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DE2360425A1 - Entladevorrichtung fuer nutzfahrzeuge - Google Patents

Entladevorrichtung fuer nutzfahrzeuge

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Publication number
DE2360425A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axle housing
rear axle
suspension system
chain
subframe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2360425A
Other languages
English (en)
Inventor
Terumasa Toyooka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2360425A priority Critical patent/DE2360425A1/de
Publication of DE2360425A1 publication Critical patent/DE2360425A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/64Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable
    • B60P1/6418Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading the load supporting or containing element being readily removable the load-transporting element being a container or similar

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

PATE NTANWALTS feÜ R C-TlEDTKE - BüHLING " KlNNE
TEL. (089) 53 9653-56 TELEX: 524845 tipat CABLE ADDRESS: Germaniapatent München
8000 München
Bavariaring
Postfach 202403 , ^- Dezember 1973
B 5765
Terumasa Toyooka Ikeda-shi, Japan
Entladevorrichtung für Nutzfahrzeuge
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für das Entladen von Gütern, die sich auf einem Lastkraftfahrzeug od. dgl. befinden und ohne Benutzung eines Krans, einer hydraulischen Hubeinrichtung od. dgl. entladen werden können; die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine Entladevorrichtung für ein Nutzfahrzeug oder einen Lastkraftwagen, die Ladegüter dadurch entlädts daß sie mit Hilfe einer Antriebswelle eines Kraftfahrzeugs od. dgl. die Hinterräder vorrückt und das Hinterende eines Unterrahmens
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unter Ausnutzung des Gewichts der Ladegüter absenkt»
Wenn bisher ein Motorfahrzeug oder Lastkraftwagen für das Transportieren eines Containers od. dgl. diesen am Bestimmungsort ablud> war für das Heben und Absenken einer schweren Last eine Hubvorrichtung wie Kran od. dgl. ζ. Β. erforderlich. Wenn ein Kippwagen für den Transport von Schüttgütern diese entlädt, ist es notwendig, den Ladekörper des Nutzfahrzeugs zu kippen, um das Schüttgut auszukippen. Das Entladen von auf einem Kippwagen befindlichen Ladegütern am Bestimmungsort wird in der Regel unter Verwendung einer hydraulischen Vorrichtung besorgt, die im Kippwagen selbst untergebracht ist.
Wo Lasten eines Nutzfahrzeugs am Bestimmungsort oder an einer Sammelstelle entladen werden müssen und kein Kran oder eine entsprechende Einrichtung vorhanden ist, ist es notwendig, diese Lasten durch Einsatz von Manpower zu entladen.
Aufgabe der Erfindung ist es, Nutzfahrzeuge oder Lastkraftfahrzeuge sowie Kippwagen zu schaffen, die mit einem neuen, kompakten und einfachen Mechanismus versehen sind, so daß solche Nutzfahrzeuge an jeglicher Stelle ohne Hub- und Senkeinrichtung benutzt werden können.
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Dementsprechend geht es bei der Erfindung darum, eine verbesserte Hub- und Senkeinrichtung zu schaffen, die an einem Nutzfahrzeug vorgesehen werden kann, ohne daß eine hydraulische Vorrichtung benutzt wird. Außerdem ist es Ziel der Erfindung eine einfache Einrichtung für das Auskippen von auf einem Kippwagen befindlichem Schüttgut zu schaffen, ohne daß eine hydraulische Einrichtung für das Heben der Ladeplattform des Kippwagens zu verwenden ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher er-' läutert.
Fig. 1 bis 4 sind erläuternde Darstellungen für den Entladevorgang bei einem Nutzfahrzeug, wobei der Aufbau und die Arbeitsweise der Entladevorrichtung nach der Erfindung verdeutlicht ist;
Fig. 5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Entladevorrichtung in Anwendung bei einem Nutzfahrzeug zum Transport von Containern;
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Fig. 7 und 8 zeigen den konstruktiven Aufbau und
die Arbeitsweise einer weiteren erfindungsgemäßen Ausfuhrungsform einer Entladevorrichtung, die bei einem Kippwagen benutzt · werden kann, um Schüttgut ohne Verwendung einer hydraulischen Einrichtung zu entladen,
Gemäß einem ersten Kennzeichen der Erfindung liegt diese darin, daß ein Teil der Vorrichtung erfindungsgemäß an einem unteren Ende von hinteren Radaufhängungsfedern angebracht ist, die sich zu beiden Seiten des Hinterteils eines Unterrahmens eines Nutzfahrzeugs od. dgl. befinden, während der andere Teil über eine Drehstabfeder an einem drehbaren Arm gelagert ist. Mit diesem Arm sind Tragbalken für ein Aufhängungssystem verbunden, die über Rollen auf der Oberseite und Unterseite und zu beiden Seiten verschiebbar an einem Hinterachsgehäuse gelagert sind, wobei eine Antriebswelle vorgesehen ist, die verlängerbar ist und von der Fahrzeugmaschine angetrieben wird. Befindet sich diese erste Ausführungsform der Entladevorrichtung im Einsatz, werden die Hinterräder durch die Antriebswelle angetrieben und es werden das Hinterachsgehäuse und die Hinterräder aus ihrer Normalstellung heraus weiter nach tforn bewegt und es wird dann die Antriebswelle weiter mit der Maschine des Nutzfahrzeugs angetrieben. Das Hinterachsgehäuse und die Hinterräder gleiten auf den
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das Aufhängungssystem stützenden Tragbalken (Fig. 2). Es wird daher die Hinterachse zusammen mit den Hinterrädern an Zwischenabsehnitten der Balken gestützt und es werden die das Aufhängungssystem stützenden Balken infolge des Gewichts der Ladegüter nach unten gebogen, so daß das hintere Ende des Unterrahmens abgesenkt wird.
Das zweite Merkmal oder Charakteristikum liegt daran, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung für das Entladen von auf einem Kippwagen verladenen Gütern dadurch betätigt wird, daß man den Vorteil der Antriebskraft der Hinterräder als Kippkraft nutzt und dabei eine Kette verwendet, die an einem Hinterachsgehäuse befestigt ist.
In den Fig. 1 bis 8 bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Antriebswelle, die mit Hilfe einer Keilnutverbindung ausdehnbar oder verlängerbar ist. Das Bezugszeichen 2 bezeichnet ein Hinterachsgehäuse, 3 eine Hinterradaufhängungsfeder oder Hinterradfeder, U einen Arm für das Tragen der Aufhängungseinrichtung, der über eine Feder oder eine Drehstabfeder od. dgl. verschwenkbar oder drehbar an einem Unterrahmen sitzt, 5 Tragbalken für das Aufhängungssystem oder die Radaufhängung, wobei ein Ende der Tragbalken der Radaufhängung an einem unteren Ende der Hinterradfeder 3 angebracht ist und das andere Ende dieser Tragbalken an dem Arm 4 sitzt,
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wodurch die Tragbalken die Radaufhängung tragen; die Tragbalken der Radaufhängung sitzen verschiebbar auf dem Hinterachsgehäuse 2, und zwar unter Zuhilfenahme einer Rolle an der Oberseite und Unterseite sowie zu beiden Seiten. Das Bezugszeichen 6 bezeichnet Hinterräder und '7 einen Unterrahmen. Der Unterrahmen 7 kann zweigeteilt sein, wobei das Vorderteil des Rahmens das Hinterteil mit Hilfe eines Befestigungsstiftes 20 od. dgl. gemäß Figur 4 während der Fahrt stützt; wird das Hinterende des Unterrahmens 7 abgesenkt, wird der Stift 20 ein sich drehendes Gelenkzentrum, durch das das hintere Ende des Unterrahmens 7 durch Entfernen des Stifts abgesenkt werden kann. Die unteren Enden des Hinterachsgehäuses 2 und die Hinterradfedern 3 sind durch einen Stift miteinander verbpnden, der mit Hilfe einer elektromagnetischen Vorrichtung und einem Luftzylinder od. dgl. betätigbar ist. Gemäß Fig. 1 wird die auf dem Unterrahmen befindliche Last auf das Hinterachsgehäuse 2 übertragen, und zwar über die Hinterradfedern 3, und von dort auf das Hinterrad 6, wie es bei Nutzfahrzeugen üblich ist.
Für das Absenken des Hinterendes des Nutzfahrzeugs werden die Vorderräder mit Hilfe einer Bremse festgelegt und es wird der Stift, der die unteren Enden des Hinterachsgehäuses 2 mit den Hinterradfedern verbindet, durch Betätigen der elektromagnetischen Vorrichtung oder des Luftzylinders entfernt, wonach die Antriebswelle 1 angetrieben wird, um das Hinterachsgehäuse 2 und die Hinterräder entlang den Tragbalken 5 der
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Aufhängung aus der Normalstellung nach vorn zu bewegen. Hierdurch wird die auf die Hinterräder 6 wirkende Last nicht von den Hinterradfedern unmittelbar auf das Hinterachsgehäuse 2 übertragen sondern von den Hinterradfedern 3 über die Tragbalken 5 auf das Hinterachsgehäuse 2. Wie man aus Fig. 2 ersieht, sind die Tragbalken 5 auf der Oberseite des Hinterachs gehäuses 2 gestützt, um da.s Lastgewicht als Kragarme aufzunehmen. Wird das Hinterachsgehäuse 2 zusammen mit den Hinterrädern 6 entlang den Tragbalken 5 weiter nach vorn bewegt, dreht sich der·die Radaufhängung stützende Arm M-um einen bestimmten Wert, der der Steifigkeit seiner Tragfeder entspricht, wobei sich ein Stützpunkt -am Hinterachsgehäuses zur Vorderseite des Nutzfahrzeugs bewegt. Wird der Bewegungsweg des Stützpunkts groß, werden die Tragbalken 5 soweit abgebogen, daß sie das hintere Ende des Unterrahmens 7 absenken.
Die Verbiegung der Tragbalken 5 ändert sich in Abhängigkeit von der Steifigkeit der Tragbalken 5 sowie von dem Bewegungsweg des Stützpunkts der Balken und von dem Ladegewicht. Werden diese Werte richtig gewählt, so kann das Hinterende des Unterrahmens 7 soweit abgesenkt werden, daß es nahezu den Boden berührt. Um den Absenkweg des Unterrahmens
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noch weiter zu vergrößern, ist das Hinterteil des Unterrahmens bei Fahrt gemäß Fig. <+ mit dessen Vorderteil durch einen Stift verbunden. Beim Absenken des Hinterendes kann dieser Stift entfernt werden, so daß das Hinterende des Unterrahmens 7 nach abwärts knickt. Wird der Unterrahmen 7 in seine ursprüngliche oder horizontale Stellung rückgeführt, wird unter Festhalten der Vorderräder die Antriebswelle 1 in die Gegenrichtung zum Absenkvorgang angetrieben, um das Hinterachsgehäuse 2 und die Hinterräder 6 entlang den Tragbalken 5 in die Normallage zurückzuführen. Beim Rückführvorgang des Hinterachsgehäuses 2 und der Hinterräder 6 wird der Bewegungsweg des Stützpunkts der Tragbalken 5 in Richtung nach vorn allmählich kleiner. Der Arm 4, der die Tragbalken der Radaufhängung trägt, dreht sich unter der Kraft seiner Feder in seine Ursprungsstellung zurück und es nimmt die Durchbiegung der Tragarme 5 allmählich unter Anheben des Rahmens 7 in die ursprüngliche Horizontallage ab, bis die unteren Enden des Hinterachsgehäuses 2 den Hinterradfedern 3 in Berührungslage auf derselben Höhe entsprechen; dann werden die Teile mit Hilfe eines Stifts miteinander befestigt, der durch eine elektromagnetische Vorrichtung oder den Luftzylinder betätigt wird, um wieder den Zustand zu erreichen, unter dem das Nutzfahrzeug in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise fahren kann.
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Wird das Hinterachsgehäuse 2 und werden die Hinterräder 6 entlang den Tragbalken 5 in die Normalstellung gebracht, indem die Antriebswelle 1 angetrieben wird, werden die beiden Hinterräder 6, 6 durch ein Differentialgetriebe angetrieben, so daß der Drehweg der Hinterräder 6, 6 infolge Unterschieds im Laufwiderstand unterschiedlich sein kann, so daß der Winkel des Hinterachsgehäuses zur Achse der Antriebswelle 1 sich ändern könnte.
Aus diesem Grunde ist beispielsweise die Querschnittsgestaltung des Tragbalkens so gewählt, daß er die richtige Festigkeit in Vertikalrichtung und sehr große Festigkeit in Horizontalrichtung hat, wie beispielsweise ein Rechteckquerschnitt, der vertikal kurz und horizontal lang ist, wodurch ein Verbiegen der Hinterachse verhindert wird. Beide Seiten des Hinterachsgehäuses 2 sind an beide Tragbalken 5,5 angebracht, und zwar unter Zuhilfenahme von Rollen auf der Oberseite und Unterseite und zur rechten und zur linken Seite der Balken.
Es wird nun noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf- die Fig. 5 und 6 erläutert. In diesen Zeichnungen bedeutet das Bezugszeichen 8
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eine Spannkette, deren beide .Enden über kleine vordere und hintere Kettenräder 9 und 10 an dem Hinterachsgehäuse 2 angebracht sind. Das Bezugszeichen 9 bezeichnet ein kleines Kettenrad, das sich am Hinterende des Unterrahmens befindet. 10 ist ein kleines Kettenrad, das sich am vorderen Abschnitt des Unterrahmens befindet. Das Bezugszeichen 11 ist ein großes Kettenrad, das sich am Hinterende befindet und das mit dem kleinen Kettenrad 9 am Hinterende koaxial liegt. Die Bewegungsgröße der Spannkette oder Zugkette 8 wird um das Verhältnis vergrößert, das durch das Durchmesserverhältnis von kleinem und großen Kettenrad festgelegt wird. 12 ist ein großes Kettenrad an der Vorderseite. 13 ist eine Kette für das Entladen der Ladegüter wie Container, die endlos um die großen Kettenräder 11, 12 verläuft. 14 bezeichnet eine auf der Kette 13 sitzende Nase für das Entladen von Ladegütern und dient für das Abladen des Containers. Mit 15 ist das Ladegut, z. B. ein Container bezeichnet, der sich auf dem Hinterteil oder der Ladeplattform des Nutzfahrzeugs befindet. Werden die Vorderräder festgelegt und wird die Antriebswelle 1 angetrieben, werden das Hinterachsgehäuse 2 und die Hinterräder 6 entlang den Tragbalken 5 aus der Normalstellung nach vorn versetzt, um das hintere Ende des Unterrahmens 7 abzusenken. Das kleine Kettenrad 9 wird angetrieben, da die Zugkette oder Spannkette 8 entsprechend dem Vorrücken des Hinterachsgehäuses gezogen wird, wodurch das koaxial zum kleinen Kettenrad 9
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liegende große Kettenrad 11 sowie die Entladekette 13 rückwärts bewegt werden, so daß die Nase für das Abladen des Containers 15 diesen nach hinten verschiebt.
Wenn gemäß Fig. 6 das Hinterachsgehäuse 2 und die Hinterräder 6 weiter nach vorn bewegt werden und der Unterrahmen soweit abgesenkt wird, bis sein hinteres Ende nahezu den Boden berührt, stößt die für das Entladen von Ladegütern dienende Nase 14 den Container 15 in Richtung auf das Hinterende des Unterrahmens 7, so daß der Container unter Verschieben von Hand auf den Boden abgesetzt werden kann, ohne das irgendeine Hub- oder Senkeinrichtung verwendet wird.
Nach dem Entladen oder Abladen wird die Antriebswelle in Gegenrichtung zum Entladevorgang angetrieben, wobei weiterhin die Vorderräder durch die Bremsen des Motorfahrzeugs oder Nutzfahrzeugs festgehalten werden; das Hinterachsgehäuse 2 und die Hinterräder 6 werden entlang den Tragbalken 5 in < ihre Normallage rückgeführt, so daß das hintere Ende des Unterrahmens angehoben wird und in die normale horizontale Lage rückkehrt; dabei bewegt sich die Nase IU in die Gegenrichtung und kehrt in die normale vordere Stellung zurück.
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Es wird nunmehr anhand der Fig. 7 und 8 eine weitere Ausführungsform der Erfindung erläutert. Diese Ausführungsform der Entladevorrichtung kann für Schüttgüter auf einem Kippwagen angewendet werden. In den Fig. 7 und 8 bezeichnet das Bezugszeichen 16 eine Zugkette oder ein Zugseil. Ein Ende der Kette ist an dem Hinterachsgehäuse 2 befestigt, das andere Ende an einem Gestänge für den Kippvorgang. Mit 17 ist ein Kettenrad oder eine Rolle für das Umkehren der Ziehrichtung der Kette 16 bezeichnet. Das Bezugszeichen 18 bezeichnet ein Gestänge für das Heben der Ladeplattform 19 zum Schütten; eines der Gestängeglieder ist an den Unterrahmen angelenkt, während das andere Ende mit dem Bodenabschnitt der Ladeplattform 14 in der Nähe des Schwerpunktszentrums der Ladeplattform gelenkig verbunden ist. An den Mittelabschnitt des Knickgestänges ist die Zugkette angeschlossen.
Beim Kippvorgang des Kippwagens wird die Antriebswelle 1 unter Fixieren der Vorderräder angetrieben, so daß das Hinterächsgehäuse 2 und die Hinterräder 6 entlang den Tragbalken 5 aus der Normallage nach vorn bewegt werden, wobei die Zugkette 16 in Abhängigkeit vom Vorrücken des Hinterachsgehäuses 2 gezogen und dadurch der Mittelabschnitt des Knickgestänges 18 nach hinten gezogen wird, bis das Knickgestänge 18 die Ladeplattform 19 nach oben drückt. Werden das Hinterachsgehäuse 2 und die Hinterräder 6 noch weiter vorge-
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rückt, hebt das Knickgestänge 18 die Ladeplattform in deren höchste Stellung an, so daß das Schüttgut wie Sand ausgekippt wird.
Im Falle der Anwendung dieser Ausführungsform bei einem Kippwagen ist es nicht so notwendig, das hintere Ende des Unterrahmens 7 abzusenken. Da die Tragbalken 5 das vorrückende Hinterachsgehäuse 2 führen und verhindern, daß das Hinterachsgehäuse verbogen wird, kann der Querschnitt der Tragbalken so gewählt werden, das große Festigkeit in Horizontalrichtung als auch in Vertikalrichtung erhalten' wird.
Ist das Entladen beendet, wird die Antriebswelle 1 unter Festhalten der Vorderräder in Gegenrichtung oder nach hinten angetrieben, wodurch das Hinterachsgehäuse 2 und die Hinterräder 6 entlang den Tragbalken 5 in die Normallage rückgeführt werden, so daß die Zugkette 16 gelockert und das Knickgestänge 18 durch das Gewicht der Ladeplattform 19 gefaltet wird und die Teile in die Ursprungslage zurückkehren.
Die Erfindung liefert somit eine Entladevorrichtung für ein Nutzfahrzeug, indem das Hinterende des Unterrahmens des Nutzfahrzeugs abgesenkt wird. Die Vorrichtung besitzt zwei die Radaufhängung tragende Tragbalken, die das Aufhängungs-
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system oder die Radaufhängung mit dem Unterrahmen verbinden, sowie ein Hinterachsgehäuse, das entlang der Achse des Nutzfahrzeugs verschiebbar ist, und schließlich eine verlängerbare Antriebswelle, die mit dem Gehäuse verbunden ist. Die Entladevorrichtung für ein Containerfahrzeug besitzt ein Kettensystem mit einer Nase für das Herunterschieben des Containers. Eine Entladevorrichtung für einen. Kippwagen hat einen Gestängemechanismus und ein Zugseil für das Anheben der Ladeplattform zum Ausschütten des Schüttguts.
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Claims (5)

  1. Patentansprüche
    'ι 1.) Entladevorrichtung für ein Nutzfahrzeug für das Entladen einer Last durch Absenken des Hinterendes eines Unterrahmens des Nutzfahrzeugs, das mit einem an dem Unterrahmen befestigten Radaufhängungssystem versehen ist, gekennzeichnet durch ein Hinterachsgehäuse (2), das fest mit den Hinterrädern (6) verbunden ist und verschiebbar an dem Aufhängungssystem angebracht ist, wobei eine Antriebswelle (1) vorgesehen ist, die mit dem Hinterachsgehäuse verbunden ist und so aufgebaut ist, daß sie unter dem Unterrahmen (7) verschiebbar ist.
  2. 2. Entladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterrahmen (7) mit Hilfe einer Stiftverbindung (20) knickbar ist.
  3. 3. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit einem Unterrahmen für einen Lastkraftwagen, gekennzeichnet durch zwei das Aufhängungssystem tragenden Tragbalken (5), deren eines Ende jeweils an einem unteren Ende des Aufhängungssystems und deren anderes Ende jeweils an einem unteren Ende eines verschwenkbaren Arms (1O angebracht ist, wobei das Hinter-
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    achsgehäuse (2) verschiebbar mit den Tragbalken (5) verbunden ist.
  4. 4. Entladevorrichtung für ein Nutzfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Unterrahmen für ein Container-Fahrzeug, gekennzeichnet durch zwei das Aufhängungssystem tragende Tragbalken (5), deren eines Endes jeweils mit dem unteren Ende des Aufhängungssystems und deren anderes Ende jeweils mit einem unteren Ende eines verschwenkbaren Arms (4) verbunden ist, wobei das Hinterachsgehäuse (2) verschiebbar mit den Tragbalken (5) verbunden ist, durch ein Kettensystem (89 9, 10, 11, 12, 13) mit zwei großen Kettenrädern (11, 12) und zwei kleinen Kettenrädern (9, 10) sowie einer Nase (IU) für das Herunterschieben des Containers (15), wobei das Kettensystem an dem Hinterachsgehäuse (2) befestigt ist und die Nase mit dem Kettensystem verbunden ist.
  5. 5. Entladevorrichtung für ein Nutzfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2 mit einem Unterrahmen für einen Kippwagen, gekennzeichnet durch zwei das Aufhängungssystem tragende Tragbalken (5), deren eines Ende jeweils mit einem unteren Ende des Aufhängungssystems (3) deren anderes Ende jeweils mit einem unteren Ende eines verschwenkbaren Arms (4) verbunden ist, wobei das >Hlnterachsgehäuse (2) verschiebbar
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    mit den Tragbalken verbunden Ist, durch ein Gestänge (18) für das Anheben des Vorderendes einer Ladeplattform (19) des Kippwagens und durch dine Zugkette (16), die an ihren beiden Enden mit dem Gestänge (18) bzw. dem Hinterachsgehäuse (2) verbunden ist. ■
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Cited By (4)

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AU2008202444B1 (en) * 2007-02-02 2008-07-10 Cline Technologies Pty Ltd Loading and unloading arrangement for a vehicle
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