DE2360538A1 - Rohrdurchtritt fuer geneigte daecher - Google Patents
Rohrdurchtritt fuer geneigte daecherInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/14—Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof
- E04D13/147—Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs
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Description
Anmelder: Oskar Fleck, 4354- Datteln, Industriestr. 12
NACHGEREICHT
J Rohrdurchtritt für geneigte Dächer
Die Erfindung betrifft einen Rohrdurchtritt für geneigte Dächer. -_ "
Bekannte Rohrdurchtritte werden hergestellt, indem in
eine G-rundplatte eine Öffnung geschnitten wird, durch
die ein Rohr zu stecken ist. Das Rohr wird in seinem
Hantelbereich gegenüber der Grundplatte abgedichtet,z.B.
verschweißt. Diese Art von Rohrdurchtritten hat den Fachteil,
daß eine Abdichtung zwischen Rohrmantel und Grundplatte oft nur sehr schwer zu erreichen"ist. Weiterhin
erfordert die Montage besonders ausgebildete Fachkräfte,
die auf dem Dach arbeiten müssen, da eine genaue. Anpassung des Rohres an die erforderliche Schräge der Grundplatte
sonst nur schwer genau einzustellen ist.
Zwar ist schon versucht worden, in eine Grundplatte ein
Kugelgelenk mit einem Ansatzstutzen einzubauen, jedoch
hat diese Ausführungsform den Eaehteil, daß sie relativ
aufwendig ist und nur kleinere Rohrdurchmesser zuläßt, da der Krümmungsradius der Kugel durch die Abmessungen
der Grundplatte auf ein kleines Maß begrenzt ist.
Es stellt sich damit die Aufgabe, einen Rohrdurchtritt
zu schaffen, bei dem eine einfache, und trotzdem absolut
dichte und gefahrlose Montage möglich ist, der aber wei-;
509825/0028
terhin ermöglicht, daß auch Rohre größeren Durchmessers,
z.B. Entlüftungsrohre mit zentralgeführtem Abgasrohr durch einen Rohrdurchtritt geführt werden können.
Weiterhin soll möglich sein, das ganze Bauteil weitgehend aus Kunststoff herzustellen und es in einfacher
Weise an die Pfannendeckung eines geneigten Daches an.-zugleichen.
■·
Diese Aufgaben werden durch einen Rohrdurchtritt für geneigte Dächer gelöst, der eine Grundplatte mit einem
kastenförmigen, nach oben und unten offenen Aufsatz besitzt,
dessen Mantelflächen■im wesentlichen einen Zylindersektor
umschließen« Der Rohrdurchtritt besitzt weiterhin einen Deckel mit einer im wesentlichen geschlossenen
Oberseite, der schwenkbar über den Aufsatz gestülpt ist, und in dessen Oberseite eine Öffnung vorgesehen ist,
durch die ein ein- oder mehrteiliges Rohr zu führen ist„ Der neue Rohrdurchtritt besitzt demnach zwei gegeneinander
schwenkbare Teile, nämlich einen festen Aufsatz und einen Deckel. Der Deckel kann entsprechend der Dachneigung in
eine Stellung geschwenkt werden, wo das Rohr genau senkrecht zur Erdoberfläche oder in einem beliebigen Winkel
zur Dachneigung geführt werden kann.
Um das Durchführen des Rohres zu erleichtern, ist an der
Oberseite des Deckels ein Aufsteckkranz vorgesehen, über den ein Rohr gesteckt bzwo in den ein Rohrteil von unten
hineingeführt werden kann» Zur Anpassung an verschiedene
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vorkommende Rohrdurchmesser wird vorgeschlagen, den Kr.anz
aus mehreren, sich von der Grundplatte weg verjüngenden Elementen zusammenzusetzen,, Das-aufzusteckende Rohr kann
jeweils bis zu dem passenden Kranzelement aufgeschoben
werden. Entsprechend kann von der Unterseite des Deckels ein Rohrstück eingeschoben werden, das sich von innen an
die Kranzelemente anlegte - ; " .._
Bei der Verwendung des Rohrdurchtrittes kann es erforderlich sein, den Deckel gegenüber dem Aufsatz in einem
bestimmten Schwenkwinkel festzulegen. Dies geschieht durch
eine Feststellvorrichtung, beispielsweise durch eine.--■]?lüge Ischraube mit Ring, oder dadurch, daß die Stirnwände
wellenförmige Einprägungen in gleichem Abstand aufweisen,
wobei in einer stabilen Lage der beiden Teile zueinander-Wellental
in Wellental und Wellenberg in Wellenberg zu
liegen kommen·. . .".-■"' ".:■'/
Mit besonderem Torteil· kann der Deckel.dazu verwendet
werden, ein weites Lüftungsrohr aufzunehmen, in dem achsHn-parallel ein .oder mehrere Abgasrohre mithilfe von
Abstandshaltern gehalten sind. Dabei ist die Stabilität
und Wandfläche des Deckels so. groß, daß auf das Lüftungsrohr noch eine Abdeckungs- und Entlüftungshaube an sich
bekannter Art aufgesetzt werden kann«
Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß sich für
die Verwendung- in der Praxis besonders ein Rohrdurchtritt
eignet, bei dem die -Grundplatte", der Aufsatz und/
509825/0028 .
oder der Deckel aus Kunststoff hergestellt sind.
Weitere Vorteile und Eigenschaften der Vorrichtung gemäß der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung
der Zeichnung ersichtlich. Die Figuren der Zeichnung zeigen:
Figur 1 zeigt einen Rohrdurchtritt in perspektivischer Darstellung;
Figur 1 zeigt einen Rohrdurchtritt in perspektivischer Darstellung;
Figur 2 einen Schnitt gemäß Linie 2οΟΟ2 in Figur 1;
Figur 3 einen Schnitt gemäß Linie 3»ο»3 in Figur 2;
Figur 4 einen Schnitt durch eine Ausführungsform mit
Entlüftungsrohr. , - .
In Figur 1 ist ein Rohrdurchtritt 6 dargestellt, der
aus einer Grundplatte 7 umd einem Aufsatz 8 mit einem
Deckel 9 besteht. Die Grundplatte 7 hat die Form einer Dachpfanne und kann in ein schräges Dach an Stelle einer
Pfanne eingesetzt werden. An Stelle der vorgegebenen Größe einer Pfanne kann die Grundplatte auch den Platz
von zwei oder mehr Pfannen einnehmen, wenn die lichte Weite des R^hrdurchtrittes eine derartige Größe erfordert.
Aufsatz und Deckel haben im wesentlichen die Form eines Zylindersektors, das heißt, die Seitenwände laufen
spitz zu und sind der spitzen Seite gegenüber durch gekrümmte Stirnwände 11, 12 miteinander verbundene Die
Seitenwände und die Stirnwand 10 des Aufsatzes umgrenzen dabei eine öffnung in der Grundplatte.Außerdem ist der
Aufsatz nach oben hin offen. Der Deckel 9 weist eine 50 9 8 25/0028
ähnliche Gestalt auf, jedoch ist seine Oberseite durch
eine Abschlußwand 13 verschlossen.
In die Abschlußwand ist eine öffnung 14 geschnitten, die
von einem Kranz 15 umgeben ist. Der Kranz 15 besteht aus mehreren Kranzelementen 17,18, die sich von der Grundplatte weg nach oben verjüngen,= Auf die Kranzelemente
kann ein Rohr geschoben werden, wobei entsprechend dem Durchmesser des Rohres das Kranzelement ausgesucht wird.
Deckel und Aufsatz sind gegeneinander verschwenkbar. An
der spitz zulaufenden Seite der Seitenwand 10 ist eine
Achse 19 eingelassen, die quer durch Aufsatz und Deckel
reicht (siehe Figo 1). Statt einer Achse können beispielsweise
auch zwei Nieten außen die entsprechenden
Teile von Aufsatz und Deckel schwenkbar miteinander verbinden.
Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß Deckel und
Aufsatz schwenkbar übereinander gestülpt sind und entsprechend
der gewünschten Stellung des Kranzes gegeneinander verschwenkt werden können.
TJm die beiden Teile 8, 9.in einer bestimmten Lage zu
fixieren, ist eine Feststellvorrichtung 21 vorgesehen.
Diese besteht im vorliegenden Falle aus einer Flügelmutter mit Scheibe und einem Gewindezapfen, der mit
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dem Aufsatz verbunden ist. Der Deckel ist geschlitzt (Schlitz 22). Über die Ränder des Schlitzes ragen die
Teile einer Scheibe, die mithilfe der flügelmutter festgedreht
werden kann. Es ist jedoch auch möglich, die Stirnwände 11, 12 mit wellenförmigen Einprägungen in
gleichem Abstand zu versehen, so daß bestimmte Raststellungen der Teile 8, 9 zueinander gegeben sind.
In Figur 4 ist eine vorteilhafte Fortbildung des Erfindungsgegenstandes
zu erkennen,. Auch hierbei sind Grundplatte
7, Aufsatz 8 und Deckel 9 vorhanden» Der Deckel ist jedoch mit einem sehr weiten Entlüftungsrohr 24 mit
viereckigem Querschnitt durchsetzt. Der Mantel des Entlüftungsrohres ist mit dem Deckel bei 25 verschweißt. Er
besteht im vorliegenden Falle aus einem, durch die Grundplatte hindurchreichenden Teil» Es ist jedoch auch möglich,
einen Aufsteckkranz vorzusehen, der dem Teil 15 der Figur 2 entspricht. Das Entlüftungsrohr 24 ist an
seiner Unterseite, unterhalb der Pfannendeckung, mit Ansatzsttftzen
26, 27 verbunden. Über diese Stutzen gelangt Abluft in das Entlüftungsrohr. Achsenparallel und etwa
in der Mitte des Rohres ist weiterhin ein Abgasrohr 28 eingebaut, daß in seiner Mittenstellung mithilfe von Abstandshaltern
28*gehalten ist. Dieses Rohr führt durch eine Blechabdeckung 29 hindurch und endet in einem Raum
30, der von zwei pagodenförmigen Windleitblechen 31, 32 gebildet ist.
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Die vorliegende Ausführungsform mit weitem Entlüf tungs-.
rohr bildet damit eine Konstruktion, die erst durch die
erfinderische Grundlage von schwenkbarem Deckel gegenüber
einem Aufsatz möglich wird. Das gesamte, in ligur
4- dargestellte Seil, kann an der Baustelle entsprechend
der Dachneigung eingestellt werden. "
Vorzugsweise werden Grundplatte, Aufsatz und Deckel aus
Kunststoff hergestellt. Dabei muß selbstverständlich darauf geachtet werden, daß Teile, die durch heiße Rauchgase
beschädigt werden könnten, aus Blech hergestellt
oder ausreichend wärmeisoliert angeordnet werden,,
oder ausreichend wärmeisoliert angeordnet werden,,
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Claims (1)
- • S * j NACHQEREICHTPatentansprüche1. Rohrdurchtritt für geneigte Dächer, gekennzeichnet durch eine Grundplatte (7) mit einem kastenförmigen, nach oben und unten offenen Aufsatz (8), dessen Mantelflächen im wesentlichen einen Zylindersektor umschließen,und durch einen Deckel (9) mit einer im wesentlichen geschlossenen Oberseite (13), der schwenkbar über den Aufsatz gestülpt ist, und in dessen Oberseite eine Öffnung (14) vorgesehen ist, durch die ein ein- oder mehrteiliges Rohr zu führen ist.2. Rohrdurchtritt nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (7) in ein Pfannendach an Stelle eines oder mehrerer Dachpfannen einzusetzen ist.3. Rohrdurchtritt nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Aufsteckkranz (15) um die Öffnung (14) des Deckels.4. Rohrdurchtritt nach Anspruch 3,gekennzeichnet durch einen Kranz, der aus mehreren, sich von der Grundplatte weg verjüngenden Elementen (17, 18) besteht.509825/0028β Eohrdurchtritt nach Anspruch 1 s gekennzeiohnet durch . eine Feststellvorrichtung (21), mit der die gekrümmten Stirnwände (11,13) von Aufsatz und Deckel gegeneinander festzulegen sind., _ - """6. Rohrdurchtritt nach Anspruch 5? gekennzeichnet durch wellenförmige Einprägungen mit gleichem Abstand in den Stirnwänden.7. Rohrdurchtritt nach Anspruch 1, gekennz e iohnet durch. ein weites, den Deckel durchsetzendes Entlüftungsrohr (24)j in dem achsenparallel·ein Abgasrohr (23) eingesetzt istο ■■■-..8. Rohrdurch.tritt nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Abdeckungs- und Entlüftungshaube (31, 32) auf dem Entlüftungsrohr (24).9. Rohrdurchtritt nach Anspruch T bis 7, gekennzeichnet durch einen Rohrdurchtritt, bei dem die Grundplatte (7), der Aufsatz (8) und/oder.der Deckel (9) aus Kunststoff hergestellt sind. . ""' .50982570028
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2360538A DE2360538A1 (de) | 1973-12-05 | 1973-12-05 | Rohrdurchtritt fuer geneigte daecher |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2360538A1 true DE2360538A1 (de) | 1975-06-19 |
Family
ID=5899922
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2360538A Pending DE2360538A1 (de) | 1973-12-05 | 1973-12-05 | Rohrdurchtritt fuer geneigte daecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2360538A1 (de) |
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