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DE2360621A1 - Steuersystem fuer brennkraftmaschinen - Google Patents

Steuersystem fuer brennkraftmaschinen

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Publication number
DE2360621A1
DE2360621A1 DE2360621A DE2360621A DE2360621A1 DE 2360621 A1 DE2360621 A1 DE 2360621A1 DE 2360621 A DE2360621 A DE 2360621A DE 2360621 A DE2360621 A DE 2360621A DE 2360621 A1 DE2360621 A1 DE 2360621A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
fuel
detector
mixture
fuel ratio
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2360621A
Other languages
English (en)
Inventor
Hisanori Kobayashi
Norio Omori
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Denso Corp
Original Assignee
NipponDenso Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NipponDenso Co Ltd filed Critical NipponDenso Co Ltd
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Pending legal-status Critical Current

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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M23/00Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture
    • F02M23/04Apparatus for adding secondary air to fuel-air mixture with automatic control
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D35/00Controlling engines, dependent on conditions exterior or interior to engines, not otherwise provided for
    • F02D35/0015Controlling engines, dependent on conditions exterior or interior to engines, not otherwise provided for using exhaust gas sensors
    • F02D35/0023Controlling air supply
    • F02D35/003Controlling air supply by means of by-pass passages
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/09Other ways of controlling
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)

Description

  • Steuersystem für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Steuersystem für Brennkraftmaschinen und insbesondere auf eine Brennkraftmaschine mit Fremdzündung.
  • Bei bekannten Brennkraftmaschinen vorbeschriebener Art ist es bekannt, daß das Mischungsverhältnis zwischen Luft und Brennstoff, wie sie den Maschinenzylindernzugeführt werden, eine erhebliche Wirkung auf die Zündung und Verbrennung des Gemisches als auch auf die Zusammensetzung der Abgase hat; aus diesem Grunde sind zahlreiche Versuche unternommen worden, das Mischungsverhältnis des Luft-Brennstoffgemisches (im folgenden als Gemisch bezeichnet), wie es der Maschine zugeführt wird, genauestens zu steuern, d. h. also das Mischungsverhältnis von Luft zu Brennstoff. Hierzu gehören nicht nur die Anstrengungen zu verbesserter Genauigkeit der Bestandteile von Vergasern und die Anordnung einer vergrößerten Anzahl von Einstellmöglichkeiten sondern auch die Versuche zur Verwirklichung einer genaueren Messung der durch die Maschinen angesaugten Luftmenge sowie die Entwicklung von entsprechend genauen Brennstoffdosierverfahren zur Verwendung bei Einspritz-Brennstoffördersystemen.
  • Alle diese Verfahren sind ausgelegt für die Verbesserung der Genauigkeit der Dosierung der der Maschine zugeführten Menge an Luft und Brennstoff, so daß man kaum sagen kann, daß diese Methoden stets unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen wie Änderungen im Druck, in der Temperatur und in der Feuchtigkeit der Atmosphäre zufriedenstellend arbeiten.
  • Ferner läßt sich nicht bestätigen, daß bezüglich der Brennstoffmenge zufriedenstellende Dosierung gewährleistet werden kar.n, indem man jeglichen Anderungen im theoretischen Luft-Brennstoffverhältnis rechnung trägt, die sich aus Vriationen im spezifischen Gewicht des Brennstoffs, im Luftehat im Brennstoff und in der Brennstoff zusammensetzung ergeben.
  • Ein System, welches allen diesen Anforderungen technisch gerecht werden würde,würde außerordentlich teuer und kompliziert sein, so daß es für Brennstoffsysteme bei Brennkraftmaschinen ungeeignet ist, wie sie heutzutage weitgehend benutzt werden.
  • Unter Berücksichtigung der vorbeschriebenen Nachteile ist es Aufgabe der Erfindung, ein Steuersystem für Brennkraftmaschinen zu schaffen, bei dem die Stärke eines einer Maschine zugeführten Gemisches unter vorbestimmten Bedingungen gesteuert wird und alle vorbeschriebenen Fluktuationsfaktoren berücksichtigt werden.
  • Das Steuersystem nach der Erfindung hat unter anderem folgenden Vorteil: Der Zustand der Maschinenabgase wird durch einen Detektor ermittelt; weicht dieser Zustand von einem vorbestimmten Zustand ab, wird also das der Maschine zugeführte Luft-Brennstoffverhältnis des Gemisches größer oder kleiner als ein vorbestimmter Wert, wird die bffnungsdauer eines elektromagnetischen Ventils in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal des.Detektors relativ lang oder kurz, während.
  • ein Luftsteuerventil, das in Abhängigkeit vom Druck in der Ansaugleitung wirksam wird, die Fläche A eines Luftkanals vermindert, wenn ein Druckunterschied P zwischen der Atmosphäre und-dem Ansaugleitungsdruck groß ist und die Fläche A vergrößert, wenn die Druckdifferenz # P klein ist; die Fläche A kann in Abhängigkeit vom Ansaugleitungsdruck in der Weise variiert werden, daß während zahlreicher Maschinenbetriebsbedingungen im Bereich von leichter Belastung bis hoher Belastung die richte Luftmenge zugeführt werden kann, um das Luft-Brennstoffverhältnis des Gemisches auf einem vorbestimmten Wert zu halten, ohne daß irgendeine beträchtliche Variierung in der öffnungsdauer des elektromagnetischen Ventils oder in der Dauer des Ventilbetätigungsimpulse notwendig ist, d. h. also innerhalb eines praktikablen Bereiches der Werte für die OfEnungsdauer des elektromagnetischen Ventils, wodurch das Ziel der Erfindung erreicht wird, d. h.
  • die Steuerung des einer Maschine zugeführten Luft-Brennstoffverhältnisses des Gemisches auf einen vorbestimmten Wert.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Fig. 1 ist eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Steuersystems für eine Brennkraftmaschine; Fig. 2 zeigt ein charakteristisches Diagramm des bei der Ausführungsform nach Fig. 1 verwendeten Detektors; Fig. 3 ist ein charakteristisches Diagramm, das die Beziehung zwischen der Luftkanalfläche des Luftsteuerventils der Ausführungsform nach Fig. 1 und dem Druckunterschied zwischen dem Atmosphärendruck und dem Ansaugleitungsdruck zeigt; Fig. 4 ist ein Schaltplan für die elektrische Schaltung gemäß Fig. 1.
  • In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Teil einer Maschinenkurbelwelle, an die eine Verbindungsstange oder Pleuelstange 2 angeschlossen ist, auf der ein Kolben 3 sitzt.
  • Ein Zylinderkopf 4 besitzt für jeden Zylinder ein Einlassventil 5 und ein Auslassventil 6, die jeweils den Durchgang einer Ansaugöffnung 7 und einer Auslassöffnung 8 öffnen und schließen. Eine Ansaugleitung 9 ist an den Zylinderkopf 4 angeschlossen; an einem Ende der Ansaugleitung 9 befindet sich ein Vergaser 10. Das andere Ende des Vergasers das nicht an die Ansaugleitung 9 angeschlossen'ist, liefert über einen Luftfilter 11 der Maschine Luft. An einem Abschnitt des Zylinderkopfs 4 ist eine Abgasleitung 12 angeschlossen9 so daß die Arbeitsgase der Maschine über Auslassventile @ und.
  • Auslassöffnungen 8 in der Abgasleitung'12 gesammelt werden, von wo sie aus zur Außenseite der Maschine abgegeben werden In einem Abschnitt der Abgasleitung 12 befindet sich ein Detektor 13, der de Zusammensetzung der Abgase ermittelt; der Ausgang dieses Detektor wird als ein elektrisches Signal über eine elektrische Leitung 14 an eine elektrische Schaltung 15 geliefert (der Schaltungsaufbau wird später erläutert).
  • Der Ausgang der elektrischen@Schaltung 15 führt zu einem elektromagnetischen Ventil 17, und zwar über eine elektrische Leitung 16. Um einen Schieber 18 des elektromagnetischen Ventils 17 ist eine Spule 19 gewickelt, wobei deren eines Ende bei 20 elektrisch nach außen geführt ist. Das Bezugszeichen 21 bezeichnet einen Federsatz @ der mit einem Luftkanal 21' in seiner Mitte versehen ist. Ein Stößel 22 wird durch eine Feder 23 beansprucht und wirkt über eine Ventilplatte 24 gegen einen Ventilsitz 18', der in einem Abschnitt des Schiebers 18 ausgebildet ist, wobei ein Kanal 18" geschlossen- wird, wenn der Stößel 22 entregt wird. Das Bezugszeichen 25 bezeichnet eine Luftleitung, die den Luftfilter 11 und den Kanal 18" verbindet; mit 26 ist ein Luftsteuerventil bezeichnet, während das Bezugszeichen 27 für einen Zylinder des Luftsteuerventils gilt, in dem ein Kolben 28 hermetisch abgeschlossen und verschiebbar sitzt. Der Kolben 28 ist mit einem Zentralabschnitt 28' versehen, der einen kleineren Druchmesser hat und Schultern 28" und 28"' gemäß Fig. 1 liefert; das eine Ende des Kolbens ist an eine Verbindungsstange 28 angeschlossen.
  • Mit einem Ende einer Verbindungsstange 32 ist eine Membran 30 zusammen mit einer Federhalteplatte 31 verbunden; das andere Ende der Verbindungsstange 32 ist über ein Kugelgelenk 33 mit dem anderen Ende der Stange 29 verbunden Das Bezugszeichen 34 bezeichnet eine Druckfeder; an den Zylinder 27 ist ein Gehäuse 35 angeschlossen, und zwar zusammen mit dem Umfangsabschnitt der Membran 30. Das Bezugszeichen 36 bezeichnet eine Luftleitung" die die Maschinensaugleitung und eine Federkammer 37 verbindet; Bezugszeichen 38 und 39 bezeichnen kleine, in dem Zylinder 27 ausgebildete Löcher, während mit 40 eine Luftsteueröffnung bezeichnet ist, deren Steuerfläche von dem Teil gebildet wird, der nicht durch den Kolben 28 geschlossen wird. Die Relatiarlagen von Luftsteueröffnung 40 und Kolben 28 variieren in Abhängigkeit der Fläche der Membran 30 , der Federkonstanten der Druckfeder 34 und dem Ansaugleitungsdruck; sie sind gemäß nachfolgender Beschreibung ausgelegt. Das Bezugszeichen 41 bezeichnet ein Loch das in dem Teil des zylinders 27 vorgesehen ist, der stets mit dem Zentralabschnitt 28' des Kolbens 28 fluchtet, und zwar unabhängig von der Lage des Kolbens Das Bezugszeichen 42 und 43 bezeichnen Luftleitungen. Die Querschnittsfläche des Luftkanals, der durch die Luftleitung 25, den Kanal is, den Luftkanal 21', die Luftleitung 43 und die Kombination aus dem Zentralabschnitt 28' des Kolbens 28 und den Zylinder 27 gebildet wirt wird so gewählt, daß sie nicht kleiner als die maximale Luftkanalfläche oder Luftdurchtrittsfläche der Luftsteueröffnung 40.
  • Die vorbeschriebene Ausführungsform arbeitet in der folgenden Weise. Der Vergaser 10 nimmt die gewöhnliche Brennstoffdosierung vor, und es liegt im Vergleich mit bekannten Vergasern nichts weiter ungewöhnliches vor; er wird in einer solchen Weise eingestellt, daß die Steuerung zu einem Gemischverhältnis von Luft und Brennstoff führt, bei dem die Brennstoffmenge auf der etwas angereicherten Seite gehalten wird und die gewöhnliche Primärluft mit dem entsprechenden Brennstoff im Vergaser 10 zur Zuführung zur Maschine gemischt wird. Nach Beendung der Verbrennung in der Maschine werden die ausgestoßenen Gase über die Auslassventile 6 in der Abgasleitung 12 gesamme7t3 von des sie zur Atmosphäre abströmen. In diesem Falle wird der Zustand der Abgase durch den Detektor 13 erfühlt, der in der Abgasleitung 12 sitzt.
  • Bei dieser der Erläuterung dienenden Ausführungsform besteht der Detektor 13 aus Zirkondioxid; es ist bekannt, daß dann, wenn ein Detektor eine Zirkondioxidelektrode in Verbindung mit Platin aufweist, seine Charakteristik abrupt in Abhängigkeit von der Sauerstoffkonzentration in den Abgasen gemäß Fig. 2 verändert wird, und zwar infolge der kombinierten Wirkung aus katalytischem Effekt des Platins und der Sauerstoffkonzentrationsfühlfähigkeit des Zirkondioxids; der Messpunkt, bei dem die Konzentration von Sauerstoff in den Abgasen plötzlich wechselt entspricht angenähert dem theoretischen Luft-Brennstoffverhältnis. In Fig. 2 bezeichnet die X-X'-Achse das Luft-Brennstoffverhältnis und die Y-Achse die Ausgang spannung des Detektors 13. Wo die Maschine stets mit dem theoretischen Luft-Brennstoffverhältnis betrieben werden muß, kann die Charakteristik dieses Detektors von gutem praktischen Wert für diesen Zweck sein. Der elektrische Ausgang des Detektors 13 wird durch die elektrische Schaltung 15 verstärkt, wo festgelegt wird, ob die abgetasteten Abgase reicher an Brennstoff sind als dem theoretlschen Luft-Brennstoffverhältnis entspricht. Wenn das Gemisch reicher an Brennstoff ist, d. h. wenn die Ausgangsspannung des Detektors 13 hoch ist, werden Ventilbetätigungsimpulse mit großer Zeitdauer über die elektrische Leitung 16 an das elektromagnetische Ventil 17 gegeben, und zwar sychron mit der Drehung der Maschine z. B.
  • Die Fig. 4 zeigt einen exemplarischen Verdrahtungsplan der elektrischen Schaltung 15; das Symbol B bezeichnet Kontakte, die mit den Umdrehungen -der Maschine synchronidert sind, so daß diese Kontakte geerdet werden, wenn sie sychron mit dem Umlauf der Maschine geschlossen werden. Sind die Kontakte geschlossen, wird ein Transistor Tr1 gesperrt und ein Transistor Tr2 durchgeschaltet. In Antwort auf das Ausgangssignal des Transistors Tr2 wird der Ausgang eines NAND-Gatters 2 in einem Flip-Flop FF1 auf "1" gesetzt und der Ausgang eines NAND-Gattcrs 1 auf "0" gesetzt. Gleichzeitig wird ein Ausgangstransistor Tr4 gesperrt, so daß von der elektrischen Schaltung 15 über die elektrische Leitung 16 gemäß Fig. 1 dem elektromagnetischen Ventil 17 ein Strom zugeführt wird.
  • Bezeichnet man die Ausgangsspannung des Detektors 13 mit V und repräsentlert V0 eine Bezugsspannung, dann ergibt sich die Ausgangsspannung eines Differentialverstärkers DA 1 zu V1 - (V-Vo) KR2/R1, wenn die vorgenannten Spannungen an die jeweiligen Eingänge eines Betriebsverstärkers 100 eines Diffefltialverstärkers DA 1 gemäß Fig 4 angelegt werden. So kann durch geeignete Wahl des Wertes von K eine-Spannung erhalten werden, die proportional zu V-Vo ist. Der Ausgang des Differentialverstärkers DA 1 wird zweckmäßig durch die Widerstände R3 und R geteilt und dann an einen Integrator geliefert, der einen Betriebsverstärker 101, einen Kondensator C1 und einen Transistor Tr3 besitzt. In diesem Falle sind die Werte der Widerstände R3 und R4 so gewählt, daß die abgegriffene Spannung einen negativen Wert hat. Am Ausgang des Betriebsverstärkers oder Operationsverstärkers 101 wird ein Sägezahnsignal erzeugt, daß proportional zum Wert von V-VO ist.
  • Dieses Ausgangssignal wird an einen Komparator 102 angelegt, in dem es mit einer vorgegebenen Spannung Vref verglichen wird. Übersteigt die Ausgangsspannung des Operationsverstärkers 101 die vorgegebene Spannung Vref, wechselt der Ausgang des Komparators 102 auf "O". Der Ausgang des Komparators 102 geht an den Expanderanschluß des NAND-Gatters 1 , so daß der Ausgang des NAND-Gatters 1 auf "1" wechselt und der Ausgangstransistor Tr4 durchgeschaltet wird, um die Zufuhr von Strom zum elektromagnetischen Ventil 17 in-Fig. 1 zu unterbrechen. In dem Augenblick, zu dem der Ausgang des NAND-Gatters 1 des Flip-Flop FF1 nach "1" wechselt, wird der Transistor T) durchgeschaltet, um den Kondensator C1 zu entladen und die Bildung des nächsten Säge zahnes von Null Potential auszulösen.
  • Bezeichnet man die Sperrzeit des Ausgangstransistors TrIi mit T, erhält man durch wiederholen des vorbeschriebenen Vorgangs durch die elektrische Schaltung 15 in Abhängigkeit vom Wert von V-V0 Impulse mit einer Impulslänge T, , die mit der Drehzahl der Maschine synchron sinds wodurch die Impuls länge oder Impulsweite T vergrößert wird, um die Dauer der Öffnung des elektromagnetischen Ventils 17 zu vergrößern, wenn das Luft-Brennstoffverhältnis niedrig ist, d.h. wenn der Ausgang des Detektors 13 hoch ist; demgegenüber wird die Impulsweite T vermindert, wenn der Ausgang des Detektors 13 niedrig ist und Wert von V-V0 negativ ist Wenn die Maschinenabgase reicher an Brennstoff im Vergleich mit einem vorbestimmten Luft-Brennstoffverhältnis sind, werden liiipulse mit relativ großer Impulsweite an das elektromagnetische Ventil 17 geliefert, sodaß der Stößel 22 gegen die Kraft der Feder 13 von dem Ventilsitz 18' abgehoben wird so daß die Ventilplatte 24 vom Ventilsitz 18' getrennt ist und der Kanal 18" geöffnet wird, so daß Luft vom Luftfilter 11 über den Kanal 18" und den Luftkanal 21' zur Luftsteueröffnung 40 gelangt. Wird die Dauer der oeffnung des elektromagnetischen Ventils 17 mit T bezeichnet, die DUrchtrittsfläche der Luft durch die Luftsteueröffnung 40 mit A und der Druckunterschied zwischen der Atmosphäre und dem Ansaugleitungsdruck mit a P, so ergibt sich die Luftmenge Q, die für jedes Öffnen des elektromagnetischen Ventils 17 zugeführt wird, zu In diesem Fall wird jedoch der Vergaser 10 so eingestellt, daß er das Gemisch mit Bezug auf den Brennstoff etwas reicher hält, wie es zuvor erwähnt wurde. Damit das Gemisch mit Hilfe der Luft auf ein vorbestimmtes Luft-Brennstoffverhältnis verdünnt werden kann, ist es notwendig, daß eine kleinere Luftmenge bei geringer Maschinenbelastung zugeführt wird, d.h. wenn der Druckunterschied hP hoch ist, während eine größere Luftmenge bei hohen Maschinenbelastungen zugeführt wird, d.h. wenn die Druckdifferenz » gering ist. Mit Bezug auf die Begrenzung der Dauer T der öffnung des elektromagnetischen Ventils 17 - wenn es sychron mit der Maschine geöffnet und geschlossen wird - entspricht einer Umdrehung der Maschine bei einer Drehzahl von z.B. 6000 Upm lOms,so daß die maximale für das öffnen des elektromagnetischen Ventils 17 verfügbare Zeit lOms beträgt. Mit Rücksicht auf die Trägheit der bewegten Teile des elektromagnetischen Ventils 17, auf eine Verzögerung im Stromfluß usw. liegt die minimale Steuerzeit für ein solches elektromagnetisches Ventil, daß noch gewöhnlich gestaltet werden kann, in der Größenordnung von 2ms. Ist der Wert der Fläche A der vorbeschriebenen Gleichung festgelegt, ist es mit Rücksicht auf diese Begrenzungen unmöglich, die richtige Luftmenge über alle Betriebsbedingungen der Maschine durch variieren der Dauer von T der öffnung des elektromagnetischen Ventils 17 zu erhalten. Diese Schwierigkeit wird erfindungsgemäß dadurch überwunden, daß die Durchgangsfläche A für die Luft durch die Luftsteueröffnung 40 in Abhängigkeit von der Druckdifferenz aP zwischen der Atmosphäre und dem Ansaugleitungsdruck gemäß Fig. 3 variiert wird, Auf diese Weise kann der erforderliche Variationsbereich in der Dauer der öffnung des elektromagnetischen Ventils 17 durch gewöhnliche und übliche Auslegung erreicht werden. Dies bedeutet mit anderen Worten, daß bei hoher Druckdifferenz #P der Ansaugleitungsdruck in die Federkammer 27 geleitet wird, um die Fläche A zu reduzieren, so daß die Membran 30 den Kolben 28 in Richtung des Pfeils u der Zeichnung gegen die Kraft der Druckfeder 34 bewegt, wodurch die durch die Schulter 28' und die öffnung 40 de-finierte Fläche A auf den erwünschten Wert reduziert wird. Wenn demgegenüber die Druckdifferenz AF gering ist, wird der Kolben 28 in die Gegenrichtung zur Richtung des Pfeils u bewegt, um die Fläche A zu vergrößern, die durch die Schulter 28" des Kolbens 28 und die öffnung 40 definiert wird.
  • Werden die Abgase der Maschine schwächer als das vorbestimmte-Luft-Brennstoffverhältnis, wird die Dauer der öffnung des elektromagnetischen Ventils 17 relativ kurz, so daß die Luftmenge für das Verdünnen des im Vergaser 10 bereilteten. Gemisches vermindert wird, um ein vorbestimmtes Luft-Brennstoffverhältnis zu erhalten.
  • Aus der Vorbeschreibung ergibt sich, daß die Konzentration an in den Abgasen enthaltenem Sauerstoff ermittelt wird, wobei dann, wenn das Gemisch an Brennstoff reicher ist als ein vorbestimmtes Luft-Brennstoffverhältnis, die Dauer der öffnung des'elektromagnetischen Ventils 17 relativ lang gewählt wird, um die getrennt vom Vergaser 10 angesaugte Luftmenge zu vergrößern und auf diese Weide das reiche Gemisch zu verdünnen; zeigen jedoch die Abgase, daß das Gemisch schwach im Brennstoff ist, wird die öffnungsdauer des elektromagnetischen Ventils 17 vermindert, um die für das Verdünnen des Gemisches bestimmte Luftmenge zu verkleinern und dadurch das Luft-Brennstoffverhältnis zu vergrößern-. Auf diese Weise kann das Luft-Brennstoffverhältnis auf der Ansaugseite der Maschine steht auf optimalen Wert gehalten werden, und zwar in Abhängigkeit mit der erfühlten Konzentration an Sauerstoff in den Abgasen der Maschine.
  • Die Erfindung liefert somit ein Steuersystem für eine Brennkraftmaschine, bei der der Zustand der Abgase der Brennkraftmaschine durch einen Detektor erfühlt wird; weicht der Zustand der Abgase von dem vorbestimmten Zustand ab, wird die öffnungsdauer eines elektromagnetischen Ventils in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal. des Detektors gesteuert und gleichzeitig die Luftdurchgangsfläche eines parallel zum Vergaser liegenden Wegs mit Hilfe eines Luftsteuerventils gesteuert, daß in Abhängigkeit vom Druck in der Ansaugleitung betätigt wird, wodurch das Luft-Brennstoffverhältnis des der Maschine zuzuführenden Gemisches auf einen vorbestimmten Wert gesteuert wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche
    0Steuersystem für eine Brennkraftmaschine mit Fremdzündung und einem Vergaser zur Erzeugung eines Gemisches, daß im Brennstoff etwas mehr angereichert ist als das richtige Luft-Brennstoffverhältnis, gekennzeichnet durch eine parallel zum Vergaser (10) liegenden Weg (25, 18", 21', 40, 42), ein Luftsteuerventil (26), daR in diesem Weg liegt und in Abhängigkeit vom Ansaugleitungsdruck der Maschine betätigbar ist, um die Luftdurchtrittsfläche dieses Wegs zu variieren, einen Detektor (13) für das Erfühlen des Luft- Brennstoffverhältnisses eines der Maschine zugeführten Gemisches und durch ein elektromagnetisches Ventil (17), daß in diesem Weg untergebracht ist und in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal des Detektors (13) betätigbar ist, wodurch Luft zugeführt wird, um ein Gemisch für die Maschine mit optimalem Luft-Brennstoffverhältnis zu erhalten.
  2. 2. Steuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftsteuerventil (26) eine den Ansaugleitungsunterdruck erfühlende Detektoreinrichtung mit einer Membrane (30) aufweist, ferner einen mit der Detektoreinrichtun verbundenen Kolben (28) sowie eine Luftsteueröffnung (40) mit einer Öffnungsfläche, die in Abhängigkeit von der Bewegung des-Kolbens-variabel ist.
    L e e r s e i t e
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