen des Stellorganes anschmiegt. Das Schmiegeorgan ist aber drehbar um eine Achse, die zum Stellorgan so angeordnet ist, daß sie bei einer Stellung des Stellorganes (Nullstellung) das Schmiegeorgan auf alle Fälle in Berührung mit den Konturen des Stellorganes sein läßt.
Diese Anordnung wirkt so, daß das Stellorgan bei seiner Bewegung um so schnellere Querschnittsänderungen veranlaßt, je mehr das Schmiegeorgan aus seiner Schmiegestellung verdreht ist. Man kann die Anordnung auch so wirken lassen, daß das Schmiegeorgan bei seiner Bewegung um so schnellere Querschnittsände-
rungen veranlaßt, je mehr das Stellorgan aus seiner Nullstellung verdreht ist.
Im einzelnen kann die Gestaltung und Anordnung der beiden miteinander zusammenarbeitenden Organe wie folgt wechseln:
das Schmiegeorgan kann am Sitz oder am Stellorgan drehbar befestigt sein. Im letzteren Fall findet die Anschmiegung an die Relativbewegung des Sitzes statt;
ίο die (unter Umständen selbsttätige) Einstellung nach Bedarf kann auf das Sclimiegeorgan oder auf das Stellorgan wirken, während das jeweils andere Organ der Voreinstellung dient; die Bewegung des Stellorganes kann geradlinig oder drehbar erfolgen, unter Umständen auch beliebige Führung, etwa Parallelführung, haben;
Stell- oder Schmiegeorgane können ganz oder teilweise entlastet ausgeführt werden, unter Anwendung der zur Entlastung üblichen Mittel (z. B. Doppelsitzventile, doppelflügelige Drehklappe);
das zu einem Stellorgan gehörige Schmiegeorgan kann aus mehreren Teilen bestehen und diese verschiedenen Teile können, insbesondere wenn das Schmiegeorgan der Voreinstellung dient, unabhängig voneinander bedient werden, so daß eine mehrfache Voreinstellung erzielt wird.
Aus der großen Zahl der hiernach möglichen Bauarten sind in Fig. 1 bis 4 einige Ausführungsformen dargestellt, die die eben aufgezählten
Unterschiede erkennen lassen.
In Fig. ι ist α ein selbsttätiger Druckregler bekannter Bauart, der durch eine Kette b, deren Länge bei c einstellbar ist, auf ein Stellorgan d in der Luftleitung e wirkt, f, g, h und eine in der Figur nicht sichtbare, weil vor dem Papier befindliche Klappe i stellen die Schmiegeorgane dar. Die Schmiegeorgane f und g können durch Drehen der mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Schraubenspindel k in ihrer Neigung verändert werden, eine weitere Schraubenspindel I betätigt in gleicher Weise die Schmiegeorgane h und i unabhängig von den anderen. Man erkennt nun, daß der Luftweg bei der Bewegung des Stellorgans dann nur sehr langsam vergrößert wird, wenn die Schmiegeorgane f, g, h, i fast senkrecht stehen; auch die größte Öffnung ist dann, vorausgesetzt natürlich, daß das Stellorgan d sich niemals zu weit nach unten bewegt, nur eine mäßige. Wenn jedoch die Schmiegeorgane stark geneigt sind, so wird bei einer bestimmten Abwärtsbewegung des Stellorganes d ein größerer Querschnitt freigegeben. Daß die Verstellung der Schmiegeorgane je paarweise getrennt erfolgen kann, ist zweckmäßig, um vielleicht mit der einen Spindel die Feuerung ein für allemal voreinzustellen und um sie mit der anderen jedesmal für den Tag- und Nachtbetrieb einzustellen. Bedarf man der getrennten Einstellung nicht, so braucht man nur die beiden Spindeln h und I durch Kegeltrieb zu kuppeln oder irgendeine andere Einrichtung zur gemeinsamen Bewegung aller vier Schmiegeorgane zu treffen.
Eine andere Anordnung zeigt Fig. 2, bei der keine selbsttätige Beeinflussung angenommen ist; e ist der Luftweg zum Rost, zu dem die Luftzufuhr durch Bedienung des Stellorganes d und des Schmiegeorganes f geregelt werden kann. Die Stellung des Stellorganes kann durch Stifte in einer Lochreihe gesichert werden.
In Fig. 3 ist das Stellorgan als zweiflügelige Drosselklappe ausgebildet und ist daher entlastet. Es sind deshalb zwei Schmiegeorgane f und g ausgeführt worden, die entweder getrennt betätigt werden können, die aber in der Figur als durch ein Koppelglied k miteinander verbunden und durch einen Handgriff m gemein- sam einzustellen sind.
In Fig. 4 ist der Fall dargestellt, daß das Schmiegeorgan am Stellorgan befestigt ist, und daß die Anschmiegung an die Relativbewegung des Sitzes r erfolgt. Das Ganze ist an einem Rahmen befestigt, der in die Wand eines Luftkanales e eingemauert werden kann, d ist das Stellorgan, um eine Achse η drehbar, die im Rahmen gelagert ist. f ist das Schmiegeorgan, drehbar um eine Achse am freien Ende des Stellorganes. Durch Aufwickeln einer Kette k auf die Drehachse η oder vielmehr auf eine besondere, durch die hohle Drehachse η hindurchgesteckte Welle 0 kann man das Schmiegeorgan dem Stellorgan d mehr oder weniger nähern, entgegen der Kraft einer Feder -p., die beide auseinanderspreizt. Je weiter man das Schmiegeorgan aus seiner punktiert gezeichneten Schmiegestellung verdreht hat; desto größere öffnungen sind einer bestimmten Verdrehung des Stellorganes d zugeordnet, oder umgekehrt, je mehr d aus seiner (wagerechten) Nullstellung verdreht ist, desto größere öffnungen gehören zu einer bestimmten Verdrehung der Welle. 0. Es ist natürlich, daß die Welle 0 und die Achse η jede für sich von außen bedient werden können.
Durch die Verwendung des beschriebenen Drosselorganes ist man in der Lage, die beiden Einstellungsmöglichkeiten, nämlich die Voreinstellung und die Einstellung nach Bedarf, auf den gleichen Querschnitt wirken zu lassen, statt daß sie bisher durchweg in eingangs beschriebener Weise auf verschiedene Querschnitte einwirkte. Man erreicht dadurch eine bessere Regelung, weil bekanntlich die Regelung nach Bedarf über einen großen.Teil des Hubes fast unwirksam und während des übrigen Teiles des Hubes wenig feinfühlig ist, wenn man die Voreinstellung auf einen anderen Querschnitt einwirken läßt und dadurch den Anfangswiderstand des Kanalzuges vergrößert.
Besonders groß ist dieser Vorteil bei selbsttätiger Regelung des einen der zusammenwirkenden Organe, weil dann die selbsttätige Regelung feinfühliger wird und weil man durch Bedienung der Voreinstellung die statischen Verhältnisse der Regelung beliebig ändern kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ίο i. Mehrfach verstellbares Regelorgan zur
    handbetätigten oder selbsttätigen Regelung in Luftwegen, gekennzeichnet durch das Zusammenwirken von einem oder mehreren be- oder entlastet auszuführenden Stell-Organen mit einem oder mehreren Schmiegeorganen, wobei sich die Schmiegeorgane in einer ihrer Stellungen (Schmiegestellung) der von den Konturen des zugehörigen Stellorganes bei der Bewegung (geradliniger, Dreh-, Parallelbewegung) beschriebenen Fläche anschmiegen, während die Bewegung des Schmiegeorganes eine Drehbewegung um eine Achse ist, die zum Stellorgan so liegt, daß das Schmiegeorgan bei einer Stellung des Stellorganes (Nullstellung) auf alle Fälle ganz oder annähernd in Berührung mit den Konturen des Stellorganes bleibt.
  2. 2. Mehrfach verstellbares Regelorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Schmiegeorgane an dem oder den Stellorganen befestigt sind, wobei dann die Anschmiegung in der Schmiegestellung an die Relativbewegung des Sitzes zu erfolgen hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT236085D Active DE236085C (de)

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