DE2360467A1 - Verfahren zum trocknen von in fluessigkeiten enthaltenen feststoffen und anlage zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zum trocknen von in fluessigkeiten enthaltenen feststoffen und anlage zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
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§L^f^iT"S 29· November 1973 EB/ju
Postfach lc.27 l'el. 372720
Hermann Seiler & Sohn AG, Zürcherstrasse 71,
8103 Unterengstringen (Schweiz)
Verfahren zum Trocknen von in Flüssigkeiten enthaltenen Feststoffen
und Anlage zur Durchführung des Verfahrens.
. Priorität: Schweiz, Nr. I7781/72 vom 6.Dez.1972
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trocknen von in Flüssigkeiten
enthaltenen Feststoffen, bei welchem ein Teil des anfallenden Trockengutes mit der feststoffhaltigen Flüssigkeit
vermischt, einem Verdampfungstrockner zugeführt wird, in welchem die Flüssigkeit durch heisse Gase verdampft wird, worauf
das angefallene Trockengut von den aus der Flüssigkeit entstandenen
Brüdendämpfen getrennt wird. Ein Verfahren dieser Art ist beispielsweise in der schweizerischen Patentschrift 500 916
der Anmelderin näher beschrieben, wobei es sich speziell um die Trocknung von Abwasserschlamm handelt. Beim bekannten Verfahren
gelangen, die vom Trockengut getrennten Brüdendämpfe unmittelbar ins Freie, was je nach der Qualität des Schlammes und dem
Standard der Anlage zu starker Geruchsbelästigung führen kann. Besonders stark ist die Belästigung, wenn von Gauche stammende
Brüdendämpfe ins Freie gelangen. Um den penetranten Geruch der
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Brüdendämpfe zu beseitigen, müssen dieselben auf ca. 8000C
erhitzt werden, was in gewissen Fällen auch gesetzlich vorgeschrieben wird. Leitet man einfach alle Brüdendämpfe durch eine
Brennkammer, um sie in derselben auf die vorbestimmte Temperatur zu erhitzen, so ergibt sich aber ein wirtschaftlich äusserst
belastender Brennstoffverbrauch. Die Erfindung bezweckt diesen
Nachteil zu vermeiden. Das Verfahren nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass ein erster Teil der Brüdendämpfe einer
Hauptbrennkammer zugeführt wird, in welcher er'auf eine vorbestimmte
Temperatur erhitzt wird, worauf er nach Abkühlung in einem Rekuperator ins Freie entweicht, und dass ein zweiter
Teil der Brüdendämpfe zusammen mit Frischluft im Rekuperator erhitzt und dann einer Nebenbrennkammer zugeführt wird, aus
welcher die heissen Gase für den Verdampfungstrockner entnommen
werden. Behandelt man Abwasser von Kläranlagen oder Jauche
nach diesem Verfahren, so empfiehlt es sich, ca. 60% der Brüdendämpfe
der Hauptbrennkammer zuzuführen und daselbst auf 800 C zu erhitzen, wobei dann entsprechend 40% der Brüdendämpfe der
Nebenbrennkammer zugeführt werden. Bei anderen Anwendungen, z.B. auf Abwässer der Papierindustrie oder der chemischen Industrie
kann eventuell eine andere Erhitzungstemperatur vorgesehen
werden, und kann gegebenenfalls auch eine etwas andere prozentuale
Verteilung der Brüdendämpfe auf die beiden Brennkammern vorteilhaft sein.
Die Erfindung betrifft auch eine Anlage zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens. Diese Anlage, die einen mit
heissen Gasen und einem Trockengut-Flüssigkeitsgemisch gespeisten Trommeltrockner, einen Zyklonabscheider zur Trennung
von Trockengut und Brüdendämpfen, und einen Mischer zur Mischung
von Trockengut und feststoffhaltiger Flüssigkeit aufweist,
zeichnet sich dadurch aus, dass eine Hauptbrennkammer und eine Nebenbrennkammer vorgesehen sind, die über eine Hauptleitung und
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eine Nebenleitung mit dem Zyklonabscheider in Verbindung stehen; dass die Hauptbrennkammer über einen Rekuperator mit der freien
Atmosphäre verbunden ist, der die aus derselben austretenden, auf eine vorbestimmte Temperatur erhitzten Gase abkühlt; und
dass die durch die Nebenleitung zur Nebenbrennkammer strömenden Brüdendämpfe zusammen mit Frischluft vor dem Eintritt in die
Nebenbrennkammer durch den Rekuperator geführt sind, um in demselben Wärme aufzunehmen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen
Anlage da'rgestellt. Es ist:
Fig. 1 eine schematische Anlage zur Trocknung der im Abwasser von Kläranlagen oder Jauche enthaltenen Feststoffe,
Fig. 2 ein Vertikalschnitt durch einen Doppelofen gemäss
Linie II - II von Fig. 4,
Fig. 3 ein Vertikalschnitt durch den Doppelofen gemäss Linie
III - III von Fig. 2, und
Fig. 4 ein Horizontalschnitt durch den Doppelofen, im wesentlichen
gemäss Linie IV - IV von Fig. 3.
Die in -Fig. 1 rein schematisch dargestellte Trocknungsanlage
dient zur Trocknung der in Abwässern oder Jauche 1 enthaltenen Feststoffe, deren Menge im allgemeinen nur etwa 6-8% des Abwassers
oder der Jauche entspricht, so dass ca. 92 - 94% Wasser zu verdampfen sind. Das in einem Bunker 2 befindliche Abwasser
wird mittels einer Pumpe 3 über Leitungen 4 und 5 einer ersten Dosiervorrichtung 6 zugeführt, von der es in einen Zweiwellen-'
mischer (Paddelmischer) 7 gelangt. Ueberschüssiges, von der
Dosiervorrichtung B nicht aufgenommenes Abwasser fliesst über
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eine Leitung 8 in den Bunker 2 zurück. Dem Mischer 7 wird
ferner über eine, vorzugsweise eine Förderschnecke enthaltende Förderleitung 9 ein Teil des in einem Ausgangssilo 10 der Anlage
verfügbaren Trockengutes 11 zugeführt. Im Silo 10 ist ein unten offenes, vertikales Rohr 12 angeordnet, in welchem das
Trockengut mittels einer Förderschnecke 13 zu einer Abzweigleitung 14 gefördert wird, von der sie über einen als zweite
Dosiervorrichtung 15 dienenden, stufenlos regulierbaren Vibrator 15 der Förderleitung 9 zugeführt wird. Am Silo 10 ist ferner
ein Absackstutzen 16 vorgesehen, an welchem das von der Anlage erzeugte Trockengut in Sache 17 gefüllt wird. Das durch die
Abzweigleitung 14 dem Silo 1D entnommene Trockengut zirkuliert in geschlossenem Kreislauf in der Anlage.
Die beiden Dosiervorrichtungen B und 15 werden so eingestellt, dass das im Mischer 7 aus Abwasser und Trockengut gebildete
Gemisch nur noch etwa 5G% Wasser enthält. Dieses Gemisch wird
einem ausgemauerten Kanal 18 zugeführt, der einen Doppelofen mit einem rotierenden Trommeltrockner 19 bekannter Art verbindet.
Vom Doppelofen 20, dessen Aufbau später noch näher erläutert
werden soll, strömen heisse Gase mit einer Temperatur
von etwa 7OD0C durch den Kanal 18 in den Trommeltrockner 19
und reissen dabei das vom Mischer 7 gelieferte Abwasser-Trockengut-Gemisch
mit in denselben hinein.
Im Trommeltrockner 19 wird durch die heissen Gase das im Gemisch enthaltene Wasser verdampft, so dass sich ein pulverförmiges
Trockengut ergibt. Die dabei entstehenden Brüdendärnpfο und das
pulverförmigß Trockengut werden von einem Ventilator 21 abgesaugt
und durch eine Leitung einem Zyklonabscheidsr 22 zugeführt. Vom unteren Ende des Zyklonabschaiders 22 wird das ausgeschiedene
Trockengut mittels einer Förderschnecke 23 in das Ausgangssilo 10 gefördert, während die Brüdendämpfe vom oberen
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Ende des Zyklonabscheiders 22 in eine Brüdenleitung 24
gelangen. Die Brüdenleitung 24 ist einerseits ober eine Hauptleitung
25 mit einer Hauptbrennkammer 26 des Doppelofens 20 verbunden und anderseits über eine Nebenleitung 27, einen
Rekuperator 2Θ und eine Leitung 29 mit einer Nebenbrennkammer 30 dieses Doppelofens 20. Eine Ablenkklappe 31 gestattet die
Menge der Brüdendämpfe, die in die Hauptleitung 25 bzw. in die
Nebenleitung 27 gelangen, zu regulieren. Als besonders günstig hat es sich erwiesen, die anfallende Brüdenmenge im Verhältnis
von etwa 3 : 2 auf die Leitungen 25 und 27 zu verteilen, d.h. also dass ca. 60% der Brüdendämpfe in die Hauptbrennkammer 26
und ca. 40% über den Rekuperator 20 in die Nebenbrennkammer 30 gelangen.
Die.Kammern 26 und 30 sind mit Oelbrennern 32 und 33 versehen,
durch welche OeI mit der erforderlichen Verbrennungsluft in
die Kammern 26 und 30 eingeführt wird. Die Verbrennungsgase des Hauptbrenners 32 erhitzen die in die Hauptbrennkammer 26
eingeführten Brüdendämpfe auf eine Temperatur von etwa 800 C, wobei sich die in diesen Dämpfen enthaltenen Geruchstoffe vollständig
zersetzen. Die Dämpfe verlassen die Hauptbrennkammer 26 durch das Innere der Rohre eines im Rekuperator 28 vorgesehenen
Rohrbündels 34.
Der Rekuperator 28 weist einen vertikalen, zylindrischen Innenmantel
35 auf, der unten durch eine Stirnplatte 36 abgeschlossen ist. Der Innenmantel 35 ist von einem koaxialen Aussenmantel
umgeben, der oben durch eine Stirnplatte 38 abgeschlossen ist. Die Enden der Rohre des Rohrbündels 34 durchsetzen die Stirnplatten 36 und 38, an denen sie festgeschweisst sind. Ueber der
oberen Stirnplatte 38 ist ein Abluftstutzen 39 angebracht, durch
den die geruchlosen * Dämpfe in die freie Atmosphäre entweichen.
Zwischen dem unteren, konisch ausgebördelten Ende 40 des Aussen-
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mantels 37 und dem Innenmantel 35 kann Frischluft im Sinne der Pfeils 41 in den Rekuperator 26 eintreten und zwischen
den Mänteln 35 und 37 nach oben strömen. Am oberen Ende des Aussenmantels 37 ist die Nebenleitung 27 angeschlossen; die
durch dieselbe strömenden Brüdendämpfe und die Frischluft strömen nun im Sinne der Pfeile 42 um das obere Ende des
Innenmantels 35 und dann innerhalb desselben auf der Aussenseite der Rohre des Bündels 34 nach unten, also im Gegenstrom
zu den innerhalb derselben aufsteigenden Gase, die dadurch gekühlt
werden, unter Rekuperation eines grossen Teiles der in demselben enthaltenen Wärme. Das obere Ende der Leitung 29 ist
im unteren Bereich des mit Schikarten 43 versehenen Innenmantels 35 an denselben angeschlossen, so dass diev Nebenbrennkammer 30
durch diese Leitung 29 ein bereits auf ca. 530 - 580 C aufgeheiztes
Frischluft-Brüden-Gemisch erhält, das durch den Nebenbrenner 33 nur noch um etwa 120 - 170 C höher erhitzt wird, um
die für den Betrieb des Trommeltrockners 19 erforderliche Temperatur von ca. 700 C zu erreichen.
Dadurch dass nur ein Teil der Brüdendämpfe in der Hauptbrennkammer
26 des Doppelofens 20 auf die vorbestimmte Temperatur von ca. BOO0C erhitzt wird, und nach Abkühlung die Anlage verlässt,
ein anderer Teil aber mit Frischluft vermischt und grösstenteils durch rekuperierte Wärme aufgeheizt wieder dem
Trommeltrockner 19 zugeführt wird, wird eine sehr grosse, für die wirtschaftliche Ausführbarkeit der Trocknung entscheidende
Wärmeerspranis erzielt.
Da für die Erzielung der Wärmeersparnis nicht nur das Verfahren als solches, sowie die erläuterte Konstruktion des Rekuperators
2B von Bedeutung sind, sondern auch der Aufbau des Doppelofens 20, soll letzterer anhand der Fig. 2-4 noch näher
beschrieben werden.
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Der Dpppelofen 20 hat gemass Fig, 4 einen rechteckigen Grundriss
und ist durch eine etwa in der Mitte in Längsrichtung verlaufende Zwischenwand 44 in die beiden Kammern 26 und 3D unter'
teilt'. Die sehematische Darstellung des Doppelofens 20 in
Fig, 1 weicht diesbezüglich und in bezug auf andere Einzelheiten der raumlichen Anordnung vom tatsächlichen Aufbau ab, um die
funktionellen Zusammenhänge auf möglichst einfache Weise veranschaulichen zu können.
In der Hauptkammer 26 ist durch ein von einer Stirnwand 45 des Doppelofens 20 bis etwa in ihre Mitte reichendes hylbzylindrisches
Gewölbe 46 ein Flammraum 47 abgegrenzt, in welchem sich die Flamme des in Fig. 2 ~ 4 nicht dargestellten Hauptbrenners 32
ausbildet, der auf der Aussenseite der Stirnwand 45 bei deren konischer Oeffnung 48 montiert ist. In einem gewissen Abstand
über dem Gewölbe 46 ist eine horizontale Führungsplatte 49 vorgesehen, die langer ist als das Gewölbe 46 und an ihrem freien
Ende mit einer abwärts gerichteten Schikane 50 versehen ist. Die Hauptleitung 25, deren Querschnitt rechteckig ist, führt durch
die Stirnwand 45 hindurch zwischen das Gewölbe 46 und die horizontale
Platte 49, so dass sich die Brüdendämpfe in einem etwa
unter dem Endteil dieser Platte 49 befindlichen Mischraum 51 mit den Verbrennungsgasen des Hauptbrenners 32 mischen und wegen
ihres Luftgehaltes eine gewisse Nachverbrennung bewirkent Die
Verbrennungsgase, deren Temperatur, wie bereits erwähnt, etwa 800 C beträgt, strömen über der Platt 49 im Gegenström zu den
darunter strömenden Brüdendämpfe zu einer Austrittsöffnung 52, über
welcher die untere Stirnwand 36 des Rekuperators 37 sitzt.
Die Nebenbrennkammer 30 ist mit der Hauptbrennkammer 26 durch
keinerlei fleffnungen oder Kanäle verbunden. Dadurch dass die beiden Kammern unmittelbar aneinander angebaut·sind, d.h. die
gemeinsame Wand 44 haben, werden die Wärmeverluste verringert, -
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In der Stirnwand 45 ist eine konische Geffnung 53 vorgesehen,
vor welcher der Nebenbrenner 33 montiert wird. Der ausgemauerte, zum Trommeltrockner 19 führende Kanal 18 beginnt an der gegenüberliegenden
Stirnwand 54 und ist mit der Oeffnung 53 in Flucht. Die vom Rekuperator 28 kommende Leitung 29 mündet durch eine in der
Nähe der Oeffnung 53 befindliche, obere Deffnung 55 in die Nebenkammer 3Q ein, die - wie aus Fig. 2 ersichtlich ist - etwas
niedriger ist als die Hauptbrennkammer 26.
Durch die kompakte Vereinigung der beiden Brennkammern 26 und 3G zum Doppelofen 20 und deren beschriebene Ausführung und Anordnung
wird ein sehr guter Wirkungsgrad der Brennstoffausnützung
erzielt. Der Nebenbrenner 33 braucht in der Regel nur
etwa 1/6 bis 1/7 des vom Hauptbrenner 32 verbrauchten Brennstoffes.
Selbstverständlich kann anstelle von OeI auch Gas verbrannt werden; es können auch Ausführungsformen für feste
BrennstoffE! vorgesehen werden. Anstelle eines Trornmeltrockners
könnte auch eine andere Art von Verdampfungstrockner benützt
werden.
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Claims (1)
- .PatentansprücheVerfahren zum Trocknen von in Flüssigkeiten enthaltenen Feststoffen, bei welchen ein Teil des anfallenden Trockengutes mit der feststoffhaltigen Flüssigkeit vermischt einem Verdampfungstrockner zugeführt wird, in welchem die Flüssigkeit durch heisse Gase verdampft wird, worauf das angefallene Trockengut von den aus der Flüssigkeit entstandenen Brüdendämpfen getrennt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Teil der Brüdendämpfe einer Hauptbrennkammer (26) zugeführt wird, in welcher er auf eine vorbestimmte Temperatur erhitzt wird, worauf der nach Abkühlung in einem Rekuperator (28) ins Freie entweicht, und dass ein zweiter Teil der Brüdendämpfe zusammen' mit Frischluft im Rekuperator erhitzt und dann einer Nebenbrennkammer (30) zugeführt wird, aus welcher die heissen Gase für den Verdampfungstrockner (19) entnommen werden.2. Anlage zur Durchführung des^Verfahrens nach Anspruch 1, die einen mit heissen Gasen und einem Trockengut-Flüssigkeitsgemisch gespeisten Trommeltrockner, einen Zyklobabscheider zur Trennung von Trockengut und Brüdendämpfen, und einem Mischer zur Mischung von Trockengut und feststoffhaltiger Flüssigkeit aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hauptbrennkammer (26) und eine Nebenbrennkammer (30) vorgesehen sind, die über eine Hauptleitung (25) und eine Nebenleitung (27) mit dem Zyklonabscheider (22) in Verbindung stehen: dass die Hauptbrennkammer (26) über einen Rekuperator (2B) mit der freien Atmosphäre verbunden ist, der die aus derselben austretenden, auf eine vorbestimmte Temperatur erhitzten Gase abkühlt; und dass die durch die Nebenleitung (27) zur Nebenbrennkammer (30) strömenden Brüdendämpfe zusammen mit Frischluft vor dem Eintritt in die Nebenbrennkammer durch den Rekuperator (28) geführt sind, um in demselben Wärme aufzunehmen.409824/08193. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ca. 60% der BriidencfSmpf e der Hauptbrennkammer (26) und ca. 40% der Nebenbrennkammer (30) zugeführt werden.4. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brüdendämpfe in der Hauptbrennkammer (2B) auf ca. BOO C erhitzt und der Nebenbrennkammer (30) heisse Gase mit einer Temperatur von ca. 70O°C entnommen werden.5. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet« dass die beiden Brennkammern (2B, 30) einen Doppelofen (20) bilden, in welchem sie durch eine gemeinsame Wand (44) voneinander getrennt sind.6. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Doppelofen (20) einen rechteckigen Grundriss hat, und dass die gemeinsame Wand (44) vertikal ist und in Längsrichtung verläuft.7. Anlage nach Anspruch B, dadurch gekennzeichnet, dass inder mit einem OeI- oder Gasbrenner (32) versehenen Hauptbrennkammer (26) mittels eines etwa halbzylindrischen Gewölbes (46) ein Flammraum (47) abgegrenzt ist; dass oberhalb dieses Gewölbes (46) eine horizontale Führungsplatte (49) vorgesehen ist, um die der Kammer zugeführten Brüdendämpfe einem Mischraum (51) zuzuführen, zwecks Mischung mit den Verbrennungsgasen des Brenners (32) und Nachverbrennung derselben; und dass das heisse Gasgemisch oberhalb der Fürhungsplatte (49) im Gegenstrom zu den unterhalb derselben strömenden Brüdendämpfe dem Rekuperator (28) zuströmen.- 10 - - 9824/0819θ. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ebenfalls mit einem OeI- oder Gasbrenner (33) versehene Nebenbrennkammer (30) durch einen diesem Brenner gegenüberliegenden, mit dem Ausgang des Mischers (7) verbundenen Kanal (1B) an den Trommeltrockner (19) angeschlossen ist.9. Anlage nach Anspruch 2 und einem der Ansprüche 6 - Θ, dadurch gekennzeichnet, dass der über der Hauptbrennkammer (26) auf dem Doppelofen (20) angeordnete Rekuperator (28) ein vertikales Rohrbündel (34) aufweist, das von einem zylindrischen Innenmantel (35) umgeben ist, der seinerseits innerhalb eines koaxialen Aussenmantels (37) angeordnet ist; dass die unteren Enden der Rohre des Bündels (34) eine den Innenmantel (35) unten abschliessende Stirnplatte (36) durchsetzen, die über einer Austrittsöffnung (52) der Hauptbrennkammer (2G) angeordnet ist; dass die oberen Enden der Rohre des Bündels (34) eine das obere Ende des Aussenmantels (37) abschliessende Stirnplatte (38) durchsetzen, über welcher ein Ablaufstutzen (39) angebracht ist; dass der Aussenmantel(37) unten mit der freien Atmosphäre und oben mit der Nebenleitung (27) in Verbindung' steht; dass der vom Innenmantel (35) umschlossene Raum in seinem unteren Bereich über eine Leitung (29) mit der T'ebenbrennkammer (30) verbunden ist; und dass der Ringraum zwischen den beiden koaxialen Mänteln (35, 37) am oberen Ende des Innenmantels (35) mit dem von demselben umschlossenen Raum in Verbindung steht.- 11. -409824/0819
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1973
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- 1973-12-05 DE DE2360467A patent/DE2360467A1/de active Pending
- 1973-12-06 CS CS738421A patent/CS202029B2/cs unknown
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