DE2360425A1 - Entladevorrichtung fuer nutzfahrzeuge - Google Patents
Entladevorrichtung fuer nutzfahrzeugeInfo
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Description
PATE NTANWALTS feÜ R C-TlEDTKE - BüHLING " KlNNE
TEL. (089) 53 9653-56 TELEX: 524845 tipat CABLE ADDRESS: Germaniapatent München
8000 München
Bavariaring
Postfach 202403 , ^- Dezember 1973
B 5765
Terumasa Toyooka Ikeda-shi, Japan
Entladevorrichtung für Nutzfahrzeuge
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für das Entladen von Gütern, die sich auf einem Lastkraftfahrzeug
od. dgl. befinden und ohne Benutzung eines Krans, einer hydraulischen Hubeinrichtung od. dgl. entladen werden
können; die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine Entladevorrichtung für ein Nutzfahrzeug oder einen Lastkraftwagen,
die Ladegüter dadurch entlädts daß sie mit
Hilfe einer Antriebswelle eines Kraftfahrzeugs od. dgl. die Hinterräder vorrückt und das Hinterende eines Unterrahmens
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unter Ausnutzung des Gewichts der Ladegüter absenkt»
Wenn bisher ein Motorfahrzeug oder Lastkraftwagen für das Transportieren eines Containers od. dgl. diesen am
Bestimmungsort ablud>
war für das Heben und Absenken einer schweren Last eine Hubvorrichtung wie Kran od. dgl. ζ. Β.
erforderlich. Wenn ein Kippwagen für den Transport von Schüttgütern diese entlädt, ist es notwendig, den Ladekörper
des Nutzfahrzeugs zu kippen, um das Schüttgut auszukippen. Das Entladen von auf einem Kippwagen befindlichen
Ladegütern am Bestimmungsort wird in der Regel unter Verwendung einer hydraulischen Vorrichtung besorgt, die im Kippwagen selbst
untergebracht ist.
Wo Lasten eines Nutzfahrzeugs am Bestimmungsort oder an einer Sammelstelle entladen werden müssen und kein Kran
oder eine entsprechende Einrichtung vorhanden ist, ist es notwendig, diese Lasten durch Einsatz von Manpower zu
entladen.
Aufgabe der Erfindung ist es, Nutzfahrzeuge oder Lastkraftfahrzeuge sowie Kippwagen zu schaffen, die mit
einem neuen, kompakten und einfachen Mechanismus versehen sind, so daß solche Nutzfahrzeuge an jeglicher Stelle
ohne Hub- und Senkeinrichtung benutzt werden können.
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Dementsprechend geht es bei der Erfindung darum, eine verbesserte Hub- und Senkeinrichtung zu schaffen, die an einem
Nutzfahrzeug vorgesehen werden kann, ohne daß eine hydraulische Vorrichtung benutzt wird. Außerdem ist es Ziel der Erfindung
eine einfache Einrichtung für das Auskippen von auf einem Kippwagen befindlichem Schüttgut zu schaffen, ohne daß eine
hydraulische Einrichtung für das Heben der Ladeplattform des Kippwagens zu verwenden ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher er-'
läutert.
Fig. 1 bis 4 sind erläuternde Darstellungen für den Entladevorgang bei einem Nutzfahrzeug,
wobei der Aufbau und die Arbeitsweise der Entladevorrichtung nach der Erfindung verdeutlicht ist;
Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Entladevorrichtung
in Anwendung bei einem Nutzfahrzeug zum Transport von Containern;
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Fig. 7 und 8 zeigen den konstruktiven Aufbau und
die Arbeitsweise einer weiteren erfindungsgemäßen Ausfuhrungsform einer Entladevorrichtung,
die bei einem Kippwagen benutzt · werden kann, um Schüttgut ohne Verwendung einer hydraulischen Einrichtung zu entladen,
Gemäß einem ersten Kennzeichen der Erfindung liegt diese darin, daß ein Teil der Vorrichtung erfindungsgemäß an
einem unteren Ende von hinteren Radaufhängungsfedern angebracht
ist, die sich zu beiden Seiten des Hinterteils eines Unterrahmens eines Nutzfahrzeugs od. dgl. befinden, während
der andere Teil über eine Drehstabfeder an einem drehbaren Arm gelagert ist. Mit diesem Arm sind Tragbalken für ein
Aufhängungssystem verbunden, die über Rollen auf der Oberseite
und Unterseite und zu beiden Seiten verschiebbar an einem Hinterachsgehäuse gelagert sind, wobei eine Antriebswelle vorgesehen
ist, die verlängerbar ist und von der Fahrzeugmaschine angetrieben wird. Befindet sich diese erste Ausführungsform
der Entladevorrichtung im Einsatz, werden die Hinterräder durch die Antriebswelle angetrieben und es werden das Hinterachsgehäuse
und die Hinterräder aus ihrer Normalstellung heraus weiter nach tforn bewegt und es wird dann die Antriebswelle
weiter mit der Maschine des Nutzfahrzeugs angetrieben. Das Hinterachsgehäuse und die Hinterräder gleiten auf den
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das Aufhängungssystem stützenden Tragbalken (Fig. 2). Es
wird daher die Hinterachse zusammen mit den Hinterrädern an Zwischenabsehnitten der Balken gestützt und es werden die
das Aufhängungssystem stützenden Balken infolge des Gewichts
der Ladegüter nach unten gebogen, so daß das hintere Ende des Unterrahmens abgesenkt wird.
Das zweite Merkmal oder Charakteristikum liegt daran,
daß die erfindungsgemäße Vorrichtung für das Entladen von auf
einem Kippwagen verladenen Gütern dadurch betätigt wird, daß man den Vorteil der Antriebskraft der Hinterräder als
Kippkraft nutzt und dabei eine Kette verwendet, die an einem Hinterachsgehäuse befestigt ist.
In den Fig. 1 bis 8 bezeichnet das Bezugszeichen 1
eine Antriebswelle, die mit Hilfe einer Keilnutverbindung ausdehnbar oder verlängerbar ist. Das Bezugszeichen 2 bezeichnet
ein Hinterachsgehäuse, 3 eine Hinterradaufhängungsfeder oder Hinterradfeder, U einen Arm für das Tragen der
Aufhängungseinrichtung, der über eine Feder oder eine Drehstabfeder od. dgl. verschwenkbar oder drehbar an einem Unterrahmen
sitzt, 5 Tragbalken für das Aufhängungssystem oder
die Radaufhängung, wobei ein Ende der Tragbalken der Radaufhängung
an einem unteren Ende der Hinterradfeder 3 angebracht ist und das andere Ende dieser Tragbalken an dem Arm 4 sitzt,
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wodurch die Tragbalken die Radaufhängung tragen; die Tragbalken der Radaufhängung sitzen verschiebbar auf dem Hinterachsgehäuse 2,
und zwar unter Zuhilfenahme einer Rolle an der Oberseite und Unterseite sowie zu beiden Seiten. Das Bezugszeichen 6 bezeichnet
Hinterräder und '7 einen Unterrahmen. Der Unterrahmen 7 kann zweigeteilt sein, wobei das Vorderteil des
Rahmens das Hinterteil mit Hilfe eines Befestigungsstiftes 20 od. dgl. gemäß Figur 4 während der Fahrt stützt; wird das Hinterende
des Unterrahmens 7 abgesenkt, wird der Stift 20 ein sich drehendes Gelenkzentrum, durch das das hintere Ende des Unterrahmens
7 durch Entfernen des Stifts abgesenkt werden kann. Die unteren Enden des Hinterachsgehäuses 2 und die Hinterradfedern
3 sind durch einen Stift miteinander verbpnden, der mit Hilfe einer elektromagnetischen Vorrichtung und einem Luftzylinder
od. dgl. betätigbar ist. Gemäß Fig. 1 wird die auf dem Unterrahmen befindliche Last auf das Hinterachsgehäuse 2 übertragen,
und zwar über die Hinterradfedern 3, und von dort auf das Hinterrad 6, wie es bei Nutzfahrzeugen üblich ist.
Für das Absenken des Hinterendes des Nutzfahrzeugs werden die Vorderräder mit Hilfe einer Bremse festgelegt und es
wird der Stift, der die unteren Enden des Hinterachsgehäuses 2
mit den Hinterradfedern verbindet, durch Betätigen der elektromagnetischen Vorrichtung oder des Luftzylinders entfernt,
wonach die Antriebswelle 1 angetrieben wird, um das Hinterachsgehäuse 2 und die Hinterräder entlang den Tragbalken 5 der
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Aufhängung aus der Normalstellung nach vorn zu bewegen. Hierdurch wird die auf die Hinterräder 6 wirkende Last
nicht von den Hinterradfedern unmittelbar auf das Hinterachsgehäuse 2 übertragen sondern von den Hinterradfedern 3
über die Tragbalken 5 auf das Hinterachsgehäuse 2. Wie man
aus Fig. 2 ersieht, sind die Tragbalken 5 auf der Oberseite des Hinterachs gehäuses 2 gestützt, um da.s Lastgewicht als
Kragarme aufzunehmen. Wird das Hinterachsgehäuse 2 zusammen mit den Hinterrädern 6 entlang den Tragbalken 5 weiter nach
vorn bewegt, dreht sich der·die Radaufhängung stützende Arm M-um
einen bestimmten Wert, der der Steifigkeit seiner Tragfeder entspricht, wobei sich ein Stützpunkt -am Hinterachsgehäuses
zur Vorderseite des Nutzfahrzeugs bewegt. Wird der Bewegungsweg des Stützpunkts groß, werden die Tragbalken 5 soweit abgebogen,
daß sie das hintere Ende des Unterrahmens 7 absenken.
Die Verbiegung der Tragbalken 5 ändert sich in Abhängigkeit
von der Steifigkeit der Tragbalken 5 sowie von dem Bewegungsweg des Stützpunkts der Balken und von dem Ladegewicht.
Werden diese Werte richtig gewählt, so kann das Hinterende des Unterrahmens 7 soweit abgesenkt werden, daß es
nahezu den Boden berührt. Um den Absenkweg des Unterrahmens
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noch weiter zu vergrößern, ist das Hinterteil des Unterrahmens bei Fahrt gemäß Fig. <+ mit dessen Vorderteil durch einen Stift
verbunden. Beim Absenken des Hinterendes kann dieser Stift entfernt
werden, so daß das Hinterende des Unterrahmens 7 nach abwärts knickt. Wird der Unterrahmen 7 in seine ursprüngliche
oder horizontale Stellung rückgeführt, wird unter Festhalten der Vorderräder die Antriebswelle 1 in die Gegenrichtung zum
Absenkvorgang angetrieben, um das Hinterachsgehäuse 2 und
die Hinterräder 6 entlang den Tragbalken 5 in die Normallage zurückzuführen. Beim Rückführvorgang des Hinterachsgehäuses 2
und der Hinterräder 6 wird der Bewegungsweg des Stützpunkts der Tragbalken 5 in Richtung nach vorn allmählich kleiner.
Der Arm 4, der die Tragbalken der Radaufhängung trägt, dreht
sich unter der Kraft seiner Feder in seine Ursprungsstellung zurück und es nimmt die Durchbiegung der Tragarme 5 allmählich
unter Anheben des Rahmens 7 in die ursprüngliche Horizontallage ab, bis die unteren Enden des Hinterachsgehäuses
2 den Hinterradfedern 3 in Berührungslage auf derselben Höhe entsprechen; dann werden die Teile mit Hilfe eines Stifts
miteinander befestigt, der durch eine elektromagnetische Vorrichtung
oder den Luftzylinder betätigt wird, um wieder den Zustand zu erreichen, unter dem das Nutzfahrzeug in der aus
Fig. 1 ersichtlichen Weise fahren kann.
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Wird das Hinterachsgehäuse 2 und werden die Hinterräder
6 entlang den Tragbalken 5 in die Normalstellung gebracht, indem die Antriebswelle 1 angetrieben wird, werden
die beiden Hinterräder 6, 6 durch ein Differentialgetriebe angetrieben, so daß der Drehweg der Hinterräder 6, 6 infolge
Unterschieds im Laufwiderstand unterschiedlich sein kann, so daß der Winkel des Hinterachsgehäuses zur Achse der Antriebswelle
1 sich ändern könnte.
Aus diesem Grunde ist beispielsweise die Querschnittsgestaltung des Tragbalkens so gewählt, daß er die richtige
Festigkeit in Vertikalrichtung und sehr große Festigkeit in Horizontalrichtung hat, wie beispielsweise ein Rechteckquerschnitt,
der vertikal kurz und horizontal lang ist, wodurch ein Verbiegen der Hinterachse verhindert wird. Beide Seiten
des Hinterachsgehäuses 2 sind an beide Tragbalken 5,5 angebracht, und zwar unter Zuhilfenahme von Rollen auf der Oberseite
und Unterseite und zur rechten und zur linken Seite der Balken.
Es wird nun noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf- die Fig. 5 und 6 erläutert.
In diesen Zeichnungen bedeutet das Bezugszeichen 8
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AL INS
eine Spannkette, deren beide .Enden über kleine vordere und
hintere Kettenräder 9 und 10 an dem Hinterachsgehäuse 2
angebracht sind. Das Bezugszeichen 9 bezeichnet ein kleines Kettenrad, das sich am Hinterende des Unterrahmens
befindet. 10 ist ein kleines Kettenrad, das sich am vorderen Abschnitt des Unterrahmens befindet. Das Bezugszeichen 11
ist ein großes Kettenrad, das sich am Hinterende befindet und das mit dem kleinen Kettenrad 9 am Hinterende koaxial liegt.
Die Bewegungsgröße der Spannkette oder Zugkette 8 wird um das
Verhältnis vergrößert, das durch das Durchmesserverhältnis von kleinem und großen Kettenrad festgelegt wird. 12 ist ein
großes Kettenrad an der Vorderseite. 13 ist eine Kette für das Entladen der Ladegüter wie Container, die endlos
um die großen Kettenräder 11, 12 verläuft. 14 bezeichnet eine auf der Kette 13 sitzende Nase für das Entladen von Ladegütern
und dient für das Abladen des Containers. Mit 15 ist das Ladegut, z. B. ein Container bezeichnet, der sich auf dem Hinterteil
oder der Ladeplattform des Nutzfahrzeugs befindet. Werden die Vorderräder festgelegt und wird die Antriebswelle 1 angetrieben,
werden das Hinterachsgehäuse 2 und die Hinterräder 6
entlang den Tragbalken 5 aus der Normalstellung nach vorn versetzt, um das hintere Ende des Unterrahmens 7 abzusenken.
Das kleine Kettenrad 9 wird angetrieben, da die Zugkette oder Spannkette 8 entsprechend dem Vorrücken des Hinterachsgehäuses
gezogen wird, wodurch das koaxial zum kleinen Kettenrad 9
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- li -
liegende große Kettenrad 11 sowie die Entladekette 13
rückwärts bewegt werden, so daß die Nase für das Abladen des Containers 15 diesen nach hinten verschiebt.
Wenn gemäß Fig. 6 das Hinterachsgehäuse 2 und die
Hinterräder 6 weiter nach vorn bewegt werden und der Unterrahmen soweit abgesenkt wird, bis sein hinteres Ende nahezu
den Boden berührt, stößt die für das Entladen von Ladegütern dienende Nase 14 den Container 15 in Richtung auf das Hinterende
des Unterrahmens 7, so daß der Container unter Verschieben von Hand auf den Boden abgesetzt werden kann, ohne das irgendeine
Hub- oder Senkeinrichtung verwendet wird.
Nach dem Entladen oder Abladen wird die Antriebswelle in Gegenrichtung zum Entladevorgang angetrieben, wobei weiterhin
die Vorderräder durch die Bremsen des Motorfahrzeugs oder Nutzfahrzeugs festgehalten werden; das Hinterachsgehäuse 2
und die Hinterräder 6 werden entlang den Tragbalken 5 in < ihre Normallage rückgeführt, so daß das hintere Ende des
Unterrahmens angehoben wird und in die normale horizontale Lage rückkehrt; dabei bewegt sich die Nase IU in die Gegenrichtung
und kehrt in die normale vordere Stellung zurück.
-503823/0202 original inspected
Es wird nunmehr anhand der Fig. 7 und 8 eine weitere Ausführungsform der Erfindung erläutert. Diese Ausführungsform der Entladevorrichtung kann für Schüttgüter auf einem
Kippwagen angewendet werden. In den Fig. 7 und 8 bezeichnet das Bezugszeichen 16 eine Zugkette oder ein Zugseil. Ein Ende
der Kette ist an dem Hinterachsgehäuse 2 befestigt, das andere Ende an einem Gestänge für den Kippvorgang. Mit 17 ist ein
Kettenrad oder eine Rolle für das Umkehren der Ziehrichtung der Kette 16 bezeichnet. Das Bezugszeichen 18 bezeichnet
ein Gestänge für das Heben der Ladeplattform 19 zum Schütten; eines der Gestängeglieder ist an den Unterrahmen angelenkt,
während das andere Ende mit dem Bodenabschnitt der Ladeplattform 14 in der Nähe des Schwerpunktszentrums der Ladeplattform
gelenkig verbunden ist. An den Mittelabschnitt des Knickgestänges ist die Zugkette angeschlossen.
Beim Kippvorgang des Kippwagens wird die Antriebswelle 1 unter Fixieren der Vorderräder angetrieben, so daß
das Hinterächsgehäuse 2 und die Hinterräder 6 entlang den
Tragbalken 5 aus der Normallage nach vorn bewegt werden, wobei die Zugkette 16 in Abhängigkeit vom Vorrücken des
Hinterachsgehäuses 2 gezogen und dadurch der Mittelabschnitt
des Knickgestänges 18 nach hinten gezogen wird, bis das Knickgestänge 18 die Ladeplattform 19 nach oben drückt. Werden
das Hinterachsgehäuse 2 und die Hinterräder 6 noch weiter vorge-
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rückt, hebt das Knickgestänge 18 die Ladeplattform in deren höchste Stellung an, so daß das Schüttgut wie Sand ausgekippt
wird.
Im Falle der Anwendung dieser Ausführungsform bei
einem Kippwagen ist es nicht so notwendig, das hintere Ende des Unterrahmens 7 abzusenken. Da die Tragbalken 5 das
vorrückende Hinterachsgehäuse 2 führen und verhindern,
daß das Hinterachsgehäuse verbogen wird, kann der Querschnitt
der Tragbalken so gewählt werden, das große Festigkeit in Horizontalrichtung als auch in Vertikalrichtung erhalten'
wird.
Ist das Entladen beendet, wird die Antriebswelle 1 unter Festhalten der Vorderräder in Gegenrichtung oder nach
hinten angetrieben, wodurch das Hinterachsgehäuse 2 und die
Hinterräder 6 entlang den Tragbalken 5 in die Normallage rückgeführt werden, so daß die Zugkette 16 gelockert und das
Knickgestänge 18 durch das Gewicht der Ladeplattform 19 gefaltet wird und die Teile in die Ursprungslage zurückkehren.
Die Erfindung liefert somit eine Entladevorrichtung für ein Nutzfahrzeug, indem das Hinterende des Unterrahmens
des Nutzfahrzeugs abgesenkt wird. Die Vorrichtung besitzt zwei die Radaufhängung tragende Tragbalken, die das Aufhängungs-
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. ORfGIMAL INSPECTED
system oder die Radaufhängung mit dem Unterrahmen verbinden, sowie ein Hinterachsgehäuse, das entlang der Achse des Nutzfahrzeugs
verschiebbar ist, und schließlich eine verlängerbare Antriebswelle, die mit dem Gehäuse verbunden ist. Die Entladevorrichtung
für ein Containerfahrzeug besitzt ein Kettensystem mit einer Nase für das Herunterschieben des Containers.
Eine Entladevorrichtung für einen. Kippwagen hat einen Gestängemechanismus und ein Zugseil für das Anheben der Ladeplattform
zum Ausschütten des Schüttguts.
IHQPBCTED
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Claims (5)
- Patentansprüche'ι 1.) Entladevorrichtung für ein Nutzfahrzeug für das Entladen einer Last durch Absenken des Hinterendes eines Unterrahmens des Nutzfahrzeugs, das mit einem an dem Unterrahmen befestigten Radaufhängungssystem versehen ist, gekennzeichnet durch ein Hinterachsgehäuse (2), das fest mit den Hinterrädern (6) verbunden ist und verschiebbar an dem Aufhängungssystem angebracht ist, wobei eine Antriebswelle (1) vorgesehen ist, die mit dem Hinterachsgehäuse verbunden ist und so aufgebaut ist, daß sie unter dem Unterrahmen (7) verschiebbar ist.
- 2. Entladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterrahmen (7) mit Hilfe einer Stiftverbindung (20) knickbar ist.
- 3. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit einem Unterrahmen für einen Lastkraftwagen, gekennzeichnet durch zwei das Aufhängungssystem tragenden Tragbalken (5), deren eines Ende jeweils an einem unteren Ende des Aufhängungssystems und deren anderes Ende jeweils an einem unteren Ende eines verschwenkbaren Arms (1O angebracht ist, wobei das Hinter-SG9823/0202 -achsgehäuse (2) verschiebbar mit den Tragbalken (5) verbunden ist.
- 4. Entladevorrichtung für ein Nutzfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Unterrahmen für ein Container-Fahrzeug, gekennzeichnet durch zwei das Aufhängungssystem tragende Tragbalken (5), deren eines Endes jeweils mit dem unteren Ende des Aufhängungssystems und deren anderes Ende jeweils mit einem unteren Ende eines verschwenkbaren Arms (4) verbunden ist, wobei das Hinterachsgehäuse (2) verschiebbar mit den Tragbalken (5) verbunden ist, durch ein Kettensystem (89 9, 10, 11, 12, 13) mit zwei großen Kettenrädern (11, 12) und zwei kleinen Kettenrädern (9, 10) sowie einer Nase (IU) für das Herunterschieben des Containers (15), wobei das Kettensystem an dem Hinterachsgehäuse (2) befestigt ist und die Nase mit dem Kettensystem verbunden ist.
- 5. Entladevorrichtung für ein Nutzfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Unterrahmen für einen Kippwagen, gekennzeichnet durch zwei das Aufhängungssystem tragende Tragbalken (5), deren eines Ende jeweils mit einem unteren Ende des Aufhängungssystems (3) deren anderes Ende jeweils mit einem unteren Ende eines verschwenkbaren Arms (4) verbunden ist, wobei das >Hlnterachsgehäuse (2) verschiebbar609823/0202OffiGINAL !MSPECTEDmit den Tragbalken verbunden Ist, durch ein Gestänge (18) für das Anheben des Vorderendes einer Ladeplattform (19) des Kippwagens und durch dine Zugkette (16), die an ihren beiden Enden mit dem Gestänge (18) bzw. dem Hinterachsgehäuse (2) verbunden ist. ■509823/U202Leerseite
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2360425A DE2360425A1 (de) | 1973-12-04 | 1973-12-04 | Entladevorrichtung fuer nutzfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2360425A DE2360425A1 (de) | 1973-12-04 | 1973-12-04 | Entladevorrichtung fuer nutzfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2360425A1 true DE2360425A1 (de) | 1975-06-05 |
Family
ID=5899849
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2360425A Pending DE2360425A1 (de) | 1973-12-04 | 1973-12-04 | Entladevorrichtung fuer nutzfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2360425A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4328822A1 (de) * | 1993-08-27 | 1995-03-02 | Karl Tang Gmbh | Lastkraftfahrzeug mit in Längsrichtung bewegbarer Anhängerachse |
| DE19506930C2 (de) * | 1994-03-02 | 1999-10-21 | Siprel | Vorrichtung zum Absenken des hinteren Teils eines Fahrzeugs, um ihn nahe an den Boden heranzuführen |
| AU2008202444B1 (en) * | 2007-02-02 | 2008-07-10 | Cline Technologies Pty Ltd | Loading and unloading arrangement for a vehicle |
| US7731855B2 (en) | 2006-02-15 | 2010-06-08 | Samaran International Pty Ltd | Septic tanks |
-
1973
- 1973-12-04 DE DE2360425A patent/DE2360425A1/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
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| WO2008092206A1 (en) * | 2007-02-02 | 2008-08-07 | William Chester Cline | Loading and unloading arrangement for a vehicle |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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