[go: up one dir, main page]

DE2360482B1 - Vorrichtung zum Einbringen eines stählernen Strecken- bzw. Tunnelausbaus - Google Patents

Vorrichtung zum Einbringen eines stählernen Strecken- bzw. Tunnelausbaus

Info

Publication number
DE2360482B1
DE2360482B1 DE2360482A DE2360482A DE2360482B1 DE 2360482 B1 DE2360482 B1 DE 2360482B1 DE 2360482 A DE2360482 A DE 2360482A DE 2360482 A DE2360482 A DE 2360482A DE 2360482 B1 DE2360482 B1 DE 2360482B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
assembly guide
segments
section
assembly
arch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2360482A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2360482C2 (de
Inventor
Werner 4628 Altluenen Mennekes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Original Assignee
Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG filed Critical Bochumer Eisenhuette Heintzmann GmbH and Co KG
Priority to DE2360482A priority Critical patent/DE2360482C2/de
Publication of DE2360482B1 publication Critical patent/DE2360482B1/de
Priority to AT964174A priority patent/AT333228B/de
Priority to GB52546/74A priority patent/GB1490568A/en
Priority to ES432575A priority patent/ES432575A1/es
Priority to ZA00747741A priority patent/ZA747741B/xx
Priority to FR7439899A priority patent/FR2253914A1/fr
Priority to BE151176A priority patent/BE822978A/xx
Priority to PL1974176215A priority patent/PL92685B1/pl
Application granted granted Critical
Publication of DE2360482C2 publication Critical patent/DE2360482C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/40Devices or apparatus specially adapted for handling or placing units of linings or supporting units for tunnels or galleries
    • E21D11/403Devices or apparatus specially adapted for handling or placing units of linings or supporting units for tunnels or galleries combined with the head machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen eines aus Ausbauringen bestehenden stählernen Strecken- bzw. Tunnelausbaus, bestehend aus einer kreisringförmigen Montageführung als Montagehilfe für die einzeln nacheinander einbringbaren und miteinander begrenzt nachgiebig kuppelbaren Bogensegmente eines Ausbauringes, Mitteln zur mindestens zeitweisen Festlegung eines oder mehrerer Bogensegmente an der Montageführung und einem
3 4
die miteinander verbundenen Bogensegmente gegen von der Montageführung gelöst und anschließend den umf angsseitigen Streckenstoß verspannenden, senkrecht zur Streckenlängsachse gehalten werden, lösbar angeordneten Schubkolbengetriebe. Weiterhin wird im Rahmen der bekannten Vor-
Beim Vortrieb von tunnelartigen Fahrwegen, wie richtung angedeutet, daß nach dem Absenken des z. B. einer Strecke in einem untertägigen Gruben- 5 vormontierten Ausbauringes auf die Streckensohle betrieb, ist es auf Grund der Gebirgsverhältnisse in das letzte Teilstück mit Hilfe von Schubkolbender Regel notwendig, den aufgefahrenen Strecken- getrieben in die vorhandene Lücke des Vormontierquerschnitt zu sichern. Hierfür gelangen z. B. stäh- ten Ausibauringes eingesetzt und dann der kompletlerne Ausbauprofile zur Anwendung, welche ent- tierte Ausbauring gegen den umfangsseitigen Streksprechend der Größe und der Form des jeweiligen io kenstoß ebenfalls mit Hilfe von Schubkolbengetrie-Streckenquerschnittes aus mehreren Einzelsegmenten ben verspannt wird,
zusammengesetzt sind. Neben dem sehr hohen Aufwand an Antriebs-
Bei einer mit Hilfe einer Streckenvortriebs- vorrichtungen für das Drehen und Haltern der Monmaschine aus dem Vollen aufgefahrenen Strecke ist tageführung mit den daran befestigten Bogensegmenes bekannt, zur Sicherang des freigelegten, etwa 15 ten besteht ein weiterer Nachteil der bekannten Vorkreisförmigen Streckenquersdinittes aus mehreren richtung zum Einbringen von Ausbauringen darin, Bogensegmenten zusammengesetzte Ringausbauten daß diese nicht geeignet ist, Ausbauringe unmittelbar zu verwenden. Die Bogensegmente werden hinter im Anschluß an die Werkzeuge einer Streckenvorder Vortriebsmaschine jeweils zu einer Ringform triebsmasehine einzubringen. Diese Möglichkeit wird zusammengesetzt, mittels Spannzylinder gegen den ao durch das einen erheblichen Teil des Streckenquer-Streckenstoß verspannt und durch Segmentverbin- Schnitts beanspruchende Vorschubgerüst verhindert, düngen miteinander verbunden. welches nicht zuläßt, daß gleichzeitig noch eine
Die hierzu verwendete bekannte Vorrichtung Streckenvortriebsmaschine in diesem Querschnitt der (DT-Gbm 7 209 842) weist zur Montage der Bogen- Strecke vorgefahren werden kann. Die Ausbauringe Segmente eine kreisringförmige Montageführung auf. »5 können mithin erst in einem erheblichen Abstand Die Montageführung ist als voller Kreisring aus- von der Ortsbrust eingebracht werden, was bedeutet, gebildet und stirnseitig eines Vorschubgerüstes frei daß die bekannte Vorrichtung in weniger standdrehbar angeordnet. Zur Montage eines Ausbau- festem Gebirge nicht eingesetzt werden kann,
ringes wird das erste Bogensegment zunächst mit Ferner ist bei der bekannten Vorrichtung zu beHilfe entsprechend ausgebildeter Befestigungs- 3° achten, daß hieraus nicht erkennbar ist, wie und wo elemente auf der der Ortsbrust abgewendeten Seite die bekanntlich nicht leichten Bogensegmente an der Montageführung befestigt, dann wird die Mon- der Montageführung befestigt, von dieser im vortageführung durch diese zugleich tragende, moto- montierten Zustand abgenommen und schließlich als risch angetriebene Rollenbatterien weitergedreht und komplettierter Ausbauring gegen den Streckenstoß das nächste Bogensegment sowohl an der Montage- 35 verspannt werden. Die hierzu notwendigen Mittel führung als auch am ersten Bogensegment zumin- werden nur teilweise angedeutet und dann auch nur dest begrenzt gelenkig angeschlossen. Anschließend sehr schematisch. Für den Fachmann läßt dies j edenwird die Montageführung wieder weitergedreht und falls den Schluß zu, daß die ohnehin sehr kompliein weiteres Bogensegment am voraufgehenden ziert aufgebaute Vorrichtung durch diese absolut Bogensegment und gegebenenfalls auch noch über 40 notwendigen weiteren Elemente noch aufwendiger die bereits erwähnten Befestigungselemente an der wird und noch schwieriger zu handhaben ist. Den Montageführung festgelegt. Die Zuordnung von untertätigen Belangen wird diese Vorrichtung nicht Bogensegmenten erfolgt so lange, bis der Ausbau- gerecht.
ring bis auf ein letztes Teilstück im Firstbereich Es ist weiterhin eine Vorrichtung zum Setzen von
komplettiert ist. Er besitzt dann gestreckt etwa eine 45 Ausbauringen unmittelbar hinter den Werkzeugen Länge, die um die Länge dieses letzten Teilstückes einer Vortriebsmaschine bekannt (FR-PS 1197 818). kleiner ist als die für den fertig montierten und ver- Hierbei werden die Firstsegmente der Ausbauringe spannten Zustand notwendige Länge. mit Hilfe von am Maschinenrahmen einer Vortriebs-
Dabei ist der bekannten Vorrichtung nicht zu ent- maschine angeordneten Sohubkolbengetrieben gegen nehmen, an welcher Stelle die Bogensegmente an der 5° die Streckenfirste angedrückt, nachdem die seitlich Montageführung festgelegt werden. Angedeutet ist sich an die Firstsegmente anschließenden Bogenlediglich die Möglichkeit, das letztlich im Bereich segmente zumindest begrenzt gelenkig mit den Firstder Streckensohle liegende Bogensegment mit Hilfe Segmenten verbunden worden sind,
eines kranartigen Gerüstes aus dem im oberen Quer- Diese bekannte Vorrichtung und die dabei ange-
schnittsbereich der aufgefahrenen Strecke angeord- 55 wendeten Verfahrensschritte zum Setzen der Ausbauneten Abschnitt des Vorschubgerüstes auf die ringe entsprechen jedoch nicht den untertägigen Ge-Streckensohle abzusenken. gebenheiten. Die in der Praxis tatsächlich eingesetz-
Ist der Ausbauring bis auf das letzte Teilstück ten Vortriebsmaschinen erlauben es auf Grund ihrer an der Montageführung vormontiert, soll der so vor- Querschnittsabmessungen im Bereich der Maschinenmontierte Ausbauring auf die Streckensohle abge- 60 rahmen nicht, daß die bei dieser bekannten Vorrichsenkt werden. Wie das im einzelnen geschieht und tung immer noch erforderlichen umfangreichen welche Mittel dazu notwendig sind, ist der bekann- Handarbeiten zum Einbringen eines kompletten Austen Vorrichtung nicht entnehmbar. Schließlich ist bauringes — abgesehen von dem Anheben der zum hierbei auch zu beachten, daß der vormontierte Aus- Teil vormontierten Ausbauringe — von den Bergbauring auf der der Ortsbrust abgewendeten Seite 65 leuien durchgeführt werden können. Die bekannte der um die Streckenlängsachse frei drehbaren Mon- Vorrichtung — losgelöst von der speziell dargestelltageführung an dieser befestigt ist. Der ein hohes ten Vortriebsmaschine — ist demzufolge ebenfalls Gewicht besitzende Ausbauring muß dann nämlich nur in einem hinter einer Vortriebsmaschine liegen-
s 6
den Streckenbereioh einsetzbar. Sie vermittelt keine einer die Strecke aus dem Vollen auffahrenden VorAnregungen, wie Ausbauringe unmittelbar hinter den triebsmaschine einzubringen.
Werkzeugen einer Vortriebsmaschine mit Hilfe einer Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gekreisringförmigen Montageführung weitestgehend löst, daß die im. Bereich der Streckenfirste sektorenmechanisiert eingebracht werden können. 5 artig unterbrochene Montageführung einen zum
Zum Stand der Technik zählt ferner ein auf Kufen Streckenstoß und zum rückwärtigen Streckenbereich auf der Streckensohle verschiebbares Montagegerüst offenen, im Querschnitt L-förmig gestalteten Kanal-(DT-AS 1139 455), mit dessen Hufe die im First- bereich zur Aufnahme der mittels eines im Kanalbereich eines torbogenartig aufgefahrenen Strecken- bereich endlos umlaufenden, motorisch angetriebequerschnittes hegenden bogenförmigen Segmente io nen Zugmittels mindestens mittelbar in Umfangsmechanisiert vormontiert werden können. Das Ge- richtung verschiebbaren Bogensegmente aufweist, rest weist zu diesem Zweck zwei parallel nebenein- wobei in Einführrichtung der Bogensegmente in dem anderliegende, dem Streckenquerschnitt weitest- unterhalb der in ihrer Länge kleiner als die Länge gehend angepaßte U-förmige Gleitbahnen zur Füh- eines Bogensegmentes bemessenen Öffnung hegenden rung einer endlos umlaufenden Gliederkette auf. Die 15 Längenbereich der Montageführung erne mit Reib-Wendepunkte der Gliederkette befinden sich jeweils Schluß arbeitende, der zeitweisen Festlegung der im Ubergangsbereich zwischen den seitlichen Strek- Bogensegmente dienende Bremse angeordnet ist.
kenstößen und der Streckensohle. Hier befindet sich Gemäß der Erfindung ist zur Erhöhung des
auch der Antrieb für die Gliederkette. Mechanisierungsgrades eine Montagehilfe geschaffen
Die Bogensegmente sind an die Gliederkette an- 20 worden, welche der Ortsbrust in Abhängigkeit von schlagbar, nachdem sie von Hand mit einem End- der Ausbildung der Vortriebswerkzeuge in einem abschnitt um einen Betrag iangehoben worden sind, nur geringen Abstand folgen kann. Die Montageder etwa der halben Streckenhöhe entspricht, so hilfe besteht aus einer kreisringförmigen rinnendaß die Bogensegmente beim Antrieb der Glieder- artigen Montageführung, welche dem Innenumfang kette auf in Streckenlängsrichtung weisenden rollen- 25 eines Ringausbaus annähernd angepaßt ist. Die Monartigen Tragekörpern parallel zu der der Ortsbrust tageführung kann einer Vortriebsmaschine auch abgewendeten Gleitbahn des Montagegerüstes in die direkt zugeordnet sein, so daß sie dem Strecken-Nähe der vorgesehenen Ausbauposition gezogen vortrieb kontinuierlich oder diskontinuierlich je werden. Nach dem Zusammenbau der Firstsegmente nach Vortriebsart folgen kann. Die miteinander zu und dem Anschluß der Stoßsegmente an die First- 30 verbindenden Bogensegmente eines Ringausbaus segmente wird der solchermaßen vormontierte Aus- werden nach ihrem Transport bis kurz vor die Ortsbau dann mit Hufe von hydraulischen Schubkolben- brüst in die quer zur Streckenlängsrichtung angegetrieben endgültig gesetzt. ordnete rinnenartige Montageführung hineingehoben
Diese bekannte Vorrichtung ermöglicht zwar die und anschließend in dieser um einen Betrag weiterim Firstbereich eines torbogenartigen Streckenquer- 35 bewegt, der etwa der Längenerstreckung eines Bogenschnittes anzuordnenden Bogensegmente mindestens Segmentes entspricht. Dann wird das nächste Bogenzum Teil mechanisiert vorzumontieren, jedoch sind segment in die Montageführung hineingehoben und zum vollständigen Vormontieren und anschließendem über Schwenklaschen mit dem ersten Bogensegment Setzen des vormontierten Ausbaus zusätzlich immer verbunden. Im Anschluß daran werden die beiden noch erne Reihe von Handarbeiten erforderlich. 40 derart miteinander verbundenen Bogensegmente in Hinzu tritt der zur Durchführung dieser Handarbei- der Montageführung wiederum um ein Maß weiterten unbedingt notwendige Bewegungsraum für die bewegt, das etwa der Länge ernes Bogensegmentes damit beschäftigten Bergleute. Es ist deshalb nicht entspricht. Der zurückhängende Endabschnitt des möglich, diese Vorrichtung in unmittelbarer Nähe zweiten Bogensegmentes wird dann mit dem in die der Werkzeuge einer kontinuierlich arbeitenden Vor- 45 Montageführung hineingehobenen dritten Bogentriebsmaschine einzusetzen. Außerdem weist diese segment verbunden.
bekannte Vorrichtung den Nachteil auf, daß mit ihr Das Aneinandersetzen der Bogensegmente erfolgt
kerne Montage eines Ausbauringes für kreisförmige bis zur Vervollständigung der Ringform. Nunmehr Streckenquerschnitte möglich ist. werden die relativ lose in der Art eines Vielgelenkes
Schließlich ist es bekannt (DT-AS 1 283 778), an 50 von der Montageführung getragenen Bogensegmente die einander benachbarten Endabschnitte von zu im Bereich von zwei benachbarten Endabschnitten Ausbauringen vormontierten Bogensegmenten Schub- durch einen Spannzylinder verbunden und mit Hufe kolbengetriebe anzuschlagen und durch Beaufschla- dieses Spannzylinders gegen den umfangsseitigen gung der Schubkolbengetriebe die Bogensegmente Streckenstoß verspannt. Nach dem Verspannen der gegen den umfangsseitigen Streckenstoß zu verspan- 55 Bogensegmente gegen den Streckenstoß werden die nen. Nach dem Setzen werden die Endabschnitte zuvor nur losen Segmentveribmdungen zwischen den der Bogensegmente in geeigneter Weise durch Bogensegmenten befestigt und nach deren Befesti-Laschen miteinander verbunden und die Schub- gung der Spannzylinder wieder abgenommen,
kolbengetriebe wieder abgenommen. Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen
Ausgehend von der eingangs beschriebenen be- 60 Vorrichtung ist darin zu sehen, daß die Errichtung kannten kreisringförmigen Montageführung zum jeder einzelnen Ringform bereits in einem relativ Einbringen von Ausbauringen liegt der Erfindung kurzen Abstand von der freigelegten Ortsbrust erdie Aufgabe zugrunde, eine Montagehilfe zu schaffen, folgen kann. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, die es ohne wesentlichen maschinellen und getrieb- wenn ein gebräches Gebirge mit erhöhter Gefahr lichen Aufwand sowie ohne Gefährdung der Berg- 65 von Steinfall durchörtert wird. Das Gebirge wird leute ermöglicht, weitestgehend mechanisiert alle somit frühzeitig abgefangen und möglichen Gefahren Bogensegmente eines kreisringförmigen Strecken- rechtzeitig begegnet. Ein weiterer Vorteil der erfinausbaus auch unmittelbar hinter den Werkzeugen dungsgemäßen Vorrichtung kennzeichnet sich da-
7 8
durch, daß die Vormontage des Ringausbaus wäh- hilfe, seien sie durch das Gebirge oder durch techrend der Vortriebsarbeit der Werkzeuge erfolgen nische Defekte hervorgerufen, das weitere Ausbauen kann. Die verschiedenen Arbeitsgänge überlappen auch von Hand möglich ist und somit keine wesentlisich und verkürzen die Gesamtarbeitszeit. Die Mon- ehe Unterbrechung des Streckenvortiebes stattfindet, tageführung befindet sich dabei im radialen Abstand 5 Gemäß einem weiteren vorteilhaften Merkmal der zum Streckenstoß, so daß die in der Montagefüh- Erfindung ist der Antrieb für das Zugmittel aus rung einliegenden und miteinander zu verbindenden einem Motor, insbesondere einem in der Ebene des Bogensegmente keine Berührung mit dem Strecken- Streckenquerschnittes im Sinne einer Zugmittelstoß haben. Das bedeutet, daß nach dem Fertig- spannung radial verlagerbaren Hydromotor, gebildet, stellen eines Ausbauringes und dem anschließenden io Das Weitergleiten der in der Montageführung zu-Weiterbewegen der Vortriebswerkzeuge bereits der sammensetzbaren Bogensegmente erfolgt mithin nächste Ausbauring in der Montageführung zusam- maschinell, wobei die Verwendung eines Hydromengestellt werden kann und bei Erreichen der motors besondere Vorteile hinsichtlich der Anpas-Stelle, an der der nächste Ausbau gesetzt werden sungsfähigkeit an die Regelung und die Belastung soll, vormontiert fertig vorliegt. Hierdurch ergibt 15 bietet. Auch kann die Zugmittelspannung entspresich eine stetige Kontinuität bei der Erstellung des chend den jeweiligen Erfordernissen, z. B. entspre-Streckenausbaus, welche die Ausbauverspätung auf chend der veränderten Anzahl der zu ziehenden ein Mindestmaß herabsetzt und demzufolge einen Bogensegmente, mit relativ einfachen Mitteln durch störungsfreieren Streckenvortrieb gewährleistet. die radiale Verlagerbarkeit des Hydromotors ein-
Das Zusammensetzen jedes Ausbauringes erfolgt 20 gestellt werden.
im Bereich der Streckenfirste. Die aus dem rück- Die Ausbildung des Zugmittels ist an sich bewärtigen Streckenbereich bis beispielsweise zum liebig. Eine zweckmäßige Ausführungsform besteht Werkzeugkopf vorgebrachten Bogensegmente wer- erfindungsgemäß jedoch darin, daß das Zugmittel den hier in die Montageführung eingehoben und von einer mit ihren senkrechten Kettengliedern in nach dem Hineinheben an ein Zugmittel angeschla- 25 einer im Kanalbereich, vorgesehenen nutenartigen gen, das in der Montageführung angeordnet ist und Führung gleitenden Gliederkette gebildet ist. Das angetrieben werden kann. Zur Montage des zweiten Zugmittel erhält dadurch eine größere innere Stabili-Bogensegmentes wird das erste Bogensegment mit tat und macht das Weiterbewegen der Bogensegmente Hilfe des Zugmittels etwa um den Betrag seiner in der Montageführung betriebssicher. Die Montage-Längenerstreckung in der Montageführung weiter- 3° führung weist einen im Querschnitt L-förmig gestalbewegt und bei Erreichen dieser Stellung durch eine teten Kanalbereich auf. Hierbei ist der kürzere im Reibschluß arbeitende Bremse festgehalten. Dann Schenkel des L-förmigen Querschnittes etwa senkwird das zweite Bogensegment im Bereich der Strek- recht auf den umfangsseitigen Streckenstoß gerichkenfirste in die Montageführung hineingehoben und tet, während der längere Schenkel des L-förmigen mit dem ersten Bogensegment gekuppelt. Das Zug- 35 Querschnittes annähernd parallel zum Streckenstoß mittel wird anschließend wieder beaufschlagt und verläuft. Die sektorenartige Öffnung der Montagebeide Bogensegmente in der Montageführung weiter- führung im Bereich der Streckenfirste ist beispielsbewegt, weise dann von besonderem Vorteil, wenn mit me-
Um zu verhindern, daß die Bogensegmente aus der chanischen Hilfsmitteln die zu montierenden Bogen-
Montageführung ausspuren, bleibt die Bremse an 40 segmente in die Montageführung hineingehoben
den Bogensegmenten im Reibschluß haften, so daß werden.
die Bremse beim Vorziehen der Bogensegmente ge- Die in dem unterhalb der Montageöffnung liegenwissermaßen regulierende Rückhaltefunktionen aus- den Längenbereich der Montageführung — in Einübt. Die nachfolgenden Bogensegmente werden dann fiihrrichtung der Bogensegmente gesehen — liegende, ebenfalls entsprechend den voraufgehend beschrie- 45 mit Reibschluß arbeitende Bremse gewährleistet, daß benen Arbeitsschritten in die Montageführung hin- die Bogensegmente nicht durch ihre natürliche eingehoben und mittels Schwenklaschen aneinander Schwerkraft die Montageführung unkontrolliert verbefesügt. lassen oder in dieser weiterrutschen können. Dabei
Einer der weiteren Vorteile der erfindungsgemäßen kann die Bremse verschiedenartig ausgestaltet sein. Vorrichtung besteht darin, daß jeder Ausbauring 5° Wesentlich ist es jedoch, daß ihre Funktion eine während des Streckenvortriebs vormontiert werden sichere Festlegung des jeweiligen Bogensegmentes kann. Dies ist auch bei gebrächen Gebirgen mit der gewährleistet, wenn das nachfolgende Bogensegment Gefahr von Steinfall möglich. Da der unmittelbar in die Montageführung hineingehoben und mit dem hinter den Werkzeugen liegende freigelegte Strecken- ersten Bogensegment gekuppelt wird,
querschnitt dem Gebirgsdruck noch nicht so lange 55 Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ausgesetzt ist, sind die hier liegenden Arbeitsplätze kennzeichnet sich dabei darin, daß die Bremse aus zur Montage des Ausbauringes auch sicherer gegen einem an den Bogensegmenten zur Anlage gelangen-Steinfall. Eine Behinderung der Vormontage des den Reibrad gebildet ist, wobei das Reibrad an dem Ringausbaus durch das Weiterbewegen der Vor- einen Ende eines zweiarmigen Hebels drehbar getriebsmaschine erfolgt nicht, da die Montageführung 60 lagert ist, welcher an dem anderen Ende unter den mit radialem Abstand zum Streckenstoß angeordnet regelnden Einfluß einer steuerbaren Kolben-Zylinderist. Auch ermöglicht die erfindungsgemäße Vorrich- Einrichtung gestellt ist. Der zwischen dem Reibrad tung den Einbau von Verzugmatten und das Ver- und den Bogensegmenten aufzubringende Reibschluß füllen von Hohlräumen während des Vorfahrens der hängt davon ab, wieviel Bogensegmente zum jewei-Vortriebsmaschine bzw. während der Vormontage 65 ligen Zeitpunkt in der Montageführung liegen und des Ausbauringes. Ein weiterer wichtiger Vorteil, der wo sich die einzelnen Bogensegmente befinden, der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhaftet, ist Durch entsprechende Steuerung der Kolben-Zylinderdarin zu sehen, daß bei Störungen an der Montage- Einrichtung kann somit gewährleistet werden, daß
9 10
genau der Reibschluß an den Bogensegmenten auf- über den langen Schenkel der Montageführung in
gebracht wird, der ausreicht, um die Bogensegmente den darunterliegenden Bereich,
einwandfrei mit Hilfe des Zugmittels durch die Mon- Wie bereits erwähnt, bildet es einen wesentlichen
tageführung hindurchzubewegen und daß diese nicht Vorteil der Erfindung, daß die Montageführung im
aus der Montageführung herausgleiten können. 5 wesentlichen unabhängig von der Ausbildung der
Gemäß der Erfindung wirkt das Reibrad mit einer Vortriebsmaschine sein kann. Dabei ist auch die
als Widerlager dienenden winkelförmigen Konsole Art der Werkzeuge einer solchen Vortriebsmaschine
zusammen, die in eine Lücke zwischen zwei benach- im Grunde nebensächlich. Dennoch bildet es eine
barten Längenabschnitten der Montageführung ein- bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen
gegliedert ist. Diese winkelförmige Konsole besitzt io Gedankens, daß die Montageführung unmittelbar
einen Schuh, der streckenstoßseitig der Bogen- hinter dem Werkzeugkopf einer die Strecke im vollen
segmente angeordnet ist und gegebenenfalls eine die Querschnitt auffahrenden Streckenvortriebsmaschine
Reibung erhöhende Auflage aufweist. vorgesehen und an dieser befestigt ist. Diese Zu-
Die gesicherte Fortbewegung der Bogensegmente Ordnung zu einer eine Strecke aus dem Vollen auf-
im mittleren und unteren Bereich der Montagefüh- 15 fahrenden Streckenvortriebsmaschine sichert einen
rung wird erfindungsgemäß durch das Zugmittel im hohen Mechanisierungsgrad. Sämtliche Einrichtun-
Zusammenwirken mit der Bremse bewirkt. Damit gen, wie z. B. der Antrieb für das in der Mon-
auch die im Oberen Bereich der Montageführung tageführung umlaufende Zugmittel, die Halte-
eingdhobenen bzw. weitergezogenen Bogensegmente rung für die Bremse und auch die Halterung für
in ihrer Lage stets gesichert sind, besteht ein vorteil- 20 den Winkelhebel mit Stützplatte sowie die den
haftes weiterbildendes Merkmal der Erfindung darin, Winkelhebel bewegende Kolben-Zyüinder-Einrich-
daß dem in Einführrichtung der Bogensegmente der tung können dann in vorteilhafter Weise an dem
Montageöffnung benachbarten Längenabschnitt der Maschinenkörper der Streckenvortriebsmaschine be-
Montageführung mindestens eine den L-förmigen festigt werden. Die ringförmige Montageführung ist
Querschnitt während der Weiterbewegung des je- 25 in beliebiger Weise an dem Maschinenkörper zu be-
weils eingehobenen Bogensegmentes bereichsweise festigen. Sie kann beispielsweise dadurch gebildet
U-förmig gestaltende Haltevorrichtung zugeordnet sein, daß einzelne Streben, wie etwa die Speichen
ist. eines Rades, die Montageführung in der gewünsch-
Die Haltevorrichtung wird dabei aus einem ten Relativstellung zum umfangsseitigen Streckenzwangsbewegbaren Winkelhebel mit Stützplatte ge- 30 stoß halten.
bildet, wobei die Stützplatte vorteilhafterweise wäh- Im Zusammenhang mit der Zuordnung der erfinrend der Weitefbewegung eines Bogensegmentes un- dungsgemäßen Montageführung zu einer eine Strecke ter Bildung eines U-förmigen Kanalbereiches etwa aus dem Vollen auffahrenden Streckenvortriebsparallel zu dem senkrecht auf den Streckenstoß ge- maschine besteht ein weiterbildendes Merkmal der richteten Schenkel der Montageführung und beim 35 Erfindung darin, daß der Montageführung im han-Verspannen der Bogensegmente gegen den Strecken- gendseitigen Querschnittsbereich der Strecke eine in stoß annähernd, in der Ebene des parallel zum Streckenlängsrichtung auf der Vortriebsmaschine Streckenstoß liegenden Schenkels der Montagefüh- verfahrbare Hubbühne zugeordnet ist. Diese Hubrung angeordnet ist. bühne übernimmt das gezielte Einfädeln der einzel-
Die Stützplatte bildet demzufolge im Zusammen- 40 neu Bogensegmente in den Bereich der firstseitigen
wirken mit dem Winkelhebel eine Versdhlußklappe, Montageöffnung der Montageführung. Zu diesem
welche im firstseitigen Bereich ein Hinausrutschen Zweck weist die Hubbühne einen dem Krürnmungs-
der Bogensegmente aus der Montageführung verhin- verlauf der Bogensegmente angepaßten Tragebalken
dert. Beim Verspannen der Bogensegmente gegen auf. Die Länge des Tragebalkens kann so bemessen
Streckenstoß bildet die Stützplatte dagegen eine Ver- 45 sein, daß dieser in die Montageöffnung der Montage-
längerung oder vergrößerte Auflage des parallel zum führung !hineinpaßt und während der Weiterbewe-
Streckenstoß liegenden längeren Schenkels der Mon- gung des hochgehobenen Bogensegmentes einen
tageführung. Abschnitt der Montageführung bildet. Nach dem
Der Winkelhebel mit der Stützplatte kann in ver- Weiterbewegen des jeweiligen Bogensegmentes wird
schiedener Weise in die beiden Betriebsstellungen 50 die Hubbühne gesenkt und das nächste, aus dem
bewegt werden. Eine zweckmäßige Maßnahme be- hinteren Streckenbereich herangebrachte Bogen-
steht erfindungsgemäß darin, daß der Winkelhebel segment auf den Tragebalken aufgelegt. Um das
unter den Einfluß einer Kolben-Zylinder-Einrichtung Hineinheben der einzelnen Bogensegmente in die
gestellt ist. Montageführung zu erleichtern, verläuft der Trage-
Die in Richtung auf die Ortsbrust weitgehend ge- 55 balken gemäß der Erfindung annähernd parallel zur
schlossene Montageführung ist gegen ein Auffüllen Montageführung.
mit Haufwerk geschützt. Damit dieser Schutz gegen Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen nachdas aus der Firste und aus den Stoßen heraus- stehend näher erläutert. Es zeigt
brechende Haufwerk auch im Bereich der Strecken- Fig. 1 den Endbereich eines tunnelartigen Fahrsohle gewährleistet ist, besteht ein erfindungsgemäßes 60 weges im vertikalen Längsschnitt sowie im Schema Merkmal darin, daß dem etwa senkrecht auf den die den Fahrweg auffahrende Vortriebsmaschine, den Streckenstoß gerichteten Schenkel der Montagefüh- Ausbau des Fahrweges und die Vorrichtung zur rung im Bereich, des Streckenliegenden auf der der Errichtung des Ausbaus,
Ortsbrust zugewendeten Seite mindestens eine pflug- F i g. 2 in Ansicht die Vorrichtung zur Errichtung
scharähnliche Aufgleitvorrichtung zugeordnet ist. 65 des Ausbaus in vergrößerter Darstellung gemäß der
Beim Vorschieben der Montageführung schiebt sich LinieΠ-ΙΙ der Fig. 1 unter Fortfall der Vortriebs-
die pflugscharähnliche Aufgleitvorriohtung unter das maschine,
eventuell dort vorhandene Haufwerk und leitet dieses F i g. 3 in nochmals vergrößerter Darstellung einen
11 12
Abschnitt der Ausbauvorrichtung der Fig. 2 im Be- gegenüber kleinere Öffnung9 etwa in halber Höhe
reich der Firste, auf einer Seite des Streckenstoßes 10 angeordnet ist.
Fig.4 den in der Fig. 3 dargestellten Abschnitt Die Montageführung6 befindet sich in einem ge-
der Ausbauvorrichtung in einer anderen Betriebs- ringen Abstand zum umfangsseitigen Streckenstoß situation, 5 10 und besteht im wesentlichen — wie z. B. F i g. 6
F i g. 5 in Ansicht einen Teil der Ausbauvorrich- erkennen läßt — aus einem L-förmigen Kanalbereich
tung während des Zusammensetzens der Bogen- 11, der zum Streckenstoß 10 und zum rückwärtigen
segmente, Bereich 12 der aufgefahrenen Strecke offen ist. Der
F i g. 6 in vergrößerter Darstellung einen verti- L-förmige Kanalbereich 11 besitzt einen annähernd
kalen Längsschnitt durch die Ausbauvorrichtung im io parallel zum Streckenstoß 10 verlaufenden langen
Bereich der Sohle gemäß der Linie VI-VI der F i g. 5, Schenkel 13 und einen etwa senkrecht auf den
Fig. 7 im horizontalen Längsschnitt gemäß der Streckenstoß 10 gerichteten kurzen Schenkel 14.
Linie VII-VII der Fig. 5 den wesentlichen Teil Der lange Schenkel 13 ist über auf dem Umfang
einer der Ausbauvorrichtung zugeordneten Bremse verteilt angeordnete Streben 15 mit der Vortriebs-
in vergrößerter Darstellung, 15 maschine verbunden.
Fig. 8 ebenfalls in vergrößerter Darstellung im Der PfeilX bezeichnet in der Fig. 6 die Voraxialen Längsschnitt die der Ausbauvorrichtung zu- triebsrichtung.
geordnete Haltevorrichtung im Bereich der Firste In der Montageführung 6 befindet sich ein umgemäß der Linie VIII-VIII der F i g. 5, laufendes Zugmittel 16, welches beim Ausführungs-
Fig. 9 in Ansicht die Ausbauvorrichtung nach ao beispiel aus einer Gliederkette gebildet ist. Diese
dem Einfahren des letzten Bogensegmentes, Gliederkette 16 gleitet mit ihren vertikalen Ketten-
F i g. 10 in Ansicht die Ausbauvorrichtung nach gliedern 17 in einer nutenartigen Führung 18, welche
dem Einfahren des letzten Bogensegmentes bei ab- im Winkelbereich zwischen dem langen und dem
gesenkter Hubbühne und kurzen Schenkel der Montageführung angeordnet ist.
Fig. 11 in Ansicht die benachbarten End- 35 Diese nutenartige Führung 18 ist entsprechend der
abschnitte zweier Bogensegmente nach dem Ver- Darstellung der Fig. 2 ebenfalls an den Stellen ge-
spannen gegen den Streckenstoß in vergrößerter öffnet, an denen die Montageführung 6 im Bereich
Darstellung. der Streckenfirste 8 sowie auf halber Höhe des
Mit 1 ist in der Fig. 1 ein tunnelartiger Fahrweg Streckenstoßes 10 geöffnet ist.
bezeichnet. Ein solcher Fahrweg kann beispielsweise 30 Das Zugmittel 16 ist endlos und wird über ein eine Strecke in einem untertägigen Grubenbetrieb Kettenrad 19 angetrieben, welches auf der Ausgangssein. Genauso gut ist es möglich, daß dieser Fahrweg welle eines Hydromotors sitzt. An Stelle eines Hydroein U-Bahn-Stollen oder ein Autotunnel sein kann. motors ist auch ein anderer Motor denkbar. Der
Der Vortrieb der Strecke 1 erfolgt mit Hilfe Hydromotor ist in der Streckenquerebene radial vereiner schematisch dargestellten Streckenvortriebs- 35 stellbar, so daß mit Hufe dieser Verstellung sowie maschine 2, welche mit dem Werkzeugkopf 3 die der beiden Umlenkkettenräder 20 die notwendige Strecke im Vollen auffährt. Eine solche Maschine Spannung in dem Zugmittel erreichbar ist. Der ist bekannt und bildet nicht Gegenstand der Erfln- Hydromotor ist ebenfalls am Masdhinenkörper der dung. Streckenvortriebsmaschine gelagert.
Die Sicherung der von der Streckenvortriebs- 40 Aus der F i g. 2 ist weiterhin zu erkennen, daß maschine 2 kreisförmig aufgefahrenen Strecke 1 er- dem der Öffnung 7 im Uhrzeigersinn benachbarten folgt mit Hilfe eines Ringausbaus 4, welcher sich Längenabschnitt 21 der Montageführung eine Halteaus einzelnen Bogensegmenten zusammensetzt, die vorrichtung 22 zugeordnet ist, welche aus der F i g. 8 einen doppel-T-förmigen Querschnitt aufweisen. im einzelnen hervorgeht. Diese Haltevorrichtung 22 Auch andere Querschnittsausbildungen sind denkbar. 45 besteht aus einem Winkelhebel 23, der mindestens
Das Einbringen der Bogensegmente in die Strecke 1 mittelbar am Maschinenkörper 24 der Vortriebsund das Zusammensetzen der Bogensegmente zum maschine schwenkbar angelenkt ist. Der Winkelhebel Ringausbau 4 erfolgt weitgehend mechanisiert. Zu 23 trägt stirnseitig eine Stützplatte 25, welche andiesem Zweck ist unmittelbar hinter dem Werkzeug- nähernd vertikal zu dem Winkelhebel angeordnet ist. kopf 3 der Vortriebsmaschine 2 eine Ausbauvorrich- 50 Der Winkelhebel 23 wird durch eine Kolben-Zylintung 5 angeordnet. Der Transport der Bogen- der-Einrichtung 26 beeinflußt, welche mit ihrer segmente bis zu dieser Vorrichtung 5 wird über seit- Kolbenstange 27 an dem Winkelhebel und mit ihrem lieh der Streckenvortriebsmaschine 2 angeordnete Zylinder 28 an Teilen des Maschinenkörpers 24 beTransportmittel durchgeführt, festigt ist. In der in Fig. 8 eingezeichneten Stellung
Aus der Fig. 2 geht die dort vergrößert dar- 55 befindet sich die Stützplatte 25 parallel zu dem
gestellte Ausbauvorrichtung 5 näher hervor. Hierbei kurzen Schenkel 14 der Montageführung 6, während
ist zu betonen, daß die Streckenvortriebsmaschine bei eingefahrener Kolben-Zyrinder-Einrichtung 26
in dieser Darstellung fortgelassen wurde, weil sie die Stützplatte 25 in der Ebene des langen Schenkels
zur Verdeutlichung des Erfindungsgedankens nicht 13 zu liegen kommt. Die Funktion dieser Halte-
beiträgt. 60 vorrichtung 22 ist nachstehend noch näher be-
Die Ausbauvorrichtung 5 weist eine kreisring- schrieben.
förmige rinnenartige Montageführung 6 auf, welche Unterhalb der Haltevorrichtung 22, etwa in halber
dem Querschnitt der Strecke 1 weitgehend angepaßt Höhe des Streckenstoßes 10 (vgl. Fig. 2), ist in der
ist. Die Montageführung 6 kann ringförmig ge- dort vorgesehenen Öffnung 9 der Montageführung 6
schlossen sein. Bei der dargestellten Ausführungs- 65 eine winkelförmige Konsole 29 vorgesehen, die
form besitzt die Montageführung 6 jedoch zwei Öff- ebenfalls vom Maschinenkörper getragen wird. Die
nungen. Die eine Öffnung7 befindet sich im Be- winkelförmige Konsole 29 (vgl. Fig. 7) besteht aus
reich der Streckenfirste 8, während die zweite, dem- einer Rohrführung 30 mit darin gelagerter, schwenk-
13 14
barer Tragestange 30 α und einem endseitig der liegende Ende des ersten Bogensegmentes die Brems-Tragestange 30 α angeordneten schuhartigen Wider- vorrichtung 44 und gelangt somit zwischen das Reiblager 31. Das schuhartige Widerlager verläuft an- rad 34 und das schuhartige Widerlager 31. Bei entnähernd parallel zum Streckenstoß 10. In seinem sprechender Beaufschlagung der Kolben-Zylinderfreien Endabschnitt besitzt das schuhartige Wider- 5 Einrichtung 36 klemmt das Reibrad 34 das erste lager auf der dem Streckenstoß 10 abgewendeten Bogensegment 43 fest, so daß es in der Montage-Seite eine Stützfläche 32, die mit einem Reibungs- führung 6 durch eigene Schwerkraft nicht weiterbelag 33 versehen ist. Diesem Belag gegenüberliegend gleiten kann.
ist ein Reibrad 34 angeordnet, welches an einem Zwischenzeitlich ist das zweite Bogensegment 45 Ende eines zweiarmigen Hebels 35 drehbar gelagert "» auf den Tragebalken der Hubbühne aufgelegt worist, der an dem anderen Ende unter den Einfluß den. Nunmehr wird auch dieses Bogensegment in die einer Kolben-ZyHnder-Einrichtung 36 gestellt ist. Montageführung 6 im Bereich der Streckenfirste 8 Entsprechend der Beaufschlagung dieser Kolben- eingehoben. Nach dem Einlegen in die Montage-Zyhnder-Einrichtung 36 (s. beispielsweise F i g. 5) führung werden die einander benachbarten Endkann der Abstand des umfangsseitig ebenfalls mit 15 abschnitte des ersten und des zweiten Bogensegmeneinem Reibungsbelag 37 versehenen Reibrades 34 tes über eine Segmentverbindung, beispielsweise eine gegenüber dem Reibbelag 33 des schuhartigen Wider- Schwenklasche 46, miteinander gelenkig gekuppelt, lagers 31 verändert werden. Der Reibbelag 37 des Anschließend wird wiederum der Hydromotor in Reibrades 34 ist außenseitig etwa U-förmig aus- Tätigkeit gesetzt, so daß das Zugmittel 16 beide gebildet. 2° Bogensegmente 43 und 45 um das Maß der Längen-
Der Ausbauvorrichtung 5 ist ferner die aus der erstreckung eines Bogensegmentes in der Montage-F i g. 3 in vergrößerter Darstellung hervorgehende führung weiterzieht. Die das Reibrad 34 beeinflus-Hubbühne 38 zugeordnet. Diese Hubbühne 38 be- sende Kolben-Zylinder-Einrichtung 36 wird hierbei steht aus einem Laufwagen 39, welcher auf Schie- so gesteuert, daß die beiden Bogensegmente nicht nen 40 in Längsrichtung der Strecke 1 verfahrbar »5 durch Eigengewicht in der Montageführung herabist, die unmittelbar hinter dem Werkzeugkopf 3 auf oder aus dieser herausgleiten können. Das heißt, das der Streckenvortriebsmaschine 2 angeordnet sind. Die Zugmittel bewegt die beiden Bogensegmente gegen Hubbühne 38 besitzt ferner eine in vertikaler Rieh- die Kraft der Bremse 44 in der Montageführung 6 rung arbeitende Kolben-Zylinder-Einrichtung 41 und weiter.
am freien Ende dieser Kolben-Zylinder-Einrichtung 3° Nach Beendigung der vorbeschriebenen Verfah-
einen Tragebalken 42. rensschritte ist der Zusammenbau des Ringausbaus
Die Montage eines Ringausbaus erfolgt in der so weit fortgeschritten, wie er etwa in der F i g. 5
nachstehend näher beschriebenen Weise. dargestellt ist. Zusätzlich befindet sich hierbei schon
Aus der F i g. 3 ist ein Bogensegment 43 eines das dritte Bogensegment 47 in der Montageführung 6
Ringausbaus 4 zu erkennen, welches über geeignete 35 und ist mit dem rückwärtigen Ende des zweiten
Transportmittel bis in den Montagebereich rückseitig Bogensegmentes 45 über eine entsprechende
des Werkzeugkopfes 3 der Vortriebsmaschine 2 Schwenklasche 46 gekuppelt.
transportiert wurde. In diesem Bereich ist das Bogen- Das weitere Zusammensetzen des Ringausbaus er-
segment 43 auf den entsprechend gekrümmten folgt dann in der vorbeschriebenen Weise, bis sämt-
Tragebalken 42 der Hubbühne 38 aufgelegt worden. 40 liehe Bogensegmente 43, 45, 47, 48, 49 in der Mon-
Der Tragebalken 42 befindet sich — in Strecken- tageführung 6 zusammengesetzt sind, so daß eine
längsrichtung gesehen — auf der der Ortsbrust 53 Konfiguration vorhanden ist, wie sie beispielsweise
abgewandten Seite der Montageführung 6. Durch Be- die F i g. 9 zeigt. Jetzt wird auch der Tragebalken
aufschlagung der Kolben-Zylinder-Einrichtung 41 42 wieder eingefahren. Die Bogensegmente nehmen
wird der Tragebalken 42 angehoben und mit ihm 45 nunmehr auf Grund der gelenkigen Relatiwerbin-
das Bogensegment 43. Nach Erreichen einer Stel- dung über die Schwenklaschen 46 eine Stellung ein,
lung, wie sie ungefähr in der F i g. 4 wiedergegeben wie sie aus der F i g. 10 näher erkennbar ist. Diese
ist, wird die Hubbühne 38 in Richtung auf die Orts- auf der Montageführung lagernde Vielgelenkanord-
brust verfahren, so daß das Bogensegment 43 in die nung beruht auf dem Umstand, daß die Bogen-
Montageführung 6 eingelegt werden kann. 50 Segmente auf einem kleineren Umfang gelenkig zu-
In dieser Stellung wird das in der Montagefüh- sammengesetzt werden, als der Umfang im gegen den rung 6 umlaufende Zugmittel 16 mit dem im Uhr- Streckenstoß verspannten Zustand bemessen ist.
zeigersinn vorn liegenden Ende des Bogensegments Es werden dann, wie die Fig. 11 zeigt, die be-43 verbunden. Anschließend wird der Hydromotor nachbarten Endabschnitte der Bogensegmente 43 in Bewegung gesetzt, derart, daß das Zugmittel 16 55 und 49 durch einen Spannzylinder 50 miteinander das Bogensegment 43 im Uhrzeigersinn in der Mon- verbunden. Anschließend wird der Winkelhebel zutageführung 6 weiterbewegt. Um zu verhindern, daß rückgeschwenkt und mit der Stützplatte in die Ebene in dem oberen Bereich der Montageführung 6 das des parallel zum Streckenstoß verlaufenden Schen-Bogensegment 43 aus dem L-förmigen Kanalbereich kels des L-förmigen Kanalbereichs gebracht. Bei ent-11 herausgleiten kann, ist der Winkelhebel 23 mit- 60 sprechender Beaufschlagung des Spannzylinders 50 tels der Kolben-Zylinder-Einrichtung 26 in eine werden daraufhin die Bogensegmente gegen den Lage verschwenkt worden, in der die Stützplatte 25 Streckenstoß 10 verspannt und dadurch von der parallel zu dem kurzen Schenkel 14 der Montage- Montageführung 6 abgehoben. Nach dem Verspanführung 6 liegt (s. F i g. 8). nen werden die Segmentverbindungen 46 befestigt
Das erste Bogensegment 43 wird in der Montage- 65 und der Spannzylinder 50 wieder abgenommen,
führung 6 etwa um einen Betrag weiterbewegt, der Auf Grund der Zuordnung der Ausbauvorrich-
der Längserstreckung des Bogensegmentes entspricht. rung 5 zu der Streckenvortriebsmaschine 2 kann das
In dieser Stellung passiert das im Uhrzeigersinn vorn Zusammensetzen der Bogensegmente zu der end-
gültigen Ringform während des Streckenvortriebs erfolgen. Es ist mithin ein kontinuierlicher Vortrieb mit einem kontinuierlichen Ausbau verbunden.
Wie die Fig. 6 noch erkennen läßt, ist im Bereich der Streckensohle dem kurzen Schenkel 14 der Montageführung 6 eine pflugscharähnliche Aufgleit-
vorrichtung 52 zugeordnet. Diese Vorrichtung trägt dazu bei, das auf der Streckensohle liegende Haufwerk über die Montageführung zwischen den Absteifungsrippen 15 ^durchzuführen, so daß die Montageführung auch im Bereich der Streckensohle durch Haufwerk nicht verstopft werden kann.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
409 547/269

Claims (16)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Einbringen eines aus Ausbauringen bestehenden stählernen Strecken- bzw. Tunnelausbaus, bestehend aus einer kreisringförmigen Montageführung als Montagehilfe für die einzeln nacheinander einbringbaren und miteinander begrenzt nachgiebig kuppelbaren Bogensegmente eines Ausbauringes, Mitteln zur mindestens zeitweisen Festlegung eines oder mehrerer Bogensegmente an der Montageführung und einem die miteinander verbundenen Bogensegmente gegen den umfangsseitigen Streckenstoß verspannenden, lösbar angeordneten Schubkolbengetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich der Streckenfirste (8) sektorenartig unterbrochene Montageführung (6) einen zum Streckenstoß (10) und zum rückwärtigen Streckenbereich (12) offenen, im Querschnitt L-förmig gestalteten Kanalbereich (11) zur Aufnahme der mittels eines im Kanalbereich (11) endlos umlaufenden, motorisch angetriebenen Zugmittels (16) mindestens mittelbar in Umfangsrichtung verschiebbaren Bogensegmente (43, 45, 47, 48, 49) aufweist, wobei in Einführrichtung der Bogensegmente (43, 45, 47, 48, 49) in dem unterhalb der in ihrer Länge kleiner als die Länge eines Bogensegmentes (z. B. 43) bemessenen Öffnung (7) liegenden Längenbereich der Montageführung (6) eine mit Reibschluß arbeitende, der zeitweisen Festlegung der Bogensegmente (z. B. 45) dienende Bremse (44) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für das Zugmittel
(16) aus einem Motor, insbesondere einem in der Ebene des Streckenquerschnittes im Sinne einer Zugmittelspannung radial verlagerbaren Hydromotor, gebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel (16) von einer mit omen senkrechten Kettengliedern
(17) hi einer im Kanalbereich (11) vorgesehenen nutenartigen Führung (18) gleitenden Gliederkette gebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 'die Bremse (^4) in einem etwa der Länge eines Bogensegmentes (z. B. 43) entsprechenden Abstand von der Montageöffnung (7) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (44) aus einem an den Bogensegmenten (z. B. 43) zur Anlage gelangenden Reibrad (34) gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad (34) an dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels (35) drehbar gelagert ist, welcher an dem anderen Ende unter den regelnden Einfluß einer steuerbaren Kolben-Zyhnder-Einrichtung (36) gestellt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad (34) mit einer als Widerlager dienenden winkelförmigen Konsole (31) zusammenwirkt, die in eine Lücke (9) zwischen zwei benachbarten Längenabschnitten der Montageführung (6) eingegliedert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge-
kennzeichnet, daß dem in Einführrichtung der Bogensegmente (z. B. 43) der Montageöffnung (7) benachbarten Längenabschnitt (21) der Montageführung (6) mindestens eine den L-förmigen Querschnitt während der Weiterbewegung des jeweils eingehobenen Bogensegmentes (z. B. 43) bereichsweise U-förmig gestaltende Haltevorrichtung (22) zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (22) aus einem zwangsbewegbaren Winkelhebel (23) mit Stützplatte (25) gebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (25) während der Weiterbewegung eines Bogensegmentes (z. B. 43) unter Bildung eines U-förmigen Kanalbereiches etwa parallel zu dem senkrecht auf den Streckenstoß (10) gerichteten Schenkel (14) der Montageführung (6) und beim Verspannen der Bogensegmente gegen den Streckenstoß annähernd in der Ebene des parallel zum Streckenstoß (10) hegenden Schenkels (13) der Montageführung (6) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (23) unter den Einfluß einer Kolben-Zylmder-Einrichtung (26) gestellt ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß dem etwa senkrecht auf den Streckenstoß (10) gerichteten Schenkel (14) der Montageführung (6) im Bereich des Streckenliegenden auf der der Ortsbrust (53) zugewendeten Seite mindestens eine pflugscharähnliche Aufgleitvorrichtung (52) zugeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageführung (6) unmittelbar hinter dem Werkzeugkopf (3) einer die Strecke (1) im vollen Querschnitt auffahrenden Streckenvortriebsmaschine (2) vorgesehen und an dieser befestigt ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageführung (6) im hangendseitigen Querschnittsbereich der Strecke (1) eine in Streckenlängsrichtung auf der Vortriebsmaschine (2) verfahrbare Hubbühne (38) zugeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubbühne (38) einen dem Krümmungsverlauf der Bogensegmente (z. B. 43) angepaßten Tragebalken (42) aufweist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragebalken (42) annähernd parallel zur Montageführung (6) verläuft.
DE2360482A 1973-12-05 1973-12-05 Vorrichtung zum Einbringen eines stählernen Strecken- bzw. Tunnelausbaus Expired DE2360482C2 (de)

Priority Applications (8)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2360482A DE2360482C2 (de) 1973-12-05 1973-12-05 Vorrichtung zum Einbringen eines stählernen Strecken- bzw. Tunnelausbaus
AT964174A AT333228B (de) 1973-12-05 1974-12-03 Verfahren zum mechanisierten ausbau eines tunnelartigen fahrweges und vorrichtung zur durchfuhrung des verfahrens
ZA00747741A ZA747741B (en) 1973-12-05 1974-12-04 A method for the mechanized construction of a tunnel-like roadway and an apparatus for carrying out this method
ES432575A ES432575A1 (es) 1973-12-05 1974-12-04 Un procedimiento y un dispositivo para la entibacion mecani-zada de una via de trafico a manera de tunel.
GB52546/74A GB1490568A (en) 1973-12-05 1974-12-04 Method of providing a support structure for a tunnel-like way and apparatus for performing the method
FR7439899A FR2253914A1 (de) 1973-12-05 1974-12-05
BE151176A BE822978A (fr) 1973-12-05 1974-12-05 Procede pour le soutenement mecanise d'une voie en forme de tunnel et dispositif pour la mise en oeuvre du procede
PL1974176215A PL92685B1 (de) 1973-12-05 1974-12-05

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2360482A DE2360482C2 (de) 1973-12-05 1973-12-05 Vorrichtung zum Einbringen eines stählernen Strecken- bzw. Tunnelausbaus

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2360482B1 true DE2360482B1 (de) 1974-11-21
DE2360482C2 DE2360482C2 (de) 1975-07-03

Family

ID=5899882

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2360482A Expired DE2360482C2 (de) 1973-12-05 1973-12-05 Vorrichtung zum Einbringen eines stählernen Strecken- bzw. Tunnelausbaus

Country Status (8)

Country Link
AT (1) AT333228B (de)
BE (1) BE822978A (de)
DE (1) DE2360482C2 (de)
ES (1) ES432575A1 (de)
FR (1) FR2253914A1 (de)
GB (1) GB1490568A (de)
PL (1) PL92685B1 (de)
ZA (1) ZA747741B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102061928A (zh) * 2010-12-26 2011-05-18 广州广船国际股份有限公司 一种盾构机管片吊运装置

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2620205C3 (de) * 1976-05-07 1978-09-28 Bochumer Eisenhuette Heintzmann Gmbh & Co, 4630 Bochum Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen eines ringförmigen Streckenausbaus sowie Verbolzungs-Halterungen zur Ausübung des Verfahrens
GB2145134B (en) * 1983-08-20 1987-02-04 Anderson Strathclyde Plc Circular heading machine
DE3604933C2 (de) * 1986-02-17 1994-11-24 Saarbergwerke Ag Verfahren zum Einbringen von ringförmigem, nachgiebigem Streckenausbau und dazu geeigneter Montagering und Rinnen-Profilsegmente
AT393716B (de) * 1989-07-28 1991-12-10 Mayreder Kraus & Co Ing Verfahren zum ausbau von tunnel- oder stollenstrecken
CN109681233B (zh) * 2019-01-03 2024-06-04 济南城建集团有限公司 城市浅埋大断面隧道采用预制支撑管片倒“t”形开挖工法及临时支撑结构
CN114961800B (zh) * 2022-05-20 2024-10-29 中铁工程装备集团有限公司 一种分块管节拼装机及拼装方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102061928A (zh) * 2010-12-26 2011-05-18 广州广船国际股份有限公司 一种盾构机管片吊运装置
CN102061928B (zh) * 2010-12-26 2012-07-25 广州广船国际股份有限公司 一种盾构机管片吊运装置

Also Published As

Publication number Publication date
ATA964174A (de) 1976-03-15
ZA747741B (en) 1976-01-28
GB1490568A (en) 1977-11-02
ES432575A1 (es) 1977-03-01
DE2360482C2 (de) 1975-07-03
PL92685B1 (de) 1977-04-30
AT333228B (de) 1976-11-10
BE822978A (fr) 1975-04-01
FR2253914A1 (de) 1975-07-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2615395C2 (de) Anordnung zum schrittweise aufeinanderfolgenden Vorwärtsbewegen von mindestens drei hintereinanderliegenden Bau- oder Tragteilen
DE2621674C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vortrieb und Ausbau einer untertägigen Strecke sowie Streckenausbau zur Ausübung des Verfahrens
DE2657573A1 (de) Einrichtung zum erweitern von schaechten o.dgl.
DE69310411T2 (de) Gerät zum Graben von Tunneln
DE2554107A1 (de) Schildvortriebsvorrichtung, insbesondere fuer das auffahren von strekken in bergbau-untertagebetrieben
DE2360482C2 (de) Vorrichtung zum Einbringen eines stählernen Strecken- bzw. Tunnelausbaus
DE3108877A1 (de) Verfahren zum herstellen eines ankerausbaues, sowie vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE69216358T2 (de) Tunnelausbauverfahren und dazu geeignetes Gerät
DE2513679A1 (de) Maschine zur kontinuierlichen aussteifung von tunnels
DE4011907C2 (de) Streckenvortriebseinrichtung für den gesicherten Vortrieb und Ausbau im untertägigen Berg- und Tunnelbau mit Schalmantel für Hinterfülleinbringung in unmittelbarer Ortsbrustnähe
DE2427638A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum streckenausbau im streckenvortrieb
AT511199B1 (de) Schildvortriebsvorrichtung
DE2909918C3 (de) Vorrichtung zum Vortreiben und Ausbauen einer untertägigen Strecke
DE2704222C3 (de) Verfahren und Mehrzweckbühne zum Ausbauen von durch Sprengarbeit aufgefahrenen Strecken des Berg- und Tunnelbaus
DE2453281C3 (de) Ortsveränderbares Schalungsgerüst
DE3813905A1 (de) Streckenvortriebskammer fuer den vorlaeufigen ausbau eines streckenortes im untertaegigen bergbau
DE2432256A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum setzen von streckenausbauboegen
DE2934625A1 (de) Teilschnitt-vortriebsmaschine fuer strecken des untertagebetriebes.
DE1658770C3 (de) Verfahren zum Ausbauen eines Tunnels mit Tübbing-Ringen und Vortriebsschild zur Durchführung dieses Verfahrens
DE2801365C3 (de) Einrichtung zum Transport und Setzen eines provisorischen Streckenausbaus und Ausbaurahmen für den provisorischen Streckenausbau
DE2605741A1 (de) Verbauschild und verfahren zum auffahren eines tunnels, stollens, grabens o.dgl. unter verwendung eines verbauschildes
WO2018153926A1 (de) Verfahren sowie aufweitungsvorrichtung zum maschinellen erweitern eines tunnels eines mindestens ein schienengleis umfassenden schienenverkehrsweges von einem ersten alt-querschnittsprofil auf ein zweites neu-querschnittsprofil
DE3526205A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum vortreiben und auskleiden eines unterirdischen tunnels oder stollens
DE2552428C3 (de) Schreitender Streckenausbau mit mehreren hintereinander angeordneten Gespannen
DE2743225A1 (de) Schreitender ausbautunnel

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee